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senden drei Frauen, Mutter, Tochter rere Revolverschüsse ab. Durch die sofort getötet. Die Schwiegertochter die Mutter in schwerverletztem Zu­geführt wurde. Der Grund zur Tat s der Tochter. Der Täter konnte jo mann selbst wollte sich nach Begehung

Gestern wurde der Beigeordnete der ibefizer Franz Schmitt, wegen er m Nachteil von Sozialrentnern, deren lieferung anvertraut worden waren, t Mainz verhaftet.

5. August. Die Kleider eines Motor:

Oder Fahrt in Flammen. Der Fahrer ng ab. Schon war aber auch ein

ohne sich zu besinnen, den brennenden Kannen Milch übergoß und diesen wahrte.

Hessischen Reformationsjubiläums, d. J. in Homberg( Bez. Kassel) durá) ndeskirche begangen werden soll, be hef zu Kassel eine Ausstellung ihrer Frühzeit der Evangelischen Kirche in

t. Ein Räuber im Spessart. Seit en Wäldern am Hahnentamm ein

des Weges kommende Leute Raub­lizei ist es bis jetzt noch nicht gelun en festzunehmen.

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39. Jahrg.

Samstag, den 14. August 1926.

Nr. 33.

Gießener Zeitung

Erscheint: Samstags.

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. lendung nicht verlangter Manuskripte wird night garantiert.

Das hessische Volksbegehren. Darmstadt, 13. Auguft. Die Prüfung der Unterschriften­sammlung für das Boltsbegehren auf Auflösung des Hessischen Landtages droht sich wie aus den ersten beiden Sitzungstagen des Abstimmungsausschusses hervorgeht, so sehr in Einzelheiten zu verlieren, daß

mit einem Ausschuß in absehbarer Zeit nicht mehr zu rechnen ist. Es geht das zum Teil auch aus der merkwürdigen 3u sammensetzung des Ausschusses hervor, der sich sehr auffallender Weise aus zwei Vertretern der Sozialdemokratischen Partei je einem Vertreter des Zentrums, der Demokraten und des Hes­fischen Landbundes zusammengesetzt. Ein Bertreter der Deutsch­nationalen Voltspartei fehlt, während für die Sozialdemokraten zwei Bertreter benannt wurden. Die Vertreter der Rechtspar­teien haben daher in der heutigen GSigung des Abstimmungs­ausschusses folgende Erflrung gegen die Zusammensetzung des Ausschusses abgegeben:

.Im Auftrage des Hessischen Landbundes, der Deutschen Bolkspartei und der Deutschnationalen Volkspartei erheben wir Einspruch gegen die Zusammensehung des Abstimmungsausschusses für Prüfung des Volksbegehrens auf Auflösung des Hessischen Landtages. Nach Art. 28, Abs. 2 der Landeswahlordnung soll derLandeswahlleiter vor Berufung der Beisitzer die Parteilei­tungen hören. Dieser Vorschrift hat der Landesabstimmungs­leiter nicht entsprochen, denn die Deutschnationale Voltspartei ist weder gefragt noch berüdsichtigt worden. Die Argumentation des Landesabstimmungsleiters, die unter dem Namen Hessischer Wirtschafts- und Ordnungsblock zum Zwecke des Volksbegehrens und der Volksabstimmung auf Auflösung des Hessischen Land­tages zusammengeschlossenen drei Parteien seien eine einzige Partei, ist falsch. Keine der drei Parteien hat ihre Selbständig­keit aufgegeben, was daraus ersichtlich ist, daß unter allen Ver­öffentlichungen des Wirtschafts- und Ordnungsblods die drei beteiligten Parteien gesondert unterzeichnet haben. Angesichts dieser Tatsache erwedt die Berufung zweier sozialdemokratischer Beisitzer in den Ausschuß den Eindruck der Parteilichkeit."

Cr:

Der Abstimmungsleiter, Ministerialrat Bornemann, klärt hierzu, daß er bei seiner Auffassung bleibe, daß in diesem Falle die drei Rechtsparteien eine Einheit bilden, und diese Einheit habe er bei der Bildung des Ausschusses berücksichtigt. Außerdem stehe ihm die Berufung des Ausschusses zu und es sei teine Instanz da, die ihm diese Berufung streitig machen Lönne(!).

Einberufung des Parteivorstandes der D. V. P.

Der Parteivorstand der Deutschen Volkspartei ist für den 30. August nach Berlin einberufen worden, um zu der gesamten politischen Lage Stellung zu nehmen.

Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Berlin, 13. 8. Jn der gestrigen Sitzung des Reichskabinetts be­richtete Reichsarbeitsminister Brauns ausführlich über das Not­standsprogramm. Bei dieser Gelegenheit wurde festgestellt, daß in der zweiten Julihälfte die Zahl der Arbeitslosen im Reiche sich um 66 000, also rund 4 v. H., verringert habe.

