Einzelbild herunterladen

Amerika.

Staatssetretär Bryan teilt mit, daß das Deutsche Reich, Argentinien und Bolivia dem Weltfriedensplan der Vereinigten Staaten beigetreten

s Darmstadt. Durch einen eigenartigen Un-| Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft wurde gestern aber fall büßte das Jahre alte Kind eines Dachdeckers um 6 Uhr in Gegenwart zahlreicher Ehrengäste du das Leben ein. Das Kind befand sich zusammen mit den kaiserlichen Statthalter Grafen von Wedel, den de noch einem jüngeren Kinde in der verschlossenen Wohn- zeitigen Präsidenten der Gesellschaft, mit herzlichen

C. Bogels

no 000 Dem

dejo großen

belarte, enth

seien, soweit, daß sie um die Uebersendung eines Pro- ung in seinem Bettchen. Später fand man es erdrbs- grüßungsworien eröffnet. Er dankte insbesondere de Wien, wird

beentwurfes des vorgeschlagenen Vertrages ersuchten. Waschington, 3. Juni. Der japanische Botschaf­ter Baron Cinda überreichte gestern dem Staatssekretär Bryan eine Erklärung Japans zu den Friedensvor= schlägen Bryans zur Verhinderung des Krieges.

Vom Balkan.

Sofia, 6. Juni. Dr. Danew ist gestern London hierher zurückgekehrt. Für nachmittags 4 Uhr war ein Ministerrat angesetzt, der die Entscheidung über die Kabinettskrise bringen sollte.

Saloniki, 6. Juni. Der letzte Kampf bei Jstip hat sich zwischem serbischen Militär und bulgarischen Ko­mitatschis( nicht regulären Truppen) abgespielt. Die bulgarische Bande mußte unter Hinterlassung zahlreicher Toten und Verwundeten flüchten. Bei Tilwesch haben Serbische Soldaten eine zweite bulgarische Bande ver­nichtet.

felt vor. Unzweifelhaft hat es mit der Deckschnur ge­spielt, sich diese um den Hals gelegt, und war hierbei aus dem Bett gefallen.

Prinzen Joachim von Preußen für sein Erschein und gedachte sodann des 25jährigen Regierungs- Ju läums des Kaisers. Das Gelöbnis unwandelbar Treue bis in den Tod für Kaiser und Reich fand derhall in einem dreifachen Hoch der Versammlung. den Kaiser wurde ein Huldigungstelegramm abgesan ::: Wien, 6. Juni. Der Kassenbote einer hiesig Bank wurde gestern abend an der Ecke der Singerstro von zwei Individuen überfallen, die ihm die Geldtas

Wandt.

ki

Evange

Jn

s Darmstadt, 5. Juni. Der Finanzausschuß der Ersten Kammer trat heute zusammen, um verschie dene kleinere Regierungsvorlagen entsprechend den Be­schlüssen der Zweiten Rammer zu erledigen. Hierauf wurde der Antrag Osann und Genossen auf Unterstütz­ung der Zentralfasse der Landwirtschaftlichen Genossen schaften durch eine Regierungsvorlage, die der Kasse bis zu einer Million Mark zur Verfügung stellen will, eben Ausführung der Tat, lynchten die Verbrecher und übe Dertjährigen zu entreißen versuchten. Passanten verhinderten m. Uhr falls gutgeheißen.

an

):( Marburg. Die preußische Akademie der Wissenschaften hat dem Privatdozenten für Chemie der hiesigen Universität, Dr. Fla de, zu Untersuchun gen über das elektrotechnische Verhalten der Metalle 500 Mark bewilligt.

):( Wetzlar, 2. Juni. Bei einer Explosion von Hochofengasen auf der den Buderusschen Eisenwerken gehörigen Sofienhütte wurden vier Arbeiter schwer ver­letzt. Drei von ihnen sind bereits gestorben, der vierte befindet sich außer Lebensgefahr.

Belgrad, 6. Juni. Die Politika meldet aus an­geblich zuverlässiger Quelle, daß infolge der fortgesetzten Angriffe der Bulgaren auf serbisches Militär an der serbisch- bulgarischen Grenze der Woiwode Putnik dem ):( Frankfurt a. M. Eine Schwalbe, die an General Sawow telegraphisch angekündigt habe, er der Dachrinne eines Hauses ihr Nest baute, verwickelte werde im Wiederholungsfalle die serbischen Truppen sich in einen herbeigeschleppten Bindfaden und hing auf allen Linien zur Offensive gegen Bulgarien überhilflos mit dem Kopf nach unten. Natürlich benachrich­gehen lassen.

*

Aus Stadt und Land.

