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nertag in Gießen.

Str. 20.

rf der Zeppelinspende sprach am Montag achfolger in der Führerschaft des Grafen fener, dessen Namen durch die Ueber n Ozeans mit dem 3. R. 3 in der deut

Sonnabend, den 15. Mai 1926.

Lokales.

Stimmen der Nacht.

geschichte nie verflingen with. Montag erst vernehmlich werden, wenn der Lärm des Tages verhallt und

Die Nacht hat hundert Stimmen. Hundert Stimmen, die

Dr. Edener in Gießen an und wurde von

ehörden empfangen. Im Hotel Ehrenessen statt, in dessen Laufe Ober­die Stadt Gießen den Willkommensgrug ener dankte, Eine Rundfahrt durch die

az folgte hiernach. Auf dem Flugplay und hielten hier für die Luftverkehrs u Provinzialdirektor Gräf und Bant

Drachen. Danach ging es zur Stadt zurid Abend in der Boltshalle.

die ganze Einwohnerschaft Gießens und ebung zur Boltshalle. Es mögen 4000 die dort den Worten des Dr. Edenet

orache hielt Sc. Magnifizenz der Rettor Dr. Bürker. Dieselbe schloß mit einem Die hierdurch entstandene Huldigung für

rst, als er das Rednerpult beschritten ige führte er u. a. aus: ,,.... ten bemühe ich mich die Mittel zu

Geit

Werk in Friedrichshafen zu erhalten. standen wird, daß es sich um den Luft­lein dreht, denn das Bolt, das in der lle spielen will, muß auch führend sein

n ist es notwendig hierfür einzutreten uns zu erhalten..."

der Kapelle Topp wurde das Deuts Namen der Gießener Studentenschaft Scheel, die sich dann zu einem Fadelzug stellten und Dr. Edener nach seinem hüz" brachte. Eine riesige Menschen Dem Wege Huldigungen dar. Vor dem Aufstellung. Dr. Edener richtete noch

die deutsche Jugend. Cand. jur. Jüngst men der Studentenschaft für seinen Be Iträger setzte sich nach dem Absingen des " nach dem Oswaldsgarten zu wieder de sich dann auflöste. Auch die ungeheure lich auf, sodaß nur wenige bis zur Ab­

Schütz" blieben. Mit dem Nachtschnellzug terreise nach Berlin fort.

ag in Gießen der deutschen Luftschiffahrt

en reiche Unterstützung bringen.

ge" nähert sich Alaska.

ieren des Nordpols ist der Flug der en. Nach den neuesten Meldungen be Dereits in der Höhe von Alaska und im cine Landung noch am Donnerstag ere Mitteilungen über den Flug vom hen freilich noch aus. Aber gerade der erdient besonderes Interesse, da hier Ge­tommen unerforscht sind. Ueber diese tungen anzustellen, sieht Amundsen als an. Er hat von der norwegischen Re­Sollmacht erhalten, neu entdecktes Land teren.

alles Taggetriebe schlafen gegangen ift. Und besonders Frühs lingsnächte, wie fie uns schon unvergleichliche Apriltage beinahe in famten wohliger Maienlieblichkeit gebracht haben, sind voll heimlicher Stimmen. Auch der Städter, so sehr auch ihm die Frühlingswelt dermauert, verbaut und verpflastert ist, vernimmt diese Stimmen der Nacht. Auf der Heimkehr von spätem bis in die Nacht dauerndem Tagwert umfangen fie ihn mitten in der mitternächtlichen Stille der leeren Straßen, lispeln sie aus der berträumten Lauschigkeit aller Gassen.

wischen Norwegen und Italien bereits espalme. Norwegen nimmt den Erfolg Der Flug ein norwegisches Unternehmen nitiative zurückzuführen sei, während daß das Hauptverdienst den italienischen schiffes und seinem italienischen Führer d zwar nur Zuschauer bei diesem Streit, , in diesem Falle die Ansprüche Italiens ertigt zu bezeichnen."

