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en den deutschen Often anstürmt, mag

rfischer Vergangenheit Gedenken und

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ebildet. 268 Seiten. Mit 160 Ab­

39. Jahrg.

Samstag, den 6. März 1926.

Nr. 10.

Gießener Zeitung

en Mt. 7.- Verlag Georg Westermann, urg. Zahlreiche Bildnisse berühmter Dhervorragende Werte der bildenden , aus dem der Verfasser dieses ebenso ame Buch geschaffen hat. Diese Aus um eine Anleitung zu geben, aus ge en auf die Rassezugehörigkeit und da Grenzen der Mitmenschen zu schließen, Durch sein Blut. So stellt Hausers Buch ung zur Menschentenntnis dar. Wer

Leben so ungeheuer wichtige Fähigkeit vervollkommnen will, wird gewiß mit e greifen.

ne Lebensführung. 174 Geiten. Verlag Georg Westermann, Braun

Der Verfasser jagt im Vorwort: ,, Die eben. Es ist wieder hauptsächlich für Jungen wie Mädchen. Es geht davon jenseits von Rein und Unrein hen sind, die nicht etwa dadurch, rein" en nichts weiß."

n Durchschnitt". Im Verlage Dr. M. Die ersten acht Hefte der von Bruno inenden Monats- Zeitschrift mit der aufmann" erschienen. Die Zeitschrift st, ihr Herausgeber und ihr Schrift­rd nicht weniger als die machtvolle is widerspiegeln, fördern, vorwärts­vielen unterhaltenden oder belehren­ebhaft, mitfortreißend geschrieben.

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19. Dezember 1925 sind wieder die eändert bezw. erhöht worden. Auch en von K. Seidenschnur im Verlag Brunnen- Straße 181, erschienen, ohne ittelung der Lohnsteuer kein Arbeit auskommen kann. Die Preise sind

twöchentliche, 1,50 M für monatliche nabrechnung bei postfreier Zustellung

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Rede über Südtirol, in der er aus deine rein italienische Angelegen gesamten Welt ob ihres aggressiven enischen Diktator nicht gerade gün­Es ist sehr zu begrüßen, daß die Stuttgart, in ihrer neuesten Num­er Illustrationen bringt, die die

o heiß begehrten Landes eindrucks gier u. Co., G. m. b. H., Stuttgart,

istian Klein in Gießen.

als alle neuen Mittel wirkt das

Hühneraugenmittel,

del. Kein Pflaster! Preis 80 Pfg. nit der Aufschrift

te, Berlin 24, Friedrichstr. 160. ren Apotheken und Drogerien.

rum zinjerieren?

nn und Handwerker

s befannt sein, daß man endes Annoncieren bisherigen Kundschaft ng bleibt, sondern auch mer erwirbt.

ten Geschäfte, welche das I betreiben, gewinnen ehnung, während andere, ßlichen Verkehrsmittels bleiben, denn Stillstand erwäge jeder vorwärts

schäftsmann und tändig in der

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Erscheint: Samstags.

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Pig. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd­kendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

Sonntagsgedanken.

Bon stillen Sonntagsstunden will ich heute schreiben, so wie wir sie einst erlebten, wo Alltagshaft den Sonntag noch verschonte und Freuen über die Seele fam und ein schönes Feierlichsein. Heute wird es vielen schwer, Feierstunden zu halten. Sorgen und Nöte der Woche drängen sich in den Sonntag hinein und doch ruft es bei vielen da innen nach ciner Feierstunde, nach einem stillen Besinnen.

Und doch tönnten wir trotz aller Mühjal und aller Not fröh­lich sein. Wer fann es sein? Der fröhlich arbeitete, der Jeine Wochenarbeit durchsonnen ließ. Der von seiner Arbeit nicht gering denti, der Wertarbeit leistet, an welchem Platze et auch stehen mag, der in erster Linie nicht um des allzu hohen Verdienstes schafft, sondern um der Arbeit selbst und um des Ganzen willen, der seine Arbeit auffaßt als einen Teil der der Boltsarbeit.

