Nr. 12.
otales.
ngserwachen!
m 21. März).
1 dringt durch die Natur
Str. 12.
ächtig Wort„ Es werde",
in Hain und Flur
Grün die weite Erde.
inaus wie Sturmeswogen: g fam ins Land gezogen.
t es in Busch und Wald
ternacht und Träumen,
b mit Allgewalt schen, Knospen, Keimen. lag, von hohen Eichen ng aus allen Zweigen. nrauscht in Tal und Höh'n
das Bächlein wieder; b und Aufersteh'n
frohe Lieder.
und Glodentlang der Herden
rühlingszeit auf Erden.
du, o Menschenherz,
Il nicht länger warten.
snotden Schmerz
in Gottes Garten.
es an allen Enden,
alles, alles wenden.
itenreiche Zeit
Frieden, Glück und Liebe;
weit und breit
arten Triebe.
Kranten hier auf Erden,
alle Frühling werden.
*
L. Roloff, Gießen.
nd. des§ 105 b Absatz 2 der ReichsGeschäftszweige des Handelsgewer
1 offenen Verkaufsstellen, die Be hrlingen und Arbeitern am Sonntag, eit von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr
Samstag, den 20. März. 1926.
"
Gießener Zeitung"
Anweisung zur Einkommensteuer- Erklärung in Hessen.
Richtlinien für die Einkommensteuererklärungen der Hausbejizer in Hessen.
Für das Einkommen aus Vermietung und Verpachtung ein schließlich des Wertes der Wohnung im eigenen Haus tommt die Frage auf Seite 2 des Steuererklärungsformulars Ziffer 6 in Frage. Hier werden die Gesamtsummen in Ansatz gebracht, während die Einzelberechnung auf Seite 6 unter Ziffer 6 stattzufinden hat.
Miete auf 100 Prozent und ebenso die für die. Hauszinssteuer maßgebenden Vorschriften, die am 1. April d. Js. in Kraft treten sollten, erst am 1. Juli d. Js. in Kraft treten zu lassen. Sam * 70 Binguine und„ Goliath", das Meerungeheuer. burg hatte vor einigen Tagen eine richtige Sensation. Mit dem Dampfer Maas" war am frühen Morgen die 5. Südpolarerpe= dition des bekannten Stellinger Tierpartes Karl Hagenbed im Freihafen glüdlich gelandet. Die ganze Presse der Hansastadt war vertreten. Photographen und Filmoperateure fehlten nicht. Denn es gab wahrhaftig ein Wunder zu schauen! Dem Karl Hagenbedschen Südpolarjäger, Herrn Friz Ehler, war es endlich nach langen Monaten gelungen, an der Eistüfte der Antarktis den größten Gee- Elefanten zu fangen, der 70 Pinguine und Wie Herr überhaupt jemals in Menschenhände geraten ist. Ehler das angestellt hat, darüber wird in Kürze ein abenteuerreiches Buch berichten. Dieses Dorfintflutliche Meerungetüm von einem Gee- Elefanten wiegt nur die Reinigkeit von 40 Zentnern und besitzt eine Länge von genau 4,80 Meter. Dabei ist der Roloß noch jung, ungefähr 6 Jahre alt, und erst im rechten Wachsen begriffen. Der Karl Hagenbedsche Tierpart in Stellingen besitzt in diesem wunderbaren Exemplar einer beinahe ausgestorbenen Tierart ein Prachtstüd, wie es in der ganzen Welt in teinem zoologischen Garten und in feinem Privattierpark zu bewundern ist. Im ganzen hat die Hagenbedsche Expedition bisher 15 Gee- Elefanten herübergebracht. Außer einem deutschen Zirkus, der von Hagenbeds Tierpart 2 fleinere junge Weibchen getauft hat, gibt es nirgendswo sonst See- Elefanten in der Gefangenschaft zu sehen. Mit dem großen neuen Wanderzirkus Karl Hagenbed, der Mitte März seine große Reise startet, tommen 2 dressierte Gee- Elefanten mit und mit beispiellosem Erfolge augenblidlich in dem festen Karl Hagenbed Zirkusgebäude in Wien gezeigt werden.
