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Sonnabend, den 25. Juni 1927.

sei und sich weniger zu weiter ausgreifenden Unternehmungen eigne. Schließlich bezeichnet Günther den Dinarier als einen tüchtigen, derben, zur Heiterfeit geneigten Menschen mit engerem geistigen Ausblid wie der nordische, im Willen jedoch ebenso tüch­tig und mit gleich entwidelter Redlichkeit. Außerdem zeigt der Dinarier schauspielerische Veranlagung. In der geistigen Bega­bung setzt ihn Günther an die zweite Stelle folgender Verstan­desbegabungsreihenfolge: nordisch, dinarisch, oft baltisch, ostisch, westisch. Des Dinariers wissenschaftlicher Drang ist weniger groß. Eine gewisse musitalische Begabung scheint den Dinarier aus­zuzeichnen. Die Schöpfertraft der dinarischen Rasse ist daher nach allem Gesagten geringer als die der nordischen.

( Schluß folgt.)

,, Gießener Zeitung"

3. Soweit ein Abänderung des gewerblichen, landwirt­schaftlichen oder Grundvermögenseinheitswertes gemäß 3iffer 1 nicht in Frage kommt, sind sie in der Vermögenserklärung 1927 mit den im Jahre 1926 festgestellten Einheitswerten einzusetzen.

4. Als gewerbliches Bermögen ist auch dasjenige anzu­geben, welches in einer Zusammenfassung von Gegenständen be­steht, die die sachliche Unterlage für einen Gewerbebetrieb bil­den, die aber an einen anderen zweds Ausübung dieses Ge­werbes verpachtet sind. Handelt es sich hierbei lediglich um ein Gebäude, welches verpachtet ist, so findet diese Vorschrift nur dann Anwendung, wenn das Gebäude nach seiner Bauart sowohl, als nach seiner Einrichtung gewerblichen Zweden zu dienen bestimmt ist; andernfalls ist es als Grundvermögen" steht darin, daß es im ersteren Falle der Besteuerung mit der meistens viel höheren Gewerbesteuer, im anderen nur der mit der Gebäudesteuer ausgesetzt ist.

Zur Vermögenssteuerveranlagung 1927. anzusehen. Die prattische Bedeutung dieses Unterschiedes bes

Im Laufe des Monats Mai wurden den Steuerpflichtigen die Formulare zur Vermögenserklärung für das Kalenderjahr 1927 zugesandt, welche im Laufe des Monats Juni auszufül­len sind. Eine wesentliche Vereinfachung des Verfahrens tritt in diesem Jahre dadurch ein, daß der Reichsfinanzminister zweds Entlastung der Finanzämter unterm 4. April d. J. eine Ber­ordnung erlassen hat, wonach die im Herbst 1926 erfolgte Fest­stellung der Einheitswerte, die zunächst nur für die Vermögens­steuer 1925 und 1926 als Grundlage zu dienen hatte, im wesent lichen auch für die Vermögenssteuer 1927 weiter gelten soll, so daß also eine Neufeststellung der Einheitswerte im Jahre 1927 im wesentlichen unterbleibt. Dies bezieht sich aber nur auf a) land, forstwirtschaftliche und gärtnerische Vermögen. b) das Grundvermögen( Säufer, die für Wohn- oder ge werbliche Zwede vermietet sind und Bauplätze), c) die zu einem gewerblichen Betrieb gehörigen Grundstüde. Dagegen hat eine Neufeststellung der Einheitswerte für die Zwede der Vermögenssteuer 1927 zu erfolgen bezüglich d) des nicht in Grundstüden bestehenden gewerblichen Ver­mögens, wozu auch das Vermögen der freien Berufe ( soweit diese nicht der Ausübung der reinen Kunst oder der reinen Wissenschaft dienen) und der diesen gleich­gestellten Berufe( 3ahntechniker, Chemiker, Architekten, Rechtskonsulenten usw.) gehört,

e) des sonstigen Vermögens( Wertpapiere usw.),

Da die Bestimmungen des Reichsbewertungsge­setzes über die Feststellung der Einheitswerte erst ein= mal zur Anwendung gekommen sind, und deshalb vieles darin enthaltene Neue noch nicht Allgemeingut geworden ist, so empfiehlt es sich, auf die wichtigsten Punkte zusammenfassend hinzuweisen.

