Einzelbild herunterladen

Nr. 11.

mt man ihre aufopfernde Tätigkeit

es hin. Es muß aber andererseits Reihe von Kommunalverwaltungen euerwehren zu würdigen wissen, jon­1 on dem Ausbau eines örtlichen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Semeindegut verschiedenster Art sind,

Sicherheit der ihnen anvertrauten Darüber hinaus liegt ihnen aber auch hrer Mitbürger ob. Die Bernichtung er, ob groß oder llein, bedeutet eine ermögen, wovon in erster Linie die wird. Bei den zunehmenden Ge pielsweise durch Lagerung von Be er und Autos usw. erwachsen, und unser Volksvermögen hauptsächlich in

er Ausbau von Gemeindefeuerschutz begrüßen. In der richtigen Erkennt Brand im Entstehen zu löschen, als bestorganisierten Feuerwehr zu be­Feuerwehren zur Aufgabe gemacht, Den die größte Beachtung zu schenken. staatlichen Versicherungsanstalt an Sicherungskunde wird vielleicht für ing von Interesse sein.

O. hat gemeinsam mit der Feuerwehr euerlöschern( Marke Minimar) nicht sondern auch durch Anbringung der Ider an den Gebäuden, wo sich ein gemacht. Dadurch ist die gerade für rlöscher entscheidende Voraussetzung en Eingreifens gesichert. Die Mit­tet Gewähr dafür, daß sie auch lünf­, auch bei kleinstem Umfang, sofort

ch das Zusammenwirken von Hand­wehr wird ein vollkommener Feuer Einrichtung verdient Nachahmung."

tales.

it einem Vergessenen.

ist es her, da hatte man ihm schon Aber da sah er auf einmal so schmud, daß die Wehmut des Scheidens die nnten wir uns doch noch nicht end­treichelten und bürsteten wir an ihm

rfach, ohne es zu wollen, ans Herz ir ihn wieder hoch vor uns hin, so en wir ihn; merkwürdig, wie sehr er

fühlen und unserer sorglichen Behand ch einmal war er gerettet, noch einmal wie er für sich allein es auch noch ein s Messerchen, das ihm an die Nähte tische blinkte. Das Geschid bewahrte Oll weißer Kugeln verteilten wir in Zauberkugeln, die ihn vor dem Ge­ollten; und dann hängten wir ihn, it den Händen streichelnd, über den n alt- und treugedienten Sommer

r. Fünf Monate haben wir nicht mehr

r jetzt, unterm Märzsonnenschein, auf erden. Ueber Nacht ist uns sein winter­geworden; ob er nun ein bescheidener ichsvoller, dider Pelzbengel ist: er ist wir sehnen uns den schlanken Bruder ewegen, frischeres Ausschreiten, freund­den Verkehrsmitteln ermöglicht. Da cinem Winterquartier, aus dem dunkel­s Schrankes hervor. Gleich beim ersten chen eine Ueberraschung: da klimpern Das macht ihn schon sympathisch. Das oße Los, Geld zu finden, wo man's gar e weißen Zauberkugeln sind fast ver

n ihren Zauber ausgeströmt, sind ver­hn gegen die Sonne heben, da glänzt ehensfreude, und es iſt, als ob did veit aufgerissenen Knopflöchern hängen. , daß ihn das Wiedersehen so rührt.

widlung menschlichen Lebens hinzielt. Gegebenheiten dann in den einzelnen ren besonderen, richtunggebenden Ein­ur Entstehung besonders gearteter, ippi n in ihrem Wirkungsbereiche führten sie endlich auch weitere, ganz bestimmte

en in sich bergen, das zu erhellen, hat die

zu ihrer ferneren Aufgabe gestellt. igsten und in vielfältiger Hinsicht aus atsachen stellt sich einer so gerichteten

der natürliche Lebensraum dar, der tionsraum menschlicher Lebensential­h- geographischen Gegebenheiten, die die n für den Menschen in sich bergen, wird

Sonnabend, den 12. März 1927.