Wer so sein Tun auffaßt, der baut mit an seinem neuen Vaterland und löst die schweren Ketten seines Volkes. Und wenn Millionen Hände sich so rühren und Werte schaffen, wenn Freude und Zuversicht die Arbeit durchsonnt, wenn einer wieder an den anderen denkt, dann finden wir wieder allmählich das Glüd und können fröhlich sein. Mit dem Werte unserer Arbeit mächst unsere Freude.

Die Arbeit ist die große Bildnerin zum Menschentume, sie spendet Segen dem Einzelnen und einem ganzen Volke. Füt uns muß sie die Erlöserin sein aus den Ketten der Knechtschaft, für uns der Führer bergauf, um wieder auf Bergeshöhen zu tommen.

Wir wollen frumm hinterm Pfluge gehen, Und unser Schweiß sei der Scholle Wein. Und sollten wir nie ein Fruchtfeld sehen, Wir wollen nicht müde werden, Säer zu sein! Wir wollen nicht müde werden zu glauben, Daß Kräfte ringen im kleinsten Keim! Go läßt sich fein deutsches Herz berauben: Der Glaube an uns bringt die Ernte heim.

Waldfried.

Für Freiheit und Wissenschaft! Der Vorstand des Hessischen Hauptvereins des Evangelischen Bundes hat einstimmig folgende öffentliche Kundgebung be­schlossen:

Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postschecktonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.

gehende Sachbesprechung im Reichswirtschaftsministerium unter Zuziehung des Reichsverbandes für das deutsche Handwerk ver­einbart wurde. Die nächste Wirkung zeigte sich aber schon in der Regierungserklärung, die zu der Preisabbaufrage mit folgen­den Worten Stellung nahm:

In der Sitzung des hessischen Landtages ist auf Antrag der Regierung beschlossen worden, an der Landesuniversität in Gießen und an der Technischen Hochschule in Darmstadt ,, Professuren für scholastische Philosophie", das sind Professuren, durch die Philo­sophie im Sinne der katholischen Kirche gelehrt werden soll, ein­zurichten.

Dieser Antrag ist von der Regierung trotz der schweren wirt­schaftlichen Not unseres Landes, die zu äußerster Beschränkung aller Ausgaben zwingt wie wir zu wissen glauben, ent­gegen dem Willen der beiden Hochschulen eingebracht worden. Nach unwidersprochenen Zeitungsnachrichten ist die Regierung zu diesem Vorgehen lediglich dadurch veranlaßt worden, daß das Zentrum die Einrichtung derartiger Professuren für sein Verbleiben in der gegenwärtigen Regierung zur Bedingung ge macht hat.

,, Die Reichsregierung erblidt in der Durchführung von Maßnahmen, die die deutsche Gesamtwirtschaft von allen Ur­sachen der Ueberteuerung befreien, eine unerläßliche Voraus­setzung für den Wiederaufstieg Deutschlands. Sie ist sich be= wußt, daß der Erfolg ihrer verwaltungsmäßigen und gesetz­geberischen Maßnahmen in vielen Hinsichten sehr wesentlich von der freiwilligen Mitarbeit der Erwerbsstände abhängt. Die zurüdgetretene Reichsregierung hat diese Mitarbeit in erheblichem Umfange gefunden. Das neue Kabinett wird in gleichem Sinne weiterarbeiten. Es ist bereit, wegen der zu ergreifenden Einzelmaßnahmen auch die in Gang befindlichen gesetzgeberischen Entwürfe mit den Vertretungen der Er­werbsstände erneut zu erörtern."

Diese Bereitwilligkeit hat die Reichsregierung schon am 29. Januar 1926 in die Tat umgesetzt, indem im Reichswirt­schaftsministerium unter Beteiligung der vorgenannten Abge­ordneten und der Herren Derlien, Dr. Meusch und Karl Her= mann als Vertreter des Reichsverbandes eine mehrstündige Aussprache über die Frage stattfand, inwieweit die angefoch­tenen Abschnitte des Preisabbau- Gesetzentwurfes durch freiwil­lige Vereinbarungen mit den Organisationen des Handwerks ersetzt werden können. Die Verständigung ist damit unter gün­stigsten Auspizien eingeleitet; sie zum befriedigenden Ende zu führen, liegt am beiderseitigen guten Willen, der zweifellos vor­handen ist."

