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eine ablösbare Rente umzuwandeln. Das

liche an dem Entwurf.

Tagungsvorschriften werden vom Reich e

Sonnabend, den 27. August 1927.

odurch Abweichungen seitens der Länder gegen die Soldaten wurde gefochten. Ein neuer Krieg

mordet, die Frauen und Kinder als Beute in die Stla­

Terei geführt. Dann wurde der Krieg veredelt. Nur

der Besteuerung bildet nicht mehr der

jes, sondern die Friedensmiete. Für das richten sich, wie man bis jetzt nur das Ungeziefer aus: hein einheitlicher Steuersatz. Die Steur aurotten bestrebt war. Wie lächerlich kommt einem da

ist wieder die Vernichtung der Völker mit raffiniert

cusgedachten toten Kriegsmaschinen. Die Völker ver­

er Höhe des Eigenkapitals und der ding

31. Dezember 1918. Mit dem Namen der

t die Tatsache, daß auch unbelastete Grunt

die Angst der Engländer und Franzosen vor marschie tenden Sportlern und reitenden Reitervereinen vor. Wir wollen alle Bestrebungen, unsere Jugend förper­Staatsleben so nötigen Disziplin nicht gering achten, aber im kommenden Kriege wird der Erfinder am Zei­

Denn auch einer geringeren unterliegenlich und moralisch auszubilden, wegen der unserem

jält die Steuer die Bezeichnung Bert Omit dieselbe dem Steuerpflichtigen und

en gegenüber gerechtfertigt werden foll hentisch mehr leisten als der tapferste Soldat.

indungen und Steuernamen ist man midt ründung wird wiederum damit begründet, useigentümer anderen Wertbesitzern gegen

er Inflation im Borteil gewesen sein soll.

R. B. V. S.

Radfahrerbehörde für Verkehr und Sport.

Die am 3. Auguft gelegentlich einer Sigung mit dem Preu­

,, Gießener Zeitung"

Selbstanzeige im Steuerstrafrecht.

Eine wichtige Entscheidung des Reichsgerichts. Nach§ 374 der Abgabenordnung bleibt derjenige, welcher eine Steuerzuwiderhandlung begeht, straffrei, wenn er sie, bevor er angezeigt ist odergegen ihn eine Untersuchung eingeleitet ist. der Steuerbehörde selbst anzeigt, ohne dazu durch eine unmittel bare Gefahr der Entdeckung veranlagt zu sein. Die Steuer­behörden erachten in der Regel die legtgenannte Boraussetzung nicht für gegeben, wenn z. B. die Zivilgerichte von dem Steuer­delift Kenntnis erhalten haben( durch Erhebung einer Klage oder durch Stellung irgendeines Antrages), da nach§ 192 der Abgabenordnung jämtliche Behörden und Beamten Steuer­zuwiderhandlungen, die sie dienstlich erfahren, den Finanzämtern mitzuteilen haben.

Das Reichsgericht hat aber jetzt ID 612/26, VII 909 in einem Falle, in dem der Steuerpflichtige die Selbstanzeige an die Steuerstelle an demselben Tage abgesandt hat, an dem er den Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung bei dem Zivilgericht gestellt hat, dem Steuerpflichtigen die Rechtswohl= tat des§ 374 der Abgabenordnung zugebilligt und ihn freige=

nüber: Wo bleibt die Sonderbesteuerungischen Ministerum des Innern angeregte Behörde für Rad­Die ihre Werte durch die Inflation au port und Radfahrerverkehr ist am 12. Auguft in Berlin ge ganz erhalten haben, oder die durch die gründet worden. In der Gründungsversammlung waren ver Werte geschaffen haben? An diese Kreise reten: der BDR., der Arbeiter Radfahrer- Bnd Solidarität" prochen. heran, weil sie einflußreich der Regierung und die Bereinigung Deutscher Radsport- Verbände. An das rtretern nahestehen oder zu ihnen gehören inifterium des Innern wurde die offizielle Mitteilung von

( Schluß folgt.)

moderne Krieg.

ter Gründung der neuen Behörde gerichtet und um die Anbe raumung einer Sigung im Ministerium gebeten, um die Be­hlüsse über den Straßenrennsport darlegen und begründen zu lännen. Die neue Behörde war sich darüber flar, daß zur ge=

In diesem Falle hatte der Verkäufer seines in der In­flationszeit verkauften Grundstüds unter Bezugnahme auf das Preußische Grundstücksverkehrsgesetz vom 16. 2. 1923 die Rich­tigkeit des Kaufabschlusses behauptet und die Rückgabe des Grundstücs von dem Käufer gefordert. Zur Sicherung seines angeblichen Anspruchs hat er den Erlaß einer einstweiligen Ver fügung bei dem Zivilgericht beantragt.

