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Nr. 50

Der Verlag wollte

das nicht nur furze n eine Zusammenschau heutigen Geldknappheit 5 Riejenleriton erlegen. des technisch Möglichen Achte, gänzlich neu be D1 Atlas- Band. 70 000 Textilbildern, 293 gro Carten; der Atlas- Band bentarten. Jeder Band M; bei Rüdgabe eines n Legitons in Leinen

33. 7. Jahrgang, Her tordia- Berlag Leipzig

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. 2,-), wo 4X4 Spiel Hause, d. h. nach ver ean Domino erinnernde es der Spiele, bei denen wachsene sich nicht lang neue Gruppe sog. Ge f dem Tisch"( Nr. 1 Volksspiel nachgebilt. hlt. Auch das Geduld it bunten Steinen" Der ( Nr. 472 RM. 1,50) Die andere mit verschrän n einiges Kopfzerbrechen erkreis sei besonders ein Nr. 426 RM. 2,-) mi fürs Vorschulalter ein 1,80) mit bunten Bib des Unterhaltungsspiels Neben einer Reihe von hemen find besonders die Buntblättchen vertreten,

nen( Nr. 446 RM. 1,-) M. 1,-). Der Laubsäge Durch die Hefte Figures , 75) mit Vorlagen für hmud"( Nr. 1912 KM beiden Krippenbogen 1,-) und Die hl. dre bunten Bauhefte bring -, 50) zum Ausschneid und Flugplatz( Nr. 18 en, Halle und Stations ordern die technische

to"( Nr. 1705 RM. 1,75 ugslotomotive( Nr. 170 erial wie Achsen, Räder aran scheint mir noch die eiterte Sammlung Spiel

zu verdienen. Bd. 13 elflugzeug- und Rafeter notiven in Bd. 131( R 140( RM. 2,25). Eine ben gibt der Verlag mi Jerfügung steht, die Aus en einschlägigen Geschäfte

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Erscheint Samstags.

( Gießener Tageblatt)

Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd­fendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

44. Jahrg.

Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21.

Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.

Samstag, den 24. Dezember 1932

Weihnachtswort Hindenburgs zur Winternothilfe.

Um für Weihnachten die Opferwilligkeit derer, die noch helfen können, zugunsten unserer notleidenden Volksgenossen

zu weden, hat Reichspräsident von Hindenburg der Deutschen Liga der freien Wohlfahrtspflege als Reichszentrale der Winter­hilfe das folgende Werbewort für die Winterhilfe zugehen lassen:

279-1

2119

331/21

die Not muß alles Trennende über­winden. Wer dem Ruf der Winterhilfe « Wir wollen helfen» solgt, der schafft neue Hoffnung und neuen Glauben an Volt und Vaterland!

Verlin, dezember 1932.

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we findenburg

Mit Hindenburg wünschen wir, daß sein Wort Brücken von Mensch zu Mensch schlagen und helfen möge, Herzen und Hände zu öffnen. Die Spenden, die der Sammlung an Lebensmitteln, Kleidung, Heizmaterial und Geld zufließen, verbleiben in den Bezirken bezw. Orten, in denen sie gesammelt sind und werden auch dort unter die Hilfsbedürftigen verteilt.

Politische Rundschau.

Auf Grund des Artikels 48 Abs, 2 hat der Reichspräsident eine Verordnung erlassen, deren erster Paragraph folgende Vorschriften außer Kraft setzt: Die Verordnung des Reichs­präsidenten gegen politische Ausschreitungen vom 14. Juli 1932 mit Ausnahme der§§ 22 bis 26, die Zweite Verordnung des Reichspräsidenten gegen politische Ausschreitungen vom 28. Juni 1932, die Verordnung des Reichspräsidenten gegen poli: tischen Terror vom 9. August 1932 und§ 2 der Verordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung des inneren Friedens vom 2. November 1932.

