Samstag, den 16. Januar 1926.
Anbringung der Mehrfachzähler erfolgt nach Eingang der Anmeldungen der Reihe nach.
Auskünfte über die Stromtarife werden im Verwaltungsgebäude, Zimmer Nr. 4, erteilt.
Gießen, den 23. Dezember 1925.
Direttion des Elettrizitätswertes der Stadt Gießen,
Stolte.
*
Hierzu fühle ich mich verpflichtet, folgende Aufklärung zu geben:
Das alte Stadtparlament bescherte uns zum Weihnachtsfeit eine Neuordnung" der Preise für elektrischen Strom. Wäre Buntheit das Kennzeichen für die Güte und 3wedmäßigteit eines Tarifs, bann wäre der neue Gießener zweifellos einer der besten. Ob dies tatsächlich zutrifft, wird von Fachleuten bezweifelt. Die Zukunft muß es lehren. Jedenfalls ist es bebauerlich, daß in einer Zeit, da alle größeren Elektrizitätswerte die Einführung von Grundgebührentarifen planen, soweit sie solche nicht bereits anwenden, Gießen einen nach heutigen Begriffen rückständigen Tarif einführt und von der Notwendigleit der Beschaffung einiger tausend Doppeltarifzähler spricht. Der Grundgebührentarif ermöglicht es, derartig kostspielige Zähler auf die großen Abnehmer zu beschränken, und die Erfah rungen haben gezeigt, daß durch Einführung dieses Tarifs den Werken nicht nur teine nennenswerten Mehrausgaben, sondern im Gegenteil bessere Einnahmen erwachsen, ohne daß die„ Lichtspike" ungünstiger gestaltet wird. In der Tariffrage dürfte das letzte Wort in Gießen noch nicht gesprochen sein. Vorläufig muß man sich mit der jetzigen Lösung der Frage abfinden. Der Stromabnehmer fragt sich naturgemäß, was er durch die Neuerung sparen fann und welche der verschiedenen Tarifarten für ihn am vorteilhaftesten ist. Die folgende Betrachtung soll versuchen, die Frage zu beantworten. Der leichteren Uebersicht halber stimmen die folgend aufgeführten Punkte mit den der vorstehend abgedruckten Bekanntmachung des Elektrizitätswertes Gießen vom 23. Dezember 1925 überein.
A. Antrieb von Motoren.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Der Normaltarif I berechnet die Kilowatstunden ohne Rüdsicht auf die Tageszeit, in der sie abgenommen werden und staffelt, bei steigendem Verbrauch im Preise fallend. Dieser Tarif ist für alle Abnehmer, die sich an Sperrstunden nicht binden wollen und können, zweckmäßig, da Motoren auch wäh rend der„ Lichtspitze" ohne Mehrpreis für die KWst. im Betrieb bleiben tönnen.
Für alle Abnehmer von Energiemengen bis zu etwa 15 000 KWst. jährlich, die ihren Betrieb so einrichten können, baß sie während der Sperrstunden feinen Strom verbrauchen, ist der Sondertarif II zu empfehlen, ganz besonders dann, wenn ein Teil des Verbrauchs während der, Nachtstunden" also zwi schen 10 Uhr abends und 6 Uhr morgens erfolgen kann, woburch sich der Preis der KWst. bekanntlich auf 10 Pig. mit Rabatten für größere Abnahme ermäßigt. Einige Beispiele werden das vorstehend Gesagte erläutern.
Eine Werkstätte habe Motoren von insgesamt etwa 10 PS.= 7,5 Kilowatt installiert; tägliche Benutzungsdauer an 300 Arbeitstagen etwa 4 Stunden, daher Tagesverbrauch ca. 30, Jahresverbrauch ca. 9000 KWst.
Stromtosten nach Taris 1: 1000 KWst. je 28 Pig.
1000
26
"
2000
22
"
4000
19
"
"
1000
18
"
"
Verbrauch 9000 KWst.
Zählergebühr
Gesamtkosten jährlich
9000 Wit. je 20 Pfg.
Zählergebühr
Stromkosten nach Sondertaris II:
Gesamtkosten
280,- M 260, M 440,- M 760,- M 180,- M
1920, M 6,- M 1926,-
1800,- M 18, M 1818, M
Jährliche Ersparnis bei Tarif II gegenüber Tarif I 108,- M
Wenn Steine reden könnten.
