Nr. 52.
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Donnerstag, den 28. Juni 1928.
,, Gießener Zeitung"
Surnen, Sport und Spiel.
Gaujugendtag in Gießen.
Das darf vorweg festgestellt werden, daß der diesjährige Jugendspieltag im Gau Gießen- Weklar mit seiner Gießener Beranstaltung manchem anderen Gau als Vorbild dienen könnte. Fast schien es so, als sollte die Fülle des Gebotenen zuviel des Guten sein, als würde man mit der Abwicklung des Programms nie fertig. Es ging doch.
Die Jugendfußball- und Handballspiele begannen schon am frühen Morgen auf dem Universitätssportplatz, auf dem Plaze der SpVg. 1900 und dem des VfB.
*
Universitätssportplag.
8,45 Uhr. VfB. 3. Jgd. 1900 3. Jgd.
Beide Mannschaften lieferten sich unter der Leitung des Schiri Mandler Großen- Bused einen fairen und doch anständigen Kampf, der ohne jede Torerfolge 0: 0 ausging. Das Los entschied bei der Wimpelverteilung am Nachmittag für die VfB.er.
10 Uhr. VfB. Schülerhandball 1900 Schülerhandball 0: 8. Das Ergebnis bringt deutlich zum Ausdruck, daß die 1900er den jungen VfB.- Schülern noch weit voraus sind. Bessere Ballbehandlung und Spielerfahrung der 1900er entschieden das Spiel so hoch. Schiri: Kunze= VfB.
3 Uhr. Heuchelheim 1. Schüler W. SpV. 1 Schüler 1: 0. Auch in diesem Spiel sind Eifer und Anstand beider Mannschaften lobend hervorzuheben. Schiri: Hofmann- Heuchelheim. 3,45 Uhr. Großen- Bused 1. Schuler- Azlar 1. Schüler 0: 1. Das Spiel unter Leitung von Bed VfB. wurde nach einwandfreiem Kampfe wie oben angeführt, entschieden.
Steindorf 1. Jgd. 1900 2.- 3. Jgd. tomb. 1: 2. Die Steindorfer, deren Gegner, die W. SpV.- 3.- Jugendmannschaft, nicht angetreten war, fanden am Nachmittag noch in der komb. 1900- Jugend, die sich allerdings leicht gegen die Steindorfer durchsetzen konnte, einen Kontrahenten. Schiri: Beck- VfB.
Bei der Wimpelverteilung hat man beiden Mannschaften den D. F. B.- Wimpel verliehen. Den 1900, als Siegern, und den Steindorfern, da sie offensichtlich benachteiligt in diesen Rampf hineingingen und ihnen event!. der Wimpel schon kampflos zugestanden haben dürfte.
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Plaz der Spielvereinigung 1900.
8,45 Uhr. 1900 2. Jugend- VfB. 2. Jugend 0: 1( 0: 0). Schiri Noll BC. 20 Gießen. Der Kampf war einwandfrei und flott. Beide Mannschaften waren gleichwertig. Das einzige Tor des Kampfes ist zum großen Teil von 1900 selbit verschuldet.
10 Uhr. W. SpB. 2. Jugend
Burgsolms 1. Jugend 0: 3.
Unter Leitung von Schiri Böt 1900 rangen beide Mannschaften anständig und in schnellem Tempo um den Sieg, den die besseren Burgsolmser an sich reißen konnten.
11 Uhr. 1900 1. Jgd. Niedergirmes 1. Jgd. 3: 0( 0: 0). Bis zur Halbzeit von beiden Seiten gleichwertiges Spiel. in dem eine ganze Reihe von Torgelegenheiten verpaßt wurden. Nach Halbzeit kommt 1900, das dem Gegner auch förperlich überlegen ist, immer mehr auf, und holt sich den Wimpel. Das 2. Tor ist von Niedergirmes leichtsinnig verschuldet. Grünewald.
