Einzelbild herunterladen

Nr. 42

Betriebe. Gehleiftung und er

eit wird infolgedelen nicht um rein mecha Materialausschuß und meidbare Maß hinaus. ügender Abichirmung Auge des Arbeitenden

Gamstag, den 22. Oftober 1932

vember wieder der Ausschant von Branntwein und der Klein­handel mit Trinkbranntwein verboten, und zwar am Samstag, 5. November, und am Sonntag, 6. November, bis zur Polizei­Stunde.

* Anerkennungsschreiben bei Dienstjubiläen der Beamten. Das hessische Gesamtministerium hat beschlossen, den hessischen Beamten bei 40- jährigen Dienstjubiläen im Namen der hessi= shen Staatsregierung ein Glückwunschschreiben des zuständigen Ministers überreichen zu lassen.

* Die Winterhilfe der Reichswehr. Ebenso wie im vergan­genen Jahr, so wird auch in diesem Winter die Wehrmacht

rahlenkranz der Blen ihre Hilfsmittel und ihre Hilfskräfte in den Dienst der Winter­fann der Arbeitende hilfe stellen. Dazu sind vom Reichswehrministerium Richtlinien wird durch die Blen erlassen worden, wonach die Betätigung für die Winterhilfe e Helligkeitskontraste als Dienst anzusehen ist. Fahrzeuge, Kraftfahrzeuge, Feld­dem Auge eine häufige fichen, Kochtessel und personelle Kräfte werden wieder zu Trans­Sumuten, ermüden und porten, Sammlungen, Speisungen und sonstigen Hilfsarbeiten auf dem Arbeitsplak zur Verfügung gestellt. Diese Hilfsmaßnahmen fönnen auch

ständen zu vermeiden.

Dergleichen verarbeitet be an, d. h., es wird anzuwenden sein.

noch durch weitere freiwillige Leistungen der Truppenangehöri= gen ergänzt werden.

* Kirchliche Ordnung bei Trauungen. Zur firchlichen Ord­nung gehört bei Trauungen, daß der Bräutigam möglichst das

Beleuchtungsgrundfähe firchliche Feierkleid des langen schwarzen Rodes trägt, das nach ndungsfreiheit, Gleich althessischer Sitte der Anzug bei allen feierlichen firchlichen An­

gkeit, Berüdfichtigung chtung bestimmen; im en Arbeitstätten eine euchtung, je nach der

er Art der Arbeit, des

statt mit weißer Dede Beleuchtung zu empfeh: twa eine schwarz ver

uchten, weil alles auf

t und nicht reflektiert durch Tiefstrahler in Shedbau, weil die aus rionsfläche ist. Nicht die Gliederung des in von schattenwerfen Maschinen u. a. m., zerstreute Beleuchtung

beleuchtung, die außer s meistens notwendig erung von Blendungs e Lampe völlig dem chen ist. Weiter muß werden.

ingültige Vorschriften find unter allen Um nem Beleuchtungstech

r. Wie bei früheren Reichstag am 6. No­

laſſen

Trauungen, Taufe, Konfirmationsfeier, Abendmahls­feier und Kirchgang ist. Gewiß genügt auch bei den heutigen otzeiten ein einfacher dunkler Anzug. Beamte des Staates, Angehörige des Heeres, der Polizei, der Post, der Eisenbahn und so fort tönnen in ihrem Dienstanzug bzw. in ihrer Uniform erfcheinen. Dagegen ist nicht gestattet, daß der Bräutigam in der Uniform eines politischen Verbandes zur Trauung er= heint. Bei der Zulassung solcher Kleidung zu der gottesdienst­lichen Handlung würde die Kirche ihre überparteiliche Haltung aufgeben und darauf verzichten, ihrerseits die kirchliche Ord­

nung zu wahren.

* Kraftposten. Aus Anlaß der in letzter Zeit in verschiedenen Orten aufgetretenen Erkrankungen an spinaler Kinderlähmung ist die Frage aufgeworfen worden, ob Personen, die an einer folchen Krankheit leiden, wegen der damit verbundenen An­tedungsgefahr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln befördert werden dürfen. Bei der Deutschen Reichspost sind Personen mit ansteckenden Krankheiten von der Beförderung in den Kraft­poften jeder Art ausgeschlossen. Zuwiderhandelnde haben für die daraus entstehenden Folgen zu haften.

* Verbotene Signalinstrumente für Kraftfahrzeuge. Es werden jetzt Signalinstrumente für Kraftfahrzeuge auf den Markt gebracht, die mehrere verschiedene Töne nicht zur gleichen Zeit, sondern einzeln hintereinander abgeben. Die Anwendung oder Verwendung dieser Signalinstrumente ist verboten und trafbar. Bei mehrtönigen Signalinstrumenten müssen die ver­hiedenen Töne gleichzeitig in einem harmonischen Akkord klin­

,, Gießener Zeitung"

gen. Nur für Kraftfahrzeuge der Feuerwehren, im Dienst der Wehrmacht, der Reichspost und der Polizei find Ausnahmen zu­gelassen.

* Erinnerungsfeier an den Tod Gustav Adolfs. Am Sonn­tag, den 6. November ds. Js. wird die evangelische Christenheit Deutschlands und Schwedens das dreihundertjährige Gedächtnis des Heldentodes Gustav Adolfs in der Schlacht bei Lützen feier= lich begehen. Auch in allen Kirchen unseres Hessenlandes wird dessen im Gottesdienst gedacht, zumal der Charakter dieses Sonntags, als Reformationsfest, in keiner Weise dadurch gestört,

Zum Weltspartag 1932

Großfeuer.

Durch Unvorsichtigkeit eines Dienstboten brach in der Scheune des Landwirts B. in der Ort­schaft H. bel P. Feuer aus, das in kurzer Zeit auch auf das Wohnhaus übergriff. Beide Häuser famt Nebengebäuden brannten bis auf die Grund. mauern nieder. Der Brandleider steht nun vor dem Nichts. Sein alter Vater hat vor einiger Zeit aus Angst sein angelegtes Sparguthaben abgehoben und zu Hause aufbewahrt Auch dieses Gelb berbrannte."

Der Feuerschein über diesem Bauerndorf sollt wie ein grelles Alarmsignal alle die Leute in Deutschland wachrütteln, die ihr Geld zu Hause ver­steden. Bei der Sparkasse ist das Geld sicher ange­legt. Daran sollte jeder denken, ehe es zu spät ist!

Darum spare bei der

Bezirkssparkasse Gießen

sondern nur vertieft wird. Dies gilt auch trotz der nicht zu ändernden Tatsache, daß an diesem Tage die Wahl zum Reichs­tag stattfindet.

* 25 Jahre Edeka- Verband. Der Edeka- Verband Deutscher Kaufmännischer Genossenschaften blidt im Oktober 1932 auf ein 25- jähriges Bestehen zurüd. Seine Entwicklung und seine Arbeit ist für die Behauptung einer fräftigen und selbstverantwortlichen mittelständischen Wirtschaft von großer Bedeutung geworden.

* Wohlfahrtsschule. Die Wohlfahrts- und Pfarrgehilfinnen­schule des hessischen Diakonievereins, die die einzige soziale Frauenschule mit staatlicher Anerkennung in Hessen ist, eröffnet ihren neuen Lehrgang am 24. Oktober. In der Zeit der großen Berufsnot muß darauf hingewiesen werden, daß hier Möglich feiten für einen echten und im besten Sinne des Wortes befrie­digenden Frauenberuf vorliegen.

Nr. 42

Aus Nah und Fern.

Das Hajjia Verbandsmeisterschaftsschießen.

Am 9. Oktober fand in Mainz- Kostheim das Verbands­Meisterschaftsschießen statt. Ihm ging am Nachmittag vorher eine Tagung der Bezirks- Schießleiter voraus, die über das ver­flossene Schießjahr sich aussprachen und Anregungen gaben für das nächste Verbandsschießen.

Der Sonntag brachte leider sehr schlechtes Wetter, was die Schießergebnisse sehr beeinträchtigte. Es war gut, daß die schönen Räume der Wirtschaft Zum Blauen Garten" einen warmen, trodenen Aufenthalt boten. Dank der vorzüglichen Vorbereitungen der K.- K.- S.- Abteilung Kostheim konnte das Schießen pünktlich beginnen und rechtzeitig beendet werden. Es schloß sich das Preisschießen der Bezirks- Schießleiter an und das Schießen um eine von Kamerad Klein- Gießen gestiftete Ehrenscheibe.

Das beste Ergebnis aus der Abteilung der Altschützen hatte die Altschützen- Mannschaft Gießen, die außer Konkurrenz mitschoß, mit 558 Ringe. Das nächstbeste Resultat hatte die Altschützen- Mannschaft Dieburg mit 524 Ringe, welche damit den Wanderpreis für Altschützen, neu gestiftet von der ,, Allianz", erschoß. Den Wanderpreis für die Jungschüßen- Abteilung hat sich die Jungschützen- Mannschaft Gießen mit 498 Ringen zum zweiten Mal erschossen. Die Ergebnisse waren folgende: a) Altschützenmannschaft. Ringe b) Jungschüßenmannsch. Ringe

Gießen

558

Dieburg

524

Gießen Guntersblum

498

447

Fürth

521

Nieder- Ingelheim

422

Büdesheim

505

Groß- Gerau

411

Nieder- Olm

474

Bermuthshain

355

Bermuthshain

465

Osthofen

434

Die Ehrenscheibe von Kamerad Klein- Gießen erschoß Hein­rich Appel, Gießen.

Bad Nauheim. In der letzten Stadtratssitzung wurde die Errichtung eines Kriegerehrenmals am Fuße des Johannis­berges beschlossen. Damit geht ein von der Mehrheit der Be­völkerung seit langem gehegter Wunsch in Erfüllung.

Bad Nauheim. Bis zum 20. Oftober 1932 betrug der Ge­samtbesuch 24 080 Gäste, darunter 3950 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 1183 Gäste.

Büdingen. Die in der Kriegerkameradschaft ,, Hassia" zu­sammengeschlossenen Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterblie­benen Oberhessens hielten hier ihre diesjährige Provinzial­tagung ab. Dem Tätigkeitsbericht zufolge werden in Oberhessen 7000 Kriegsopfer betreut. In letzter Zeit wurden 272 Vers fahren erfolgreich durchgeführt. Nach mehreren Referaten und eingehender Aussprache wurde eine Entschließung angenommen, die eine alsbaldige Aufhebung der in der Notverordnung aus­gesprochenen Härten fordert und eine menschenwürdige Ver­

Schöne weiße Zähne: Chlorodont

Die Zahnpaste von höchster Qualität Sparsam im Verbrauch.

AMPEN men den

genwert

Geld.

ch in den

kaufsstellen.

wir wollen mal eben näher ansehen.

wir haben," sagte Theo riff war, seinen Laden ügte er lächelnd hinzu. t waren, die Ahe mit

er Mittelstürmer auch den Jungen. Is sie wieder draußen ortsjunge nötig hat find, kannst du in un hast du zwei Marl Stag zu unserem Wett mich vor den Ankleide Die Sache Sprechen."

and.

Effen wir zu viel?

Das Abschneiden unserer Olympiafämpfer in Los Angeles bat allenthalben eine lebbajte Unterhaltung darüber entfacht, ob und inwieweit die Ernährung bei der Erzielung sportlicher böchstleistungen eine Rolle spielt

Die Vorbedingung zur Erreichung sportlicher Erfolge ist weifelsohne ein entsprechend ausgebildeter und sachgemäß ernährter Körper. Während wir anderen Menschen im allge meinen ohne besondere Überlegung dasjenige effen, was uns Gattin oder Mutter auf den Tisch stellt, muß sich der Sportler Gebanken darüber machen, wie er sich höchstleistungsfähig erhält.

Die hauptsächlichsten Nährstoffe unserer täglichen Nahrung ind Eiweiß, wie wir es in Milch, Fleisch, Eiern, Hülsen­früchten uso erhalten, Fette, seten sie nun tierischer oder flanzlicher Herkunft, und Rohlehydrate, die wir in Form on Kartoffeln, Getreide und Zuder zu uns nehmen. Eiweiß bird hauptsächlich als Baustoff verwandt, Sohlehydrate und Fett dagegen als Kraftstoff.

Von den Kohlehydraten wird der Zucker am schnellsten in fraftstoff umgewandelt Er ist daher das geeignetste Nah­nungsmittel in allen Fällen, wo es darauf anfommt. die ber trauchte Kraft möglichst schnell zu ersetzen also vor allem bel bortlichen Höchstleistungen.

Nichtsportler freilich und überhaupt Leute ohne regel. näßige förperliche Anstrengungen sollten in der Aufnahme ton Fett und Roblehydrate eine gewisse Mäßigung üben zu leicht nämlich führt dauernd hochwertige Nahrung ohne ent prechenden Straftverbrauch zum Ansat von Fett, zur Fett­fucht. Dann muß der Genießer für sein Schlemmen büßen, der Arzt nimmt ihn in Behandlung und verschreibt ihm eine Entfettungsdiät, bei der ett in jeder Form, sowie Alkohol nd Bucker als besonders falorienreich verboten werden Zur

noch mal anprobieren. dereitung der Nahrung ist dann der Zuder durch Süßstoff

Bett gehen, aber die

Aristall- Süßstoff, Sufrinetien, Süßstoff- Tabletten) zu ersetzen. Gerade nämlich die fleinen Süßbedürfnisse, z. eine zu­lage von 4 Stud Ruder ftatt 2 täglich zum Frühstücks- und Berichtszunahme verursachen.

einen Schah an achmittagsgetränt fönnen im Jahre eine nicht unerhebliche

Dann drehte er sich um

tungstasche hüpfte auf

rat er in einen Bigar at für Klaus Petersen

bis er vor dem Hause terjen öffnete ihm die ehrlichen, verwitterten fannte.

Das ist ja sein, daß drinnen ist es besser

Garderobe. ufen gewesen, Theo

n. Viel Leute waren

gemacht."

Obst. und Gemüsetage geboren ebenfalls zu dieser Diät. Wan süßt die Gerichte, Marmeladen, Kompotte. Fruchtgelees, Obstsuppen, sowie Obstsäfte und Limonaden mit Süßstoff. Trinken darf man, soweit Durst besteht( Sochsalz vermeiden!). Baiserähnliches, also meblarmes Naschwerf mit Süßstoff gefußt ist erlaubt, besgleichen milchloser Raffee und Tee mit Süßstoff.

Entfettungsturen sind nicht nur bet Fettletbiglett, Fett­sucht, sondern auch zur Entlastung einzelner Organe er­forderlich. z. B. bei Herz- und Gefäßtrantheiten, Nieren­leiden u. a.

Wer also zur Körperfülle netgt, erinnere sich, bevor er sich an eine ausgiebige, reichhaltige Mahlzeit macht, an die oben genannten Vorschriften für eine Entfettungsdiät. Will man die Notwendigkeit einer solchen vermeiden, so stelle man seinen Speisezettel beizeiten entsprechend zusammen. Das gilt vor allem für Hausfrauen, die auf die Gesundheit ihrer An­gehörigen besonders bedacht sein müssen.

Vom billigen Einkauf.

( RP)

8

Das Schöne Deutschland.

Elche auf der Rurischen Rehrung.

Praktische Winke.

HD D

Rorbmöbel werden meist an den Armlehnen der Stühle oder Sessel oder an der Rückenlehne, wo der Kopf ruht, leicht schmußig Derartige Seffel erhalten ihre ursprüngliche Reinheit zurüd, wenn man Schlemmfreide mit einer gleichen Menge von Kleefalz in lauem Wasser verrührt, diese Mischung mit einer Handbürfte aufträgt, tüchtig bürstet und mit Effigwaffer nachspült. An der Luft getrodnet, werden die so behandelten Möbel wie neu aussehen.

Es ist eine eigenartige Suggestion, die von dem Bort billig" ausstrahlt und unter diesem Eindrud ist die Haus frau leider nur allzusehr geneigt. Einfäufe zu machen, die sie nachträglich bereut oder aber die, genauer betrachtet, nicht not­wendig gewesen wären. Man soll den Eintaus bestimmt nicht auf das Notwendigste beschränken, im Gegenteil alle die Kreise, die laufen fönnen, foulen heute unbedingt faufen, weil sie damit helfen die erschreckende Arbeitslosigkeit zu mindern. Es handelt sich aber darum, richtig einzulaufen, und das Billige, das als ganz besonders angebotene Billige ist nicht immer das Richtige. Man fann jeden Artikel in guter oder weniger guter Qualität herstellen und hiernach richtet sich automatisch der Preis Bet Licht besehen, ist aber die gute Qualität doch stets die billigste, weil eine gute Ware aus giebiger und im Gebrauch unbedingt vorteilhafter ist Billige Waren taufen heißt nicht etwa günstig einkaufen, sondern es heißt in vielen Fällen ungünstig einfaufen Hierlei tommt es allerdings auch auf die Ware an, es wäre ganz perfehlt, billige Nahrungsmittel zu erwerben, denn gerade bei Nahrungs­mitteln spielt die Qualität eine unbedingt ausschlaggebende Rolle. Aber auch bei vielen anderen Artifeln des täglichen Bedarfs ist es richtig, die Qualität vor dem Preis zu bevor­zugen. Die Fälle, daß Frauen billig getauft haben und mit diesem Einlauf restlos zufrieden waren, sind doch sehr selten. Qualität und Ware stehen in einem unverrüdbaren 8u­sammenhang und es ist deshalb auch von vornherein ber­fehlt, die Einfäufe in jog billigen Einlaufspreisläben zu machen, wo man alle Waren auf ein gewiffes Preisniveau herabdrückt, denn hterbet muß unbedingt die Qualität der Ware leiden und die Hausfrau wird nach kurzer Zeit selbst merken, daß sie mit diesem Einkauf wirklich nichts profittert hat, entweder ist die Ware mangelhaft in der Qualität und verbraucht sich daher schneller oder aber sie ist von vornherein derartig mangelhaft, daß sie mit einem guten Präparat gleicher Art überhaupt nicht verglichen werden tann. Es ist deshalb von vornherein verfehlt, fogen. billige Einkaufsgelegenheiten zu suchen, bei denen letzten Endes die Hausfrau doch stets der leidtragende Teil ist. Kauft Qualitätswaren beim ort. ansässigen Geschäftsmann, das ist stets das reelste und billigstel

Um Herrenhüte zu reinigen, berwendet man am besten ber Dünnten Salmiatgeift. Den inneren Lederrand des Hutes, ben Rand und die Stellen des Bandes reinigt man nötigenfalls mit etwas stärkerem Salmialgeist. Danach wird der Hut in allen Teilen mit einem weichen Schwämmchen dem Strich nach sorgfältig behandelt, wozu man wiederum Salmialgeift berwendet.

Konservierung der Farben in der Wäsche. Effig, sogleich zur Waschbrühe gegeben, erhält blaßrote und grüne, zum letzten Waffer gegeben, fiellt er veränderte hochrote Farben wieder her. Soda erhält Purpurrot und Bleiblau: reine Bottasche erhält und bessert Schwarz auf reiner Wolle. Ift Farbe durch Soßen verändert, so stellt Salmialgeist, mit zwölf Teilen Wasser berdünnt, sie wieder her; ist sie durch Altalien verändert, so stellt sie Essig wieder her.

Hartgewordene Gummiringe der Einmachegläser werden wieder geschmeidig, wenn man fie in eine Mischung von einem Zeil Ammoniat und zwei Teilen Wasser legt. Nach einer Drei­biertelstunde nimmt man die Ringe heraus.