Einzelbild herunterladen

Sonnabend, den 29. Mai 1926.

in Gemeinden mit unter 100 Einwohnern

"

100-500

500-1000

1000-2000

23

2000-20 000

"

über 20 000

"

57

5,60

4,85

4,53

4,38

4,15

auf 1 Haushaltung auf 1 Familie 5,17 4,23 4,10 4,08 4,01

3,78

3,69

Eine Abnahme der Wohndichte ist besonders in den größeren Städten zu verzeichnen, jo tommen

Φετίοπεπ

1910 14,6

1925 12,7 1910 17,7 1925 14,8 1910 25

auf ein Haus in Darmstadt

Mainz

Offenbach

Gießen

1 0 16 1925

1910 13,8 1925 12 12 nu 1910 11,5 1925 9,9

Worms

gagacade 1925 15,8

In ganz Hessen tamen auf 1 Wohnhaus im Jahre 1910 7,2 Personen, im Jahre 1925 nur 7 Personen. Es ist also selbst un­ter Einbezug der Landgemeinden noch eine Abnahme der Wohn­dichte zu verzeichnen.

Das deutsche Bolt erlaubt sich also nach dem verlorenen Krieg und nach dem Zusammenbruch der Währung einen grö Beren Wohnungslugus als vor dem Krieg.

Da ganz allgemein eine Bezarmung des Bolles gegen 1914 eingetreten ist, tann dieser Wohnungslugus nur in Zusammen hang gebracht werden mit der Zwangswirtschaft, die die Miet­preise fünstlich niedrig hielt, sodaß jedermann sich soviel Wohn­raum zueignen fonnte, als er wollte, weil die Miete keine Rolle spielt. Es ist das tatsächlich in unzähligen Fällen geschehen, was jur Folge hatte, daß andere Familien teinen Wohnraum be­tommen fonnten und dazu übergehen mußten, den entbehrlichen Wohnraum des anderen gegen teuere Untermiete abzumieten. Dieser Zustand dauert bis heute noch an, und die wirtschaftlich unvernünftige Miete und die Möglichkeit durch Untervermieten ein Geschäft zu machen, gestattet es vielen Mietern, Wohnungen zu halten, die zu ihren Einkommensverhältnissen in feinem Ber­hältnis stehen.

Wenn eine richtige Verteilung des Wohnraumes vorgenom men würde, fönnten alle Wohnbedürfnisse befriedigt werden, das lehrt das Ergebnis der Volkszählung in Hessen. Einzig und allein die Zwangswirtschaft erlaubt es Einzelnen, Wohnraum über Gebühr in Anspruch zu nehmen ohne Rücksicht auf ihre wohnungssuchenden Mitmenschen.

Die Erfahrung hat gelehrt, daß der Ausgleich am Woh­nungsmarkt nicht unter dem Zeichen der Zwangswirtschaft, son­dern nur in freier Wirtschaft von sich gehen kann.

Die hessische Regierung hätte allen Anlaß, sich diese Zahlen einmal anzusehen und die Folgerung daraus zu ziehen.

Angesichts der obigen Zahlen verlieren auch die Wohnungs­lojenziffern der Wohnungsämter jeden Anspruch auf Glaub­würdigkeit.

Man hebe die Wohnungsämter auf, gebe die Wohnungen frei und die Wohnungsnot wird bald ein Ende haben. Die hes= sische Regierung hat indes nicht den Mut, das Uebel an der Wurzel zu fassen, weil sie die Wohnungszwangswirtschaft als Köder für ihre Wähler nicht vermissen möchte. Daraus folgert man, daß die Beibehaltung der Zwangswirtschaft lediglich aus politischen Gründen erfolgt, mögen tausende von Famlien auch dabei zu Grunde gehen.

( Schluß folgt.)

Die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Monat April. Von der Pressestelle beim Reichsverband des deutschen Handwerks wird uns geschrieben:

Die Hoffnungen, die im März auf das Eintreten der Früh­jahrssaison gesetzt wurden, sind im ganzen betrachtet, für das Handwerk nicht in Erfüllung gegangen. Zwar tönnen einige Handwerkszweige, die besonders zu den Saisongewerben zu rechnen sind, eine Belebung der Geschäftstätigkeit aufweisen, je­doch ist diese sehr geringfügig und steht hinter den Vergleichs­

Der Sport in den deutschen Kurorten.

