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esnachrichten.

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bleibt erlaubt. Die Filmoberprüfungs Filmprüfungsstelle bestätigt, wonach der euen gefürzten Fassung zugelassen sei, ugendlichen ist aufgehoben worden.

1 Bayern verboten. Der Botemtin- Film ie vor verboten.

Den Finanzausgleich. Der Entwurf des

über die Regelung des Finanzaus Ländern und Kommunen ist nunmehr unmittelbar nach Rückkehr des Reichs hold dem Reichsrat zur Weiterberatung

er Todesstrafe in Italien. Der italie

n Gesetzentwurf zur Wiedereinführung Bergehen gegen den König und den Re­Die bezüglichen Prozesse werden vor

of der Strafjustiz stattfinden.

Brivateigentum schlechthin. Man fährt ich Einschränkungen gefallen lassen, aber zur Aufhebung des Eigentums führen.

tehen zunächst in einer roilltürlichen Die Bodenreformer nennen ihn den ge

1 damit den billigen Preis, der nur ein

Sonnabend, den 9. Oftobere 1926.

Für den Gewerbetreibenden ist die Mietzinssteuer eine Be­leftung der Produktion, die die Konkurrenzfähigkeit dem Aus­lande gegenüber beeinträchtigt und Arbeitslosigkeit hervorruft, fodaß der Staat einen großen Teil der Mietzinssteuer wieder für Arbeitslosenunterstügung ausgeben muß.

ie Einschränkung des Eigentums soll et s Vorkaufsrechts der Gemeinden, auf ts, wenn ungerechtfertigt hohe Breise Enteignung, für welche eine wertbe­oerden soll. Die Entscheidung über den einden, die doch selbst Partei sind, im eis möglichst niedrig festsetzen und da achteiligen. Das Bedenklichste dabei ist ichen Rechtsweges, der ein Beweis des

n scheint. Das BGB, wird auf diesem raft gesetzt.

aftliche Seite des Bodenreformgejeges Gesez, weil es die Wohnungsfürsorge et und die Freizügigkeit der Arbeiter

aufhebt. Die übermäßige Förderung chon an verschiedenen Stellen zu einem swegen zu bekämpfen.

Gesetzes war nur möglich, weil die er der Zwangswirtschaft verlernt hat,

zu unterscheiden. Die Mietzinssteuer, ehende Einrichtung gedacht ist, soll zur wirtschaft verewigt werden. Der Haus­Nietzinssteuer selbst den Strid liefern, en soll. Man begründet die Zwangs­

nung der Sparer durch die Inflation. aber auch die Hausbesitzer, die eben­oren haben. Eine solche Begründung

n Unrecht durch ein anderes Unrecht 1924 haben Reich und Gemeinden die und ihnen ihr Betriebskapital wegge die Gemeinden uferlose Vorratswirt Des Hausbesizes. Hoffen wir, daß bald

Des großen Preußenkönigs gelten wird:

her aber müssen wir fordern: Hände

!

rdneter Dr. Grundmann- Berlin be­terung des Geschäfts- und Industrie­referent Herr Reichstagsabgeordneter ich besonders gegen die Mietzinssteuer. Iten in folgenden Punkten:

g der Zwangswirtschaft auf einem

auswirtschaft, ist unmöglich Sie ent­

n:

haltung der Substanz. Das trifft aber

nz die wirtschaftliche Kraft fehlt, wic r Fall ist.

it der Aufwertungsgesetzgebung. Diese gelegt, weil sie höher von der deutschen verden konnte. Dem Hausbesik nimmt tags. Wenn der Hausbesitz sie übrig lecht gäbe an dem Ertrag des Hauses,

Die Ansammlung des Besitzes in den Händen der Gemeinden fördera die Sozialisierung. Sie mindert die Zahl der Steuer träger, die immer stärker herangezogen werde.

In mancher Beziehung steht heute der Gewerberaummieter günstiger da als der Gewerberaumbefizer.

Es wird Aufgabe aller Parteien sein, denen das Weiterbes stehen des Reiches am Herzen liegt, für den Abbau der Zwangs wirtschaft einzutreten.

