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Gießener Zeitung
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( Gießener Tageblatt)
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45. Jahrg.
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Politische Rundschau.
Das Reichsfinanzministerium hat einen provisorischen Rechnungsabschluß für das Etatsjahr 1931 herausgegeben. Danach ist im Jahre 1931 ein neuer Fehlbetrag von etwa 423 Millionen entstanden, der sich jedoch bei den genauen Abrechnungen noch etwas erhöhen kann.
Der Reichsfinanzminister hat die Länderminister für den 20. Mai zu einer Besprechung nach Berlin geladen.
Die nationalsozialistische Reichstagsfraktion hat den Antrag eingebracht, die Notverordnung über das Verbot der fommunistischen Gottlosenorganisationen auf die entsprechenden sozialdemokratischen Vereinigungen auszudehnen.
Die Lohn- und Rahmentarifverhandlungen im Ruhrbergbau Find ergebnislos verlaufen. Der Vorschlag des Zechenverbandes, Durch eine 12proz. Herabsetzung aller gegenwärtigen Tarifsätze eine neue Mindestgrundlage zu schaffen, wurde von den Gewerkschaften abgelehnt. Die Schlichtungsverhandlungen finden in der Woche nach Pfingsten statt.
Der neugewählte württembergische Landtag hielt am Diens= tagnachmittag feine erste Sigung ab. Zum Präsidenten des Landtages wurde der nationalsozialistische Abgeordnete Mergenthaler gewählt.
Der Reichstagsabgeordnete Singmann, der aus der Frattion der DVP zwei Tage vor der Preußenwahl ausgetreten ist, hat sich jetzt als Hospitant der DNVP angeschlossen.
In der Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei wur: den die durch die Veränderungen innerhalb der Fraktion notwendig gewordenen Neuwahlen durchgeführt. Den Fraktionsvorsitz behielt Dr. Dingelden. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden die Abgeordneten Dr. Hugo und Dr. Kalle gewählt, zu Geschäftsführern die Abgeordneten Morath und Dr. Regh.
Reichstagsabgeordneter Professor Kahl, der Senior der Deutschen Volkspartei, ist an Bauchsellentzündung erkrankt und hat vom Reichstag einen Urlaub von sechs Wochen erbeten. Der Berliner türkische Botschafter ist bei einem Autounfall zwischen Weimar und Bad Berta lebensgefährlich verlegt
worden.
Zum Präsidenten von Frankreich wurde am Dienstag vom Kongreß in Versailles der bisherige Präsident des Senats Albert Lebrun gewählt.
Der Verfassungsausschuß des österreichischen Nationalrats hat den Beschluß gefaßt, den Nationalrat vor Ablauf der Gejeggebungsperiode aufzulösen.
Das litauische Kriegsgericht beschloß, die Verhandlung gegen Gustav Beder und Schulrat Meyer wegen des schlechten Gesundheitszustandes Beders am 24. Mai in Kowno abzuhalten.
Wie die„ Polonia" meldet, wird die polnische Regierung voraussichtlich noch vor Beginn der Lausanner Konferenz ein einjähriges Moratorium für die Auslandsschulden beantragen.
Das japanische Kabinett beschloß die bedingungslose, baldige Zurückziehung aller zurzeit in Schanghai befindlichen Landtruppen. Der Schutz der Internationalen Niederlassung soll den Vertragsmächten überlassen werden.
Erkönig Alfons von Spanien wurde, als er von Malta lommend, in Marseille französischen Boden betrat, von einem spanischen Arbeiter tätlich angegriffen, der ihm einige Faustschläge verabreichte. Der Täter tonnte überwältigt und der Polizei ausgeliefert werden.
Der Reichstag tagte.
Am Montag trat der Reichstag zusammen, um eine Reihe Dorliegender Anträge zu erledigen. Nach zunächst ruhiger sachlicher Debatte, in welcher die wirtschaftspolitischen Ausführungen des Reichsfinanzministers Dietrich und die Strassers ( NSDAP.) viel Beachtung fanden, kam es zu den ersten Zusammenstößen am Dienstag nach der Rede des Abgeordneten Goehring( NSDAP) und der Erwiderung des Reichswehr- und Reichsinnenministers Groener. Am Mittwoch verteidigte der Reichskanzler Dr. Brüning die Politik seines Kabinetts. Seine Ausführungen beschäftigten sich hauptsächlich mit der Außenpolitik und fanden im Ausland starte Beachtung. Der Donnerstag brachte die Abstimmungen. Die nachträgliche Kreditgenehmigung erhielt die Regierung mit fnapper Mehrheit. Die Mißtrauensanträge gegen das Kabinett wurden mit 287 gegen 257 Stimmen abgelehnt.