Von 6. Schmidt,

Syndikus des Allgemeinen Deutschen Bäderverbandes. A.D.B. Der Begriff Sport hat im Laufe der Zeit eine ge­wisse Wandlung erfahren. In seinem grundlegenden Werk über die Sygiene des Sportes" gibt Professor Dr. Siegfried Weiß­bein an: Unter dem Wort Sport", das aus dem englischen Wort disport"( Erholung) abzuleiten ist, fassen wir diejenigen Leibesübungen zusammen, welche uns außerhalb unserer Berufs­tätigkeit zur Erholung und Entwicklung unserer förperlichen Fähigkeiten dienen."

Das war der Sport, der im Altertum der wichtigste Be standteil der Erholung war und namentlich bei den alten Grie chen als Gymnastik gepflegt wurde im Interesse der Ertüchtigung der Jugend zur Erhaltung der Körperkraft des Mannes und als Schutz gegen ein vorzeitiges Alter. Das ist auch der Sport, der unserem Volte zu seinem Wiederaufbau not tut, und der in allen unseren Badeorten dieselbe Heimstätte findet, die er einst bei den Klassischen Völkern des Altertums hatte.

Der Sport im Sinne der Stählung des Körpers und der Er­tüchtigung des Menschen war das Kennzeichen der Erholungs­stätten des alten Hellas; das Streben nach Höchstleistungen trat in den Hintergrund. Im alten Rom, in dem der Ruf ,, Panem et circenses" in die schwersten Nöte der Zeit hinaus erscholl, waren die Rekordleistungen im Sport das verherrschende Prinzip. Das Mittelalter vernichtete jegliches Sportinteresse und jegliche Sportbetätigung.

Bon England her fam in unserer Zeit das Interesse für Sportbetätigung für den Mann wie für die Frau zu uns u. damit eine neue Aera für die förperliche Ertüchtigung als Gegenge wicht gegen eine einseitige geistige Belastung. Englische Rasen­spiele hatten sich schnell die Gunst des Publikums erworben, und

BSCI, Gießener Zeitung"

monaten des vergangenen Jahres bedeutend zurüd. Besonders ift zu beachten, daß das Bauhauptgewerbe eine auffällige Stille aufweist. Diese Lage des Handwerts entspricht im allgemeinen der deutschen Gesamtwirtschaft, besonders wenn man die Er­

Nr. 22.

werbslojenziffern zum Vergleich heranzieht. Diese Ziffern find Darmstadt, aber das war ja vorauszusehen. Trotz der

allerdings im Berichtsmonat etwas zurüdgegangen, jedoch wird von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, daß es zur Haupt­sache der Bedarf der Landwirtschaft an Arbeitsträften ist, welcher diesen Rüdgang bewirkt hat, und zum anderen auch die Jnan­griffnahme größerer Notstandsarbeiten. Außerdem ist die Beob achtung zu machen, daß die Besserung in einigen Gewerbe­gruppen durch eine Berschärfung in anderen wieder aufgehoben ift. Ferner tann darauf hingewiesen werden, daß die Stillegung Don Betrieben wohl noch nicht ihren Abschluß gefunden hat. Besonders aus dem Dortmunder Bezirk werden Befürchtungen nach dieser Richtung geäußert. Im Zusammenhang mit dem Zu standekommen der Vereinigten Stahlwerte ist damit zu rechnen, daß bei der Verteilung von Produktionsquoten unrentable Werte gänzlich ausgeschaltet werden und auch noch weitere Zechen zum Stillstand kommen, die vielleicht niemals wieder dem Betriebe übergeben werden. Die Maßnahmen der Gemeinden, dieser Erwerbslosigkeit vorzubeugen, find bislang noch zum großen Teil vergeblich gewesen, da als einziges Mittel die Heranziehung neuer Industrieen in Frage kommt. Der Ber im letzten Monat gestiegen ist. Ein Zeichen dafür, daß der pflanzung der Bevölkerung nach anderen Industriegegenden setzen sich erhebliche Schwierigkeiten entgegen.

