Nr. Mittwoch, den 11. Januar 1928.
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in den Orten Dorhein nd Ossenheim in der We in dem Dorfe Arnshai
hat bereits an den Bie ichtet.
Fußball.
Surnen,
VfB. Gießen Germania 94 Frankfurt 1: 9.
Des Bad Nauheimer Fren Zustand befand, daß die zwei verschiedenen Systeme der Mannommission verschiedene Ne schaften sich nicht beide auswirken konnten. Auf Seiten Franksprochen. So trägt man furts furzes Trippelspiel mit ausgesprochenem Stellungsverd Nauheim zu leiten. Mo mögen, auf der anderen Seite lange Vorlagen, die nie ihr Ziel e eine fünstlichen Eisbah erreichten, sondern vorher schon im Schlamm stecken blieben. er aufgerollt. Wie in and Ebenso wies auch die, Ausstellung der VfB.- Mannschaft nicht nur hrer angebracht werden, di destens 8 am verkehrten Plaz. Besonders die Läuferreihe bot
Schade, daß sich der Platz in einem derartig miserablen
an einigen Zufahrtsstraße
Is Heilbad erinnern.
ren wurde die Staffelid dem Druck der damalige uverlässiger Seite nunmel großen Unternehmens, da Dienst bieten tann, im ton rden.
eine große Lücke auf, sondern von den 11 Spielern standen min
ein klägliches Bild im Angriff, wie auch mit in der Verteidigung. Hinzu kommt, daß die Frankfurter Mannschaft über ein ausgezeichnetes Sprintermaterial verfügt, denen der schwere Boden des Waldsportplates nichts anhaben konnte. Die plumpen und massiven Angriffe der VfB.er wurden durch die flinfen Frankfurter dadurch auch meistens schon im Reime erstickt. Auch war das Spielsystem der Gäste meines Ermessens nach etwas zu hart. In der zweiten Hälfte konnte man deutlich die
en werden in den verschi Beobachtung machen, daß die VfB.- Mannschaft sich restlos veriegenden Gemeinden, leid Resultat von 9: 1 zum Opfer fiel. Ansprechende Leistungen jogen. Paratyphus, feſtg muren ab und zu von der Verteidigung, sowie von dem Torcht zu ermitteln war. In mann und dem Mittelstürmer der VfB.- Mannschaft gezeigt. frankungen nicht zu sucher Jedoch wurde die Verteidigung von den flinken Stürmern und sfälle gutartig gewesen. 3 Läufern des Gegners so start bedrängt und belastet, daß sie zu
ind vor.
leinem befreienden Schlag im ziemlich verschlammten Boden
n der Stadtverwaltung de ansetzen konnte. Den Tormann trifft an dieser Niederlage absous und Gasthaus zum Don lut keine Schuld, ebenso war die Stürmerreihe und hier besonerträge zum 1. Juli diese ders der Innensturm, nicht in der Lage, eine geschlossene Aktion len zweds Modernisierun vorzunehmen, weil hierbei die Unterstützung der Läuferbau in neuzeitlichster Wei reihe versagte. Zum Lob der Mannschaft muß jedoch erwähnt ng ist die Gründung eine werden, daß sie bis zum Schlusse des Spieles aufopfernd tämpfte, ohne in das frühere Grundübel der gegenseitigen Ansechterei zu verfallen. Die ungefähr 1000 Zuschauer wurden zwar nicht restlos befriedigt, jedoch sahen sie in der Frankfurter Mannschaft, sowie in dem Kampssystem überhaupt ein spannenam 27. Januar seine orden des Spiel, bei welchem es an technischen Reinheiten und an
inden in Kassel zwei beder gen statt. Der Verband tu
Mittelpunkt steht ein Lich
r- Gießen über„ Das geistig eten die der Landwirtschaft: geschlossenen landwirtschaf sammlung zusammen, Nebe
für praktische Landwirte.
Kampfgeist niemals fehlte.
BfB. Gießen 3.
Germania Frankfurt 3. 1: 8.
*
Steinbach 1. tomb. 1900 Gießen 1: 3.
