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Str. 480.

aufelnden Jungen.

as Ganze auf nicht zu Dicken Karton auf hehen ist und alles gut token ist, nei nen Figuren aus, nalilrich das kleine denn es gibt nur an, wie die.ppe Jungen und dem Hunde aussehen müs

ift.

die mittelite Figur, faltet das Stil

Cinie um und schneidet die 3unge aus,

A

er punktierten Linie feit bleibt, und blegt

e Bunge klebt Ihr nun den Querbaum, igen und zwar so, daß der Mittelpunkt achdem dies geschehen iit, klebt Ihr den efestigten Junge an den Querbaum, eben Bunge an der Borderseite nicht zu se ppe fertig, und dadurch, daß Ihr den ppe, die abgerundeten Flächen etwas aus diefelbe still. Wenn Ihr birieben aber bt, fangen die Jungen an zu schauk In mie nett das geht, wenn Ihr alles gut habt.

pe und die Mauer.

te Raupe, ore in einem Garten in der

h sie immer wieder nach ihr m ficheren

Ist eines großen Maulbeerbaumes, tags

ine warm schien, unternahm[ e of item

12. miqin Mau'r un mi. ihrer

rten ein wenig sich zu unterhalten die

Der anderen Zeite der Mauer wojnte. e Mauer große Risse gekommen, well nad) der Mauer gesehen worden war Handwerksleute mit allerlei joabe.baren Sarten, welche die Raupe nicht hannte. r die weiße Mauer verschwunden und an

rote aus Siegelite.nen, mit einer Menge hen. Sie fand, daß dieje Mauer schon

Samstag, ven 3. Dezember 1927.

Aus aller Welt.

Nachstehende, in einer amerikanischen Zeitung erschienene Annonce, ist wohl selbst in dem so praktischen Amerita an Biel­feitigkeit taum mehr zu übertreffen. Gie enthielt in tatsächlich türzester Form zehn verschiedene Mitteilung. Sie lautete: Ich erfülle hiermit die traurige Pflight, meinen Freunden und Bekannten mitzuteilen, daß meine geliebte Frau gerade in dem Augenblid gestorben ist, als fie mir einen Sohn schenkte, für den ich nun eine Pflegerin fuche, bis ich eine neue Lebensge fährtin finde, jung, schön und im Befih von etwa 20 000 Dol lar, um mir bei der Leitung meines bekannten Wäschegeschäftes behilflich zu sein, das ich meinen Kunden bei dieser Gelegenheit in Erinnerung bringe, zumal ich jetzt einen Ausverkauf zu Gelegenheitspreisen veranstalte, bevor ich das Geschäft in das Haus übertrage, das ich jest in der 12. Avenue habe bauen las­fen und in dem noch einige Appartements frei find, die ich für 500 Dollar vermieten will und für das ich auch noch einen Bor tier suche."

Die organisierte Landwirtschaft.

In Deutschland zählt man gegenwärtig mehr als 40 000 landwirtschaftliche Genossenschaften, nämlich 108 3entralgenos senschaften, 20 683 Spars und Darlehenskassen, 4559 Bezugs und Absatzgenossenschaften, 4058 Molfeteigenossenschaften und 10 665 sonstige Genossenschaften.

Er zahlt 273 Mal im Jahre Steuern. Ein Möbelfabrikant in Bochum erzählt in einem Fach Blatte, daß er rund 24 verschiedene Steuern und Abgaben zu zahlen habe, die in 193 3ahlterminen und Erklärungen zu er lebigen sind. Sinzu kommen für das eigene Grundstüd mit Mietwohnungen, dem Haushalt mit Dienstpersonal und zwei Hunden 17 verschiedene Steuern mit 80 einzelnen Terminen. Er hat also 41 Steuerarten mit 263 3ahltagen im Jahre zu beachten.

Funker.

Eine Tragödie erschüttert die Menschheit: Der Dampfer Principessa Mafalda" ist gesunken. Hunderte von Menschen fanden den Tob. Eriranken, erstidten, starben vor Schreden, wurden von Saifischen zerrissen. Hunderte von Menschen ster­ben, werden ausgelöscht aus der großen Liste, niemand weiß, wie sie starben, man ahnt nur ihre Todesqual...

