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Rr. 52.

stohlen. Nun hat man auch die Täter, jaßt und konnte der Bestohlenen das et werden.

vnter, der sich in verdächtiger Weiss 6 und es auf Enten abgesehen hatte, Polizei in der Nähe des Philosophen­n feinem Rudjad befanden sich zwei

Semeinde hat eine Barade mit 3 Not en, die in Bälde beziehbar, und, wie nd, ben Eisenbahnwagen vorzuziehen agen 6600 Mart.

wurde am Abhange Des Totenberges pielplatz errichtet.

Eine vom hiesigen Geflügelzuchtver geflügelschau erfreute sich guten Be

Dießener Züchter ausgestellt.

1927 tagt hier die Gründungsver er Berfehrsvereins, mit dessen Errich ingerer Zeit beschäftigt hatte.

bei einer Treibjagd im Gegensatz zu tliche Zahl von 216 Hafen zur Strede

Hier ist der Hasenbestand ein recht Jägern abgehaltenen Treibjagd wurde Zahl von 110 Langohren erlegt.

den der von Wildschweinen angerich ýt groß. Kürzlich wurde in der Nähe

dig umgewühlt.

urde ein Gutsverwalter unter dem Tovember 1921 einen Gegualmord an Jangen zu haben.

Bürgermeister gewählt wurde hier M. mit 11 Stimmen.

esigen Gaswert tam es bei Schweiß­gsrohr zu einer Explosion, wobei ein die Luft slog. Menschen tamen nicht

mkeitsgründen hat die Stadtverord eamtenstellen gestrichen und mehrere stufe zurückgesetzt.

len mit Streichhölzern, mit dem sich

n und ein gleichaltriger Knabe der eider des Mädchens in Brand. Trotz hatte das Kind so schwere Brand­bald darauf verstarb. ungsnot wird hier durch den Neubau en, die bereits im April nächsten Jah­lich gemindert.

rchef der Herkules- Werke", Fabrikant

ne Woche gestorben.

ntagearbeiten auf der Gibelshäuser ir Treuth von hier vom elektrischen

r wurden in einem Didicht die bereits genen Beichen von zwei jungen Leus iner Dame, aufgefunden. Es handelt Fabrikantentochter aus Kaiserslautern Prokuristen, der anscheinend erst das selbst erschossen hat.

Freitag, ben 24. Dezember 1920.

"

Gießener Zeitung"

Nr. 52

es schredlichen Todes gestorben ist eine Der Mainturstraße. Sie wurde ersticht dwunden aufgefunden. Wahrscheinlich ner brennenden Kerze zu nahe an das

mtzahl der an der hiesigen Universi dierenden beträgt 2160; hinzu kommen hweres Unglüd ereignete sich bei den stauwert. Eine auf zwei Pontons auf­sollte etwa hundert Meter flußauf Als die Dampframme an einer Stelle, wassers die Strömung besonders start plöglich der eine Ponton und lief voll ugenblid schon rutschte der Belag, auf

t war und auf dem sich auch die Ar­

asser und verschwand in den Fluten. en gelang, sich zu retten, sind die trunken.

ÜBERALL

cöhliche Weihnachten

Im Familienkreis.

Besinnliches und Beschauliches.

Liebe Bäter und Mütter!

wenn du sie darum bittest, vielleicht gehst du auch in die Schule und hast schon manches davon gehört! Aber vergi mir nicht über deiner Freude das kleine Kindlein in der Krippe!