Wenn ich in meiner rheinischen Heimat weile, suche ich immer den am herrlichen Rhein gelegenen Friedhof auf. Dort fann man seine Gedanken sammeln und einen Gottesdienst für sich abhalten. Die lieben Angehörigen, die hier ruhen, ziehen an mir vorüber, alle Freunde und Bekannte sieht man vor sich in ihrer Gestalt und ihren Charaktereigenschaften und man kann mt ihnen reden. Die Grabsteine mit ihren Aufschriften haben so vieles, was zu denken gibt und sprechen oft eine erschütternde Wahrheit. So fesselt mich immer das Grabmal eines Jugendfreundes und seiner Gattin. Auf dem Denkmal sieht man ein hübsches Brautpaar. Die Freude und Liebe leuchtet ihnen aus det Gesichtern. Umrahmt ist das Bild mit den Worten:„ Die Liebe höret nimmer auf" und Gottes Wege sind wunderbar". Die untere Aufschrift lautet:..Sier ruht in Gott W. A. mit ihrem Kinde, gestorben am 25. 12. 1914."
Der treue Gatte starb den Heldentod fürs Vaterland vor Warschau am 24. 12. 1914. Als ich vor Kurzem wieder dort weilte, follerten mir die warmen Tropfen über die Wangen. Go junge, so lieb, s o schön und nun beide längst tot.
Mein Freund heiratete Ende 1913 ein liebes, braves Mäd= chen. Er richtete sich ein eigenes Geschäft ein und lebte glüdlich und zufrieden nur für sein liebes Weib.
Im August 1914 mußte er zur Fahne, ein jammervoller Abschied von seiner gesegneten Gattin.
Wenn Steine reden könnten.
Am 24. 12. 1914 morgens 5 Uhr im eisigen Rußland vor Warschau. Zitternd und schnatternd vor Frost stehen die braven Landwehrmänner in den vereisten, halb ausgebauten Stellun gen. Feuer dürfen sie nicht machen, da der Russe zu nahe liegt.
Gießener Zeitung"
Bei Betrieben, die nachts größere Energiemengen abnehmen tönnen, z. B. Bädereien, Mühlen, Wasserwerte usw., stellt sich das Ergebnis etwa wie folgt, wenn beispielsweise ein Drittel der benötigten Wit. während der „ Nachtstunden" entnommen wird:
6000 Kft. je 20 Pig. 3000 jt. je 10 Bfg. Zählergebühr
Hiervon gehen noch ab 10 Prozent für Nachtstromabnahme v. 3000 KWft.
Demnach Gesamtkosten
Wasserkocher von 1 Liter Inhalt, ca. 550 Watt
870 Ston. jährlich, ca. 2% Ston. täglich,
Tischherde mit 2 Rochplatten, 1800 Watt
ca. 270 Ston. jährlich, ca.% Std. täglich, Haartrodner( Fön), Cafemaschinen, Kochplatten, große Schneiderplätteisen, Leimtocher je 550 Watt
870 Ston. jährlich.
ca. 2% Gtbn. täglich.
1200,-. M 300,-K 18,-M
1518,- M
Staubsauger( Vampyr) ca. 150 Watt
45,-
3200 Ston. jährlich, ca. 8% Ston. täglich.
1473,-M 453,-M
Strahlöjen( Sonnen) 500 Watt
960 Sidn. jährlich 2% Ston. täglich.
Jahrliche Ersparnis gegenüber Tarif I Würde jedoch nur ein geringerer Teil der Enerige wäh rend der Sperrstunden entnommen, dann verschlechtert sich das Endergebnis sofort ganz beträchtlich:
8000 Wit. je 20 Big.
1000 Kft. je 50 Bfg.
Zählergebühr
Gesamtkosten
1600,- M 500,- M 18,- M
2118, M Demnach Mehrkosten gegenüber Tarif I 192,- M Hieraus ist ersichtlich, daß man mit Motorenbetrieb aus der Sperrzeit unbedingt herausbleiben muß, wenn man nicht die erzielten Ersparnisse wieder einbüßen will
Grundsäglich ist zu beachten:
Bei einem Jahresverbrauch unter 15 000 Kft. ist der Dreifachtariftarif( Sondertarif II) vorteilhaft. Voraussetzung: fein Energieverbauch während der Sperrstunden.
Bei einem Jahresverbrauch über 15 000 KWst. bietet der Dreifachtarif nur Vorteile, wenn Nachtstrom( zwischen 10 Uhr abends und 6 Uhr morgens) zu 10 Pfennigen in größeren Mengen verbraucht werden kann. Bei reinem Tagesverbrauch ist der Staffeltarif I vorziehen.
