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Mittwoch, den 10. Dezember 1930.

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Sport und Spiel.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Bezirksliga und-Klassen:

VfB.-K. Marburg Borussia Fulda 2: 0 Germania Fulda

-

Sport Kassel 1: 2

Spielo. Kassel- FC. Odershausen 5: 0 Hessen Hersfeld Hermannia Kassel 5: 1

Verein

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Sport Kassel

Spiele gew, unent. verl.

Tore Punkte

VfB- K. Marburg

10 8

0

2

32:18 16: 4

10

5

3

25:16 12: 8

Hessen- Hersfeld

10

2

Borussia Fulda

5

3

18: 8

dern

V. f. B. Geßen

9

5

15:22

Für

Spielverein Kassel

9

5

Ockershausen

9

A.

Hermannia Kassel

9

Onun

Germania Fulda

9

17:11 12: 8 11: 7 8:10 17:21 7:11 5 11:18 6:12 5. 19:28 6:12 6 11:23 6:12

jede

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14

-

-

24101220

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ebrah

SC. 03 Kassel FC. Großalmerode 1: 2 SC. 05 Göttingen

Kurhessen Kassel 2: 6( 2: 2)

Breidenbach Germ. Marburg 4: 1( 2: 0) Wallau Frohnhausen 6: 1( 3: 0)

-

Wiesenbach Wetzlar, verlegt

Verein

Germania Marburg

Wallau

Breidenbach

1900 Gießen

Wiesenbach

Sp. V. Wetzlar

8777883

Spiele new. unent.

verl.

8

6

1

5

B

0

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0

4

23:22

3

4

14:23

Tore Punkte 26: 9 13: 3 26:11 13: 3 8: 8 6: 8

2

1

4

12:15

5: 9

2

0

5

11:18

Frohnhausen

1

1

5

9:23

4:10 3:11

Tura Kassel

-

Sportfr. Warburg 0: 2

Niederzwehren

-

Melsungen 4: 0

VFR. Kassel Frizlar 1: 0

Spvgg. Göttingen Univers. Göttingen 2: 2 Spusp. Northeim Weende 7: 1

Großen- Bused Laubach 4: 1( 1: 0)

Ehringshausen Aßlar 3: 0

Niedergirmes

-

Wetzlar 5: 1( 3: 1)

Spiele gew. unent. verl.

Tore Punkie

8 5

1.

2

28:16 11: 5

8

3

4

1

21:18 10: 6

8

2

7

1

7

7 3

7 2

1

8

0

2

21:18 10: 6 19:10 9: 5 19:18 7: 7 16:14 6: 8 15:27 5: 9 12:29 2:14

Dillenburg 4: 3( 2: 0)

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2. Bezirksklasse:

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Löhnberg

Verein

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Löhnberg

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Ehringshausen

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Butzbach

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Manderbach

Sechshelden

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Verein

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Dillenburg Burg

8

6

1

1

8

6

1

1

Punkte 41:14 13: 3 28:11 13: 3

Sechshelden

8

5

1

2

Niederscheld

8

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Manderbach

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Offenbach

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Weilburg Laubach

Offenbach

-

Offdilln Niederscheld 2: 2

Burg 1: 6( 1: 5) abgebr. Merkenbach, M. nicht angetr.

Spiele gew. unent. verl. Tore

64332

Biedenkopf Wetter 1: 2( 1: 1)

-

1

1

557

Gan Gießen- Wezlar.

Ehringshausen 2. Aplar 2. 5: 0

Löhnberg 2. SC. Wetzlar 2., 4: 4( 0: 4)

-

Daubringen 1. Steinberg 1: 1( 0: 0) Burgsolms 1. Bissenberg 1: 2

Holzhausen 1.

-

Niedershausen 6: 1( 4: 0) Bieber 1900 Gießen 3., 1: 3( 1: 1) Daubringen 2. Leihgestern, verlegt 1900 Gießen 4.

Grünberg 2.

Nauborn 2. Holzhausen 2.

