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die se zu unterstützen, wird gewiß Jeder gerne eine Kleinigkeit beisteuern, daher ich Sie be— auftrage, in Ihren resp. Gemeinden Collecten zu eroͤffnen und die gesammelten Beitraͤge binnen 14 Tagen an den Großherzogl. Buͤrgermeister Wagner zu Leihgestern gelangen zu lassen, dem uͤber die Vertheilung demnaͤchst geeignete Bestimmung zugehen wird. Nach Ablauf der Frist haben Sie den Erfolg an mich einzuberichten. K. Ch. Knorr.
Zu Nr. K. G. 4830. Gießen am 7. Juni 1839.
Betreffend: Den Ankauf der Remontepferde im Jahr 1838. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises.
Nach erhaltener Benachrichtigung haben die Ankaͤufe von Remontepferden in der Provinz Oberhessen in den drei letzten Jahren sehr ungunstige Resultate geliefert, indem auf den be— stimmten Stationen nur sehr wenige Pferde vorgeführt wurden, mithin auch nur wenige an⸗ gekauft werden konnten.
Bei diesen ungunstigen Erscheinungen glaubt Großherzogl. Kriegsministerium Anstand nehmen zu muͤssen, die Provinz Oberhessen zu Remonte-Ankaͤufen ferner beizuziehen, und soll in diesem Jahre der letzte Versuch gemacht werden, ob sich ein gunstigeres Resultat ergiebt.
Da hauptsaͤchlich aus dem Grunde, weil die Musterung in den Orten nicht gehoͤrig be— kannt gemacht worden sei, eine so geringe Anzahl von Pferden vorgeführt worden sein soll, so muß ich Ihnen empfehlen, die Tage und Orte, an welchen die Pferdemusterung geschehen wird, sobald solche in der Zeitung veroͤffentlicht werden wird, mehrmals mit Sorgfalt bekannt machen zu lassen, die einzelnen Pferdebesitzer auch noch besonders darauf aufmerksam zu machen, und uberhaupt zur Verbesserung der Pferdezucht nach Kraͤften mitzuwirken, damit der, der Provinz Oberhessen drohende Nachtheil nicht eintritt.
h. Ken oer r,
Zu Nr. K. G. 4646. Grünberg am 30. Mai 1839. Betreffend: Den Ankauf der Remontepferde im Jahr 1838.
Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg
an die saͤmmtlichen Großherzogl. Buürgermeister dieses Kreises.
Es sind bei dem seitherigen Remontirungen in der Provinz Oberhessen der Remonti⸗ rungs⸗Commission an den verschiedenen Stationen so wenige Pferde und unter diesen so aͤusserst wenig brauchbare vorgefuͤhrt worden, daß nur eine sehr geringe Zahl des jedesmaligen Bedarfs an Pferden in der hiesigen Provinz hat angekauft werden koͤnnen, die durch die be⸗ traͤchtlichen Reisekosten der Commission sehr theuer zu stehen gekommen sind. Es wird daher, wenn die Pferdebesitzer nicht angelegentlichere Sorgfalt auf Erziehung guter und brauchbarer Pferde verwenden und eine groͤßere Anzahl derselben an den verschiedenen Stationsplaͤtzen vor⸗ fuhren, dieses Jahr zum letzten Male ein Versuch gemacht werden, den Remontebedarf theil—