Am vergangenen Sonntag weilte eine kombinierte Manner die Aufhebung der Darm schaft von 1900 im Steinbach. Die Bodenverhältnisse waren eingeweihter Seite als Ge durch den heftigen Regen sehr schlecht, was auch viel zu dem tion wird bleiben, vielleich Spielverlauf beitrug. Steinbach stellte auch eine durch Ersatz in Frage. geschwächte Mannschaft ins Feld. Trotzdem war Steinbach zu Beginn leicht überlegen und zeigte ein gutes Kombinationsveinebestand eines hiesige spiel. Mit Halbzeit stand das Spiel 1: 0 für Steinbach. Es brochen. Die erforderliche war ein harter und aufopfernder Kampf. Aber diesem konnte Steinbach in den letzten 15 Minuten nicht mehr Stand halten, hre in den Ausbesserung und Gießen nutzte diese Schwäche aus, um die drei siegbringenn aufrecht, und begründe den Tore zu schießen. Bei Steinbach zeigten Heckroth, Größer I. So kommen am nächste und Schleiter die besten Leistungen. Mit der größten Zufrie60 und in den Frankju denheit beider Parteien leitete Schiri Kreiling- VfB. Gie= caße 75 Arbeiter zur En ßen das Spiel. Tann entlassen, in Limbu
an Klein in Gießen.
icht zu denken. Das Wasse
Die Kreisliga am 14. Januar.
Die 1900er haben den Liganeuling von Kirchhain zu Gast und es wird nicht leicht, denselben kurzer Hand niederzuringen. Wetzlars Ligisten machen eine Reise ins Dillgebiet zu den. tes reichte wohl zum Koche Frohnhäuser„ Oranier“, wo sie einen sehr schweren Stand haben breiben des Gesichtes, zu werden, wollen sie nicht ohne Punkt zurückkehren. Die Marer Zähne konnte auch de burger Vorortler erhalten Besuch von Frankenberg, die keine Glas gönnen, und den Le Aussichten haben, hier ehrenvoll abzuschneiden. Geburtstag, Ostern ode ungewöhnlich anstrengende
Je, Müze und Delrod hatt Der den Dienst als Stewar
meldete, der Tisch sei gedeckt
7.
*
SpCl. ,, Rot- weiß" Frankfurt FSV. Frankfurt 1: 1( 0: 1) Eden 4: 5.
Ca. 7000 Zuschauer wohnten diesem Treffen bei und er
auf dem einen und Krause lebten einen spannenden Kampf. Daß ,, Sportverein" das Spiel Glaze, gegenüber auf den nicht im Handgalopp gewinnen würde, war klar, denn Rot
and er auf einem Feldstub Im linken Ellbogen vorbe
31
weiß stellt eine überaus eifrige und schnelle Mannschaft. Man
In und Milchreis auf de rechnete mit einem knappen Sieg des Altmeisters, der am ver= seinen Teller gefüllt hatte gangenen Sonntag in Neuenkirchen einen überzeugenden ErSchüssel dem Ingenieur, folg erringen konnte. Aber die Ereignisse bewiesen wieder Weg fand. Des Oberleu einmal, daß man mit Voraussagen sehr vorsichtig sein muß. wollte: ,, Wissen, Herr Kapi Der Sportverein hatte in der ersten Halbzeit das Spiel voll
uses Platte und dann de
ine Glaze hat?"
s höre ich auf jedem Schiff
kommen in der Hand und konnte bereits in der 12. Minute
,, Gießener Zeitung"
Sport und Spiel.
