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::: Düsseldorf, 24. Aug. Am Samstag ist Subdirektor der Düsseldorfer Filiale des A. Schaaf­Emen'schen Bantvereins Steeg geflüchtet. Jn einen an die Bant gerichteten Brief gibt er große Un­lagungen zu. Die veruntreute Summe beläuft sich 290 000 Mart.

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:: Riel. Der Gustav Adolf- Verein hält seine sjährige Hauptversammlung vom 16. bis 18. Sept.

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Hamburg, 24. Aug. Die streikenden Holz­crbeiter der Werft beschlossen, ihren Widerspruch gegen immung für die Einstellung durch den Arbeitsnachweis aufzugeben. Berlin, 24. Aug. Als die vermeintlichen

Endlich wur 7 durch bege 3 anträuber, die vor einigen Tagen in einem Ko­reiheit dure thenhagener Bankgeschäft den verwegenen Ueberfall ver­die Gesetzge inbten, wurden 3 junge Berliner Herren verhaftet, die fie auf einer Reise durch Dänemark befanden. Es soll i um den Bankbuchhalter Engler und die Kaufleute

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::: Berlin, 24. Aug. Der Hauptzeuge im Krupp­Brozeß, Maximilian Brandt, ist schwer erfrankt. Brandt, der schon seit Jahren nervenleidend war, Lnter dem Eindruck der Untersuchungshaft und den Auf­eungen des Prozesses seelisch vollständig zusammenge brochen, sodaß er auf ärztliche Anordnung ein Sanato­rium aufsuchen muß. Von einem Verhandlungstermin wirfte vorläufig feine Rede sein.

::: Breslau. Der deutsche Ortstrantentassen= tag wählte als Ort der nächsten Versammlung Darm­Habt.

::: Rouen, 24. Aug. Beim Wasserflugzeugwett­ozialer und bewerb Baris- Deauville stürzte infolge Motordefetts das Flugzeug des Fliegers Montalent. Der Flieger und tre 3eit. In in Baſsagier wurden, aus dem Apparat geschleudert

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und getötet.

Paris. Die Witwe des Generals Bour= n will, unduh Sat ist im Alter von 85 Jahren in ihrer Villa bei Bayonne gestorben.

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leranz. Ein fr enzel- Bingen fo ::: Brüssel. Bei dem Automobil- Rennen in al zuſammen, Sva wurde bei einem Zusammenstoße der Baron von lung mit gem Doelmont, der einen Wagen steuerte und einen hm fahrenden Wagen überholen wollte, getötet. an Se. König::: Philadelphia. Jm gynäkologischem In­rend der Verjam stitut wurden zwei Aerzte und zwei Wärterinnen unter über das em Dem Verdacht der gewerbsmäßigen Engelmacherei ver­Sie wurde mit Saftet.

entgegengenomm::: Rom, 26. Aug. Große Erregung ruft hier die Auffindung der blutüberströmten Leiche einer Nonne hervor, die später als die der Schwester Eulalia von wen Salvatorianern erkannt wurde. Es handelt sich um eine in 3wittau geborene Maria Wenzel, die Dienst= mädchen in Wien war und später in den Orden trat. Es scheint ein Verbrechen vorzuliegen.

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::: Krakau. Aus Charkow wird berichtet, dort ei durch eine unvermutete Revision festgestellt worden, mehrere Polizeibeamte zwei Bordelle betrieben. Die Bolizisten hatten Mädchen aus besten Familien mit wher Gewalt hingelockt und in den Häusern festgehal­en. In einem dieser Häuser wurden zwei Töchter eines eichert Kaufmanns aus Charlow vorgefunden, der we­en angeblicher politischer Vergehen verhaftet 2007

pat.

Vom Arbeitsmarkt im Juli 1913.

worden

Von den 26 Arbeitsnachweisen des Mitteldeutschen Crbeitsnachweisverbandes, die im Juli 1913 an das i. Stat. Amt berichteten, wurden 7089 männliche und 632 weibliche Personen, zusammen 10.721 vermittelt. Serv on entfallen u. a. auf Butzbach 12, Kassel 991, Samstadt 260, Frankfurt a. M. 4789, Friedberg i. 5.

Gießen 157, Gr. Karben 27, Herborn 54, Mar­bura a. 2. 17, Mainz 931, Offenbach a. M. 389, Wilburg a. 2. 25 und Wetzlar 41. Nach Berufsgrup­pengetrennt wurden vermittelt: In den männlichen Ab­engen: Landwirtschaft 887, Metallgewerbe 589, Holz­pewerbe 386, Industrie der Nahrungs- und Genußmit

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Fabrpreisermässigungen

zur Teilnahme an den Erinnerungsfeierlichkeiten der Völkerschlacht bei Leipzig.