rsus für Leiter und Mitarbeiter von er Rechtsberatung veranstaltet das n mit dem Verband der Rechtsaus Om 12.- 24. April 1926 in der Frank die Kursteilnehmer sind wesentliche vorgesehen. Anfragen usw. sind zu useum E. V., Frankfurt a. M., Uniogramm des Kurses versendet. An
id, Gau 17, Rhein- Main- Lahn. Der te Gautag am 14. März in Gießen rtrefflichen Gauvorsitzenden Gottlieb n dem auch die Regierungen, sowie waren, kann als ein voller Erfolg auf orts gewertet werden. Nicht nur aus haus den Nachbargauen waren Ver hste Gautag findet in Frankfurt a. M.
gung der Luxussteuer.
isterium beabsichtigt nach eingehenden teuer ganz abzuschaffen. Maßgebend ist, daß die Verwaltungsarbeit mit en der Luxussteuer für die zunächst noch ertartikel nicht mehr im Einklang zu n befürchtet man durch die steuerliche iderbesteuerung des Kunstgewerbes um genstände aus unechtem Metall gleich. ben würden. Das Handwerk wird die Bugussteuer nur begrüßen.
bau und Friedensmiete.
Einführung der Friedensmiete war 1926 vorgesehen. Der Steuerausschuß fürzlich, die Erhöhung der gesetzlichen
Aus Nah und Fern.
Anzusetzen ist die tatsächlich eingenommene Miete oder Pacht im Kalenderjahr 1925. Wer Aufzeichnungen hierüber nicht be= sitzt, dem diene zur Orientierung, daß die gesetzliche Miete im Jahresdurchschnitt 80,5 Prozent der Friedensmiete betragen hat ( einschl. der Sondersteuer).
Die Instandsegungszuschläge haben im Jahresdurchschnitt 22 Prozent der Friedensmiete betragen, die Betriebskosten und Verwaltungskosten 23 Prozent, die Zinsen 7,5 Prozent und die Sondersteuern 28 Prozent.
Gegenüber der tatsächlich eingenommenen gejeglichen Miete ( 80,5 Prozent der Friedensmiete) stellen sich die Prozentsätze wie jelgt: Instandsetzungskosten 27,2 Prozent,
Betriebs und Verwaltungskosten 29 Prozent, Zinjen 9 Prozent,
Sondersteuern 34,8 Prozent,
zusammen 100 Prozent.
mit Rücksicht auf die verschiedene Höhe der städt. Grundsteuern in Hessen, eine Risikoprämie für Mietausfall und Gerichts- pp. Kosten, sowie die Abschreibung des Gebäudewertes.
Für diese Werbungskosten fönnen 50 Prozent der tatsäch. lichen Mieteinnahme( wenn diese der jeweiligen gesetzlichen Miete ohne Gewerbezuschläge entspricht) von der Miteinnahme in Abzug gebracht werden.
Um eine Vereinfachung des Beranlagungsverfahrens herbeizuführen, fann der Abzug verschiedener Werbungskosten im Bauschalwege erfolgen. Es handelt sich hierbei um die Instandsetzungskosten, die Betriebskosten ausschließlich der Grundsteuern
* Großen- Linden. Aus Kreisen des Handwerks und Gewerbes war am hiesigen Ort am 9. März 1926 zu einer Versammlung einberufen worden, um sich über die Frage der 3wedmäßigfeit der Gründung eines Ortsgewerbevereins schlüssig zu werden. In der aus Handwerks- und Gewerbetreisen stark besuchten Verjammlung, legte der Geschäftsführer der HandwerkskammerNebenstelle in Gießen, Herr Syndikus Rud. Röhr, in einem eingehenden Referat die Notwendigkeit und 3wedmäßigkeit des Zusammenschlusses der beteiligten Berufskreise dar. Seine Darlegungen gaben ein anschauliches Bild von der außerordentlich schwierigen wirtschaftlichen Lage des Handwerks und Gewerbes, hervorgerufen insbesondere durch deren zu starte steuerliche Belaftung. Auch aus den benachbarten Orten Langgöns und Leihgestern waren Vertreter erschienen. Die Versammlung empfahl den Interessenten aus den beiden Orten sich mit dem Ortsgewerbe- Verein Großen- Linden zur gemeinsamen Wahrnehmung ihrer Interessen zusammenzuschließen. Zu diesem Zweck sollen demnächst auch in diesen Orten Versammlungen stattfinden.
kommen. Die Selbstmordziffer ist in Besonders beliebt für solche Selbstmorde Sichhinabstürzen in einen der großaß viele derselben, z. B. der berühmte to- dauernd polizeilich bewacht werden, verhindern.