Zum Schlusse euch allen, liebe Väter und Mütter, liebe Söhne und Töchter und liebes junges Volf, recht gesegnete und fröhliche Weihnachten. Möge euch das, was der ,, Familienkreis" bringt, reichen Segen bringen und Anregung über manches nach zudenken! Das wünscht euch der Schriftleiter

Nun feiern wir wieder Weihnachten! Es ist wieder heran­gerüdt, dieses stille heilige Fest! Schon merken wir den Kerzen­duft und schein! Selige Kindheitsstimmung erwacht in uns. Wir erinnern uns der Zeiten, da wir in fröhlicher Spannung dem Christkind, dessen Kommen mit so unsäglich vielen Geheim­nissen umgeben war, entgegensahen! Diese Freude unter dem Lichterbaum! Kann es ein sinnigeres Fest geben als das deut­sche Weihnachtsfest? Euch ist heute der Heiland geboren" wie Engelsmufit tlingen diese Worte in uns nach. Dürftig war sein erster Aufenthaltsort. Mit einer Krippe mußte er sich be­gnügen. Und doch, was umgab ihn vom ersten Augenblid an? Die Liebe seiner Eltern! Die Liebe, die auf Erden undergäng­lich ist, die bei der Geburt jeden Kindes immer wieder neu wird. Welch' heiße Wünsche haben wohl Maria und Josef für ihr Kind­lein gehabt! Und ihr, liebe Eltern? Auch ihr liebt eure Kin­ber, das wird niemand bestreiten, aber erzieht ihr sie auch im im Sinne Jesu? O, benut cute feierliche Weihnachtsstimmung richtigen Geiste? Könnt ih: sager, ich erziehe mein Kind stets und prüfet, wie eud, cuer Erziehungswerf gelungen! Dentet das vergangene Jahr durch, ihr Väter und Mütter! Dentet baran, eure Kinder zu guten evangelischen Christen zu erziehen! Bewahret sie vor all' dem Schund und Schmutz, der sie täglich umlauert, und welcher der Sünde nur zu gern dient. Bewahret euren Kindern das Jesuherz! Laßt die Anderen spotten, so viel sie wollen, die Verantwortung, die ihr tragt, ist groß! Denkt an eure eigene Jugendzeit, an die Gefahren, die euch umgaben! Nuyet das Weihnachtsfest zur inneren Einkehr und Ueberlegung! Auch an euch wende ich mich,

liebe Söhne und Töchter!

pen

Weihnachten!

Kürzlich stand ich wieder einmal im Dunkel der Nacht auf einsam- stiller Höhe, fern des Straßentreibens, des Lärms, der Aufregung, fern des öden Häusermeeres, der blechernen Kino­musit, des Ratterns der Autos, dem Tingel- Tangel der Kneis Eine andere Welt umgab mich da, hielt mich in ihrem Bann, redete ihre erhabene Sprache, zeigte mir ihre ewige, schauerliche Majestät: die Sternenwelt! Wie viele unserer über­modernen, überkultivierten, überzivilisierten Großstadtmenschen vermögen sich noch loszureißen von dem Gifthauch der Zeit, um in einsamer Stunde, auf windiger Höhe sich in die Herrlichkeit und ergreifende Pracht unendlicher Sternenwelten zu versenken? Täten oder könnten sie es, sie würden mehr als eine heilige Weihe- Nacht erleben! So mancher hat in seiner Schulzeit etwas von der Himmelskunde gehört, womöglich gar die Namen der Tierkreisbilder gelernt, aber nie ist er veranlaßt worden, die Sternbilder des Tierkreises auch zu sehen, in ihrer Bewegung, in ihrem jährlichen Kommen und Gehen auch zu beobachten. Sein Gemüt ist leer geblieben, einen Kreis lieblichster Freunde hat man ihm vorenthalten. Wer das Tierkreisband nicht kennt, der weiß nichts von den Toren Walhallas, der kennt nicht das Sternen- Halsband der Frau Gott Freya!

