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Tx. 20.

n Reich sehr verstreut leben und weil vom Atten mehr vorhanden sind. Andere Regi

haben das bedeutend leichter gehabt. vadronschef im Kurmärter- Dragoner- Regi

dem Welkrieg bestens bekannte General te ein herzlich gehaltenes Begrüßungs neben vielen anderen gleichen Briefen zur

verden:

* auf den Verlauf des Festes, dann tann

war ein voller Erfolg!

erländische Sache gewinnt

f der ganzen Linie!

Lofales.

Erinnerung, daß das Ausklopfen, Aus on Bettwert, Teppichen, Kleidungsstüden, nlichen Gegenständen nach Straßen und

292 des Polizeiftrafgesetzes unitatthaft und

Gießener Zeitung

Erscheint: Samstags.

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( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Pig. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

40. Jahrgang

in gemäß§ 366 3iffer 8 des Reichstraf feltener Schwere heimgesucht worden. Neun Fahrgäste( nicht . Weiter machen wir darauf aufmerksam, bremje eines Straßenbahnwagens löste, mit dem Tode bezahlen

Straßenbahnunglück in Cassel.

Die Stadt Kassel ist von einem Straßenbahnunglüd von

Teppichen, Bettwert, Möbeln und der

he mit Geräusch und Staubentwidlung ngen regelmäßig nur werktags in den ischen 8 und 12 Uhr vorgenommen werden

zehn) haben den Leichtsinn eines Unbefugten, der die Hand­

müffen. Viele Passagiere wurden schwerer verletzt, soda es nicht ausgeschlossen ist, daß sich die Zahl der Toten noch erhöht. 3n fröhlicher Stimmung hatten sich die meisten der Fahrgäste, Die von einem Ausflug zurüdtehrten, auf den Wagen begeben; lie ahnten nicht, daß es eine Fahrt in den Tod sein sollte...

verlorene Gegenstände. Das Verzeichnis Die Berunglüdten stammen größtenteils aus Kassel und Um

om 1. April 1927 bis 1. Mai 1927 auf dem

en und verloren gemeldeten Gegenstände

amt, Weidengasse Nr. 5, Zimmer 3, zer

r gesperrt. Wegen Vornahme von uses Kaplansgasse Nr. 2 ist die Kaplans vom Kreuzplatz bis zur Katharinengasse

ts- und Fahrverkehr gesperrt worden.

gebung, doch sind auch mehrere Personen aus anderen Gebie­ten unter den Verletzten. Die Kasseler Katastrophe ruft die Erinnerung an das große Straßenbahnunglüd in Iserlohn in Westfalen am 18. Juni 1924 wach, bei dem 21 Personen getötet und etwa 30 schwer verletzt wurden.

Kajjel, 18. Mai. Ein furtbare Straßenbahnkatastrophe ereignete sich heute abend gegen 7% Uhr auf der nach dem

tnappen im Dienste der Wohltätigkeit. Drufeltal führenden Linie der Großen Kasseler Straßenbahn. d ,, Glückauf" für die Aermsten der At. Ein an der Endstation haltender Wagen dieser Linie, an den u Sa., eine im Dienste prattischer Näs in Anhänger angefoppelt werden sollte, stand vollbesetzt, ohne nigung, plant die Errichtung eines Führer und Schaffner zur Abfahrt bereit, als die Bremse von

ms für die durch Alter oder Unfall at Bergleute des Zwidauer Steinkohlen forderlichen Barmittel zu lösen, hat der ppen gewonnen, die eine Werbereisen

anbefugter Seite gelöst wurde. Der Wagen sauste führerlos Die steile Brabanter Straße hinunter und sprang an der Ede der Fürstenbergstraße in einer scharfen Kurse aus den Schienen. Er fuhr gegen ein eisernes Gerüst, wodurch der obere Teil des

der ſie Poſtkarten und erzgebirgilde Bagens abrasiert wurde, der untere Teil des Wagens fuhr

aufen. Sie erscheinen in Bergmanns Kohlenhunt mit sich. Das Unterneh

hat bisher stets Entgegenkommen der

ung gefunden und wir möchten auch von

fehle Unterſtüäkung in Anbetracht feines

Mah und Fern.

