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ah und Fern.

just. Die Bade- und Kurverwaltung ugust 1926 betrug der Gesamtbejud 3530 Ausländer

uftrieb auf dem Sommermartt am

als im Vorjahre. Es waren aufge: ieh, 105 Stüd Jungvich, 175 Bjerve aftem Handel lagen auch die Preise

im Vorjahre.

Handwerk ist in der gegenwärtigen Bil Der Steuerorud führt zu seiner Im Kreise Offenbach sind, nachdem Jahren zusammengeschlossen ist, Be

assung aller Gewerbevereine in einen tommen. Man verweist darauf, daß liche Verwaltung für sich beansprucht, fseinkommens vor dem Kriege auf st. Man will sich gegen diese Aus nches andere wenden und erläßt des

in die Gewerbevereine des Kreises schließen.

des Mordprozesses Meon sind von dem hiesigen Landgericht zugestellt den Termin für die neue Verhand

est in Mainz. Die Vorbereitungen

ig voran. Die Voranmeldung der

e Zahl erreicht, die die gehegten Er­

ertrifft. Wie groß das Interesse an ürfte daraus erhellen, daß auch Ber­

senlandes daran teilnehmen werden. bereits eingelegt, beteiligt sich doch on mit 1500 Sängern. Erfreulicher vereine ein besonders großes Kontin­ind die Oberhessen und Odenwälder Deise in ihrer Heimattracht erscheinen. im bürgt eine Fülle abwechslungs Den offiziellen Auftakt bildet Sams Bundessizung. Für Sonntag, den it historischen Gruppen, anschließend Bünde vor der Stadthalle. Der Mon­dacht und gestaltet sich ebenso ab­ortage. Der Hessische Sängerbund ist

ten großen Veranstaltung seine Mit­gen Rundgebung für den deutschen mmenzuführen.

Falschmünzerwerkstätte.

Zeit, ungefähr seit der Gewerbeschau, hrnehmung gemacht, daß falsche Ein­n großer Anzahl in den Verkehr ge­Täter habhaft zu werden. Dieser personen ermittelt, die falsche Ein­engeschäften verausgabten. Beide men. Bei der Vernehmung gab eine Jeim und den ebenfalls dort wohnen­rde sofort eie Durchsuchung der Woh­eisenheim vorgenommen. Eine voll­sowie fertiges und halbfertiges Geld ganze Werkstätte wurde beschlag­

er falschen Einmarkstücke, Vater und

nifer, wurden ebenfalls in Saft ge jergestellt und in Umlauf gesezt

t.

Bienenzuchtverein beging vor einigen ährigen Bestehens. Aus diesem An­Jahrestagung der Bienenzüchter des ischen Bienenzuchtverbandes, verbun enenwirtschaftlichen Ausstellung hier r aus der näheren und weiteren Um­eſchickt und bot ein sehr interessantes nd der deutschen Imkerei und ihrer beitsversammlung, zu der auch der mkerverbandes, Rektor Breiholz- Neu­prachen Herr Assistent Gilbert vom

egt aus dem Haus noch nicht soviel Nagel geht."

ster," erwiderte die Frau ,,, was ich e, ihre Wäsche und ihr Bett und den was alles von mir herſtammt, das agen von ihrem Paten Vogelsberger Riz aufgeladen. Willst du dir selbst as Gesicht verschimpfieren, indem du st, und wir das Gespött des ganzen te Antwort, sondern öffnete die Türe

Sonnabend, den 14. August 1926.

Zoologischen Institut Gießen über Arbeitsteilung im Bienen­staat" und Prof. Zander- Erlangen über Die Harmonie des Bienenlebens und ihre praktische Auswirtung."

Frohnhausen bei Marburg.. Jm ersten Teil des neuen Lahn­bettes fonnte der endgültige Durchstich erfolgen, ein mit großer Spannung erwarteter Augenblid seitens der aus der ganzen Umgebung erschienenen Zuschauer. Der Durchstich erfolgte mit dem Schwimmbagger. Das alte Lahnbett ist selbstredend nicht völlig ausgelaufen, es ist aber so, daß man bequem hindurch­waten tann.