hätte verhängnisvoll werden können. Die Gefahr wird jedoch in letzter Minute gebannt. Bald ändert sich das Bild und der Sportverein geht aus sich heraus und Creß erhält Arbeit. Er hält einen Schuß aus 5 Meter Entfernung hervorragend, ebenso einen scharfen Schuß Paches. Eine Ecke für Sportverein und seine solche für Rot- weiß bringt nichts ein. Dann wird der Gast klar überlegen. Einen Strafstoß gibt Pache in seiner ge= wohnten Art vor das Tor. Den Ball nimmt Brettville aus der Luft und schon sitzt er im Netz. Weiter bleibt der Sportverein überlegen. Einen scharfen Schuß Paches kann Creß nur zur Ecke abwehren. Ein Alleingang Klumpps endet im Aus, desgleichen passiert Meier. Jost, der Rechtsaußen von Rotweiß, gibt schöne Flanke, aber Funk tritt in aussichtsreicher Stellung daneben. Dann erzwingt Sportverein seine 5. Ecke. Diese kommt schön herein, aber Klumpp tritt hoch über das Tor. Auch Pache passiert dasselbe bei einer prächtigen Flanke Brücks. dann macht sich Rot- weiß für Minuten von dem Drucke frei und es hätte nicht viel gefehlt, daß bei einem Fehler Heinigs sie gleichgezogen hätten. Eine Ecke für Rot- weiß war die Ausbeute eines rasanten Durchbruchs, die Krieger wieder zur Ecke abwehrte. Diese wird aber von Etsch verschossen. Sportverein hat dann wieder mehr vom Spiel und wird wiederholt gefähr= lich. Bei einem Zusammenprall Strehlkes- Creß wird ersterer verletzt. Bis zum Schluß der ersten Halbzeit verteiltes Spiel. Halbzeit. Der Anstoß Sportvereins wird abgefangen und Rotweiß ist zunächst im Vorteil. Sie erzwingt auch eine Ecke, wird aber von Tümpfel übers Tor geköpft. Der Torabstoß kommt zu Linighäuser, geht mit dem Ball an Kornrumpf vorbei, seinen scharfen Schuß fängt Creß sicher. Das Spiel wird härter. Sportverein wird wieder offensiver und schafft gefährliche Situationen im Strafraum. Man merkte deutlich das Fehlen Strehlkes. Dann kommt Rot- weiß überraschend zum Ausgleich. In der 16. Minute kommt der Ball zu Jost, er legt den Ball Paschke vor die Füße, Heinig und Krebs zögern mit dem Angreifen, und schon saß der Ball in der linken Ede. Kaum war der Beifall verrauscht, war Rot- weiß wieder gefährlich. Der Ball entgieitet Kriegers Händen, aber Pache kann ihn noch rechtzeitig wegbefördern. In der Folge beweist Creß wiederholt seine große Klasse. Schüsse von Pache, Henß und Brück macht er unschädlich. Gegen Schluß ist Sportverein immer wieder in des Gegners Hälfte, aber nichts will glücken. Lediglich ein Vorstoß von Jost wird gefährlich, jedoch sein Schuß ist zu schwach und landet in Kriegers Händen. In den letzten Minuten schien es, als wollte dem Sportverein der Führungstreffer gelingen, hatte aber sichtliches Pech. Mit einem Strafstoß ertönte der Schlußpfiff.
Kritik. Man muß sagen, daß Rotweiß mit Glück einen Punkt retten konnte. In der Mannschaft steckt manches Talent. Sein Torwart Creß ist ein Spieler von großem Format. Die Verteidiger leisteten gute Arbeit. Von den Läufern war Vetter am eifrigsten. Der Sturm hat in Paschke einen gewandten Führer, seine Nebenleute waren guter Durchschnitt, lediglich Jost zeigte ansprechendes. Der Sportverein zeigte ein schö nes, flüssiges Kombinationsspiel, das manchem Gegner noch zu schaffen machen wird. Im Sturm waren Klumpp, Brück und Brettville sehr gut. Strehlke nicht so gut wie sonst. Linighäuser fiel aus. In der Läuferreihe war Pache und Eschenbach wieder große Klasse, Henß mußte hierdurch etwas verblassen, leistete aber gute Arbeit. Die Verteidigung ist immer noch nut stabil genug. Die Neueinstellung von Kreß scheint sich zu be= währen, er war entschieden besser als Reinig. Krieger war nicht so gut wie sonst. Der Schiedsrichter konnte nur in der ersten Halbzeit gut gefallen. In der zweiten Halbzeit machte Knirim. er verschiedene Fehler.
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Fußball im Reich.