Oberndorf

-

-

25:13 11: 5

21:23 9: 7

18:27 6:10 11:15 6:10 18:29 5:11 13:43 1:15

Garbenteich 2., Garb. nicht angetr. Homberg 1: 3

Schwalbach 1: 2

Braunfels 1., 0: 1( 0: 1) Tiefenbach 0: 1

Oberbiel 2. Leun, L. nicht angetr.

-

Eitingshausen Quedborn 1., Qu. verzichtet auf Punkte,

Gesellschaftsspiel 1: 0( 0: 0)

Villingen Harbach, verlegt

Ulrichstein Grünberg fomb. 2: 1( 1: 0)

Weilburg 1.

Carbenheim

Jugend:

-

Steindorf 1. 2: 0( 6.)

Büblingshausen 2: 2( 6.)

Heuchelheim 1. 1900 Gießen 1. 1: 1

Niederweisel 1.

Ettingshausen 1.

1900 Gießen 2. 0: 1

Flensungen 1. 4: 0( 2: 0)

Harbach 1.fomb. Mannschaft( Laubach, Ettingsh., Flen­sungen, Grünberg) 6: 1( 1: 1)

VfB. Gießen 1. VB. Gießen 2. 0: 1

Garbenteich Sch.

-

-

Wetzl. Sp. V. Sch. 3: 1

Butzbach Sch. Hermannstein Sch. 1: 1 Gau Marburg.

Niedereisenhausen Breidenstein 2: 0 Wolfgruben 1. Buchenau 1. 2: 1( 1: 0) Sarnau 1. Goßfelden 1. 5: 0

Lohra 1.­

Buchenau 2. Unterrosphe 1. 2: 3 Niederwalgern 1. 1: 7 Lohra 2. Niederwalgern 2. 0: 5 Mornshausen Weidenhausen 3: 3( 0: 2) Dauiphe 1. Hommertshausen 1. 1: 1 Hommertshausen 2. 1: 2 Elnhausen 1. 4: 0

Dautphe 2.

Wehrda 1. Cölbe 1.

Laasphe 1. Cappel 1.

-

Caldern 1. 4: 0( 2: 0)

Friedendorf 1. 2: 1( 1: 1)

Germ. Marburg 2. 3. 2. mal ausgef.

( Schiri v. Eau Gießen- Wetzlar angef., n. erschienen) Cappel 2. Dreihausen 2. 2: 2

Biedenkopf A. H. Wetter A. H. 0: 0

Jugend:

-

Cölbe 1. VfB. Kurh. Marb. 2. 3: 6( 0: 5) Laasphe 1. Friedensdorf 1. 1: 3( 0: 1) Germ. Marb. 2. Odershausen 2. 1: 2 VfB. Kurh. Marb, 1. Endbach 1. 2: 1 Gau Dill. Dillenburg 2. 2: 6

-

Offenbach 2. Sechshelden 2.

-

Merkenbach 2. M. n. angetreten. Eisemroth Herbornseelbach 5: 3 Ballersbach Herborn 2. H. n. angetr.

-

Sinn Medenbach 16: 0

Donsbach Hörbach 1: 1( 0: 0)

-

Haiger Nanzenbach, N. n. angetr. Rittershausen Allendorf 3: 4

Langenaubach Frohnhausen 2., Fr. n. angetr. Bischoffen Fleisbach 5: 3

Weidelbach Würgendorf 5: 1( 2: 0)

-

Holzhausen Straßebersbach 4: 2( 2: 2) Rittershausen 2. Allendorf 2. 2: 2

-

Oberroßbach 2. Dillenburg 3. 2: 2

-

Haiger 2. Straßebersbach 2. 5: 0

-

Die ersten Jugendwandertreffen

im Gau Gießen- Weklar.

Um unsere Jugenderziehung auszubauen und sie vor allem nicht nur auf dem Sportplatz auszuüben, geht man im WSV. nach und nach dazu über, die Jugend, vor allem die Fußball­Jugend auch anderweitig zu beschäftigen. Außer einer Reihe ganz freier Sonntage sind neben den Pflichtspielen, Wanderun= gen, Schlagball und Leichtathletikveranstaltungen geplant, die die Kameradschaft innerhalb der Jugend festigen und ihrer för­perlichen Ausbildung das Einseitige nehmen soll.