Schiri:
A
3 Uhr. Aẞlar 1. Jgd. Laubach 1. Jgd. 1: 2. Leider mußte in diesem Spiel Schiri Philipps VfB. einige Aplarer Spieler verwarnen, die den ieg mit Gewalt an sich reißen wollten. Aber Laubach, törperlich weit schwächer, wiegt diesen Mangel überlegen durch Schnelligkeit und Eifer auf und gewinnt verdient.
4,10 Uhr. Werdorf 1. Jgd. Leun 1. Jgd. 0: 0. Hervorzuheben sind Fairneß und Anstand dieses Kampfes. Das Los entschied am Nachmittag für Werdorf. Schiri: Köh= ler 1900.
Platz des VfB.
Auf diesem Plaze fanden die Hauptveranstaltungen des Jugendtages statt. Der VfB. hatte aus diesem Grunde seinen Blazz festlich geschmückt. Am Morgen um 8,45 Uhr spielten 1900 1. Schüler BfB. 1. Schüler 0: 2( 0: 1).
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Schiri Henkel- Wehlar. Beide Mannschaften zeigten ein in jeder Hinsicht befriedigendes Spiel. Die VB.er hatten die bessere Ballbehandlung voraus und siegten verdient.
10 Uhr. Großen- Buseck 1. Jgd. Heuchelheim 1. Jgd. 1: 3. Auch in diesem, durchaus einwandfreien Spiel, erlebte man, daß die körperlich schwächere Mannschaft durch bessere Technik verdient gewinnen mußt. Schiri Speckhardt- VfB. 10.45 Uhr. W. SpV. 1. Jgd.
Grünberg 1. Jgd. 7: 0( 4: 0).
Die Grünberger sind ein Opfer der technischen Leitung geworden, denn es war vorauszusehen, daß der Stadtverein Wetzlar seinem Gegner keine Chance eines Sieges lassen würde. Es erübrigt sich daher auch, besonders festzustellen, daß Wezlar den besseren Fußball spielte. Zu bedauern ist, daß zwei Hitztöpse( von jedem Verein ein Spieler) so aufgeregt wurden, daß Schiri Reining 1900 sie vom Plaze stellen mußte.
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Der Festmarsch.
Mit wenigen Minuten Abstand trafen kurz nach 2 Uhr die Teilnehmer, im Sternlauf von 5 Stellen der Stadt kommend, auf dem Oswaldsgarten ein. Es war ein prächtiges Bild, diese on tengebräunte Jugend im bunten Sportdreß, die Wimpel des Dorjährigen Juegndtages an Speeren im Zug. Unter die Fußballer gemischt die schlanken Gestalten der Leichtathleten des Bf. Wetzlar und der SpVg. 1900 Gießen. Unter flotter Marschmusik bewegte sich der Zug der Jugend von 14 Vereinen vom
Oswaldsgarten, durch die Neustadt, Kaplansgasse, Seltersweg, Südanlage, Bleich- und Ludwigstraße zum VfB.- Play hinauf.
Die Hauptveranstaltungen.
Hier sprach Herr Prof. Lenz- Gießen der Jugend und ihren Freunden von der Bedeutung des Jugendtages. Er hob die sittlichen Werte der körperlichen Ertüchtigung hervor und stellte das gemeinsame Ziel aller Leibesübungen treibenden Verbände fest, die in ihrer Jugend, ihrem Nachwuchs, die Bewahrer ihrer Jdeale sieht. So will denn auch an diesem Tage die Jugend der beiden größten Verbände des DFB. und der DSB., fern allem Prominententum, im munteren Spiele zeigen, daß sie da ist, daß Kräfte in ihr schlummern, die den ewigen Kreislauf alles Geschehens auch wieder in Bahnen lenken werden, die unserem Vaterlande aufwärts helfen.
Ein Hipp- Hipp- Hurra aufs Vaterland und das Deutschlandlied folgten den beachtlichen Ausführungen.
Ein kleines Kunststück leistete R. Fischer VfB., der die ca. 300 Schüler und Jugendlichen, die zum ersten Male zusam= men waren, in ganz kurzer Zeit zu einigen gymnastischen Uebungen aufgestellt hatte, die einigermaßen flappten.
