Einzelbild herunterladen

Landwirtschaft entsendet in Verbindung mit der Deutschen Land­wirtschaftsgesellschaft eine Kommission zum Studium der tech­nischen Fortschritt der amerikanischen Landwirtschaft nach den Vereinigten Staaten.

-

-

Ausland. Desterreich ist es gelungen, von Jahr zu Jahr nicht nur Hektarerträge zu heben, sondern auch die Anbauflächen wesentlich zu vergrößern. Der ungarische Saatenstandsbericht stellt die günstige Entwicklung sowohl der Herbst- wie der Frühjahrssaaten fest. In Frankreich wurden 100 Millionen Franken genehmigt, um Getreidevorräte zu kaufen. In Ruß­land hat sich die Ausfuhr von Eiern verdreifacht. Die Tschecho= slowakei hat im Vorjahre 175 000 Bentner Hopfen ausgeführt, wovon ungefähr die Hälfte nach Deutschland ging. Schweden muß infolge seiner geringen Ernte stark einführen.

-

Die Miete von 1922 bis 1925 in Goldmark.

Kaum ist die Miete auf 80% der Friedensmiete erhöht wor­den, was, abgesehen von dem Zinsendienst, auf Einrechnung der seither besonders umgelegten Sondersteuern zurückzuführen ist, halten viele Mieter den Zeitpunkt für gekommen, mit größeren Wünschen auf Instandsetzungen an den Vermieter heranzutreten. Sie übersehen dabei, daß sich die 80% Miete neben den 37% für Zinsen, Verwaltungs- und Instandsetzungskosten aus 43% für Steuern und öffentlichen Abgaben zusammensetzt.

Es dürfte deshalb nüßlich sein, einen kurzen Rückblick auf die hinter uns liegenden Jahre und deren Mietpreisgebarung zu werden. Zu diesem Zweck habe ich die Miete( die zeitweise jogar noch die Steuern und öffentlichen Abgaben in sich enthält) einer 3- Zimmerwohnung mit einer Friedensmiete von 360 M im Jahr in Goldmark umgerechnet.

Diese Zusammenstellung wird jeden einsichtigen Mieter be stimmen, seine Reparaturwünsche diesen Zahlen anzupassen. Es kann nur von Vorteil sein, diese Zahlen der Oeffentlichkeit von Zeit zu Zeit ins Gedächtnis zurückzurufen.

Die Aufstellung bildet aber auch eine laute Anklage für die­jenigen Stellen, die die Verantwortung für die Mietpreisgestal= tung der letzten Jahre zu tragen haben. Ihnen fällt zu einem nicht geringen Teil die Verantwortung für die durch eine der­artige Mietpreispolitik hervorgerufenen Zustände auf dem Woh­nungsmarkt zu. Die Geschichte wird darüber ihr Urteil fällen.

Angesichts dieser Zahlen kann man aber auch ermessen, welch große Opfer diejenigen Hausbesitzer gebracht haben, die aus anderen Einnahmequellen ihre Häuser auch ohne Mietein­nahmen instand gehalten haben. Wem allerdings andere Ein­nahmen nicht zur Verfügung standen, mußte sein Haus ver­wahrlosen lassen, denn mit den wenigen Pfennigen Miete war nichts anzufangen.

Es ist nicht mehr als ein Akt der Billigkeit, wenn Mieter, die jahrelang die Nugnieser der billigen Mieten waren, auch ihrerseits zur Herstellung der durch sie ohne Entgelt verwohnten Wohnungen beitragen helfen. Eine dankbare Aufgabe der Mietervereine wäre es, wenn sie auch ihrerseits im Sinne einer Verständigung wirken würden. Die Tatsachen reden leider viel­fach eine andere Sprache.

Die Miete einer Dreizimmerwohnung in der Schwanenstraße in Darmstadt mit einer Friedensmiete von 360 M betrug an den jeweiligen Fälligkeitstagen:

in Goldmark: für das Jahr:

1. April 1920

6,40 M

1. Juli 1920

11,00 M

1. Oftober 1920

1. Januar 1921

7,30 M 6,50 M

1920 31,20 M statt 360 M

1. April 1921

8,- M

1. Juli 1921

6,60 M

1. Oftober 1921

4,- M

1. Januar 1922

2,70 M

1921 21,30 M statt 360 M.

