Nr. 26.
der schon breit angewachsenen wijenjajt
Die Termiten entwirft Maeterlind ein in beinahe magisch fesselndes Bild von dem den Daseinsformen, dem aufbauenden und dieser Tiere uch von ihrer menschenfernsten, unheimlich ein Bild, das uns bie
igt.
Die Drei Giebel. Kart. 1,- R.-M., in ( Wille's Illustrierte Kriminal- Bücherei,
e, Berlin NW. 87. Sherlod Holmes, bet
Gießener Zeitung
Erscheint: Samstags.
( Neueite Nachrichten)
Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus.
Detektiv erzählt uns in diesem Band selbs Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd.
reund und Gehilfen Dr. Watson 3 near
Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
40. Jahrgang
Opadend und interessant geschrieben. München? Dem empfehlen wir den Mün on Dr. ing. G. Steilein, Verlag Polen 5, Herzogspitalstraße 19, zu laufen. Preis Münchener Wegweiser zeigt in Wort und chtliche Entwicklung dieser schönen Stabt chens wird es wertvolle Dienste leisten. Saul Christian Klein in Gießen.
e ohne Bargeld
mit dem
efreditbrief
der
siparkasse Gießen
1,
S.
Die letzten Moden für den
Hoch- Sommer
bringt
Beyers Mode- Führer
Band III: DAMEN MODEN SOMMER 1927 Preis 1,25 M. VERLAG OTTO BEVER LEIPZIG T
Vertrauensmann
zur Wahrnehmung unserer Interessen in Gießen und Umgebung gegen Vergütung
gesucht.
Der Kampf um den Posttarif geht weiter.
Wie wir hören, wird der Reichspoftminister dem Arbeitsausschuß Mitte der nächsten Woche erneut die Vorlage betreffs Erhöhung der Postgebühren vorlegen. Größere Aenderungen sind gegenüber dem zurüdgezogenen Entwurf nicht vorgenom men. Die Einladungen an den Berwaltungsrat dürften eben falls noch im Laufe der kommenden Woche herausgehen, so daß die Berwaltungsratsfigung in etwa vierzehn Tagen bis Spätestens brei Wochen stattfinden wird.
Pensionierte bezw. abgebaute Beamte bevorzugt. Beamten- Kredit- Gej.m.b.s. Filiale Frankfurt am Main Kaiserstraße 72.
Globus
Brillant
Der Reichsrat lehnt die Zollerhöhungen ab. In der gestrigen Sitzung des Reichsrats wurde die Erhöhung bes Kartoffelzolles mit 37 gegen 31 Stimmen abgelehnt, des= gleichen die Erhöhung des Zuderzolles mit 41 gegen 23 Stimmen.
Byrds Landung im Meer.
Gestern früh 2,32 Uhr ist das Flugzeug Byrds ,, America" et wa 300 Meter von der Küste entfernt bei Ver- sur- Meer, halbwegs zwischen Cherbourg und Le Havre ins Meer gefallen, nachdem es lange Stunden in Regen und Rebel umhergeirrt und einmal auch in die Nähe des Flughafens Le Bourget geraten war. Die Flieger hatten schließlich die Seinemündung gesucht und, da ihnen der Betriebsstoff ausgegangen war, darauf ver aichten müssen, an der Küste zu landen. Sie retteten sich mit Hilfe eines an Bord mitgeführten Kautschukbootes ans Land.
Glanz- Stärke
VERSALE
Die Gas- Fernversorgung.
Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362
Bostichedfonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.
