dtese Quälereten ausgehen, die Herren sind und als solche Rücksichten nicht zu nehmen brauchen. Die Be fazungen stehen fast überall in gar feinem Verhältnis zu der Bevölkerungsziffer. Langenschwalbach beispiels. weise und das noch fleinere Jdstein haben eine farbige Besagung, die an Stärke ungefähr der halben Bevöl ferungsziffer gleich kommt In anderen Städten macht die Besagung etwa ein Drittel der Bevölkerungsziffer aus. Besonders die Kurstädte werden am schwersten in Mitleidenschaft gezogen. In Ems sind von ehedem fünstausend Betten nur noch tausendzweihundert verfügbar und auch die werden nicht in Anspruch genommen. Es ist still in diesen ehemals so lebhaften Städten ge worden. Jede laute Unterhaltung ist verstummt. Man weiß, daß man ringsum von Angebern umgeben ist, und daß schon ein gedankenlos hingeworfenes Wort zu schweren Verlegenheiten führen kann. Außerdem haßt man die Gesellschaft der farbigen Soldaten. Jeder Kurgast, ob Deutscher oder Ausländer, muß vor der farbigen Posten ausweichen, wenn er nicht riskleren will, einfach vom Bürgersteig auf die Straße geworfen zu werden. Das passierte vor nicht zu langer Zeit einer Amerikanerin namens Morris, der Gattin des amerikanischen Gesanden in Stockholm in Langenschwol. bad). Das erste französische Bordell wurde in Langenschwalbach mitten in der Kurbezief geftellt und es bedurfte energischer Vorstellungen seitens der deutschen Behörden, die Verlegung nach einer entfernteren Straße durchzusetzen. Zurzeit sind in Langenschwalbad nur Marokkaner, vorher waren weiße Franzosen dort. Sie waren nicht besser als die farbigen. Als sie den in der Nähe des Ortes von dem Amerikaner Adolfus Busch eingerichteten Hirstpark entdeckten, trieben sie das Wild in eine Ecke des Parkes zusammen und schossen cs mit Maschienengewehren nieder, sodaß auch nicht cin Stück dem Gemezel entging.
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Wetse bemerkbar, wie am Rheine und in der Pfalz. Wortes scheußlichster Bedeutung- die Lebensluft Wiederum nach, den Bestimmungen des Versailler Ver- des immer mehr der Verniggerung antrages soll das Saargebiet von einer fünfgltedectgen heimfallenden dekadenten Galliertums. Kommission im Auftrage des Völkerbundes verwaltet In dieser Luft welft blühendes deutsches Land. In werden. Diese Kommission seßt sich gegenwärtig zu ihr leben prächtige deutsche Menschen ein qualvolles sammen aus einem Franzosen, einen Belgier, einem ben, führen die deutschen Behörden einen verzweifelDänen, einem Kanadier und einem deutschen ten Kampf gegen die maßlosen Forderungen der fremVerräter. Sie steht ganz und gar unter franzö- den Unterdrücker, gegen unerhörte Anmaßung und fischem Einfluß. Ihre Witsung n erhält sie nicht aus brutale Willkür. Ungezählte Millionen haben die rhetGenf, sondern aus Parts, und ihr ganzes Bestreben nischen und pfälzischen Städte geopfert, um den Wohnist darauf gerichtet, das Saargebiet für die Angliederungsansprüchen der Besatzungsbehörden zu genügen, ung an Frankreich reif zu machen. Das Saargebiet aber je zuvorkommender sie sich zeigen, desto undergeht langsam aber sicher dem wirtschaftlichen Ruine schämter werden die Ansprüche. Die Städte sind ve:= entgegen. Die französische Grubenverwaltung ist außer pflichtet, darüber zu wachen, daß den Franzosen für ftande, die geförderte Kohle zu verkaufen. Der Eisen ihre Bordelle deutsche Mädchen geliefert werden. Gs und Stahlindustrie, die französisches Kapital hat auf gibt feine Zumutung, die nicht an sie gestellt wird, nehmen müssen, geht es sehr schlecht. Die Hälfte der keine Demütigung, die sie nicht über sich ergehen lassen Hochöfen hat ausgeblasen werden müssen. Für das müssen. So steht der Frieden aus, den VerSaarrebier werden diese Zustände sich noch verschlimmern, sailles den herrlichen cheinischen Landen, wenn es im Jahre 1925 an das französische Zollgebi t dem ehedem so blühenden Saargebiet und angegliedert werden wird, wie der Versailler Vertrag der schönen Pfalz bescheert hat- ein Gees vorschreibt. Inzwischen wird im Saarrebier cin waltfriede in des Wortes grausamer BeHaß gegen Frankreich und die Franzosen so groß, der dentung. in seinen Wirkungen gar nicht abzusehen ist. Man haßt die Gallier am Rhein und haßt sie in der Pfalz. Aber nirgends haßt man sie so wie im Saargebiet. Die ältere Bevölkerung hat feinen sehnlicheren Wunsch, als den Tag zu erleben, wo sie zur Wahlune gehan unter französischem Sadismus. und Frankreich für die Sünden strafen kann, die es an