Miscellen. Geschmack der Obstfruͤchte.

Ueber den . 1 Von Liegel.

(Fortsetzung.)

Muskatellerbirnen nennt man jene, welche stark muskirt riechen und einen stark vor⸗ stechenden muskatelleraͤrtigen Geschmack haben.

Pomeranzenbirnen sind es, wenn sie eine den Pomeranzen ähnliche Farbe und einen eigenthümlichen, stark bisamgrtigen Geschmack haben. 3

Die Nusseletten sind Birnen von mei⸗ stens braunröthlicher Farbe und einem eigenen Mustateller⸗ Parfüm. Die Form ist länglich.

Zapfenbirnen oder Bouteillenbirnen sind auffallend lange Früchte, von verschiedenem Geschmacke.

Diese Birnfamilien haben keine scharf ab⸗ geschiedenen Grenzen, sondern verlaufen sich in⸗ reihen. Ueberhaͤupt ist es nicht leicht 5* 5 9 Geschmack zu bestimmen. Aluch haben Ga Boden, Witterung darauf ehr starken

i 2 Kernobstfrüchte, welche einen parfümir⸗ ten Geschmack haben, sind meistens auch parfü⸗ mirt im Geruche, wie⸗ 3. B. die Muskatellerbir⸗ nen und Pomeranzenbithen. Früchte, die nur ein sehr feines Gewürz haben riechen oft gar nicht. Der Geruch ist oft nicht! der nemliche des wien so haben mehrere Kalvillen einen Violeugeruh ꝛc. Der Geruch ist oft schon merk⸗ lich, wenn man von Außen riecht, besser erkennt man diesen, wenn mal die Frucht in der Mitte entzweischneidet. Wenn auch eine einzelne Frucht wenig Geruch hat, so bemerkt man ihn 90 8 fallend stark bei einem vollen Korbe. e

Von den Aprikosen. Die Aprikose ist süß ohne merkliche Säure

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Ihre Süßigkeit ist bisweilen waͤsserig und fade, aber auch rein zuckerhaft. Man fordert von ei⸗ ner guten Aprikose ein ganz schmelzendes, zartes, saftiges, süßerhabenes, aroma⸗ tisches Fleisch. Das Gewürz der Aprikosen ist fast immer bisamartig. Es gibt nur wenig Früchte, die diesen Erfordernissen ganz entspre⸗ chen, mehrere haben ein trockenes, brühiges und mehliges Fleisch, ohne Aroma und wenn auch das letztere vorhanden ist, so fehlt meistens das zuckersuße oder schmelzende Fleisch. Die Au⸗ vergne, die Aprikose von Nancy, die Ananas⸗Aprikose gehören zu den besten Früchten. Von den Kirschen.

Das Geschlecht der Kirschen theilt sich in suüße und saure Früchte. Die Süßkirschen zerfal⸗ len wieder in weiche, die ersten nennt man Herz⸗ Kirschen und die andern Knorpel, Knack⸗, oder Krämelkirschen, von beiden Kirschensorten gibt es Früchte mit färbendem und weißem Safte. Es haben aber weder die festen noch weichen. sie moͤ⸗ wee diesen Gage hate 10 15 8 1 sein, in aber in den i 1 8 10 5. Vorzug, große 1 55. i ac g N Hinsicht des guten Ge⸗

a(Fortsetzung folgt.)

Adekdote.

9 Der Herzog von Clermont besuchte eines . die Mlle le Duc, die er nachher auck

l 5 Tode, geheirathet 1

Die Schöne lag noch im Bette a

e 11 l zu. Geschwind 5 5 Flasch wohlriechendem Wasser, rie ihrer 591 und öffne die Jenster 70 9 s 15. Ihr Befehl wurde erfüllt, und 1 5 stand wie versteinert vor ihrem Bette, 1 e sich öffnete, denn die Zofe hatte 10 e die unrechte Flasche ergriffen und 5 chone sich Gesicht, Hals und Hände mit

Tinte eingerieben.

12

stimm spater betra⸗

10

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