Einige nationalsozialistische Abgeordnete hatten um diese Zeit den sozialdemokratischen Schriftsteller Klotz wegen seiner Schmähschriften gegen die NSDAP im Reichstagsrestaurant verprügelt. Später wurde die Schlägerei im Reichstagsgebäude fortgesetzt. Löbe rief daraufhin die Polizei in den Reichstag und löste nach erregten Tumultszenen die Sitzung einfach auf. Dieser unerwartete Abbruch der Donnerstagsigung des Reichstages hatte zur Folge gehabt, daß eine Reihe von Mißtrauensanträgen gegen einzelne Minister nicht mehr zur Abstimmung gebracht werden konnten. Die nichterledigten Mißtrauensanträge bleiben also bis auf weiteres liegen. Außerdem sind noch unerledigt die Anträge auf Auflösung des Reichstages und Aufhebung der letzten Rotverordnungen, insbesondere des SA- Verbots. Ferner liegen Anträge auf Auflösung des Reichsbanners, auf Verbot der sozialdemokratischen Freidenkerverbände und auf Einsetzung von Untersuchungsausschüssen vor. Darüber hinaus
stand auf der Tagesordnung der Donnerstagssihung des Reichs
Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.
Samstag, den 14. Mai 1932
( Neueste Nachrichten)
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Nummer 19
tages ein ganzer Stoß von Anträgen und Gesetzentwürfen, die Ihr Männer, lieben Brüder,
nun gleichfalls liegen bleiben.
Urteil im Reichstags- Prozeß.
Berlin. Die nach dem Zusammenstoß im Reichstag verhafteten nationalsozialistischen Abgeordneten wurden gestern dem Schnellschöffengericht vorgeführt. Mit ihnen erschien Gregor Strasser, der heute morgen auf dem Anhalter Bahnhof aus dem Zuge heraus verhaftet worden ist. Das Schöffengericht fällte nach fast siebenstündiger Verhandlung folgendes Urteil: Die Abgeordneten Heines, Stegmann und Weitzel werden wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung in Tateinheit mit tätlicher Beleidigung zu je drei Monaten Gefängnis verurteilt. Der Abgeordnete Gregor Strasser wird freigesprochen. Die Verurteilten werden voraussichtlich gegen das Urteil Berufung einlegen.
Der Hessische Landtag ungültig.
Bei der letzten Landtagswahl in Hessen am 15. November 1931 war der Wahlvorschlag der Wirtschaftspartei wegen mangelhafter Ausfertigung vom Landeswahlausschuß nicht zugelassen worden. Hierauf hatte die Wirtschaftspartei Anfechtungsklage gegen die Gültigkeit der Landtagswahl vor dem Staatsgerichtshof Hessens erhoben, über die Montag verhandelt wurde. Der Staatsgerichtshof erklärte die Landtagswahl vom 15. November 1931 für ungültig, da der Landeswahlausschuß bei der Nichtzulassung des Wahlvorschlags der Wirtschaftspartei wesentliche Bestimmungen der Wahlvorschriften außer acht gelassen habe. Die Regierung beschloß, als Termin für die Neuwahlen den 3. Juli in Aussicht zu nehmen. Das Landtagspräsidium hat sofort alle Ausschußberatungen abgesetzt. Die bereits im Gang befindlichen Etatsberatungen sind damit unterbrochen, und es ist als sicher anzunehmen, daß der Etat zunächst durch Notverordnung in Kraft gesetzt werden muß, weil vor dem Zusammentritt des neuzuwählenden Landtags das verlängerte Finanzgesetz abläuft.
Verbot der Beflaggung mit Parteifahnen.
Darmstadt. Amtlich wird mitgeteilt: In letzter Zeit hat die Tatsache, daß ganze Dörfer oder Stadtteile einheitliche Parteifahnen zeigten, häufig zu Ansammlungen, Zusammenrottungen oder anderen Störungen der öffentlichen Ordnung geführt, so beispielsweise in Bauerndörfern schwarze Fahnen, auch in Stadtteilen kommunistische Beflaggung. Auch war in anderen Gemeinden die ständige und auffallende Beflaggung einzelner Häuser mit Hakenkreuzfahnen und Symbolen geeignet, auf die anders denkende Bevölkerung aufreizend zu wirken. Der hessi= sche Minister des Innern hat daher angeordnet, daß die Polizeibehörden auf die Entfernung der Beflaggung mit Parteifahnen hinwirken sollen, um dem Straßenbild überall wieder ein normales Aussehen zu geben und dadurch jeden Anlaß zur Störung der öffentlichen Ordnung von vornherein zu beseitigen.