Morgens die Sonne so herrlich warn wieder einmal die Reise über die Mau ihrer Freundin drüben diese Neuigkeit n die frühere, weiße Mauer gewöhnt, day zwischen den Steinen als Beg benutzic. sehr, daß sie den oberen Rand der Mau Dohl sie doch viel länger geklettert war icht vorwärts. Wie kam das? Sie kote endlich gab fir die Reife aut. Am näch te sie es von neuem, dann wolle sie ihre fuchen, um mit ihr diese sonderbare Er Jedod, es gelang ihr nicht, oben aus die

Gießener Zeitung"

fiebernden Händen irgendeine Verbindung herzustellen... es half nichts. Die Leilungen waren totes Material. Nur feine Röhren glühten, sein Morfeschreiber tidie... aber was half bas, wenn die da draußen ihre Hilfe absagten, fie maten mit einem Male so furdtbar weit, er war mit einem Male so ent fehlich einsam.

Von einem aber wissen wir es. Er tat seinen Dienst in der Funkkabine, als ihm der Kapitän den Auftrag erteilte, Silferufe durch den Aether zu senden. Stundenlang versah er fein Amt. Sandte seine S. D. G." aus, den Namen seines Schiffes, den jeweiligen Stand. Was fümmerte ihn das Trei­ben der Matrosen und Passagiere, er lebte in seiner eigenen Welt, in seinem Hörer sammelten sich hunderte Antworten aus bem Aether, und die, die sie sandten, waren ihm näher, als bie, die hinter der doppelten Wandung der Kabinen tobten und schrien.

te fie es immer wieder neue Wege fude war fie da Das hatte viel Mühe ge , daß sie nun endlich den Weg geunden auch einmal versuchen, diesen Weg zu versuchen, den Weg zu finden den die daß sie endlich oben auf die Mauer go h lange nich. so einfach, wie Ihr bald

Weihnachtsbitte

zu Hof Rechtenbach, Streis Wezlar. In diesem Jahre für die uns anvertrantes

lich um Gaben der Liebe. Die meisten

-

er sprang auf, riß die Hörer vom Kopf, rüttelte an der Türe und fand sie verschlossen. Und da wußte er, baß man ihn geopfert hatte, weil man an seiner Pflichterfüllung zweifelte.

Einer der Hilfsdampfer empfing noch einen Funkspruch: .... man hat mich eingeschlossen, ich weiß nicht, was drau Ben vorgeht, das Schiff finft..."

Da tam der genblid, ba er vergebens die Kommando­brüde anrief, um sei. Meldung weiterzugeben. Er suchte mit

Im Luftschiff nach Afrika.

Neue Bücher.

Illustrierter Hessischer Abreißkalender. Der Selfische Ver fehrs- Verband gibt von jetzt an regelmäßig einen illustrierten Abreißkalender heraus, in welchem die landschaftlichen Schön heiten unseres Landes, interessante Bauten, Kunstdenkmäler, Trachten usw. in ganz vorzüglichen Jllustrationen zur Gel­tung fommen. Ein photographischer Wettbewerb brachte vor­zügliches Material namhafter Amateure. Der Kalender ist letzter Tage erschienen und ist in unserer Geschäftsstelle, in al­len guten Buchhandlungen und vom Hessischen Verkehrs- Ver­band Darmstadt für 1,50. zu beziehen. Der Abreißkalender soll eine wirkungsvolle Propaganda für unser schönes Hessen­land sein, soll unserem Lande neue Freunde gewinnen und soll die Bestrebungen des Verkehrsverbandes vermehren und stärken. Firmen, die den Kalender als Weihnachtsgeschenk für ihre Kun­den verwenden, wollen sich an den Hessischen Verkehrs- Verband Darmstadt wenden.

Die zehnjährige Wiederkehr der Afrikafahrt des Marineluft­schiffes 59 unter Kapitänleutnant Bocholt vom 21. bis 25, November 1917. Bon Korv. Kpt. a. D. Dietrich, 1914-18 Marineluftschifftommandant.

en nicht Voter noch Martter und sind ohne und barmherzigen Chriftenliebe an Weih imb ohne Licht. Gaben der Liebe nimmt e vorstehende Diakoniffe.( Baftiched ar Frankfurt am Main)

