Mr. 7.
Führer hatte noch nicht die nötige Et Jeug wieder auszubalanzieren. Dieses Dewalt in die Tiefe, wo es in Trümmet so schwer verletzt, daß er nach wenigen us verstarb.
ger als fünffacher Lebensretter.
hnjähriger Volksschüler, der Fleischer Taginger in Rain am Lech, erwies fi tter, indem er mit eigener Lebensgefahr einem See eingebrochene gleidhaltrige die schon minutenlang unter dem Eis
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31: Filetgipüre, die erweiterte, piel
it; Band 32: Applitations- Arbeit, die
nnt wird. Band 33 befaßt sich wieder en, und zwar für Bettwäsche. Im näch den Teepuppen, Wollpuppen und Woll ihre mannigfache Ausführbarkeit be noch erwähnt:„ Alles mit der RäbRadelarbeiten". Hier handelt es sich um n, die mit der Nähmaschine ausgeführt liegen wiederum Musterbogen mit tern bei, so daß man für den geringen vollständigen Lehrgang mit vielen Bei
rhält.
at es überall uns entgegen, sobald die ahlen das Menschenherz erfreuen. Für das in erster Linie einen Mahnruf, an 1. Rechtzeitig ist wiederum„ Bobachs ahr und Sommer 1927, herausgegeben g W. Bobach& Co. GmbH, Berlin Das Album ist zum Preise von 1,50. s bringt reizvolle modische Neuheiten. Organ der Deutschen Theater- Ausstel Serausgegeben von der Mitteldeutschen .b. H. Heft 7. Preis 0,50 Mt. Das Bierten Wand" wird eingeleitet durch 3 der Entwicklung der deutschen Volks
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40. Jahrg.
Samstag, den 19. Februar 1927.
Nr. 8.
Gießener Zeitung
Erscheint: Samstags.
( Neueste Nachrichten)
Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
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Der Finanzausschuß des hessischen Landtags
trat am Donnerstag in die Beratung der Steuervorlagen ein. Abg. Luz erstattete als Referent einen ausführlichen Bericht über die einzelnen Vorlagen, der von den Vertretern der Re gierung in einzelnen Punkten noch ergänzt wurde. Die an schließende Debatte drehte sich zunächst um die Frage, ob es zweckmäßig sei, die Gesetzesvorlagen beschleunigt zu verabschie den. Berschiedene Redner standen auf dem Standpunkt, daß die Einführung der Einheitsbewertung, wie sie das Reichsbewer tungsgesetz vorschreibt, eine derartige Verschiebung in den zu= grunde zu legenden Vermögenswerten schaffe, daß sich die Wir lung der Gesetze in gar feiner Weise voraussehen ließe. Man dürfe deshalb nur mit größter Borjicht an die Verabschiedung der Gesetze herangehen und müsse vorher Erhebungen und Prüfungen veranstalten. Zuletzt wurde auch die Frage erörtert, inwieweit eine solche Verschiebung um die Dauer einer gründ lichen Durchberatung möglich ist.
Die Pfälzer fordern Freiheit.
Speyer, 17. 2. Der Pfälzische Kreistag hat als die berufene Vertretung der pfälzischen Bevölkerung einstimmig folgende Entschließung angenommen:
,, Mit dem Eintritt unseres Vaterlandes in den Völkerbund ist mit Recht vom deutschen Volt, aber auch von ein fichtsvollen Kreisen des Auslandes das Verlangen erhoben worden, die Besetzung des Landes aufzuheben. Hinter diese Forderung stellen wir uns im Kreistag mit allen Fasern unferes Dentens und Fühlens, stellt sich die pfälzische Bevölferung, die mit Ausnahme von wenigen verwerflichen Elementen, die Besatzung vom ersten Tage ihres Erscheinens abgelehnt hat und ewig ablehnen wird. Wem es ernst ist mit Völkerverföhnung und wirklichem Frieden, der fann nimmermehr einen Zustand billigen, der jeden Tag den Abgrund zwischen zwei Völkern tiefer aufreißt, und er muß das Ende Don Berhältnissen wünschen, die die Zwietracht zwischen Völfern verewigt. Die Pfälzer waren ein freies Volt im freien Lande. Die Verpflichtungen aus dem Friedensvertrag wur den, soweit notwendig, erfüllt, und deshalb wollen wir wieder sein, was wir waren, und wir fordern zurüd von den Alliier: ten unsere Freiheit und frei von jeder Besetzung unsere Pfalz."
