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zdo Rt. 4.

Sonnabend, den 22. Januar 1927.

Zurüd zum gefunden Bolfsleben, zurück zu den Glüds­gütern der Väter, dann wird die Freude von selbst uns folgen und glüdlich machen. Weltmenschen von heute kennen fie frei­lich nicht mehr jene stille, bleibende Freude, die uns ein Leben gibt treuer Pflicht, die strömt aus ehrlicher Arbeit und reiner Erholung, die uns der Himmel gibt und die Wogen der Trüb. sal nicht aus den Herzen spülen tann.

( I. 406-25 v. 8. 2. 1926), Landgericht 16-26 p. 31. 5. 1926) und Landgericht 26 31 13 v. 13. 7. 1926). In den Be chweg entweder die einen oder die an ten Gesichtspunkte in den Bordergrund en lauten die Urteile zu Unguniten ber Dabei hat aber das Landgericht Kiel in 2 G. 74-26) am 18. 6. 1926 3. 8. nur fwertungsanspruch gegen die Deutje besteht, eine Zahlungsverpflichtung der er nicht gegeben sei. Nur das Ober einen von allen bisherigen Urteilen ab­eingenommen und die Reichspoft in dem hten Einzelfall auf Grund des§ 242 40 Prozent des Goldmartbetrags ver Om 5. 11. 1926). Das Urteil nimmt an, rüchen auf Erstattung der Beiträge um ausschließlich den bürgerlich- rechtlichen Es übersieht, daß die Beiträge öffent haben und daß nur die Ansprüche selbst n Vorschriften zu behandeln sind. Das

Daß dem Reichspoitminister die zur Aus forderliche Summe schon voll in Papier tellt worden war, und zwar auch durch

das Gesetz über die Feststellung eines

m Reichshaushaltsplan für das Rech II 1923 G. 225). Daraus geht ganz llar Wille des Gesetzgebers hervor, daß die Nennbetrag abgelöst werden sollten. erletzter Zeit das Landgericht Hamburg 11. 1926 und das Landgericht I Berlin 11. 1926 in erster und das Landgericht -26) am 13. 10. 1926 in der Berufungs en der Deutschen Reichspost entschieden. liegt noch nicht vor.

Standpunkt aus betrachtet, muß noch daß eine Aufwertung des einmaligen ich nur durch Heranziehung der Fern

deiner Form, sei es durch Gebühren en neuen Beitrag oder auf anderem en fann. Es darf nicht vergessen wer chspost tein Erwerbsunternehmen ist. sgaben müssen sich stets ausgleichen. denen die Aufwertung bestritten wer ch die seinerzeit aus dem Fernsprech htungen nicht wieder, wie ein Kauf flüssig zu machen. Selbst bei Auf en die Zinsen und die Tilgungsquoten eder von den Teilnehmern eingeholt theblichen Kosten für die Durchführung irtschaftlicher Vorteil tann daher aus sprechbeitrags für die Teilnehmer nie ie Deutsche Reichspost muß sich daher llein allen Anträgen auf Aufwertung ablehnend verhalten.

Cotales.

gsgedanken.

die Freude. So war es früher. Wo

dieses reine Göttergeschent, das unsere wir noch einst tannten? Wo ist wahre, finden? Ein seltener Gast ist sie ge Zeit. Diese Menschen von heute, let­orgen und Nöten, sie können sich nicht guten alten Zeiten. Zeigt nicht auf ügungen einer ausgelassenen Stunde,

hol und den Sinnenrausch Freude!

so arm geworden? Jst wahre reine r gezogen? O nein! Es ist die Zu­

s Geschlecht nicht mehr kennen will, _weil wir nach mehr langten, als zu m blinden Taumel zu jagen begannen nd Freude. Die Freude ist noch da, cht mehr zufrieden mit ihr, weil Geld­auf andere Wege getrieben.

ffensfrohen Persönlichkeit stand! Wenn wenn Er die Rolle aus Pregament mit in die Hand nahm, so war das immer Sewußt geschah und ganz ohne den e ondern immer im Hinblid auf die an m Er der durch Phrasen verseuchter. und Shiftgelehrten, den Pharisäern h, war auch eine Tat, weil Er wußte, Sen einrichten muß, um in dem hellen zu stehen.

er, vor dem Geschwätz der andern, und ht zum Geschwäge werden. Prüfe die

e Dich überreden wollen. Die linfe rechte an den Pflug! Und suche nicht ur das Deine. Du wirst um so reicher Mitmenschen gedenkst!