diesem einst so blühenden Gebiet begangen hat und Aus dem besetzten Gebiet erhalten wir die zubertäglich von neuem begeht. Es sind auch im Saarlässig beglaubigte Geschichte des Landwirts Sc. aus gebiet nicht die einzelnen Vorkommnisse, die Aus- Afterlogen bei Hochemmerich und seiner Familie, die schreitungen der Soldaten und die llebergriffe der fran. unter französischem Sadismus monatelang ein wahres zösischen Behörden, die diesen Haß gegen Frankreich Martyrium durchgemacht hat. Der Landwirt, der früher anfachen; es ist nicht einmal die Tatsache, daß man Grubena better war, und durch eisernen Fleiß den gedem höchsten Gerichtshofe des Gebietes Richter gegeben pachteten Hof zu einem der ertragreichsten in der ganzen hat, unter welchen sich nur ein einziger Deut. Gegend gemacht hat, hat von Anfang der Besazung scher befindet, obwohl er nach deutschem Gesetz an viele Soldaten zu beherbergen gehabt. Mit allen Recht sprechen soll. Auch der Umstand ist es nicht, Belgiern und Franzosen hat er in einem so guten Verdaß im Saargebiet jeder große Lump Anstellung findet, hältnis gestanden, daß man es auf deutscher Seite bewenn er nur fräftig auf Deutschland und die ehemalige reits als zu weitgehend betrachtete. Als eine Ablösung deutsche Regterung schimpft und daß man das Gebiet der zuletzt bei ihm untergebrachten franz. Truppen durch zum Zufluchtsort für solchs Gesindel aus allen Teilen Refruten stattgefunden hatte, änderte sich dieses Verdes Reiches gemacht hat. Es sind bensowenig die hältnis mit einem Schlage. Die jungen Soldaten stellten Bemühungen der Franzosen, die Schulen unter ihren den Hühnern des Hofes nach, und als der Hofbesitzer Einfluß zu bringen; es ist ein drückendes Bewußtsein, Anzeige wegen des Hühnerdiebstahls erstattete, war es von einem Volke beherrscht und diangsaltert zu werden, mit dem bisherigen gut n& nbernehmen aus. Es be das sich nicht schämt, die Angehörigen minderwertiger gannen Schifanen fleinlichster und gemeinster Art, es farbiger Rassen auf ein hochentwickeltes weißes Kulturfolgten Drohungen und Quälereien, die auch nicht auf. bolt loszulaffen, es ihnen wehrlos auszuliefern. hörten, als der Landwirt die Anzeige wegen Hühner diebstahls zurücknahm. Davon erhoffte der gequälte Mann allerdings bergebens auch die Fcetgabe des einen oder anderen Raumes für die Gente, denn die Soldaten hatten nach und nach den ganzen Hof belegt. Die schlimmste Plage b.ach über ihn herein, als er allen Verfolgungen zum Troß sich gezwungen sah, Anzeige gegen einen französischen Soldaten zu erstatten, weil dieser sein 7jäh iges Töchterchen mißbraucht hatte. Augen. zeugin der Untat war eine Dienstmagd und ein Arzt bescheinigte nachher, daß mit dem Kinde Mißbrauch Anzeigenerstattung beschimpften französische Gendarmen getrieben worden set. Schon wenige Tage nach der Lumpenpack" und" berdammte Schweinehunde" und den Landwirt, die Frau und die Magd als„ deutsches verlangten unter Androhung einer hohen Geld- und schweren Gefängnisstrafe die Zurücknahme der Klage. Der Hofbefizer verweigerte sie und blieb auch standhaft, als die Gendarmen ihm die Pistole auf die Brust seztigungen und Beleidigungen und Bedrohungen der ten. Einige Wochen später während deren die Beläs. Familie verschärft fortgesetzt wurden, erhielten der Landwirt und sein Töchterchen eine Vorladung vor das französische Kriegsgericht in Bonn. Das Kind wurde dort 2 Stunden allein vernommen; und wie es vernommen wurde, geht aus seiner Aeußerung hervor, die es gleich nach der Vernehmung machte:„ Mutter Es wird aber nicht geschehen. Ich habe unterschrieben wir sollten alle mit nach Frankreich genommen werden. und die Herren sagten mic, jetzt wäre ich wieder ein liebes Kind." Nun drehten die Franzosen den Spieß um und aus dem Kläger wurde ein Angeklagter. Der dessen Familienverhältnisse verlottert seten, das Kind, Landwirt wurde als ein roger ungehobelter Geselle, dem sein Lehrer das beste Zeugnis gibt ,, als ein durch und durch verdorbenes Ding hingestellt. Alle von dem zeugnisse wurden abgelehnt, gegen den Mann bei sofor Rechtsanwalt des Landwirts angebotenen Leumundstiger Verhaftung Anklage wegen verleumderischer Anklage der er seelisch auf das schlimmste gepeinigt wurde, ehe erhoben. Drei Monate saß er in Untersuchungshaft, in die Hauptverhandlung gegen ihn eröffnet wurde. In ihr wurde seitens der Franzosen die Angelegenheit als deutsche Mache dargestellt, inszeniert, um gegen die französische Armee Ränke zu schmteden. Es erfolgte Ver.