Im Namen der Evangelischen Hessens, die wir vertreten. erheben wir Einspruch dagegen, daß die bewährte Organisation unserer Hochschule politischen Parteizweden zum Opfer gebracht wird und daß erhebliche Mittel des Staates dazu verwandt werden, Lehrstühle einzurichten, die die Besorgnis erweden, daß sie in erster Linie nicht der Pflege der freien Wissenschaft, son­dern der Propaganda der katholischen Kirche an unseren Hoch­schulen dienen."

Um den Gesetzentwurf zur Förderung des Preis­abbanes.

Im Anschluß an unseren Bericht über die Besprechung des Handwerks beim Reichskanzler zur Preissenkungsaktion entneh­men wir der ,, Redlinghäuser Volkszeitung" aus einem längeren Artikel über praktische Handwerkerpolitik nachstehenden Auszug:

Zur Lage am Kreditmarkt.

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pig., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.

In Berlin sprach kürzlich aus Anlaß des zweiten Girover­bandstages des Genossenschaftlichen Giroverbandes der Dresdner Bank Reichsbankvizepräsident Dr. Kauffmann über die Frage der Kreditkontingentierung der Reichsbank. Nach seinen Ausfüh­rungen bestätigt es sich, daß der Geldmarkt zurzeit außerordent­lich flüssig ist. Der Grund sei der Stillstand der Wirtschaft. Hinzu treten die Auslandskredite, von denen etwa 4 Milliarden in Deutschland laufen. Kaum% des zur Verfügung gestellten Kontingents an Krediten werde von der Wirtschaft ausgenutzt. Eine Verringerung der Zinsspanne zwischen Lombard und Dis­font sei zu erwarten und damit auch eine Ermäßigung der De­betzinsen bei den Banken. Diese Ermäßigung auf 1 Prozent über Reichsbankdiskont( bisher 2 Prozent) wird, wie wir er­fahren, möglicherweise schon am 1. März in Kraft treten. Die Habenzinsen sollen im allgemeinen unverändert bleiben, mit Ausnahme der monatlich fündbaren Einlagen, für die der Zins= satz um ½ Prozent auf 5% Prozent ermäßigt wird.

Die Handwerkervertreter in der Regierungskoalition wa­Ten inzwischen nicht müßig gewesen. Am 21. Januar ergriff der Abg. Esser vom Zentrum die Initiative und suchte unter Zu­stimmung seines Fraktionsvorstandes eine Unterredung mit dem Reichskanzler Dr. Luther nach, um unter Mitwirkung seiner Kollegen aus den drei anderen Regierungsparteien eine Ver­ständigung mit der neuen Regierung über die weitere Behand lung des Preisabbaugesetzes zu suchen. Am folgenden Tage fand diese Besprechung im Beisein des Reichswirtschaftsministers Dr. Curtius und des Reichskommissars für Handwerk und Klein­gewerbe, Geheimrat Hoppe, statt. Abg. Esser legte in ernsten Worten die sachlichen und politischen Bedenken, die gegen ein­zelne Teile des Gesetzes sprechen, dar und verwies besonders auf die seitens des Handwerks geleistete freiwillige Mitarbeit in der Preisabbaubewegung. Die Abg. Havemann( Deutsche Bolts­partei), Bartschat( Demokrat) und Loibl( Bayerische Volks­partei) ergänzten und unterstrichen die eindrucksvollen Aus­führungen ihres Kollegen vom Zentrum. Das Ergebnis der Verhandlungen war. daß für die nächste Woche eine weitere ein­

Sozialistische Rechenkünstler.