var ständiger Gast in meinem Hause in

Hundert Stimmen hat die Nacht; und ihr harmonischer Zu­fammentlang läßt sie dem Müben als eine feine, ferne, einschlär fernde Melodie erscheinen, die ihn einwiegt und nicht erwachen läßt, bis die Gonne mit den ersten Strahlen den Vogelgesang, das Spatzenfrühlingsgezwitscher wedt. Kein Miston ist in diesem Klingen und Singen der wie versonnen summenden Nachtftim­men, es sei denn, daß ihn der Mensch hineinbringt. Nicht jo sehr mit Autohupen und in den Kurven quietschenden Straßen bahnrädern, als vielmehr mit einer amufischen Unempfänglich­teit seines eigenen Herzens. Da sind die Gruppen der Männer, die, durch die Boizeistunde erst zum Heimweg gemahnt, noch lange an der Ede stehenbleiben und ihre unvollendeten Stamm tischdebatten in weithin hörbarem Stimmengewirt fortführen. Da sind die jungen Leute, denen ein Ballvergnügen noch im Blute liegt, daß fie mit Jauchzern und Shimmyterten nachfeiernb die Stille der Nacht zerfingen, oft auch zerreißen, wenn die Mädchen mit beluftigtem Getreisch ihre jugendlichen Begleiter anterbrechen. Da dröhnt der straßenweit her vernehmbare Rhythmus patrouillierender Polizei, alles Gesindel und Diebs gelichter und nicht zuletzt die Störenfriede rechtzeitig warnend, mit Nagelstiefelgetrapp auf dem Pflaster. Doch aber verführt

Der Zauber frühlingsnächtlicher Stimmungen mitunter auch ein­mal zu poefievollerem Beginnen. Heimkehrende Sangesbrüder tönnen sich nicht trennen, ohne mit Chorgesang den Frühling, die Liebe usw. zu feiern. Wofern sie nur schöner fingen als laut, wird man so ein nächtliches Ständchen nicht unbedingt als Störung empfinden.

Aus der Stadtverordneten- Versammlung.

Die am vergangenen Dienstag, den 11. Mai, stattgefundene Sigung der Stadtverordneten glich mitunter mehr einer Partei­versammlung. Es wurden der Voranschlag der Stadt Gießen

für 1926 stand zur Beratung

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- hinüber und herüber die ,, der=

,, Gießener Zeitung"

rungen des Herrn Rechtsanwalts Homberger, denn in unserem Mietprozeß 1924 gegen die Mieterin in der Parterre- Wohnung, Südanlage 21( Frau Möller ist seit 1920 fast dauernd in der Schweiz), behauptete er( obgleich wir ihn zweimal aufgefordert hatten, unseren Betrieb sich anzusehen), daß wir genügend Plak hätten und die neu zur Aufstellung gekommene Adressier und Prägemaschine brauche nicht mehr Platz wie eine Nähmaschine. Eine solche Anlage, Herr Homberger, braucht 16 Om Raum.

tehrte Stellung" der anderen Frattion tritisiert und das, un­würdig des Hauses, sogar in einem Fall recht beleidigend. Bei Bofition 45 b, betr. Wohnungsamt, Mieteinigungsamt und In­standsetzungsstelle wurde von der Mittelstandsvereinigungs­Fraktion, unterstützt von der Deutschen Volkspartei und den Deutschnationalen und zum Teil von dem Zentrum und den Demokraten, ble Beseitigung dieser auch unseres Erachtens un­produktiven und unrentablen Aemter beantragt. Die Antrag­steller ließen durch ihren Sprecher, Stadtv. Nicolaus, den An­trag recht sachlich und ruhig begründen. Was trat ein? Die Linksparteien gaben unsachliche Erwiderungen und deren Frat­tionsgenosse, Rechtsanwalt Homberger( Soz.) führte sogar wört­lich aus, daß ,, wenn das Wohnungsamt aufgehoben und der betz. Registrator bort weg fäme, die Stadt 6 solche Kerle wie die Herren Antragsteller brauche". Wir verstehen die Auf­regung der dadurch getroffenen Stadtverordneten und das rich tige wäre gewesen, sie hätten den Saal verlassen. Wenn wir diesen Fall hier erwähnen, so geschieht es im Interesse unserer Stadt, daß man dort seine Worte so setzen soll, damit die Stadt­verordnetenversammlung nicht an Ansehen verliert. Auffallend ist, daß es ebenfalls Herr Rechtsanwalt Homberger war, der in vorlegter Stadtverordneten sigung, betr. Verkehr auf dem Seltersweg, ein u. E. rechtswidriges Verlangen stellte. Wun­dern tun wir uns allerdings nicht über die leichtfertigen Aeuße­

Die Deutschen Kampfspiele 1926.