Dann wars aus mit Strammstehen, Vordermannehmen usw. Während flotte Musik über den Platz tönte, traten Leichtathleten und Fußballer in Aktion.
Auf dem Spielfeld standen sich die ersten Jugendmannschaften des VfB. Gießen und VfR. Butzbach gegenüber. Mit 3: 1 blieb Buzzbach siegreich. Der von Schiri 3utt 1900 geleitete Kampf war einwandfrei und ruhig. Das Torergebnis ent= spricht dem Spielverlauf.
Gleichzeitig fand der Dreikampf( 100- m- Lauf, Kugelstoßen und Weitsprung) der Leichtathleten statt. 3. T. recht starke Gruppen zwangen zu möglichster Beschleunigung. Die Ergeb= nisse des Dreikampfes seien hier eingeflochten: A- Klasse( 1910-11): 1. Müller- 1900 122 Punkte, 2. Schick- BFL. 116 P., 3. Wolf- 1900 105 P.
B- Klasse( 1912-13): 1. Mary- VfL. 100 P., 2. Baljer- 1900 84 P., 3. Schüz- 1900 81 P.
C- Klasse( 1914 und jünger): 1. Becker- WSpV. 43 P., 2. Ludwig- VfL. 35 P., 3. Rothschild- 1900 34 P.
Noch bevor das programmäßig vorgesehene Handballjugendspiel anfing, erledigte man die 10 mal 100- m- Staffel der A- Klasse, zu der VfL., 1900 und Weilburg antraten. Die 1900erMannschaft der B- Klasse, die ohne Konkurrenz hätte über die Nicht ganz Bahn gehen müssen, schloß sich der A- Staffel an. ohne Schwierigkeit war das Aufstellen der Staffel. Aber auch das klappte dann doch. Als erste landeten am Ziel: A- Klasse: 1. VfL.- Wetzlar in 2,15 Min., 2. 1900- Gießen 2: 21,2 Min.
B- Klasse: 1. 1900- Gießen.
Einige Ueberraschungen bot nun das Handballspiel der
1. Jgd. 1900 1. Jgd. BfL. Weylar 3: 4. Noch bevor VfL. sich gefunden hatte, stand das Ergebnis 3: 1 für 1900. Nach der Halbzeit holte VfL. ein Tor nach dem andern auf. 1900 verschenkte zum Schluß noch großmütig zur Enttäuschung seiner Freunde einen Strafwurf. Eine Minute vor Schluß tann Wetzlar dann doch noch das siegbringende Zor einsenden. Den anständigen, wenn auch temperamentvollen Kampf leitete Kunze- VfB. Gießen.
Schon in der Halbzeit hatten die Vereine in der C- Klasse ihre Schüler die 10 mal 50- m- Staffel laufen lassen. Das Ergebnis: 1. W. SpV. 1: 18,3, 2. 1900- Gießen 1:19.
In der Staffel der Landvereine ging Grünberg allein über die Bahn und sicherte sich damit den Wimpel.
Damit waren die Jugendspiele fertig. Und die weiter über 1000 Zuschauer tamen nun zu ihrem Propagandaspiel.
Gießen- Stadt
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Gießen- Land 10: 1( 6: 0).
Die Mannschaftsaufstellung haben wir schon in unserer letzten Ausgabe gebracht. Dieselbe hat nur insofern eine Aende rung erfahren, als in der Stadtmannschaft für den verhinderten Glitsch- 1900 Kreß- VfB., und in der Landmannschaft Grünberg den Rechtsaußen stellte.
Daß die Landmannschaft schwer fämpfen mußte, wollte sie in diesem Spiel bestehen, stand von vornherein fest, daß aber ihre Niederlage so hoch ausfallen würde, hatte wohl keiner erwartet.