2. und 3. Juni ds. Js. findet hier der tbildungslehrgang für Aerzte statt. Be das Thema, Arhythmien des Herzens" ten von Prof. Koch- Berlin, Prof. Haber Winterberg- Wien, Prof. von Hoeglin en- Düsseldorf. Die wissenschaftliche Ar­wird von gesellschaftlichen und künstleris umrahmt.

Werbewoche des V. D. A. bekommt für besondere Bedeutung durch die Anwesen dt aus Tondorn( Nordschleswig), des ein rdneten im dänischen Reichstag. Der füh e wird auch in Friedberg spre.) en. letzten Gemeinderatssitzung wurde dem nit 159 604 Mart in Einnahme und Aus Gemeindeumlagen sollen 10000 Smt.

Sessische Schmiedemeisterverband und der terverband halten ihre Verbandstage in und 30. Mai ab. Hieran ist eine große lung im Stadtgarten angegliedert. aul Christian Klein in Gießen.

Gofort Geld

erhalt. redegew. Ar beitsloje bei Besud von Bichhaltern.

Deiter in einen dort befindlichen Graben hinein. Es wurden aus den Trümmern des Wagens neun Tote, 19 Schwerver:

letzte und eine Reihe leicht Berlegter geborgen.

Drud. Berlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Boftshedkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.

Sonnabend, den 21. Mai 1927

Verkehr ein schwerer Schlag versetzt, sondern auch allen Wirt­schaftstreifen empfindlicher Schaden zugefügt. Die Post ver gigt ihre fulturelle Aufgabe und empfindet besonders die fleis neren Buchungen als unliebjam. Die Folge wird sein, daß fleinere Beträge durch Boten, durch Brief unter Beilage von Scheinen und Briefmarken, oder sonstwie erledigt werden. Außerdem wird der Bankverkehr sich entsprechend umstellen müssen und mit den fleinen Beträgen werden auch die größe ren und großen vom Postschedfonto abwandern. Trotzdem wird die Wirtschaft noch Nachteile genug haben, insbesondere hin­sichtlich Verzögerung der Zahlungen und Wiedereinreißens der Unfitte, daß die Schuldner die Zahlungsunfosten dem Gläubiger abziehen. Ein Vorteil entsteht allerdings insofern, als die Banten für ihnen anvertraute Gelder Zinsen zahlen, während die Post das bekanntlich nicht tut.

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Einführung der Verdingungsordnung für Bau­leistungen bei der Reichsbahn.

Die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahngesellschaft hat dem Reichsverband des deutschen Handwerks mitgeteilt, daß die Verdingungsordnung für Bauleistungen nunmehr für den Gesamtbereich der Deutschen Reichsbahnverwaltung versuchs­weise eingeführt worden sei. Das Handwerk hofft, daß dadurch eine Beseitigung mancher bisher bestandenen Unzuträglich­feiten eintreten wird. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß nicht nur eine formale Handhabung der Verdingungsordnung stattfindet, sondern daß ihrem Sinn und Zwed entsprechend ver= jahren wird. Leider ist das bisher durchaus nicht bei allen Auftraggebern der Fall.

Wochenrückblick.

Stand der Erwerbslosigkeit in Hessen, Hessen- Nassau Ben Wirrwar. Man hatte ca. 10 Untertommiſſionen

und Walded im Monat April 1927.

Die Zahl der Hauptunterstügungsempfänger in der Er: werbslosenfürsorge betrug am 1. Mai in Hessen, Hessen- Nassau

und Walded zusammen 60 737( 51 647 männl., 9090 weibl.) gegen 70 130( 60 313 männl., 9817 weibl.) am 15. April. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Krisenfürsorge tieg allerdings bis zum 15. April auf 21 422( 18 090 männl., 3332 meibl.), gegen 19 659( 16 484 männl., 3175 weibl.) am 15. März. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Erwerbslosen und Krisenfürsorge beläuft sich also zusammen auf rund 82 700( ohne Notstandsarbeiter). Das bedeutet gegenüber dem diesjährigen Höchststand im Februar( rund 137 000) einen erfreulichen Rückgang der Gesamtzahl der Sauptunterstützungsempfänger um 54 300 oder 40 v. 5.

*

Landwirtschaft und Industrie.