1. Auf den Strecken der preußisch- hessischen Staats­bahnen und der meisten übrigen deutschen Bahnen wer­den die Mitglieder der Krieger-, Militär- und Vetera­nenvereine, der freiwilligen Sanitätskolonnen, der Sa­maritervereine vom Roten Kreuz und der Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Striege vom Roten Kreuz,

die sich an den Erinnerungsfeiern der Völkerschlacht bei Leipzig beteiligen, vom 15. bis 22. Oftober 1913 in Eil- und Personenzügen von der Heimatsstation nach Leipzig und zurüd in 3. Klasse zum Preise von 1,75 Pfennig für das Tariffilometer befördert.

2. Die Benutzung von Schnellzügen auch gegen Entrichtung des tarifmä­Bigen Schnellzugzuschlages nicht ge= stattet.

3. Der Uebergang in höhere Wagentlassen ist aus­geschlossen.

4. Fahrtunterbrechung ist auf der Hinreise ausge­schlossen, auf der Rückreise wie im gewöhnlichen Ver­kehr zulässig.

5. Es werden nur Fahrausweise für Hin- und Rückreise ausgegeben.

6. Die Rückreise muß bis Mitternacht des letzten Geltungstages beendet sein.

7. Die Fahrkarten sind spätestens bis 15. September bei der Fahrkartenausgabe der Zugangs= station unter Angabe des gewünschten tarifmäßigen Rei­seweges und des Reisetages zu bestellen.

8. Die Fahrausweise werden

a) für Mitglieder der Militär-, Krieger- und Ve­teranenvereine nur gegen Vorlage einer vom Vorsitzenden des Vereins,

b) für Mitglieder von Sanitätskolonnen, Samari­tervereinen vom Roten Kreuz und der Genossen­schaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege vom Roten Kreuz nur gegen Vorlage einer nach Ge­nehmigung des zuständigen Territorialdelegierten ausgefertigten Bescheinigung der anerkannten Landes Verbände ausgegeben.

9. Fahnen, Banner, Standarten und sonstige Ver­einsabzeichen werden als Reisegepäd gegen Entrichtung der Gepäckfracht abgefertigt.

10. Unter denselben Bedingungen werden deutsche Mitglieder ausländischer Militär-, Krieger- und Vetera­nenvereine nach und von Leipzig befördert.

Die Ermäßigung wird auf Grund einer vom deut­schen Patriotenbund in Leipzig ausgestellten Bescheinig

ung gewährt.

11. Die Bescheinigung( 3iffer 8 und 10) ist an der Bahnsteigsperre und auf Verlangen während der Fahrt vorzuzeigen und bei Beendigung der Rückreise mit dem Fahrausweis abzugeben.

12. Die Vergünstigung wird den Angehörigen der in Ziffer 1 und 10 bezeichneten Personen nicht ge­währt.

13. Reisende, dié eine Bescheinigung( 3iffer 8 und 10) nicht besitzen, gelten als Reisende ohne gültige Fahr­farte.

14. Für den Fall der Einlegung von Sonderzügen nach Leipzig bleibt vorbehalten, Reisende mit Fahraus­weisen zu ermäßigten Preisen ausschließlich mit diesen Zügen zu befördern. Außerdem bleibt auch die Ver­weisung auf bestimmte fahrplanmäßige Züge vorbe halten.

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Lichtenberg im Odenwald

bietet für Sommerfrische ganz besondere Reize. Das prächtige, mächtige Schloss auf einem 300 m hohen Bergkegel gelegen und von einem dicht bewachsenen, mit vielen Ruhebänken ausgestatteten herrlichen Park umgeben, ist seit 1. Mai mit seinen 30 neuher­gerichteten Fremdenzimmern in meinem Besitz überge­gangen. Infolge der erstklassigen Einrichtung ist es mir möglich. selbst den verwöhntesten Wünschen zu entsprechen Bevor Sie Ihre diesjährige Sommerfrische wählen, verlangen Sie meinen Prospekt. Georg Schellhaas, Besitzer des Gasthauses ., Zur schönen Aussicht", Lichtenberg. Telephon­Amt Reinheim 15.

Literarisches.

