Einzelbild herunterladen

97r. 52

ietes an Bolt die dringen

ceien!

Mittwoch, den 2. Juli 1930.

estohlen hatte Den Beweis f urde ein Mell wegen bewußte dischen Gardine zu Jahr

Die Staatsgem tte sich ein E ezw. 40 RM,

Anläßlich

hr am Mont Bandgraf Philip drängten sich a ung den schnei

idsvollen Kun

fich am Sonnic Männergejan gefunden. M orträgen des Des Gauvorsize at Ritzel, der i

ach. Die Vera

tag veranstalt

eine Kundgebu

ing war gut an, die an m

h. Automobilch brüden wird vo esperrt.- Uml heim.

ms 25. Jubiläun en Sonntag ein Festes war

öffentlichen zialistische Rei le am Oswal

Fern

nem Bullen g

neinde Glitter ener Seffens.

Heusenstamm sverschwand

einem Karaj tödlich verlegt. besetztes Flug

in Brand. M

e der angej

Jerbslosen und schweren Schl

et werden muß

xus

en Schuh

en Sälen unt olung angem nur zweimal t Gefängnishof. en in Germersh Gefangenenzahl

et. Wir mußt

n den Bettgeft

auf

wegen des geri

mit der Beschaf

nur über eini

auf dem engen

Denig Beweging

n geschloffenen

nd die zuständ

guß der Fleisch

war schlecht und

ng war ganz mi

hte, die zur tägl

so daß man nut apnellfugeln" ed chälen als wil verboten. Be mit fortschreit mer früher aufg zen Gebäudes politische Gefa genen teilweife on während de aren die Verhal

lebens drängter

mangelhaft ge

rcheneinbrüche etätigteit bes

leider zu früb

dacht fei. Die 3 Deizvorrichtungen Weber fünfzig 3

reuz verpflegt Effens durch fun dufverpflegung Als größte rammitehen vor

Schließen der 3

,, Gießener Zeitung"

Surnen, Sport und Spiel.

Jugendspieltag in Gießen.

Das Programm des Jugendtages für die Gruppen Gie­Ben- Butzbach und Wetzlar- Weilburg sah in Gießen, den Zen­trum des Gaues Gießen- Wezlar, eine Wanderung und einen Spielnachmittag vor. Leider hatte man beides auseinander gerissen. Man wanderte zunächst, am Ziel zu Mittag und kam dann bei prallem Sonnenschein in den glühenden Stein­haufen: die Stadt, zurück, veranstaltete einen Umzug, ging dann auf den Sportplatz und veranstaltete Spiele" unter Leitung eines ,, Kampfgerichts".

-

Unzweifelhaft der schönste Teil des Jugendspieltages war die Wanderung. Morgens um 19 Uhr gings los. Mit ihren Jugendführern waren es ca. 250 Marschteilnehmer, die wohl­diszipliniert zum Schiffenberg hinaufpilgerten. Leider kön­nen unsere Jungens nicht mehr singen! Hier ist ein dankbares Arbeitsfeld für die Jugendleiter; die schnellebige Zeit mit ihren Schlagern und zotigen Versen verdrängt das alte schöne deutsche Volks: und Wanderlied mehr und mehr. Kümmerlich reichts Das muß anders werden. zur ersten Strophe.

Am Ziel angelangt, wurden die Jungen nach kurzer Ruhe­panse zum Gottesdienst gerufen. In dem alten Kirchenschiff des Deutschordensritter- Klosters hielt dann Herr Pfarrer Lenz aus Münzenberg einen Feldgottesdienst ab. Die feierliche Weise des Lobe den Herren..." eröffnete und beschloß die seier­liche Handlung. Und in prächtigen Worten fand der Geist­liche zwischen sich und den jungen Sportlern den rechten Kon­takt und versetzte alle Zuhörer in Feierstimmung.

Dann versammelte sich alles um Rektor Müller- Gießen, der in lebendigen Worten den aufhorchenden Jünglingen die Geschichte des Schiffenbergs, sein ehrwürdiges Alter und seine ruhmvolle Vergangenheit vorbrug.

Hatte Herz und Lunge auf der schönen Wanderung reich­liche Azung empfangen, war auch Seele und Gemüt mittler­weile reichlich gestärkt, so kam nun der Magen zu seinem Recht. In reichlicher Menge hatte Herr Lynder, der freundliche Schif= fenbergwirt, eine fräftige Erbsensuppe bereitet, die stärksten Antlang fand und den Kohldampf" gründlich vertrieb.