Immerhin er soll sein winterliches Gnadenbrot nicht umsonst gefressen haben; ein bißchen wollen wir ihn noch mit uns in die Borfrühlingssonne tragen; aber dann, wenn es auf Ostern zu geht, dann wollen wir unsere Liebe auf seinen Nachfolger über­tragen, der uns jedesmal, wenn wir etwas gedrüdt vorüber­gehen, ein bißchen spöttisch aus dem Schaufenster anlächelt. Denn sein ist doch schließlich der Sieg.

#

* Für Fuhrwertsverkehr. 3weds Vornahme von Haus­anschlußarbeiten wird hiermit die Lahnstraße zwischen Gabels bergerstraße und Biebertalbahn vom 5. März 1927 für jeglichen Fuhrwerfverkehr bis auf weiteres gesperrt.

Warnung vor einem Betrüger. In einer Reihe von Städten, so auch in unserer Stadt, trat in der letzten Zeit ein raffinierter Betrüger auf, der sich gewöhnlich bei Handwerks­meistern als Gutsverwalter ausgab, irgend welche erdichtete Aufträge erteilte und dabei selbst Kaufaufträge für Geflügel, Schinken usw. gegen Anzahlung entgegennahm und damit, ohne an eine Lieferung zu denken, verschwand.

** Oberhessische Fahrplankonferenz. Auf Einladung der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. fand unter dem Vorsitz des Fahrplandezernenten der Direktion, Herrn Reichsbahnober­rat Bieg, am vergangenen Sonnabend eine eingehende Bespre chung über die Gestaltung des Sommerfahrplans für Ober­hessen in Nidda statt. Außer der Provinz, für die Herr Ober­regierungsrat Dr. Seß- Gießen erschienen war, waren die be­teiligten oberhejfischen Kreise, Städte, Provinzen, Industrie- und Handelskammern sowie zahlreiche andere Organisationen ver iteten. Der Hessische Verkehrsverband hatte seinen Vorsitzenden, Herrn Stemmer Darmstadt, entsandt, während der Verkehrsbund Oberhessen durch seinen Vorsitzenden, Herrn Beigeordneten Dr. Hamm- Gießen, vertreten war. Die überaus eingehenden Ver handlungen hatten das erfreuliche Ergebnis, daß zum Inkraft­treten des Sommerfahrplans ab 15. Mai wesentliche Verbesse­rungen zu erwarten stehen.

* Bon der Garnison. Das 15. Inf. Regt. wird Ende Sep­tember mit allen Bataillonen( Gießen, Marburg, Eisenach und Weimar) an den großen Manövern der Reichswehr in West­falen teilnehmen. Das Regiment wird in erster Linie als Kraft­wagentruppe verwandt. Vorher wird die Truppe im August vier Wochen auf dem Truppenübungsplatz Münsingen, im An­schluß daran einige Zeit auf der Senne üben.

* Fememordprozeß. Am 22. März beginnt vor dem Schwur­gericht in Gießen ein neuer Fememordprozeß. Die Hauptange flagten sind der frühere Leutnant Ernst von Salomon, der Chauffeur Schwing aus Bad Nauheim und der ehemalige Schrift­leiter des Stahlhelm" Heinz aus Naumburg. Die Anklage lautet auf versuchten Mord und Anstiftung zum Mord an dem ehemaligen Oberleutnant Wagner. Jm ganzen sind 70 Zeugen geladen.

* Von der Landesuniversität. Der ordentliche Professor für Geburtshilfe und Gynäkologie und Direktor der Universitäts­Frauenklinik, Dr. Rudolf Theodor Edler von Jaschke, hat einen Ruf auf den ordentlichen Lehrstuhl für Gynäkologie an der Akademie in Düsseldorf erhalten. Ferner hat der planmäßige außerordentliche Professor für Anatomie und Profektor im ana­tomischen Institut, Dr. Philipp Stöhr, einen Ruf als Ab­teilungsvorsteher und persönlicher Ordinarius an das anato­mische Institut Bonn erhalten. Professor Stöhr wird dem Rufe Folge leisten. Dem Dr. Artur Sommer wurde die venia legendi bei der Philosophischen Fakultät für das Fach der Wirt­schaftswissenschaft erteilt.