Als einer der ersten ist der Jugendleiter des Gaues Gießen­Wetzlar daran gegangen, dieses Programm innerhalb seines Bereiches zur Durchführung zu bringen. Nach einigen organi­satorischen Maßnahmen, die zunächst ein wenig störten, wurde angefangen. Nach einmaliger Verschiebung widelte sich am Sonntag der erste Gau- Jugend- Wandertag ab. Berichte liegen uns vor aus Gießen, wo die Schüler des Gaues sich auf dem 1900er- Platz trafen, aus Butzbach, aus Heuchelheim und aus Harbach.

Ganz reibungslos hat es wohl noch nirgends geklappt, da eine Reihe Jugendmannschaften nicht komplett oder sträflicher­weise überhaupt nicht antraten.

So waren in Heuchelheim von der Gruppe Gießen 1, zu der 1900, VfB., Großen- Bused, Lollar, Lich und Heuchelheim ge= hören, nur 1900 Gießen und Lollar mit dem Platzverein er­schienen. Während Lollar ohne Spiel blieb, konnten 1900 und Heuchelheim unter einwandfreier Leitung eines Lollarer Ju­gendlichen ein flottes, faires Spiel austragen, das unentschie= den mit 1: 1 ausging.

Auch in Buzzbach blieb der Platzverein ohne Gegner, VfB. Gießen 2. fehlte. Die beiden anderen Mannschaften, Nieder­weisel 1. und 1900 Gießen 2., brachten ihr Gesellschaftsspiel ein­wandfrei mit 1: 0 für Gießen zum Austrag.

Die Jüngsten trafen sich, wie oben schon erwähnt, in Gie­ßen. Der Platzverein 1900 hatte unter der Leitung seines Ju­gendobmanns Vondran nichts versäumt, es seinen kleinen Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Ausgeblieben waren nur die Nauborner Schüler, während die Wetzlarer nicht ganz kom­plett waren. Bei ihnen halfen die 1900er ein wenig aus, um dann folgende Spiele abzuwideln:

--

Garbenteich Sch. Wetzl. SpV. Sch. 3: 1. Ein verdienter Sieg der Garbenteicher, die wohl z. 3t. die stärkste Schülermannschaft stellen. Gute Aussicht für die Zu­funft.

Butzbach Sch. Hermannstein Sch. 1: 1.

Ein ausgeglichenes Spiel, das genau wie das vorhergehende unter der Leitung eines Jugendlichen anständig und fair erledigt

wurde.

Die Siegermannschaften, Garbenteich, Butzbach und Her­mannstein erhielten je einen 1900er Wimpel mit Eindrud als Erinnerungszeichen, und dann gab's Tee und Kuchen, den der Platzverein gestellt hatte. Die Schüler waren begeistert.

Besseres Wetter, ein bißchen mehr Disziplin in den noch säumigen Jugendmannschaften und Platzvereine, die sich mit ein wenig Liebe der Jugend und ihren Veranstaltungen annehmen, dürfte diese Wanderungen mit den Freundschaftsspielen bald zu einer nicht mehr zu missenden Einrichtung in unserer Jugend­ertüchtigung machen.

Jugendwanderung nach Harbach.