Schon nach wenigen Minuten schoß P. Will das erste Tor. Diez- Lollar hatte einen Torball abgewehrt, Will schoß nach. 1: 0. Wohl versuchte die Landmannschaft einige Maie, den Ball nach vorne zu tragen, aber bis auf zwei, drei Durchbrüche d eine Ecke, mußten sie sich mit dem Austrag des Spieles in ihrer Feldhälfte zufrieden geben. Die erste Ecke für Stadt wurde von Will getreten und von Diez- Lollar in famoser Manier weggefaustet. Im Ansturm auf des Gegners Tor wurde einige Minuten später der Rechtsaußen der Stadtmannschaft bös ge= worfen. Den verhängten Elfmeter verwandelte Will zum 2. Tor. Der aufgeregte Diez ließ den flach geschossenen Ball zwi2: 0 für schen den Beinen hindurch in die Maschen gehen. Stadt. Nach einem Durchbruch von Christ- Heuchelheim, der einen Eckball für Land brachte, nahm die Stadtmannschaft dem Gegner schnell wieder den Ball ab. Heilmann gab sein vor zu Adelberger, der ging allein mit dem Ball weiter und stellte das Ergebnis auf 3: 0. Eine weitere Torchance verpaste Henrich, derselbe köpfte dafür aber zwei Minuten später prachtvoll die zweite von P. Will getretene Ede ein. 4: 0. Unentwegt spielte die Landmannschaft, durch die Sonne sehr behindert, weiter. Bis zur Halbzeit konnte Adelberger noch einmal eine Vorgabe von Heilmann zum 5. Tor verwandeln. Als Heilmann dann selbst einmal von rechts gut bedient wurde und freistand, machte er aus dem 5: 0 das Halbzeitresultat 6: 0.
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Gauobmann Klier- Wehlar nahm während dieser Pause die Verteilung der Wimpel vor. Die anschließenden Worte dieses Jugendfreundes, getragen von idealer Kameradschaftlichkeit, fanden in einem kräftigen Hipp- Hipp- Hurra auf die Führer und den W. S. V. begeisterten Widerhall.
Vergeblich versuchten zu Beginn der zweiten Spielhälfte die Unterlegenen, das Ergebnis ein bißchen günstiger zu gestalten. Aus einer unfairen Rempelei im Strafraum wurde ein Elfmeter für Stadt, den Henrich prompt einschoß. 7: 0. Und dann leistete sich der Mittelstürmer der Landmannschaft, Christ- Heuchelheim, einen kolossalen Witz. Einen seiner Partei zugesproche= nen Eckball wollte er wohl ganz sicher zum Tor verwandeln. Bingel irretierte ihn sehr geschickt, und Christ schoß vorbei. Beschämt verbarg er sein Haupt! Adelberger machte dann aus dem 7: 0 ein 8: 0. Diez- Lollar schlief einmal im Tor, als einer seiner Verteidiger ihm, in höchster Not, den Ball zuspielte, paßte er nicht auf und ein Selbsttor war fällig. 9: 0. Adelberger, der Torschütze des Tages, schenkte der Landmannschaft auch nicht die zweistellige Torziffer. Er stellte das Ergebnis auf 10: 0. Lobenswert war der Eifer der Landmannschaft, die mit 10 Mann der Grünberger hatte das Spiel verlassen, um seinen erbittert weiter kämpften und Heimatszug nicht zu verpassen zum Schluß vor dem Tor der siegreichen Mannschaft manche brenzliche Sache schufen, die Bingel, der in ganz hoher Form war, alle vereitelte. Pech war es, daß er den Ball zu lange hielt, u. so selbst Veranlassung zu einem Freistoß gab, der der Landmannschaft ihren einzigen Torerfolg brachte. Mit 10: 1 endete das von Henkel- Wetzlar einwandfrei geleitete Spiel.( War das immer abseits, wenn Sie pfiffen, Herr Schiri?)
Gießen- Land war der Stadtmannschaft nicht gewachsen. Diez hatte einen schlechten Tag. Am besten war Christ im Sturm. Die Mannschaft spielte einen viel zu hohen Fußball. Gießen- Stadt. Bingel war sehr gut. Henrichs als Mittelläufer ein glänzender Zerstörungsspieler. Der Sturm arbeitete ausgezeichnet. Heilmann hatte eine seine Feldübersicht und gab ausgezeichnete Vorlagen. Alles in allem war die Gießener Stadtmannschaft, in die sich übrigens Guntrum vom BC. 20 sehr gut einfügte, eine Klasse besser.
