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Schweden.

griff vertritt die Verfasserin einem 15jährigen Bes der ehrwürdigen Stadt das Wort, der mit jugera frischer Begeisterung berichtet, was er zu Nürnberg wa end und fräumend gesehen und erlebt gat.

allem äußeren Anschein nach völlig ablehnend verhal- umstürzende Bäume oder durch herabfallende Aeste häu­fig beschädigt, weil die Personen, denen das Baum fällen obliegt, in der Regel die zur Sicherung der Te legraphenanlagen gegen Beschädigungen erforderlichen Borfehrungen überhaupt nicht oder in ungenügendem Maße treffen und es unterlassen, von den bevorstehen­? Die deutschen Boltsnerven- Seil den Arbeiten der nächsten Bostanstalt rechtzeitig Witteilstätten im Jahre 1913 ist der Titel eines n ung zu machen. Da auch fahrlässige Beschädigungen der Telegraphenanlagen im§ 318 des Reichsstrafgesetzbu­

Der schwedische Finanzminister hat angekündigt, dak die Regierung alsbald Vorschläge zu bedeutenden Berstärkungen der Wehrlraft des Landes vorlegen will. Der Ministerpräsident hat schon früher ähnliche Absichten fundgegeben.

Amerika.

New- Yort, 6. Nov. Eine Meldung, wo­nach Huerta Wilsons Verlangen zurückgewiesen hat, wird zwar noch nicht offiziell, aber inoffiziell durch eine im Vertrauen Huertas stehende Persönlichkeit in der Stadt Mexiko bestätigt, die erklärte, Huerta habe sich ent­schlossen, alle amerikanischen Forderungen 3 urüd3u­weisen und den jetzt gewählten Rongreß als recht­mäßige Volksvertretung anzuerkennen.

Washington, 6. Nov. Der Schnellspäher­Kreuzer Chester" hat Befehl erhalten, nach Veracruz in See zu gehen.

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Veracruz, 6. Nov. Das deutsche Schul­schiff Sertha" hat den Hafen verlassen, nachdem der Kreuzer Brem e n" eingetroffen ist. Die Bremen" bleibt bis auf weiteres in Veracruz.

Vom Balkan.

Prinz Wilhelm von Wied hat folgende Bedingungen für die Uebernahme des alba nischen Thrones gestellt: Die Großmächte garan tieren die Integrität Albaniens und versprechen bei der Organisation und Verwaltung des Landes ihre träftige finanzielle Unterstützung. Die von dem Souverän zu erlassende, volle Religionsfre heit gewährende Verfassung soll unverzüglich in Kraft

treten.

Wie aus bester Quelle verlautet, wird die nächste große türkische Anleihe von 700 Mil­lionen Francs zur Hälfte von französischen zu einem weiteren Viertel von deutschen und der Rest von Bankinstituten anderer Länder übernommen.

Aus Stadt und Cand.

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Der vierte Ausschuß der hessischen 2. Ständefammer hatte am Donnerstag eine längere Aus­sprache über die Wünsche des Landesverbandes der Militäranwärter im Großherzogtum Hessen über eine Vermehrung ihrer Stellen. Sie verlangen unter derem, daß ihnen mehr als bisher die mittleren Beamtenstellen geöffnet werden. Nach der Mit­teilung der Regierung ist eine Verwirklichung des Wun­sches in Aussicht gestellt. Eine vermehrte Aufnahme der Militäranwärter in die Gemeindeſtellen kann der Aus­[ dhur nicht empfehlen.

Stadtverordnetenwahl.

Dienstag, den 18. November 1913, vormit­tags von 11 Uhr bis nachmittags 7 Uhr, wird die Wahl von 17 Stadtverordneten der Stadt Gießen vor­genommen. Davon sind 12 auf 9 Jahre, 2 auf 6 Jahre und 3 auf 3 Jahre zu wählen. Die Wahl fin­det im Stadthause( Gartenstraße 2) statt und zwar für die Wahlberechtigten, deren Namen mit den Buchstaben beginnen:

A bis einschl. Di im Zimmer Nr. 7 Do bis einschl. Hai im Zimmer Nr. 8 Hal bis einschl. Kl im Zimmer Nr. 11 Kn bis einschl. Mo im Zimmer Nr. 12 Mu bis einschl. Ro im Zimmer Nr. 15 Rw bis einschl. Sta im Seitenbau( Ortsgericht) Türe rechts

Ste bis einschl. 3 im Seitenbau( Ortsgericht) Türe links.

an.