Sie werden köftlich exfeischt

an warmen Tagen durch

Dr. Oetker's Rote Grütze und Dr. Oetker's Götterspeise

Olympia! Ein eigener Klang für uns Deutsche, denen wie feinem andern Volt sich die Welt des alten Hellas aus den Rätsel der Ruinen erschlossen hatte und doch haben wir bis

Zwei vorzügliche, aromatische und nahrhafte Süßspeisen, die am besten mit Vanille­Milchsoße aus Dr. Oetker's Vanille- Soßenpulver

heute die Seele des griechischen Volkes nicht verstanden, da wir die Olympien die Feste aller Griechen nur als Einigungs­und Wehrmittel ansprachen. Der große Gedanke des griechischen Lebens, der sich in den Spielen ausdrückte, war religiöser und ästhetischer Natur. In dem Kämpfer, dessen edelgeformter Kör­per im Mittelpunkt des weiten marmornen Stadions schimmerte, verehrten die Griechen jenes moralische Gesez in uns, das ebenso wie der gestirnte Himmel unser Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Erfurcht erfüllt". Ihnen war die Krone" der Schöpfung ein Abbild des Ueberirdischen, vor dem sie schweigend die Knie beugten Tempelweihe!

ei uns auch das Weihnachtsfest- ein erungsrat aus Tokyo Hert K.. Nach er sehr schnell empor und wurde Prä­tionsbezirks Tokyo. Als solcher hat er Nun hat die japanische Regierung n ein Vortragswesen eingerichtet. An ten des Verkehrslebens werden vor ruppen von dienstfreien Beamten Vor­möglichen Gebiete des Lebens, auch eligion. Herr A. hat nun unserem e über das Christentum übertragen in sbezirk. Auch in den Schulen, in denen usgebildet werden, redet Pfarrer Ataschi Pfarrer Akashi hat freie Fahrt in dem und kann nun in einem großen Kreis evangelifieren. Als ich mit Pfarrer Reisen machte, wurde er überall von zer Freude als Sensei"( Lehrer) be inladung hielt ich auch vor 500 Eisen­ag in Tokyo. So wirken sich in Japan iten aus, die man hier in der Heimat Bitte zum Schluß.

urch das in Chriſtus uns geffentte Heil erettet werde. wir Chriſten, die wir dies Heil besigen, verwirklichen sollen, in seinem Auftrag

ichtlich auf unserem Missionswerk in oet unter den Folgen der letzten zehn

ne Opfer und dadurch, daß Sie bei vielen Opfer für unsere Mission bitten, daß Japan mit den nötigen Mitteln unter

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Dr. Oetker's Götter= speise

in den Gefchmacksarten: Himbeer Erdbeer Johannisbeer Kirch u.Waldmeiffer

aufgetragen werden.

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Dr. Oetker's Rote Grütze Vanille- Soße

mit

Straßensperrung. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird hiermit die Schüßenstraße zwischen Rodheimerstraße und dem Grenzweg Krofdorferstraße von Samstag, den 8. Mai 1926 ab bis auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt.

Nr. 20.

bandstag Hessisch- Nassauischer Gabelsberger Stenographen abge halten. Sonntag, vormittags 9 Uhr, ist in den Räumen der Hochschule das Verbandswettschreiben mit besonderer Abteilung für Schüler. Es wird je ein Fünfminutendiktat gegeben in den Abteilungen von 80 Gilben an und je 20 Silben höher. Das Wettschreiben soll eine Kundgebung und ein Erfolg für die Reichskurzschrift werden.