Bei dem Daniederliegen der Gesamtwirtschaft ist es erflär lich, daß die ganze Wirtschaftslage des Handwerks sich ebenfalls noch in einer starten Krisis befindet. Aus dem Bezirk der Handwerkskammer Oldenburg wird bemerkenswerterweise be­richtet, daß die Zahl der Konkurse und Geschäftsaufsichten noch Auftragsbestand sehr gering ist, ergibt sich auch daraus, daß in der gegenwärtigen Jahreszeit sich das Handwerk sehr stark um die Erlangung öffentlicher Aufträge bemüht, was sonst in diejer Zeit nicht zu geschehen pflegte. Dabei sind die Preise, die bei staatlichen und kommunalen Vergebungen erzielt werden, nach übereinstimmenden Berichten sehr ungünstig. Die Behörden

gehen sehr häufig wieder zu der Gewohnheit über, dem billigsten Angebot den Zuschlag zu erteilen, und auf der anderen Seite be= mühen sie sich, die in Gemeinschaft mit den Finanzämtern fest­gesetzten Tagelohnsätze herabzudrücken. Auch bei den privaten Aufträgen führt die Krise zu starkem Preisdruck.

Der Mangel an Kreditmitteln machte sich auch in diesem Monat sehr drüdend bemerkbar. Die Flüssigkeit des Geldmarktes brachte für das Handwerk, da es langfristiger Kredite bedarf, feine Vorteile. Aus einigen Gegenden Deutschlands wird be= richtet, daß das Streben nach langfristigen Krediten die Grund­lage für die Gründung von Mittelstandsbanken sei. Geflagt wird aus demselben Bezirk darüber, daß die Banten kurzfristig angelegte Gelder zur Abdeckung eingeräumter langfristiger Kre­dite benutzten und dadurch den Handwerker in seiner Bewegungs­freiheit sehr einengen. Die Kapitalknappheit machte sich bei den Steuerzahlungen besonders bemerkbar, weil die flüssigen Mittel des Handwerks zum größten Teil in den Kreditgeschäften mit der Kundschaft festgelegt waren. Im übrigen zeigte sich bei der Veranlagung zu den verschiedenen Steuerarten, daß die Frage­bogen für die Veranlagung zu kompliziert waren und die Hand wertstammern eine erhebliche Arbeit durch die Beratung der be­zirksangehörigen Handwerker hatten. Bei den endgültigen Ver­anlagungen trat zutage, daß das Einkommen vieler Handwerks­betriebe im Vorjahre auf einer ungeahnt niedrigen Stufe ge­standen hat. Wenn im vorigen Bericht schon die Befürchtung geäußert wurde, daß die Senkung der Staatssteuern durch eine Erhöhung der Kommunalsteuern ausgeglichen werde, so scheint diese Befürchtung in Erfüllung zu gehen, da verschiedene Berichte auf das Anziehen der letzten Steuerart hinweisen. Besonders im Dortmunder Bezirk wurde hierüber geklagt, wo jetzt die Ge­meinden gezwungen sind, die Gewerbeertragssteuer heranzu­ziehen. Hierdurch werden in erster Linie die Klein- und Mittel­betriebe belastet, da die Großbetriebe keine Erträgnisse aus: weisen.

Die Rohstoffpreise haben wenig Veränderung erfahren, einige zeigten einen geringen Abschlag. Auch die Lohnverhält nisse sind ziemlich die gleichen geblieben.

die deutschen Bäder haben viel dazu beigetragen, diese gesunden Spiele in unserem Volke beliebt zu machen. Die Pflege der englischen Spiele in den weltbekannten deutschen Kurorten zog gutes englisches Publikum an, das seinerseits wieder auf die Verbreitung der englischen Sportspiele in Deutschland einen großen Einfluß ausübte. Von den Bädern ging das Interesse am Sport in das deutsche Volk über, ein Verdienst unserer Kur­orte, das nicht unterschätzt werden soll.