Sonnabend, den 2. Juli 1927
Zur Einführung
der Verdingungsordnung für Bauleistungen. Die amtlichen Kreisen nahestehende Industrie- und Han delszeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 10. Juni, daß die Berdingungsordnung für Bauleistungen nunmehr allgemein eingeführt sei. Ihre Einführung erfolgte durch die Hochbauab= teilung des Preußischen Finanzministeriums als erste Landesbehörde Ende des vorigen Jahres. Es folgte sodann die Einführung durch das Sächsische Finanzministerium. Nach den kürz lich mit Bayern geführten Verhandlungen kann die Verdingungsordnung bei Reichs- und Länderbehörden als allgemein eingeführt angesehen werden. Dem Vorgehen des Reichspostund Reichsverkehrsministeriums hat sich, wie wir fürzlich berich teten, auch die Reichsbahn angeschlossen. 3u wünschen bleibt noch die Anerkennung der Verdingungsordnung für Baulei stungen durch die Kommunen. Eine große Reihe der Gemeinden legt bereits die Verdingungsordnung ihren Ausschreibungen zugrunde. Leider haben viele Gemeinden Veranlassung genom men, Bestimmungen, die für das Handwerk von besonderer Bedeutung sind, nicht zu berücksichtigen. Angesichts der Wichtig keit des öffentlichen Verdingungswesens für die Kommunen wäre die restlose Einführung in der beschlossenen Fassung nur wünschenswert.
Kassel. Die gasverbrauchenden und gaserzeugenden Kommunalverbände des Regierungsbezirks Kassel, die oberhessische Brovinzialregierung mit dem Sig in Gießen, die Landesregierung des Freistaates Walded, der Mitteldeutsche Elektrozwed verband und der Bezirksverband für den Regierungsbezirk Raffel schlossen sich zu einer Interessengemeinschaft zum Studium und zur Beratung in Fragen der Gasfernversorgung unter dem Borjiß des Landeshauptmanns von Gehren in Kassel zusam men. 3wed dieser Interessengemeinschaft ist, zwischen Erzeu ger und Verbraucher in dem Bezirk vermittelnd zu wirken und dafür zu sorgen, daß eine unwirtschaftliche Zersplitterung und Beeinträchtigung fünftiger Entwidlungsmöglichkeiten mieden wird.
Diskonterhöhung und Währung.
Der
Zur Diskonterhöhung äußert sich Geh. Regierungsrat Artur Norden, Ministerialdirektor im Reichsfinanzministe= rium, in der Zeitschrift ,, Deutsche Konfektion" und bemerkt u. a.:
Wochenrückblick.
-
( Gießener Tageblatt)
Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Big., die 90mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Play vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.
Nummer 27
Die Rassen im deutschen Volk.
Von Fr. Stumpf, cand forest, Butzbach. Schluß.
-
Als vierte Rasse tommt nun die oftische in Betracht. Sie unterscheidet sich ganz wesentlich im Körperbau von den drei schlanken Rassen, der nordischen, dinarischen und westischen. Die Körperhöhe ist viel geringer als die der ersten beiden Rassen und kommt vielleicht der der letzten gleich. Jedoch herrschen zwischen beiden auffallende Gegensätze in der sonstigen Statur. Die Westrasse zeigt fleinen Wuchs, die Ostrasse dagegen kurzen. Ihre Gliedmaßen find gedrungen. Der Kopf zeigt das in sei ner furzen Breite, ebenso der fürzere unfreie Hals. Die Ausprägung der Hüftenschmalheit ist hier vollständig verwischt. Der ganze Rumpfteil des Körpers wirft plumper. Die Beine sind kurz und gedrungen. Der ostische Körper entbehrt nach Günther jenes Ausdrucks edlen Wuchses, der die Nordrasse fennzeichnet, er entbehrt aber ebenso des Ausdrucs zierlicher Gewandheit, der die Westrasse kennzeichnet. Er wirkt gedrungen breit und schwer. Diese Körpergestalt widerspricht dem fünft lerischen Schönheitsbegriff. Die Ostrasse, weist einen furzen. breiten oder besser runden Schädel auf, außerdem ein breites Gesicht. Der Kopf macht so den Eindruck einer Rugel, da er nirgends scharfe Eden" hat. Das gering ausladende Hinter haupt und die Höhe des Kopfes hinter den Ohren ist auf fallend. Der Gesichtsschnitt von der Seite her daher stumps. Die Stirn steigt steil auf und ist rund ausgewölbt. Das Auge liegt nach vorn. Die Nasenwurzel sitzt tief und flach. Die Nase selbst ist meist leicht eingebogen, stumpf und verhältniss mäßig furz. Das Kinn ist rund und stumpf. Von vorne gesehen, springt die Breite der Stirn in die Augen, die an bei= den Seiten kugelig ausgebildet ist. Sehr groß ist die Joch bogenbreite. Die Breite des Kopfes setzt sich so über den mitt leren Teil des Gesichts bis zum breiten Kiefer fort.