Die Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft hat in diesem Jahre ihre Wanderausstellung nach Dortmund( 24. bis 29. Mai) in den Brennpunkt des rheinisch- westfälischen Industrie­gebietes verlegt. Es erscheint daher ohne weiteres berechtigt, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Landwirtschaft und Industrie einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

Der Landwirt und der Industrielle begegnen sich selten an ihren Arbeitsstätten. Viele Angehörige beider Berufe kennen die Vertreter des anderen Gewerbes leider nur aus der Dar­stellung in ihrer Zeitung und betrachten sie nicht immer mit freundlichen Mienen. Denn die wirtschaftlichen Wünsche der Jn dustrie und der Landwirtschaft gehen vielfach auseinander.

Die Zeit nach dem Kriege hat diese Gegensätze glüdlicher­weise nicht mehr in so higigen und scharfen Formen ausfechten laffen, wie es früher oft geschah. Es gibt doch heute unter Be­rufsgruppen, die ganz verschiedene Richtungen vertreten, so viel gemeinsame Not, daß das Trennende zurüdtritt.

In weiteren technischen Kreisen ist die Bedeutung der Land­

( Gießener Tageblatt)

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Nummer 21

Die Wertzuwachssteuer.

Von 6. Ziegler, Darmstadt.

Die nachstehenden Ausführungen sollen nicht die grundsätz liche Frage der Wertzuwachssteuer behandeln, sie sollen viel mehr als Erläuterung der in Hessen geltenden Wertzuwachs steuer- Verordnungen gelten. Als Grundlage hat die vom Hessischen Ministerium des Innern herausgegebene Muster­satzung gedient. Die Erklärungen tönnen also nur insoweit An­wendung finden, als diese Mustersakung von den Gemeinden unverändert eingeführt ist.

Hessen erhebt damit zum dritten Male Wertzuwachssteuer. Das erstemal durch Landesgesetz vom 14. Dezember 1907, das zweitemal durch Reichsgesetz vom 14. Februar 1911. Dieses Ge­setz wurde noch in der Inflationszeit gehandhabt und wurden die damaligen Riesengewinne" in Papiermart als Wertzu­wachs versteuert. Während man also bis dahin rein zahlen­mäßig vorging, hat sich die Regierung alsbald umgestellt, als offenbar wurde, daß die großen Papiermarkzahlen teine Ge­winne, sondern Verluste für die Verkäufer bedeuteten. Man zog daraus die eine Konsequenz, daß man diese Käufe aus der Inflationszeit nach dem Goldwert des Kaufpreises bewertete, nicht aber die andere, daß man die damals zweifellos zu Un­recht erhobene Wertzuwachssteuer wieder zurückzahlte. Der­artige moralische Anwandlungen liegen bekanntlich dem Fistus fern. Die neue Wertzuwachssteuer- Verordnung, die Anwendung findet auf alle Grundstücke, die in der Zeit vom Januar 1919 bis 31. Dezember fäuflich erworben sind, dürfte inzwischen in der Mehrzahl der hessischen Gemeinden zur Einführung gelangt sein. Erhoben wird die Steuer beim Eigentumsübergang( nicht bei Erbfolge oder Eigentumswechsel aus ähnlichen Anlässen) von dem ohne Zutun des Eigentümers entstandenen Wertzu­wachs. Die Steuerpflicht wird begründet durch die Eintragung der Rechtsänderung im Grundbuch, oder wenn es einer solchen nicht bedarf, durch den Vorgang, der die Rechtsänderung be= wirkt.( 3wangsversteigerung u. a.)

Nicht erhoben wird die Steuer beim Eigentumswechsel in­folge Erbgangs, infolge Schenkung, vorausgesetzt, daß diese Form nicht gewählt ist, um die Wertzuwachssteuer zu umgehen. bei Begründung, Aenderung, Fortsetzung und Aufhebung der ehelichen Gütergemeinschaft, bei Nachlaßteilungen, bei Erwerb der Abkömmlinge von den Eltern, Großeltern und entfernte­ren Verwandten, bei Erwerb der Eltern von den Kindern( den