Schwere Autounfälle.

Marburg. Ein Autounfall ereignete sich in der Nähe von Alshausen( Kreis Kirchhain). Ein Auto der Grube Abendstern bei Gießen, das mit zwei Personen besetzt war, geriet ins Schleudern und stürzte um. Der Besitzer des Autos erlitt dabei einen Schlüsselbeinbruch, der Führer des Wagens fam mit dem Schreden davon.

Marburg. Ein in Jlschhausen( Kreis Marburg) bedienstetes Mädchen fuhr auf einem Herrenfahrrad durch den Wald nach Allendorf an der Lumda, um von dort in ihre Heimat, nach Rüdingshausen zu gelangen. Auf dem steilen Berge, der sogen. Eisenschart, verjagte die Rücktrittbremse, das Mädchen verfor die Gewalt über das Rad, jagte in wildem Tempo zu Tale und blieb schließlich mit zerschmetterten Gliedern liegen. Nach zwei Stunden wurde die Schwerverlette schließlich aufgefunden und zum Arzt gebracht, ihr Zustand ist hoffnungslos.

ch, als Peter Kitz und Hans Vogels­r vor das Schultheißenhaus fuhren en. Da war Peter Michel zufällig" Somburg wurden Hans und Sybille h getraut. Nur die Mutter, der Pate, rivat waren aus der nächsten Freund­Neugierige hatte Homburg ſelbſt ent­g feſtſtellten, daß die neue Frau Hof­chwand der Schultheiß aus Holzhausen erg. Dort sezte er sich in eine Schente he und ersäufte den Aerger über sich

bildhübsche Weibsperſon" ſei.

in. Bei sinkender Nacht erſt kam er

Fortsetzung folgt.

Lebensführung.

Erich Denkert

in der Welt selbst forthelfen, und dies lufgabe." Mit diesen Worten[ fizziert

zzi die Aufgabe aller Erziehung. Der

Limburg a. d. Lahn. Der älteste Pfarrer der Diözese Lim­burg, Geistlicher Rat Wilhelm Haas in Großholbach, feierte am Dienstag sein eisernes Priesterjubiläum, also den Tag, an dem er vor 65 Jahren zum Priester geweiht wurde. Der Greis, der noch täglich in unermüdlichem Pflichteifer seines geistlichen Amtes waltet, steht im 89. Lebensjahr. Seit vierzig Jahren ist er in Großholbach als Pfarrer tätig.

Limburg. Der Lahn- Dill- Arbeitgeberverband hat in allen dem Verband angeschlossenen Baufirmen die Arbeitnehmer aus­geschlossen, weil infolge von Lohnstreitigkeiten die Maurer eines Unternehmens die Arbeit niedergelegt hatten. Die Arbeitgeber bestehen auf einer Lohnherabsetzung. Die Einigungsverhand­lungen hatten feinen Erfolg.

Gießener Zeitung"

Schwerer Motorradunfall.

Höchst. Zwischen Höchst und Frankfurt rannte ein Motorrad­fahrer in voller Fahrt infolge eines Motordefekts gegen einen Baum und wurde dabei lebensgefährlich Derletzt.

Festliche Brüdenweihe zu Frankfurt am Main. Am 14. und 15. August wird die neu errichtete ,, Alte Brücke", das historische Wahrzeichen deutscher Zusammengehörigkeit, in Frankfurt am Main feierlich eingeweiht. Wir veröffent­lichen an anderer Stelle unseres Blattes ein ausführliches Programm der Veranstaltungen, auf das wir auch an dieser Stelle hinweisen. Es dürfte selten Gelegenheit sein, Zeuge eines so farbenfrohen und volkstümlichen Festes zu sein, wie das der Brüdenweihe zu Frankfurt a. M. zu werden verspricht. Zahl= reiche Vertretungen der Reichs- und Staatsbehörden, viele Oberbürgermeister der Rhein, Main, Donau-, Nedar-, Lahn­und Moselstädte werden an den Feierlichkeiten teilnehmen, außerdem eine Vertretung des Kantons Basel- Stadt und andere schweizerische Behörden. Auch Holland wird beteiligt sein.