Traurig ist der Anblick der Obstbäume in vielen Gemeinden. Zunächst ist es ein Zeichen, daß die Besitzer immer noch nicht gelernt haben, die weni­gen Vorbeugungsmittel anzuwenden, oder daß diejeni­gen, welche wohl ihre Pflicht erfüllen, durch die Faul­heit ihrer Nachbarn geschädigt werden. Dann ist dies traurig in Hinsicht darauf, daß nicht nur die Ernte dieses Jahres, sondern zum mindesten auch die des nächsten Jahres zerstört ist. Gegen die Macht des Him­mels, wie Fröste, Hagel usw., tönnen wir wenig tun, aber hier bei diesen vorausgesehenen Schädlingen könnte der Schaden vermieden werden, denn im vergangenen Herbst wurde wiederholt auf das Anlegen der Klebgür­tel überall in Wort und Schrift aufmerksam gemacht. Jetzt fließen von allen Seiten die Klagebriefe und An­fragen an die Sammelstelle des Pflanzenschutzes der Bitte um Hilfe. Man könnte durch Spritzen einer Lösung von 500 Gramm Fettfall in Hundert Li­ter Wasser, der 200 Gramm Schweinfurter Grün zuge setzt sind, den Raupen zu Leibe gehen, jedoch ist in­folge des Giftgesetzes der Bezug des Schweinfurter Grüns erschwert.( Arsenfupferfalt ist erhältlich ohne Gift­schein). Heute schon sei der Mahnruf laut, daß man im Herbst gemeinschaftlich, durch Orts statut festgesetzt, Klebgürtel rechtzeitig anbringt. Es ist die diesjährige Frostspannerplage die verdiente Strafe für die Faulheit oder wenigstens Saumseligkeit. Auskunft über gemeinschaftlichen Bezug des Raupenleims usw. erteilt gern die Sammelstelle für Pflanzenschutz an der Gr. Obstbauschule zu Friedberg i. H.

mit

mit

n Gießen. Der Großherzog wird wegen des Ablebens seines Schwagers, des Prinzen zu Stoll­berg- Wernigerode, den geplant gewesenen längeren Auf­enthalt in Gießen unterlassen und am Sonntag zur Re­gimentsfeier nur für einige Stunden hierher­Commen.

an

n Gießen. Die Jahrhunder feier der 116er beginnt heute nachmittag um 3 Uhr mit dem Em­pfang der auswärtigen Kameraden. Um 7 Uhr tritt der Verein ehemaliger 116er am Oswaldsgarten und marschiert nach dem Festplatz. Um 9 Uhr beginnt der Zapfenstreich von Steins Garten, der durch die Stadt geht und auf dem Trieb endigt. Am Sonntag morgen findet die Parade des Vereins statt.

n Gießen. Der hiesige Ortsgewerbever­ein hat unter den Künstlern Oberhessens einen Wettbewerb für ein Plakat für die Gewer be- Wusstellung 1914 ausgeschrieben. Die Be­

dingungen für dieser Wettbewerb werden von dem Vor­sitzenden des Gewerbevereins( Bergstraße 21) fostenlos auf Wunsch übersandt.

n Gießen. Bei dem am 3. und 4. Juni 1913 abgehaltenen Markte waren aufgetrieben 1849 Stüd Rindvich und 153 Schweine. Der nächste Viehmarkt findet voraussichtlich am 17. und 18. Juni, am letz­teren Tage auch Krämermarkt, statt.

T

n Gießen. In der Sache des ehemaligen Direk­tors Mennel von der Friedberger Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft hat die Straffammer das Urteil ver­kündet. Wegen des Betrugs zum Nachteil der Reichs= post wurde auf Freisprechung erkannt. Wegen der bei­den weiteren Betrugsfälle zum Nachteil der Schwestern­genossenschaft Hanau und der angeblich widerrechtlich erhobenen 15 Proz. Frachtennachlaß von Kartoffeln zum Nachteil der Eisenbahn hat die Straffammer weitere Aufklärung durch die Staatsanwaltschaft angeordnet.

o Lindheim. Die Hauptversammlung beschloß wegen Verluste die Auflösung der Spar- und Darlehens­tasse.

o Bad Salzschlirf, 1. Juni. Die heutige Nummer der Kurliste verzeichnet 1333 Kurgäste.

tigte man die Feuerwehr, die auch einen Rad= fahrer schickte. Da aber der nichts ausrichten konnte, kam der große Leiterwagen und unter dem lauten Bei­fall der inzwischen angesammelten Menge wurde jetzt die Schwalbe befreit.( Wenn man die Feuerwehr nicht hätte!-)

):( Homburg v. d. H. Die reizvoll im Köp­perner Tal belegene Teichmühle soll zu einem Erhol­ungsheim für die Mitglieder des deutschen Beamten= vereins angekauft und umgebaut werden.