Um 8% Uhr fand dann dieser Werbetag des DFB. und DSB. hier in Gießen sein Ende.
Man kann die Leitung zu dem harmonischen Verlauf die-- ser Festlichkeit nur beglückwünschen und hier der Hoffnung Ausdruck geben, daß im nächsten Jahre am Jugendspieltag 1929 B. doppelt soviel Teilnehmer antreten werden.
Gau- Jugend- Meisterschaften
des Gaues Gießen- Weglar am 8. Juli 1928 auf dem 1900- Sportplay in Gießen. Ausschreibung:
A- Klasse( Jahrgang 10-11): 100 m, 1500 m, Hochsprung, Disfuswerfen, Kugelstoßen, 4 mal 100 m Staffel, Dreikampf ( 100 m, Hochsprung, Diskus). B- Klasse( Jahrgang 12-13): 100 m, 800 m, Weitsprung, Kugelstoßen, 4 mal 100 m Staffel, Dreikampf( 100 m, Weitsprung, Kugelstoßen.
C- Klasse( Jahrgang 14-15): 50 m, Speerwerfen, Weitsprung a. d. Std., 4 mal 50 m Staffel, Dreikampf( 50 m, Weitsprung a. d. St., Speerwerfen). D.- Klasse( Jahrgang 16 und jünger): 50 m, Weitsprung a. d. St., Schlagballweitwerfen, 4 mal 50 m Staffel. Große Staffel: 3 Leute der A- Klasse a 200 m, 4 Leute der B- Klasse a 100 m, 4 Leute der C- Klasse a 100 m, 4 Leute der D- Klasse a 50 m.
Bestimmungen:
1. Die Wettkämpfe finden unter Aufsicht und nach den Bestimmungen der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik statt. D. S. B.- Vertreter; Hofmann; Starter: W. Wallenfels. 2. Die Vorfämpfe finden pünktlich ab 2 Uhr nachmittags, die Entscheidungen daran anschließend statt.
3. Ausrichter ist die Spielvereinigung 1900 Gießen.
4. Die Meldungen sind zu richten an Gausportwart Willi Schmidt, Gießen, Stephanstraße 27.
5. Meldeschluß ist am 3. Juli.
6. Die Meldegebühren betragen 30 Pfg. für die Einzelmeldungen und 50 Pfg. für die Staffeln.
7. Meldungen, mit denen das Meldegeld nicht eingeht, finden teine Berücksichtigung.
8. Die Veranstaltung ist für alle Gauvereine mit Jugendabteilungen Pflichtveranstaltung.
A. Hofmann. Burgeleit. Schmidt.
Um die deutsche Meisterschaft.
Am 17. Juni ist der Kreis der 16 Vereine, die sich um den Deutschen Fußball- Meistertitel bewerben wollen, geschlossen worden, indem sich als dritte Vertreter für Westdeutland der FC. 04 Schalke( Gelsenkirchen) und für Süddeutschland der FC. Wader München qualifizierten. Schalke schlug den Meister der westdeutschen Trostrunde, Schwarz- Weiß- Essen, mit 2: 1( 0: 1), während Wacker München, der Meister der Südostgruppe der süddeutschen Trostrunde, mit einem 3: 2( 1: 1)-Sieg den Meister der Nordgruppe, Fußballsportverein Frankfurt, aus dem Rennen warf und damit Meister der Trostrunde wurde, wodurch ihm gleichzeitig die Berechtigung zur Teilnahme an der Deufschen Meisterschaft als dritter Vertreter des S. F. B. zufiel.
Betrachten wir einmal die Vertreter der einzelnen Landesverbände, so ergibt sich folgendes Bild: Westdeutschland: Meister: Spielogg. Köln- Sülz, Zweiter PreuBen Krefeld, Dritter: FC. 04 Schalke;