Bis zum bitteren Ende?
In der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer zu Bochum führte Dr. Hugo, M. d. R., folgendes aus: ,, Es ist für die deutsche Gegenwartslage ein fast unmoralischer Zustand, daß freiwillige Mehrarbeit nach wie vor verboten bleibt. Man steht vor der Hürde der Arbeitsmarktgesetzgebung und findet nicht den Mut, darüber hinwegzuschreiten. In allen Teilen der Arbeiterschaft wächst die Erkenntnis, daß es mit der Wohlfahrt einmal zu Ende geht, und daß nur die Arbeit auch die bescheidenste, Rettung für die Arbeiterschaft bedeutet. Auch das Steuerkostenelement sinkt nicht, sondern steigt. Die Wirtschaftsumsätze stehen im Mißverhältnis zur Besteuerungshöhe. Der Verfall der Staatsfinanzen, insonderheit der Gemeindefinanzen, schreitet rapide vorwärts, ohne daß der Versuch unternommen wird, durch eine straffere Finanzordnung die Voraus= setzung für die Gesundung der Verhältnisse zu schaffen. Es ist bezeichnend, daß man den Ausweg aus der Misere, die der Sozialismus geschaffen hat, immer wieder nach der sozialistischen Seite hin sucht. Sozialisierung des Bergbaues heißt die Gewerkschaftsforderung, unter billiger Enteignung der Werte. Auch der sozialisierte Bergbau fann keinen Absatz herbeizaubern, so= lange die Kohlen zu teuer sind. Längst erledigte alte Ladenhüter, wie künstliche Arbeitsbeschaffung für eine Großstadtsiedlung, für die fein Bedürfnis vorliegt, Monopolpläne aller Art, Staatssozialismus in jeder Form, danach wird gerufen, und trotzdem gibt es doch nur ein Entweder- Oder. Entweder wird die Starre gelöst und die Menschen in Deutschland können wieder zu arbeiten beginnen, oder wir landen bei den völlig leeren Kassen der Wohlfahrt und der Wirtschaft; dann kann auch kein Staatssozialismus die Menschen mehr ernähren.
Die deutsche Gründlichkeit zeigt sich gewöhnlich in der Politik imer am falschen Plaze. Wir müssen den Becher des Wermuts immer bis zur Neige ausleeren, ehe wir flug werden. Dunkle Schatten der Erinnerung steigen auf. Der Krieg fand sein Ende durch den Hunger. Die Inflation wurde erst abgeriegelt, als der Hunger in die Städte zog, als mit der Papiermark feine Lebensmittel mehr vom Lande in die Stadt zu bringen waren. Ich fürchte, erst der Hunger und leere Wohlfahrtskassen werden das deutsche Volt von dem Glauben an den Sozialismus befreien und zur höchsten Energieentfaltung emporreißen."
laßt mich frei reden!
Eine Pfingstbetrachtung.
Die Scheinblüte der deutschen Wirtschaft von 1925 bis 1929 hat bekanntlich zu einer außergewöhnlichen Lohn- und Gehaltssteigerung geführt. Der unvermeidliche Rückschlag mußte mit aller Schärfe in dem Augenblid einsetzen, wo der Güterumsatz start zurüdging. Er ist seit 1928 bis Februar 1932 um 45 Prozent gesunken und ist augenblicklich kleiner als in 1900, während die Bevölkerung um rund 10 Millionen Köpfe zugenommen hat. Das Realeinkommen der deutschen Bevölkerung müßte demnach um ein beträchtliches niedriger sein als in 1900. Das ist aber feineswegs der Fall. Vielmehr stieg das gesamte Lohn- und Gehaltseinkommen noch bis 1931 oder blieb wenigstens bis Ende 1931 annähernd gleich hoch. Dadurch entstand ein tödlich wirfendes Mißverhältnis zwischen Güterumsatz und Lohneinkommen, das fast zum völligen Verlust des privaten und öffentlichen Kapitals führte. Auch heute sind Löhne und Gehälter bei weitem noch nicht dem Rüdgang des Güterumsatzes und der Senkung der Lebenshaltungskosten angepaßt. Infolgedessen gehen noch mehr Betriebe ein, als durch den Umsatzrüdgang an sich bedingt ist. Ueberall fehlt es jetzt an Geld und Unternehmungslust. Sechs Millionen Menschen sind ohne Arbeit.