Den Kampf gegen die Zwangswirtschaft in Bergangenheit und Zukunft behandelte Herr Reichstagsabgeordneter Winnefeld. Die Ausführungen dieses volfsparteilichen Arbeiterabgeordneten cus dem Industriegebiet sind besonders bemerkenswert, weil er cuch bei der Beratung der Mieterschuhgesetzgebung im Reichstag im letzten Jahre stets ben Standpunkt der Gerechtigkeit dem Hausbesitz gegenüber vertreten hat. Nach seiner Meinung wird es nicht mehr möglich für gewerbliche Räume die Zwangswirt­schaft aufrecht zu erhalten, weil das Angebot die Nachfrage schon übersteigt. Auch zur Hebung des Realkredits sei es erforderlich, die Fesseln der Zwangswirtschaft zu lösen, soweit es nur möglich ift.

Zum Schluß fand einstimmige Annahme die nachstehende Entschließung:

Die im Zentraltheater in Leipzig aus Anlaß der Verbands= tagung des Reichsverbandes Deutscher Geschäfts- und Industrie­hausbesitzer aus allen Gauen Deutschlands versammelten Ge­schäfts- u. Industriehausbesitzer fassen die dringendsten Wünsche für Wahrung ihrer wirtschaftlichen und rechtlichen Belange wie folgt zusammen:

1. Der deutsche Geschäfts- und Industriehausbesitz, der dem Wirtschaftsleben in den deutschen Großstädten Dach- und Unter­funft gewährt, wendet sich mit Entschiedenheit gegen die Pläne im Wege eines Bodenreformgesetzes in Deutschland sozialistische Tendenzen in das deutsche Privatrecht einzuführen. Auf städtebau­lichem Gebiet verlangt er besondere Rüdsichtnahme auf die neu­zeitlichen Bestrebungen in den deutschen Großstädten und Sn­dustriegebieten, neue bauliche Ausdrudsformen( Hochhäuser, Untergrundgaragen u. dergl.) zu suchen. Gesetzentwürfe, wie das Städtebaugesetz, das statt den Geschäftshausbau zu fördern, eine

nobene bauliche und architektonische Entwicklung des Stadt

bildes verhindert und die wirtschaftliche Ausnutzung von Grund und Boden erschwert, lehnt der deutsche Geschäfts- und Industrie­hausbesitz ab.

eutſche Geschäfts- und Induſtries

2. Auf steuerlichem Gebiet verlangen wir eine gerechtere Verteilung der Steuern, insbesondere

a) unbedingte Beseitigung der Industriebelastung bezw. Auf­bringungslast in allen denjenigen Fällen, wo der Geschäfts­und Industriehausbesitz gleichzeitig Hausbesitzsteuer zu zahlen gezwungen ist; und grundsätzlichen Abbau der Hauszins­Steuer überhaupt;

Giltner Zeitung"

Staatsbürger zustehenden Vorschriften unseres bürgerlichen Rechts uns gegenüber in der Frage der Kündigung für eine un­erhörte ungerechtigkeit und zugleich für eine wirtschaftlich völlig verfehlte Maßnahme. Nur die freie Wirtschaft ist in der Lage, den Bedürfnissen der sonst von allen Zwangsvorschriften befreiten deutschen Wirtschaft auf dem Gebiete des Arbeits- Raummarktes gerecht zu werden. Nachdem der Reichstag mit großer Mehrheit im Sommer dieses Jahres an die Landesregierungen das Er­Juden gerichtet hat, innerhalb ihrer Länder in eine Prüfung der Frage einer Loderung der Zwangswirtschaft für gewerbliche Räume einzutreten, und dies außer in den Hanjaitädten und Württemberg, nunmehr auch in Bayern, Baden, Thüringen und Oldenburg erfolgt ist, halten wir es mit den Grundsäßen unserer Reichsverfassung für unvereinbar, wenn Landesregierungen und Landesparlamente in anderen Ländern, besonders Preußen, Sachsen, Mecklenburg und Hessen, nicht einmal in Erwägung mit uns darüber eintreten, ob und in welcher Weise Lockerungen auf dem Gebiete der gewerblichen Raumzwangswirtschaft demnächst einzutreten haben.