Heute ist in Deutschland Sport und Erholung derselbe Be­griff. Die Bedeutung des Sportes als gesunde förperliche Be tätigung ist von den Führern unseres Volkes schnell erkannt wor­den, und unsere Behörden haben die Pflege des Sportes in ihren Aufgabenkreis gezogen. Der Traum des Turnvaters Jahn ist in Erfüllung gegangen! Wo die Bedeutung des Sportes so an erkannt wird, da steigert sich natürlich die Freude am Sport und das Interesse an sportlicher Betätigung. Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, sich im Kampf um das Dasein von seiner Arbeit eine Zeitlang loszulösen, um sie der körperlichen Betätigung zu widmen, so zwedmäßig und notwendig das auch wäre. Erfreu­licherweise ist es aber den weitaus meisten Schichten unseres Voltes zur zweiten Natur geworden, eine Zeitlang im Jahre von der Arbeit auszuspannen und in einem Kurort Erholung zu suchen. Mag es ein Heilbad sein oder ein Luftkurort, dem Bade­gast bleibt neben dem Gebrauch seiner Kur immer noch eine Zeit, die er körperlicher Betätigung widmen fann und soll. Daher bietet ihm der Aufenthalt im Kurort die beste Gelegen heit zur Sportbetätigung, u. es ist nur eine fluge Maßnahme der Kurorte, Gelegenheit zur Ausübung eines gefunden Sportes zu schaffen. Wer einen Kuraufenthalt ernst nimmt, der wird sicher in dem nächtlichen Aufenthalt in Bars und Dielen, an den Trinkgelagen und den wilden uns wesensfremden Tanz- und Musikweisen nur das falsche angewandte Narkotikum sehen, das ihn betäubt und ihn über die Gorgen des Daseins hinwegtäuscht, das aber die Nerven entfräftet und ein bitteres Erwachen zur

Sonnabend, ben 29. Mai 19

Das sind Versprechungen hoffentlich läßt die Tat nich Heibt eben die bange Frage, ob Behörden entsprechend den münd Ertlärungen in der praktischen eintritt, ob sich die zukünftige Wi politik im Reich und in den Län den in Darmstadt abgegebenen wird. Der Ernst der Stunde ist Der Tagung und nicht zuletzt Ministern zum Bewußtsein geto an der Zeit, daß den Worten au sschon in der Politik und im Fehler, fich von den Wogen des 3 ist das bei wirtschaftlichen F achlichen Arbeit. Ganz besond Landwirtschaft, wo unter dem 3 bau der Intensität, der Ueberg richsführung sehr schnell vor fi mit der Rentabilität auch den

Hilfe für die Landwirtschaft. Ziemlich scharfe Worte sind ausgesprochen worden auf der Tagung des Deutschen Landwirtschaftsrates in politischen Schwierigkeiten, die gerade in diesen Tagen der Reichsregierung im Zusammenhang mit der Flag­genfrage, dem Aufwertungsproblem und der Fürstenab­findung entstanden sind, hat nicht nur der Reichser­nährungsminister Dr. Haslinde der Tagung von Anfang bis zu Ende beigewohnt, sondern am zweiten Tage ist auch der Reichskanzler Dr. Luther erschienen, um eine programmatische Erklärung über die agrar­politischen Absichten der Reichsregierung im Rahmen der gesamten Wirtschafts- und Handelspolitik zu geben. Auch die anderen Reichsministerien und die Regierun­gen der Länder, sowie die anderen Berufsstände hatten sich durch führende Männer vertreten lassen. Die An­wesenheit des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht neben dem Präsidenten und den Vorstandsmitgliedern der Rentenbank war schließlich auch eine Anerkennung der Bedeutung nicht nur der Tagung und des Landwirt­schaftsrates, sondern der Landwirtschaft überhaupt.

Ueberblickt man den äußeren Verlauf der Tagung, ruft man sich nochmals den Wortlaut der Erklärungen der Reichsregierung, der Reichsbank und der anderen nicht landwirtschaftlichen Vertreter ins Gedächtnis zu rüd, so sollte man meinen, daß die Landwirtschaft voll zufrieden sein könnte, daß für sie aufs beste gesorgt würde und daß für die deutsche Volkswirtschaft nun wirklich nicht mehr die Gefahr besteht, daß der größte in sich ge­schlossene bodenständige Berufsstand, die Landwirtschaft, vor einem endgültigen Zusammenbruch steht.