B. Sonstige Stromverbraucher.
1. Einheitstarif: 50 Pig. je KWst. ohne Rücksicht auf die Zeit der Abnahme; dieser Tarif wird nach wie vor für die flei= nen und mittleren Haushaltungen in Frage kommen, die infolgedessen einer Verbilligung der Strompreise bedauerlicher Weise nicht teilhaftig werden. Ein Grundgebührentarif wäre hier ganz besonders vorteilhaft, nicht nur für den Verbraucher, sondern auch für das liefernde Werf und würde die Beschaffung von kostspieligen Mehrfachtarifzählern für diese Abnehmer überflüssig machen.
11. Doppeltarif: Lichtspitzenzeit 50 Pfg./KWft., übrige Zeit 10 Pfg./KWit., Mindestabnahme 40 KWst. je 10 Pig. monatlich. Dieser Tarif ist ein verschleierten Grundgebührentarif, der aber die sonstigen Vorteile dieses, Staffelung nach der Höhe des Anschlußwertes, nicht bietet, sondern nur eine, für den normalen Haushalt verhältnismäßig hohe Grundgebühr von 4,- M monatlich ohne Rücksicht auf die Größe der angeschlosenen Anlage festsetzt Auch dieser Tarif ist für große und mittlere Abnehmer, vor allem für Restaurants, Cafes, Hotels, überhaupt für alle Abnehmer, die während des Tages und nach 10 Uhr nachts noch viel Strom brauchen, vorteilhaft.
Für den Geschäftsmann, der gerade in der Lichtspitzenzeit, also vor Einbruch der Dunkelheit, bis Geschäftsschluß seine Räume gut erleuchten muß, bietet er nur dann Vorteile, wenn der betr. Abnehmer auch untertages einen reichlichen Energiebedarf hat. Hierdurch kann er den Lichtpreis von 50 Pfennigen umso mehr herabdrücken, je mehr Kilowattstunden zu 10 Pfg. er abnimmt.
Das geforderte Minimum von 480 KWst. jährlich, das unter allen Umständen bezahlt werden muß, ist für kleine Haushaltungen laum, jür mittlere und größere nur durch elektrische Raumheizung zu erreichen. Dafür aber ist der Preis von 10 Pig./KWit. gegenüber Gas- oder Ofenheizung zu hoch.
Die folgende Tabelle gibt einen Ueberblid, wieviel Stunden im Jahre bezw. täglich die gangbarsten Heizapparate einzeln im Betrieb sein müßten, um die geforderte Mindestabnahme von Bügeleisen v. 3-5 fg Gew., 300-500 W Verbrauch
1600 960 Ston. jährlich. 4%-2% Ston. täglich,
Die Strumpftappen sind mit den Barthaaren zusammengefroren. Beine bis zum Knie gefühllos. Auch Wehrmann G. A. schüttelte sich vor Kälte, er stampfte mit den Füßen und schlägt die Arme übereinander, um sich zu wärmen. Schon öfters zog er verstohlen seine letzte Post hervor und las immer wieder den Briefe seiner Gattin. Was sie ihm mitteilte, war für ihn Freude und doch wieder Angst, sie ging ihrer schweren Stunde entgegen und hoffte, ihn bald von dem Kinde Nachricht geben zu können. In Gedanken an sein Weib und Heim,
ganz geistesabwesend, achtete er weder auf Artillerie- Feuer und Infanterie- Kugeln. Das Kommando:„ Seitengewehr pflanzt auf" brachte ihn in die Wirklichkeit zurüd. Jm letzten Monat steckte er sein Brautbild und den Brief in die Manteltasche. Es ging zum Sturm auf die russischen Stellungen. Rasendes Artillerie Feuer, pfei fende Infanterie- Geschosse, dazwischen das„ Tam Tam" der Trom meln, das Gellen der Hörner, das Schreien und Rufen und dann das gewaltige Surra", läßt den Soldaten alles vergessen, nur der Gedanke:„ Wir müssen durch" hält ihn aufrecht. Unser Freund war mit bei den Ersten in der russischen Stellung. Als der Feind, teils gefangen und teils geflüchtet war, trat Ruhe ein wie nach einem schweren Gewitter. In der Ferne rollendes Artillerie Feuer und in der Nähe ab und zu ein InfanterieSchuß, gerade wie wenn noch einzelne Regentropfen fallen, von solch einem verirrten Geschoß wurde mein Freund tödlich getroffen.
O Gott, meine Frau" schrie er auf und stürzte zusammen. Er riß das Brautbild aus der Tasche und blickte es an bis er tot war. In den verkrampften und erstarrten Fingern hielt er es fest und wurde damit begraben.
Gegen Abend am 24. 12. 1914. wo in der Heimat der Lichterbaum brennt und das Weihnachtslied: Stille Nacht" erflingt,
Nr. 3.
