Einzelbild herunterladen

ner Teil

I ist für ung) soll Sypothek­osen Pa= em Haus

warum

ie Haus­verarmte Aufwer­Zeit der odkranken rhältnisse rträgliche en, Preis

Verhält­nicht noch

machung:

Srund ge ungsjahr Zahlung 25 weiter uerbetrag Lerbescheid

924 ange­Neue

ig. hat viel­

Brund der en zu er

bekannt, gsgefez­zahlen­nen. Der Zahlung rund des

Ien.

ngsämter

unter der nen schla Is solchen beitsüber­

mter, wie Ein wei Ohren gel­ng weite nungsamt

auch be= und durch zen Woh­Jahres

Berliner he, Mon­alten im­diese be­dem man eigentlich Johnungs­

er können

nicht einsehen, daß, wenn in einer solchen Sprechstunde etwa 20 Wohnungsuchende erscheinen, doch gewiß eine halbe Woche angestrengter Arbeit dazu gehört, um die Namen dieser Leute in die Listen einzutragen oder zu streichen. Wir glauben sogar, daß diese Zeit unter keinen Umständen ausreichen würde, wenn die wirklich eintretende Nachweisung einer Wohnung das Aus= schreiben einer roten Karte oder das Diktieren eines oder zweier Briefe nötig machen würde.

Wer Arbeit kennt und dies dennoch nicht einsieht, der wird auch nie verstehen, daß es einfach im Interesse der Be­ruhigung der Nerven des Personals eine unbedingte Notwen= digkeit war, daß das Wohnungsamt Tiergarten vom 7. bis 17. April überhaupt keine Sprechstunden abhielt. Kann man es außerdem einem Bamten zumuten, ausgerechnet am Kar­freitag und Ostermontag Sprechstunden abzuhalten? Also dieses ganze Ausruhebedürfnis der Beamten in Ehren! Eins aber fönnen auch wir nicht verstehen, was von manchem, der es am eigenen Körper gespürt hat, gar als Bosheit ausgelegt wird. Das Wohnungsamt Tiergarten haust nämlich drei Treppen hoch. Ein Schild mit der Angabe der Sprechstunden ist aber nicht etwa am Hauseinang, sondern oben im dritten Stockwerk angebracht. Jeder also, dem die Sprechstunden nicht ohne weite­res bekannt sind, muß sich umsonst drei steile Treppen hinauf­quälen, um dort oben zu erfahren, daß das Wohnungsamt an diesem Tage nicht empfängt", sondern daß diese Stunden der ,, ruhigen" Arbeit gewidmet sind. Böse Menschen allerdings behaupten wieder, daß in dieser Zeit dort oben alle verfügbaren Kräfte damit beschäftigt seien, die Arbeit zu strecken.

*

-

Barmat zahlte 1000 Dollar für eine Wohnung.

Jm Barmat- Untersuchungsausschuß des Landtags hat der Vorsitzende Dr. Leidig aktenmäßig festgestellt, daß Barmat gegen Zahlung von 1000 Dollar Ablösungsgelder" eine Woh­nung in Schwanenwerder zugewiesen erhalten hat.

Aus der Zeitungsnotiz ist nicht ersichtlich, wann diese, Ab­lösung vor sich geht, jedenfalls aber in der Blütezeit der Jn= flation, wo 1000 Dollar einen ganz anderen Wert darstellten, als heute 4200 Goldmark. Herr Barmat ließ sich diese Sache schon etwas kosten. Allerdings wird man bei den ihm zur Verfügung gestandenen uferlosen Kredit und seiner später be­kanntgewordenen Geschäftspraxis annehmen dürfen, daß er den ihm durch die Auferlegung eines 1000 Dollar betragenden Ab­lösungsgeldes seitens des Wohnungsamts zugefügten finan­ziellen Nachteil" wieder reichlich wettgemacht hat. Barmat dürfte also weiter feinen größeren ,, Schaden" bei der Sache ge­habt haben. Anders verhält es sich dagegen mit den Woh­nungssuchenden, die nicht über eine unumschränkte Kreditfähig­keit, und damit auch nicht über 1000 Dollar, verfügten wie Barmat. Wir meinen hier diejenigen Wohnungssuchenden, die seit 1919 und voraussichtlich vielleicht noch ein Weilchen zu warten, bis sie durch das Wohnungsamt in den Besitz einer Wohnung gelangen. Wir denken insbesondere an die kinder­reichen Familien, von denen die Wohnungsämter behaupten, daß sie überhaupt keine Wohnung bekämen, wenn nicht die fürsorgliche Behörde vorhanden wäre, welche sorgt, daß in erster Lienie solche Familien unterkommen. Infolgedessen braucht man die Wohnungsämter!

Sonntagsgedanken.