Das Reichsgericht hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß an dem Tage, an dem die Selbstanzeige erstattet sei, noch keine Gefahr der Entdeckung durch Mitteilung des Gerichts bestanden habe. Darauf, aus welchem Grunde die Selbstanzeige erstattet jci, fomme es nicht an.

Die katastrophalen Folgen

agua hat eine Schlacht" zwischen regelten Durchführung des Straßenrennsports in erster Linie die ind nicaraguanischen Regierungstrup: Aufstellung eines Rennkalenders erforderlich sei, um den Behör rikanischen Marinesoldaten unterstützt ben die Möglichkeit zu geben, bereits im Anfang des Jahres den, die man als die größte Schlacht die Ausdehnung des Radrennsports zu überbliden. In dem tischen Geschichte bezeichnet. Der Ber: Ralender sollen nur die großen Veranstaltungen der in der sehr bemerkenswert. Die Zahl der Radsportbehörde vertretenen Verbände aufgenommen werden. nuß um ein Vielfaches höher gewesen Für die Aufstellung und Genehmigung der lokalen Veranstal der Truppen auf der Gegenseite, augungen der Landesverbände, Gaue, Ortsgruppen und Vereine ing mit Maschinengewehren sehr start ollen Unterausschüsse gebildet werden, die der obersten Be ch der Meldung des Berliner Tage härde die Termine zur Genehmigung einzureichen haben. Ohne = auf Regierungsseite noch feine 90 den Genehmigungsvermerk der obersten Radfahrerbehörde für des modernen Die Zahl der Aufständischen" unter Eport und Berkehr soll in Zukunft feine für den Berkehr zu Dino 400 Mann betragen haben soll. tändige Behörde einen Straßenwettbewerb genehmigen dür. ine amerikanische Goldmine in San bände wird in einer demnächst stattfindenden Sitzung Beschlußz wurden deshalb als aufständisch be fcn. Ueber die Verteilung der Rennen auf die einzelnen Ver­-n und sich ten, das Besitztum zu räumen, viel lemmende Jahr maßgebliche Kalender dem Miniſterium unter­ auf die Regierungstruppen unter treitet werden. Die Bersammlung befaßte fich ferner mit den en Angriffsabfichten wurde ein americhtlinien, die das Ministerium für Wettfahrten auf Fahr­ment benachrichtigt, das daraufhin übern auf öffentlichen Wegen türzlich aufgestellt hat.

uge abschickte. Trotz der guten Aus: Dinos Truppen mit Maschinengeweh ufständischen Streitkräfte in wenigen ombenabwürfe völlig vernichtet. Ueber ndinos Truppen sind auf dem Felde nur ein ganz geringer Teil soll ent: den Truppen der Gegenseite ist nur I und einer verwundet worden. dieses Kampfes ist für uns, die wir 1 Krieg erlebt haben, natürlich flein, bestätigt doch die Mutmaßungen, die Zukunftstrieg bereits machen Ver on lange die Zeiten, in denen der bild der Tapferkeit seinen Leuten vor­ede kämpfte. Schon im letzten großen = die Leitung weit hinter der Front rechnungen und abwägender Verte smittel geführt. Der Zukunftstries jein. Immer mehr nimmt der Krieg re Formen an. In ältesten Zeiten ein verlorener Krieg gleichbedeutend ng. Die Männer wurden niederge

Der Tat ernst bedroht. Daß diese Warnung as besondere Verdienst der umfichtigen und durch den General von Gronau und der ingabe seiner tapferen Reservetruppen. Armeen in der Verfolgung gegen die Seine