* Eine neue Brücke über den Main bei Rüsselsheim ist ge plant. Da mit einem lebhaften Autoverkehr über die Brücke zu rechnen sei, müsse eine Fahrbahn von 7-8 Metern vorgesehen werden, dazu käme beiderseitig Fußsteige von je 1,50 Meter. Die Kosten werden ohne Grunderwerb, und Bau von Anschlußstraßen auf dem rechten User durch die am Bau interessierten Kreise, Ge meinden, Provinzen, Länder und Industrieunternehmungen auf­gebracht werden.

* Die Einheitskurzschrift. In den Ländern Bayern und Braunschweig ist der Kurzschriftunterricht, der dort seit zwei Jahren Pflichtfach war, von Ostern 1926 ab wieder unter die Wahlfächer eingereiht worden. Diese Maßnahme war not­wendig, um es zu ermöglichen, im ganzen Deutschen Reiche nach dem Vorbilde Preußens die 30- Stundenwoche einheitlich durch­zuführen. Es ist bedauerlich, daß gerade ein für das praktische Leben so wichtig Fach wie die Kurzschrift dieser Beschränkung des Pflichtstundenplanes zum Opfer gefallen ist, zumal in einem Zeitpunkte, wo die ersten, überaus günstigen Erfolge mit dem pflichtigen Unterricht in der Einheitskurzschrift bekannt gewor den sind. Der Vertreter der bayerischen Regierung, Ministerial­rat Dr. Bauerschmidt, hat im Landtage erklärt, daß die Ein­heitsturzschrift nach den bisherigen Mitteilungen und den eige nen Erfahrungen sich durchaus bewährt habe und wesentlichst leichter zu erlernen sei als das frühere System.

So wird auch immer noch das deutsche Olympia verkannt. Der Deutsche Reichsausschuß für Leibesübungen bezwedt, die Vorbereitung der Leibesübungen und die Vervoll­tommnung ihrer Ausführungsform zu fördern und durch Veran= staltung vaterl. Kampfspiele von 4 zu 4 Jahren der Entwicklung ein wiederkehrendes Ziel zu setzen", so lauten die Sagungen des Reichsausschusses. Nicht nur eine Entwicklung zu körperlicher Erstarfung sollen uns die Kampfspiele bringen, nicht nur ein Sportfest in größeren Ausmaßen soll uns der nächste Sommer zeigen, wie so viele es denken. Nein! Ein Volksfest, ein deut­sches Fest müssen uns die Tage im Juli 1926[ ein. Das ganze deutsche Wesen soll sich in ihnen widerspiegeln. Schaffen und Denken, Kunst und Wissenschaft sollen die Pfeiler jenes Weihe­platzes sein, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht.

Darum ruft der Deutsche Reichsausschuß und die Stadt Köln zu den 2. Deutschen Kampfspielen auf: alles was sich zum Deutsch­tum bekennt und fest zur Heimat hält. Am Eröffnungstage foll der Bannerwald aus deutschen Landen, aus aller Welt, ein machtvolles Zeugnis für den Zusammenhalt und die Stärke un­jeres Volkstums geben. Wie einst im alten Griechenland soll auch bei uns der Götterfriede herrschen, aller Streit und Hader ruhen, und wir alle sollen versuchen, uns die Hand zu reichen

Leichtere Einreisemöglichkeit nach Dänemark. Zwischen der deutschen und der dänischen Regierung ist die gegenseitige Auf hebung des Sichtvermerkszwanges mit Wirkung vom 20. Mai 1926 vereinbart worden. Von diesem Zeitpunkt an fönnen Reichsangehörige das dänische Staatsgebiet über die amtliche zugelassenen Grenzübergangsstellen jederzeit lediglich auf Grund eines gültigen Heimatpasses ohne Sichtvermert betteten und verlassen. Für Kinder unter 15 Jahren genügt an Stelle eines Passes ein amtlicher Ausweis über Namen, Alter und Staatss angehörigkeit und Wohnsitz oder dauernder Aufenthalt. Der Kinderausweis muß bei Kindern über 10 Jahre mit einem Lichtbild versehen sein. Mit Rücksicht auf die gegenwärtige start gespannte Lage des Arbeitsmarktes der beiden Länder ist vor­gesehen, daß Angehörige des einen Staates, die im Gebiete des anderen Staates eine Stellung antreten wollen, mit einer vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung des Ziel landes zu beschaffenden Bewilligung zum Stellenantritt aus gestattet sein müssen. Die für Sammelpässe nach wie vor er forderlichen Sichtvermerke werden gebührenfrei erteilt.