b) reichsgesetzliche Regelung und Milderung der augenblid­lichen Wertzuwachssteuervorschriften, die eine Enteignung großer Vermögensteile darstellen, angesichts der Tatsache, daß die bestehenden Wertzuwachssteuervorschriften keinerlei Rüdsicht nehmen auf die häufig notwendig werdenden Ver­äußerungen und Erwerbungen besonders beim Geschäftshaus­besitz in Zeiten wirtschaftlicher Umwälzung;

c) gleichmäßige Beſteuerung des Bermögens, insbesondere Auf­

hebung der diktatorischen Vollmachten des Reichsfinanz­ministers im Reichsbewertungsgesetz zweds Verhütung ange­dichteter überhoher Vermögenssteuerwerte;

d) auf dem Gebiete der Einkommensteuer größere Berück sichtigung der wirtschaftlichen Interessen zweds Ausgleichs gegenüber den anderen Einkommensteuerpflichtigen, bejon­ders bei der Zumessung einer erhöhten sogenannten wirt­schaftlichen Abnutzungsquote für gewerbliche Räume.

3. Von der Reichsregierung und von den Landesregierungen, Reichstag und Landesparlamenten fordern wir gleiches bürger­liches Recht für Alle, also auch für uns auf dem Gebiete der Zwangswirtschaft.

Da in Großstädten das Angebot an gewerb­

Wir bitten alle Parteien und Abgeordneten im Reichs- und Landtag, alle Regierungsvertreter und Behörden, die den Wie­deraufbau der gesamten deutschen Wirtschaft zu unterstützen sich für verpflichtet halten, mit allen zur Verfügung stehender Mit­teln und Kräften sich für unsere gerechten Forderungen einzu segen, nicht allein zum Wohle des Geschäfts- und Industriehaus­besitzes, sondern zum Wohle des gesamten deutschen Boltes.

Lokales.

Heimat und Mutter.

Zwei deutsche Laute höre ich immer flingen, wundervoll findlich, herrlich leuchtend durch alle Zeiten, ob sie hell oder trübe waren: Heimat und Mutter.

Heute zum Sonntag will ich von der Mutter sprechen. Von Mutterglück und Mutterliebe. Wo diese Laute klingen, da zieht durch jedes Herz die Weihe heiliger Andacht. Mutter dies deutsche Wort hat heiligen Klang auch für den fernsten Heimat losen. Denn die Mutter weicht nie von ihrem Kinde und sendet Grüße und Düfte der Heimat dem wandernden Sohne nach über Berge und Täler, Länder und Meere. Der Mutter Liebe geht mit jedem Kinde Schritt für Schritt durch dieses Leben, von der Wiege bis zum Grabe, sie bleibt treu bis in den Tod. Und wenn dem

om inde mitt mer bliebe von allem, was die Welt ihm bot,

ber

wenn alle Sterne ihm erbleichen, die Mutterliebe bleibt ihm noch. Wenn aus der Fremde des Kindes Zeilen die Mutter in der Heimat sinden, wenn es von Glüd und Weh, von Freud' und Schmerz erzählt, daheim die Mutter weiß zu lesen, ob Freude oder Schmerz die Feder des fernen Kindes führte. Jm Mutter­schoße falten sich die Hände, es steigt ein stilles Gebet zum Him­mel, das für das Kind um Segen fleht.

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tember, angekündigte Lichtbilder- Vortrag des Hptm. a. D. Dr. Ruermann über: Schlacht und Grauen", findet am Montag, den 11. Ottober, abends 8% Uhr, in den Palaftlichtspielen am Kir­chenplatz, statt. Alle deutschen Männer und Frauen werden hier einen Einblid bekommen über die Tiefen der jungdeutschen Dolfsnationalen Bewegung.

An der Wiege hat sie dich beten gelernt, sie weckte dich küs­send zum neuen Tag, sie stand an deinem Lager, wenn Krankheit dich heimsuchte, sie wachte über deine Jugend und führte dich ein in das sorgende Leben. Ohne Ende ist Muttersorge. Mögen die Menschen dich schelten und verlachen geh heim zur Mutter. Da findest du ein verstehendes Wort, da ist immer Hilfe, auch wenn dich alle schon verloren gaben. Gott machte ihren schwachen Hände riesenstark für das Werk ihres Kindes. Wenn du noch eine Mutter haft, so danke Gott und sei zufrieden.