1. Obwohl eine Neufeststellung der Einheitswerte in den oben erwähnten Fällen unter a- c nicht stattfindet, kann diese doch von den Steuerpflichtigen verlangt werden, wenn die Vor­aussetzungen für eine Neufeststellung gemäß§ 75 des Reichs­bewertungsgesetzes, wie sie auch innerhalb eines Steuerjahres gefordert werden kann, gegeben sind. Dies ist der Fall, wenn entweder eine Einheit des landwirtschaftlichen, gewerblichen oder Grundvermögens, oder auch das Gesamtvermögen sich um mindestens ein Fünftel oder um 100 000 M vermindert hat ( bei entsprechender Vermehrung fann die Steuerbehörde die Neufeststellung vornehmen). Diese Bestimmung ist auch für fleinere Vermögen wichtig, da sie unter Umständen dazu füh­ren kann, daß eine der Freigrenzen( s. Nr. 17) eintritt oder ein niedrigerer Steuersatz( bis 10 000 M 1 v. T., bis 20 000 2 v. I. usw.).

2. Bei der im Jahre 1914 erfolgten Feststellung der Wehrbeitragswerte, die noch im großen Umfang für die jetzigen Einheitswerte maßgebend sind( Landwirtschaft und Grundver­mögen), sind vielfach die Werte zu hoch( zuweilen auch zu nied­rig) bemessen worden, was bei der gegenwärtigen höheren Steuerbelastung erst recht empfunden worden ist. Jrgend­welche Aenderung dieser Werte ist jetzt ausgeschlossen. Die Hoffnung, alle diese Wehrbeitragswerte durch eine neue Be­wertung zu ersetzen, muß zunächst auf ein Jahr zurückgestellt werden. Außerordentliche Härten tönnen höchstens nach Paragraph 108 Reichsabgabenordnung berücksichtigt werden, indem eine neue Steuerberechnung angestellt wird. die sich auf einen ermäßigten Wehrbeitragswert gründet und die Differenz erlassen wird, ohne daß der Wehrbeitrag selbst geändert wird. Andererseits ist darauf hinzuweisen, daß dic Prozentsätze, mit denen der Wehrbeitrag für Wohnhäuser( 25 bis 45 Prozent) oder für gewerblich genutzte Häuser( 45 bis 65 Prozent) eingestellt wird, nicht erhöht werden, obwohl in­zwischen die Friedensmieten erhöht worden sind.

Grüner Rasen Blaue Wellen.

Roman von Otto von Gottberg.

Die Braunhaarige la..e vergnügt, sah der onden warm in die Augen und schmiegte sich an ihre Schulter. Als an­mutiges Bild zärtlichster Schwesternliebe saßen beide, bis der Wagen durch scharfen Geruch aus Viehställen, von regengenäß­tem Dung und dampfendem Stroh über das holprige Pflaster eines geräumigen Gutshofs rollte. Bald quietschten die Räder auf Sand und standen unter der glasbeschirmten Vorfahrt eines einfachen breiten Herrenhauses mit zwei Stodwerken und vier­zehn Vorderfenstern im oberen. Aus dem roten Ziegeldach hob ein kleiner Uhrturm die runde Spitze mit einer Wetterfahne.

Nach dem Ablegen führten die Mädchen den Geheimrat nach links durch den langen Korridor, der von einer zur ande­ren Seitenmaner das Haus durchschnitt. Von jedem Ende warf ein Fenster Licht herein. Neben dem zur Rechten waren die untersten Stufen einer Holztreppe zum Oberstock zu sehen Die jungen Damen gingen auf das andere zu, und Gerda öff nete die letzte von drei Türen zur linken Hand. Hullmann bat die Schwestern, voranzugehen, und fand Zeit, in das Zim­mer zu bliden. Zwei mit braungelber Seide umrahmte Fen ster warfen Licht zunächst auf den schweren Mahagonischreibtisch zwischen den Scheiben. Ueber die Platte beugte sich mit dem Rücken zur Tür ein breitschultriger Graufopf, den die Mäd­chen anriefen: Papa, der Herr Geheimrat! Und denke- wir sprachen Werner auf dem Bahnhof. Sein Regiment geht nach dem Osten."