Husch, husch, das Programm trieb leider weiter. Man rollte also insgesamt den Berg hinab und landete gegen 1 Uhr le biente als Umtleiberaum. in Giezen. Die Boltshalle wieder in Schnell wurden die lästigen Kleider mit der luftigen und ſau­beren Sportkleidung vertauscht und noch ein wenig geruht. Nach einstündiger Rast stellte sich alles zum Umzug auf, der leider diesesmal ohne Musik seinen altbekannten Weg durch die Stadt nahm. Dann gings im Dauerlauf auf den Rasen des VfB.­Waldsportplatzes, hier hatten sich inzwischen eine Zahl Zu­schauer eingefunden, die mit Interesse dem weiteren Programm folgten.

Zunächst begrüßte der Jugendleiter des Gaues Gießen Weklar, Herr Busch- Niederweisel, seine Jugend und erteilte anschließend Herrn Prof. Lenz- Gießen das Wort zur Fest­ansprache. Der Redner entledigte sich seiner Aufgabe in seiner und wohldurchdachter Weise, nur dünkt uns, der Gedanken wären zu viel für die jugendlichen Köpfe gewesen, zu ernst wäre der Ton für eine Ansprache an Jungen, die sich Minuten später im ,, Spiel" austollen wollen und sollen. Kurze treffende Worte sprach dann auch noch Herr Happ- Gießen, der Vorsitzende des Bezirks Hessen- Hannover im WSV., im Namen des Verbandes.

Nun endlich kam der 2. Teil des Programm, der Spieltag, zu seinem Recht. Es dauerte gar nicht lange, da war auf dem großen Platz alles voller Leben, quirlten weiße, gelbe, blaue, schwarze, grüne, rote Sportanzüge und ihre Träger bunt durch­einander, daß einem schier Angst werden konnte. Selten ge= sehene Geräte, der Medizinball, das Tauziehen, die Reiter­kämpfe, Mallauf, Hindernislauf, Ballweitwurf, Schleuderball usw. fam alles zu gleicher Zeit in verschiedenen Klassen zum Austrag. Ein herrliches Bild kräftigen Lebenswillen.

Nachstehend bringen wir die Ergebnisse der einzelnen Mann­Ergebnisse: schaftswettkämpfe:

A- Klasse: Niederweisel 6 Punkte, Azlar 1. 6 P., Ehringshau­sen 2. 3 P., Ehringshausen 1. 6 P., Burgsolms 1. 6 P., 1900 1. 5 P., VfB. 1. 5 P., VfB. 2. 5 P.

B- Klasse: Burgsolms 2, 5 P., Grünberg 1. 6 P., 1900 2. 6 P., Großen- Bused 1. 5 P., VfB. 2. 4 P., Aẞlar 2. 4 P. C- Klasse: VfB. 2. 5 P., Garbenteich 6 P. D- Klasse: VfB. 6 P., Butzbach 1. 5 P.

Als Sieger gingen aus der A- Klasse hervor: Aẞlar, Nieder­weisel, Ehringshausen, VfB. Gießen, 1900 Gießen, Burgsolms. In der B- Klasse: 1900 Gießen Burgholms, Grünberg, Großen­Buseck, Aßlar, VfB Gießen, Butzbach. In der C- Klasse: VfB. Gießen und Garbenteich. In der D- Klasse: VfB. Gießen und Butzbach.

Die siegenden Mannschaften bekamen DFB.- Wimpel und in diesen wieder jeder Teilnehmer das neue WSV.( Verbands-) abzeichen. Gleichfalls bekam jeder Verein, der sich im ganzen Programm aktiv beteiligt hatte, einen Wimpel zugebilligt. Den Abschluß der Veranstaltung bildete ein Propaganda­Fußballspiel der Senioren

-

VfB. Gießen komb. Großen- Bused 1. 6: 0( 4: 0). Der Kampf, der sehr fair und sehr flott durchgeführt wurde, sah die Busecker klar im Nachteil. Erstens war die gesamte Stürmer- und Läuferreihe ihres Gegners Liga und zwar Be­zirksliga, und zweitens konnte Gr.- Bused nur mit einem Ersatz­tormann und entsprechenden Ersatzleistungen aufwarten. Dazu kommt, daß die Mannschaft durch einige nicht ganz ersichtliche Urteile des Spielleiters, Herrn Köhler- 1900 Gießen, ge= handicapt wurde, so war z. B. das erste und vierte Tor gar feine regulären Tore.