Elettrofamine für Zimmerheizung 2000 Watt und 100 Watt 240 und 480 Ston. jährlich, ca.% Std. u. 1% Std. täglich. Dabei ist das Jahr stets mit 365 Tagen angenommen. Es ist also zu ersehen, daß selbst bei Raumheizung mit einem Ofen von 2 Kilowatt Verbrauch, der etwa ausreichen wird, um ein Zimmer von 40 cbm Rauminhalt um 25 Grad zu erwärmen,( 4 × 4 m Grundfläche, 2,5 m Höhe) die erforderliche Mindestabnahme nur erreicht würde, wenn der Ofen in den Monaten November, Dezember, Januar und Februar täglich mindestens 2 Stunden voll benutzt würde. Wenn solch ein Be darf tatjamlich vorliegen sollte, dann würde man zweckmäßig einen Kohlen oder Gasofen aufstellen und mit dem Aufwande von 48 Mart innerhalb dieser 4 Monate nicht nur täglich zwei Stunden, sondern wesentlich mehr heizen können.
Der Doppel und Dreifachtarif( lekterer gewährt während der Nachtstunden noch Rabatte) wird also in den meisten Fällen lediglich eine Senfung des Durchschnittspreises für die Kilowatt stunde herbeiführen. Ehe man den Preis von 10 Pfennigen irgend einer Kaltulation zugrunde legt, wird sich eine ganz ge naue Nachrechnung empfehlen, wenn man nicht Enttäuschungen erleben will.
Der Geschäftsmann muß ganz besonders darauf achten, daß die Sperrzeiten außerordentlich früh beginnen und spät endigen. Wenn sich sein Hauptbedarf gerade auf diese Zeit erstrect, was für die meisten Ladengeschäfte zutrifft, dann wird er durch den Doppeltarif wohl eine gewisse Ersparnis erzielen, die aber, besonders bei kleineren Betrieben und Haushaltungen, unter Umständen durch die höhere Zählergebühr wieder aufgehoben werden kann.
Lokales. Betrachtungen.
Es ist ein unjägliches Vergnügen, so ein paar echt eingefleischte Lokalpatrioten über Angelegenheiten der Stadt sprechen zu hören. Am liebsten sind mir schon solche, die Kassel nur vom Hörensagen kennen, wohl bis zum Bahnhof, aber nicht da. rüber hinaus gelommen sind, weil sie den heiligen Grund ihrer Vaterstadt nicht verlassen wollen.
Wenn man bei ihnen bei Bier in einem Lokal fitzen kann, dann wird man wieder froh und lernt wieder lachen nach all dem Aerger des Tages.
Natürlich sind diese Männer der Froschperspektive" sehr schwer zu behandeln; sie sagen an jeder Sache das aus, was nicht in ihr Köpfchen hineinpaßt und der natürliche Menschenverstand ist ihnen der beste Prüfstein für Richtigkeit und Wichtig feit einer Sache. Aber man dabei sehr vorsichtig sein muß, daß sie nicht stutzig werden und ihre Unbefangenheit verlieren.
Grotest nehmen sich die Psyfiongmien prominenter Berjön lichkeiten in ihrer Darstellung aus. Da hört man unwahrheiten und wieder so grobe Irrtümer, daß man verwundert aufschaut, wie so etwas Glanben finden tann. Sie haben es aus so vielen Händen, daß es untenntlich geworden ist aber verbreiten es mit einem Fanatismus, vor dem jede Kritik die Waffen stredt. Mancher ,, Stadtvater" würde erschrecken, wenn er wüßte, wie er sich im Hirn seiner Schutzbefohlenen ausnimmt. Aber glüdlicherweise hat er feine Ahnung und spaziert seelenruhig" zwischen ihnen daher.
wölbte sich vor Warschau schon der Hügel über dem Massengrab der Helden. Ein einfaches Kreuz mit der Inschrift:„ Sier ruhen 30 deutsche Helden", einige Helme und in den Boden gestedte Seitengewehre, bezeichnen die Stelle, wo auch Wehrmann G. A.
ruht
Die Liebe höret nimmer auf.
In der Heimat geht ein braves deutsches Weib seiner schweren Stunde entgegen. Am Abend des 24. 12. 1914 erhielt sie die letzte Post von ihrem heißgeliebten Gatten, er teilte ihr mit, daß er gesund und munter sei und er für sie beten würde, daß alles gut vorüber ging. Mit Ruhe und Glüdsgefühl sah sie dem Schweren entgegen, hatte sie doch gute Nachricht von ihm Wenn sie gewußt hätte, schon lag ihr Glüd und ihre Liebe ein gebettet in Eis und Schnee auf dem Schlachtfeld.