-Linie Gr. Morin- Vitry le Francois

Wie im Titel der neuen Behörde bereits gesagt ist, befaßt

fie fich nicht nur mit radsportlichen Fragen, sondern auch mit Werkehrsfragen. Da in den nächsten Tagen eine Polizeiver­Semmlung zur Besprechung der Verkehrsfragen stattfinden soll, richtete die neue Radfahrerbehörde eine Eingabe an das Mini­fterium, in der einige der wichtigsten Fragen über den Rad­fahrerverkehr berührt wurden. Die Radfahrerbehörde wehrte fi gegen eine Sperrung der Straßen für den Radfahrerverkehr urid erklärte sich bereit, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mit­ein für eine Achtung der Verkehrsgesetze durch die Radfahrer einzutreten. In einer Sperrung der Straßen, wie sie verschie bentlich vorgeschlagen ist, erblidt die neue Behörde eine Ent­

htung der Radfahrer als gleichberechtigte Wegebenutzer und bat in der Eingabe um Vermeidung dieser drakonischen Maß­regel. Die Lösung des Verkehrsproblems erblickt die neue Rad­fehrerbehörde in der Schaffung von Radfahrerwegen in Stadt urid Land. Durch die Radfahrerwege wird nicht nur Raum für ben Kraftfahrzeugverkehr geschaffen, sondern auch dem Rad­fahrer eine Sicherheit geboten. In allen diesen Fragen wird die neue Radsportbehörde in enger Fühlung mit den verkehrs­polizeilichen Behörden zu arbeiten fuchen, um eine alle Teile befriedigende Lösung des Verkehrsproblems in bezug auf die Radfahrer zu erzielen.

Generalstabschefs statt. Hierbei gewann der Kaiser den Ein­brud, als ob Generaloberst von Moltke angesichts der schwierigen Lage auf dem rechten Heeresflügel, unter dem Druck der furcht­Spannung ,, ich innerlich schon mit dem Gedanken an den Rüd­zag befreundet habe". Um solchen Erwägungen ein für allemal

baren Verantwortung und der tagelang anhaltenden seelischen

ten, begann die entscheidungsjuchende, fram Deneral Joffre erließ hierzu folgenden Ta bes

den Boden zu entziehen, erteilte er dem Chef des Generalstabes Feldheeres als Anhalt für die weitere Leitung der Schlacht . September von der 30. Inf.- Brigade bei ben flaren und bestimmten Befehl: Angreifen, so lange es nden und sofort an die Oberste Heeresleitung Beht unter feinen Umständen einen Schritt zurüc".

De:

Tags darauf am 8. September vormittags wurde in einer

6. September, 9 Uhr vormittags Besprechung des Generalobersten von Moltke mit Oberst Tappen,

Defehl des Oberkommandierenden.

der Entwicklung einer Schlacht, von der das rlandes abhängt, muß jeder daran denken, tsschauen mehr gibt. Alle Kräfte müssen

Feind anzugreifen und zu werfen.

Eine

daran

der auch Oberst von Dommes und Oberstleutnant Hentsch bei­wohnten, die gesamte Lage der Westfront eingehend erörtert. Die Meldungen über die geschwächte Gefechtskraft der zweiten Armee und über den Durchbruch der Petit- Morin- Stellung hat ten auf den Chef des Generalstabes und Oberstleutnant Hentsch besonders starten Eindrud gemacht. Sie neigten einer ernsten

ehr vorzugehen vermag, muß das gewonnene Beurteilung der Lage zu, während die Obersten Tappen und von fte es, was es wolle, und lieber auf dem Dommes diesen Nachrichten im Hinblick auf die günstigen Mel­

zurückgehen. Unter den jezigen Umständen

fte Schwachheit geduldet werden.

gez.: Joffre.

bungen der ersten Armee feine ernstere Bedeutung für den Schlachtausgang beimaßen. Ihre Zuversicht gründete sich auf bas Vertrauen, in die überlegene Kraft der Truppe; sie glaub­

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falle- oder um einen physischen Zwang durch Einschüchterung auszuüben, mitgeführt werden. Stöde, Knüppel, Gummi­fnüppel, Schlagringe, Stahlruten, Spiralfedern und Spaten find demnach als Waffen im Sinne des§ 11 des Vereinsgesetzes anzuschen. Für den Begriff als Waffe ist es aber nicht wesent lich ob die Stöde mit Eisenspitzen versehen sind oder nicht. Die mit derartigen Waffen betroffenen Versammlungs- oder Aufzug­teilnehmer machen sich nach§ 11 und 19 des Reichsvereinsge setzes strafbar.