! Rüsselsheim. Der Verband der Erwerbs­und Wirtschaftsgenossenschaften der Provinz Starkenburg hielt Samstag und Sonntag hier seinen Verbandstag Die ab, der von über 100 Vertretern besucht war. Rechnungsablage wurde genehmigt und dem Verbands­direktor Entlastung erteilt. Als Ort der nächsten Tag­ung wurde Seligenstadt bestimmt.

):( Kassel, 6. Juni. Aus dem Regierungsbe­zirk Kassel laufen fortgesetzt Meldungen über die ver­heerende Wirkung des letzten Unwetters ein. In Kran­lucken wurden 7 Häuser fortgeschwämmt und 5 Perso­nen ertranten. In Wetzelbach wurden 2 Häuser fort­und gerissen, in Großenbach stürzte ein Neubau ein mehrere fleine Brücken wurden fortgerissen. In, Wake wurde ein Dienstmädchen, in Zierenbach ein Ackerknecht samt Gespann vom Blitz erschlagen. In Weckerhagen wurden zwei Landleute, die unter einem Baume Schutz vor dem Unwetter gesucht hatten, vom Blizz getötet.

Aus aller Welt.

::: Prof. Dr. Köster in Leipzig hot, wie die Voss. 3tg." hört, endgültig den Ruf an die Berliner Universität, als Nachfolger Erich Schmidts, abgelehnt.

::: Um das Beschreiben von Postkarten mit der Schreibmaschine zu erleichtern, läßt die Reichs­postverwaltung vom 1. Juni 1913 an einfache Postkar ten mit Wertstempel auch in Streifen zum Nennwerte des Stempels durch die Reichsdruckerei liefern. Die Streifen bestehen aus 5 Postkarten, die zum Abtrennen an ihren Längsseiten durchlocht sind. Bestellungen auf Postkarten in Streifen in Mengen von mindestens 1000 Stück nehmen die Postanstalten entgegen.

::: Köln, 6. Juni. Der verstorbene Landgerichts­

rat Rotschild vermachte der Stadt Köln ſein Vermögen in Höhe von einer halben Million unter der Beding­den, und daß für 100-150 000 Mart ein Krematorium ung, daß die Zinsen für Lungenkranke verwandt wer­für die Stadt Köln errichtet wird. Im Jahre 1907

wurde dieses Vermächtnis angenommen und heute abend unterbreitete die Stadtverwaltung in der Stadtverord= netensitzung eine Vorlage betreffend die Errichtung eines Krematoriums. Nach längerer Debatte erklärte sich die Zentrumsfraktion, die die Mehrheit hat, in namentlicher Abstimmung gegen die Errichtung eines Krematori­ums, während die liberale Partei und der Oberbürger­meister, sich für die Errichtung aussprachen. Die Stadt wird das Vermächtnis von einer halben Million wie­der abgeben, das nunmehr dem jüdischen Asyl zufällt. Der Betrag von 100-150 000 Mark wird an den Feuerbestattungsverein abgegeben.

::: Berlin. In Berlin hat sich ein deutsch- fran­3ösischer Klub aufgetan, dem fast alle in Berlin etablier­ten französischen Kaufleute angehören. Der Klub soll feinerlei politische Ziele verfolgen, jedoch für die Errich­tung einer französischen Handelskammer in Ber­lin und einer deutschen Handelskammer in Paris ein­treten.

::: Stettin, 6. Juni. Gestern Abend wurde ein Arbeitswilliger der Zichorienfabrik von Weiß in Frau­endorf von Streifenden erstochen. In der Fabrik war vor einigen Tagen ein Streit ausgebrochen. Es kam zu wüsten Tumultszenen. Ein größeres Polizeiaufgebot von Stettin wurde an den Tatort beordert und konnte erst nach längerer Zeit die Menge auseinandertreiben.

Straßburg. Die diesjährige von über 1100 Mitgliedern besuchte 70. Hauptversammlung der

gaben sie darauf der Polizei.

Gonntag,

Fitärgemeinde

Paris, 6. Juni. Durch den Austritt Regiments. mittleren Garonne- Flusses sind mehrere Dörfer völl 10 Uhr: vernichtet worden. Der angerichtete Schaden auf der der Frübgott französischen und spanischen User wird auf mehr als kenteinde, sowi Millionen Frants beziffert. Die Zahl der Todesopfinde fallen a fonnte noch nicht festgestellt werden.

ents aus.