In der heiligen Nacht nahm Gott die treue Gattin und das Kind zu sich. Mit den Worten: Gott schütze meinen Mann und das Kind" schlief fie ruhig und friedlich ein. Ohne, daß sie vom Tode ihres Gatten und Kindes wußte.
Gottes Wege find wunderbar.
Ich gehe immer von diesem Grabstein fort mit den Gedanken; Was muß doch ein Mensch so verzweifelt vom Grabe eines lieben Verstorbenen gehen, wenn er an feinen Gott und feine Aufer stehung glaubt". E. R.
Arbeitslos.
Eine Stizze von Ludwig Kruse.
Ein grauer Dezembertag verjant in Frost und Schnee. Run ist alles still. Das muntere Getriebe der Jugend, die sich im ersten Schnee auf den Straßen tummelte, ist längst ver Stummt
Samstag, den 16. Januc
Wenn man ihnen beim dann fragt man sich, warum tungsmensch nur so schwer jeglich einfach.
*
Zurüdfegung der Jan ministerium gibt bekannt: M tag vorliegenden Antrag, n
miete statt am 1. April 1926 den soll, wird die Befannin 28. Dezember zunächst bis zu
Kraft gesetzt. Die gesetzliche bleibt demnach dieselbe, wie festgelegt war.(( 88 Prozent
*
Sprozentige Seffische B
wendung der Anleihebedingu Brauntohlen- Roggenanleihe verwaltung die am 1. Febru grundelegung der Durchschnit derbraunkohle und einen 3er teber 1924 bis einschließlich Abzug der Kapitalertragsste die Schuldverschreibungen de
Einheiten lauten, so entfall Zinsscheine Beträge von 0,12 * Der Gong im D- Zug. beim Abrufen zu den Mahl schließen müssen und dadurch hält jeder Speisewagen von j ginn der Mahlzeiten ruft ein am Anjang, in der Mitte un ginn der Mahlzeiten aus. Di
geöffnet.
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Darlehen für akademisc
verband akademischer Kriegst in den Kreisen der akademis
noch studierenden als auch di schule bereits verlassen haben, ben die zahlreichen Unterstüt teilung des Verbandes, der demiler zugehen, beredtes Ze Hilfe zahlreicher unterstützeni Reiche konnte die Nothilfe we immer wieder helfen. Die 3 den Kriegsteilnehmer wurde tag in Berlin im Juli 1925 a ten Fällen Kommilitonen, di gen besonders schwer getroffen der Kreditgemeinschaft gemein Deutschlands Berlin ist der R teilnehmer in der Lage, gegen in Fällen, wo eine besonders so nachgewiesen werden kann, P Kriegsteilnehmer zu vermitt Akademiker in Frage, die in den Prüfungen stehen oder di Mittel zur Anschaffung der er nötigen. In jedem Falle mu werden. Die Raten der Rüdz
werden individuell festgesetzt.
bei der Geschäftsstelle des Rei teilnehmer, München, Neureu nächste Termin für die Einre
* Eine internationale K land. Kürzlich traten Vorsta Wertbundes in Hannover zu Beratungen bildete die Berlin
der Werkbundtagung im Jah worden war. Wie die Anwese Unternehmen sich nicht auf internationalen Charakter tra auch weiterhin an Berlin. V ferner darüber einig, daß die im Hinblick auf die wirtschaftl möglich ist. In der nächsten
mit der Angelegenheit beschäf
Ruhig steht der Mond an macht die Welt zu einem Mä Eilig tidt das Schwarz tad, tid, tad... So haj und grübelt. Scheu, vorsichtig,
in die Stube des Traurigen, et etwas suche. Wie von ein
mann vor sich hin, während sich
ringt.
Am Küchentische sitzt der
Uhr immer so laut und hastig nut so vorkommt, jetzt, wo i bringt, muß Kunzelmann unu Not so empfindlich? Jm ganzen Hause eine g gestorben. Jm ausgebrannter ununterbrochen, und leise, wu die schlichte Melodie eines We Runzelmann erhebt h
und ab, ruhelos, immer um Gedanten: Was soll gescheh 3mmer dasjelbe, immer dasse
ten verzerrt sich.. Und Fra weiter. Wie eine riesige Sp jpinnen will in lauter feine, Kunzelmann ist arbeitslo Hund ist er hinter allen, offer mugte er erfahren, daß die B Rot eines Arbeitslojen nicht gemorden, morsch an Leib un
ihm die Zukunft.