Denkt

-

So stand ich denn da oben, unter mir das Riesenlichtermeer der Stadt, dazwischen das schwarze Bild des ragenden, steiner­nen Domes, aber über mir der unausdenkbare, unausmeßbare, lebendig ewige Sternen- Dom, über mir der wunderbare Sternen mantel unserer ewigen Gott- Mutter Freya- Maria, übersät und durch wirft von funkelnden Gold- und Sternenstäubchen. Und ich grüßte meine alten Freunde: den herrlichen Wodanswagen, die Zwillinge, den Fuhrmann, das Siebengestirn, den Widder, den Drachen, den Herkules, die Leier. den Schwan, den Adler usw. Jahr um Jahr suche ich sie auf, zu sehen, wie sie uner­müdlich zu ewigen Kreisen im kleinen Jahrestatte sich anschiden, nach jedem Umschwung zu neuer Ausfahrt rüsten. Da bekommt die Sage vom wilden Heer und wilden Jäger einen Sinn, da wird mir das Märchen von der Himmlischen Mühle" lebendig und das alte Wort:

Wißt ihr, was ihr euren Eltern alles zu danken habt? Wiẞt ihr, wer von eurer Geburt an euer sorgsamer Hüter, Beschützer und Wegbereiter war? Das waren eure auf dem Boden des Evangeliums stehenden Eltern! Zeigt euch dessen würdig! Seid dessen stets eingebent! Dankt es euren Eltern, indem ihr in ihre Fußstapfen tretet; das Gotteswort leuchte euch in eurem ganzen Handeln voran! Dentt nicht bei manchen Gelegenheiten eure Eltern mißgönnten euch etwas oder eure Eltern seien ein­seitig. Sucht, wenn ihr schon älter seid, sie in ihrem Handeln zu verstehen. Dann erst erkennt ihr mit welcher Liebe eure El­tern, so lange sie leben, euren Lebensweg verfolgen. daran, was das Gebot euch darüber sagt! Es gibt Kinder, große und kleine, die an Weihnachten zu diesen Gedanken sehr ge­neigt sind, doch ist das Weihnachtsfest vorüber, ist alles wieder verschwunden! Jst das euer ganzes Christentum, euer ganzes Evangelium, wenn ihr so handelt! Schauet die grauen Haare eurer Eltern! Gar manches ist durch euch grau geworden! Denkt auch daran, daß ihr dereinst selbst Vater und Mutter heißt! Und nun zu dir

liebes junges Volk!

Du hast dich jetzt schon wochenlang auf das liebe Christkind gefreut. Und wenn du nun unter dem Weihnachtsbaum deine Gaben findest, deine Eisenbahn, deinen Baukasten, deine Puppe und was es sonst auch sei, so denke auch einmal zurüd an das fleine Jesukind, das in einem armseligen Kripplein lag auf Heu und Stroh und aus dem später der liebe Herr Jesus wurde. Da nimm dir doch vor, weil er uns ja das schöne Weihnachtsfest gegeben hat, alles das zu tun, was der Herr Jesus gesagt hat. Es ist gar viel, so daß ich dir es nicht alles hier im Augenblid aufzählen kann. Vielleicht erzählen es dir gern deine Eltern,

Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich fein;

offenbart sich mir in neuem, unsagbar schönem Glanze. Wende ich sodann den Blid zum Nordstern, dem ruhenden Pol, so stei­gen neue, uralt- ehrwürdige Bilder vor mir auf: mitten im kreisenden All, der ewig mahlenden Mühle, sehe ich sichtbar unsichtbar den Mühlstab", den Weltbohrer", die Weltesche", die als Halt der Welt aufgerichtete Gaumensperre des Fenris­wolfes". Voller Ergriffenheit ahne, nein ertenne ich nunmehr das große Geheimnis", erkenne ich den Mühlstabdreher", den ,, Weltachsenschwinger", den ungeheuren Willen, der das ganze All mit allem Hohen und Niedrigem durchpulst, ihm seine eherne, feste Ordnung und

Weihe

gegeben, eine Weihe, wie sie sich nur im Glanze und Zauber einer Sternen Nacht dem menschlichen Auge offenbart, eine Weihe, wie

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