* Neuer Bauschäger. Infolge Ablebens des Oberbau­sekretärs i. R. Heinrich Listmann zu Hungen ist die Stelle eines Hilfsbauschäzers für die Gemarkungen Bellersheim, Betten­hausen, Birklar, Hungen, Inheiden, Langsdorf, Muschenheim, Obbornhofen, Trais- Horloff, Utphe, Langd, Nonnenroth, Rabertshausen, Rodheim a. d. Horloff, Röthges, Steinheim und Villingen frei geworden. Zum Nachfolger des Verstorbenen hat die Hessische Brandversicherungskammer den Zimmermeister Friedrich Wilhelm Müller zu Hungen ernannt und verpflichtet. * Am 10. und 11. Juli ds. Js. wird in Darmstadt der Ber

und

einig zu sein, wie einst auf dem Rütli. Die Feste aber von vier zu vier Jahren sollen der Pulsschlag sein, in dem sich unser Leben regt und der mit Kraft eine Welle gesunden frischen Blutes in alle deutsche Welt hinausfluten läßt und unsere Kul­tur immer wieder zu neuem Blühen und Gedeihen erweckt. Die Zukunft aber ist die Jugend eines Voltes. Unserer Jugend sollen die Spiele eine Mahnung sein zur Ehrfurcht vor den Ahnen, vor Dem, was deutsche Kraft geschaffen hat, ein Nachsporn zum Nacheifern. Den Aelteren aber soll sich die Bedeutung der Jugend als unser wertvollster Besitz offenbaren, als Träger un­serer Hoffnungen, die unser Volk mit zu höherer Blüte führen soll, als wir es selber vermochten.

Alle Fährnisse, die sich noch unserem Volt entgegenstellen, allen Lasten, die uns aufgebürdet sind, müssen wir ,, Und den­noch zurufen. Die Spiele müssen uns eine Feierstunde, in der wir mit Freude und auch mit Wehmut auf die Vergangenheit zurüdbliden, eine Atempause sein, um uns zu der gewaltigen Arbeit neue Kraft und neuen Mut zu sammeln. Hoste.

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Zum Rhein

Aus Nah und Fern.

Offenbach a. M. Am 10. Mai vollende Schulrat i. R. Hein rich Scherer, hier, einer der bekanntesten Vorkämpfer für Schule und Lehrerstand, sein 75. Lebensjahr. Als einer der allerersten hat er den Handfertigkeitsunterricht im öffentlichen Unterricht gefordert und seit Jahrzehnten vertritt er den fimultanenen Reli­gionsunterricht. Scherer war Schulinspektor in Worms, später Kreisschulrat in Büdingen und Offenbach.

Darmstadt. Die diesjährige Superintendentur­Konferenz der Geistlichen der Provinz Starkenburg fand am 28. April im großen Saale des Landeskirchen­amtes statt. Sie war überfüllt besucht. Eröffnet wurde die Tagung mit Gesang von ,, Komm, heiliger Geist". Schriftlesung und Gebet hatte Detan Keil- Spach­brüden. In seiner Begrüßung und einleitenden An­sprache richtete der Superintendent der Provinz, Ge­heimrat D. Dr. Flöring, ernste Worte der Mahnung und der Aufmunterung an die Geistlichen, zugleich der Heimgegangenen des letzten Jahres gedenkend. Den Vortrag hatte der Prälat der Landeskirche, D. Dr. Diehl, übernommen. Der Kenner der Hessischen Kirchengeschichte sprach in 14stündigem Vortrag über ,, Die Reformation in Hessen".