-

Eine Neuerung im Jugend- Spielbetrieb wurde zum ersten Male durchgeführt; der Erfolg war teilweise sehr gut. Für das Wandern ist es ja gegenwärtig nicht die richtige Jahreszeit, denn im Sommer, wenn es im Feld und Wald grünt und blüht, be= Es hatten sich fommt ein Wanderer noch viel mehr Freude. eingefunden: die Jugendmannschaften von Ettingshausen( voll­zählig), Flensungen- Mücke( 8 Mann), Laubach( 4 Mann und 1 Begleiter), Grünberg( 1 Mann und 1 Begleiter) und der Platz­verein, Harbach, vollzählig. Durch diese ungleichmäßige Teil­nahme spielten die Mannschaften in folgender Reihenfolge: Ettingshausen Flensungen 4: 0( 2: 0), Leiter: Koch- Grünberg, Harbach tomb. Mannschaft von Laubach, Ettingshausen, Flen­sungen und Grünberg 6: 1( 1: 1), Leiter: Herm. Keil- Ettings­hausen. Mit den Leistungen der jugendlichen Schiedsrichter war man, abgesehen von Kleinigkeiten, ganz zufrieden. Hoffentlich bekommen die Vereine durch diese Neuerung einen guten Nach weka. wuchs in den so oft bekämpften ,, Unparteiischen".

Aus Gießen und Umgegend.

Großen- Bused 1.- Laubach 1. 4: 1( 1: 0). Vergangenen Sonntag war Laubach Gast in Großen- Bused. Laubach, ein alter Rivale der Einheimischen, mußte Sieg und Punkte hierlassen. Beide Mannschaften lieferten sich ein schwaches Spiel. Vom Anstoß weg setzt sich Gr.-B. in Laubachs Hälfte fest, doch gelingt es den Einheimischen erst kurz vor Halb­zeit durch den H. R. ein Tor zu erzielen. Halbzeit. Nach Wieder­beginn dasselbe Bild. Laubach kann verschiedene Bälle im letzten Moment nur noch zur Ede abwehren. Im Anschluß an eine solche fann wieder der H.-R. das 2. Tor erringen. Dann erzielt Lau­bach sein Ehrentor. Das Spiel wird jetzt lebhafter, Gr.-B. M. St. geht den L. Torhüter regelrecht an. Letzterer geht jedoch tätlich gegen den B. Stürmer vor.. Folge davon war: Ver­warnung und Elfmeter, der verwandelt wird. 3: 1. Die Ein­heimischen sind weiter im Vorteil und erziele noch ein 4. Tor. Kurz vor Schluß muß der L. Hüter das Feld verlassen. Schiri Scharf Wetzlar war gut.

Aus Daubringen.

Daubringen Steinberg 1: 1( 0: 0). Niemand hätte an dieses Resultat gedacht, zumal noch das Vorspiel in Steinberg 3: 1 für Daubringen ausging. Gleich nach Anstoß entwickelte sich ein flottes und faires Spiel, bei dem D. seinen Gegner in seine Hälfte zurückdrängte, aber Erfolge blie­ben aus. Dann findet sich auch Steinberg und der D. Hüter muß öfter sein können unter Beweis stellen. Mit 0: 0 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause das gleiche Bild. In der 30. Minuie kann D. durch einen Elfmeter die Führung über­nehmen. Aber lange dauerte die Freude nicht und Steinberg kann den verdienten Ausgleich erzielen. Es war ein faires Spiel beider Mannschaften. Zu bemerken sei noch, daß beide Mannschaften mit Erjah antreten mußten. Schiri Busch Buzz­Pr. bach war dem Spiel ein sehr gerechter Leiter.

Daubringen

Steinberg 1: 1( 0: 0)

Am vergangenen Sonntag trug die erste Elf von Steinberg in Daubringen ihr fälliges Verbandsspiel auf einem Plate aus, der nicht den besten Verhältnissen entsprach. Steinberg mit Erjazz fand sich nicht recht zusammen, tonnte aber doch das Spiel bis zur Halbzeit mit 0: 0 halten. In der zweiten Spiel­hälfte verwandelte nach ungefähr 10 Minuten Daubringen einen Elfmeter. 1: 0. Daraufhin wurde das Spiel äußerst lebhaft und es gelang dem Halbrechten der Gäste die Flante seines Links­außen zum Ausgleichstor zu verwandeln. Besonders glänzten bei der Steinberger Mannschaft die beiden Verteidiger und der Mittelläufer.- Das Ergebnis entspricht voll und ganz den beiderseitig gezeigten Leistungen. Schiri Busch- Buzbach lei­Sch. tete sehr forreft.