Ind

::: Madrid, 1. Juni. Mehrere unbekannte, el gant gekleidete Männer überfielen einen Maurer auf de 8 Uhr: Ph Straße, verbanden ihm die Augen, schleppten ihn ein Automobil und fuhren mit ihm nach einem Hauser Johannes das ihm völlig unbekannt war. Hier zwang man i mit vorgehaltenem Revolver, ein junges, schönes Ma chen in die Ecke des Zimmers einzumauern. Nach Vol endung der Arbeit verband man ihm wiederum die A gen, nahm ihn in das Automobil und setzte ihn we weg von der Stadt auf einsamer Landstraße aus.

Bergarbeiterlöhne im Ruhrrevier im 1. Vierteljahr 1913.

Bugleich Chri

mittags 9% 1 11 Uhr: S

Batholi mittags um 5 genheit zur hl 4. G

18 Uhr: Au

11 Uhr: S

In Gr

In Hu

V Ga erhält die

Nach der vom Königlichen Oberbergamt Dortmun veröffentlichten Lohnnachweisung sind die Bergarbeite 6: löhne im ersten Vierteljahr 1913 weiter gestiegen. D7 Uhr: Di durchschnittliche Schichtlohn der Gesamtbelegschaft( 8 Uhr: Mi schließlich jugendliche Arbeiter) stellte sich auf 5,28 M ( 1,17 Mt. im vorgehenden Vierteljahr), der durchschnit9 Uhr: 50 liche Schichtlohn der Hauer, der unterirdisch beschäfti ten eigentlichen Bergarbeiter, auf 6,35 m.( 6,21 m. 2 Uhr: C Im ersten Quartal der letzten 4 Jahre( 1910-1915 wurden folgende Löhne gezahlt: a) Gesamtbe Gottesi legschaft. Schichtlohn 4,48, 4,64, 4,83, 5,28 Vierteljahresverdienst 324, 356, 371, 424; b) Sauer Schichtlohn 5,29, 5,49, 5,74, 6,35, Vierteljahresverdien 371, 510, 429, 502 Mt. Seit Anfang 1910 ist mithi eine Erhöhung des Schichtlohnes der Gesamtbelegschaf um 80 Pfg. gleich 17,9 Prozent, der Hauer um 1,06 Mark gleich 20,0 Prozent zu verzeichnen. Das Vierte fahreseinkommen ist in dem angegebenen Zeitraum der Gesamtbelegschaft um 100 ml., bei den Sauern u 131 M. gestiegen. Der Schichtlohn eines Arbeiters de Gesamtbelegschaft hat jetzt den im Hochkonjunkturjab 1907 gezahlten Höchstlohn( 4,99 Mt. im 4. Quartal um 29 Pfg. überschritten. Die Zahl der durchschnittlic von einem Arbeiter verfahrenen Schichten belief sich in Berichtsqavartal auf 80( 77 im gleichen Quartal de Vorjahres). Die Gesamtsumme der im Oberbergamis bezirk Dortmund gezahlten Bergarbeiterlöhne stell, e f auf 159,85 Mill. Mt.( gegen 152,27 Mill. im viert Quartal 1912 und 129,22 Mill. im 1. Quartal 1912 Insgesamt waren durchschnittlich 377 437( 374 632 ziehungsweise 348 092) Arbeiter beschäftigt. Die ang gebenen Löhne verstehen sich bekanntlich nach Abz aller Arbeitskosten und der Beiträge für die sozia Versicherung; sie sind also reine Nettolöhne.

Literarisches.

? Vogels Karte des Deutschen Reig ausgeführt in Justus Berthes' Geographischer Ansa und der Alpenländer im Maßstab 1: 500 00

L

di

W

U

Zur Erhöhu

in Gotha. Neu bearbeitet und erweitert unter Leitun von Prof. Paul Langhans. 33 Blätter in Kliefere ich ei ferstich. Lieferung 1: enthaltend die Blätter Berl verschiede und Wien. Preis Mt. 3. Die Abnahme der 1. zahle, falls bey

ferung verpflichtet zum Kauf des vollständigen Karta

werkes. Einzelne Blätter kosten Mr. 2. Zur Jahrh

Dreiss 100 minde

list und

dertfeier der Befreiung der deutschen Stämme von einem jeden, w in Gotha mit der Neubearbeitung und Erweiterung bezieht.

Für Kavaliere!

Hoflieferant

SALEPA GUID

Sr Majestr des Neueinführung:

Konigs v Sachsen

Salem Gold N in Metallkarton

20 Stück M1.­

?

Die neun F schliesslich) i Cass möglich

Samme 15 vo Lösungen w bestellung zug

Löser den rugeben, ob oll Deutlic Eleinem dünn

F. Oderi

Luftkur

to Orient Tabak Chopraisa

Dresden

Inh.Hugo Zietz.

Trustfreí!

Haus am

bigel Borju

Gefellscha