5. Zu dem gewerblichen Vermögen einer offenen Handels­gesellschaft gehören auch diejenigen Gegenstände( insuesondere Grundstücke), die einem Gesellschafter persönlich gehören, von ihm aber der Gesellschaft zur Benutzung überlassen sind.

6. Die Ansehung des Betriebsvermögens einer Geselligaft mit den im Steuerfurszettel angegebenen Steuerfurswerten ist nur zulässig, wenn der Bilanzwert diesen ersteren nicht um ein Zehntel übersteigt. Letzterenfalls müssen im Fragebogen die Einzelwerte angegeben werden. Andererseits kann die Ge­sellschaft verlangen, daß, wenn der Bilanzwert um mindestens ein Zehntel geringer ist als der Steuerfurswert, dieser angesetzt wird, sondern der erstere. Dies wird insbesondere dann öfter der Fall sein, wenn Teile des Betriebsvermögens in Danzig, Italien, Desterreich, Ungarn oder der Tschechoslo wakei liegen, welche der Vermögensbesteuerung in Deutschland nicht unterliegen, aber im Kurswert inbegriffen sind.

7. Ein Stillegungsabschlag in Höhe von 30 Prozent des Anschaffungswertes fann von denjenigen beweglichen Gegen ständen des Betriebsvermögens gemacht werden, die in der Zeit vom 1. Oftober 1926 bis 31. März 1927 infolge der allge meinen Wirtschaftsverhältnisse stillgelegen haben. Handelte es sich an Stelle der vollständigen Stillegung nur um eine Ver­fürzung der Arbeitszeit, so wird der 30prozentige Zuschlag in entsprechender Höhe bewilligt, z. B. ein 15prozentiger wenn die Arbeitszeit um die Hälfte verkürzt war.

8. Unter den Abzügen vom Betriebsvermögen sind beson­ders zu erwähnen, die unter den Passiven enthaltenen Rüd­lagen für gemeinnügige und Wohlfahrtszwede, wenn deren Verwendung für die gedachten 3wede nach Substanz und Er trag gesichert ist.

9. Im übrigen ist bezüglich des Schuldenabzugs darauf hinzuweisen, daß der Steuerpflichtige sich wohl zu überlegen hat, welchen Teil seiner Schulden er speziell beim gewerb lichen Vermögen und welchen er beim Gesamtvermögen in Ab­zug zu bringen hat, da er durch Nichtabzug von Schulden, die zum gewerblichen Vermögen gehören, die er aber erst beim Gesamtvermögen einstellt, sich der Gefahr einer zu hohen Be­lastung mit Gewerbesteuern aussetzt. Fehler, die in dieser Be­ziehung bei der vorjährigen Steuererklärung gemacht worden sind, können jetzt verbessert werden.

10. Als abzugsfähige Schulden werden nicht anerkannt die Rentenbankschuld und die Industriebelastung.

11. Das Anwendungsgebiet des Dreimonatsabzugs ist gegenüber den früheren Vermögenssteuergesetzen außerordentlich verringert, er tommt nur noch in Frage, wenn Beamte, An­gestellte oder Rentner Gehaltsbezüge oder Zinsen aus dem letz­ten Vierteljahr 1926 auf der Bank liegen haben und diese 1000 M übersteigen( bis dahin sind Barbeträge überhaupt steuerfrei).

12. Mit welchen Beträgen Kapitalvermögen, bestehend in Aftien, Wertpapieren usw., anzugeben ist, ist im wesentlichen aus dem Steuerkurszettel zu ersehen( Nr. 99 des Reichsanzei­gers" vom 29. April 1927). Attien, Kure und sonstige Anteile sind mit dem halben Kurswert anzugeben, sonstige Wertpapiere mit dem vollen Werte. Jst ein Steuerfurswert nicht angegeben, so tritt in beiden Fällen an seine Stelle der für Ende 1926 ermittelte Verkaufswert. Dabei wird die Feststellung des Ver­faufswertes von G. m. b. H.- Anteilen eine besondere Schwie­rigkeit bereiten. Sie wird im allgemeinen bei der gegenwärti­gen Wirtschaftslage und dem Mangel an zahlungsfähigen Käu­fern für industrielle Unternehmungen weit unter dem Bilanz­wert liegen.