Bieber 1. 1900 Gießen 3. 1: 3( 1: 1)

Bei der Abfahrt des Bieberlieschens jah es nach keinem Sieg der 1900er aus, denn die Mannschaft war durch ein Miß­verständnis gezwungen, mit 8 Mann zu spielen. Doch der Wille

Nr. 98.

zum Siege schaffte das Unglaubliche, und die Gäste konnten die gewiß nicht schlechten Bieberer bezwingen. Bieber hat Anstoß, doch Wallenfels erwischt den Ball, spielt nach rechts und der R. A. schießt unhaltbar. Kurz danach gleichen die Plazherren aus. Nach der Pause fann 1900 das Spiel überlegen gestalten, zahlreiche Torgelegenheiten tönnen aber durch die Lüden im Sturm nicht ausgenutzt werden. Wallenfels föpft einen Rüd­zieher von Muhl an dem herauslaufenden Torhüter vorbei ein. Der R. A. schießt noch einen Strafstoß unter die Latte und stellt damit das Endergebnis her. Der Schiri konnte befriedigen, allerdings wurde ihm sein Amt erleichtert durch das faire Spiel beider Mannschaften. Nach dem Spiel verlebte man noch einige fröhliche Stunden mit den sympathischen Bieberern.

Aus der Untergruppe Grünberg.

-

In der 1. Gauklasse wurde das letzte Spiel der zweiten Runde ausgetragen: Ettingshausen 1. Quedborn 1. 1: 0( 0: 0). Die Gäste verzichteten auf die Punkte; das nachfolgende Gesell­schaftsspiel endete mit dem vorgenannten Resultat. Der Grup= penmeister ist einwandfrei in Ettingshausen ermittelt, indem Niederohmen die zuerst von Geilshausen zugesprochenen Punkte wieder aberkannt worden sind und demgemäß jetzt Ettingshausen ein Punkt vor Niederohmen liegt.

2. Gautlasse: Das einzige Punktspiel des Tages: Hom­beng 1. Grünberg 2. schloß mit 3: 1( 1: 1) Toren ab. Grün­berg gab sein Bestes auf dem schlüpfrigen Boden her, so daß das Halbzeit- Unentschieden erst kurz vor Schluß von den, Germanen" gebrochen werden konnte. Villingen- Harbach wurde von Ha Wetterfeld fiel bach Verlegung beantragt. Niederohmen 2. aus, da Niederohmen seine 2. Mannschaft zurückgezogen hat. Eine große Freude herrscht in Ulrichstein; hatte sich doch endlich ein Verein aufgerafft, um bei dem Neuling im WSV. anzutreten. Eine tombinierte Mannschaft von Grünberg, die infolge Absagens in letzter Minute von seiten des Besitzers des gemieteten Lastwagens, nur mit 8 Mann antreten konnte, stellte sich als Gegner. Ulrichstein bleib demzufolge 2: 1( 1: 0) Sieger. Ulrichstein spielt einen anständigen Fußball; es sei daher die Bitte ausgesprochen, den Verein als echten Sporttameraden an­zusehen und die angesezten Spiele bei ihm auszutragen.

1900 1. 1900 2.

Handball.

-

-

VfL. Weglar 1. 3: 0( 2: 0) VfL. Weglar 2. 6: 5( 5: 4) 1900 Jgd. 8: 2( 3: 1)

TB. Hausen Jgd.

-

In dem mit Spannung erwarteten Verbandsrückspiel ban­terten die 1900er den VFL. Wezlar 3: 0 nieder. Die Gäste mach ten zwar alle Anstrengungen, zu Gegentoren zu kommen, liefen aber vergebens gegen das Bollwerk der Gießener Verteidigung Sturm. Die Tore wurden sämtlich durch den Mittelstürmer Wolf erzielt. Geis auf Halbrechts imponierte durch technisch gutes und schnelles Spiel. Die übrigen Stürmer( Enders, Kaiser und Hopfenmüller) fügten sich gut ein. In der Läuferreihe über­raschte die stetig zunehmende Formverbesserung Bepperlings. Birkenstock und Herberg schafften unverdrossen. Die Verteidigung ( Dietrich und Schmelz) war, wie erwähnt, nicht zu überwinden. Auch Haberkorn im Tor hatte einen guten Tag. Die Weglarer hatten ihre besten Leute in Frey, Bärwinkel und Abbé. Ünan­genehm fiel das viele Reden einzelner Leute auf.