Die Verordnung der Reichsregierung über die Aufhebung der Sondergerichte ist im Reichsgesegblatt veröffentlicht worden. Die Tätigkeit der Sondergerichte endete danach mit dem Ab­lauf des 21. Dezember.

Das Reichskabinett beschloß ein Winterhilfsprogramm in Höhe von 35 Millionen.

Die am Dienstag vom Reichsrat endgültig angenommene Amnestievorlage hat, nachdem sie vom Reichspräsidenten so­fort unterzeichnet worden ist, durch Veröffentlichung im Reichs­gefegblatt Gesetzeskraft erhalten. Die ersten Entlassungen po= litischer Gefangener haben daraufhin bereits, und zwar nicht nur in Berlin, sondern auch im Reich begonnen. Die für die Durch­führung des Amnestiegesetzes zuständigen Landesregierungen hatten schon in den letzten Tagen alle Vorkehrungen getroffen.

Auf Grund der Reichsamnestie werden in Hessen 87 Straf­gefangene und 29 Untersuchungsgefangene freigelassen. Die Betreffenden sind zum Teil bereits heute entlassen worden.

Wie verlautet, ist die nächste Sigung des Reichstages be= reits für Montag, den 9. Januar, in Aussicht genommen.

Reichstagspräsident Göring hat sich in Erledigung des kom­munistischen Antrages auf Einberufung des Aeltestenrates für den 27. Dezember an die Aeltestenratsmitglieder der übrigen Fraktionen gewandt. Wie man von unterrichteter Seite hört, wird die nächste Sigung des Aeltestenrats frühestens am Don­nerstag, den 29. Dezember, stattfinden.

Der Vernehmungsrichter im Berliner Polizeipräsidium hat am Dienstag gegen den am Montag in Berlin festgenom­menen tommunistischen Reichstagsabgeordneten John Schehr Haftbefehl wegen Verrats militärischer Geheimnisse erlassen.

Der Aeltestenrat des Hessischen Landtages wird am 5. Ja­nuar 1933 zusammentreten und über den Zusammentritt des Landtages beschließen. Mit den Plenarberatungen dürfte wohl erst in der zweiten Januarhälfte begonnen werden.

Der Finanzausschuß des Hessischen Landtages genehmigte

Ty

deutsch- französischen Handelsabkommens vom 17. August 1927 heute zum Abschluß gelangt.

Volkskommissar Litwinow, der auf der Rückreise von Genf nach Moskau zu kurzem Aufenthalt in Berlin eingetroffen war, stattete am Montag dem Reichskanzler v. Schleicher und dem Reichsaußenminister Freiherrn v. Neurath Besuche ab.

Der 19er Ausschuß der außerordentlichen Völkerbundsver­sammlung hat beschlossen, die Beratungen über den chinesisch­japanischen Konflikt bis etwa Mitte des nächsten Monats, spätestens 16. Januar, zu vertagen.

Präsident Hoover hat Schritte unternommen, um einen Ausschuß zur Ausführung seiner Pläne in der Kriegsschulden-, Abrüstungs- und Weltwirtschaftsfrage ins Leben zu rufen. In diesem Ausschutz sollen Republikaner und Demokraten vertreten sein.

Das Washingtoner Repräsentantenhaus hat die Gesezes= vorlage, die die Herstellung und den Ausschant 3,2prozentigen Bieres gestattet, angenommen. Die Annahme erfolgte mit 230 gegen 165 Stimmen. Die Vorlage geht nunmehr an den Senat.

Die amerikanische Regierung hat einen Zusatzkredit von 11,5 Mill. Dollar zum Bau von 228 Militärflugzeugen inner­halb der nächsten sechs Monate zur Verfügung gestellt.

Roosevelts Antwort auf die Einladung Hoovers, in der Lö­sung der Kriegsschuldenfrage mit ihm zusammenzuarbeiten, lau­tet entschieden ablehnend.

Nach chinesischen Pressemeldungen haben am Dienstag 12 japanische Bombenflugzeuge die Hauptstadt der chinesischen Provinz Jehol Tschaojang mit Bomben beworfen. Große Teile Der Stadt seien vollkommen zerstört.