Der Lärm der letzten Wochen ist verstummt. Die Fasten­zeit ist da. Tage der Einkehr sind gekommen. Vor uns steht schon das Kreuz und auf blutigen Pfaden wandelt der Heiland seinen Schmerzensgang. Wieder führt der Gekreuzigte die Men­schen in die große Leidensschule und schlägt ihnen den dunklen Vorhang vor der blutigen Welt der Passion zurück.

Es ist Fastenzeit. Wieder stehen wir auf der Schwelle des Kreuzweges. Siehe, wr gehen hinauf nach Jerusalem." Wieder sollen wir das Geheimnis des Kreuzes erlernen.

Viele Herolde der Welt drängten sich in den Tagen der Fastnacht an die Menschen heran, um ihnen Freibriefe zu geben von jedem Gottesgebot, Erlaubnis für jegliche Torheit und

Sünd. Und reichen Gewinn haben sie gemacht. In den Schlingen der alten Paradiesschlange haben sich viele wieder ge= fungen. Jm wilden Taumel entfesselter Leidenschaften haben sie sich verloren. Da ist es Aschermittwoch geworden.-

Und viele sind nüchtern geworden. Sie sehen, daß tolle Fastnachtsfreuden dem Leben keinen Inhalt geben können, daß zügellose Lust den Wert des Lebens vernichtet, das Glück der Herzen, den stillen Frieden der Seele und die Hoffnungen der Zukunft. Daß sie den Ruhm so mancher jungen Blüte im Mensch­heitsgarten und im Gottesgarten besiegeln.

Nun ist Fastenzeit. Ein Kreuz steht vor uns. Wir gehen hinauf nach Jerusalem, und dort wird am Menschensohn alles erfüllt werden, was die Propheten geweissagt haben." Der Heiland geht voran. Wollen wir den blutigen Fußspuren seines Kreuzeswegs folgen; wollen wir uns einleben in die Welt des Kreuzes und Leidens durch treue Arbeit, Pflichterfüllung und Selbstverleugnung.

Die Erdenlust vergeht, so wie der Fastnachtsrausch zerron­nen ist. Aber der Kreuzessegen geht über auf den, der ihn auf­nehmen will, zum Licht und Leben im Dunkel irdischen Ver­gehens.

Verschiedenes.

Meteorologische Versuchsballons.

Zum Zwede der Wetterbeobachtung entsenden meteoro­logische Institute und Stationen im In- und Ausland kleine unbesetzte Versuchsballons.

Größtenteils ist an ihnen ein Fundzettel angehängt, der durch den Finder genau ausgefüllt und an den Adressaten( d. i. die meteorologische Station, die den Ballon entsandt hat) ab­gesandt werden soll. Gummiballons, die ein Körbchen mit Apparaten tragen( sog. ,, Registrierballons"), sind zur Vornahme automatischer Messungen in höheren Luftschichten bestimmt. Diese Ballons, namentlich aber das Körbchen mit den Appara­ten, bilden ein sehr wertvolles wissenschaftliches Material, das der Sendestelle zurückgesandt werden muß. Auf dem Körbchen ist eine kurze Instruktion befestigt nebst Vorschriften für den Finder, wie er mit dem Ballon und den Apparaten umgehen, sie verpacken und zum Transport an die Sendestelle aufgeben soll. Wenn der Finder genau nach den Vorschrifen handelt, wird ihm meistenteils seitens des meteorologischen Instituts, das den Ballon entsandt hat, eine kleine Belohnung ausbezahlt.

-

Nicht nur die Piloten- Ballons, sondern auch die Registrier­Ballons sind mit Wasserstoff gefüllt. Nachdem der Wasserstoff ein sehr explodierbares Gas ist, darf einem solchen Ballon falls er nicht vollkommen leer ist niemand mit Feuer, bren­nenden Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und ähnlichem nahen. Erst­wenn das Gas aus dem Ballon gänzlich entwichen ist, besteht keine Gefahr der Explosion mehr.

-

Für das Jahr 1925 wurden für die Entsendung von Re­gistrier- Ballons international folgende Tage festgesetzt: 14.- 16. April, 17.- 22. August, 14.- 19. Dezember. In diesen oder un­mittelbar darauffolgenden Tagen ist das Niedergehen inländi­scher oder ausländischer Registrierballons besonders wahrschein­lich. Aber auch zu allen übrigen Zeiten sind Flüge bezw. Funde von Registrierballons möglich. Funde von Aufstiege von Pi­lotenballons erfolgen täglich, bei diesen ist jedoch nur die Ein­sendung des Fundzettels an den Adressaten, nicht aber die Rüd­sendung des Ballons selbst erwünscht.

Feinfte

Raffee

Ellenz

Pfeiffer& Diller

Gr. Silberpaket m. 3.­Originaldofe m. 3.60