Das deutsch- französische Handelsprovisorium verlängert.
Am Mittwoch ist namens der deutschen Regierung durch Ge
sandtschaftsrat Döhle und namens der französischen Regie
rung durch Ministerialdirektor Serruns ein Protokoll paraphiert worden, durch das das vorläufige Handelsabkommen zwischen Deutschland und Frankreich vom 5. August 1926 und die beiden Saarabkommen vom 5. August und 6. November 1926 bis 31. Mai verlängert werden. Die bisher in diesen Abkom
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Reichswohnungszählung 1927.
Dem Reichstag ist fürzlich der von der Reichsregierung be schlossene Entwurf eines Gejeges über die Reichswohnungszäh lung im Jahre 1927 und die Feststellung der Zahl der Wohnungssuchenden zur Beschlußfassung zugegangen. Der Entwurf sieht vor, daß im Jahre 1927 im ganzen Deutschen Reiche mit Aus nahme des Gaargebiets, in allen Gemeinden, deren Wohnbevölke rung bei der Volkszählung vom 16. Juni 1925 2000 und mehr Einwohner betrug, eine Wohnungszählung vorgenommen wird. Die Landesregierungen tönnen die Zählung beim Vorliegen be sonderer Verhältnisse auch auf Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern erstreden, bezw. fie in Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern unterlassen, falls sie nicht für erforderlich erachtet wird. Die unmittelbare Ausführung der Zählung obliegt den Gemeindebehörden. Die Kosten gehen zu Lasten der Länder, wozu das Reich einen Zuschuß von 600 000 R- MI, nach der Vorlage der Reichsregierung bezw. von 1 200 000 R.- Mt, nach dem Beschluß des Reichsrates leisten soll. Ausdrücklich wird bestimmt, daß jedes Eindringen in die Vermögens: und Einkommensver hältnisse ausgeschlossen ist. Ueber die bei der Zählung gewonne nen Angaben über die einzelnen Grundstücke und die einzelnen Wohnungen ist das Amtsgeheimnis zu wahren; sie dürfen nur zu statistischen Arbeiten, nicht zu anderen Zweden benutzt werden. In der Begründung wird darauf hingewiesen, daß die Erhebung notwendig sei, da die gegenwärtig über die Wohnungsverhältnisse im Reich vorliegenden Unterlagen aus dem Jahre 1918 für die Zwede der Wohnungspolitit nicht mehr ausreichend sind. Der Ausschuß für Siedlungs- und Wohnungswesen des vorläufigen Reichswirtschaftsrates hat zu der Vorlage bereits im September des vorigen Jahres Stellung genommen. Es darf damit gerechnet werden, daß der Entwurf mit Rücksicht auf seine Dringlichkeit baldige Verabschiedung im Reichstag findet.
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Gewerkschaft und Selbsthilfe.
Das Jahr 1926 war für die Gewerkschaften kein Jahr großer Erfolge. Besonders auf dem Gebiet der Lohnpolitik gab es für sie bei der großen Arbeitslosig keit und der schlechten Wirtschaftslage faum irgendwo die Möglichkeit, es zu Erhöhungen auf ihre realen Lohneinkommen zu bringen. Es zeigt sich bei feststehenden oder gar vereinzelt zurückgegangenen Tariflöhnen eine, wenn auch nur geringfügige Steigerung der Lebenshaltungsindexziffer. Der Reallohn hat sich insofern ungünstiger gestaltet, als die Beiträge zu den sozialen Versicherungen und die sonstigen Lohnabzüge sich im ganzen gesehen- wesentlich gesteigert haben. Es zeugt von wirtschaftlicher Einsicht, wenn das Zentralblatt der christlichen Gewerkschaften nun nicht in den Ton der Anklage gegen den Staat einstimmt, sondern zur Selbst
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men vorgesehenen Kontingente werden, um dem Verlängerungshilfe aufruft: ,, Es bedingt die notwendige Lohnentwid
abschnitt Rechnung zu tragen, um 50 Prozent erhöht.