Diese, im Kriege ausgeführte Fahrt ist die denkwürdigste. bie je ein Luftschiff vollführt hat. Weber die englische Ueber querung des Ozeans mit R. 33 im Jahre 1919 noch die deutsche mit 3. R. 3 im Jahre 1924 tönnen mit dieser Fahrt verglichen werden. Bei diesen beiden Fahrten standen die Hilfsmittel der ganzen Welt zur Verfügung. Sämtliche Dampfer und die durch ihre Wetterprognosen bekannte deutsche Seewarte unterstüten diese Fahrten. Nur der von ihr abgegebene F. T. Spruch, den 3. R. 3 empfing, ermöglichte es, daß das Luftschiff die Schlecht. wetterzone richtig umfuhr und nicht mitten in diese hinein geriet, wodurch es dann um 11 Stunden aufgehalten wäre und ohne fremde Hilfe die amerikanische Küste faum erreicht hätte.

Auch

Zum Weihnachtsfest empfehle ich mein großes Lager in

Von dieser Afrikafahrt hat die Oeffentlichkeit erst lange nach dem Kriege etwas erfahren. Keine Zeitungsreklame ver fündete diese Fahrt. Sie mußte ohne organisierten Wetterdienst im Kriege, von feindlichen Fliegern bedroht, ohne funtentele­graphische Richtungsempfangsstation in einem Gebiete durch geführt werden, das meteorologisch kaum erforscht war. lagen keine Erfahrungen vor über das Verhalten der Motoren, Gaszellen und Besatzung in diesen Tropentemperaturen. Meh rere verschiedene Klimazonen mußten durchfahren werden, die faum erforscht waren. An der Hand dieser ungeheueren Schwie zigkeiten hielt man diese Fahrt zunächst für unmöglich. Diese Tatsachen stellten an die Schiffsführung und Besatzung ganz enorme Anforderungen.

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Julius Lehrmund

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Fabriforganisation für den mittleren und feineren Bes trieb, non Walter Rahm. Ganzleinen RM 5,- Unfere fiel­nen und mittleren Fabrifbetriebe sind heute in überragendem Make fabrikatorisch auf der Höhe. Aber die kaufmännische und betriebliche Verwaltungs- Organisation ist zurückgeblieben. In anschaulicher, lebendiger Sprache gibt der Verfasser feine rei­dhen praktischen Erfahrungen wieder. Eine einzige Anregung macht den Preis des Buches bezahlt.

Das Kind und fein Spielzeug ist vielleicht der interessan teste Artikel in der diesjährigen Dezemben Nummer von Westermanns Monatsheften bei der Fülle und Bielseitigkeit des Gebotenen. Westermanns Monatshefte fosten nut 2,-.. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen.

Weihnachten in Bethel.

In Leid und Dunkelheit der Erde hinein scheint das Licht des Kindes von Bethlehem. Auf dieses Licht, das Weihnachten aufs neue bringen soll, warten viele in unjeren Häusern des Elends und der Liebe. Fast 5000 Falljüchtige, Gemütsfranke und Heimatloje aller Art und aus allen Teilen Deutschlands beherbergen wir bei uns. Ihnen allen möchten wir gerne eine fleine Freude bereiten.

Wer hilft uns dabei mit? Jebe Kleinste Gabe ist uns willkommen. besonders Lebensmittel, Kleidungsstüde, vor allem folche für Männer, sodann Spielzeug, Bücher und Bilder. Auch Geldgeschenke, durch die wir Gaben der Liebe faufen fönnen, nehmen wir dankbar an. Je eher die Gaben in unsere Sände gelangen, desto willkommener sind sie uns!

Allen Freunden von Bethel wünscht einen hellen Strahl des ewigen Weihnachtslichtes. F. v. Bodelschwingh, P. Bethel bei Bielefeld, im Advent 1927.

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und es flart auf. Auf dem Rüdmarsche seht ein heftiger böiger| deutsche Flieger zum Schutze von 2. 59 Sperre, denn hier be Gegenwind ein, der das Schiff mehrere hundert Meter herunter­drückt. Um es wieder auf Fahrhöhe zu bringen, wird Ballast abgeworfen. Plöglich wird 2. 59 wieder von einer Böe ers faßt, heruntergebrüdt und auf eine Bergspitze zu getrieben. Ein leichter Rud wird verspürt, so daß man glaubt, das Schiff sei mit der vorderen und hinteren Gondel aufgestoßen. Diese Stöße rühren aber von den Gewichten der Funkenantennee her, die unten angebracht sind, um die Drähte der Antenne nach unten zu ziehen und die nun über den Boden schleifen, wo sic sich zeitweilig festhafen. In dieser Situation werden alle Mo tore abgestellt und Balast in Gestalt von Munition abgewor fen, die unten laut betoniert und an den Fahlen Bergklippen ein vielfältiges Echo, das wie leichtes Geschüßfeuer Hlingt, her­vorruft. Die Navigation in der Wüste erfolgt nach den Ster

Пen.