Das verbotene Deutschlandlied.

Das französische Militärgericht verurteilte den Rektor Bertram aus Rüdesheim zu 500 Mark Geldstrafe oder zwei Monaten Gefängnis, weil er seine Schüler auf einem Ausflug zum ,, Deutschen Ed" das Deutschlandlied hatte singen lassen.

Die verbotenen Märsche.

Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postshedkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.

Keine Parteipolitik im Kyffhäuſerbund. Die Presseabteilung des Deutschen Reichstriegerbundes ,, Kyffhäuser" veröffentlicht folgende Erklärung:

Koblenz, 13. Auguft. Das französische Militärgericht ver­urteilte den Obermusikmeister a. D. Rausch zu 1000 Mark Geld­strafe und einem Monat Gefängnis. Er hatte am Vorabend des französischen Nationalfeiertages während eines Fadelzuges der Franzosen seine Kapelle im Festhallengarten Märsche spielen lassen, was schon damals vorübergehend zu einem Verbot der Veranstaltungen in dem Garten geführt hatte.

..Linksblätter berichten, daß eine Reihe von Mitgliedern von Kriegervereinen, die beim Voltsentscheid mit Ja stimm ten, deswegen aus ihren Vereinen ausgeschlossen worden seien. Der Preußische Landes Kriegerverband erklärt demgegenüber, daß kein Mitglied in der Ausübung seines verfassungsmäßigen Rechtes gehindert oder zur Verantwortung gezogen dürfe; mithin ist also ein Ausschluß aus dem genannten Grunde unstatthaft."

Vertagung deutsch- polnischer Verhandlungen. Berlin, 12. August. Die im Rahmen der Handelsvertrags­verhandlungen geführten deutsch- polnischen Verhandlungen über die Rechte der physischen und juristischen Personen sind gemäß der zwischen den beiden Bevollmächtigten vereinbarten Som= merpause am 12. August vertagi worden.

Das bisherige Ergebnis ist dahin zusammenzufassen, daß der beiderseitige Standpunkt hinreichend genau formuliert ist, um beiden Regierungen eine eingehende Prüfung und Beurtei lang der einschlägigen Fragen zu ermöglichen.

Für die Wiederaufnahme der Verhandlungen ist der 28. September d. J. festgesetzt worden.

( Anmerkung der Red.: Es handelt sich hierbei um das so­genannte Niederlaſſungsabkommen.)

Erziehung ohne Religion?

werden

Leere Kirchen, volle Zuchthäuser. Der bekannte Pädagoge Professor W. Rein- Jena stellt statistisch fest, daß 1912 auf 100 000 evangelische Strafmündige 1094 Verurteilte, auf 100 000 religionslose Strafmündige 3963 Verurteilte tommen, also bei= nahe viermal soviel Verurteilte bei den Religionslosen als bei den Evangelischen, und fährt fort: Das sollte den Vertretern der weltlichen Schule zu denken geben."

Religion und Selbstmord. Nach den amtlichen Feststellun gen des Statistischen Amtes in Berlin tamen auf 100 000 Per­sonen:

100 Millionen Mark Spareinlagen in Berlin. Berlin. Laut Lokalanzeiger" wird in der Sparkasse der Stadt Berlin noch in diesem Monat der Bestand an Sparein­lagen 100 Millionen R.-Mt. erreichen. Zurzeit besitzt etwa jeder 17. Berliner ein Sparkassenbuch. Das auf den Kopf der Bevölkerung entfallende Durchschnittsguthaben von 16 R.-Mt. 1925 ist auf 25 R.-Mt. gestiegen. Im letzten Vorkriegsjahr be­trug allerdings das Durchschnittsguthaben 185 Mart.

Selbstmörder bei den Evangelischen Selbstmörder bei den Katholiken Selbstmörder bei den Juden

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Selbstmörder bei den Religionslosen 605 Und da soll man die Kinder ohne Religion aufziehen?

Kinderelend in Rußland.

In einem Vortrag im russischen wissenschaftlichen Institut in Berlin berichtete Prof. S. Gogel über die Fürsorge für die verwahrloste Jugend in Rußland. Nach vorsichtigsten sowjetrussischen Schätzungen beträgt die Zahl der verwahrlosten Kinder in Rußland jetzt 2,9 Millionen. Prof. Gogel macht dafür in erster Linie den Vernichtungskampf gegen die Familie in Rußland durch die Ehegesetzgebung und die ganze Richtung der Gesellschaftsmoral verantwortlich.