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Die Abberufung des Regierungspräsidenten in Kassel. Der Regierungspräsident Stößel in Kassel ist ohne vorherige Benachrichtigung plöglich abberufen worden. Von der sozialdemokratischen Presse in Kassel wurde erklärt, der Regierungspräsident Stötzel habe für den Ausbau und die Ausgestal tung seiner Wohnung unrechtmäßigerweise hohe Dienstaufwen dungen verbraucht. Dem tritt die preußische Staatsregierung entgegen und erklärt, die Abberufung des Regierungspräsidenten fei lediglich aus politischen Gründen erfolgt. Die Ausgestaltung der Dienstwohnung sei von der Hochbauverwaltung des Finanzministeriums bestimmt worden.
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Die Reparationslasten.
Die Belastung durch die Kriegsfolgen und die Reparations. zahlungen betragen im neuen Etat 3,3 Milliarden. Das Abtommen über die Ablösung des fleinen Besserungsscheines fei zu begrüßen, trotzdem müssen wir mit Sorge in die Zukunft sehen. Nach dem Dawes Abkommen werden unsere Leistungen nächstes Jahr um weitere 432 Millionen und 1929 darüber hinaus um noch weitere 290 Millionen steigen. Gegenwärtig ist noch keine Möglichkeit, wie wir trotz allen guten Willens diese Beträge aufbringen können.
Die Reichseinnahmen im Januar.
Nach der Dom Reichsfinanzministerium veröffentlichten Uebersicht betrugen die Einnahmen des Reichs aus den fort: dauernden Steuern am Januar 528 595 776Rmt. Die Einnah men aus verpfändeten Zöllen und Verbrauchsabgaben betrugen 234 961 231 Rmt. Der Mehrertrag aus Steuern, Zöllen und Abgaben für Januar beläuft sich auf 763 548 168 Rmt.
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Schanghai bedroht.
Nach einer Meldung aus Peking steht die 800 000 Einwohner zählende Stadt Hangtschau in Flammen. Ningpo soll be= reits in die Hände der Kantonesen gefallen sein. Der britische Unterhändler O'Malley hat das englische Konsulat in Hanfau verlassen und sein Quartier an Bord des englischen Kanonenbootes Bee" aufgeschlagen.
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Die Einwanderung in Amerika.
Die bisherigen Bestimmungen über die Einwanderungs: quoten sind nach einem Beschluß des Einwanderungsausschusses des Senats um ein Jahr verlängert worden.
lung die Abkehr vom alleinigen Glauben an die soziale Gerechtigkeit des Staates. Nur dort, wo freie Kräfte fich regen, wo ein ernster Wille zur Tat führt, wo Opfer gebracht werden für ein erreichbares Ziel, da winkt der Erfolg."
Das Jahr 1926 war ein Jahr der Hoffnungen auf die Staatshilfe. Manche Hoffnung hat sich erfüllt. Die Hilfe wird den Bedürftigsten. Das Jahr 1927 muß ein Jahr der Selbsthilfe sein. Der Erfolg muß denen werden, die in selbstloser Hingabe der ärmsten ihrer Arbeitsbrüder gedachten und dabei selbst nicht weiter tamen. Die sozialen Verhältnisse aber gestatten nicht die Arbeitsunfähigen, sondern die Schaffenden. Daran zu denken, gebietet die gewerkschaftliche Bilanz des ablaufenden Jahres.
Der Rhein, sein Werden und Wirken. Die Stadt Koblenz veranstaltet im Juli/ August dieses Jahres eine Ausstellung, die unter dem Namen ,, Der Rhein, sein Werden und Wirken veranschaulichen will, wie der Rheinstrom die ausschlaggebende Triebkraft bildet für die natürliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwidlung aller seiner Uferländer von der Quelle bis zur Mündung.
Unter Mitarbeit von zahlreichen Behörden, wissenschaftlichen Instituten und wirtschaftlichen Verbänden aller Uferstaaten wird dort ein Bild geschaffen werden vom Rheine als dem Gestalter der Landschaft und Bildner der Wirtschaft an seinem Laufe. Die geographischen und geologischen, flimatologischen und hydrographischen, botanischen und zoologischen Besonderheiten des Stromgebietes werden anschaulich gezeigt. Weiter gelangen die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen diesen natürlichen Gegebenheiten der Stromlandschaft und dem Strombau, der Forstwirtschaft sowie der Chemie zur Darstellung. Vor allem aber stehen die Zusammenhänge zwischen Rhein und Wirtschaftsleben in Theorie und Praxis im Vordergrund. Auch wird eine zu= sammenfassende Uebersicht über die Rheinlandschaft in der Kunst aller Zeiten zu sehen sein.