Dienstag, den 11 im Matthausfaal Mittwoch, den 12 einigung der fonfirmie tusgemeinde Donnerstag, den

Marthinsaal: Bibelf

In der

Dr. Joh. Bresler foeben in der Psychiatrisch- neuroled Sodom Pfarrer D. ches mit Strafe bedroht find, wird den Baumbesitzern schen Wochenschrift( Verlagsbuchhandlung C. Mante empfohlen, die nächste Postanstalt von der beqorstehen sakes. Im Jahre 1899 wurde die erste Heilstätte Bermittags 11 Uhr: Halle a. S.) veröffentlichten größeren illustrierten mittags 9% Uhr

Nach Artikel 36 der Städteordnung muß die Hälfte der Stadtverordneten dem höchstbesteuerten Dritteil der Wählbaren angehören. Von den im Amt verbleiben= den Stadtverordneten gehören 17 diesem Dritteil Es muß daher mindestens einer aus dem höchstbesteuer­ten Dritteil der Wählbaren gewählt werden. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, wel­che mit der Entrichtung der Kommunalsteuer zur Zeit der Wahl sich länger als zwei Monate im Rückstande befinden, zur Abstimmung nicht zugelassen werden, und daß daher alle diejenigen, welche am 14. Novem ber mit der Entrichtung der im Monat Juli fällig gewesenen Kommunalsteuer im Rüdstande waren, mur dann zur Abstimmung zugelassen werden können, wenn sie einen solchen Rückstand noch bis zur Wahl abführen, und daß dies geschehen, dem Wahlvorstand durch Vor­zeigung ihrer Steuerquittung nachweisen.

Baumfällen. In der Zeit des Baumfäl lens werden an den Straßen und in den Ortschaften die Reichs- Telegraphen und Fernsprechleitungen durch

Centeno ung Beanien zur Gerning ger den Baumfällung so zeitig zu benachrichtigen, baß die Entsendung eines Beamsen zur Stcherung der Leitungen veranlaßt werden kann. Dadurch erspart sich der Baum­besitzer Unannehmlichkeiten; alle Kosten für die Sicher­ung der Telegraphenleitungen trägt außerdem in diesem Falle die Telegraphenverwaltung.

n Gießen. In den Räumen der alten Klinik

minder- und unbemittelte Nervenftante begründet, Ses

Schönow" in Zehlendorf bei Berlin. Gegenwärtig bends 5 Uhr: Pfar stieren in Deutschland erst 8 Heilstätten, welche als G, bends 7% Uhr: Ve

natorien für Nervenfrante aus den weniger begütern Volkskreisen gelten können.( In Oesterreich hat, with dem Aufsatz erwähnt wird, der 1905 verewigte Me

wurde heute Vormittag 11 Uhr eine Kriegs- Machenfreund Baron Nathaniel von Rothschild lekztwillig rine- Ausstellung in Anwesenheit vieler gela- heilstätten bestimmt). Die Wichtigkeit und Notwendig 20 Millionen Kronen zur Errichtung von Volks nerve bener Gäste eröffnet. Der Leiter der Ausstellung, Ka­pitänleutnant Mumm zeigte in einem über 2stündigen Verfall in Geisteskrankheit ist von maßgebenden Fah, feit solcher Nervenheilstätten für die Vorbeugung gen Vortrage, wote hochinteressant, aber auch schwierig alles das ist, was auf Schiff und hoher See unsere blayen Jungen mitzumachen haben. Die Ausstellung sollte ein fe det besuchen.