- Die Weichteile zeichnen sich durch die dide Hautbedeckung aus. Ty= pisch ist dies für die Nase, die sich dann oft nicht von dem Gefichtsteil abhebt. Das Gesicht hat volle Wangen. Die ostische Saut läßt eine sichtbare Durchblutung vermissen, weshalb sic oft einen Eindrud der Abgestorbenheit" erwedt. Die Hautfarbe ist gelblich. Das Haar ist did, sein Gespinst hart und straff, die Farbe braun bis schwarz. Die Regenbogenhaut ist ebenfalls braun. Die Lidöffnung ist gering, sodaß das Gesicht. wie Günther sagt, einen dumpfen Ausdrud annimmt. Betrach ten wir nun nach den leiblichen die geistigen der ostischen Rasse! Die Hauptmerkmale der ostischen Wesensart sind folgende: Ge duld, Unrührsamkeit, große Anhänglichkeit an Familie und Dertlichkeit, Beharrlichkeit und Langsamkeit des Geistes, Friedfertigkeit, Genügsamkeit. Verlangen nach Beschaulichkeit, Erwerbsamkeit und Engherzigkeit, geringer seelischer Aufschwung. Kleinlichkeit, Vorsicht, Beharrlichkeit. Ueberschwang fehlt dem ostischen Menschen völlig. Sein Geist ist nur auf nächste Zwede
In China leben die Kampfhandlungen wieder langsam auf. Man war zunächst auf beiden chinesischen Seiten etwas zurückhaltender geworden, als man die japanischen Truppenlandungen, besonders in Tsingtau, erfuhr. Es dürfte bei den ferneren Kämpfen sich schwerlich ein Zusammenstoß mit den japanischen Streitkräf= ten vermeiden lassen, die unser früheres Schutzgebiet In Ungarn macht sich eine lebhafte start befestigen. Mißstimmung gegen den Völkerbund breit, da dieser zu einer Regelung der zwischen Rumänien und Ungarn hängenden Streitfragen noch nicht gekommen ist. Ungarn sieht in dieser Verschleppung eine Benachteiligung seinerseits. Verständlich daher, wenn in dem ungari schen Parlament harte Ausdrücke gegen den Völkerbund fielen, ja selbst mit dem Austritt gedroht wurde. Der Baltantonflitt Albanien- Jugoslawien scheint nun durch einen energischen Schritt der Großmächte in den interessierten Hauptstädten beigelegt zu werden. Beide Länder werden in ihren Forderungen unter dem Großmachtdruck nachzugeben haben. Im deutschen Reichstag gab der Reichsaußenminister Stresemann eine vorzügliche Erwiderung auf die Luneviller Hetrede Poincarés. In ihrer ganzen Art maßvoll, aber doch alles fagend, hatte sie wohl ihren Höhepunkt in der Frage: Frankreich, wohin gehst du? Frankreich steht am Scheidewege; entweder folgt es dem friedfertigen Briand oder dem friegslustigen Poincaré. Daß die Poincaré und Stresemannrede nicht ohne Einfluß geblieben sind, erhellt schon der neue Beschluß der sozialistischen Partei Frankreichs auf ihrem Parteitag, in der neuen Heeresvorlage dem Regierungsentwurf in wichtigen Punkten scharfen Widerstand entgegenzusetzen. Das Ausland hat sich fast überall nach dem Bekanntwerden der beiden Reden auf Seite Stresemanns gestellt. Ob allerdings ein sonstiger fühlbarer Gewinn dabei herausspringen wird, bleibt zweifelhaft. Poincaré
Im Zusammenhang mit der Diskonterhöhung fragen ängst liche Gemüter, ob unsere Währung gefährdet sei. Strupellose Bersonen, die Geld aus der Unwissenheit oder dem Sensations hunger mancher Kreise ziehen wollen, verbreiten Flugblätter, in denen das Schredgespenst einer neuen Inflation heraufbe schworen wird. Der Umstand, daß die Devisenfurse leicht geStiegen sind, wird für die Zwede der gewissenlosen Geldver diener ausgenutzt. In Wahrheit haben sich die Kurse stets zwi schen den sogenannten Goldpunkten bewegt, zwischen den Gren zen also, in denen den Schwankungen einer Währung feine Besorgnis zukommt. Ebensowenig ist aus dem Zahlungsmit telumlauf eine Besorgnis für die Währung herzuleiten. Ob gleich die Kaufkraft des Geldes im Verhältnis zur Vorkriegszeit um mehr als ein Drittel geringer ist, bleibt der Zahlungs: mittelumlauf noch unter der Zahl von 1913 in damaliger Höhe von sechs Milliarden zurüd. Dazu kommt, daß trotz der Verminderung des Devisenbestandes, die in den letzten Monaten eingetreten ist, Gold und ausgewiesene Devisen zusammen bei der Reichsbank annähernd 2 Milliarden Reichsmart betragen, mithin ein fräftiges Schutzmittel bedeuten.