*

e Geschichten.

einst Newton. Man fagte ihm, Newton er, wo niemand in stören dürfe. Stu wurde Mittag, and Newtons Mitte das in einem gefottenen Huhn bestand. hungrig geworden war, konnte der hen, oh das Huhn auf und deckte die darauf fam Newton in großer Eile chuldigte sein langes Ausbleiben und uben Sie mir nur, schnell mein Mits bin fast ohnmächtig vom Arbeiten.

zu Diensten. Dabei deckte er die eer. Darauf wandte er sich lächelnd

hrten doch für sonderbare Leute find!

ich schon zu Mittag gegessen habe.

O daß wir sie wieder hätten, diese wahre, goldechte Freude. Waldfried.

50- Jahrfeier der Gießener Rudergesellschaft. Unter starter Beteiligung der Ruderer von Main und Rhein, der Lahn und der Fulda, sowie in Gegenwart von Ver tretern der staatlichen, städtischen, Universitäts-, Kreis- und militärischen Behörden beging die Gießener Rudergesellschaft Don 1877 die Feier ihres 50jährigen Bestehens. Am Samstag Abend hatte bereits ein zwangloses Beisammensein die Mit­glieder des Jubelvereins sowie eine Anzahl Gäste aus Frank­furt a. M., Mannheim, Marburg, Limburg, Höchst, Offenbach ufw. vereint, wobei 69 verdienten Vereinsmitgliedern die gol dene Rubernadel verliehen wurde. Sonntag Bormittag fand ein einbrudsvoller Festaft statt, bei dem Oberbürgermeister Keller, Oberregierungsrat Dr. Heß, Universitätsrektor Dr. 3 wid und zahlreiche weitere Redner in herzlichen An­sprachen die Berdienste des Jubelvereins würdigten. Der lang jährige Vorsitzende des Vereins, Christian Reiber, wurde bei dieser Gelegenheit zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Abends fand ein Festessen statt, das etwa 400 Personen vereinigte

1. Westdeutscher Kavalleristentag in Gießen. Am 7., 8. und 9. Mai ds. Js. feiert, wie bereits von uns schon berichtet, der rührige Kavallerieverein Gießen sein 20­jähriges Bestehen und hat dazu alle ehemaligen Kavalleristen zu dem von ihm in Vorbereitung genommenen 1. Westdeutschen Kavalleristentag hier nach Gießen eingeladen. Dieser glüdliche Gedante hat überall helle Funten geschlagen, sodaß u. a. die ehem. 24. Kurmärker- Dragoner ihren Regimentsappell, der für Berlin anfangs vorgesehen war, nun auch hier in Gießen zu­sammen mit dem 1. Westdeutschen Kavalleristentag verbinden. Dieses dreifache Fest hat natürlich nicht allein unter den ehem. Soldaten größtes Interesse gewedt, sondern die gesamte Bürgers schaft Gießen ist bereit, diesem Fest würdig große und schöne Festtage zu bereiten. Die zu Tausenden fommenden ehemaligen Kavalleristen und nicht zuletzt der Protektor des Festes, Genes ralfeldmarschall von Madensen, sollen Gießen als eine richtige Feststadt sehen. Dieser Gedanke schwebte über dem Verlauf der am letzten Donnerstag im Gasthaus Lamm" stattgefundenen ersten Versammlung, zu welcher so viele Vereine ihre Vertreter entsandt hatten, daß der geräumige Saal voll besetzt war. Nach einem Bericht des 1. Vorsitzenden des Kavallerievereins, Franz Soldan, über die bisher schon erledigten Vorarbeiten, sind von auswärts zahlreiche, zum Teil begeisterte Zuschriften und An meldungen eingegangen. Durch die von dem Presseausschuß ( Borsigender Albin Klein, Gießen, Südanlage 21) versandten Rachrichten sind so viel alte Uniformen angeboten worden, daß der historische Festzug am 8. Mai gesichert ist. Am gleichen Tage ist ein großer Feldgottesdienst, am Abend vorher großer Festtommers mit Regiments appell in der Volfshalle( hierzu haben die Gießener Gesangvereine und die Gießener Turnver