In Trier wurde in den legten Tagen ein friedlicher Bürger, der versuchte, zwischen den Geschüßen einrückender Artillerte die Straße zu freuzen, bon einem französischen Offizter mit dem Säbel derart mißhandelt, daß er bewußtlos zusammenbrach. Man zieht in Trier gern Vergleiche zwischen amerikanischen Truppen, die zuerst dort waren und der gegenwärtgen Besatzung, und zum Ruhme der amerikanischen Armee mub gesagt werden, daß diese Vergleiche sehr zu Gunsten unserer Jungen ausgefallen. Das ist übrigens im ganzen Befagungsgebiet so. Man sagt, die amerikanischen Soldaten seien zwar etwas rauh, aber sie seien gleich. gettig gutmütig und ließen sich nicht leicht etwas zu Schulden kommen, dessen sie sich zu schämen brauchten. Deshalb herrscht im Besagungsgebiet gleichmäßig der Wunsch, unsere Soldaten in Koblenz zu behalten, wil man in ihrer Anwesenheit Schuß gegen neue Drang, salterungen und eine Gewähr für den Frieden erblickt. Auch die Engländer sieht man viel lieber als Franzosen und Belgier, weil sie sich anständiger aufführen. In Koblenz ist das Verhältnis zwischen den amerikanischen Truppen und der Bürgerschaft ausgezeichnet. Unsere Jungen sind ebenso gern dort, wie die Bürgerschaft sie dort. behalten möchte. Der Adjutant des Generals Allen fagte mir, cs gäbe nicht einen amerikanischen Soldaten in Koblenz, der gern nach den Vereinigten Staaten zurückkehre. Ein kompliment für die Bevölkerung, das der Unterstreichung nicht bedarf. Vorkommnisse, wie sie sich in Trier, Duisburg, Ludwigshafen und ande.en Städten ereignet haben, wo Offiziere und Soldaten der Besagungsarmee in Trupps die Straße durchzogen, den Baffanten die Hüte von den Köpfen schlugen, sie selbst schwer mißhandelten, Fensterscheiben zertrümmerten, und das alles ohne jegliche Veranlassung, sind dort, wo die Amerikaner stationiert sind, nicht zu verzeichnen gewesen und werden dort in Zukunft nicht zu verzeichnen sein. Auch das empfindet die Bevölkerung dankbar, daß die Amerikaner sich an den auf Lostrennung der Rheinlande und der Pfalz vom Reiche gerichteten Bettelungen nicht beteiligen. Es liegen Beweise vor, daß diese Zet telungen von den Franzosen in jeder Weise direkt und indirett unterstützt werden. Als s. 3t. der Badenser Haas nach Speyer fam, um den Regierungspräsiden ten abzusetzen, und die pfälzische Republik zu p: oklamieren, wurden französische Trupp n berettigehalten, ihn unter ihren Schutz zu nehmen, falls der Anschlag gelänge. Glücklicherweise hatten die Behörden Kenntnis von dem Vorhaben des Herrn Haas erhalten und loyale Arbeiter zum Schuße des Regterungspräsidenten aufgeboten. Als Herr Haas mit seinen Getreuen anrückte und den Regierungspräsideter cufford ct, ihm die Leitung der Geschäfte zu übergeben, wurde ihm ein Empfang zuteil, mit dem er schweilich gerechnet hatte. Die Arbeiter nahmen ihn beim Kragen und waifen ihn furzerhand auf die Straße, wo er mit blutigem Stopfe anlangte, und wo dann die französischen Soldaten sich seiner annahmen, so daß es bei dem blutigen Kopfe fein Bewens den hatte. Ginen ähnlichen Mißerfolg hatte Herr Dorten aus Wiesbaden zu verzeichnen, als er mit einer Anzahl seiner Getreuen nach Koblenz fam, um dort die rheinische Republik auszurufen. Er wurde mitsamt seinem Anha ge von den amerikanischen Militärbehörden fest genommen und wegen Gefährdung der öffentlichen Ordnung vor's Kriegsgericht gestellt; die ihm und seinen Anhängern auferlegten Geldstrafen wurden von einem franzöfifchen Offizier bezahlt, cin untrüglicher Beweis, daß Dorten im Einverständnis mit den französischen Besatzungsbehörden gehandelt hatte.
