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dienstes 302 Mt. Im Vergleich zu dem im Jahre 1907 Ringfingers gewöhnt habe. Auf die von der Rechtsbe| befassen sich mit der dauernden Einführung des Be sidelheim einberufen. gezahlten bisherigen Höchstlohn( Mt. 4.87 je Schicht der ratungsstelle des Ev. Arbeitervereins Gießen eingelegte zirkswetturnen und des Altersturnens, sowie mit der Resolution Protest

Gesamtbelegschaft) ist eine Steigerung um 16 Pig. zu verzeichnen. Das Jahreseinkommen eines Arbeiters der Gesamtbelegschaft stellte sich 1912( 1586 m.) 24 Mt. höher als im Jahre 1907( 1562 M.). Die Gesamt­summe der 1912 gezahlten Löhne betrug 570.59 Mill. Mark gegen 493.95 Mill. Mart im Jahre 1911. Von einem Arbeiter wurden durchschnittlich 315( 308) Schich ten verfahren. Insgesamt waren durchschnittlich 374 632 Bergarbeiter belchäftigt. Die angegebenen Löhne ver= stehen sich nach Abzug aller Arbeitskosten und der Bei­träge für die Inappschaftliche Versicherung.

Aus aller Welt.

::: Tegel b. Berlin. Ein schweres Automobil- verbrechen wurde in einer der letzten Nächte auf der Chaussee von Marwitz nach Henningsdorf verübt. Auf halber Wegstrede war von ruchloser Hand ein Draht=

Berufung wurde dem Verletzten die Rente auch weiter zuerkannt mit der Begründung, daß das ärztliche Gut­achten, worauf sich die Renteneinstellung gründet, 3wei­fel darüber zuließe, ob zur Zeit schon völlige Einge­wöhnung an den Verlust des linten Ringfingers ein­getreten jei. Der Zimmermann H. S. in Ober­seem en erlitt im vorigen Jahre in einem Zimmerei­betriebe einen Unfall, bei dem er den größten Teil des

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willigte eine Rente von 50 Prozent. Auch gegen die­

Beteiligung des Gaues an dem deutschen Turnfest inlärung der Wahl

Leipzig. Das diesjährige Gaufest findet am 6. Juli in Frankenberg statt, für das Gaufest 1914 haben sich gemeldet Wetzlar und Lauterbach. Schotten wünscht ein Bergturnfest auf dem Hoherodskopf.

n Gießen. Katharine Will aus Wiesec i am gestrigen Tage 50 Jahre lang im hiesigen

):( Wezlar.

Soweit Nutzhölze

fem Jahre etwas ge

Die Preise für Brenn

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Die in den

linken Vorderarmes verlor. Die Berufsgenossenschaft be- unserer heutigen, schnellebigen Zeit seltene Ereignis war erwald, Biedenkopf Botanischen Garten als Arbeiterin tätig. Dieses Limburg, Ober- und durch eine fleine Feier begangen, in deren Verlauf de delsgesellschaft Man sen Bescheid verfolgte die vorgenannte Rechtsberatungs- Jubilarin vom Direktor des Gartens ein Geldgeschen den Gruben, die zu überreicht ward. Die allgemein bekannte Frau steht in Eisenerz, zum Teil 75. Lebensjahre. Sie ist trotz ihres hohen Alters nor verliehen sind, dienstes, sowie Erhöhung der Rente auf mindestens 60 außergewöhnlich rüftig und erfreut sich bester Gesund der Buderusfche

stelle Berufung und beantragte Erhöhung des der Ren­tenberechnung zu Grunde gelegten Jahresarbeitsver-

Prozent. In der in voriger Woche vor dem Oberver­sicherungsamt stattgefundenen Verhandlung fam es zu folgendem Vergleich: Die Rente wird auf 60 Prozent rückwirkend vom 1. Oktober v. Js. erhöht. Der Ren­Mark( statt 810 Mt.) zu Grunde gelegt.

heit.

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Gießen. Am 9. März findet in der Neuen

! Wiesbad

germeisters Geh. Ob

Aula der Universität das Frühjahrs- Konzer bürgermeister der St seil über die Straße gespannt worden, sodaß die In- tenberechnung wird ein Jahresarbeitsverdienst von 930 Dirigent Lehrer Otto Görlach hat ein abwechselungs Cherfinanzrat Glaffin des Bauer'schen Gesangvereins statt. De 12 Jahren wurde i

fassen eines Automobils, der Goldwarenhändler Plunz aus Berlin, dessen Frau und zwei Töchter, aus dem Automobil geschleudert wurden. Herr und Frau Plunz wurden vom Seil stranguliert und waren sofort tot. die Die eine Tochter wurde lebensgefährlich verlegt, andere fam ohne Verletzungen davon. Auch der Chauf­feur erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

ns. Dresden. Der Komponist Felix Dra e sete ist hier, wo er seit 1876 ansässig war, 77jährig gestorben. Mit ihm ist ein letzter Zeuge des Lebens= Preises von Liszt und Wagner dahingegangen, denn Draeseke stand einst beiden Großen persönlich nahe und ward von ihnen gefördert und geehrt; der Stecke" hieß er in diesem Kreise, auch Don Felix", von Wagner so ob seines Charakters genannt. Er stammte aus Ko­burg, wo er als Sohn eines Hofpredigers am 7. Ot­tober 1835 geboren wurde. In Leipzig empfing er seine musikalische Ausbildung, in Dresden lebte er als Kom­positionslehrer und Komponist. Sein Schülerkreis war groß und bedeutend. Seine Stärke lag in seinem tie­fen Wissen um die Dinge der Harmonielehre und des Kontrapunktes.

Aus Stadt und Land.

* Der Großherzog hat den ordentlichen Pro­fessor der juristischen Fakultät der Landesuniversität Ge­heimen Justizrat Dr. Gerhard Alexander Leist in Gießen für die übrige Dauer des Landtages in die Erste Kammer der Stände berufen.

* Der Großherzog hat am 1. März den ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landesuniversität, Geh. Justizrat Dr. Arthur Benno Schmidt in Gießen auf sein Nachsuchen mit Wirk­ung vom 1. April 1913 aus dem Staatsdienst ent­lassen.

Der Großherzog hat am 1. März den Landgerichtsrat Dr. Julius Friedrich in Gießen auf sein Nachsuchen seines Amtes als außerordentlicher Professor bei der juristischen Fakultät der Landesuni versität Gießen mit Wirkung vom 1. April 1913 ent­hoben.

Interessenten seien hiermit wiederholt auf den Weg weiser durch die neue Reichsversicherungs­ordnung aufmerksam gemacht, den der Vorstand der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen herausgegeben hat. Der Wegweiser, der über die wichtigsten Vorschriften der Kranken, Unfall, Invaliden- und Hinterbliebenen­versicherung sowie über die Wohlfahrtseinrichtungen der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen unterrichtet, kostet im Einzelverkauf 60 Pfg. und ist von dem Großh. Staats­verlag sowie durch alle Buchhandlungen zu beziehen.

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Unfallversicherung. Der Dreher H. S. in Biskirchen hat am 29. Dezember 1910 beim Richten eines größeren Zahnrades durch Abgleiten des Hammers einen Finger verloren und hierfür bis zum 31. Dezember v. Js. eine 10prozentige Rente mit jähr­lich 107 Wit. erhalten. Am 23. Dezember v. Js. wurde die Rente entzogen mit der Begründung, daß der Ver­letzte sich in den zwei Jahren, die seit dem Unfall ver­strichen waren, vollkommen an den Verlust des linken

in

Warenerklärung für dem Eisen­bahnverkehr aus dem Auslande( Eisen­bahnzollordnung). Die Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen vom 15. Januar( S. 78) und der Gemeinsame Tarif- und Verkehrs- Anzeiger für den Güter- und Tierverkehr im Bereich der preußisch- hessi schen Staatseisenbahnverwaltung usw. vom 27. Jan. ( S. 95) enthalten folgende Veröffentlichung inbezug auf den Eisenbahn- Gütertarif für den Verkehr zwischen den österreichischen und ungarischen Eisenbahnen einerseits, den deutschen, luxemburgischen, belgischen und niederlän­dischen Eisenbahnen andererseits, Teil 1 Abt. A., gültig vom 1. März 1904: Am 1. April 1913 tritt Deutschland eine neue Eisenbahnzollordnung in Kraft, die u. a. vorschreibt, daß alle Waren, die nach Deutsch land ein oder durch Deutschland durchgeführt werden, von einer Warenerklärung begleitet sein müssen.§ 10 des oben genannten Tarifs wird daher durch folgende Zusatzbestimmung Nr. 17 mit Gültigkeit vom 1. April 1913 ergänzt: Alle Waren, die zur Einfuhr nach oder Durchfuhr durch Deutschland bestimmt sind, müssen von einer deutlich geschriebenen, dem Frachtbrief offen bei­gelegten, nach vorgeschriebenem Muster in deutscher oder französischer Sprache abgefaßten Warenerklärung in doppelter Ausfertigung begleitet sein. Die Beigabe der Absender auf dem Frachtbrief zu vermerken." Diese Be­stimmung gilt auch bereits für solche Sendungen, die erst am 1. April 1913 oder später an der deutschen Grenze eintreffen. Auch diesen Sendungen müssen daher die vorgeschriebenen Erklärungen beigegeben sein." Nach einer Aeußerung der Eisenbahndirektion Berlin vom 22. Februar erscheint es wünschenswert, daß die deutschen Interessenten die mit ihnen in Verbindung stehenden ausländischen Verfrachter auf die Neuerung aufmerkjam

machen.

n Gießen. In Ergänzung der Prüfungsord= nung für Tierärzte vom 24. Dezember 1912 hat das Preußische Kriegsministerium angeordnet, daß all­jährlich eine begrenzte Anzahl von Studierenden der Tierheilkunde an der Universität Gießen das erste Dienst­halbjahr mit der Waffe beim Infanterieregiment Kai­ser Wilhelm( 2. Gr. Hess.) Nr. 116 in Gießen ablei­sten dürfen.

n Gießen. Die Stelle eines Assistenten bei der Großh. Gewerbeinspektion ist vom 1. April dieses Jah­res ab erledigt.

die

n Gießen. An der Beerdigung des Professors Dr. Magnus Biermer am Samstag nahmen Spitzen der Zivil- und Militärbehörden, die Vertreter der Universität und der Studentenschaft, sowie zahl= reiche Korporationen teil. Provinzialdirektor, Oberbür germeister, Oberst von Trotta, sowie andere Körper= schaften und Vereine legten Kränze am Grabe nieder.

n Gießen. Die Freiw. