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Gießener Zeitung"

Nr. 4

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Samstag, den 15. Oftober 1932

Das deutsche Metall

Von R. Hirche, Berlin- Steglitz

Autartie, das Modeschlagwort unserer Zett, hat allmählich einen etwas unangenehmen Beigeschmad erhalten, nicht zuletzt durch seine mißbräuchliche überbenußung. Denn was soll uns eine wirtschaftliche Selbstversorgung", wo jeder Nachdenkliche doch weiß, wie ausgeschlossen und unmöglich sie ist, wie eine Abschließung der deutschen Wirtschaft gegen das Ausland nur recht peinliche Gegenmaßnahmen hervorrufen würde, ganz ab­gesehen davon, daß Deutschland zahllose ausländische Erzeug­nisse einfach braucht. Und dennoch gibt es ein Gebiet, auf dem man dem Autartiegedanken, wenn auch in etwas abgewan delter Form, nachleben fann, das ist das weite und heute noch längst nicht erschöpfte Gebiet der Verwendungsmöglichkeit des .Deutschen Metalls", des Aluminiums!

Es ist der Tatkraft deutscher Männer zu danken, daß Deutschland heute in der Lage ist, seinen Bedarf an Aluminium im Inlande zu decken und sogar als Exporteur auf dem Welt­marite aufzutreten. Die große Frage ist bei alledem, inwieweit das Aluminium technisch brauchbare und wirtschaftlich vor. teilhafte Verwendungsmöglichkeiten bietet. Seine hervor.

ragendsten Eigenschaften sind das geringe spezifische Gewicht und die hohe Wärmeleitfähigkeit. Das spezifische Gewicht beträgt nur 2,65 gegen 8,9 von Kupfer. Daher ist die Alu­miniumverwendung überall angebracht, wo es sich darum handelt, durch Fortbewegung der einzelnen Gegenstände Arbeitskräfte zu ersparen. Außer den genannten Eigenschaften besitzt das Aluminium alle diejenigen physikalischen Eigen­schaften, die es zu einem technisch besonders gut verwendbaren Metall machen. Es besitzt ausreichende Festigkeit. Elastizität, Dehnung, Härte usw.

Ein weiteres Verwendungsgebiet ist die Verwendung des Aluminiums als Verpackungsmaterial. Durch die fortschrei tende Technik tft es gelungen, aus Aluminiumblöden Bleche zu walzen, und zwar bis zu einer Dicke von 0,003 Millimeter. Diese Bleche, Aluminiumfolie genannt, erfahren eine weitere Verarbeitung, und zwar werden sie gefärbt, bedruckt- faschiert. Sie finden in den verschiedensten Nahrungsmittel- und Genuß­mittelindustrien Verwendung. Der Allgäuer Weichkäse und die Bremer Brasil werden heute in Aluminiumfolie verpackt. Der westfälische Bumpernickel wird gleichfalls zwecks Er. haltung des Aromas und der Feuchtigkeit in Aluminiumfolte eingewickelt. Auch die Tabaftndustrie fann heute die Alumi­niumfolte als Verpackungsmaterial nicht mebr missen. Neuer­dings werden sogar die Mundstücke der Zigaretten mit Alumt­niumfolie versehen, um zu verhindern, daß das Mundstüd sich vorzeitig löst Die Süßwarenindustrie benußt die rot, grün oder gelb gefärbte Aluminiumfolie gleichfalls als Verpackungsmittel, um bon außen her einwirkenden Geschmacsbeeinträchtigungen zu troßen.

Eins der Hauptverwendungsgebiete tft die Verwendung des Aluminiums als Baustoff für Haushalt, Krantenhaus­und Hotellüchengeschirre. Die Geräte, die seit Jahrzehnten aus Kupfer, Eisenguß. Eisen emailliert hergestellt werden, wer den heute gleichfalls aus Aluminium fabriziert. Die Alu­mintum- Schmor- und Kochtöpfe, Kasserollen, Pfannen, Milch­fannen, Effenträger, Tee-, Kaffee- und Schokoladenfannen sind alle darauf eingestellt, die Arbeit der Hausfrau in der Küche so leicht wie möglich zu gestalten. Die Geschirre, die mit dem Herd in Berührung fommen, werden mit Isoliergriffen ver­sehen, so daß ein Verbrennen der Hand nicht mehr möglich ist und die Topflappen im Haushalt verschwinden fönnen. Das geringe spezifische Gewicht des Aluminiums hat es ermöglicht, in ganz furzer Zeit gleichfalls das Aluminium für die Kran lenhaus- und Hotellüche dienstbar zu machen. Die Dampfloch­tessel in den Krantenanstalten werden heute aus Aluminium hergestellt und mit einem Fassungsvermögen bis zu 400 Liter geliefert. In den Krankenhausbetrieben spielt das Aluminium für den Transport der Spetsen von der Küche zu den einzelnen Stationen infolge des geringen spezifischen Gewichts wiederum eine große Rolle. Hülsenfrüchte, Mühlenprodukte sowie Gewürze werden heute in Aluminiumbehältern aufbewahrt. Neuerdings vollzieht sich der Milchtransport zu den Ver. braucherstellen gleichfalls in Aluminiumtransportfannen.

Aluminium tft bet zweckmäßigem Gebrauch und beim Rauf der richtigen Qualität unverwüstlich. Ez zersplittert nicht, zerbeult nicht, es springt nichts ab, furzum, es sieht nach 20 Jahren noch fast genau so aus wie bei Beginn des Ge­brauchs Die Lebensfähigkeit des Aluminiumgeschirrs erflärt und berechtigt also den verhältnismäßig hohen Preis, d. h. für die Dauer gerechnet ist das Aluminiumgeschirr doch billiger, weil es nicht ersetzt und repariert werden muß.

Weitere große Verwendungsmöglichkeiten des Aluminiums ergeben sich in den Brauereien, Fleischereien, Margarine­fabriken, da diese Gruppen gleichfalls die außerordentlichen Vorteile des Aluminiums erfannt haben.

Fortgesetzt werden Versuche durchgeführt, um neue Ver­wendungsmöglichkeiten dem Aluminium zu erschließen, und zwar immer unter der Devise, daß das Aluminium bas deutsche Metall ist, das deutschen Arbet tern und Angestellten Brot und Verdienst gibt. Es sollte daher Pflicht eines jeden Deutschen sein, an dem weiteren Ausbau und der weiteren Einführung des deutschen Metalles mitzuarbeiten.

Für Deutsche nur

Deutscharbeit

Der deutsche Strom

Gibt es einen Deut­schen, der ihn nicht wenigstens dem Namen nach fennt, der ihn nicht schon besungen hat, dem er nicht Inbegriff deut schen Heimatgefühls ist, der Strom, dessen Quelle und Mündung im Aus­land liegt und der doch der Mittelpunkt deutscher Geschichte, deutscher Wirt­schaft und deutscher Dich­tung ist der Rhein?- Gibt eg aber biele Deutsche, bte jenen ande­ren Strom fennen und verstehen, die wissen, daß er eine der Grundlagen der deutschen Wirtschaft, einer der Glanzpunkte deutscher Technit, eine der Voraussetzungen deut scher Heimtultur ist, der elektrische Strom?

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Wie kann dieses unsichtbare Etwas, diese geheimnisvolle Kraft, diese internationale physikalische Größe etwas Boden ständiges sein, hat diese rein technische Angelegenheit etwas zu tun mit nationalen Fragen irgendwelcher Art?

,, Strom" vermindert Einfuhr.

,, Strom" bewahrt Kulturgüter.

Itegen, soll man nicht verallgemeinern. In Wahrheit liege heute die Strompreise, insbesondere für den Haushalt, zun Teil weit unter den Borkriegspreisen.

Keine Experimente am Lebensnerv der Wirtschaft.

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Allerdings muß man bedenten, daß der elektrische Stron ja nicht stapelbar ist, und daß umfangreiche und fostspielig Anlagen zur Erzeugung und Verteilung seitens der Elektriz tätswerte jederzeit bereitgehalten werden müssen, Jeder Ver braucher hat ja das Recht, jederzeit nach Belieben den Stron ein oder auszuschalten, und dadurch die Elektrizitätsanlage in Anspruch zu nehmen. Tu er dies lediglich, um bei ein brechender Dunkelheit Licht zu verbrauchen, so tommt er mi seinem Bedarf in Zeiten hinein, in denen die Werte durch J dustrie, Gewerbe, Straßenbeleuchtung und Haushalt ohnehin bereits start in Anspruch genommen werden. Die Werk müssen also große Anlagen bauen und bereitstellen, um jeder zeit allen Anforderungen zu genügen; niemand fümmert sid barum, daß diese Anlagen einen großen Teil des Jahres nic oder nur zu einem Bruchteil ausgenutzt werden. Die ganzen Kosten, die aus dieser Bereitstellung hervorgehen, müssen aber irgendwie wieder hereinfommen. Es denft doch im Ernt niemand daran, daß etwa die Hypothekenzinsen, die Zinsen für Anleihen und Obligationen, aus deren Geld die Kraftwerke erbaut sind, plötzlich eines Tages gestrichen werden fönnen zumal es sich zu einem erheblichen Teil um Auslandsschulden handelt. Das allerdings würde die Selbstkosten der Elektrizi tätserzeugung annähernd um die Hälfte, bei Wasserkraftwerken oft um drei Viertel herabsetzen. Aber das geht ja nicht. Und selbst wenn es ginge, so müßten doch im Laufe der Jahre die Anlagen erneuert, es müßte also neues Geld aufgetrieben werden, und fein Mensch fann vorher wissen, ob die neu zu erbauenden Anlagen wirklich rentabel sein werden oder nicht Man fann also nicht einfach Geld drucken zum Bau von Ele trizitätswerten und sagen: das verzinst und amortisiert fid von allein; beispielspeise hätte man das vor vier oder fün Jahren, als man die ganz großen Kraftwerke baute, mit Be stimmtheit angenommen; und doch stehen diese Werte heute infolge der Krise unbenutzt und unwirtschaftlich da. Solange man also Geld nicht aus der Luft greifen fann, sondern au dem Anlethewege zusammentragen und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten verwerten muß, läßt sich an den Gestehung fosten der elektrischen Energie nur sehr wenig ändern Worau es antommt, ist, solche Tarife der Offentlichkeit anzubieten daß zwar für das Recht jederzeitiger Inanspruchnahme eine angemessene Gegenleistung bezahlt wird, also etwa ein etwas höherer Preis für einen gewissen Mindestverbrauch oder auch eine sogenannte Grundgebühr", daß aber darüber hinau die weitestgehende Anwendung der elettrischen Energie für Kraft, Licht und Wärme im Haushalt möglichst billig bar geboten werden kann, also etwa zu 10 bis 15 Pf. je Kilowatt stunde. Solche Tarife sind heute schon so zahlreich eingeführt, daß mehr als die Hälfte der Kleinstromabnehmer den Strom unter diesen Voraussetzungen beziehen tann.

Wie hätte das Handwert, dieser Nährboden deutscher Kultur, dem Ansturm des eisernen Zeitalters, der Dampf­maschine, der Industrialisierung, standhalten tönnen, wenn nicht der Elektromotor auch dem fleinsten Betrieb die Möglich­feit zur Verwendung mechanischer Hilfe gegeben hätte? Noch viel entscheidender wird die Elettrizität auf die Erhaltung des Haushalts und der deutschen Heimfultur einwirken. Schon heute sieht man allgemein in den elektrischen Haushalts­maschinen, deren bekannteste, aber noch feineswegs wichtigste Staubsauger und Waschmaschine sind, Arbeitshilfen für die Hausfrau, ohne die sie den an sie berantretenden Anforde rungen taum mehr gewachsen wäre. Die Körper und Ge. sundheitspflege durch elektrische Geräte wie Heizkissen und dergleichen, die geschmackvolle Ausgestaltung des elektrisch be­leuchteten Heims, die elektrische Wärmebereitung in der Küche, wo an die Stelle eines mühsam Walten" heute ein einfach Schalten" getreten ist dies alles bedeutet teineswegs nur eine unmittelbare Ersparnis an Arbeitskraft, Zeit, auch nicht allein einen Gewinn an Hygiene, Sauberfeit usw.; da diese Errungenschaften heute längst nicht mehr Vorzüge der Reichen, sondern Eigentum aller Klassen geworden sind, ist der Ein­fluß auf das Befinden und die Wirksamkeit der Frau als Hausfrau und Mutter von zunehmender und nicht zu leug­nender Größe. Es ist durchaus teine hohle Redensart, wenn von dieser Bewegung ein tiefgreifender Einfluß auf das Familienleben und von hier aus auf die deutsche Lebens­fultur erwartet wird.

Das ist es, was die meisten Menschen nicht wissen und auch nicht ohne weiteres als bare Münze nehmen. Vergessen find schon fast die Zeiten, in denen der elektrische Strom den Haushalt unabhängig machte von der Einfuhr fremdländischen Betroleums; vergessen, daß im Krieg der elektrische Strom es war, der in die entlegensten Winkel Teutschlands die Mög lichkeit der Verwendung fünstlicher Energie brachte; vergessen, daß ohne Elektrizität unsere Aluminium Industrie, unsere chemische Industrie sich nicht zu jener Größe hätten entwickeln tönnen, die weite Kreise der deutschen Wirtschaft unabhängig vom Ausland machte. Die deutschen Ströme, die vom Gebirge zum Meer fließen, stellen und ihre Energie in Form elet trischen Stromes zur Verfügung; deutsche Roble, die bis auf weiteres in unerschöpflichen Mengen im Boden liegt und zu ben wertvollsten Naturschätzen gehört, die der sonst arme deutsche Boden enthält, gibt die in ihr aufgespeicherte Sonnen. energie vergangener Jahrmillionen im elektrischen Strom an die heutige deutsche Wirtschaft ab. Die Deutschen Siemens, Rathenau, Miller und zahllose andere Träger tells welt. berühmter, teils weniger belannter Namen haben entscheidend an der technischen und wirtschaftlichen Entwidlung gearbeitet, die dieses Wunder ermöglichte, so daß der viel­genannte Altmeister deutscher Ingenieurfunit, Ostar von Miller, heute sagen fann: was in seinen jungen Jahren als fühner Traum gegolten hat, ist heute Wahrheit geworden: der elettrische Strom durchdringt Industrie, Gewerbe, Landwirt. schaft, Berkehr, ja er ist schon fast bis in den letzten Haus. balt eingedrungen als Spender für Licht. Kraft und Wärme.

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,, Zu teuer.."!?

Je mehr die Elektrizität, von der es im allgemeinen heut noch fälschlich beißt, fie set zu teuer, zum selbstverständliche Bedarfsartikel auch des fleinsten Haushalts wird, um so meh berteilen sich die hohen Kosten für die Stromerzeugung und Stromverteilung, um so billiger wird der Strom werden. Di Offentlichkeit hat deshalb das größte Interesse daran, daß bi Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromlieferung nicht burd Erperimente und unausprobierte Wunderfuren gefährdet wird sondern bak in stetiger Entwicklung alle Deutschen durch den deutschen Strom" in den Besitz der deutschen Energiequellen gelangen!

Neue Kochgeschirre.