Lokales. Sonntagsgedanken.

Erntezeit. Es freuen sich Tausende an den reichen Gaben des Sommers und danken. Danken dem dort oben, der seinen Segen spendete, als das Gamentorn ausgestreut wurde, der es aufgehen ließ, der Sonnenschein und Regen gab und die Frucht reifen ließ. Wieder tat er seine milde Hand auf und füllte un­sere Scheunen mit reichen Gaben.

Trauernd freilich stehen viele andere vor geknickten Halmen und leeren Aehren, wo die Gewalt der Natur in Augenblicken vernichtet hatte, was tausend fleißige Hände in Monaten ge schaffen.

Erntezeit. Nicht der Landmann allein, der gefät hat, wird ernten. Wir alle find Sälente. Und jeder erhofft von seiner Arbeit Frucht in reicher Ernte. Oft ist die Aussaat schon mühe voll. Jm Sonnenschein und Sturmwind müssen wir alle schaf fen, raftlos und ruhelos, immerfort, denn die Zeit der Ernte soll nahen. Heute mehr wie je drüdt die Sorge ums tägliche Brot auf zahllose Menschen und keine Raft und Ruhe sollen die schwie­len deutschen Hände mehr finden.

Noch stehen wir in der Zeit der Saat. Prüfen wir das Saatgut, damit es aufgehe, daß der Gegen nicht ausbleibe wie Sonnenschein und Regen und wir reiche Ernte einmal haben.

Das ganze Leben ist ein Säen und Ernten. Solange deine Kräfte dir dienlich sind, pflüge und säe, schaffe und pflege. Denn bist du alt geworden und in Ruhe sollst du dann der Ernte warten ewige sie eingefahren. Am Wenn du die Saat treu gepflegt, dann wirst du dich freuen einst der letzten Ernte.

Laftkraftwagenverkehrs. Hm Abend breines Lebens ift bie Glunde der Ernie gelommen.

Der Zentralverband deutscher Haus- und Grundbesitzer Vereine, e. V. Berlin, teilt betr. Erschütterung durch Lastkraft­wagenverkehr mit, daß eine Antwort des Reichsverkehrsministers auf seine Eingabe eingegangen ist, welche besagt, daß bei Braun­schweig eine Versuchsbahn hergestellt worden ist, auf der seit längerer Zeit Versuche mit Kraftfahrzeugen vorgenommen wer den, um den Einfluß des Gewichts, der Geschwindigkeit und der Bereifung der Kraftfahrzeuge bei Straßendeden verschiedener Bauart festzustellen. Nach Abschluß dieser Versuche sollen die Vorschriften der Verordnung über Kraftfahrzeugverkehr über das höchstzulässige Gesamtgewicht, die Geschwindigkeit und die Bereifung der Kraftfahrzeuge nachgeprüft werden. Der Zen­tralverband hat den Reichsverkehrsminister gebeten, nach Vor­liegen der Ergebnisse der Prüfung weiter gehört zu werden, be­vor entscheidende Entschlüsse gefaßt werden.

Bewaffnung von Teilnehmern an Aufzügen und öffentlichen Versammlungen.

Nach§ ges Reichsvereinsgesetzes vom 19. April 1908 dari niemand in einez öffentlichen Bersammlung oder in einem Aufzug, der auf öffentlichen Straßen und Plätzen stattfinden soll, bewaffnet erscheinen. Als Waffen im Sinne des angezoge­nen Gesetzes sind alle diejenigen Gegenstände anzusehen, die nach ihrer Bestimmung zu einer Zufügung gefährlicher Ver­letzungen beim Angriff oder der Verteidigung gebraucht werden. Den Waffen sind demnach auch diejenigen Werkzeuge zuzuzäh len, die zwar nicht ihrer natürlichen Bestimmung, aber doch ihrer Beschaffung nach zur Beibringung gefährlicher Verletzun­gen verwandt werden tönnen, wenn sie nicht zufällig, sondern in der Absicht, zu verletzen- sei es auch nur im Verteidigungs­