Frankfurt a. M. Der Staatsanwalt hat gegen das Urteil

Marburg. Am 11. August feierte Geh. Rat Prof. Dr. Birt, hier, fein 50jähriges Doktorjubiläum.

175 Jahre Heidelberger Faß. Heidelberg. Ein Jubiläum kann das berühmte groje Heidelberger Faß in diesen Tagen feiern; es besteht nun seit 175 Jahren. Im Jahre 1751 gebaut, ist es eine Art Wahr­zeichen für Heidelberg geworden. Das Heidelberger Faẞ spielt besonders im akademischen Leben Heidelbergs eine große Rolle und ist mit der Universitätsstadt aufs innigste verbunden. Das große Faß faßt 236 Fuder und ist auf Anordnung Karl Theo­Geit dors im Jahre 1751 für 80 000 Gulden erbaut worden. 1764 stand es leer bis 1886. Die einmalige und letzte Füllung 1886 erfolgte aus Anlaß der 500- Jahrfeier der Universität. Seit­dem steht das Faß wieder leer und bildet eine der vielen Sehens würdigkeiten Heidelbergs.

im Flessaprozeß wegen der Milde Berufung eingelegt. Auch die Verteidigung wird die Revision beantragen, weil das Urteil noch als zu hoch angesehen wird.

Kaffel. Zwei kleine Kinder einer hiesigen Familie, die mit nadten Füßen auf einem echten Perser- Teppich gespielt hatten, find an Lepra- Entzündung an den Füßen erkrankt. Der Teppich hat offenbar den Krankheitsstoff enthalten.

Mannheim. Mit dem Bau einer neuen Rheinbrüde Mann­heim- Ludwigshafen wird in der allernächsten Zeit schon be­gonnen. Gebaut wird die Brüde durch die Reichsbahnverwal tung, in deren Besitz die Brücke übergeht. Die deutsche Reichs­regierung hat die Mittel für diesen Bau der Reichsbahnver­waltung zur Verfügung gestellt. Die alte Brüde geht an den bayerischen Staat über. Die diesbezüglichen Verhandlungen stehen unmittelbar vor dem Abschlußz.

Schweres Eisenbahnunglüd.

Nr. 33.

München, 13. August. Heute Freitag, den 13. August, 9.28 Uhr vormittags, entgleiste der Beschleunigte Personenzug 858 Regensburg- München bei der Einfahrtsweiche im Bahnhof Langenbach. Zehn Wagen des Zuges entgleisten, einer stürzte um. Dabei wurden 11 Reisende getötet, 7 schwer und 18 leicht Derlegt.

Neue Bücher.

Nach Beendigung der Sommerferien denkt die kluge Frau an die Beschaffung oder Aenderung der Kleidung für die küh lere Jahreszeit. Inzwischen ist der altbewährte Wegweiser auf dem oft sawierigen Gebiet der Mode erswienen. Vobachs Moden- Album für den Herbst und Winter 1926-27 hat Amalie Witte wiederum mit der ihr eigenen Sorgfalt mit viel Geschmac und Geschick zusammengestellt.( Verlag W. Vobach& Co., G. m. b. H., Leipzig.) Preis 1,50..

Wer reist nach München? Dem empfehlen wir den Münchener Wegweiser 1926 von Dr. ing. 6. Steinlein, Verlag Pössenbacher, München 2 C 5, Herzogspitalstr. 19, zu kaufen. Preis RM. 1. Der Münchener Wegweiser zeigt in Wort und Bild die kulturgeschichtliche Entwicklung dieser schönen Stadt. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind nach einer streng systematischen Gliederung gebührend hervorgehoben. Das Buch wird jedem Besucher Münchens wertvolle Dienste leisten. Berantwortlich: Christian Klein in Gießen.