? Postbriefkasten für trübe Stun den: Das lustige Buch. Von H. Binder und N. Ordemann.( Berlin W. 47. Johannes Baum Verlag.) Broschiert Mt. 1.50, geb. Mt. 2.50. Aus der Flut der humoristischen Bücher, die alljährlich das Land überschwemmen, ragt diese Sammlung wohltuend her­vor. Der Gedante, aus einem Briefkasten rund hundert lustige Briefe zu sammeln, ist neu und eigenartig. Was ein Postkasten alles enthalten fann an unfreiwilligem, bezwingenden Humor, an Köstlichkeiten, fröhlichen und verärgerten Ergüssen, zeigt dieses Buch in reicher Fülle. Unter diesen Briefen sind wahre Perlen des Humors. Ein Buch, das zu Hause und unterwegs jedermann mit seiner prächtigen Lustigkeit erfreuen wird.

? Wie sie fallen." Bekenntnisse eines Man­nes. Von O. Werner. Berlin SW. 47. Joh. Baum

Verlag. Broschiert Mr. 3.-, gebunden Mt. 4.-. In der Tragödie der Geschlechter gibt die Frau den An­laß, aber der Mann trägt die Schuld", so schreibt der Verfasser im Schlußkapitel dieser interessanten und rüd­haltlosen Beichte. Das Buch ist ein Dokument unserer

Zeit. Es ist mehr als das: Eine Warnung. Budy, tief ernst, leidenschaftlich packend!

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Ein

? Abenteuer eines deutschen Hand­werfs burschen in drei Weltteilen. Von W.

Erdmann.( Berlin SW. 47, Johannes Baum Verlag.) Broschiert Mt. 2.-, geb. Mt. 3.-. Was der Verfasser, der Maurergeselle aus Bromberg, von seinen in drei Weltteilen zu erzählen hat, ist nicht murahrten

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die Erlebnisse selbst- u. a. das Erdbeben von Mes­sina und die Revolution in der Türkei überaus spannend und fesselnd: ihren ganz besonderen Wert hat die Schrift durch die drastische Darstellung, die erfüllt ist von wirklicher Lustigkeit und einem starken Schuß Spizzbubenwitz und Galgenhumor. Auch an dem, was man Handwerksburschen- Latein nennen fönnte, fehlt es nicht. Worüber jedoch berichtet der Mann letzten En­des? Wie er es verstand, der Arbeit, die er ursprüng= lich gesucht, aus reiner Lust am Wandern Jahre lang - aus dem Wege zu gehen, um schließlich gereift und ernster geworden, zu ihr zurückzukehren. Er führt uns durch Frankreich, Italien, Sizilien, Aegypten, durch die Wüste nach Jerusalem, wo er am Bau der Marien= firche mitſchaffen darf; er erzählt uns, wie Handwerks­burschen leben und sechten, wie sie lustig und traurig sind, wie sie als blinde Passagiere" selbst über das Meer fahren, wie sie festgenommen, eingesperrt und ab­geschoben werden und auf solche Weise Länder, Men­schen und Gefängnisse kennen lernen.

Geschäftliches.

:: Der jüngst in London abgehaltene 17. Inter­nationale Medizinische Kongreß, die berufene Vertretung der zeitgenössischen ärztlichen Wissenschaft, war mit einer Fachausstellung verbunden; bei der Preisverteilung er­hielt als einziges von allen ausgestellten Nährpräpara­ten das bekannte Körperkräftigungs- und Nervennähr= mittel Sanatogen den Grand Prix, die höchste überhaupt mögliche Auszeichnung.

Der Bezug von Kalisalzen.

Die Kalisalze sind zwar an sich nicht teuer, aber der Bezug in Säcken sowie in fleineren Mengen ist im= merhin umständlich und verteuert diese auch sehr. Am besten und billigsten bezieht der Landwirt die Kalisalze lose im Waggon entweder für sich allein oder, wenn der Bedarf hierfür zu klein ist, im Verein mit seinen Nach­barn. Der Waggonweise Bezug läßt sich um so eher ausführen als die Kalisalze, billig sind und zur Erziel­ung hoher Ernten eine gute Kalidüngung( pro Morgen 3 3tr. Kainit oder 1 3tr. 40prozt Kalisalz) unerläßlich ist, denn alle Kulturpflanzen gebrauchen zu ihrem Wachs­tum große Mengen Kali.

Deutzer

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Gasmotoren- Fabrik Deutz. Zweigniederlassung: Frankfurt a. M., Taunusstr. 47.