Weiter können folgende Ausgaben in ihrer tatsächlich ent standenen Höhe in Abzug gebracht werden:
1. die staatliche und die städtische Grundsteuer, 2. die staatliche und die städtische Sondersteuer, 3. die Hypothekenzinsen.
Wassergeld, Kaminfegergebühren, Brandversicherungsbeitrag. Vereinsbeitrag, Reparaturen, Abschreibung. Gerichtskosten und etwaige sonstige Mleinere Ausgaben sind in der 50prozentigen Bauschale enthalten, tönnen also nebenher nicht mehr in Abzug gebracht werden.
Selbstverständlich bleibt es jedem Hausbesitzer unbenommen, jeine Ausgaben spezifiert aufzuführen und keinen Bauschalsay anzugeben, besonders in den Fällen, in denen nachweislich höhere Aufwendungen gemacht wurden.
Wer die Sondersteuern für die 12 Monate des Jahres 1925 abzieht, muß auch die Sondersteuer für die 12 Monate als Einnahme buchen, was besonders für das 1. Vierteljahr 1925 zu be achten ist, wo die Sondersteuer noch nicht in der Miete enthalten war. Als uneinbringlich anzusehende Mieten aus 1925 brauchen bei der Mieteinnahme nicht angesetzt zu werden.
Steuer- Erklärungs- Muster.
3u 6. Einfünfte aus Vermietung und Verpachtung:
Darmstadt. Wie vom Odenwald- Verkehrsbund mitgeteilt wird, ist neben einer beschleunigten Durchführung des OdenwaldNedar- Eilzugs von Stuttgart nach Darmstadt( Stuttgart ab 6 Uhr vorm., Darmstadt an 10.14, in Frankfurt an 11 Uhr) die Einlegung eines Sonntags- Eilzug- Paares Frankfurt a. M. ab 6.47 Uhr vorm., Offenbach 7.06, Darmstadt Hbf. 7.20, Höchst i. O. 8.27, König i. O. 8.36, Michelstadt 8.49, Erbach 8.59, Eberbach 9.47 herbeigeführt. Der Gegenzug fährt Eberbach ab 7.42 abends und ist in Frankfurt a. M. 10.40 Uhr.
Spaltung der Frankfurter Deutschnationalen. Frankfurt a. M. Der Frankfurter Kreisverein der Deutschnationalen Volkspartei hat sich gespalten. Die eine, vollkommen rechtsradikale, Gruppe wird vom Landesvorsitzenden in
a) von unbeweglichem Vermögen( Grundstücke, Gebäude, Gebäudetelle, in das Schiffs= register eingetragene Schiffe)
R.M
1000.
Wo befindet sich der Grundbesitz( Gemeinde, Straße, Nr.)? Darmstadt, Müllerstr. 84 Mietwert der Wohnung im eigenen Hause( Zimmerzahl 5)
Mietwert der Ihnen ganz oder zum Teil unentgeltlich überlassenen Wohnung
Miet- und Pachteinnahmen( einschließlich derjenigen aus der Weitervermietung) aus Gebäuden, Grundstücken usw.
3025.
Einnahmen aus Vermietung von Reklameflächen u. dgl..
sonstige Miet- oder Pachteinnahmen( insbesondere Naturalbezüge)
Zusammen
4025.
R.M
Davon sind als Werbungskosten abzuziehen, soweit sie entweder bei den Mieteinnahmen( auch als Mietwert der eigenen Wohnung) oben mit angegeben sind oder nicht von den Mietern getragen werden:
Grund- und Gebäudesteuern, Hauszinssteuer Feuerversicherungsbeiträge
für Reparaturen( nicht Verbesserungen)
für Abnutzung( bei Gebäuden)..% des Werts
a) bei Beginn des Steuerabschnitts betrug der gemeine Wert
b) der Feuertassenwert.... R.M. sonstige Werbungskosten
Schuldzinsen, Lasten usw.( nachstehend erläutert) mit
Die vorstehenden Anweisungen gelten für Häuser, in denen die gesetzliche Miete für Wohnungen gezahlt wurden. Bei Häusern mit gewerblichen Räumen, für welche ein 10- oder 15prozentiger Zuschlag seit 1. April gezahlt wird, ändert sich die Mieteinnahme um wenige Prozent nach oben und der Pauschal
ECKSTEIN& SOHNE DRESDEN
1740.