Aber trotzdem hat die Bereitschaft der Regierung, helfend einzuspringen, natürlich gewisse Grenzen, und es fragt sich nur, wo die Grenzen liegen. Der Reichs­fanzler hat es angedeutet und der Reichsbankpräsident Dr. Schacht hat es flar herausgesagt: Ich bedauere ein Wort des Herrn Präsidenten ganz besonders, daß er nämlich darauf angespielt hat, der Landwirt müsse sich überlegen, nicht, wie er produziere, sondern, daß er sich seinen Besitz erhalte. Ich halte das für ein außer= ordentlich gefährliches Wort und bedauere es auf das äußerste, wenn es etwa so aufgefaßt werden sollte, als ob die Landwirtschaft nicht in erster Linie auf die ge­steigerte Produktivität hinarbeiten sollte. Die Reichs­bank wird sich die Kreditnehmer ganz genau darauf an­sehen, ob sie den Kredit lediglich zur Erhaltung ihres Besizes zu haben wünschen. Es liegt mir daran, meine Herren, die Gewißheit zu haben, die Sie sehr oft außer acht lassen, daß die in Anspruch genommenen Kredite auch zurückgezahlt werden müssen. Wenn Sie glauben, ohne dieses Prinzip auszukommen, dann bitte ich Sie, davon überzeugt zu sein, daß Sie dann auch ohne die Reichsbant auskommen müssen. Wenn Sie glauben,

ohne dieses Prinzip auszukommen, dann bitte ich Sie, davon überzeugt zu sein, daß Sie dann auch ohne die Reichsbank auskommen müssen." Diese eindeutigen Worte haben großes Erstaunen und eine gewisse Er­nüchterung hervorgerufen. Anderseits aber hat die dingt das Ganze auf dem Spiel steht. Reichsbank den festen Willen, da zu helfen, wo unbe­Dr. Schacht meinte, die Landwirtschaft werde zur Zeit dadurch be­unruhigt, daß die sämtlichen Kredite der Landwirtschaft, die um den 1. Dezember herum fällig sind, alle bezahlt werden müßten. Davon sei gar keine Rede; das Geld bleibe ja da und suche wieder nach Anlage. Wirklich getilgt werden müßten nur die 290 Millionen der Rentenbankkredite. Bezüglich der Rentenbanffredite

sei die Reichsbank bereit, für die neue Ernte eine Reihe von Hilfsstellungen zu geben.

Maizena Flammeris,

für Puddings

das Kraftmehl und Gebäck

Folge hat. Der gesunde Sport, die rationelle Ertüchtigung des Körpers durch Leibesübungen in der gefunden Luft des Kurortes ist dazu berufen, dem deutschen Volt die Kräfte wiederzugeben, die es in den schweren Zeiten der Not eingebügt hat.

Leider ist es noch viel zu wenig bekannt, wie mannigfache Sportarten in den deutschen Bädern, den Heilbädern, den Luft. furorten und den Seebädern zur Ausübung gelangen tönnen. Man darf wohl wissen, daß es feinen einzigen Kurort gibt, der nicht in größerem oder fleinerem Stil die Möglichkeit zur Sport betätigung gibt.

Allgemein bekannt ist der Wintersport in zahlreichen deut schen Kurorten. Nicht nur die internationalen Wintersportplätze, sonden auch weniger bekannte kleinere Luftkurorte bieten den Wintersportfreunden durch entsprechende Anlagen die Möglich feit zur Ausübung von Rodeln und Schlittschuhlaufen, von Bob und Sti. Vierzehn Kurorte in Deutschland unterhalten gut gebaute Bob- Bahnen mit allen nur denkbaren Einrichtungen. Schülern und Angehörigen der minderbemittelten Boltsschichten ist in den verschiedenen Kurorten Gelegenheit zu billigeren Quartieren und einfacher, aber gesunder und kräftiger Verpfle gung geboten. Durch die Anstellung von Sportlehrern ist es in den meisten Kurorten möglich, sich die Anfänge des Winter­jportes anzueignen.

erlieren, wo aber die Umstellu enfiver Wirtschaft, der Aufbau der Steigerung der Produktivitä meinem langjamen organisch iner Reihe von Jahren vor sich g