( Gießener Tageblatt)

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Frau Krupstaja, Lenins ,, revolutionäre Witwe, richtet in der ,, Prawda" scharfe Angriffe gegen das rus= sische Volksbildungskommissariat. Sie erklärt, daß die Kinder in den Asylen zu Banditen erzogen werden. In den Straßen Mostaus irren 80 000 Bettler umher und werden von der Miliz wie tolle Hunde gejagt, aber auch auf die vagabundierenden Kinder, die die Straße füllen, wird Jagd gemacht.( Nach Mitteilungen der Presse wurden allein Anfang Januar 11 690 Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren eingeliefert und unter militärische Bewachung gestellt.) ,, Diese Kinder" sagt Lenins Wit­we ,,, sind aber nicht das Problem früherer Mißstände, sondern ein Produkt der Gegenwart. Man fängt die Kinder ein und stopft sie in Asyle, die mit ihrer Uebel­keit erregenden Atmosphäre die Kinderseele abtöten. Aus diesen ,, Engelfabriken" brechen die Kinder genau so aus wie die Verbrecher aus den Kerkern. Dann wird wieder Jagd auf sie gemacht, wieder werden sie in Asyle gesperrt, und aus diesen Schreckensorten brechen schließ­lich nicht nur die Kinder aus, sondern auch die Verwalter der Asyle, die nicht mehr imstande sind, dem Elend länger zuzuschauen. Und solcher vertierter, verwilderter Kin­der gibt es Millionen."

Dieses Urteil über kommunistische Kindererziehung ist besonders wertvoll, weil es von der Witwe des kom­munistischen Führers stammt. Ueber die Ursache, durch die das Kinderelend in Rußland entsteht, weiß die ,, Prawda" nichts zu sagen!

Alle Eltern, die ihre Kinder lieb haben, mögen solche Berichte aufmerksam lesen. Sie gewinnen dann ein Bild davon, wie es auch bei uns werden kann, wenn der Kommunismus die Oberhand bekommt. Die Evan­gelische Volksgemeinschaft nimmt die Gefahr, die von Mostau droht, durchaus ernst und warnt vor jeder Loderung des Familienfinnes.

Spiel mit dem Terror.

Weltfriede oder Weltmilitarismus?

Militärische Schulung der Jugend im Ausland. ..Diee Unterrichtsanstalten, Universitäten, Kriegervereine, Schützengilden, die Sport- oder Wandervereine, überhaupt Ver­einigungen jeder Art, ohne Rücksicht auf das Alter ihrer Mit­glieder dürfen sich mit feinen militärischen Dingen befassen." So bestimmt der Versailler Vertrag". Nun soll nach dem gleichen Versailler Vertrag" die Ent waffnung Deutschlands eine allgemeine Rüstungsbeschränkung der Nationen" einleiten. Sonach müßte der Berzicht auf jeg liche miltä me Ausbildung der Jugend für unite ehemaligen Kriegsgegner eine Selbstverständlichkeit sein. Doch dem ist nicht so. Wohl ertönt fast ständig der Ruf nach Festigung des Weit friedens, der für keine Nation notwendiger wäre als für das kranke Deutschland, aber trotz allen Abrüstungskonferenzen und trotz Völkerbund und Schiedsgerichten werden die Völker der Welt von Grund auf, nämlich von Kindheit an, in einem Maße ,, militarisiert", wie es die Weltgeschichte bisher nicht kannte.

Zum Tode des russischen Volksbeauftragten Dzerszinski, des blutigsten Mannes der Weltgeschichte seit den Tagen der spani­schen Inquisition, ist das Organ der Kommunistischen Partei Deutschlands, die Rote Fahne", mit Trauerrand erschienen. Dzerszinski war auch uns deutschen Kommunisten das Symbol revolutionärer Pflichterfüllung, unbeugjamer Härte gegen alle Feinde der Revolution. Es lebe das Andenken des Führers der russischen Revolution. Es lebe die einheitliche Avantgarde des internationalen Proletariats", so zu lesen in der, Roten Fahne".

Eine Explosionstatastrophe bei Budapest.

Die Munitionsfabrik Manfred Weiß bei Budapest ist in die Luft geflogen. Durch den Drud wurden auf mehrere Kilometer die Fensterscheiben zerstört und starte Beschädigungen an den Häusern angerichtet. Bis jetzt zählt man 15 Tote und 30 Schwerverlegte, doch dürften sich die Zahlen beträchtlich erhöhen.