Jedermann ist höflichst eingeladen,

meinen Zeitungs- und Druckereibetrieb zu besichtigen, in dem 14 Maschinen stehen,

um sich zu überzeugen,

daß die ,, Gießener Zeitung" regelmäßig erscheint,

12 500 Auflage die ,, Hessische Hausbesiker- Zeitung" hat, die Evangelische Warte" nach allen Richtungen Deutschlands versandt wird,

40 000 Auflage der ,, Hessische Kamerad" hat, die ,, Allgemeine Hessische Sportzeitung" als offizielles Organ von vielen Vereinen obligatorisch eingeführt ist,

35 000 Auflage die Zeitschrift ,, Hessisches Handwerk und Gewerbe" hat und in jedem Ort und in jeder Stadt zahlreich verbreitet ist.

Ueber 1200 verschiedene Amts-, Privat- und Vereins- Formulare ständig am Lager sind.

Lose Zungen, niedrige Charaktere verbreiten nämlich hinter meinem Rücken, so wird mir

von einem Beamten mitgeteilt, daß meine oben angeführten Angaben unwahr seien.

Die verehrl. Bürgerschaft von Gießen und Umgegend bitte ich, mir die betr. Verleumder namhaft zu machen, damit ich denen durch andere Stelle auch Gelegenheit geben kann, sich zu überzeugen.

Albin Klein, Gießen

vorm. Wilh. Keller, gegr. 1783.

Atzidenz, Buch, Formular, Berlags- und Zeitungsdruderei. Fernsprecher Nr. 1145 und 1362.

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Lehrer ist wohl der beste, der alles, was er auch den Kindern lehren mag, unter den Gesichtswinkel des späteren Lebens einer gediegenen Lebensführung stellt, der Ernst macht mit dem Worte eines alten Lateiners ,, non scholae sed vitae discimus", d. H. nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Dies zu lehren setzt eine Lebenserfahrung voraus, setzt Menschen voraus, die im wahrsten Sinne des Wortes Lebens­künstler" sind, so wie sie uns Voß in seinem gleichnamigen Roman vorstellt.

In Wirklichkeit möchte man dem Worte recht geben, wie es Artur Brausewetter einmal gebraucht, um seine Stizze ,, Könige und Bettler des Lebens" einzuleiten. Er sagt dort: Es gibt viele Stümper der Kunst. Aber es gibt weit mehr Stümper des Lebens. Die meisten Menschen bleiben es bis an ihr Lebens­

ende.

Und kein Glück und kein Leid, kein Gelingen und Miẞlin­gen, die Freude nicht, die sie erleben, die Liebe nicht, die sie er­fahren, wedt sie zum Leben!" Was aber ist dringend notwendiger, als ein wenig Lebenstunst? Um wievieles leichter könnte manch einem diese Gabe des Lebens heute gestalten, das Leben, dem nun ein für alle Mal nicht durch Bücherwissen beizukommen ist. Da gilt bereitsein alles! Wie oft soll uns die Not diese Wahr­heit noch lehren, bis daß man sie eingesehen?

Arbeitslosigkeit, das ist das bitterherbe Wort, das Wort, das gespensterhaft umhergeht. Und da treibt man Sport? Klingt das nicht wie Hohn? Gewiß für denjenigen, der nicht weiß, daß diese beiden Begriffe zu einem dritten, der Lebensführung, in Verhältnis stehen. Grob gesagt vielleicht so:

je mehr Sport, desto weniger Stümper des Lebens", um so weniger Arbeitslosigkeit. Ist es nicht so, daß heute mancher arbeitslos ist, weil er eben ein Stümper des Lebens" ist, weil er sich mit der Not, die über ihn über Nacht hereingebrochen ist, nicht abfinden kann, weil er nicht fähig ist, nach Auswegen zu suchen, weil er zu schnell die Flinte ins Korn wirft?