Der Aufstehende war noch größer, als der erste Blick auf seinen breiten Rüden vermuten ließ. Des Zurufs der Töchter nicht achtend, fam er mit erhobener Hand dem Besucher näher Neben ihm tappten zwei riesige Hunde, die, wie der Herr. andere Geschöpfe ihrer Art zu überragen schienen. Zur Linken des Hünen mit dem gewellten Weißhaar über einem wie aus grauem Ton gefneteten bartlosen Gesicht stand beim Handschlag die mächtige dänische Dogge mit glänzendem gelbem Fell und zur rechten der starke schottische Schäferhund. Keinen Laut gaben die wohlerzogenen Tiere. Nur Funkeln ihrer Augen verriet Neugier und Unwillen. Das eigenartige Bild erinnerte daran, daß schon der Berliner Polizeipräsident v. Drewitz als Freund schöner Hunde galt und stets mit mächtigen Doggen durch die Straßen der Hauptstadt ging. Doch wohl nur J seine Tiere gab der Alte Geld aus. Ueber seinen sonst klein­lichen Geiz spöttelten die Berliner, während er noch als Mini­ster in der Wilhelmstraße wohnte.

Nr. 26.

13. Aus dem diesjährigen Steuerfurszettel ist u. a. von besonderem Interesse, daß der Kurs von 100 M Kriegsanleihe mit 0,79 M, von 100 M Ablösungsschuld einschließlich Aus: losungsrecht mit 380 M angesetzt ist und daß Roggenanleihen zwischen 6,70 und 10,30 M pro Zentner schwanken. Der Kurs zettel enthält auch viele Vorbemerkungen allgemeiner Natur mit Zahlenbeispielen über seinen einzelnen Kapiteln. Von besonderer Bedeutung sind auch auf Seite 33 die Mittelfurse für ausländische Zahlungsmittel am 31. Dezember 1926.

Jetzt schickte er die Töchter aus dem Zimmer und drückte den Besucher mit freundschaftlichem Auflegen seiner schmalen großen Hände in einen Ledersessel zur Linken des Schreibtisches. In dem lebensgroßen Delgemälde einer schönen Frau an der Wand zwischen den Fenstern fand Hullmann die dunklen Haare und braunen Augen der jungen Elisabeth wie des Leut­nants auf dem Bahnhof. Auch sonst fiel die verblüffende Aehnlichkeit der drei Gesichter auf. Eine Metallplatte am Rahmen des Bildes trug die Aufschrift: Elisabeth v. Drewik geb. v. d. Helle, vom 1. 6. 73 bis 25. 1. 95."

Doch der Arzt mußte seinen Patienten betrachten. Nach ihm schien Gerda, die Germania, geartet. Auch aus seinem

14. Sonstige Forderungsrechte sind mit ihrem Nennwert anzusehen, soweit nicht besondere Umstände eine Abweichung hiervon nach oben oder unten rechtfertigen. Bezüglich der am 1. Januar 1932 fällig werdenden Aufwertungsforderungen ist be stimmt, daß sie mit 87 Prozent ihres Nennwertes anzusetzen find.

Sonnabend, den 25. Juni 1927.

meinem medizinischen Standpunkte aus hier i mitten in der Sportbewegung stehe, ge Medizinisch den Wert der Radfahrer beleucht die heutige Generation guten, alten Zeit die lich abtamen und dem niedrigen damals, Fahrrad Plah machten, waren es nur weni man zu Geficht bekam. Das bei uns Deutschen Bonnie Vorurteil und die Scheu vor neuen Dir nicht so leicht zu überwinden. Man sprach vo rengen der Beine, vom krummen Gigen auf zu und der dadurch bedingten ungefunden Haltung Sangen werden mit Gewalt zusammengebrüd heranstrengt und ähnliches mehr" war von vie Als nun gar einige fühne vorurteilsfre he weiblichen Angehörigen und die Kinder a brach der Sturm der Entrüftung los. Goger Gründe wurden angeführt, um Frauen und M dern als etwas unanständiges und sittlich tie einen und dergleichen Unsinn mehr. Ja sogar baza her in Broschüren und in der Tagespresse maralisch und ungefunde" Radfahren der Frau Felde zu ziehen. Gott sei Dank hat sich ja tu manner" die gefunde Ansicht der sportlich geschul immten Herzte und Sportfachleute durchgesetzt. 3 abertaufenden sieht man Frauen, Mädchen und fendem Stahlrad dahin fahren, zu ihrer eignen Sefundung von Seele und Körper. Schon längst Teilen und Schichten nicht nur unseres Deutschen der gesamten Kulturwelt der gesunde Gedanke und geradezu Gesundheit förderndem Wert des anders auch des Radwanderns durchgesetzt.

