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länger. Im Jahre 1227 sind nur bestimmte egien der Stadt Frankfurt als Reichsmee en, der beste Beweis dafür, daß die Meen eutend gewesen sein müssen, daß fie taiserlic

Die Frankfurter Messen sind nicht ge haben sich zwangsläufig und mit Naturnot geographischen Lage des alten Frankfurt und ir Verkehr und Handel der alten Welt

ffurter Messen im Jahre 1928.

15. September. Soeben sind die Termine Ressen des Jahres 1928 von Fachausschüssen

Gießener Zeitung

Erscheint: Samstags.

( Neueste Nachrichten)

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Bamt festgesetzt worden. Die Fachausie 40. Hahrgang

aus Vertretern der Industrie, des Greg Dieses Gremium hat nun die Termine für 1928 auf den 22. bis 25. April und für die 30. Gept. bis 3. Oktober festgelegt. Wenn en in Handel und Industrie schon jetzt die

Die hessische Landtagswahl.

Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Bostshedfonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.

( Gießener Tageblatt)

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Sonnabend, den 24. September 1927

Deutsche Volkspartei u. Neichsschulgesetz.

In einer Konferenz der Gruppenvorsitzenden und

festlegen, so mag auch das ein vollgültiger Fraftionen in der Finanzausschußfizung am 13. Sep- Vertrauensleute des Wahlkreises Ostpreußen der Deut­

daß die Frankfurter Messen eine nicht zu

eit für die deutsche Wirtschaft darstellen. Bur 20. wissenschaftlichen Tagung der Deut Geschichte der Medizin und der Naturwiss Domburg vom 18. bis 22. Geptember 1827 Anzahl von Aerzten u. Gelehrten einfinden.

Wie aus Darmstadt gemeldet wird, haben sich die tember dahin geeinigt, daß die Landtagswahl am 13. November stattfinden soll. Demzufolge wurde beschlos= sen, die Regierung möge eine Gesetzesvorlage einbrin­gen, durch die die Legislaturperiode des Landtags ent­sprechend abgeändert werde, um die Wahlen am 13. November stattfinden lassen zu können. Der jetzige Landtag ist nämlich am 7. Dezember 1924 gewählt

schen Volkspartei hat der Vorsitzende der Reichstags­fraktion der Deutschen Volkspartei, Reichsminister a. D. Dr. Scholz, Arbeit und Ziele der Deutschen Volkspartei erörtert.

Auf dem Gebiete der Innenpolitik bezeichnete Dr. Scholz das Reichsschulgesetz als eine der wichtigsten

ährige Sohn des Jungmann aus Rengerts worden. Nach der hessischen Verfassung müßten die Fragen. Die Deutsche Voltspartei werde feinem Ent unglüdte bei einer Reparatur einer Radio Neuwahlen in der zweiten Hälfte des November oder wurf zustimmen, der die Schulhoheit des Staates an

B der Antennendraht mit der elektrischen

hrung fam. Der junge Mann hing stunden beiden letzten Novemberſonntage sind Totensonntag und

in der ersten Hälfte des Dezember stattfinden. Die

Starfstrom durchpulsten Draht und tonnie dlichen Lage befreit werden, nachdem der Inzwischen war der Tod eingetreten.

1. Advent, zwei für unsere evangelische Bevölkerung hohe Feiertage. Da an solchen feine Wahlen stattfin den dürjen, so täme nur die ersten Dezembersonntage

Stadt war in diesen Tagen der Schauplatz in Frage. fuch diese sind für die Wahlen darum un= elischer Kundgebungen. Der Hessen- Kassel geeignet, weil sie in der Weihnachtszeit liegen, in der

evangelischen Gustav- Adolf- Bereine hielt

wir feine Watltämpfe führen möchten. So war es

erbunden mit Jahreshauptversammlung, ab. nötig, die Wahlen auf die erste Hälfte des Novembers Hauptpunkt ist die Stellung der Gemeinschaftsschule.

oll durch die in Aussicht stehende Bermin

zu legen. Allerdings ist dazu ein verfassungsändern:

struppen ganz von den Franzosen befreit des Gesetz nötig.

g für Hotel: und Gastwirtsfach, Kochkunst Die verwandte Gewerbe

November 1927 in Ludwigshafen a. Rh. ie Veranstaltung findet unter dem Ehren­

Dr. Dr. Christian Weiß, Oberbürgermeister fen statt. Im Ehrenausschuß sind unter Die Vorsitzenden der Handwerks- u. Ge­ndelskammer und der Innungen einschlä maßgebenden Herren der Stadt und der Die Ausstellung wird mithin von allen Vereinen, Verbänden und Berufszweigen as lebhafteste begrüßt. Man rechnet mit nbesuch. Der Prospett der Ausstellung ist m Ausstellungsbüro Ludwigshafen a. Nh... andt.

aul Christian Klein in Gießen.