Im übrigen dominierten also die Ligaleute, die noch nicht einmal jede Chance ausnutzten. Besonders in der zweiten Halbzeit verlegten sie das Spiel fast ganz in die Spielfeld­hälfte des Gegners.

Es war 28 Uhr durch, als dieses Spiel, dem etwa nur noch 200 Zuschauer ihre Aufmerksamkeit schenkten, zu Ende war. Zwischendurch war man auch mit der Siegerverkündung und der Wimpelverleihung usw. an die Jugendlichen fertig gewor­den. Der Jugendspieltag war er!

Noch ein wenig Gedanken Kritik will ich nicht sagen zum Ganzen. Zunächst Hochachtung vor der wieder von nur Wenigen geleiteten Arbeit dieses Treffens, vor allem vor Herrn Busch Niederweisel, bem verdienten Jugendobmann des Gawes. Und dann einiges Befremden, aber recht kräftig. Als erstes sei die verhältnismäßig schwache Beteiligung der Gießener Vereine bloßgestellt- die Führer beider Vereine haben ihr Möglichstes getan, eine Reihe Jugendlicher selbst ist es, die sich zu gut dünken, so etwas" mitzumachen. Meine lieben jungen Freunde, das ist mangelnder Korpsgeist und die Feigheit, für seine Ziele auch öffentlich einzutreten. Und dann wo waren die Wetzlarer und Weilburger? Wo? Ich hörte, darüber werde man sich anderen Ortes noch unterhalten, und ich hoffe, recht bald. Gefreut hat mich u. a. das schmucke und disziplinierte Auftreten eines WSV.- Neuling, des FC. Flensungen- Müde. So hat man so manches gesehen. 3. B. vate ich vor einem Hindernislauf mit derartig gefähr­lichen Hindernissen für die Zukunft dringend ab es hätten böse Sachen dabei passieren können.

-

Insgesamt läßt sich ein harmonischer und befriedigender Verlauf dieses 3. Deutsch. Jugendspieltages in Gießen feststellen. Es war ein Tag voller Sonne, voller Waldesluft, voller Luſt und voller Freude ein Stahlbad für die Nerven aller, ein und das sollte es ja Kräftesammeln für den grauen Alltag Burgeleit.

sein!

-

III. Deutsche Kampfspiele.

-

Neue deutsche und österreichische Höchstleistungen Westdeutschland nur 3. in der 4 × 400 Meter- Staffel

Gutes Abschneiden der Westdeutschen.

Fern von uns, im Südosten unseres Vaterlandes, haben sich in den letzten Tagen die 3. Deutschen Kampfspiele abge= wickelt. Alles, was deutscher Zunge ist, also von weit über unsere Reichsgrenzen her, hat sich hier und zwar in sämtlichen Sportdisziplinen in ritterlichem Kampfe zusammengefunden und durch die Betätigung für unsere großen Ziele außerhalb des eigenen Verbandes bewiesen, daß der Spruch vom gesunden Denten im gesunden Körper langsam Wahrheit wird. Unser Berichterstatter gibt im folgenden seine Eindrücke wieder:

Am Mittwoch, den 25. Juni 1930, morgens 7 Uhr, fiel bereits der erste Startschuß der 3. Deutschen Kampfspiele. Eine der schwierigsten Konkurrenzen der Kampfspiele der moderne Fünfkampf, wurde mit dem Reiten begonnen.

Besondere Bedeutung erhielten die 3. Deutschen Kampf­spiele durch die überaus zahlreiche Teilnahme der Auslands= deutschen, die in bester Stärke zum Nationaldeutschen Olympia­fest einrückten. Bereits am Dienstag trafen die Saarlän= der und Sudetendeutschen in Breslau ein. Stark ver­treten waren die Oesterreicher, die mit 120 Mann nach Bres­lau kamen.

Die Danziger Expedition, die insgesamt 130 Teilnehmer und Schlachtenbummler umfaßt, traf am Donnerstag, um 5 Uhr morgens, ein. In den Wettbewerben traten die Aus­landsdeutschen voll auf den Plan.

land

-

-

Fußballspiel Saarland Schlesien 4: 3( 2: 3). Den Auftakt bildete am Mittwoch das Fußballspiel Saar­Schlesien, das vor etwa 3000 Zuschauern zum Austrag tam, und mit einem verdienten 4: 3( 2: 3)-Siege der Saarländer endete. In der 2. Minute gingen die Saarländer durch Theo­báld in Führung, doch in der 10. Minute glich Heinisch für

Schlesien aus. In der 17. Minute brachte Cziegielski die Schle fier in Führung. Eine schöne Einzelleistung von Gelf führte in der 21. Minute zum Ausgleich für die Gäste. In der 37. Minute brachte Grieger die Schlesier wieder in Führung. Nach der Pause waren die Saarländer vollständig überlegen. In der 57. Minute erzielte Werny das dritte Tor und zwei Minuten spä­ter war es Kullmann, der für die Saaländer das 4. Tor schoßz und das Endergebnis herstellte.