der Hausfrau dienen die Arbeit der grossen e abnehmen. Dersale vollkommene Wasch= Dersale wäscht von ohne alle Arbeit und ohne alle Zutaten.
*
Folgen der Neuregelung des Achtstundentages. Schon während der Veratung der Verordnung zur Abänderung der Arbeitszeitverordnung hat sich das Handwerk gegen die starre Festlegung auf den schematischen Achtstundentag gewandt und mit Recht darauf hingewiesen, daß eine Neuregelung der Arbeitszeit nicht so weit gehen dürfte, jede produktive Mehrarbeit mit einem Schlage zu unterbinden. Knopp 6 Wochen nach dem Inkrafttreten der Verordnung zeigen fich die befürchteten Folgen auf das Deutlichste. Die Klagen mehren sich über die gerade für das Handwerk eingetretene Belastung. Aus einem Kammerbezirk wird dem Deutschen Handwerks: und Gewerbekammertag berichtet, daß sich die Gewerkschaften an der Kontrolle über die Einhaltung des Achtstundentages beteiligen und wegen Ueberarbeit bereits recht empfindliche Strafen, in einem Falle sogar 800,- R.-Mt., verhängt wurden. Unberüdichtigt bleibt hierbei, daß im Handwerk andere Voraussetzungen
vorliegen, wie in einem Großbetriebe. Mit Recht hat Reichs
tommissar Ministerialdirektor Dr. Reichardt erneut darauf verwiesen, daß ein Handwerksbetrieb mit drei und vier Arbeits: fräften nicht mit einem Riesenunternehmen mit Tausenden von Arbeitern auf eine Stufe gestellt werden kann. Trotz dieser Tatsache muß immer wieder darüber Klage geführt werden, daß der Gesetzgeber zu wenig auf die Eigenarten und Sonderheiten des Handwerks eingeht.