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Die Stellungnahme der einzelnen Fraktionen war, wie wir hören, folgende: Für Verlegung des Wahl­termins auf den 13. November waren die Sozialdemo­traten, Demokraten, Zentrum und Deutsche Volkspartei. Der Bauernbund behielt sich seine Stellungnahme noch vor. Die Deutschnationalen sprachen sich gegen eine Borverlegung des Wahltermins aus. Ende September soll der Landtag noch einmal zusammentreten, wobei die Gesetzesvorlage über die Verfassungsänderung be­zaten werden soll.

Bei der diesmaligen Wahl tritt zum ersten Male das Wahlbeschränkungsgesetz in Tätigkeit. Es besagt, Daß nur die seitherigen Parteien ein Recht haben. Kan­didaten für eine Neuwahl aufzustellen. Eine neue Partei hat 5000 Rmt. und 7 000 Unterschriften von Wahlberechtigten aufzubringen.

Wir müssen noch auf eine Tatsache hinweisen, welche bis jetzt noch zu wenig beachtet worden ist. Es find teine 2 Monate mehr bis zum Wahltage, wenn am 13. November festgehalten wird. Bis heute ist das Wahlbeschränkungsgesetz noch nicht verkündet, hat also noch keine Gesetzestraft erlangt. Auch warten wir auf die Ausführungsbestimmungen. Sollen da allerlei Leberraschungsmanöver bevorstehen? Wir wissen es nicht, fönnen nur vermuten. Alle Agitation mit den besten Rednern wird nicht wieder gutmachen, was eine schon jetzt in weiten Kreisen unzufriedene Wählerschaft noch mehr verbittert. Der Landtag nach dem 13. No­Dember dürfte ein anderes Gesicht haben, als der gegen­wärtige. Gerade die trotz der Wahlbeschränkung neu auftretenden Gruppen werden viele Stimmen der un­zufriedenen Kreise unseres Hessenvoltes auf sich ziehen.

getastet läßt. Dem Wortlaut des Entwurfs nach soll zwar die absolute Schulhoheit des Staats festgelegt wer den, aber es seien noch einige Hintertüren vorhanden, durch die praktisch eine geistliche Schulaufsicht hinein­tommen könne. Wir verlangen weiter, fuhr Dr. Scholz fort, die Gewissens- und Lehrfreiheit der Lehrpersonen. Sie ist äußerlich auch nicht angetastet, aber auch hier­über gibt es einige bedenkliche Stellen. Ein fernerer Verfassungsbestimmungen über die Schule erweisen sich immer mehr als ein unseliges Kompromiß. Ein Para­graph widerspricht dem anderen. Die Gemeinschafts­schule war damals als Regel gedacht. Aber auch das Elternrecht soll möglichst berücksichtigt werden. Ich bin der Meinung, daß die erste Bestimmung der zweiten vorangeht. Jedenfalls werden wir daran festhalten, daß die Gemeinschaftsschule, die ja dasselbe ist wie die Simultanschule, unbedingt als Regelschule anzusehen ist, daß sie bestehen bleiben muß, sofern nicht eine aus drücklich zugelassene Option für die Konfessionsschule vorliegt. Die Simultanschule muß da, wo sie gesetzlich strittig ist, also in Baden, Hessen, im früheren Herzog­tum Nassau und in der Pfalz erhalten bleiben, denn es gibt ja gar kein besseres Mittel, um die konfessionel­len Gegensätze zu mildern.