Am zweiten Januarsonntag sollte eigentlich im Reich der durch die Festtage unterbrochene Meisterschaftsbetrieb wieder aufgenommen werden, wenngleich auch die Zwischenrunde um den DFB- Pokal und das Olympia- Uebungsspiel für eine Reihe von Vereinen eine weitere Unterbrechung diktierten. Es kam aber nur in wenigen Fällen zu einer ordnungsgemäßen Durchführung der Verbandsspiele. Lediglich Westdeutschland und der süddeutsche Verband konnten ihre Spiele sämtlich unter Dach und Fach bringen, Berlin sagte schon am Freitag der schlechten Platz- und Witterungsverhältnisse wegen alle Spiele ab, und in Nord-, Mittel-, Südostdeutschland und dem Baltenverband konnten aus dem gleichen Grunde nur sehr wenige Spiele zum Austrag kommen. Die wenigen Spiele hatten zudem durchweg nur wenig Bedeutung. Zu erwähnen ist lediglich der 3: 0 Sieg von Viktoria- Leipzig über Fortuna- Leipzig, durch den die Mei
In Westdeutschland
türlich den uralten Kalauet durch den glänzend disponierten Brettville in Führung gehen. nd schüttelte den Kopf. De Das Townlei'sche System schien Triumpfe feiern zu wollen. sterschaftschancen der Viktoria gefährdet wurden. n müdem Ueberdruß. We Exakte Kombinationszüge der Sportvereinsmannschaft unterdie Haare vor zwei Jahre band das gutspielende Hintertrio des Playbesizers oft mit en sollen. Dann wären Si Tages, und was er zeigte, war große Klasse. Trotzdem furz und fragte Drießner: Wie vor Halbzeit Strehlke bei einem Zusammenstoß mit Creß vereutnant, Mehr gibts von de Halbzeit seine Ueberlegenheit. Mit seiner vollständigen Mann
hus verloren habe.
denn noch?"
bestellt, denn Krause trink
viel Glück. Creß, der Torwart von Rotweiß, war der Held des
letzt wurde( Prellung am Knie), zeigte Sportverein auch nach
schaft hätte er das Spiel mit mindestens keinem Torunterschied gewonnen. Zu Beginn der 2. Halbzeit ist vorerst Rot- weiß im
dem Angreifen, diesen Zustand nutzte Paschke geschickt aus und
Sat noch nie einen Tropfen Angriff. In der 16. Minute zögerten Heinig und Krebs mit Sie ihn um Gotteswillen i Schoß unhaltbar in die linke obere Ecke. Nun drehte Sportverein
Sie ihm aber einen Dien jrend der Werftzeit mal ein „ Er kann sich dody mandh
er auf dem Wasserwagen
mächtig auf. Wunderbare flache Kombination, zielstrebige Arbeit der Läuferreihe, erfreute die Zuschauer. Daß der Führungstreffer nicht erzielt werden konnte, ist, wie schon oben gesagt, ein Verdienst des in großer Form befindlichen Torwarts
erfeits muß gerade der See Creß. Ihm allein verdankt Rot- weiß den errungenen Punkt.
önnen, weil er im Ausland u müssen. Als Souchon nad und„ Breslau" vor Messin
te einen Offizier auf einer
Stipper weigerte sich natür
Der Spielverlauf.
Dem Schiedsrichter Oneberger- Pforzheim stellten sich folgende Mannschaften: Rot- weiß: Creß, Engelhardt, Korn
eiter Offizier versuchte sein rumpf; Dietermann, Meier, Vetter; Jost, Funk, Paschke, Tümpden Engländer unter der Tel, Etsch; Sportverein Krieger; Heinig, Krebs; Henß, Rohlen ab. Hätte Soucho Pache. Erchenhehr; Brück, Strehlke, Klumpp, Brettville, Linig, dann wäre er nie in Häuser. Sportverein wählt und hatte den Wind im Rücken.
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ich die Herren auf eine L
Rot- weiß wird sofort offensiv und ein Fehler des Läufers Hen ,,
stand das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der Gruppe 2 des Rheinbezirks im Vordergrund des Interesses. Köln- Sülz 07 konnte auf neutralem Gelände in Aachen die Borussia- M.Gladbach 4: 1 schlagen und damit den Titel an sich bringen. Somit stehen nun alle Gruppenmeister des Rheinbezirks fest. Alle Titel fielen nach Köln, denn Gruppenmeister wurden: Cl.f.R.- Köln ( 1), Sp.Vg.07- Köln- Sülz( 2) und VfR.- Köln( 3). Diese drei Vereine spielen nun demnächst zusammen mit dem Mittelrheinbezirksmeister FV- Neuendorff um die Rheinbezirksmeisterschaft.