Pauschale
2012.
R.M
Zusammen
250.
4002.
23.
say in wenige Prozent nach unten. Hierüber sind die Verhand lungen bei Drudlegung noch nicht abgeschlossen.
Wer eine Einkommensteuererklärung nicht abgibt, kann vom Finanzamt veranlagt werden.
GEGR. 1842
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muß. So paßte er in diese Welt der Unterdrüdung des Einzelnen, hat diesen Grundzug des japanischen Lebens also sogar noch religiös unterbaut und verstärkt, ihn aber nicht überwinden helfen.
Zigarette
rief der Mann ihr mit einem Blid auf mich zu:„ Du darfst dich nicht setzen." Er war sehr erstaunt, als ich die Frau zum Sigen nötigte. Mit tiefer Verbeugung vor mir nahm die Frau den Play ein.
Nun tönnte man natürlich leicht noch viele andere Schwächen und auch Laster im japanischen Boltsleben aufdeden. Ihre verschlossene, indirekte Art macht, oft gewiß zu Unrecht, den Eindruck der Falschheit. Auch schilt man sie undankbar, was ich persönlich für verkehrt halte. Für wirklich selbstlos Gutes, das man ihnen erwies, bezeugen sie vielmehr infolge ihrer Gefolgschaftstreue meist eine rührende Anhänglichkeit und bemühen sich, das Empfangene durch Gegendienste noch zu überbieten. Auch verdienen ihre Kaufleute längst nicht den Vorwurf der Unzuverlässigkeit, den man ihnen oft macht. Im übrigen haben wir Europäer nach all dem, was wir in den letzten zehn Jahren bei uns erlebt haben, Grund genug, die Kritik an andern aufzugeben und uns nicht so sittlich erhaben zu dünten. Bei uns in der Christenheit ist sicher mehr Licht als in Japan. Aber wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Der christliche Japaner Utschimura urteilt:„ Das Heidentum tann's auch mit den Greueln in der Christenheit nicht aufnehmen."„ Das hellste Licht wirft den dunkelsten Schatten."„ Dieselbe Sonne, die das Wachs schmelzt, härtet den Lehm." Und doch sagt er:„ Das Christentum ist uns willkommen, weil es uns hilft, unsere Jdeale zu erreichen." Wir müssen uns das abgewöhnen, in fittlicher Entrüstung zu schwelgen bei der Aufzählung der Sünden der nichtchristlichen Völker, zumal es reine Gnade Gottes und ganz und gar nicht unser Verdienst ist, daß wir die Kraft des Christentums haben, die jene entbehren müssen. Nicht unserer edleren Natur, sondern nur dem Christentum verdanken wir das, was bei uns besser ist.