,, Gießener Zeitung"

zu wünschen, wenn diese Gruppe weitere Einstudierungen vor­nehmen würde, denn besseres tann ein Theater oft nicht bieten. Berlosung, schöne Mufikstüde und ein flottes Tänzchen beendeten diese selten schön verlaufene Feier, die den Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird.

Wegen Bornahme von Kanalbauarbeiten wird hiermit der Zufahrtsweg zu der Kläranlage bezw. zu den Lagerplätzen und Wohnbaraden zwijajen dem Uebergang des Anschlußgleises bis zur Wegabzweigung vom 13. Januar 1927 ab bis auf weite tes für den Fahrverkehr gesperrt.

* Streut Futter den hungrigen Bögeln im Freien. Der Vogelschutzverein Frankfurt Main bittet, schon von dem Schnee fall mit dem Ausstreuen von Futter zu beginnen, damit sich die Bögel an die Futterplätze gewöhnen. Kartoffeln und Brot frummen find den meisten Vögeln schädlich. Man streue ge eignetes Körnerfutter, das in Samengeschäften, zoologischen Handlungen und größeren Kolonialwarengeschäften erhältlich ist.

* Das Schwurgericht wird am 24. und 25. Januar tagen. Es stehen zwei Fälle zur Verhandlung wegen Meineids, und zwar gegen Sch. Weitzel, Gg. Herdt, Sch. Jäger und Herm. Andr. Spahn, alle von Altenburg, am 24., und gegen Herm. Jung von Gambach am 25. Januar.

* Hausbesiger Verein e. V. Anläßlich seines 20jährigen Be­stehens hält der Hausbesitzerverein morgen, Sonntag, den 23. Januar, abends 7 Uhr, seine 20. Hauptversammlung auf der ,, Liebigshöhe" mit anschließendem Festball ab.

* Bayern- Berein. Heute, Samstag abend, findet in der Gastwirtschaft Sauer die diesjährige Generalversammlung statt.

Die Krüppelheim- Baulotterie dient einem ausgesproche nen hessischen Zwed. Der Hessische Fürsorgeverein für Krüppel in Darmstadt e. V. hat in Gießen sich im Einvernehmen mit der Landesuniversität entschlossen, ein Krüppelheim, verbunden mit Klinik und Forschungsinstitut, zu errichten. Die Stadt hat das erforderliche Gelände im Klinifsviertel unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Schließlich haben deutsche Fabriken aus ihren Erzeugnissen geeignete Gewinne im Werte von über 33 000 R.-M. für eine Lotterie geschenkt. Da nach dem Ge winnplan 120 010 R.-Mt. ausgelost werden müssen, werden die noch fehlenden Gewinne, abgesehen von dem 1. Hauptgewinn, in hessischen Geschäften angekauft. Der Hauptgewinn ist eine Villa im Werte von 30 000 R.-Mt., die nach Wünschen des Ge­winners an seinem Wohnsitz errichtet werden kann. Das Los toftet nur 1 R.-Mt. Die Lose sind überall erhältlich und wer­den ehrenamtlich verkauft. Die Ziehung ist am 7. April 1927 in Darmstadt, bei vorherigem Verkauf der Lose auch früher. Niemand versäume, Lose der Krüppelheimbaulotterie zu er werben.

Aus Nah und Fern.

Hattenrod. Eine Nugholzversteigerung aus den Gemeinde­waldungen wird am Montag, den 24. Januar, abgehalten. Zu­sammenkunft um 9% Uhr am Waldeingang nach Nieder­Bessingen.