Am 13. November Landtagswahlen. Die Parteien haben sich in der Finanzausschußsigung in der Mehrzahl mit dem 13. November für die Landtagswahlen einverstanden erklärt. Die Regierung ist veranlaßt worden, eine Gesetzesvorlage einzu bringen, durch die die Verfassung so geändert wird, daß der cigentlich verfrüht gewählte Landtag gesetzmäßig ist und nicht mit dem alten Landtag kollidiert. Die Verfassungsänderung tann schon Ende dieses Monats vom dann wieder zusammen tretenden Landtag genehmigt werden. Inzwischen sind am 21. September der Ministerialrat Bornemann- Darmstadt zum Landeswahlleiter und der Legationsrat Dr. Heinemann- Darm­Stadt zu seinem Stellvertreter ernannt worden.

Landtags- Finanzausschuß- Sigung.

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Wochenrückblick.

Nummer 39

998 leerstehende Wohnungen

in 151 hessischen Gemeinden!

In der Nr. 9 der Mitteilungen der amtlichen hessischen Zentralstelle für die Landesstatistil" vom September 1927 ist das vorläufige Ergebnis der Reichswohnungszählung in Hessen am 16. Mai 1927 veröffentlicht. Danach sind in 205 hessischen Gemeinden mit 941 555 Einwohnern( das sind 70 Prozent der Bevölkerung) 234 261 bewohnte Wohnungen und in 151 Ge­meinden 998 leerstehende Wohnungen gezählt worden.

Diese 998 leerstehenden Wohnungen verteilen sich auf die einzelnen 18 Kreise in folgender Weise:

Kreis Darmstadt: Darmstadt 93, Eberstadt 9, Arheilgen 5, Pfungstadt 11, Griesheim 11, Ober- Ramstadt 9, Roßdorf 2, Nieder- Ramstadt 7, Weiterstadt 4, Wixhausen 7. Kreis Bensheim: Lampertheim 1, Bensheim 15, Bürstadt 3, Lorsch 1, Biblis 2, Auerbach 8, Hofheim 1, Groß- Rohrheim 2, Seeheim 5, Zwingenberg 2, Bidenbach 2, Hähnlein 5, Als­bach 6.

Sedmauern 1.

Kreis Dieburg: Dieburg 7, Groß- Zimmern 29, Groß- Umstadt 9, Ober- Roden 6, Babenhausen 1, Urberach 2, Reinheim 2, Groß- Bieberau 1, Eppertshausen 2, Gundernhausen 4. Kreis Erbach: Michelstadt 3, Erbach 4, Höchst 1, Beerfelden 10, Kreis Groß- Gerau: Rüsselsheim: 13, Groß- Gerau 5, Bischofs heim 5, Gernsheim 4, Kelsterbach 6, Ginsheim m. Gustavs burg 2, Mörfelden 5, Walldorf 2, Goddelau 4, Biebesheim 1 Trebur 1, Raunheim 2, Büttelborn 1, Stodstadt 4, König städten 2, Leeheim 1, Astheim 1, Klein- Gerau 1, Klein­Rohrheim 2.

Kreis Heppenheim: Viernheim 8, Heppenheim 6, Wimpfen 4, Hirschhorn 2, Rimbach 4, Wald Michelbach 4, Fürth 4. Mörlenbach 6.

Kreis Offenbach: Offenbach 111, Neu- Isenburg 7, Langen 7, Sprendlingen 9, Mühlheim 8, Seligenstadt 8, Bieber 1 Egelsbach 3, Klein- Auheim 1, Klein- Steinheim 6, Dietzen bach 2. Heusenstamm 6, Groß- Steinheim 8, Hainstadt 7, Jügesheim 2, Klein- Kroßenburg 2, Dreieichenhain m. Phi­lippseich 2, Obertshausen2, Dudenhofen 1, Weiskirchen 1, Froschhausen 2, Lämmerspiel 2, Götzenhain 2, Offenthal 3, Buchschlag 3, Rembrüden 1,

Kreis Gießen: Gießen 37, Wiesed 4, Lich 1, Lollar 1, Großzen- Bused 2, Klein- Linden 2, Hungen 3, Leihgestern 1. Kreis Alsfeld: Alsfeld 9.

Kreis Büdingen: Büdingen 9, Nidda 4, Düdelsheim 1, Alten­stadt 1.