trifft oft auch die Männer, tritt bei Volkserregungen häufig direkt tierisch heraus. So wurden beim Erdbeben von Tokyo ganz sinnlos Tausende von Koreanern und auch 3000 Chinesen vom Volte erschlagen, weil sie angeblich geplündert hatten. Aber besonders und dauernd trifft diese Grausamkeit die Frauenwelt. Daß die Eltern ihre Kinder in die Ausnutzung durch die Fabrifen und in die Bordelle verkaufen oder an Geschabesizer, ist nur so verständlich. Wieder hat hier der Buddhismus durch seine niedrigere Einschätzung der Frau, als der Erregerin der Lebenslust und der Gebärerin neuer Einzelexistenzen, diese Schwäche des japanischen Wesens noch verstärkt und sanktioniert, so daß besonders die gesamte Frauenwelt in Japan in unerhörtem Maße brutalisiert wird. Karl Haushofer schreibt mit Recht:„ Japan ist einer der ausgesprochensten Männerstaaten der Erde, so ausgesprochen, wie es vielleicht nur die alten griechischen Stadtrepubliken gewesen sind. Die Frau ist im 19. Jahrhundert in ihrer Eigenart und Persönlichkeit vollständig dem Staatszwed geopfert worden. Ihr blieb nur die Wahl zwischen der Rolle der Okusama, des„ verehrten Innern( des Hauses)", d. h. der völlig auf dieses Haus beschränkten Haushälterin und Mutter, und der Gescha oder Hetäre"( S. 45). Auch im modernen bürgerlichen Gesetzbuche Japans wird nur der Ehebruch der Frau bestraft, für den Mann gibt es nicht einmal den Begriff des Ehebruchs, er tann auch als Ehemann tun, was ihm beliebt. So ist auch sonst die Frau in Japan heute noch fast rechtlos. Und im Verkehr ist sie Dienerin, sonst nichts. Der Sohn muß in der Elektrischen sigen, während die Mutter steht. In der Straßenbahn in Kyoto erlebte ich im Mai 1924 folgendes: Ein junges, feines Ehepaar fuhr mit uns. der Wagen war sehr bejezt. Der Mann saß, die Frau stand vor ihm. Ich stand neben der Frau im Gang. Als neben dem Mann ein Play frei wurde, wollte die Frau sich setzen. Da
Daher wirft man das eigene Leben viel leichter von sich als bei uns. Daß Marschall Nogi mit seiner Gattin im Jahre 1912 seinem verstorbenen Kaiser freiwillig in den Tod folgte, diese Tat steht auch im heutigen Japan leineswegs vereinzelt da. Jm Osakabezirk haben im Jahre 1922 nachweislich 22 Perso: nen Selbstmord begangen, weil sie lieben verstorbenen Angehörigen nachfolgen wollten. Jm Juni 1924 begingen in Tokyo sieben Personen Selbstmord aus Demonstration gegen die Kräntung Japans durch Amerika, weil die Japaner aus Amerita ausgeschlossen wurden. Noch heute bewundern die Japaner die Tat einiger zwanzig Samurai( Ritter), die sich den Leib aufschlisten, weil ihre Partei in einem Kampf, in dem sie selbst Uns tapfer mitgefochten hatten, der Uebermacht unterlag. scheint es natürlicher, sein Leben in solchem Falle zu erhalten, um im nächsten Kampf durch erhöhtes Einsetzen des Lebens die Niederlage wieder gutzumachen. Noch im russisch- japanischen Kriege nahmen sich zahlreiche Krieger das Leben, weil sie nicht gleich Gelegenheit hatten, in den ersten Kämpfen ihr Dasein für den Kaiser vor dem Feinde zu opfern. So erklärt es sich auch, daß die japanischen Mädchen so willenlos bereit sind, sich, da= mit die Eltern Geld bekommen, auf Tod und Verderben in ein Bordell verkaufen zu lassen und damit in den furchtbaren, frühen Tod zu gehen.
der buddhistischen Lehre, daß man kein kommt diese sentimentale Stimmung sdrud, daß man kranke Tiere oder junge man nicht aufziehen will, nicht durch Welt schafft, sondern man seßt sie aus, läßt sie dort lieber langsam jammerübrigen ist man mit Tieren in Japan nherzig, sondern quält die Pferde oft lebenden Fiſchen auf dem Markt einen Rücken und trägt sie so nach Hause. n Japan ist von den Europäern aus n der Rifscha, dem kleinen, von einem Jen, so steigt bei steilen Hügeln oft ge nd geht die schwere Strede, der Japaner von seinem feuchenden Landsmann ang zum Sentimentalen ist die erſte panischen Volfscharatters. Die zweite der brutalen Unterdrüdung des elemeneinzelnen Menschen, die vielfache, böse sein und die Wertschäzung des Einzelel weniger start entwidelt wie bei uns. schlichen Persönlichkeit sieht ja auch der öchte, gottähnliche Daseinsform, sondern artungserscheinung, Täuschung und Berwigen Wesen, die überwunden werden
Wenn man nun schon das eigene Leben so niedrig einschätzt, so natürlich erst recht das Leben anderer. Daher erklärt sich die Grausamkeit dieser asiatischen Länder, die freilich von diesen Völkern selbst nicht so tief empfunden wird wie von uns. Aber die Tatsache bleibt natürlich gleich schlimm. Diese Grausamkeit
( Fortsegung folgt.)


