ladet, daß die Zusammenkunft in der ehemaligen Beamtenwohnung zu Nordeck des Mittags um 12 Uhr, und der Verkauf alsdann an Ort und Stelle Statt findet.
Marburg am 4. April 1838. Gund Hach.
28) Tapeten und Möbel.
Unterzeichneter empfiehlt sich in einer neu erhaltenen Auswahl von Tapeten und Borduren, neuester Desseins, welche besonders billig und alle sogleich vorräthig zu haben sind. 5
Auch habe ich eine Auswahl gutgepolsteter Möbel, neuester Façon, stets zu den billigsten Preisen vorräthig.
Christian Reiber, Tapezierer.
29) Luzerner⸗, deutscher und weißer Stein⸗ Kleesaamen, wie auch Hanfsaamen verkauft
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26) Mittwoch den 18. April und die 177 7
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genden Tage, Morgens 9 und des Nachmit⸗ tags 2 Uhr, soll in dem Pfarrhause zu Gro— 2 fenbuseck eine sehr bedeutende Anzahl Bücher,? 2 namentlich theologische und Schulbucher, Gold,? 3 Silber, Kleider, Weißzeug, Vettwerk, Porcel— z lain und Glaswerk, eine bedeutende Samm— zlung von, in Nahm und Glas gefaßten Kupfer⸗ zstichen, die merkwürdigsten Männer enthaltend, s sodann verschiedener Hausrath, namentlich? Kanapees, Stühle, Bettstellen, große und? zkleine Spiegel, Kommoden, eine Penduluhr,? 2 Klavier, ein Tellurium, ein Erd- und ein? Himmelsglobus, mehrere Atlaße und eine große? 3 Anzahl Landkarten von jeder Größe gegen? gleich baare Zahlung öffentlich an den Meist⸗? 3zbietenden versteigert werden, wobei bemerkt? 2wird, daß die Bücher den Mittwoch, die Mo⸗? zbilien aber, die sich im besten Zustande be⸗⸗ 2 finden, und das Uebrige die folgenden Tage; 3zzur Versteigerung kommt. 7
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Mligcellen.
Die Obstbaumzucht zu eigentlichen land wirthschaftlichen Zwecken. (Fortsetzung.)
Sobald aber dieses geschieht, muß man auch alle Seitentriebe dicht am Stamme wegschneiden und in Zukunft keine mehr aufkommen lassen. Um eine gute Krone zu bilden, läßt man blos die obersten 4— 5 Augen frei wachsen.
Auf eine gleiche Art verfährt man im vierten Jahre mit den Bäumen, welche im ersten Jahre noch nicht die erforderliche Höhe hatten.
Im nächsten Herbste und Frühjahre, nach⸗ dem die Bäume zur Krone geschnitten worden sind, kann man schon viele davon versetzen. Die noch auf ihrer alten Stelle stehengebliebenen Bäume sucht man durch einen guten Schnitt im guten Holze zu erhalten.
Nach Verlauf von fünf Jahren versetzt man nun vollends alle in der Schule steheuden Bäu— me. Und sollten sich auch einige weniger gut
gerathene Bäume darunter finden, so werden sich auch für diese immer noch einige Plätzchen finden, wo sie ihren Nutzen bringen können.
C. Das Versetzen der Baͤume aus der Baumschule an Alleen, Aeckern und Baumgaͤrten.
Hier mochte ich nun ernstlich und gutmeinend jedem Baumpflanzer rathen, ja nicht zu sparsam (viel weniger zu träge) zu Werke zu gehen. Denn gerade hierin liegt oft das Gelingen und, Nicht— gelingen einer guten Pflanzung. Was nützen pomologische Vereine und Landesbaumschulen ei⸗ nem Staate, oder was helfen alle die Opfer, welche patriotische Männer gerade diesem Zweige der Oekonomie, der doch so wesentlich viel zum Wohlstande eines Staates beiträgt, wenn der Landmann, von dem doch besonders größtentheils die Bearbeitung und Kultivirung der Obstbäume abhängt, sich durchaus nicht willig zeigt, den guten Lehren zu folgen. Fortsetz, folgt.
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