sandte den Oberstleutnant Hentsch zur 2. und 1. Armee, der sich über die Lage orientieren sollte. Er sollte die erste Armee an= weisen, wenn sie gezwungen sei, zurüdzugehen, in die Linie So­isson- Fismes auszuweichen, um so wieder den Anschluß an die zweite Armee zu gewinnen. Ein Befehl zum Zurüdgehen der er­sten Armee ist von mir nicht gegeben worden. Ebensowenig ein Befehl zum Zurüdgehen der zweiten Armee. Nach Mitteilungen der Obersten Tappen und von Dommes soll der Auftrag noch beschränkter gewesen sei und dem Sinn nach gelautet haben: ,, Falls auf dem rechten Flügel bereits rüdgängige Bewegungen eingeleitet seien, solle Hentsch versuchen, diese so zu leiten, daß durch ein Zurüdgehen der inneren Flügel der ersten und zweiten Armee in Richtung Fismes die Lüde zwischen beiden Armeen wieder geschlossen würde".

Oberstleutnant Hentsch verließ am 8. September, 11 Uhr vor­mittags, das Große Hauptquartier in Luxemburg und traf 7,45 Uhr abends in Montmort, dem Quartier des Armee- Ober­tommandos zwei ein. ( Schluß folgt.)

Der entscheidende Grund.

In einem Blatt las ich neulich, daß jemand vom Gericht die Gerichtsverhandlung beginnen sollte, erschien statt seiner ein an­derer und erklärte, es seien, für das Nichtkommen seines Freundes

* Von der Universität. Der ordentliche Professor in der Theologischen Fakultät Geheimer Kirchenrat D. Dr. Gustav Krüs ger zu Gießen ist auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Ot­tober 1927 in den Ruhestand versetzt worden. Der Privatdo zent Lic. Heinrich Bornkamm zu Tübingen, ist mit Wirkung vom 1. Oktober 1927 an, zum ordentlichen Professor für Kirchenge­schichte in der Theologischen Fakultät unserer Landesuniversität ernannt worden.

* Aus dem Stadttheater. Der langjährige Leiter des Stadt­theaters, Intendant Hofrat Steingoetter, wird demnächst seinen Posten als Leiter des Stadttheaters aufgeben und sich ins Privat leben zurückziehen. Die Stelle ist jetzt zur Besetzung öffentlich

fortwährend frische Kräfte aus Paris gegen ten an den Sieg der ersten Armee. In der unerschütterlichen Aufforderung erhielt, als Geschworener zu fungieren. Als die am Ourcq vorführte, zog General von Klud Ueberzeugung, daß nur die Schlacht verloren ist, die man der= as 2. und 4., am 7. September auch das 3. Loren glaubt, tam ihnen alles darauf an, trotz aller Schwierig -an die Durcq- Front heran, um durch Ans feiten der Lage am Siegesgedanken unbeirrt festzuhalten. Im einundzwanzig Gründe vorhanden. So, so", erwiderte der Rich­f dem linken Heeresflügel abzuwenden. Durch Verlauf der Aussprache stellte sich die Notwendigkeit einer Klä­4., 3. und 9. Armeekorps nach dem Ourcq tung der Lage auf dem rechten Heeresflügel, vor allem bei der ersten und zweiten Armee eine Lüde von ersten Armee, als dringend heraus. General von Moltke beauf­tanden, in der nur 2 Kavallerietorps mit tragte hiermit den Oberstleutnant Hentsch.

n verblieben. Die Lage war äußerst kritisch,

Der Auftrag für den Oberstleutnant Hentsch ist nicht schrift­

ter ,,, nennen Sie mir den ersten, der ist vielleicht der beste". Er ist tot, erklärte der Freund. Es ist gut", sagte der verständige Richter, die anderen Gründe brauchen wir nun nicht mehr zu hören.

ahe lag, daß der Gegner in diese Lüde einlich festgelegt worden, auch hat keiner der Teilnehmer sich unmittel Den Rüden der ersten Armee und die rechte bar nach der Beratung Aufzeichnungen darüber gemacht, sodaß nicht, wie sie im ersten Augenblid scheint, wenigstens machen es Tee Dorfließ. Die Feldzugsentscheidung hing über den Wortlaut erhebliche Meinungsverschiedenheiten be

es gelang der schwierigen Lage auf dem rech

tehen.