All die bekannten Sternbiilder, wie Aldebaran, Orion, Sirius, Mars, Jupiter, Saturn erstrahlen in märchenhafter Pracht über der einsamen Wüste.

Am 21. November 1917 stieg 2. 59 in Jamboli in Bulga rien auf, um der unter Lettow- Vorbed in Deutsch Ostafrika fämpfenden Schuhtruppe Munition, Medikamente und Post zu bringen. 2. 59 war ein normales Marineluftschuff, das um zwei Abteilungen verlängert war und hierdurch eine Länge von 226 Meter erhielt mit 68 500 cbm Gasinhalt und 52 000 kg. Nutzlast. Fünf Motore von 240 P. S. gaben dem Schiff eine Geschwindigkeit von 100 km. p. St. bei Windstille.

Und was erlebte 2. 59 auf dieser Fahrt. Dichte Haufen­wolfen mußten durchfahren werden, zeitweilig war das Schiff vollständig von Wolfen eingehüllt, starke Luftwirbel erfaßten es und drehten es im Kreise herum, der Höhenschreiber zeichnete Zidzadlinien zwischen 300 und 2000 Metern. Bei diesen starken Böen frachte das Schiff in allen Teilen, häufig mußte mit gro ßer Schräglage gefahren werden, wodurch die Motore und Ges triebe in diesen Tropentemperaturen ganz außergewöhnlichen Beanspruchungen ausgesetzt wurden. Durch starte Vertikalböen, verursacht durch Sonnenerwärmung und nächtliche Rüdstrah lung, wird das Schiff herauf und herunter geworfen. Das eigentümliche Funkeln der Sterne über der Wüste deutet auf schlechtes Wetter, ein Zeichen für das Herannahen des Nordost monsums, der dann auch mit voller Stärfe einsetzt. Die be fannten atmosphärischen Störungen in der F. T. Anlage treten auf, werden stärker und äußern sich dann in Form von Bligen, die rechts und links vom Luftschiff grell zu sehen sind. Ein Um fahren des Gewitters oder Umkehren, wie im Frieden, kommt nicht in Frage. Es heißt also mit Mut und Gottvertrauen hindurchfahren. Dann sett starker Regen ein und am ganzen Schiff zeigen sich die bekannten St. Elmsfeuer, indem alle Me­tallteile ein bläulich- violettes Licht ausstrahlen. Fast sieht es aus, als brenne das Schiff. Langsam läßt das Gewitter nach

fand sich das Hauptfliegerlager der Engländer. Es blieb aber alles ruhig. Gegen Abend um 10 Uhr famen die Lichter der Südspitze der Insel Kreta in Sicht. In der Morgendämmerung des 22. November wurde die afrikanische Stüfte östlich vom Golf von Solun gesichtet. Nach ihrem Ueberschreiten liegt die Inbische Wüste vor den Afrikafahrern. Hier macht sich der Einfluß der Wüste geltend, der sich in Flimmern der Augen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Erbrechen äußert. Um 12 Uhr mittags steht 2. 59 über der Dase Farafrah. In den heftigen Vertikalböen schlingert und stampft das Schiff wie ein Seeschiff. Eine Ra rawane, die sich unter dem Schiff befindet, zerstreut sich in alle Winde, um sich dann wieder zu ordnen. In der Dunkelheit wird der Nil bei Wadi- Halfa erreicht und von hier Neu­Dongola angesteuert. In dieser Nacht wird nach den Sternen navigiert. Ueber Neu- Dongola wird der Nil wieder gefrenzt und dann scharf nach Süben gesteuert. Gegen 2 Uhr morgens am 23. November wird in der Ferne schon der Zusammenfluß des blauen und weißen Nils erfannt. Hier liegt Rharium.