* Wartburgverein. Jm Markussaal findet heute abend 8 Uhr ein Lichtbildervortrag des Herrn Pfarrer Hertel über Eine Nordseereise" statt. Eintritt 30 Pfg.

Doch wenn sie dir deine Mutter schon hinausgetragen haben auf den stillen Kirchhof, wenn feine sorgende Mutterhand dir über die Wangen mehr streicht, dann suché dort den Hügel und streue Blumen über die heilige Erde. Ein Muttergrab, ein heilig

* Wichtig für Lungenkranke. Die Sprechstunden der Für­forgestelle für Lungenkranke für den Kreis Gießen in der medi­zinischen Universitäts- Poliklinik zu Gießen finden jeden Mittwoch nachmittag von 4 bis 5 Uhr statt. Auswärtigen Kranken, die nur mit Schwierigkeiten in die Nachmittagssprechstunden kom men können, ist es gestattet, schon in den Vormittagssprechstun den von 10 bis 12 Uhr zu erscheinen. Lungenkranke und Krank­heitsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung sind, bedür fen einer Ueberweisung ihres Arztes an die Lungenfürsorgestelle. Unbemittelte, die eine entsprechende Bescheinigung ihrer Orts behörde vorzeigen, werden unentgeltlich beraten.

Mutter! Wo du dies Wort sprichst, es ist ewiges Kindheits­Waldfried.

gebet.

*

* Bon der Universität. Zum ordentlichen Professor für Ader- und Pflanzenbau an unserer Landesuniversität wurde Dr. George Gessous aus Schlanstedt, Bezirk Magdeburg, ernannt.

* Tanzbelustigungen. Anträge auf Erteilung der Genehmi­gung zu Tanzbelustigungen sind am ratsamsten mindestens acht Tage vorher bei dem Polizeiamt schriftlich einzureichen. Die mündliche Stellung von Anträgen ist zwedlos.

lichen 9 an attend entfchen Greif Safer und an alberi dish, batten Lichtbilbervortrag des Jungdeutschen Ordens.

wir eine weitere Beschränkung der jedem anderen deutschen

Der Berg versinnbildet auch die Berufung des Menschen und des Menschengeschlechts zu höheren Zweden. Da oben ist der Mensch näher an den Wolten und damit näher bei den gefal­lenen Heldensöhnen des Volkes. Auf dem Berg findet die Toten­verehrung ihre innerliche Verbindung mit den Toten, welche der Wald umfäuselt und die freie Natur ſegnet.

Der Berg endlich beherrscht das Tal zu seinen Füßen, trium­phiert über die Landschaft in seinem Umkreis, trog den Natur­gewalten der Tiefe, lenkt den Blid in die Weite um sich herum und zwingt seinen Besucher, beim Anstieg an den Opferweg der Gefallenen zu denken.

So wird der Berg zum heiligen Opferberg. Opferung ist aber der Inhalt der deutschen Totenverehrung, wie auch unsere Brüder ihr Leben auf dem Altar des Vaterlandes geopfert haben.

te bleibt nur die Entscheidung zwischen Wasser, zwischen Berg und Insel. Sedächtnisstätte ſpricht die technische imales und seine ganze innere Be­über die Hochfluten des Rheines, die schlingen drohen, was sich ihnen im Zur Zeit des Hochwassers erhob sich über seinen durchschnittlichen Stand. Ser müßte das Reichsehrenmal, wenn htet wäre, aufs äußerste gefährden. Dem Getöse des Alltags drunten am oder im Fahrgeleis der Personen­mphiert in feierlicher Ruhe über den am Reichsehrenmal drunten auf der Duzende von Perſonenzügen poltern ntlang; Duzende von Personendamp­den Ausflugs- und Fremdenverkehr erte von Frachtschiffen schleppen sich vit Lärmen und Tuten entgegen. Die eihter Natur, wie sie das Reichsehren­umfließen muß, verbürgt allein der jein stolzes Haupt über die Niederung n Weg aus der Tiefe herauf zur Er­ehung des Bolles

igt

1 und aus ſträflicher Gleichgültigkeit.