Das Paradestück des Landtagsabgeordneten Mann. Im hessischen Landtag gilt der Abgeordnete Mann- Gießen innerhalb des Kreises seiner Parteifreunde als Sachverständiger in Mietfragen, wenn man diese Eigenschaft aus der Tatsache schließen darf, daß der Genannte jeweils bei Behandlung von Mietfragen das Wort ergreift. Jedenfalls aber hält sich Herr Mann selbst für sachverständig. Schon vor Monaten soll er hie und da andeutungsweise, nach Diplomatenart, von sich gegeben haben, daß er Material in Händen habe, das für den Haus­bejiz geradezu vernichtend sei. Wir haben uns dieserhalb keine schlaflosen Nächte gemacht, da wir derartige Ankündigungen, zumal wenn sie von jener Seite kommen, auf ihren wahren Wert einzuschätzen wissen. Und wir haben uns wieder einmal nicht getäuscht.

Der Reichskommissar für das Handwerk und Kleingewerbe, Ministerialrat Dr. Hoppe, streifte die kürzlichen Ausführungen des Reichsfinanzministers. Er wies darauf hin, daß die Son­derkredite für den gewerblichen Mittelstand, wenn man ein vor­läufiges Fazit ziehe, zur Wiederholung nicht gerade ermuntern und daß die Wünsche auf neue Kredite wenig Aussicht haben, beim Reichswirtschaftsminister befürwortet zu werden.

Das Material des Herrn Abgeordneten Mann ist nunmehr in der Oberhessischen Volkszeitung" der Oeffentlichkeit zu­gänglich gemacht worden. Die Wirkung ist jedoch die umgekehrte: Das Material bestätigt all das, was wir immer und immer wieder behauptet haben, für den Herrn Abgeordneten Mann und seinen Anhang dagegen ist es geradezu vernichtend. Wir haben allen Anlaß, Herrn Mann für den Dienst, den er dem Haus­besitz damit erwiesen hat, dankbar zu sein. Wir können uns darauf beschränken, die Aufstellung zu ergänzen, da den Ver­fasser anscheinend das Gedächtnis bei der Abfassung des Artikels in der ,, Oberh. Volksztg." verlassen hat. Herr Abg. Mann hat es auch unterlassen, den Artikel mit seinem Namen zu zeichnen. Ob er sich der Vaterschaft schämt?

Hierzu bemerken wir, daß auch das Handwerk von den Son­derkrediten des Reichs und der Länder nicht besonders erbaut ist. Einmal konnten sie sich bei ihrer geringen Höhe niemals im ausreichenden Umfang auswirken, zum anderen mußte sie das Handwerk ja selbst durch übertriebene Steuern finanzieren. Soll­ten aber andere Berufsstände durch langfristige Sonderkredite zu günstigem 3inssay bevorzugt werden, so erwartet das Hand­werk, daß man auch an ihm nicht achtlos vorübergeht. Wich­tiger und richtiger als die Notmaßnahmen sogenannter Sonder­kredite ist die Sicherstellung der ordentlichen Kreditversorgung des gewerblichen Mittelstandes. Der als notwendig erkannte Ausbau der gewerblichen Kreditgenossenschaften wird erst dann im erwünschten Ausmaß vor sich gehen, wenn regierungsseitig die schon lange vom Handwerk geforderte Regelung des zentralen Kreditinstituts durch entsprechende Erweiterung der preußischen Zentralgenossenschaftstasse durchgeführt sein wird.

Die hessischen Zeitungen.

Das von dem Verfasser angezogene Material stammt von dem verstorbenen Gießener Bauunternehmer Pfaff, der da= selbst 33 Häuser mit 121 Mietwohnungen gebaut hat und durch widrige Umstände( die Häuser wurden sämtlich niedriger taxiert, als die Gestehungskosten waren, die Hypotheken fielen dadurch fleiner aus und es mußte hoch verzinsbarer Bankkredit aufge= nommen werden; nach Fertigstellung der Häuser mußte teilweise der Anschluß an die Kanalisierung mit großen Kosten vorge­nommen werden u. a. m.), um sein Vermögen gekommen war. Nach einer uns vorliegenden Aufstellung haben die 33 Häuser 1308 047 M zu bauen gekostet, während sie nur zu 1039 500 M ortsgerichtlich geschätzt wurden. Dadurch entstand ein Verlust ron rund 270 000 M, für den der Eigentümer teuren Banf kredit in Anspruch nehmen mußte. Die Spanne zwischen Ge­stehungskosten und Taywert mußte und ist auch dem Besitzer zum Verhängnis geworden.