Lotale

Cin Flugtag in C Diese Worte enthalten für denn indungen. Er erinnert sich der ersten einem Fahrzeug, schwerer als die Luf gedenti lächelnd der meterhohen toßen fündigungen für sein langes as belahnten.- An seinem Geiste 3 beiden Fliegerei vorüber-- 3ei

tungen, unvergeßlich durch helde mlmann, Boelfe und Richthofen. unmittelbar der Niederbruch. Die Gegner sind die Fesselungsparagrap trages, welche unser Flugwesen zum g Aber den Worten getreu: Allen Gewalten zum Trog haben deutsche Flieger und Konstrukte jesorgt, daß das deutsche Flugwesen Aufstieg erlebt, denn der Luftfahrt ge Die Fahrt des 3. R. 3 nach Ameri flag um den B- 3- Preis der Lüfte in Warfsteine in der Weiterentwickelung Die ungeheure Anteilnahme und Bege deutschen Volke gefunden haben, zeuge de, mit dem das emsige Vorwärts Flugzeugindustrie verfolgt wird.

Schon spannt sich ein großes Nez Berkehrslinien über das Deutsche Reid

andenen Fliegerschulen zeugen po des Fluggedankens der seit Jahrtau gepflegt durch die Folgen des W erlitten hatte.

-

Aber viel bleibt noch zu tun üb Balles über den derzeitigen Stand Kiten und für die deutsche Luftfahrt

Ein Flugtag ist die Brüde zwisch briten Masse unseres Voltes, da nur bietet, jedem Einzelnen die modernsten haften praktisch vor Augen zu führer

Die Gesellschaft für deutsches Flu hut es sich zur Aufgabe gemacht, durch tegen mit einem eigenen Maschineng Zusammenarbeit mit Behörden und L leit des deutschen Flugwesens in dem Bon dieser Gesellschaft wird

Sonntag, den 6.

ein großer Flugtag in engster 3usan atehr-.- G., Oberhessen- Lahngau, G auf dem Flughafen tanstaltet. Das Programm ist nad

Die Rasensportspiele erfreuen sic besonderen Beliebtheit. Der Tennissp gemein zu jedem Bade, Golf und H Jateresse in den Kurorten. All di haben den guten Reitsport nicht aus

in denen der Tattersall noch ein une alte. Jagd- und Angelsport besoni der Seehund- und Möwenjago, haben ene angenehme Heimstätte.

Ein großes Verdienst um die F haben unsere Kurorte sich dadurch er jondere Turniere auf allen Gebieten für ihn fördern. Die großen sportliche butigen Kurorten haben stets eine E Das Publikum gefunden und üben ei viele Gesellschaftstreise aus. Sie feites Stammpublifum von internation ugleid der Einbürgerung des Sp Dienste geleistet. Pferderennen, Reit mobil und Motorradrennen oder St en, die Segel- und Ruder- Regatt e Mertmale für diesen und jenen Reite Sport, der Flugsport wird in legt durch Einrichtung von Flugplät un Schau- und Rundflügen. Es ist erfreulich, daß die Kurverm Dm Dienst der Förderung des Sporte groen Sportverbänden zu gemeinsame dur e dem Kurpublikum eine bieten und zugleich für den Sportgedan Den Leibesübungen, wie sie von ärztlid efordert werden, wird in den Kurort Betragen und manche Förderung zuteil. Bert beller seine Eigenschaft als Be

Das alte gute deutsche Wandern tritt im Frühjahr, Sommer und Herbst in unseren Gebirgen an die Stelle des Wintersportes. Auch hier hat die Neuzeit, namentlich in den Kurorten, durch Schaffung einfacher Herbergen und Unterkunftsräumen, die zum Teil an das Soldatenleben erinnern, fördernd gewirkt. Das Seebad lockt direkt zur Sportbetätigung an, denn die Ruhe am Strande nach dem Bade, so angenehm fie innerhalb gewisser Grenzen ist, dürfte in der Uebertreibung doch zur Erschlaffung und Ermattung führen. Sie ist nur dann wertvoll für die Ge­sundheit und Kräftigung, wenn sie mit angemessener törperlicher Betätigung verbunden ist.