ung des niederen Erdenſinnes durch Niederlage und Unglück, aus Demü­

Im Gegensatz zum Berg ist die Insel den zerstörenden Ge­waiten des Hochwassers ausgesegt; sie ist in den Lärm des Ver­Ichrs hineingestellt; sie ist ihres Infelcharakters beraubt, wenn zu ihr Verkehrsbrüden geschlagen würden; jie bedeutet eine be dentliche Gefahr, wenn ein Bendelverkehr mit Nachen und Boo­ten die Besucher an ihre Ufer brächte; sie ist mit dem Lärm und Getriebe des Verkehrs verwachsen; sie ist als ein düsteres Giland des Todes in den Fluß hineingestellt, um den Menschen an Totenfluß und an schwarzes Geschid zu erinnern; sie zieht die Seele des Menschen in die Tiefe und vernichtet das Aufwärts: streben des deutschen Volkes aus der Niederung hinauf auf die befreiende Höhe.

Zudem hat der Berg in freier Natur das Vorrecht, der fym: bolische Träger des Totengedächtnisses an die feldgrauen Streiter zu sein; denn die Kämpfe find zu Land entschieden worden und baben sich zum größten Teil in Feld und Wald, auf Berg und Hügel abgespielt. Die vornehmste Würdigung des Krieger­

Straßensperrung. Wegen Vornahme von Pflasterarbeiten ist die Bahnhofstraße zwischen Schanzenstraße und Westanlage für jeglichen Fahrverkehr vom 6. Oftober ab auf die Dauer von vier Wochen gesperrt. Desgleichen ist die Weidengasse von Haus Nr. 10 ab bis zum Neuenweg für jeglichen Fahrverkehr gesperrt. * 6.R.G. 1877. 7. Heute Abend 8% Uhr im Bootshaus Jahreshauptversammlung, deren Tagesordnung äußerst wichtig

ift.

* Verbilligter Strompreis in Oberhessen. Wie das Ueber­landwerk mitteilt, wird der Strompreis in den Nachtstunden von 10 auf 8 Pfg. herabgesetzt.

* Sonntagsrückfahrkarten wurden im Bezirk der Reichsbahn­direktionen Mainz, Frankfurt, Ludwigshafen, Karlsruhe und Stuttgart bereits vom 2. Oftober ab von mittags 12 Uhr an zur Benügung sämtlicher Schnellzüge, Gilzüge und beschleunigten Personenzüge ausgenommen die Fernschnellzüge und die D. 3üge 42-43 Frankfurt- Berlin zugelassen. Bei Benügung von Schnellzügen ist der volle Schnellzugszuschlag zu entrichten.

-

Freimarten zu 15 und 25 Bfg. Nach einer Mitteilung des Reichspostministeriums wird mit der Lieferung der neuen Frei­marten zu 15 und 25 Pfg. voraussichtlich im Laufe des Monats Oktober und November begonnen werden.

Tauf die Gandes bant her topping in a letno mag bis

rauf aufmerksam, daß Rheinprovinzanleihen alten Besitzes bis

Leergegessen­

Viele Rezepte für beliebte Puddings und süße Geleespelsen sind außer den guten Backrezepten in dem neuen farb. Illustr. Oetker- Rezeptbuch, Aus­gabe F enthalten. Das Buch ist in allen einschl. Oeschäften zum Preise von 15 Pfennig zu haben, wenn nicht vorhanden, gegen Einsendung von Marken von mir

direkt.

BOE

Der aus

Z

unvorhergesehenen technischen Gründen bereits für den 25. Sep­

berufes prägt sich schon in dem Wort: Der Feldgraue" aus. Es fann darum das Bergmassiv Lichtertopf der Stadt Niederlahnstein mit innerster Berufung und vollkommener Eig­nung den Lorchern Rheininseln, der Insel Hammerstein und Insel Grafenwert entgegentreten.

Der Lichterkopf, zeitlich einer der ersten deutschen Vorschläge zum Reichsehrenmal, ist umsonst dem Deutschen Reich ange­boten. An ihn brandet nicht das Hochwasser, das aus jedem Inselmal einen bis zur Hälfte in Wasser getauchten Jjistempe! bei Affuan im Nil machen würde, ein Reichsehrenmal, das schier rettungslos dem ungeheuerlichen Drud der hochgetürmten