Aus dieser Lage sind nur zwei Auswege möglich. Man tann von unten aufbauen, indem man die Einkommen wieder so auf den Güterumsatz zuschneidet, daß sich neues Kapital bildet, das Vorbedingung für einen dauernden Konjunkturanstieg ist. Oder man flickt das zerfallene Gebäude der deutschen Volkswirtschaft notdürftig mit furzlebigen Pflästerchen in der Hoffnung auf die bevorstehende wirtschaftliche Besserung". Daß eine wirtschaftliche Besserung aber gar nicht bevorsteht, sondern noch Jahre auf sich warten lassen wird, wird dabei übersehen. Es wird weitergewurstelt, um ein Lohnniveau zu erhalten, das teine wirtschaftliche Berechtigung mehr hat.
Diesen zweiten Weg verfolgen die Arbeitsbeschaffungsprogramme, deren Paten unschwer zu erkennen sind. Man will durch die öffentliche Hand gemeinnützige, produttive" Arbeiten ausführen lassen, um einen Teil der Arbeitslosen zu Tariflöhnen in Arbeit zu bringen. Man kann zur Frage, ob zusätzliche oder notwendige Arbeiten im Rahmen der Arbeitsbeschaffung ausgeführt werden sollen, stehen wie man will, auf jeden Fall muß jedoch nachdrücklich verlangt werden, daß durch die öffentlichen Körperschaften aus Steuermitteln der Wirtschaft leine Löhne gezahlt werden, die wirtschaftlich nicht mehr tragbar find. Durch die Zahlung von Tariflöhnen für Notstandsarbeiten, bei denen außerdem bei weitem feine volle Arbeitsleistung erzielt wird, wird für den seit Jahren viel zu hohen Tariflohn in der Privatwirtschaft eine starke Stütze geschaffen, während es doch gerade Pflicht der öffentlichen Körperschaften wäre, als erste die Entlohnung den wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen durch entsprechende Vorschriften bei öffentlichen Arbeiten. Das ist auch ohne Förderung der Regiearbeit durchaus möglich.
Bei der bisherigen Arbeitsbeschaffung und bei den neuen Plänen ist aber die Tohnpolitische Seite zum Nachteil der Wirtschaft völlig außer acht gelassen worden. Denn bei allen Notstandsarbeiten, die durch die Reichsanstalt für Arbeitsvermitt lung und Arbeitslosenversicherung, die Gesellschaft für öffentliche Arbeiten A.-G. und die Länder( also aus Steuermitteln und Sozialbeiträgen) finanziert wurden, wurden und werden die Arbeitslosen nach Tariflohn bezahlt. Dadurch wird die Arbeitslosigkeit zwangsläufig vergrößert. Die Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung hat seit 1925 über eine Milliarde R.Mart für gemeinnütige Arbeiten zur Verfügung gestellt, wobei einschließlich der Materialbeschaffung rund zwei MilliardenR.Mart ausgegeben worden sind. Hätte man von vornherein statt Notstandsarbeit zu Tariflohn ganz allgemein Pflichtarbeit für den Unterstützungssatz zuzüglich kleiner Arbeitsprämie durchgeführt, so hätten für die Unterbringung der gleichen Zahl Arbeitsloser rund 600 Millionen R.- Mart genügt, und rund 400 Millionen R.- Mark mehr wären für die Materialbeschaffung verwendet worden. Noch wesentlich günstiger hätte man sich bei der Bevorzugung des freiwilligen Arbeitsdienstes ige= standen. Da es sich bei der Materialbeschaffung hauptsächlich um Baumaterial handelt, dessen Preis mindestens zu einem Drittel aus Löhnen besteht, so wären rund 130 Millionen R.Mark mehr für Löhne in den Schlüsselindustrieen ausgegeben und rund 80 000 Menschen mehr beschäftigt worden ohne einen Pfennig Mehraufwendung von seiten des Staates.
Die alten Fehler dürfen nicht wiederholt werden. Die Notstandsarbeit zu Tariflohn muß deshalb verschwinden und an ihre Stelle Pflichtarbeit zum Unterstützungssatz plus ArbeitsAm 15. März prämie und freiwilliger Arbeitsdienst treten. hatten wir rund 1,7 Millionen Krisenunterstützte und rund 2,0 Millionen Wohlfahrtserwerbslose. Beide, also zusammen dund 3,7 Millionen, haben Anspruch, als Notstandsarbeiter beschäftigt zu werden, sofern sich zahlungsfähige Träger für Notstandsarbeiten finden. Das ist bekanntlich im Augenblick Baum der Fall, aber es ist das Ziel der Arbeitsbeschaffungsprogramme. Die Differenz zwischen der Wohlfahrts- oder Krisenunterstützung und dem Tariflohn beträgt heute noch etwa ein Drittel des Tariflohns. Das ergibt bei der Annahme, daß bei der Unterhaltung der Straßen, bei Dedlandkultur, Drainagearbei