rufen uns die Deutschen Kampfspiele 1926. Der erste Trommel­wirbel den die Blätter künden, schallt durch die Lande und ruft alle, die die deutsche Zunge sprechen, in die Stadt des heiligen Domes. Ueber die Landesgrenzen hinaus tönt der Ruf: Wachet auf rüftet zum großen Treffen in Köln am Rhein! Die Deutschen feiern ein großes Fest. Nach Jahren bitteren Leids, in denen rheinische Treue sich im hellsten Glanze zeigte, darf man ein Fest feiern, das der Jugend und dem Volke ge hört. Und so mögen sie in hellen Scharen zu uns fommen, die Söhne aller Stämme, die der deutschen Sprache mächtig. ganze Deutschland soll es sein.-, 3um Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein, wir alle wollen Hüter sein!" Einstmals das Feldgeschrei, soll es heute der Ausdrud der Freude und des Grußes sein. Wir hoffen zuversichtlich am freien Strom- freie deutsche Jünglinge und Männer um die Siegespalme fämpfen zu sehen. Um das Schicksal des Rheines und unserer Stad: wurde hart gerungen. Die Würfel im Spiel der Diplomaten

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Das

find gefallen. Wenn diese Blätter in das herbstliche Land hin­

Michelstadt i. Odw. Für Pfingst- Samstag, Sonntag und -Montag sind in diesem Jahre erstmalig wieder Beleuchtungen des Rathauses in Aussicht genommen. Die Organisation, darun ter auch die Quartierbeschaffung, liegt in den Händen des Ver fehrsvereins.

Neue Bücher.

Für Sommerwetter und Sonnenschein, für Ausflug und Ferienreise eine neue Bluse! Jm Modeverlag Otto Beper in Leipzig erschien soeben: Beyers Blusenheft. 60 entzückende Modelle aus Seide, Wolle- und Waschstoffen. Schnittbogen füz 12 Modelle liegt bei. Preis Mt. 1,20 überall zu haben.

Berantwortlich: Christian klein in Gießen.

ausflattern, dürfen wir aufatmend sagen: Rheinisches Land wird frei! Dann möge das hohe Lied der Treue erflingen. Brüber tommt zu uns, wir wollen gemeinsam ein Fest begehen, von bem ein Sohn unserer Heimat im Gebet erfleht: O Herr des Him­mels sieh' es ein laß Deutsche wieder Deutsche sein!"

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Von der Reichshauptstadt nahmen die Deutschen Kampfspiele ihren Ausgang. Im Gegensatz zu den olympischen Spielen ber Hellenen, die in Athen alle vier Jahre ihre Spiele wiederholten, finden dieselben in Deutschland an immer wieder wechselnden Plägen ihre Austragung. Das alte hillige Köln rüstet für die Deutschen Kampfspiele und hat umfassende Vorkehrungen ge­troffen. Ihr einzigartiges Stadion ist das Kampffeld der Mehr zahl der Wettkämpfe. Auf dem Rheinstrom, der von einer mehr als tausendjährigen Tradition fündet, finden die wassersport­lichen Kämpfe statt. Alle Vorbedingungen für das Fest aller Deutschen" sind somit gegeben. Hoch über das Stadtbild ragt der Dom als Künder deutscher Einigkeit und Freiheit, als Stätte des Friedens. So mögen die Deutschen Kampfspiele im Zeichen des wahren Friedens vor sich gehen. Weithin in die Lande ez schalle daher der Ruf:

Kommt zu den Deutschen Kampfspielen

nach Köln am Rhein! Möge der Ruf ein weittönendes Echo finden in den Herzen derer, die deutsch fühlen und denken.

J. G.

Kamille für's Haar Seit erdenklichen Beiten schäzi man die anregende Wirkung der Kamille auf die Stopfhaut Von der unpraktischen und zeitraubenden Verwendung reiner Ramillen ist man abe langft abgekommen, seitdem in dem belannten Kopfwasa pulver Schaumpon mit dem schwarzen Kopf mi Ramillenzufat ein Mittel von angenehmem, aromatischen Duft geboten ist, das die fräftigende Wirkung der Kamille mit durchgreifender Reinigungstrafi verbinder und dem haar glänzendes oolles Aussehen verleiht Das echte Fabrifat frägi ftets die weltbekannte Schugmarte Schwarzer Kopf" Alleiniger Hersteller: Hans Schwarzkopf, Berlin- Dahlem.