Als ich meine Tour durch das besetzte Gebiet zum Abschluß gebracht hatte, da habe ich es als Amerikaner als tiefe Beschämung empfunden, daß dieses Frankreich, welches h.ute am rhein, in der Pfalz und im Saargeblet seiner Kulturfeindlichkeit so off n Ausdruck gibt, uns als Waffengenossen hat begrüßen dürfen. Ich habe dasselbe Empfinden gehabt, als ich in Meiderich, einem Stadtviertel von Duisburg, in einem belgischen Quartter stand, dem ehemaligen Evangelischen Vereins haus, und die Verwüstungen betrachtete, die die entarteten Söhne poor little Belgiums dort angerichtet arteten Söhne poor little Belgiums dort angerichtet haben. Sie haben unter anderm die schöne Orgel furz und klein geschlagen, haben Stühle zu hunderten furz und flein geschlagen, haben Stühle zu hunderten zertrümmert und ins Feuer geworfen. Es gibt in diesen Räumen keine Tür, die noch gerade in ihren Angeln hängt, es gibt feinen Schrank, der ganz ist. Das ist auch eine von den Rassen, mit welchen wir die Welt erlösen und die Ecde wohnlicher machen wollten. Noch einmal habe ich dieses beschämende Empfinden gehabt, als ich dem kleinen blonden Mädchen gegenüberstand, das das bedauernswerte Opfer eines belgischen Lüftlings geworden war; als eine betagte Frau aus Düren mir erzählte, was sie erleben mußte, als sie ihre siebzehnjährige Tochter vor den Angriffen farbiger Lüftlinge schüßen wollte; als ich die Leidensgeschichte einer feingebildeten jungen Frau hörte, die mit fnapper Not und mit schwerer Schädigung ihrer mit fnapper Not und mit schwerer Schädigung ihrer Gesundheit einem solchen Angriff entgangen war; als ich die besorgte Miene eines greisen Medizinalcates sah, der mir ergreifendes statistisches Material über die Verseuchung der Bevölkerung im allgemeinen und der Jugend im besonderen unterbreitete; als pflicht treue Beamte mic anvertrauten, man habe ihnen mit sofortiger Verhaftung gedroht für den Fall, daß boa die Presse gelang, cinerlet ob sie für derartige Veröffentden Schandtaten der Franzosen und Belgier etwas in lichungen verantwortlich seien oder nicht; als ich selbst beim Wandern durch die Straßen der rheinischen Städte Gefahr lief, von einem halbwilden gallischen Kulturträger auf die Straße gestoßen in werden, weil ich nicht wußte, daß auch ein freier Amerikaner vor diesem Gesindel auszuweichen hat; als ich hörte, mit welcher Brutalität betagte deutsche Frauen aus dem Besitz gedrängt werden, der immer ihr Stolz gewesen ist; und als ich aus amtlichen Berichten ersah, mit welcher Rücksichtslosigkeit die franzö fischen und belgischen Militärbehörden über wertvolles landwirtschaftliches Produktionsgebiet verfügen, um sie in Grerzterpläße, die über das vorhandene Bedürfnis in Flugpläße zu verwandeln, die sie nicht benutzen, und weit hinaus.eichen.
Noch ungenierter als am Rheine und in der Pfalz berfolgen die Franzosen ihre politischen Pläne im Saar: gebiet. Nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages ist es nicht statthaft, Soldaten in diesem Gebiet zu halten, trotzdem stehen dort ungefähr sicbentausend Franzosen. Ihre Anwesenheit macht sich in derselben
zum Besuch des besetzten Gebietes entschloß. Was Ich hatte Erfreuliches nicht erwartet, als ich mich weit auch meine schlimmsten Befürchtungen. tch gehört und gesehen habe, übertrifft Eine übelriechende, drückende Atmosphäre liegt über dem französischen und belgischen Teil des Besatzungsgebletes; die Atmosphäre der Wiesbadener Park- Bar, wo die Franzosen sich mit Negerweibers bei schmutzigen Tänzen amüsieren. Bordell- Atmosphäre in des
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