Sie sind zu bemitleiden, weil sie noch immer nicht gelernt haben, zu leben. Andere wieder, die sich in das Unabhängliche zu schiden wußten, die wie manch ein anderer die Kelle mit der Feder vertauscht haben, die sich an eine heroische Lebensführung gewöhnt haben, kommen über diese Tage der Not hinweg. Und dazu haben ihnen nicht selten Fähigkeiten verholfen, wie sie bei Ausübung des Sportes anerzogen werden. Technik, Training und Taktik hat Martin Brustmann- Berlin die drei großen ,, T" des Sportes genannt. Vielleicht erscheinen sie bald auch als die drei großen ,, T" des Lebens und der Lebensführung. Und was ist im Leben notwendiger, als daß wir unsere Kraft in ihrer sparsamsten, zweddienlichsten Form zu verwerten versuchen? Das nennt der Sportler Technit. Was ist Voraussetzung zum Leben? Daß wir den festen Willen zum Leben haben und werde es uns noch so schwer gemacht. Je größer die Hindernisse, um so stärker der Wille, sie zu überwinden. Nicht unterkriegen lassen. Können wirs nicht Lebenstraining nennen? Und das Dritte der geistigen Triebfedern im Sport( Brustmann) ist die Taktil. ,, die richtige Erkenntnis aller Stärken und Schwächen des Geg­ners und des eigenen Jchs. Ein guter Taktiker ist, wer seine eigenen schwachen Punkte geschidt vor dem Gegner verbirgt, seine Stärken ihm überlebensgroß einschüchternd vor Augen führt; wer seine Kräfte schont, während der andere sie ver­geudet, und angreift, wenn der andere ermattet. Tattik ist die Kunst der Schädigung des Gegners auf erlaubte Weise mit den Mitteln des Geistes."

Ob uns nicht auch fürs Leben solch praktische Psychologie von Nugen sein könnte? Was ist denn das Leben auch anderes als eine Kampfbahn, eine Arena, in die alle gestellt werden, sie mögen wollen oder nicht. Da heißt es Kämpfer sein, Sieger oder Besiegter. Je nach der Art, wie man zu diesem Kampfe er­zogen ist. Ein Erzieher zu dieser Lebensführung ist auch der Sport, ein Trodenlehrgang" gewissermaßen, bei dem man fich ohne Gefahr zum Kampfe rüstet.

Sonne und Wasser.

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Sie sind der Inbegriff allen Glüdes, das uns die nächsten Wochen bringen können. Gewiß, die Sonne, das heilende Himmelsge stirn, scheint uns alle Tage. Aber so warm, so herrlich scheint sie doch im Winter nicht. Und darum fönnen wir uns nicht genug tun, ihrer teilhaftig zu werden. Es gibt ja auch nichts herr licheres, ausgekleidet liegen zu dürfen, mollig geftredt in der lieben, lachenden Sonne, ihre wärmenden Strahlen trinten und auf den Körper niederprasseln zu lassen, daß man sie in jeder Pore ihr heilsames Wert vollführen fühle, nichts sehen, nichts spüren, nichts wollen als sie und den blauenden Simmel. Und dann das Wasser!

nodod omdan

Was gibt es noch, das den Körper so erfrischen, so stählen könnte, als ein Bad. nis sgsT+1 SIIA

Ob im Teich in Dorfeinsamkeit, ob im belebtén Fluß, ob in den Wellen des Meeresstrandes. Gleichgültig. Nur eines gilt es zu bedenken, daß Sonne und Wasser nicht wie die Lüft Clemente des Menschen sind. So heilsam ihre Wirkung auch fein fann, so unendlich schwer können sie den Körper schädigen, die Sonne wie das Wasser, wenn man sie nicht richtig gebraucht. Bom Wasser wissen wir es wohl am besten aus der Erfahrung. Wie viele gibt es, die heute noch nicht wissen, daß ein taltes Bad in seiner Wirkung im umgekehrten Verhältnis zur Dauer desselben steht; daß man ein taltes Bad, wenn es den Körper stählen soll, nicht turz genug nehmen tann. Wie viele gibt es in unseren Tagen, die sich immer noch nicht von der Binsenwahrheit haben überzeugen lassen, daß das Wasser teine Balfen hat, uno daß es darum in allen Fällen vorteilhaft ist, schwimmen zu können, als sich nach Rettungsringen umzusehen.

Gibt es überhaupt einen Sport, wenn man das Schwimmen so nennen darf, der ethischer wäre, der mit den Gesezen der Sitt­lichkeit besser vereinbaren ließe als diejer? Wohl taum.

Schwimmen lernen, um anderen aus Wassetsnot helfen zu tönnen, das mag die stete Mahnung auch für die kommenden Lage sein.