Der Donnerstag, der erste Tag der Kampfspiel- Tennis­turniere, brachte in den Kämpfen um die nationalen Meister­schaften des Deutschen Tennisbundes interessanten Sport. Fast Ueber: alle gemeldeten Größen waren schon eingetroffen. raschungen blieben auch hier nicht aus.

Als Auftakt der sechtsportlichen Wettbewerbe fand am Donnerstag ein Städtewettkampf im Säbelfechen zwischen Breslau und Danzig statt. Breslau blieb überlegener Sieger und gewann damit den von Danzig gestifteten Pokal.

Deutscher Abend.

Die große Kundgebung am Donnerstag abend in der Jahrhunderthalle nahm einen eindrucksvollen Verlauf. Etwa 10 000 Menschen füllten den riesigen Ruppelbau, als Direktor Burkert das Präludium von Sebastian Bach auf der Orgel erklingen ließ. Prachtvoll kamen dann die beiden Breslauer Gaue des Schlesischen Sängerbundes unter Leitung von Bun deschormeister Hermann Behr zu Gehör. Sehr eindrucksvoll war auch der Sprechchor ,, Volkstum" der evgl. Jugendbünde Breslaus unter Leitung von Rud. Mirbt.

In Vertretung des Reichsinnenministers Dr. Wirth ergriff dann Oberpräsident Lüdemann- Breslau das Wort, um den Dank der Reichsregierung an den Deutschen Reichsausschuß und

Nr. 52.

alle Helfer und Mitwirkenden der Deutschen Kampfspiele für diese Förderung der kulturellen Aufgaben des deutschen Ostens zu übermitteln. Besonderen Dank sprach er den Auslandsdeut­schen für ihr Erscheinen aus. Der Redner wies dann auf die Not des deutschen Ostens hin und gab der Hoffnung Ausdruck, daß das deutsche Volk nunmehr nach der Befreiung des Rhein­landes seine Blide auch mehr nach dem deutschen Osten richten werde.

Exzellenz Lewald, der Vorsitzende des Deutschen Reichs­ausschusses betonte dann in kurzen Worten, mit welcher Freude er das Zusammenkommen der 3. Deutschen Kampfspiele begrüße und sprach seinen Dank der Stadt Breslau und allen Teil­nehmern für die Förderung des großen Werkes aus. Die Be­rechtigung der Deutschen Kampfspiele liege darin, daß sie alle vier Jahre einen gewaltigen Aufruf an die ganze deutsche Ju­gend richteten, sich zusammenzuraffen und in den Dienst der deutschen Allgemeinheit zu stellen. Unter Leitung von Stadt­turnrat MühIner kam dann die Breslauer Schuljugend mit einer flott durchgeführten schwungvollen Körperschule zu Wort und den Beschluß machte wieder Kirchenmusikdirektor Burkert mit der Toccata und Fuge in D- Moll von Johann Sebastian Bach.

Unter der Leitung des Schiedsrichters Schiebold( Br. FV. 06) begann am Freitag das Vorrunden- Handballspiel, der Kampf zwischen dem Polizeisportverein Wien und dem Turn­verein Vorwärts Breslau. Etwa 3000 Zuschauer waren Zeuge eines fairen, aber sehr harten Spieles, wobei sich besonders die Wiener Polizisten als überraschend gute Mannschaft entpuppten. Die Wiener gewannen mit 9: 3 Toren.

Kampfspielmeisterschaft im Gewichtheben.

Am Freitag vormittag traten die Gewichtheber in 7 Ge­wichtsklassen an. Die Kampfspielmeisterschaften gelten gleich­zeitig als Deutsche Meisterschaften des Deutschen Athletik- Sport­verbandes von 1891. Die Uebungen bestanden aus beidarmig Reißen, Drücken und Stoßen. Die Wettkämpfe wurden. lott abgewickelt. Einige Rebordversuche mißlangen. Von den West­deutschen konnten Antonie Franz- Dortmund im Fliegengewicht den 3. Platz, Bierwirth- Essen im Halbschwergewicht den 2. Platz und Stanislawski- Düsseldorf in derselben Klasse den 5. Plazz belegen.