Monat Januar 1922 Monat Februar 1922 Monat März 1922

0,75 M

0,70 M

0,83 M

Monat April 1922

0,85 M

Monat Mai 1922 Monat Juni 1922

0,86 M

0,60 M

0,38 M

0,18 M

0,13 M 0,05 M*)

Monat Juli 1922 Monat August 1922 Monat September 1922 Monat Oktober 1922 Monat November 1922 0,36 M Monat Dezember 1922 0,20 M

We

Fall be

Ausstatt ist. Au sonders für jede die sich

We

Marx

sozialen

Außenp

Der

deutsche

wie Blo

ten, bes

1922

5,89 M statt 360 M

Diese, j Padung

Monat Januar 1923

0,05 M

Monat Februar 1923

0,12 M

Monat März 1923

0,20 M

Monat April 1923

0,19 M

Monat Mai 1923 Monat Juni 1923 Monat. Juli 1923 Monat August 1923 Monat September 1923 Monat Oktober 1923 Monat November 1923 1,13 M Monat Dezember 1923 5,10 M

0,10 M

0,20 M

0,06 M

0,03 M

0,06 M

0,50 M

block" a

oder des

1923

7,74 M statt 360 M

Monat Januar 1924 Monat Februar 1924 Monat März 1924 Monat April 1924 Monat Mai 1924 Monat Juni 1924 Monat Juli 1924 Monat August 1924 Monat Septbr. 1924 Monat Oktober 1924 Monat Novmbr. 1924 Monat Dezmbr. 1924

5,10 M

6,60 M

6,60 M

9,60 M

10,50 M

11,40 M

12,- M

12,- M

12,- M

12,90 M

12,90 M 13,50 M

1924 130,20 M statt 360 M

7. Drt regunge

Gesamteinnahme in 5 Jahren statt 1800 M nur 196,33 M oder rund 11%.

Die seither zu Gunsten der Mieter betriebene verfassungs­widrige Enteignung des Hausbesites soll nunmehr fortgesetzt werden zu Gunsten von Staat und Kommune.

Daneben finden Reich, Staat und Gemeinden ihre Anleihe. gläubiger mit 5% ab, während der Hausbesitz 25% bezahlen soll. Was aber dem einen recht ist, müßte dem anderen billig sein. Wer deshalb noch nicht einsieht, daß wir in einem Rechts­staat leben, dem ist nicht zu helfen. 3.

*) Hier beginnt die Miete auf Grund des Reichsmietengesetzes.

Köln als Kongreßstadt für das Handwerk. Gelegentlich der Jahrtausendausstellung in Köln werden folgende Reichsverbandstagungen der einzelnen Gewerbe in diesem Jahre in Köln abgehalten werden: den Reigen beginnt der Deutsche Drechslerverband, der vom 5. bis 8. Juni in Köln tagt. 14 Tage später kommt der große Reichsverband des deut­schen Schneiderhandwerks und der Arbeitgeberverband für das Schneidergewerbe nach Köln und hält in den Tagen vom 20. bis 25. Juni seine Reichstagung hier ab. In der ersten Juliwoche ist der Reichsverband des deutschen Schuhmachergewerbes in Köln während 4 Tagen versammelt. In den Tagen vom 25. bis 28. Juli hält der Reichsverband der Schleifer und Galvani seure seine Reichsverbandstagung in Köln ab. Von besonderer Bedeutung für das Handwerk und die ganze Wirtschaft sind die großen Ausstellungen, die während der Tagungen der Reichsver­bände der Schuhmacher und Schneidermeister in der Osthalle der Messe stattfinden. Besonders erwähnt sei die Jubiläumsaus­stellung der Kölner Handwerkskammer, die vom 19. bis 23. August in den Kölner Ausstellungshallen stattfindet.

Am

findet i

anlage

sammlu

ergeben

1. 9

und En

rektor

änderun zum Vo

1925.

Na

Lin

zun

Zum

ein

Flo

End WO

ans

wer

Mo

Off

Ho

Leistung gepackte gigen S Platzve

Julius

Аде

kraft.

San.- Ra

Dr. Hug

Hab

So verd monatl.

Nebe