In Westfalen stand bereits das erste Entscheidungsspiel um die Bezirksmeisterschaft zwischen den Gruppenmeistern VfBBielefeld und Borussia- Rheine auf der Tagesordnung. Die Bielefelder konnten auf eigenem Plaz knapp 4: 3 gewinnen und benötigen somit aus dem Rückspiel in Rheine nur noch einen Punkt, um Bezirksmeister zu sein. Eine weitere Entscheidung fiel in der Gruppe 2 des Ruhrbezirks. Schalke 04 schlug den Tabellenzweiten Castrop 02 2: 0 und sicherte sich damit endgültig die Gruppenmeisterschaft. Im Kampf um die Bezirksmeisterschaft wird Schalke 04 höchstwahrscheinlich auf Schwarz- Weiß Essen als den voraussichtlichen Meister der Gruppe 1 treffen. Hessen- Hannover:
Turu Kassel Germania Marburg 4: 4 Kurhessen- Kassel Hannover96( G.Sp.) 5: 1
Deutsche Olympia- Elf gegen
Nordbayern 4: 3( 1: 0).
Nr. 4.
Nürnberg, 8. Jan. Vor 18 000 Zuschauern hielt der Deutsche Fußballbund am Sonntag in Nürnberg auf dem Zerzabelshof das zweite Uebungsspiel seiner Olympia- Mannschaft ab, nachdem das erste derartige Spiel in München einen schönen Erfolg gezeitigt hatte. Zuerst schien auch hier der Erfolg gesichert, denn in der ersten Halbzeit gab es schöne Leistungen auf beiden Seiten. Eine erhebliche Störung stellte sich aber ein, als dann in der zweiten Halbzeit vier Spieler verletzt wurden. Davon drei der Spielvereinigung Fürth, die einen nicht unwesentlichen Schaden erleidet, indem sie drei ihrer besten Leute verliert. Es spielten:
Deutsche Mannschaft: Tor: Stuhlfaut( 1. FC- Nürnberg); Verteidigung: Hagen( SpVg- Fürth), Kutterer( Bayern- München); Läufer: Köpplinger, Kalb( beide 1. FC- Nürnberg), Kraus 1( Sp.Vg- Fürth); Sturm: Reinmann( 1. FC- Nürnberg), Schmid 2( 1. FC- Nürnberg, Hofmann( Meerane 07), Hoffmann( Bayern- München). Nordbayern: Tor: Neger( SpVg- Fürth); Verteidigung: Müller( Fürth- Würzburg), Popp( 1. FC- Nürnberg); Läufer: Knöpfle, Leinberger( beide SpVg- Fürth), Martwig( Tennis- Borussia- Berlin); Sturm: Scherm, Sorg( beide ASV Nürnberg), Panzer( Bayern- Hof), Ascherl, Kießling( beide SpVg- Fürth.).
Die erste Halbzeit brachte einen sehr lebhaften Spielverlauf, aber keine Tore. Erst in der 44. Minute konnte Schmidt 2 nach einer Vorlage von Hofmann den Führungstreffer für die Deutsche Mannschaft erzielen. Nach der Pause stellte die OlympiaElf auf einen Posten um. Zeilfelder wurde durch Hornauer ersetzt und das verschaffte den„ Deutschen" ein Uebergewicht. Nordbayern glich nach 8 Minuten durch Panzer aus, aber 2 Minuten später storte Hoffmann- München und nach weiteren 2 Minuten Hofmann- Meerane, nachdem Neger verletzt und durch Müller ersetzt worden war. Müller ließ sich dann durch Zeilfelder im Tor ablösen und nachher versuchte man es mit Rosenmüller( 1. FC- Nürnberg). Die Leistungen wurden schwächer. Schmidt 2 erzielte noch einen vierten Treffer, als Hagen verletzt wurde. Panzer holte in der 24. Minute ein Tor für Nordbayern auf und elf Minuten vor Schluß stellte Sorg das Ergebnis auf 4: 3 für die„ Deutsche". Daraufhin wurde noch Leinberger verletzt und schließlich mußte auch Hornauer ausscheiden. Nordbayern ging zum Endspurt über, aber trotzdem Popp in den Sturm vorging, wurde an dem Ergebnis nichts mehr geändert. Kritik.