Aus der hessischen Forstwirtschaft. Zur Frage der Ren­tabilität des hessischen Staatsforstbetriebs hat der Landforst meister kürzlich im Finanzausschuß eine vergleichende Uebersicht der hessischen Aufwendungen mit denjenigen anderer Länder bekanntgegeben. Daraus ergibt sich, daß Hessen eine der billig­sten Forstverwatlungen im Reiche nachweisen kann und auch be züglich der Betriebsausgaben lange nicht an erster Stelle steht.

* Der Oberhessische Geschichtsverein hat die Sammlungen des vor kurzem verstorbenen Oberlehrers i. R. Professor Dr. Richard Eduard Ottmann erworben, die sich auf die Geschichte der Stadt Gießen erstreden und besonders Zeitungsausschnitte jeltene Zeitungsbände, Studentenverzeichnisse und andere loka!- geschichtliche Raritäten enthalten. Ueber die Bibliothek des Verstorbenen, die Niebergalls Bossen in Erstdruden und wert­volle lateinische und griechische Ausgaben umfaßt, haben die Er­ben noch nicht verfügt.

ur Ausgangsform der tatsächlichen Ent­echende Besonderheit, die der natürlichen esonderes Gepräge gibt, muß so not Erscheinungsformen menschlicher Lebens beeinflussen: die Naturlandschaft wird chen, die in ihr wohnen! rlichen Landschaft aber einen bestimmen­I als den lebendigen Strom mit seinen den schöpferischen Kräften! Und weiter: zen Strömen unseres Vaterlandes einen, seit Jahrtausenden kulturbewegende Wir von ihm durchflossene Gebiet deutlicher e als den Rheinstrom!

nirgendwo noch hat eine von der vor­stellung beherrschte wissenschaftliche Er einer großen, über allen menschlichen turerscheinung von der Art des Rheines

in so eindeutiger Weise das innige Verflochtenfein wichtigster Lebensgebiete mit dem Wesen und den Wandlungen dieser Er­scheinung flargelegt, wie in den den Rheinlauf umrahmenden Uferlandschaften.

Das Wesen des Rheines, seine Wandlungen erschöpfend darzustellen hat sich das bereits 1912 gegründete ,, Rheinmuseum" in Koblenz zur Aufgabe gestellt und sie zu lösen mit einem einzig­artigen Erfolg verstanden. Das Werden und Wirken aber der durch den Strom geschaffenen und in ihm enthaltenen Gestal= tungskräfte für die sich an seinen Ufern bildende Kultur und Wirtschaft zu zeigen ist das Ziel der geplanten Ausstellung. Eine große Zahl von Behörden, führenden Wissenschaftlern mit wissenschaftlichen Instituten und Gesellschaften, Praktikern des Wirtschaftslebens und wirtschaftlichen Verbänden haben sich zu seiner Verwirklichung zusammengetan.

Rheinmuseum und die mit ihm engverwandte Ausstellung sind in ihrer Idee nicht denkbar ohne die auf die Herausschälung der Zusammenhänge, auf die Hervorhebung der Bedingtheiten gerichtete neue Einstellung aller daran beteiligten wissenschaft= lichen Forschungszweige. Und so weist denn auch der Plan des Aufbaues dieser einzigartigen Schau troß seiner Vielgestaltigkeit jenen aufs Ganze gerichteten Blick auf, der die Voraussetzung zur umfassenden Darstellung des Rheines in einem Werden und Wirken bildet.

Entsprechend der oben gekennzeichneten Methode neuer wissenschaftlicher Betrachtungsweise bildet den Ausgangspunkt die geographische Erfassung der den Rhein von der Quelle bis zur Mündung umrahmenden Naturlandschaften. Die unge­heuren Geschehnisse in der Oberflächengestaltung der Erde, die dem Strome seinen Lauf bestimmten, und wiederum den Rhein

,, Gießener Zeitung"

Nr. 11.

ARNAUD

HALPAUS RARITÄT

No 200

der weisse Rabe unter den 4 Pfg.Cigaretten.

Warum?

Weil gerade Der, der mit dem einzelnen Pfennig rechnen muss, Etwas Besonderes bekommt.

HALPAUS

RARITÄT

No 200

ist die meistgerauchte, weil weitaus beste 4 Pfg. Cigarette

Deutschlands.