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o Bad Nauheim. In der vergangenen Wo­che wollte der Stassenbote Wagner aus Friedberg an der hiesigen Saline überfallen und von den Räu­bern" in die Usa gestürzt sein. Der Gruselgeschichte fam man sofort mit Mißtrauen entgegen. Jetzt hat die Po= lizei mun auch festgestellt, daß Wagner den ganzen Ue­berfall erfunden hat. Er ist zwar in die Usa ge­stürzt. Das war aber die Folge einer solennen Kneiperei, an der Wagner hier teilnahm. Wagner liegt noch ang zerschunden auf dem Krankenlager.

o Salzhausen. Der Gesellschaft für Kauf­manns- Erholungsheime in größere Vermächtniesbaden ist jetzt das erſte zugefallen. Der jüngst perstorbene frühere Prokurist der Firma Cornelius Henl in Worms, Herr Wilhelm Ernst Nebel, hat der Ge­sellschaft den Betrag von 50 000 Mart vermacht. Zur dauernden Erinnerung an den hochherzigen Stifter hat die Gesellschaft beschlossen, eine Broncetafel mit seinem Bildnis im Ernst- Ludwig- Heim in Salzhausen anbringen zu lassen.

oo much en heim. Durch Vermittlung des Bür­

germeisters hat die Gemeinde von der Gräfl. Solms­Braunfels'schen Standesherrschaft die in der Gemark= ung liegenden Solmssche Gründe gekauft. Die Län­bereien haben einen Umfang von 500 Morgen, der Kaufpreis betrug 450 000 Mart.

o Vilbel. In dem Anwesen des früheren Bür­germeisters Hinkel in Vilbel brach am Freitag mor­gen ein Brand aus, der das Wohnhaus völlig ein­äscherte. Der Brand konnte schließlich von der Orts feuerwehr lokalisiert werden. Der angerichtete Brand­schaden ist durch Versicherung gedeckt.

):( Alsheim. Der geschiedene Maurer Ber­tram ließ seine 6 unversorgten Kinder im Stiche und wanderte mit noch zwei Familien nach Brasilien aus. Wie sich herausstellte, hob er die Sparpfennige seiner alten Mutter in der Höhe von 300 Mt. auf der Bank in Oppenheim ab. Die Kinder nahmen mildtä= tige Familien in Pflege.

):( Nieder- Saulheim. Der bekannte Wohl­täter der hiesigen Gemeinde, ihr amerikanischer Lands= mann Weyerhäuser, der berühmte Groß- Indu= [ trielle und Holzfönig, hat in den letzten Tagen wieder ein Geschenk von 5000 Mark gesandt, das als Weih­nachtsgabe unter die Ortsarmen verteilt werden

foll.

Aus aller Welt.

):( Eschwege. Der zum Bürgermeister gewählte Dr. Kühn Oberschöneweide bei Berlin( gebürtig aus Gießen), dessen Bestätigung in den nächsten Tagen schon erwartet wurde, hat den städtischen Behörden mitgeteilt, dak er auf den Posten als Bürgermeister in Eschwege Verzicht leiste.

::: Dresden. Der Plan der Dresdener, Univer­sität scheint an dem Widerstande der Regierung schei­fern zu wollen; sie hat in den neuen Staats- Haushalt Plan für 1914-15 eine Summe von 500 000 Mt. als erste Rate für den Neubau der tierärztlichen Hochschule in Leipzig eingestellt. Die Regierung hält also von der Verlegung der Dresdener tierärztlichen Hochschule nach Leipzig fest, trotzdem Dresden bereit ist, neue Opfer für die Hochschule in der Höhe von über 1 Million Mark zu bringen.

Citerarisches.

? Lent, Marg., Nürnberg, des Deutschen Reiches Schagfäst lein. Eine Erzählung für die Jugend. Illustriert von Wilhelm Roegge. Verlag von Johannes Herrmann, Zwidau( Sachsen). Mt.-.80, 6 Exemplare Mt. 4.20. Mit einem meisterlichen Kunst­

Wotan

lichen Jugend de

Mittwoch, den 12

belitunde im Lukasfaa

Freitag, den 14. Frauemmiffionsverein Jm Konfirmander

vereinen und von Autoritäten auf dem Gebiete mittags 2 Uhr: Taub

primiert mit der golde die höchfte Dides

Nervenheilkunde wiederholt ausgesprochen worden. Br ler, weist darauf hin, daß unter den vielen Hunderte von milden Stiftungen, welche in diesem Jahre zur G deutschen Kaisers errichtet worden sind, sich kaum eine Beltaustellung Gent innerung an das 25jährige Regierungsjubiläum be solche für die Erbauung einer Volfsnervenheilstätte b findet. Solche würden gewiß beim Raiser Intereſſe räparat, defen en d funden haben, der f. 3t. an der Errichtung der Bolsass hierdurch hervorrage nervenheilstätten Haus Schönow" und Roderbirken( beauded, zur Hung der Leichlingen, Rheinprovinz) lebhaften Anteil genommen Nerven.

hat.

Geschäftliches.

Eine schöne Weihnachtsgabe. Weihnachten und Neujahr lassen so manchen tres besorgten Familienvater die Absicht zur Ausführung bris gen, die meinen unter den sicheren Schuh der Lebens versicherung zu stellen oder speziell für ein Kind eine Kinderversicherung abzuschließen. Weiß er doch, daß e damit für seine Familie ein wirklich e dles Wett tut, das auch auf ihn seinen Glanz zurückstrahlt. alle seien auf die Versicherungsband Arminia" in

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Für den Schwachen zur Fir den Gebrechlichen Der Jugend zum Wa Slätte

Dem Greifenalter zur Leciferrin ist das ideal Buen und Mädchen.

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in Apotheken, ga

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Universität

Münche it aufmerkſamt gemacht, die volle Sicherhei Kocher

äußerst 3 wed mäßige Versicherungsformen m fulanten Bedingungen und niedrigen Prämien verbindet. Die Garantiemittel der Bank betragen rund 68 Millionen Mart, und gewähren eine weitgehende Sicherheit der Einlagen, verstärkt durch die stetige Kontrolle des Kaiserlichen Aussichtsamtes. Pr spette stehen jederzeit gratis zur Verfügung; Vertreter vermitteln promtest jeden Antrag. Wer es je erfahren, wird uns beistimmen: Eine solche Versicherung ist und bleibt weitaus das wertvollste Wei nachtsgeschenk! In feiner Familie sollte sie fehlen

Haben Sie Ihre Wiese schon gedüngt? Jetzt im Spätherbst der gegebenen Zeit zur Düny ung der Wiesen und Viehweiden sei unseren Landv ten schon ein Vers aus dem neuren Thomaskalender") mitgeteilt.

Gutes Thomasmehl und reichlich ist ein Mittel th vergleichlig

Die Erträge zu erhöh'n. Könnt's an diesem Beispi feh'n

-:..

Herr Landwirt Fr. Biedorf in Blanten bach düngte einen Teil seiner Wiese doppelt so stud mit Thomasmehl, nämlich mit 800 Kg. pro Heftar, Di die unge wieje, die nur 400 Kg. Thomasmehl un 600 Kg. Kainit pro Heftar, erhielt. Die mit einemt Me aufwand von nur 20 Mt. ausgeführte stärkere Düngung hatte den Erfolg, daß auf diesem Teil der Wiese Hektar weit über 2000 Kg. Heu im Werte von il 100 mt. mehr geerntet wurde. Die für Thomasme mehr aufgewendeten Düngungsfoften verzinsten sich a mit 400 Prozent.

*) Der Thomasfalender 1914 ist vom Verein t Thomasphosphatfabriken, Berlin W9, Potsdamerstra 20, fostenlos zu beziehen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Femeinde in Giehen.

Sonntag, den 9. November, 25. nach Trinitatis. In der Stadtkirche. Vorm. Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfr. Schwabe Nachm. 2% Uhr: Kinderkirche für die Matthäus Ge

meinde.

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Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten män lichen Jugend der Matthäusgemeinde.

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