15. Rentenrechte werden nach der in der Anlage zur Ver mögenserklärung enthaltenen Tabelle kapitalisiert. Soweit der Jahreswert nicht über 1000 beträgt, ist er steuerfrei. Dies wird der Fall bei fast allen ländlichen Auszügen sein, natür lich wird die Freigrenze für jede Person( z. B. bei Ehepaaren) besonders gerechnet. Ist aber jemand mit einem Rentenrecht belastet, so kann er den kapitalisierten Betrag auch dann als Schuld abziehen, wenn der Jahreswert unter 1000 M beträgt. 16. Der Wert einer Lebensversicherung und dergleichen ist mit zwei Drittel der bis Ende 1926 gezahlten Prämien oder dem durch Anfrage bei der Gesellschaft zu ermittelnden, meist niedrigeren Rüdtaufswert einzustellen. Handelt es sich um Versicherungen aus der Vorkriegszeit, deren Wertermittlung erst nach Feststellung der Verteilungsmasse möglich ist, so wird deren Aufwertungsbetrag meist nur ganz niedrig angenommen werden können.

17. Die Freigrenzen, unterhalb deren ein Vermögen steuerfrei bleibt, sind wie folgt zu gruppieren:

a) allgemeine Freigrenze für jedermann 5000.( da eine Abrundung auf volle 100 erfolgt, in Wirklichkeit 5099 Mark);

b) für Personen mit geringerem Einkommen, das heißt bis 3000 M, 10 000 M, bei zwei Kindern darf das Ein­tommen bis 4000 M, bei drei und vier Kindern bis 5000 M, bei mehr Kindern 6000 M betragen;

c) bei über 60 Jahre alten Personen oder Erwerbsunfähi gen 20 000 M, wenn das Einkommen bis 5000 M be trägt, und 30 000 M, wenn es bis 4000. beträgt; sind mehr als zwei minderjährige Kinder vorhanden, so dark das Einkommen 6000 M bezw. 5 000 M betragen;

Shon die hygienisch einwandfreie durch das Dingte veränderte Bekleidungsfrage ist ein große gen früher. Weg mit allen beengenden und üb bungstäden, die dem Zutritt der Luft im Weg Die Barole. Das alte Ammenmärchen von der gedrüften Lunge und von den einseitig ausg masteln ist Gott sei Dank verschwunden. Stolz c unfere männliche und weibliche Jugend und u Elteren Radfahrer auf dem Rade. Alle Organe Körpers, die edlen inneren und die äußeren wer haben in gleicher Weise Anteil an der gesunde freier und frischer Luft. Wie oft ist es von an Seite, wie auch von dem Schreiber dieser Zeilen daß das Fahrrad geradezu ein Instrument zur Belles geworden ist. Wie wäre es früher mög nell den dumpfen Mauern und Straßen der flichen, hinaus in die freie Natur zu eilen, in den Körper zu laben und den Augen den herrli hönen Gottesnatur zu schaffen. Welche Vor werftätige Bevölkerung, die auf dem schnellen telle enteilen und die Orte aussuchen kann, wo Laft und Mühe, Sport treiben, oder im Gonn dem Körper Ruhe und Erholung und dem Geis haffen kann. Hunderte habe ich ärztlich unte Fahrrad hatten, die mit blassen, blutarmen Au fen welten Zügen und schwer arbeitenden Atr mit tamen. Wenn sie dann nach Wochen und lichen Befih ihres Fahrrades in's Freie gefah jennt und in der Luft die Lungen geweitet h es ganz andere Menschen. Gesund und get and Geist mit frischen Gesichtszügen und Sonne tann ich nur immer wieder betonen, daß de fahrens für Jung und Alt, für Männer und ist: Ein moralischer und ein körperlicher.

d) die besondere Freigrenze für freie Berufe und denen gleichgestellte Gewerbe 6000 M. Beträgt das Ver mögen hier über 6000 M, so bleiben in jedem Falle die ersten 6000 M frei, was bei den Fällen unter a- c nicht geschieht.