Das deutsche Volfseinkommen 1931.

Hessen knapp unter Reichsdurchschnitt.

Das Statistische Reichsamt veröffentlicht soeben mit seiner Schätzung des deutschen Volkseinkommens für das Jahr 1931 eine Uebersicht über die Einkommen der einzelnen Länder, die allerdings auf das Jahr 1928 zurückgeht. Das Einkommen ist demnach im Jahre 1931 auf 57,07( 1930: 70,16, 1929: 76,10) Milliarden Reichsmart gesunken. Das Einkommen je Kopf der Bevölkerung liegt 1928 in Ostpreußen, Oberschlesien und der Grenzmark Posen- Westpreußen mit etwa 70 Prozent am tiefsten unter dem Reichsdurchschnitt. In den Agrargebieten steht Schleswig- Holstein, nahe dem Reichsdurchschnitt, am günstigsten da. In Hessen liegen die Einkommen knapp unter dem Reichs­durchschnitt.

in seiner Donnerstagssitzung einen nationalsozialistischen An- Frohe Weihnachten

trag, der die Regierung ersucht, sofort Maßnahmen zu treffen, ,, daß den Kindern von anerkannten Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen ein besonderer Schulgelderlaß gewährt werden kann."

Nach einer amtlichen Mitteilung sind die am 21. November in Berlin eingeleiteten Verhandlungen zur Ueberprüfung des

wünscht allen seinen Lesern Verlag nnd Schriftleitung der Gießener Zeitung".

( Neueste Nachrichten)

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Nummer 51

..Arbeit schaffen!"

Von Ernst Mosich, Direktor des Hansa- Bundes. ,, Arbeit schaffen!" Es wird kaum ein Mensch in Deutsch land zu finden sein, der diese Parole der Rede des Reichstanz­lers von Schleicher nicht folgen würde. Diese Parole hat aber auch zwei Jahre der Notverordnungspolitik von Brüning- Diet­rich bestimmt; zwei Jahre erfolglosen Bemühens, da sie erfüllt waren von einer Ueberschätzung der wirtschaftlichen Gestaltungs­fraft des Staates, von einer Nichtachtung der Schaffenskraft der individualistischen privaten Wirtschaft. Und diese Parole war das Grundmotiv des Wirtschaftsprogramms von Münster, das allein schon durch die grundsätzliche Anerkennung der sozialen und nationalen Bedeutung der freien Wirtschaft ganz unab­hängig von den erst langsamer einsetzenden materiellen Ent­lastungs- und Entspannungsmaßnahmen, also nur durch das Auslösen des psychologischen Faktors ,, Vertrauen" das weitere Abwärtsgleiten auf dem Arbeitsmarkt abbremste und eine Ent­widlung zu sozialer und staatspolitischer Gesundung einleitete. Es geht uns heute nicht um den Streit für dieses oder je­nes Dogma. Sondern es geht ausschließlich und allein um die Ueberwindung der Not!

Und dabei ist festzustellen, daß der Kurs Brüning- Dietrich falsch, der Kurs von Münster richtig war. Und dabei ist weiterhin festzustellen, daß der Kanzler von Schleicher durch die Bremsen, die er aus ,, tealpolitischen" Erwägungen der Fortsetzung des Kurses von Münster glaubt anlegen zu sollen, das Tempo der Notüberwindung hemmt, die sozialen und staatspolitischen Not­stände und damit die gefahrvollen Spannungen im deutschen Volkskörper aufrecht erhält.