Kreis Friedberg: Friedberg 7, Bad Nauheim 10, Vilbel 4, But bach 18, Ober- Mörlen 1, Büdesheim 1, Harheim 3, Assen­heim 3, Nieder- Eschbach 3, Ofarben 1. Kreis Lauterbach: Lauterbach 10, Schlitz 1. Kreis Schotten: Schotten 2, Laubach 14. Kreis Mainz: Mainz 62, Weisenau 6, Gonsenheim 15, Brehen heim 11, Finthen 1, Hechtsheim5, Budenheim 4, Lauben­heim 2, Nieder- Olm 1, Ebersheim 1, Stadeden 1, 3orn­heim 1, Drais 4, Gau- Bischofsheim 1, Hargheim 3. Kreis Alzen: Alzey 12, Sprendlingen 2. Kreis Bingen: Bingen 1, Nieder- Ingelheim 6, Ober- Ingel­heim 3, Heidesheim 8, Gau- Algesheim 5, Frei- Weinheim 2 Kreis Oppenheim: Nierstein: 6, Oppenheim 10, Guntersblum 1, Nieder- Saulheim 3, Wörrstadt 1.

Kreis Worms: Worms 44, Osthofen 10, Herrnsheim 5, Als. heim 5, Heppenheim a. d. W. 3.

Proving Startenburg: Kreis Darmstadt 158, Kr. Bensheim 53, Kr. Dieburg 63, Kr. Erbach 19, Kr. Groß- Gerau 62, Kr. Heppenheim 38, r. Offenbach 207 600.

In Genf wird munter weiter getagt. Ueber die Abrüstungsfrage bestehen fast unüberbrüdbare An­sichten. Der deutsche Vertreter, Graf Bernstorff, hat energische Töne angeschlagen, hat darauf hingewiesen, daß die vielen Reden nur dazu da wären, die Ab­rüstung immer weiter hinauszuschieben. Man müsse bald an dem guten Willen zweifeln. Im Abrüstungs­ausschuß der Vollversammlung präzisierte er seine An­sichten noch mehr und forderte schleunigste Einberufung der Abrüstungstonferenz, gleichzeitig vorschlagend, der vorbereitenden Abrüstungskommission neue Richtlinien zu fruchtbarer Arbeit zu geben. Durch die kleineren Staaten hat Deutschland in seinen Ansichten lebhafte Unterstützung gefunden, offen wagen sich die Groß­staaten nicht dagegen auszusprechen. Der Außen­minister Stresemann hat bei einem Interview der Presse sich an diese gewandt und darauf hingewiesen, daß Deutland das einzige Land sei, das abgerüstet habe. Weiterhin rechnete er scharf mit der Mensch­heit", dem Organ des Prof. Förster, und seinem An­hang ab. Bei der Wahl der drei nichtständigen Rats: mitglieder wurden Kuba, Finnland und Kanada ge= wählt. Belgien, das Wiederwählbarkeit beantragt hatte, fiel fnapp durch. Deutschland hatte seine Stimme Belgien gegeben. Die Erregung in der bel­gischen und französischen Presse ist darob groß, daß die anderen Staaten so absichtlich an ihm vorbeigegangen sind. In Frankreich ist die amerikanische Legion zu großen Feiern eingetroffen. Kriegsreden schallen wie­der von jenseits der Grenze. Wir sind das gewöhnt. Welches Entsetzen aber, als Hindenburg am vergange­nen Sonntag bei der Einweihung des Tannenberg­Nationaldenkmals den Vorwurf der Kriegsschuld feier­lichst zurücwies. Die französische Presse kann sich der Entrüstung nicht genug tun. Wir haben es unserem greisen Reichspräsidenten tief zu danken, daß er mit Billigung des Kabinetts diese Worte gesprochen hat. In den anderen Ländern nimmt man seine Aeußerungen streng sachlich auf und bezeichnet sie als eine Mahnung an die Welt zur Nachprüfung der Kriegsschuldfrage. Die Tannenbergfeier hatte ca. 100 000 Menschen zu­sammengeführt. Die gesamten Einweihungsfeierlich­teiten wurden durch zahlreiche deutsche Radiostationen übermittelt und ließen eine ungefähre Vorstellung der Weihestunden zu.- Der Reichspräsident hatte an den Tagen zuvor Reichsmarinemanövern in der Ostsee bei­gewohnt. Der deutsche Reichstag fann nun, da die Vorarbeiten für das Reichsschulgesetz noch nicht abge­schlossen sind, erst am 17. Ottober zusammentreten, statt, wie vorher beabsichtigt, am 3. Ottober 1927. In Wiesbaden tagte die Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt. Leider mußten infolge des Einspruches der französischen Armeeverwaltung die Flugveranstaltun­gen, die geplant waren, unterbleiben. Die Fesseln, die um das besetzte Gebiet geschlungen sind, liegen immer noch eng, der Tag der Lösung ist noch fern.