Der Wert des Radfahrens!

Von Dr. Hans Totsched- Stettin, praft. Arzt u. Frauenarzt, Ehrenmitglied des B. D. R.

Wie ich als allgemein bekannt voraussetzen darf, ist über obiges Thema in früherer und auch zu unserer Zeit viel für und wider geschrieben worden. Jedoch möchte ich gerade jetzt, wo der Sportgedanke im Deutschen Volke so festen Fuß gefaßt hat, von

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alten und harten Gesicht mit leicht hängenden Mundwinkeln sprang eine nur derbere Nase jäh aus der Stirnhöhle und fiel in fast gerade Linie gegen die Oberlippe. Die Hände auf den Rüden, schwieg er in Erwartung von Fragen. Der Geheimrat mußte das Gespräch beginnen, während seine Augen sich noch an dem kraftvollen hohen Körper freuten:

,, Wenn ich Sie schon getannt oder gesehen hätte, würde Jhr Ruf mich noch mehr überrascht haben, Exzellenz."

Um einen Schatten schimmerte das strenge Greisengesicht, denn Hullmanns freimütige Worte erinnerten daran, daß Leidende den großen Diagnostiker gemeinhin nur riefen, wenn ihr eigener Arzt nicht mehr raten noch helfen konnte. Mein Hausarzt wollte Ihr Urteil hören, Herr Geheimrat. Mir ge nügte und bekam seine Verordnung, als er nach dem ersten An­fall zu mehr Bewegung und weniger Nahrung riet."

Hullmann nidte: Hungern und schwitzen! Wir Aerzte tennen fein besseres Rezept! Doch worüber fordert der Kol­lege mein Urteil?"

Die schmalen Hände des noch Stehenden umspannten die Hüften: Ich spüre in den Seiten stechende Schmerzen, die sich gegen die Wirbelsäule ziehen und wohl auch Ursache einer un gewohnten Müdigkeit und Schlaffheit sind."

,, Wollen Exzellenz den Oberkörper entblößen!" Der Arzt wies auf das Liegesofa an der Wand und beugte sich bald über den schnell Entkleideten. Der Leib unter seinen Augen war ein Meisterstück der Natur und schien geschaffen, ein Jahr­hundert zu überdauern. Doch der Liegende stöhnte unter dem Klopfen der Finger. Widersinnig handelte die Schöpfung, als

sie dem prächtigen Körper mit dem Leben auch Fehler gab

Das einzige, was noch se

SCHIEL

wenn er krank

Oetker­Diese wohlschmecker daulichen Speisen v verschmäht. Durch vitaminreichen N Oetker's Puddi mineral. Salze Körper blut- u. 1 stoffe zugeführt Oetker- Pudding nach den aufge Gute Rez

Gelee- Speisen f farbig illustr. Oetk

das Sie f. 15 Pfg. bei wenn vergriff., gegen

Dr. A. Oetke

Bitte sich anzuziehen, Exzellenz!" Hullmann jaz am Schreibtisch nieder Seiten eines Bogens, den er in einem Umj nähertretenden Kranken reichte: Für Ih ellenz Mehr kann ich leider nicht tun." Und was fehlt mir?"

öten.

Des Arztes Augen prüften das harte, g tiefes Schweigen im 3immer pochte das T Es schien schwer, das Behagen und die S Doch der alte Herr forschte weiter: Jst Der Professor hob die Hand. Seine Au Rund hätte fajt gelächelt. Wer durfte in idung eines natürlichen Prozesses Gefahr Seht es mit mir zu Ende?"

Der Arzt hob die Schulter: Auch Exzel terben." Das Tiden der Wanduhr ward Hämmern Die Wahrheit, Herr Geheimrat!" Des Arztes Augen lasen in dem harten

i start genug, sie zu hören. Seine Hand wie hplatte mit den zerstreuten Papieren eines Exzellenz von Drewig, räumen Sie auf!

Saus!"

Das scheinbar aus grauem Ton gefnetet gungslos. Ohne Wimperzuden sahen Augen, Monden Tochter, auf den ein Todesurteil s Bald halfte über das hämmernde Tiden der U