Die Genfer Wirtschaftskonferenz zeigt einen gewählt, von denen jede nach ihrer Art sich durch­wurstete. Man darf auf das endgültige Ergebnis ge­spannt sein. Der französische Ministerpräsident be­sucht gemeinsam mit dem französischen Außenminister England. Gewiß nicht, wie man aus den Pressemel­dungen schließen fönnte, nur um Trinksprüche zu wech­seln. Man stößt an auf die Entente, auf alte Freund­schaft usw., das übrige wird hinter den Kulissen ver­handelt. Die starke Vermutung ist aufgetaucht, daß man sich gegenseitig in der Politik Zugeständnisse macht auf Kosten Deutschlands. Wir werden es dann wohl schon bald zu verspüren bekommen. Mit Sowjet­rußland ist England in einen scharfen Konflikt gekom­men. Ein wichtiges geheim zu haltendes Dokument wurde gestohlen, welches die verantwortliche englische Stelle gewiß nicht besonders gut verwahrt hatte, und nun sollte es sich in den Räumen einer russischen Han­delsgesellschaft in London befinden, die man durch­suchte. Dabei gab's einen kleinen Völkerrechtsbruch, der den schlauen Engländern nichts ausmachte, und was das schönste war: das Dokument wurde nicht gefunden. Die englische Polizei erklärt: wir haben sonstiges be­lastendes Material gefunden, also war das alles er­laubt. Als Deutschland dasselbe beim Beginn des Krieges Belgien gegenüber erklärte, stellte sich das pfiffige England sehr entrüstet und griff sogar zu den Waffen gegen uns, um das Recht" zu schützen. Das ist doch bitterster Sohn. Man darf auf das Vorgehen Rußlands gespannt sein. Der Hoffnung auf Be­jagungsverminderung sind besorgniserregende Duschen gefolgt. Frankreich denkt gar nicht daran, es wählt den Zeitpunkt, wann ,, es" will. Locarno schwebt fern am Horizont. Bald wird es mit 200 Klm.- Flugzeug­geschwindigkeit ganz weg sein. Die Pazifisten schreien weiter Hurra. Die französischen Sozialdemokraten alle Befestigungs- und Rüstungspläne, die in die Mil­liarden gehen, die deutschen Sozialdemokraten wüten selbst gegen den Etat des 100 000 Mann- Heeres. Man wäre beinahe versucht in das schöne Lied Andre Städtchen, andre Mädchen einzustimmen, wenn nicht so bitter ernst wäre. In Deutschland hatte die Börse einen schwarzen Tag. Kursstürze bis 150 Prozent an einem Freitag, dazu einem 13., erinnerten an den Beginn der Inflation. Wieder ist deutsches Kapital verloren gegangen und zwar hauptsächlich Privat­fapital. Wer hat wohl die Gelder verdient? Man muntelt start vom Ausland. Die Zentrumspresse be­schäftigt sich in letzter Zeit lebhaft mit dem Konkordat und registriert jeden Gegenstoß. Die geriebenste Be­hauptung in letzter Zeit ist die Auffassung: was geht euch Evangelische denn an, wenn die Katholiken es wünschen ein Konkordat zu schließen. Wenn ihr Evan­gelische keins wollt, braucht ihr feines, aber wir Ka­tholifen wünschen eines. Daß mit dem Konkordats: abschluß die Schule getroffen wird, verschweigt man vorsichtig. Daß damit evangelische, vaterländische, man geschickt.

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f. W. Kreuer, Düſſeldorf, Boffſchließf. nicht genügend bekannt. Ebenjo besteht über die Jahr berat, unterſtützen lebhaft mit ihrem Boncour an der Spitze

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Zahl deut­schen Landmaschinenfabriken und ihre Belegschaft keine ein­deutige Vorstellung. Nach der Betriebsstatistik von 1925 fann man mit einiger Sicherheit gelten lassen, daß von insgesamt 16 000 Maschinenfabriken rund 1500 den Bau von Landmaschi nen betreiben. In Zeiten normaler Wirtschaftslage werden in Fabriken und Werkstätten Deutschlands weiter über 100 000 Angestellte am Bau und an der Instandhaltung landwirtschaft­licher Maschinen und Geräte tätig sein.