Moderner Fünfkampf( Schießen).

Das Pistolenschießen begann auf dem Kleinkaliber- Schieß­stand Westend um 8.30 Uhr bei besonders geeignetem Wetter. Um 9.15 Uhr traf der Chef der Heeresleitung, Herr General­oberst Heye, in Begleitung des Obersten im Reichswehrmini­sterium, von Brauchitsch, und seines Adjutanten ein. Der Herr Chef der Heeresleitung sprach längere Zeit mit dem Komman­deu der Polizeisportschule, Herrn Oberst Wessel und zog einige Fünfkämpfer in ein Gespräch. Gegen 11 Uhr verließ der Herr Chef der Heeresleitung den Schießstand, um auch anderen Kon­kurrenzen beizuwohnen. Für das Pistolenschießen wurden 20 Schuß gegeben, die auf eine Zehner- Ringscheibe zu schießen waren. Es wurde im allgemeinen durchschnittlich geschossen. Eine her­vorragende Leistung war die Schußzahl 191 des Oberltn.Barth, der dem Schles. Reiterregt. 8 angehört und 190 Ringe des Oberlt. Har.

Gesamtplazierung nach dem Pistolenschießen:

1. Hax, 2. Schröder, 3. Hölter, 4. Barth, 5. Naude, 6. Kahl, 7. Rosenfeld, 8. v. Plate, 9. Remer, 10. v. Behr, 11. Strempel, 12. Graf Uexküll, 13. Dingelacker, 14. Heydrich, 15. Radke, 16. Berlin, 17. Egelhaaf, 18. Stabenow.

Vorkämpfe im Bogen!

Vor einem zahlreichen Jugend- Publikum wurden in der Jahrhunderthalle am Freitag vormittag die ersten Vorkämpfe der Kampfspielmeisterschaft im Amateurboren durchgeführt. Hauptversammlung des Deutschen Reichsausschusses

in der Aula Leopoldina der Breslauer Fried.- Wilh.- Universität. Bereits zum dritten Male führte der DRA. seine ordent­liche Hauptversammlung in den Räumen der Breslauer Uni­versität durch. Dies betonte Conrektor Ehrenberg, der namens des Rektors und der Universität den DRA. willkommen hieß, und darauf hinwies, wie wichtig die Leibesübungsschule für die gesamte Jugend und besonders auch für die berufenen, geistigen Führer des Volkes sei. Vertreter der Reichsbehörden, der Pro­vinz Schlesien, der Bayerischen Staatsregierung ergriffen dann das Wort, um ihren Dank für die zielbewußte Arbeit des DRA. zum Ausdruck zu bringen, und besonders Oberbürgermeister Wagner namens der Stadt Breslau. Die Deutsche Turn- und Sportjugend gebe ihm die Hoffnung, daß es gelingen werde, der großen Schwierigkeiten, unter denen das deutsche Volk zu leiden habe, Herr zu werden.

Exzellenz Lewald dankte für die Anerkennung und die guten Wünsche und betonte, daß es sich für den DRA. und seine Ver= bände bewußt um eine Erziehungsarbeit am Volke handelte. Die Deutschen Kampfspiele seien auch weiterhin als Samm­lung des deutschen Willens zur Wiedererstarkung des Volkes im besten nationalen Sinne eine Notwendigkeit.

Als Ort für die nächste Hauptversammlung wurde Trier gewählt. In einem abschließenden Vortrag verbreitete sich dann Dr. Brandt über die organisatorische Entwicklung der Leibesübungen nach dem Kriege.

#

Der Reichspräsident von Hindenburg hat an Herrn Ober­bürgermeister Dr. Wagner und Staatssekretär a. D. Dr. Le­wald zur Eröffnung der 3. Deutschen Kampfspiele folgendes Telegramm gesandt:

,, Den Teilnehmern an den Deutschen Kampfspielen, be­sonders auch den aus den Nachbarländern herbeigeeilten Turnern und Sportsleuten danke ich herzlichst für ihre Grüße und das Gelöbnis der Trewe. Mögen die Bres­lauer Kampfspiele ein Fest kraftvoller Jugend und zugleich ein erneutes Bekenntnis zum deutschen Volkstum sein.

von Hindenburg, Reichspräsident."