In Deutschland weiß man nur von den offiziellen Rüstungs­zahlen der stehenden Heere, nichts aber von der systematischen Erziehung zum Waffenhandwerk in allen Ländern rings um Deutschland und jenseits des Ozeans. Zum ersten Male wird jetzt die Oeffentlichkeit durch das neue Sonderheft der Süd­deutschen Monatshefte( München) Militärische Schulung der Jugend im Ausland" aufgeklärt. Namhafte Sachverständige bringen hier ein vielfach unbekanntes, höchst eingehendes Material. Neben Ausbildungsplänen und Organisationsüber­sichten sind die wirtschaftlichen, staatspolitischen, soziologischen und kulturellen Bestrebungen, die in jenen Ländern mit der Jugendausbildung zusammenhängen, in lebendiger Weise ge­schildert. Aus der Fülle des Stoffes tönnen hier nur einige Hauptpunkte angeführt werden: Amerika, das auf seine Fret­heit stolze Land, macht auch hier am meisten erstaunen. Ter Mangel an Führern, an Offizieren und Unteroffizieren wurde drüben sehr unangenehm empfunden, weshalb die Regierung dieses ,, demokratischen Landes" nach dem Kriege energisch ein­griff: Auf allen Gymnasien und Universitäten, selbst auf allen Privatschulen, wird der junge Mensch auch gegen seinen Willen zum Reserveoffizier oder Reserveunteroffizier gemacht, was im militaristischen Deutschland" als unerhörter Eingriff in die persönliche Freiheit angesehen worden wäre. Der körperlich Taugliche muß sogar mit großem Eifer und gutem Erfolg üben, wenn er die Befähigung zu seinem erstrebten Zivilberuf erhalten will. Die Universitäten haben für die Militärwissenschaften so­gar eine eigene Fakultät mit einem gleichberechtigten Stabs­offizier als Leiter geschaffen! Die Kompagnien, Bataillone und Regimenter der Schulen werden von den kommandierenden Generalen besichtigt. Die Heeresverwaltung stellt Ausbildungs­offiziere, Waffen, Uniformen, Ausbildungslager und vor allem Geld zur Verfügung. Die Mannszucht ist sehr gut. Abgesehen Don der gründlichen Ausbildung auf den Schulen in allen Waffengattungen( auch Artillerie und Tant) haben alle jungen Leute von ihrem 16. Jahr ab Gelegenheit unter günstigen, ver­lodenden Bedingungen in einem Militär- Uebungslager für Bürger"( Citizens Military Training Camp) eine mehrwöchige Militärausbildung zu genießen, wobei nach Beruf und Schul­bildung nicht gefragt wird. Selbst die Reisekosten werden ver­gütet. Das reizt nicht nur die waffenfreudige Jugend, sondern lockt auch die Arbeitslosen. Im Sommer 1924 haben in über 30 Lagern außer 34 000 Offizieren etwa 276 000 Mann militärisch geübt, d. i. etwa die dreifache Stärke der deutschen Reichswehr!

Nur durch seine schon vor dem Kriege ganz großzügig durch­geführte Jugendausbildung konnte England 1914 in so rascher Zeit ein friegsbrauchbares Voltsheer schaffen. Nach dem Kriege verschwand die allgemeine Wehrpflicht. Dafür genießen jetzt jährlich 700 000 junge Leute soldatische Schulung. Das gleiche geschieht in den Kronländern. Die Jungmannen gelten als ein Teil der Streitkräfte des Reiches. Neben der Hauptorganisation der Boy Scouts sind weit verbreitet auch die von der Geistlich­feit oder vom Gutsherrn innerhalb des Kirchspiels aufgestellten firchlichen Jugendvereine und die Knaben- Schützenvereine.

von 737 000

Und Frankreich, jene Macht, die die geistige Urheberin des ,, Vertrags" von Versailles ist und seine strengste Durchführung, sobald sie Deutschland betrifft, rüdsichtslos fordert? Zur Er­gänzung seines heutigen riesigen Friedensheeres weißen und farbigen Franzosen muß es auf Erhöhung seiner Geburtenziffer durch gesteigerte Ertüchtigung der Jugend bedacht sein. So hat der Staat neben der geistigen und seelischen Er­ziehung zum Haß gegen Deutschland auch die törperliche Jugend­ausbildung seit 1923 durch Gesetz in die Hand genommen. Geine Vorschrift greift rüdsichtslos in die häusliche Erziehung der Mutter ein. Ueber die Ausbildung wird für jedes Kind vom vierten Lebensjahre an ein Personalheft geführt mit den Ein­tragungen des überwachenden Arztes. Nach dem Rekrutierungs­gesetz darf niemand ein öffentliches Amt bekleiden, der die militä­rische Schulung nicht durchgemacht hat. Die Geübten erhalten dann während der Dienstzeit die größten Vorteile, vor allem baldige Beförderung und frühere Entlassung.

Jtalien hat 1923 sein Wehrgesetz durch besondere Bestim mungen ergänzt; zurzeit hat der Fascismus die ganze Jugender­ziehung in Händen. Oberste Behörde ist das Kriegsministerium. Der Staat stellt große Summen zur Verfügung.