An der Landwirtschaftlichen Landesausstellung beteiligte fich der Staat mit eigenem Material. An Untosten werden be­milligt 28 300 M. Außerdem genehmigte der Ausschuß einen Zuschuß des Staates zu dem zu erwartenden Fehlbetrag. Der Ausschuß ersucht weiterhin die Regierung zur Beschaffung von Saatgut für alle Wettergeschädigten, 100 000. bereitzustellen. Die Regierung soll weiterhin 600 000 als Darlehen für die Gemüsebau treibenden Gemeinden zur Umstellung auf Glas haustulturen flüssig machen. Um die Besoldungsreform ge= fragt, erwiderte der Finanzminister, noch feine Ausführungen machen zu fönnen, da noch verhandelt würde.

Ministerpräsident Held über deutschen Unitarismus.

Tuntenhausen. Auf der Herbsttagung des Bayerischen patriotischen Bauernvereins führte Ministerpräsident Dr. Held aus, daß nicht nur in Berlin, sondern auch in Bayern Leute feien, die das Heil für das ganze deutsche Volt im Unitarismus,

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Wir wollen aber unsere Selbständigkeit bewahren, nicht um das Reich dadurch zu schwächen, sondern weil wir die Ueber­jeugung haben, daß die Kraft des deutschen Volkes in der Man­nigfaltigkeit der Stammeseigentümlichkeiten liegt, deren Kräfte geschichtlich geworden und bis auf den heutigen Tag lebendig geblieben sind.

Provinz Oberhessen: Kreis Gießen 51, Kr. Alsfeld 9, Kr. Bü­dingen 15, Kr. Friedberg 51, Kr. Lauterbach 11, Kr. Schot ten 16= 153.

Provinz Rheinhessen: Kreis Mainz 118, Kr. Alzey 14, Kr. Bingen 25, Kr. Oppenheim 21, Kr. Worms 67= 245, et­gibt somit für Hessen 998 leerstehende Wohnungen in 151 Gemeinden.

Diese amtliche Feststellung, daß in Hessen von 205 Gemein den in 151 Gemeinden 998 Wohnungen leer stehen, hat dort, wo sie bereits bekannt ist, allerftärtstes Kopfschütteln hervor. gerufen. Denn wer objektiv denkt und denten will( manche wollen heutzutage nur nicht objektiv denten), der muß zu der Ueberzeugung kommen, daß Wohnungszwangswirtschaft samt Wohnungsämter so schnell wie möglich aufzuheben sind und die Hauszinssteuer( Sondergebäudesteuer), die einzig und allein die Mieten hochschraubt, fallen gelassen werden muß.

Rückzahlung von Darlehen.

Das Presseamt des Seff. Staatsministeriums schreibt uns: Den wiederholten Bemühungen des Hessischen Ministers für Arbeit und Wirtschaft, bei der Reichsregierung zu erreichen, daß die Darlehen aus Mitteln der produttiven Erwerbslosenfürsorge zur Fertigstellung stillgelegter Wohnungsbauten in Tilgungs­darlehen umgewandelt werden oder daß die Rückzahlung min­bestens um etwa drei Jahre erstredt wird, glaubte die Reichs­regierung nicht entsprechen zu fönnen, weil zum Ausgleich des Reichshaushalts auf die fristgerechte Rüdzahlung dieser Mittel nicht verzichtet werden fönne. Die Rückzahlung ist vom Land bereits angefordert. Es wird daher notwendig sein, daß die Gemeinden, die dem Land gegenüber Schuldner sind, die Dar­lehen fristgerecht am 1. Oftober 1927 zurüdzahlen, weil sie sonst noch hohe Verzugszinsen hierfür aufbringen müssen.