Buzzbach. In der Nähe der Kapersburg wurde die stark verweste Leiche einer männlichen Person mittleren Alters ge= funden. Anscheinend liegt Selbstmord vor, da man einen Re­volver bei der Leiche fand. Die Leiche wurde nach Friedberg

Nr. 4.

Schlafpulvers deren fünf genommen. Er verfiel darauf in einen totähnlichen Schlaf. Als er nach drei Tagen immer noch nicht erwacht war, holte man einen Arzt. Als der Schläfer ab wechselnd in eine Wanne mit faltem und warmem Wasser gebracht wurde, sching er schließlich wohl die Augen auf, schlief aber sofort wieder weiter. Nachdem der Mann nach mehreren Tagen endlich erwachte, war sein Geist völlig umnachtet; außer dem war eine völlige Nervenlähmung eingetreten.

Darmstadt. Aus der soeben veröffentlichen Statistik der evangelischen Landeskirche Hessens dürften folgende Zahlen von besonderem Interesse sein: Die Zahl der an den drei Zähltagen ( 1. Ostertag, 12. Sonntag nach Trin., 3. Advent) ermittelten Kirchenbesucher beträgt im ganzen 106 788 Erwachsene und 41 502 Kinder. Den höchsten Kirchenbesuch weist Oberhessen auf; für die fünf größten hessischen Städte ergeben sich folgende Zab len: Offenbach 4,9 Prozent, Gießen 8,3 Prozent, Darmstadt 8,9 Prozent, Mainz 13,6 Prozent und Worms 14,4 Prozent. Am Abendmahl nahmen 400 676 Personen oder 67,8 Prozent teil. Bon 6245 Ehen, in denen beide Teile evangelisch waren, wurden 5875 oder 94,1 Prozent firchlich getraut. Evangelisch getauft wurden 17 367 Kinder, konfirmiert 16 968 Kinder, von 10 027 verstorbenen Evangelischen wurden fast alle kirchlich beerdigt.

Darmstadt, 21. Januar. Der Termin zur Denkmalsweihe und Enthüllung des Hessischen Artillerie- Denkmals in Darm. stadt ist festgelegt auf Sonntag, den 3. Juli ds. Js. Das große Tonmodell ist fast fertig. Zu den Enthüllungsfeier werden Tau sende von alten hessischen Artilleristen erwartet. Die ersten Vorbereitungen für die großartige Feier im Orangeriegarten in Darmstadt haben schon begonnen und noch einmal richten die hessischen Feldartillerie- Regimenter 25 und 61 und alle ihre Feldformationen an ihre Kriegs- und Friedensangehörigen die Aufforderung, ein letztes Scherflein in die gemeinsame Denkmalskasse des Feldartillerie- Regiments 25, Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 20444", einzuzahlen. Auskunft erteilt wei­ter: Oberstleutn. a. D. Lenné, Darmstadt, Hermannstraße 41.

Wetzlar. Der Vekehrsverein Wetzlar hat in der letzten Sitzung beschlossen, drei große Omnibusse täuflich zu erwerben und damit einen regelmäßigen Verkehr vom Bahnhof nach den weitergelegenen Stadtgebieten einzurichten.

Marburg. Der Kriegsblinde Dr. jur Karl Otto Ende mann- Marburg ist laut Genehmigung des Herrn Reichsministers der Finanzen dem Bezirk des Landesfianzamts Raffel auf ein Jahr probeweise zugeteilt worden. Herr Endemann ist der zweite Kriegsblinde, der beim hiesigen Finanzamt beschäftigt ist. Weilburg. Im Jahre 1927 kann das hiesige Amtsgericht auf ein 50jähriges Bestehen zurückblicken.

Limburg( Lahn). Die Stadt Limburg beherbergte im ver gangenen Jahre rund 20 000 Fremde. Ein betrübliches Zei­chen für die Not unserer Tage bildet die Zahl von 2500 Per sonen, die im polizeilichen Obdachlosenraum untergebracht wer den mußten.

Dillenburg. Am 22. Januar wird im hiesigen Gestüt durch den Landesgestütsdirektor Wachs eine große Hengstschau eröff net, die insbesondere für die Bauernschaft des Dillkreises, aber auch für alle Kenner und Freunde edlen Pferdematerials von größtem Interesse ist.

Wiesbaden. Bei der Kreistagswahl im Landkreis Wies baden wurden insgesamt 11 929 gültige Stimmen abgegeben. Auf die einzelnen Parteien entfielen folgende Stimmen: Go Wirtschaftsbund3316, Hausbesitz, Gewerbe und Handwerk 681. Danach erhalten im neuen Kreistag die Sozialdemokraten 9,

eine beſondere Maſſenchèöre und turnerische Maſſenaufführungen zur genguen Jefftellung gebragt terob hatte ein an Gigirafe dialdemokratijice Vartet 4512, Zentrum 1904, Kommuniſten 1616,

zugefagt) am dritten Festtag ist großes Volksfest. Nach diesem Vorbericht Soldans kam mit der Aussprache die allfeitige Bereitwilligkeit der Anwesenden zur Mitarbeit am Fest zum Ausbruck, sodaß die Bildung der Ausschüsse teine Schwierigkeit zeigte. Aus allen Kreisen der Bevölkerung sind befähigte Männer herbeigegangen und das ist eine gute Vorbedeutung für den 1. Westdeutschen Kavalleristentag.

kc. Berbunden mit dem 23. Stiftungsfest hielt der Kries gerverein Gießen am 9. Januar abends in der Turnhalle seine Weihnachtsfeier ab. Nur wenige der Kameraden waren dieser mit echt kameradschaftlichem Geist getragenen Feier ferngeblieben. Selbst mehrere 80jährige Kameraden hatten es sich nicht nehmen lassen, diesen Abend wieder unter Kameraden zu verbringen und bis nach Mitternacht auszuhalten. Die Kapelle Weller spielte eingangs einige flotte Märsche, denen sich ein Prolog, von Fräu­lein Neuz gesprochen, anschloß. Jn Vertretung des 1. Vorsitzen= den hielt Kamerad Rechnungsrat Schiffnie die Begrüßungsan­sprache, die in dem gemeinsam gesungenen Weihnachts- Liede ,, Stille Nacht, heilige Nacht" endete. Der Kapelle Weisen wur den dann von einem Kinder- Theaterspiel Erdenleid und Weih­nachtsfreud" abgelöst. Alle Kleinen, die in diesem Stüd mit­wirften, zeigten ein munteres Spiel und verstanden es den In­halt auf's Beste zu erleuchten. Inzwischen war der 1. Vorsitzende, Kamerad Landgerichtsrat Trümpert angekommen und ehrte mit einer treffenden Ansprache die 50, 40 und 25jährige Mitglied­schaft folgender Kameraden durch Ueberreichung von Ehrenur kunden und Hassia- Ehrenzeichen und dankte ihnen besonders für ihre dem Verein gehaltene Treue, die allen Kameraden voran­leuchten möge und den echten Kern deutschen Soldatenwesens wiedergibt. Die Haffia- Schnalle mit der Zahl 50 erhielten die Ka­meraden Jakob Klingelhöffer und Christian Schönhals, mit der Zahl 40 der über 25 Jahre als Vorstandsmitglied tätige Kam. Johannes Möser und mit der Zahl 25 die Kameraden Ludwig Beil, Professor Dr. Brandt, Friedrich Didore, Johannes Hof= mann, Landgerichtsrat Jakob Keller, Oberbürgermeister Keller, Friedrich Pinther, Heinrich Schöd, Karl Ludwig Wader und Karl Winther. Den Höhepunkt des Abends bildete die Ope­rette Der wilde Horst". Hier hatte der Festausschuß seinen be­sten Griff getan, indem er auch dem Kriegerverein diese schon vorher bei verschiedenen Vereinen mit bestem Erfolg gegebene Operette zur Aufführung bringen ließ. Fast alle Lieder muß ten die Mitwirkenden wiederholen und wird dieses Singspiel

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