Die deutsche Mannschaft hatte ihre Stärke in der Läuferreihe, in der Kalb zwar erst spät, dafür dann aber um so sicherer in Fahrt kam. Auch Leinberger auf der Gegenseite war recht gut. Von den Außenläufern hinterließ der Berliner Martwig einen sehr guten und vielleicht den besten Eindruck, obwohl Kraus, Knöpfle und Köpplinger sicher nicht schlecht waren. Zeilfelder erwies sich nicht als der geeignete Mann im Sturm, Hornauer führte sich jedenfalls besser ein. Sonst konnte der deutsche Sturm gefallen, während bei Nordbayern Scherm etwas eigensinnig spielte. Panzer von Hof war sehr durchschlagskräftig. Hagen- Kutterer in der Verteidigung spielten etwas grob und nicht immer so durchdacht wie ihre Gegenspieler Popp- Müller, die sich sehr gut verstanden. Von den beiden Torhütern zeigte Stuhlfaut in der zweiten Halbzeit manchmal schwache Momente. Zwei von den drei Gegentoren kamen zum Teil auf sein Konto. Neger stand ihm jedenfalls nichts an Sicherheit und Geschicklichkeit nach.
Die Zwischenrunde um den DFB- Pokal. Nord gegen Westdeutschland nach 120 Minuten 4: 4. Die Zwischenrunde um den Bundespokal hat in diesen Spielen Ueberraschungen gebracht. Beim Treffen in Hamburg hielt sich die Westdeutsche Elf überraschend gut. Sie konnte nach 120 Spielminuten als die Dunkelheit eine weitere Verlängerung des Kampfes unmöglich machte, mit einem 4: 4 vom Platze gehen und hat nun die Möglichkeit, auf eigenem Gebiet den Kampf noch einmal austragen und gewinnen zu können. In Chemnih blieb gegen die allgemeinen Erwartungen der sehr gut gefallende Südosten über die enttäuschende mitteldeutsche Mannschaft 3: 2 siegreich. Südostdeutschland hat sich damit bereits für das Endspiel qualifiziert, während der andere Endspielgegner noch in einer neuerlichen, in Westdeutschland zum Austrag kommenden Begegnung ermittelt werden muß.
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Im Fußball- Länderkampf Belgien Desterreich erzielten die Desterreicher in Brüssel vor 35 000 Zuschauern einen verdienten 2: 1( 0: 1) Sieg. Die beiden Tore für Wien schossen Hofmann und Wessely.
Radfahren.
Erich Möller in Paris siegreich.
Paris, 8. Januar( Drahtbericht). Rund 8000 Zuschauer wohnten den Sonntagsrennen auf der Pariser Winterbahn bei, deren Höhepunkt die nationale Wintermeisterschaft der Flieger und die Internationale Wintermeisterschaft der ausländischen Steher waren. An den Dauerrennen beteiligten sich auch die beiden Deutschen Erich Möller und Walter Sawall. Der in Paris sehr beliebte Opelfahrer Erich Möller konnte einen schö= nen Sieg über Weltmeister Linart und seinen Landsmann Sawall davontragen und sich damit die Wintermeisterschaft sichern. Den erſten Vorlauf über 30 km. gewann Linart in 26: 02,6 Min. mit 225 Mtr. Vorsprung vor Sawall, der beim 12. Kilometer an Schleebaum vorbeigezogen war und sich mit dem zweiten Platz begnügte. Nach dem Start des zweiten Vorlaufs hatte erst der Amerikaner Jaegher die Spitze. Aber schon nach 5 Km. ging Möller an ihm und Verkenn vorbei und ließ sich die Führung nicht nehmen. Möller siegte in 25: 28,2 mit 40 Mtr. von Jaegher und Verkeyn. Der über 50 Km. führende Endlauf brachte die beiden Ersten aus jedem Vorlauf zusammen. Möl
folgt.