1900's 3weite hatte sich vorgenommen, zu gewinnen und machte es auch wahr.

Die Jugendlichen fonnten sich gegen die verstärkten Hausener nicht durchsetzen.

Was man wissen wissen muß!

Was muß der Zuschauer von den Fußball- Regeln wissen? Daß nach 45 Minuten Spielzeit eine Pause eintrit, die Spieler haben ein Anrecht auf eine Pause von 5 Minuten; länger als 5 Minuten soll aber die Pause nicht dauern, außer im Einverständnis mit dem Schiedsrichter;

daß nach der Pause diejenige Partei das Spiel durch einen An­stoß wiedereröffnet, die den ersten Anstoß( zu Beginn des Spieles) nicht hatte;

daß ein Tor erzielt ist, wenn der Ball zwischen den Pfosten un­ter der Latte die ganze Torlinie überschritten hat; der Ball kann auf der Torlinie entlang rollen und doch nicht im Tor sein;

daß der Schiedsrichter kein Tor geben darf, wenn bei der Er­zielung des Tores eine Regelwidrigkeit der angreifenden Partei vorgekommen ist;

daß der Schiedsrichter Tor entscheiden darf, auch ohne daß der Ball die Torlinie überschritten hat: wenn eine am Spiel nicht beteiligte Person den Ball vor dem Tore aufgehalten hat;

daß ein Spieler nur so lange abseits werden kann, als sein eigener Mann den Ball spielt; war ein Spieler in diesem Augenblicke nicht abseits, fann er den Ball in jeder Stel­lung übernehmen, auch ganz allein vor dem Torwächter, oder wenn dieser herausgelaufen sein sollte, ganz allein vor dem Tore;

daß die Abseitsregel nicht aufgehoben ist, wenn die beiden gegnerischen Verteidiger die Mittellinie überschritten haben; die Ansicht, daß in einem solchen Falle die Abseits­regel aufgehoben sei, ist weit verbreitet, hat aber in lei­ner Regelbestimmung eine Unterlage;

daß ein Spieler niemais Abseits werden tann, so lange er hiu­ter dem Ball bleibt;

daß die Abseitsstellung eines Spielers aber nicht aufgehoben wird, wenn er dadurch hinter den Ball tommt, daß der Ball von der Latte oder dem Pfosten ins Spielfeld zu rüdprallt; wenn ein Spieler in dem Augenblid abieits war, in dem sein eigner Mitspieler aufs Tor schießt, bleibt er abseits, auch wenn der Ball von der Latte oder dem Pfosten abprallt;

daß der Schiedsrichter nur dann Abseits geben darf, wenn der abseitsstehende Spieler auch wirklich in das Spiel ein­greift, indem er das Spiel oder einen Gegner stört; wenn der Linksaußen den Ball spielt und der Rechtsaußen steht abseits, darf der Schiedsrichter nicht pfeifen. daß der Schiedsrichter einen neutralen Linienrichter befragen darf, ob der Ball ins Tor gegangen ist, wenn er es selbst nicht genau sehen konnte;

daß der Ball im Spiel bleibt, wenn er innerhalb des Spiel­feldes den Schiedsrichter oder einen Linienrichter trifft; daß unmöglich ein Tor erzielt sein tann, wenn der Ball vom Pfosten oder der Querlatte ins Spielfeld zurückprallt; daß der Ball aus dem Spiel ist, wenn er den äußeren Rand der betreffenden Grenzlinie überschritten hat;

daß der Schiedsrichter nicht Pfeifen muß, wenn der Ball außer­halb des Tores über eine Grenzlinie( Seiten- oder Tor­linie) geht;