In seinem Bericht über den Rückzug an der Marne vom

Ob diese Geschichte sich nun wirklich zugetragen hat, oder ob fie erfunden ist, fann ich nicht nachprüfen. Aber sie ist so töricht viele Menschen ähnlich. Sie haben eine ganze Reihe von Grün­den für ein bestimmtes Verhalten, aber der eine, den sie als ersten nennen könnten, macht die andern überflüssig. Den einen sollten

am 7. Geptember abends von seiner Front 26. Juli 1915 äußerte sich Generaloberst von Moltke: Ich ent- fie ehrlich nennen, aber das tun fie gewöhnlich nicht, und das ist

tschen Heeres Herr zu werden.

rg zurückkehrte, fand der übliche Vortrag des

Übler Mundgeruch

wirkt abstoßend. Häßlich gefärbte Zähne jentstellen bas schönste Antlig. Beide Schönheitsfehler werben oft schon durch einmaliges Pußen mit der herrlich erfrischenden Zahnpaste Chlorodont beseitigt. Die Jähne erhalten schon nach furzem Gebrauch einen wundervollen Elfenbeinglanz, auch an den Seitenflächen, bei gleichzeitiger Benutzung der dafür eigens tonstruierten Chlorodont- Zahn­bürste mit gezahntem Borstenschnitt. Faulende Speilerefte in den Zahnzwischenräumen als Ursache des üblen Mundgeruchs werden gründlich damit beseitigt. Bersudjen Sie es zunächst mit einer fleinen Tube zu 60 Big. Chlorodont- Zahn­bürste für Rinber 70 Pfg., für Damen Mt. 1.25 ( weiche Borsten), für Herren Mt. 1.25( harte Borsten). Rur echt in blau- grüner Originalpadung mit der Aufschrift ,, Chlorodont". Uberall zu baben.

der Unterschied von jenem Mann, der für seinen Freund vor Ge­richt erschien. Welches mag denn nun dieser eine Grund sein? Er lautet: Ich will nicht." Frage einen Lüftling, weshalb er nicht von seinem Laster läßt? Er wird dir vielleicht sagen, daß er es für eine erlaubte Freude halte. Ueberführe ihn, daß diese Freude nur wie ein Rausch ist, und daß das Gewissen sich auf die Dauer doch nicht betäuben läßt. Er wird sogleich einen an­deren Grund hervorholen, er sei zu vollblütig und müsse sich Er­leichterung schaffen. Zeige ihm, wie töricht das ist, da er durch ein mäßiges Leben gesunden und frischen Mutes sein kann, aber er wrd nicht verlegen sein, dir zu sagen, daß andere es ebenso machen wie er. Du kannst ihm schließlich diesen und vielleicht noch manchen anderen Grund entkräften, bis du ihn wirklich in die Enge getrieben haft; was wird er dir dann am Ende sagen: " Ich will aber nicht!" Nicht wahr, das hätte er gleich am An­fang sagen sollen, denn so töricht ist keiner, daß er die genann­ten Ausflüchte vor seinem eigenen Gewissen für Ernst nimmt. Es ist, als ob noch ein Rest von Scham in ihm ist, daß er sich scheut, mit dem wahren Grunde gleich herauszukommen. Aber dies Nightwollen" hat noch eine andere ernste Seite, es ist der tiefste Grund für den Unglauben so vieler Leute. Man gehe einmal beharrlich den vielen Gründen nach, weshalb die Men­schen nicht glauben. Ein Grund nach dem andern wird sich wider­legen lassen, bis man ans Ende kommt, und da sitzt es wie ein Pflod vor: Jch will aber nicht". Gewöhnlich wollen sie von einer bestimmten Günde nicht lassen oder wollen einen Schritt der Versöhnung oder Abbitte nicht tun, wollen die Ehre vor den Menschen nicht verlieren oder auf irgend einen unrechten Gewinn nicht verzichten, turz: fie wollen nicht. Die Hindernisse des Glaubens liegen nicht so in den Schwierigkeiten, die unser Verstand damit hat, als in unserem sittlichen Verhalten. Sün­digten wir nicht so viel und hielten wir nicht so eigensinnig daran feft, dann wäre eine Hauptbedingung für den Glauben schon erfüllt. Und nun will ich nichts weiter sagen, sondern je­dem Zeit lassen, nachzudenten, woran es bei ihm liegt. Aber mit Nachdenken allein ist es nicht gemacht, der Wille muß tom­men; aber wo der Wille ist, da findet sich bald der Weg, auch zum Glauben.