hält es angesichts der politischen Lage nicht für an gängig", auf die Rede Stresemanns zu antworten. Ein schlauer Fuchs zieht sich überall aus der Schlinge! Varis erlebt zur gleichen Zeit sein Sensatiönchen. Durch einen fühnen Handstreich wurde der Royalistenführer Daudet aus dem Gefängnis entlassen. Anhänger von ihm besetzten alle Telephonleitungen zum Justizministerium, der Gefängnisdirektor bekommt den energischen Befehl zur sofortiaen Freilassung, angeblich aus dem Ministerium, er tut's und Daudet ist verschwunden! Nun heißt es: Haut ihn! Wer ist der Schuldige? Wo sind die Missetäter! Das Organ Daudets hat einen Teil des Schlachtplans enthüllt, aber die Helfer verrät es nicht. Nach den letzten unbestätigten Meldungen soll Daudet in der Schweiz aufgetaucht sein. Wie dem auch sei, das Blatt Daudets findet rasenden Absatz! Und wenn's nur ein Geschäftstrid war! Im deutschen Reichstag wurde weiter der italienisch- deutsche Vertrag genehmigt, der uns hoffentlich Rechte in die Hand gibt für unsere Stammesgenossen in Tirol mehr eintreten zu können. Der hessische Landtag hatte sich mit einer Anzahl die Wahl betreffenden Anträgen zu befassen. Der Antrag auf Schaffung von Einzelwahlkreisen wurde
-
"
gerichtet. Günther nennt den oftischen Menschen einen an sich. an seine Familie denkenden Spießbürger. Vaterlandsliebe ist bei ihm gering, friegerischer Sinn fehlt. Nach Günther neigt. der ostische Mensch zu Massenbildung und zur Vermittelmäßi gung. Das Triebleben ist bei ihm dumpfer und zäher. Einen Phantasten" oder„ Idealisten" gibt er niemals ab. Oft zeigt er Gehässigkeit, verbunden mit Nörgellust, Mürrischkeit und Verschlagenheit. Er besitzt eine gewisse Menschenkenntnis, Han delstüchtigkeit und einen Zähfleiß“. So nennt schließlich Günther im ganzen das Wesensbild der ostischen Rasse- verglichen mit den Eigenschaften der Nordrasse nicht günstig oder anziehend. Auch findet man bei der Ostrasse eine geringe förperliche Reinlichkeit. Nach allem Gesagten ist die ostische Rasse teine kulturschöpfende und Führerveranlagung besitzende, weshalb sie immer Führer braucht und diese dann in Gestalt nordischer Menschen meist erhält. Indes ist der ostische Mensch nicht als arbeitssamer, ruhiger und friedfertiger Staatsbürger zu vermissen. Auch weist er eine große musikalische Begabung
abgelehnt. Die Herabsetzung der Abgeordnetenziffer ebenso mit Stimmengleichheit. Sonderbarerweise stimmte selbst die Sozialdemokratie dagegen. Die Wahlperiode wurde auf 4 Jahre erhöht.
-
-
Amerikani
sche Journalisten bereisten in der letzen Woche den Rhein und statteten in Mainz und Darmstadt dem Hesfenland einen Besuch ab.
auf. Als letzte europäische Rasse, die sich in Deutschland, wenn auch in geringerer Zahl und zwar in Nordostdeutschland, vorfindet, hätten wir nun die oftbaltische zu behandeln. Ihr Körperwuchs ist ungefähr der gleiche wie bei der ostischen, jedoch scheint er stärker. Der Gliederbau zeigt eine gewisse Derbheit. Muskelstärke, Untersetztheit, Breite, grobe Konstitution tennzeichnen weiter den ostbaltischen Menschen. Die Körperhöhe ist auch nicht sehr groß; so etwa wie bei der ostischen Rasse. Breiter, furzer Hals, schwerer und großer Kopf verbinden sich ferner mit dem Begriff: ostbaltischer Mensch. Er ist furzschädlich, breitgesichtig. Der Schädel ist nicht so abgerundet wie der ostische. Der Gefichtsteil des Schädels ist größer als das oftische. Die Stirn ist breiter und hat deutliche Stirnhöder Die Jochbogen treten ziemlich hervor. Der Unterkiefer ist be= sonders auffallend ausgebildet. Das Gesicht ist höher als das ostische. Stirnneigung, Ueberaugenwülste, Unterfieferwinfel nähern sich denen der Nordrasse. Die Nasenwurzel liegt flach. Die Nase tritt unten mehr aus dem Gesicht hervor und ist, da sie daselbst unten eingebogen ist, im unteren Teil nach oben aufgestülpt. Dadurch erscheint die ostbaltische Nase als sehr häßlich. Das Auge liegt nach vorn. Die Grobheit der Züge macht sich allenthalben bemerkbar. Die Nase hat eine breite Wurzel. Diese Breite behält sie in ihrem ganzen Verlaufe bei. Die Lochfläche, auf die man auffieht, ist sehr breit. Die Nasenlöcher bilden einen stumpfen Winkel. Die Nase ist weiterhin startfleischig. Das Gesicht macht durch die Jochbogenbreite
-