Bei der Zusammenstellung wurde besonders Rücksicht auf die Bedürfnisse der Schutztruppe Rüdsicht genommen. Sie war mit deutscher Gründlichkeit zusammengestellt. Einschließlich Besatzung( 22 Personen) und Betriebsstoff trug das Schiff ca. 50 000 Rg. Unter dieser Last befanden sich u. a. 311 900 Stud Patronen, 57 500 Stüd geguricie M.- G.- Munition, 13 000 Stüd Stüd Patronen in M.- G.- Patronenfasten, 4 Stüd In fanteriegewehre mit 5000 Stüd Pattonen, 9 Stüd Reserve läufe für M.-G., 61 Säde mit Verbandsstoffen und Medika­menten, 3 Gäde mit Post, außerdem Fernrohre, Ersatzschlösser, Buschmesser, Reserveteile für die Funfentelegraphic, ca. 23 000 Kg. Betriebsstoff, Ballast- Kühlwasser, Trinkwasser, Kleiber­säde, sonstige Reserveteile und Kaloritfonferven.

Bei dieser Fahrt sollten ca. 4000 Am. zurüdgelegt werden und im Matondehochlande, wo ich Lettom befinden sollte, ge­lendet werden. Mit einer Rüdfeht dse Schiffes wurde nicht gerechnet, Jondern es sollte nach der Landung abgemradt und alle Teile verwertet werden zu Zelten, Anzügen, wasserdichten Schlaffäden, Tragbaren, Baradengerüsten und ähnlichem.

Bereits am 16. November mar von Bodholt versucht wor den, nach Afrifa zur Schuhtruppe zu fahren. Aber an der Hand der Wetterverhältnisse, die sich auch in der geringen Ge­schwindigkeit von nur 44 Rm. p. St. ausdrüden, entschloß sich der Kommandant, umzukehren. Bei dieser Fahrt wurden 1434 Km. in 32 Stunden zurüdgelegt.

Am 21. November 1927 stieg 2. 59 zum zweiten Male in Jamboli um 5 Uhr vormittags in derselben Absicht auf. Der Kurs ging über Adrianopel, Konstantinopel und Emyrna nadh der Straße von Karpathos. Auf dem Wege dorthin flogen

Durch die F. T. Stadion Nauen wird die Besatzung über die Ereignisse auf den Kriegsschauplätzen auf dem laufenden gehalten. Die Gedanken weilen bei ben tapferen Schuhtrupp­lern, die man in zwei Tagen zu erreichen hofft. Werden fie diese finden? Wird man nicht zu spät fommen? Blöglich wird die 4500 km. betragende Strede von Nauen bis Rhartum von einer unsichtbaren Hand überbrüdi.

Funtspruch: Ganzes Makondehochland im Besige der Eng länder. Teile Lettows gefangen. Sofort umfehren.

Schweren Herzens entschloß sich Bocholt, diesen Befehl aus zuführen. Es hatte für ihn feinen 3wed, darüber nachzugr beln, wie es wär, wenn es anders wär, schön ist der Tod auf dem Felde der Ehre. Lehtere hat ihn und seine Besayung spä ter erreicht.

Der Rüdfurs war ähnlich dem Sinfurs. Um 8 Uhr vor­mittags, am 25. November, landete das Luftschiff wieder in set­nem Heimathafen. Krank, müde und in ihrer schönsten Soff­nung getäuscht, verläßt die Bejagung das Schiff.

Faft 7000 Km. waren in 95 Stunben zurüdgelegt bei einer stündlichen Geschwindigkeit von 71 Km. Die Fahrtbauer der Friedensfahrt des 3. R. 3 betrug nur 80 Stunden.

Namen wie Bocholt, Straher und Mathn werben in der Luftfahrt und besonders in der Marine forileben, in der allein 30 Luftschiffe mit wehender Flagge den Untergang fanden.

Den Erfahrungen der Gefallenen und der Kriegsluftfahrer verdankt die deutsche Luftfahrt erst ihre Erfolge, fie alle waren Pioniere der Luftfahrt und des späteren Luftverkehrs.

Daher halten auch die Kriegsluftfahrer nur diese drei Na­men für würdig, mit 3eppelin, dem Schöpfer des Luftschiffes zusammen genannt zu werden. Den Kriegsfliegern sind die Namen Immelmann, Bölde und Richthofen heilig. Von allen ihnen fönnen wir sagen:

Als lobernd die Flamme gen Himmel schlug, Gie mit sich die Seelen der Tapferen irug, Unsterblich, dem höchsten Ruhme geweihi, Helden der Luft.

( 2. v. Collani.)