* Zu den Verzeichnissen der Postschedkunden sind Nachträge nach dem Stande vom 1. Januar 1927 erschienen; sie tönnen durch Vermittlung der Postämter bezogen werden.

Aus Nah und Fern.

Butzbach. Der diesjährige Fasel- und Prämienmarkt, dessen 50jährige Wiederkehr im vorigen Jahre festlich begangen wurde, jindet in diesem Jahre am 17. März statt. Man gedenkt den bisherigen Markt in größerem Stile abzuhalten. Um ihn für alle Fälle zu sichern, soll ein Pferdemarkt damit verbunden werden.

Bad Nauheim. Der vom 27. bis 30. April in Bad Nauheim tagende Aerztliche Kongreß für Psychoteraphie wendet sich nicht nur an ein Forum von Fachärzten, sondern an die breite ärzt­liche Deffentlichkeit. Die Anfragen und Anmeldungen lassen auf einen starken Besuch des Kongresses aus dem In- und Auslande schließen. Anfragen in wissenschaftlichen Angelegenheiten des Kongresses sind zu richten an Dr. med. et phil. Eliasberg, Ner­venarzt, München, Sophienstraße 50, in anderen Angelegenheiten an den Ortsausschuß zu Händen des Herrn Dr. Haeberlin, Bad Nauheim.

Friedberg. Jm nahen Obermörlen wurde in die Wohnung des Gemeinderechners ein Einbruch verübt. Es fiel dem Täter cine Brieftasche nebst 30-35 M in bar und wichtige Papiere in die Hände.

Herchenhain( Oberhessen). Das Jugendheim auf der Herchen­hainer Höhe hatte in letzter Zeit einen starken Besuch aufzu= weisen. Das Heim, das mit 90 Betten ausgerüstet ist, hatte im letzten Viertel des abgelaufenen Jahres 376 Jugendliche aus Frankfurt, 210 aus Worms, 131 aus Offenbach und 106 aus Gießen aufgenommen und diesen als Nachtquartier gedient.

als Gestalter der Landschaft, die geologische Beschaffenheit seines Talgebietes zeigt die folgende Abteilung. Die flimatologische Gruppe hat die durch die klimatischen Besonderheiten des Rhein­systems entstehenden Daseinsbedingungen des Rheinanwohners aufzuweisen. Das Ausgleichsproblem von Niedrigwasser und Hochwasser, die Stromstärke und die Eisverhältnisse werden von der hydrographischen Gruppe eingehend untersucht. Hand in Hand damit gehen die Arbeiten auf forstwirtschaftlichem Ge= biete; die Frage, ob die Minderung der Holzbestände in den Randgebirgen Ursache der überstarten Wasserzufuhr ist, gewinnt ja seit Kriegsende mit jedem Hochwasser an Bedeutung. Wie hier besonders, so werden die eigenartigen Wechselbeziehungen, die zwischen Natur und Wert von Menschenhand herrschen, über­haupt im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Eine breite Be­handlung wird der Strombau erfahren; alles, was auf diesem Gebiete im Laufe des letzten Jahrhunderts geschaffen wurde, wird mit Rüdsicht auf zu erstrebende Verbesserungen theoretisch und prattisch behandelt werden.

Die bisher genannten Gruppen bieten in ihrer Gesamtheit ein systematisches Bild vom Wesen und Werden der am Rheine vorhandenen und durch ihn gebildeten Gegebenheiten für die Entfaltung menschlichen Lebens. Das Wirken dieser Grund­tatsachen auf Landschaft und Wirtschaft wollen die folgenden in seinen Grundzügen darstellen. Wie Flora und Fauna und die Landwirtschaft, auf sie sich beziehenden Wirtschaftszweige Weinbau, Fischerei durch die dem Rheine eigentümlichen Kräfte bestimmt sind, zeigt die botanisch- zoologische Abteilung. Die Frage der Trinkwasserversorgung, Bakteriologie, der Ab­wässer, der Farbstoffgewinnung usw. behandelt die chemische Gruppe. Den Rhein als Verkehrsstraße, als Rohstofflieferant,