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Wer sich die Töpfe ansieht, die in den meisten Hau haltungen in Benußung sind, muß zugeben, daß diefe wichtigsten Gebrauchsgegenstände für die Zubereitung der täglichen Mahlzeiten sehr häufig nicht in Einflang stehen mit den Forderungen an Hygiene und Sauberkeit, die die beutsche Hausfrau sonft zu stellen gewohnt ist. Der blant gescheuert Aluminiumtopf wird solchen Ansprüchen noch am ehesten gere Das Schönste aber, was es an Hochtöpfen überhaupt gibt, fin die verschiedenen Ausführungen von Spezialtochtöpfen, wie insbesondere für elektrische Küchen hergestellt werden, aber au für jede andere Rochweise sich eignen. Diese Töpfe, nach be sonderen Normen aufs zweckmäßtaste in Form und Inha ausgestaltet, zeichnen sich durch fräftige Wanbungen und start Böden aus, die nicht in Form von Beulen die Spuren be nachlässtater Behandlung zeigen Daß diese Töpfe teurer in als einfache Töpfe, ist selbstverständlich. aber unsere Gau frauen sollten nicht vergessen, daß ein auter Rochtopf er Voraussetzung für gutes Geraten der Speisen ist, und be majjiv ausgeführtes Rochgeschirr ein Vielfaches der Leben dauer aufweist Vor allem, wer sich der beute immer meh auffommenden elektrischen Rochweise bedient, sollte nicht zögern durch massives Aluminiumgeschirr seine Freude am Rode zu steigern und gleichzeitig den Stromverbrauch zu beschränken

Daß die Offentlichkeit wenigstens gefühlsmäßig diese Er. wartungen heute schon begt, geht aus dem Interesse hervor, mit dem die Fragen der Stromversorgung allenthalben dis­futiert werden. Wenn auf der Weltkraftkonferenz der Plan einer europäischen Großtraftversorgung zur Erörterung gestellt wurde, oder wenn star von Miller auf Veranlassung des Reichswirtschaftsministeriums Pläne für eine einheitliche Aus­gestaltung der deutschen Elektrizitätswirtschaft veröffentlicht hat, so befaßt sich die Allgemeinheit aufs lebhafteste mit solchen Gedanken. Dabei sind Irrtümer über die wirtschaftliche Vor­aussetzung der Elektrizitätswirtschaft allerdings nicht zu ver meiden So fann man auch neuerdings wieder hören, daß die deutsche Elektrizitätswirtschaft von rein fapitalistischen Interessen und nicht von den wahren Bedürfnissen der Öffent­lichkeit bestimmt würde. Dabei wird vergessen, daß der über­wiegende Teil der deutschen Stromversorgung in öffentlicher Hand liegt, also in Händen des Reiches, der Länder, der Provinzen, der Gemeinden usw. Wunschträume, die dem einzelnen Haushalt niedrige Strompreise zusprechen, finden aus naheliegenden Gründen leicht Glauben, und die Schuld wird vielfach einer Geistesart zugeschrieben, die im Eigennut wurzelt statt im Gemeinsinn. Solchen Gedanfengängen gegen. über darf man allerdings den flaren fritischen Blick nicht ver lieren. Es ist leider nicht zu bestreiten, daß die Strompreis­politi! noch vielfach unter Gesichtspunkten steht, die heute ihre Berechtigung verloren haben, und daß vor allem die Wirt­schaft not der öffentlichen Körperschaften aus den Stromver­sorgungsbetrieben vielfach Versorgungsbetriebe für not­leidende Kommunen gemacht hat. Aber derartige Fälle, die im übrigen ja größtenteils der öffentlichen Kontrolle unter­

Praktische Winke.

Das Entfernen der Nagelhaut ist gar nicht nötig, we man täglich beim Abtrocknen der Hände den Hautrand zur schiebt Damit vermeidet man am sichersten die Bildung Niednägeln.

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Gesichtsrunzeln werden bei der Damenwelt allgemein fürchtet; man erblidt in ihnen die Borboten des Alters, die namentlich an den Augenwinkeln in den berüchtigten Sträb füßen zuerst zeigen. Diese Betrachtung ist nicht ganz richi denn es ist allbefanni, daß Sorgen, seelisches Leib und for dauernder Kummer in der Gesichtshaut ihre Spuren hinte lassen. Also nicht nur das Alter erzeugt diese Gesichtsfalte sondern auch die seelischen Erschütterungen, die für manch Menschen unvermeidlich find. Troßdem sei barauf hingewiefe daß sich diese Runzeln bermeiden und zum Teil sogar a wieder entfernen lassen.

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