Die Vorbereitungen zur Verwirklichung dieser großen Jdee, für das gesamte Rheinstromgebiet die bestimmende Gestaltungskraft des einen, großen Entwidlungsfaltors Rhein" in einer anschaulichen Uebersicht darzustellen, sind bereits in vollem Gange. So wird im Sommer 1927 aller Welt ein einzigartiges Gesamtbild davon geboten werden, was der Rhein in feinem Werden und Wirken für alle seinen Lauf umrahmenden Landschaften bedeutet.
( Gießener Tageblatt)
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Wochenrückblick.
Jm englischen Unterhaus gab es eine große China Debatte, bei der die Arbeiterpartei die Zurückziehung der englischen Truppen forderte. Die Regierung hatte es leicht, sich aus der Affaire zu ziehen, da es zu einem ernstlichen Eingreifen der dortigen Streitkräfte noch nicht gekommen ist. Nichtsdestoweniger ging schon wieder eine neue Torpedobootszerstörerflottille von Eng land nach China ab. China, innerlich uneinig, ist sich aber gegen die Fremden einig. Die Gesandten an den europäischen Höfen und Ministerien sind nach einer offiziellen Erklärung Bevollmächtigte aller verschiede nen Regierungen. Ein deutliches Zeichen des Erwachens Chinas. Der amerikanische Präsident Coolidge ver öffentlichte einen neuen Flottenabrüstungsvorschlag, dem wir als entwaffnetes Deutschland nur zustimmen fönnen. Unsere Abrüstung sollte ja nach dem berühm ten Versailler Friedensvertrag der erste Schritt einer allgemeinen Abrüstung sein. Wo ist die aber? In Paris ist man von dem amerikanischen Schritt ,, peinlich" berührt. Auch Jalien sieht sich veranlaßt, abzulehnen, während in Großbritannien Geneigtheit und in Japan Zustimmung besteht. Schon aus diesen wenigen Aeußerungen sieht man die Mächtegruppierung nach dem Weltkrieg, sowie die Sonderinteressen der einzelnen Staaten. Portugal erlebte wieder einmal eines seiner Revolutionchen, das um ein Haar geglüdt wäre. Der Diktator scheint nicht mehr die ganze Masse des Volkes hinter sich zu haben. Bedauerlich nur, daß die Kämpfe viele Menschenleben gekostet haben, ganz abgesehen von den äußeren Schäden, die durch die verschie denen Beschießungen entstanden sind. Der Botschafter v. Hoesch sprach wieder einmal bei dem französischen Außenminister Briand vor. Anscheinend wurde auch über die Räumungsfrage des Rheinlandes verhandelt. Wolle doch die deutsche Regierung dies als ihr nächstes und höchstes Ziel in Angriff nehmen. Der Dank der befetzten Gebiete wäre ihr gewiß!- Mit Polen tam es zu einem Bruch. Aeußerlich zeigte er sich im Abbruch der Handelsvertragsverhandlungen. Polen wird gegen die Deutschen immer frecher und anmaßender. Was in dem Ländchen geschieht, verträgt die deutsche Staatsautorität nicht mehr. Die Ausweisungen Deutscher aus Westpolen häufen sich. Bei den Vertragsverhandlungen machten die Deutschen entgegenkommende Vorschläge, während die Polen nicht die geringsten Konzessionen machen wollen. Daß es da keinen Wert hat, zu ver handeln, ist klar. Man darf auf die Weiterentwidlung des Konfliktes gespannt sein. Jm Deutschen Reiche sputt noch immer die Keudell- Angelegenheit. Wenn auch der Reichstanzler Mary dem angegriffenen Minister in Schutz nehmen konnte, so ist doch von dem Feuer noch glimmende Asche zurückgeblieben, die jederzeit den Strohhaufen neu entzünden fann. Gewisse Tatsachen, die eine Belastung des Kabinetts bedeuten, fonnte auch Herr Marr nicht wegräumen. Der Außenminister Stresemann hat seinen Erholungsurlaub nach Oberitalien angetreten. Man schließt natürlich sofort daraus, daß er mit Mussolini zusammentreffen werde. Bis jetzt ist aber von irgend einer politischen Tätigkeit
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