Durch das Zurückstellen aller sonstigen innerpolitischen Ge­genwartsfragen, durch die völlige Konzentration des Willens der Regierung auf das eine Ziel ,, Arbeit schaffen" bekennt sich der Kanzler zu der Erkenntnis der Ursachenreihe: Wirtschaft­liche Not-soziale Not staatspolitische Not. Das begrüßen wir. Man muß sich in Deutschland darüber ganz klar werden, daß die von innen her gegen den Staat und seine Ordnung ankämpfenden radikalen Kräfte nur und einzig und allein in den wirtschaftlichen und sozialen Nöten ihre Quelle haben, daß nichts von der politischen, alles nur von der wirtschaftlichen Seite her zur Gesundung geführt werden kann. Aber hier be­ginnt der gefahrvolle Fehler im Denken und Handeln des neuen Kanzlers. Er schaltet bewußt in die wirtschaftliche Aufgabe der Notüberwindung politische Ueberlegungen ein, d. h. Zuge­ständnisse an Forderungen aus dem Gebiet der parteipolitischen Propaganda. Er glaubt, der sozialen Phrase Zugeständnisse machen zu müssen und übersieht, daß er gerade damit die wirt­schaftlichen und damit die sozialen Gesundungsmöglichkeiten ge­fahrvoll einengt.

Der Kanzler sagt, daß Menschen, die der Verzweiflung nahe sind, nicht mit Auseinandersetzungen darüber getröstet werden könnten, daß nach den Gesetzen wirtschaftlicher Vernunft auf jedes wirtschaftliche Tief ein Hoch zu folgen pflege". Er folgert daraus, daß die Menschen ,, alsbaldige Hilfe" sehen wol­len. Sehr richtig! Die Menschen wollen diese alsbaldige Hilfe nicht nur sehen, sondern praktisch in ihrem unmittelbaren täglichen Sein fühlen und merken. Und gerade hier versagt die Abschwächung der individualistischen Grundlinie des Mün­ster- Programms, die der Kanzler von Schleicher vornimmt.

Oeffentliche Arbeitsvorhaben, Siedlung das sind alles Dinge, die umfassender organisatorischer Vorbereitung bedürfen, die zufolge der starken Abhängigkeit dieser Betätigungsmöglich­feiten von Einflüssen der Witterung und dergleichen im März oder April 1933 frühestens anlaufen können. Es scheint uns eine Unterstützung der seelischen Notstimmung, die heute auf Millionen von Menschen lastet, wenn man glaubt, eine psycho­logische Entspannung durch das Ansagen in drei bis vier Mo­naten für einige Hunderttausend etwa in Betracht kommender Arbeitsmöglichkeiten erreichen zu können.

Wir bekennen offen, daß es uns mit Enttäuschung und Erbitterung erfüllt, daß unter dem Einfluß gewerkschaftlicher, planwirtschaftlicher und sozialistischer Kreise denen der Kanz­ler sich gewiß nicht soweit anpaßt, daß er nur ihr Programm verwirklicht die auf dem Wege über die Privatwirtschaft sofort realisierbaren Beschleunigungsmöglichkeiten der Notüber­windungsarbeit vom Kanzler nicht ausgenügt werden. Hier handelt es sich nicht um Dinge, deren Durchführung einen Koiten und Zeit aufzehrenden Organisationsapparat erfordert. Hier handelt es sich nur darum, das Programm von Münster hin­sichtlich des Einsatzes der Kräfte der Privatwirtschaft zu be­stätigen, die von der Politif so verantwortungslos zerstörte Vertrauensbereitschaft der Wirtschaft wieder herzustellen und eine Tempobeschleunigung der einwandfrei bereits erwiesenen Wirkungskraft des Programms von Münster herbeizuführen Die Tempobeschleunigung tann dadurch erfolgen, daß man die Ausgabe der die Steuererleichterungen vorweg nehmenden 1500 Millionen an Steuergutscheinen zeitlich nicht über das ganze Jahr Ottober 1932 bis Oftober 1933 verteilt, sondern die für 40 v. H. der Jahreslast an Umsatz-, Gewerbe- und Grundsteuer Betracht kommenden Steuergutscheine nunmehr möglichst

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ganz in den Anfang des Jahres 1933 verlegt. Und eine weitere Tempo beschleunigung fann erfolgen, indem man unter grund­fäglicher Aufrechterhaltung der Steuergutscheineinstellungsprä