Der vorliegende Fall als Einzelfall eignet sich nun ganz und gar nicht dazu, Schlüsse zu ziehen auf die Allgemeinheit, ebensowenig wie man von Stinnes etwa auf einen kleinen Handwerker schließen tann. Was aber den ein Opfer der Zeit­verhältnisse gewordenen Eigentümer angeht, so hat er durch den Bau von 121 Mietwohnungen mehr für die Allgemeinheit geleistet, als die ganze sozialdemokratische Fraktion des hessischen Landtags, denn von diesen hat noch teiner sein Vermögen ris­kiert, um Wohnungen für seine Mitmenschen zu bauen. Uebri­gens, wie stände es mit der Wohnungsnot in Gießen ohne Pfaff's 121 Wohnungen?

Im Freistaat Hessen gibt es nur eine Zeitung, die zweimal täglich erscheint, Worms. 40 Blätter kommen täglich einmal, 39 wöchentlich 2-4mal heraus. Die meisten Blätter erscheinen in Mainz und Worms( je 5), Darmstadt( 4), Gießen, Bingen( je 3). Soweit An­gaben vorliegen, gibt es in Hessen 7 Zeitungen mit einer Auflagenhöhe von über 10 000. Die höchste Auf­lage hat der Mainzer Anzeiger"( 44 500), es folgen das ,, Darmstädter Tageblatt"( 34 800) und die ,, Offen­bacher Zeitung"( 20 000). Auch in Hessen stehen die parteilojen Blätter weitaus an der Spize( insgesamt 40); Zentrumsblätter gibt es 8, sozialdemokratische 4, demokratische 5, bürgerliche 5, Volksparteiliche bezw. liberale 3, deutschnationale bezw. bürgerlich- nationale 4, 2 amtliche, agrarische 1. Von den Zeitungen in Hessen­Nassau steht der Frankfurter General- Anzeiger" mit einer Auflage von 150 000 an der Spize.

Um unseren Lesern auch einmal eine frohe Stunde zu be reiten, und ihnen einmal zu zeigen, wie reich sie nach der Be­rechnung der Oberhessischen Volkszeitung" eigentlich sind wir haben Grund zu der Annahme, daß dieser Reichtum den meisten bisher noch nicht zum Bewußtsein gekommen ist bringen wir die epochemachende ,, Erfindung" der Oberhessischen Volkszeitung" aus deren Nummer vom 18. Januar 1926 im Wortlaut:

,, Ein Beispiel aus Gießen".

Von wem der Haus- und Grundbesig abgezogen, ausgebeutet und in Bankerott getrieben wird.

Mit obigen Worten übergab 1914 der Bauunternehmer Joh. Georg Pfaff eine Dentschrfit über die Lage des Haus­bejizzes der Oeffentlichkeit. Pfaff führte in der Denkschrift seine 121 Mietwohnungen und seine eigene Wohnung vor Augen. Er wies nach, daß die in seinem Besitz befindlichen 122 Mietwoh­nungen in

6 Wohnungen zu 2 Zimmern, Küche und Zubehör

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bestünden. Davon hatten 34 Wohnungen Badeeinrichtung. Als Brandtassenwert sind insgesamt 966 090 Mart, als orts: gerichtlicher Tarwert 1 094 500 Mart angegeben. An Schulden führt Pfaff auf:

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1. Hypothelen Kreditgelder

640 056 Mart= 58,75 Prozent 187 833 240 790

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17,80 = 21,75

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insgesamt sind also nach Pfaff 98,30 Prozent des Tagwertes fremdes Eigentum gewesen.

Pfaff errechnet dann für die einzeln aufgeführten Woh­nungen die Sollmiete", d. h., wenn alle Wohnungen tatsäch­lich das ganze Jahr vermietet gewesen wären. In Wirklichkeit gingen ihm laut Nachweis 7,3 Prozent durch Leerstehen verloren.