Büdingen. Vor dem Strafgericht hatte sich am Montag der 26jährige Frig Knaf von hier wegen verleumderischer Beleidi gung des Bürgermeisters Hildner zu verantworten. Der Ange­tlagte, seines Zeichens Schießbudeninhaber und Ausrufer, meist erwerbslos, war vor einigen Monaten wegen Mißhandlung des inzwischen verstorbenen Bürgermeisters Fendt zu einer Ge­fängnisstrafe verurteilt worden. Ueber die ihm als Erwerbs losen zugewiesene Notstandsarbeit war er mit dem Bürgermeister Fendt aus dessen Amtsstube in Wortwechsel geraten und hatte ohne weiteres mit dem Hammer auf den 71jährigen Mann los geschlagen, der dadurch an den zur Abwehr vorgestredten Hän­den Verletzungen erhielt. Nachdem er seine Freiheitsstrafe teil­weise verbüßt hatte für die Hälfte wurde er bedingt be gnadigt geriet er, ebenfalls wegen seiner ihm ungenügend er­scheinenden Erwerbslosenunterstützung, mit dem jetzigen Büdin ger Bürgermeister Hildner in Streit. Sofort behauptete und verbreitete er, die Entscheidung des Bürgermeisters sei Schie­bung". Bürgermeister Hildner und das ihm vorgesetzte Kreis­amt stellten Strafantrag. Der Angeklagte nahm schriftlich vor dem Amtsanwalt seine Erklärung als vollkommen unwahr zu rüd, setzte aber seine üble Nachrede in der Deffentlichkeit fort. Er behauptete, er sei zu der Zurüdnahme gezwungen worden. Durch Aussagen des Amtsanwalts und anderer Zeugen wurde er widerlegt. Dem Antrag des Staatsanwalts gemäß verurteilte das Gericht den Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten.

Bad Orb. Hier konnte bereits die diesjährige Saison der Erwachsenenabteilung des Spessartsanatoriums", Leitung Dr. K. Behm, durch Aufnahme von etwa 30 Kurgästen eröffnet wer den. Die Kinderheilanstalt soll am 23. März mit einer Beleg­schaft von etwa 300 Kindern eröffnet werden.

Auerbach an der Bergstraße. Das altbekannte, nach dem

jeine industrielle Standortswirkung, überhaupt seine unmittel baren Einflüsse auf die Wirtschaft aufzuweisen ist die Aufgabe der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung. Da die moderne Wirtschats ohne Wasserbau nicht denkbar ist, richtet diese Gruppe ihr besonderes Augenmert auf die Steigerung der wirtschaft­lichen Leistungsfähigeit des Stromes durch die Einrichtungen des Strombaus. In enger Verbindung mit der Wirtschafts­wissenschaft gibt die Abteilung Praktische Wirtschaft" einen Ueberblick über diejenigen Industriezweige, welche mit dem Rheine im ursächlichen Zusammenhange stehen. Das weite Ge­biet der Kulturgeschichte zeigt die folgende Gruppe in einer die wesentlichsten Grundzüge plastisch herausarbeitenden Darstel­lung. Sie bringt ferner eine Uebersicht über die Rheinland­schaft in der Kunst aller Zeiten in einer vortrefflichen Auswahl des Typischen. Jagd und Fischerei sowie die verschiedenen Arten des Wassersportes am Rhein werden in den beiden letzten Aus­stellungsgruppen interessante Wiedergaben finden.

Eine Fülle von Arbeit wird noch bewältigt werden müssen; aber es steht zu hoffen, daß die bereits getroffenen Vorbereitun gen im Sommer 1927 zu einem abgerundeten Ergebnis führen, damit aller Welt gezeigt werden tann, was der Rhein in seinem Werden und Wirken für die seinen Lauf umrahmenden Land­schaften bedeutet.

Den Eltern!

Härtet das Kind ab in Hige und Kälte, in Wind und Sonne und Gefahr, daß es sie verachte, nehmt ihm alle Schlaffheit und Zierlichkeit in Kleidung und Schlafen, Essen und Trinken; ge= wöhnt es an alles, auf daß es nicht ein lieblicher Knabe werde oder ein Höfling, sondern ein herber und starter Junge.

Montaigne.