Os roar

ein

Oetker Pudding

das kann man

sicher glauben,

denn selten schmeckt den Kindern etwas so gut, wie ein Oetker­Pudding. In der Tat gibt es kaum etwas Besse­res, das die Mutter ihren Kindern vorsetzen kann. Zahlreiche Geschmacksarten von Dr. Oetker's Puddingpulvern sowie die vielseitige Möglichkeit des Anrichtens, z. B. mit Dr. Oetker's Vanille­Milchsoße, mit Himbeersaft, mit eingemachten oder gekochten frischen Früchten oder Frucht­saft, bieten reiche Abwechslung. Ein wich­tiger Vortell, besonders für Kinder, liegt darin, daß Dr. Oetker's Puddingpulver Vanille- und Mandel- Geschmack die für den Körperbau und Insbesondere für die Blutbildung notwendigen mineralischen Salze enthalten. Außerdem ist Milch als Zutat dieser schmackhaften Nach­speisen für Kinder besonders wertvoll.

Dr. A. Oetker, Bielefeld

Der Lichterkopf erfüllt in sich die Berufung des deutschen Volkes heraus aus der Tiefe der Demütigung auf die Höhe der Befreiung. Auf den Bergen ist Freiheit", sagt Schiller.

Der Lichterkopf ist der deutsche Heldenberg; denn er rüdt uns näher an die feldgrauen Streiter in den jenseitigen Gefil­den heran. So wird er zum Berg der deutschen Auferstehung. Dieses, das Stromdreied Rhein- Lahn- Mosel überwältigend beherrschende Bergmassiv Lichtertopf" will

nicht mit den hochgetürmten Massen falter Monumentalbauten Berufung, Inhalt, Weihe und Erfüllung des Heldentodes er­" AJ

jermaſſen ausgeliefert wäre, weiche Quadern und Mauern ausschlagen! Das Reichsehrenmal auf dem Lichterlops folt

ihren Fugen wälzten! Der Lichtertopf ist von den Gefahren des Wassers befreit; wann die Besucher des Reichsehrenmals zu ihm wallfahren.

unter Vermeidung kostspieliger Bauten allein der Verherrlichung des Heldentodes in feierlicher Opfer­weihe unter dem Balbachin freier Natur dienen und Totenehrung Opferhingabe

Der Tichtertopf bietet auf seinen Hängen und auf seinem mit Dijep projeti perbient genau jo mie alle anderen am Rhein

Plateau größten Versammlungsraum, den im Gegensatz dazu die engen Rheinuferstraßen feineswegs aufweisen, den auch die In­seln im Rhein feineswegs schaffen können.

von den berufenen Stellen des Reichs auf seine Eignung ge= prüft zu werden, denn es sind lediglich vaterländige und natio­

Der Lichterkopf spottet über den Lärm des Verkehrs druntennale Beweggründe, welche es geschaffen haben. Die zuständigen

im Rheintal mit Schiffsanlegestellen und Wirtschaftsgebäuden an den Inseln. Er hat sich der ungestörten Totenverehrung in der Berg- und Waldnatur geweiht.

brung in

Der Lichterkopf verschmäht hochragende architektonische Bau­ten als Form des Reichsehrenmales. Er sieht seine Bestimmung in einem Opferberg für die Feldgrauen. Eine Straße des Schweigens" soll den Besucher innerlich auf den Opfergang zur Höhe vorbereiten und aus dem Eintrittsgeld und aus der Opfer­gabe des Besuchers soll ein Opferstod geschaffen werden für die noch lebenden Kriegsopfer, ein sozialer Gedanke, wie er aus­schließlich dem Projekt der Stadt Niederlahnstein zueigen ist.

und allein zur Entscheidung bestimmten Stellen des Reiches ( Reichstag, Reichsrat, Reichslabinett und Reichspräsident) rufen wir zu objektiver Prüfung an Hand der Tatsachen und in Zu­erkennung des nämlichen Anspruches auf Prüfung wie alle ande­ren Rheinprojekte an, wenn der Lichtertopf auch von markt­schreierischer Bilbetreklame abgesehen hat, da er allein durch feine äußere und innere Bestimmung glaubt, alle Anforderungen an das deutsche Reichsehrenmal vollkommen zu erfüllen. Die Entscheidung darüber aber möge auf parlamentarischem Weg nur den zuständigen Instanzen anheimgegeben sein, die allein berufen sind, in einer Reichssache für das Reich zu sprechen und zu entscheiden!( Erbacher.