Die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft bringt es mit sich, daß sie noch lange nicht mit Maschinen gesättigt ist. Der schon jetzt recht bedeutende Betrag, der der deutschen Ma­schinenindustrie aus der Landwirtschaft zufließt, wird also mit der zu erwartenden Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Prbeitsverfahren noch erheblich steigen. Beabsichtigte Gebührenerhebung im Postscheckverkehr. Wenn schon die beabsichtigte Erhöhung fast aller Beförde rungsgebühren im Postverkehr um 50 bis 70 Prozent für die Wirtschaft untragbar erscheint, so umsomehr der Plan, für die bargeldlosen Ueberweisungen eine sehr beachtliche Gebühr ein­

es

Eltern stehen Stiefeltern und Adoptiveltern gleich), wenn nicht der Verdacht besteht, daß die Transaktion zum Zwecke der Steuerhinterziehung vorgenommen ist und bei Eigentums­erwerb aus anderen ähnlich begründeten Anlässen.

Als steuerpflichtiger Wertzuwachs gilt der Unterschied zwi schen dem auf Goldmark umgerechneten Erwerbspreis und dem Verkaufspreis. Die Umrechnung in Goldmart erfolgt bei Jn­flationsläufen auf Grund der Goldumrechnungstabelle des Auf­wertungsgesetzes. Weist ein Steuerpflichtiger nach, daß der Goldwert der Vermögensgegenstände, die er zum Zwecke des Erwerbs des Grundstüds veräußert hat, höher waren, als der in Goldmark umgerechnete Kaufpreis, so tritt dieser höhere Betrag an die Stelle des Erwerbspreises. 3. B.: Hat jemand am 1. Mai 1922 ein Haus mit einer Anzahlung von 100 000 M und Uebernahme von jetzt auf 10 000 M aufgewerteten Hypo­theken übernommen, so beträgt der Erwerbspreis 100 000 Pmt. 1500 Gmf. und 10 000 M Hypothet= 11 500 M. Hat er zum Zwede des Anlaufs ein Haus im Goldwert von 20 000 M verkauft, so gelten die 20 000 M als Erwerbspreis.

Beim Uebergang in 3wangsversteigerungs- Verfahren gilt als Preis der Betrag des Meistgebots, zu dem der Zuschlag er­teilt wird unter Hinzurechnung der vom Ersteher übernommenen Leistungen. Etwa im Kaufpreis enthaltene Werte an Maschi­nen, mit dem Boden noch zusammenhängende Bodenerzeugnisse fommen vom Erwerbspreis in Abzug.

Dem Erwerbspreis sind hinzuzurechnen, als Kosten des Er­werbs 8 Prozent des Erwerbspreises. Waren die Kosten einschl. einer Vermittlungsgebühr von höchstens 2 Prozent höher als 8 Prozent, so tritt der nachgewiesene höhere Betrag an deren Stelle. Hat ein Gläubiger das Grundstüd im 3wangsver= steigerungsverfahren erworben, so ist der nachweisliche Betrag seiner ausgefallenen Forderung bis zur Höhe des Wertes, den das Grundstück zur Zeit des Erwerbs hatte, dem Erwerbspreis zuzurechnen.

Zuzurechnen find ferner Aufwendungen für Neu- und Um­bauten an Grundstüd, soweit diese nicht mit öffentlichen Mit­teln hergestellt wurden, Aufwendungen für Straßenbauten, Ka­nalbauten und andere Verkehrsanlagen, sowie 8 Prozent Jah­reszinjen ohne 3injeszinjen vom Erwerbspreis einschl. der vor­erwähnten Beträge. Die Hinzurechnung erfolgt für jedes volle Vierteljahr nach Schluß des Kalendervierteljahres in dem der für die Steuerberechnung maßgebende Zeitraum beginnt oder die Aufwendungen gemacht oder in dem bei Bauten oder Um­bauten die behördliche Abnahme oder mangels einer solchen die gebrauchsfertige Herstellung erfolgt ist.

Nachdem auf diese Weise der Erwerbspreis ermittelt ist, wenden wir uns dem Veräußerungspreis zu. Von diesem sind alle dem Verkäufer nachweislich zur Last fallenden Kosten der Veräußerung und Uebertragung einschl. ortsüblicher Vermitte­

hinzuzurechnen alle empfangenen Entschädigungen für erlittene

hritaten. Ehrenhafte diskret d. Finanzbira zuführen und auch die Briese an die Postschedämter gebühren deutsche Interessen start berührt werden, übertüncht lungsgebühr in Abzug zu bringen. Dem Verkaufspreis sind

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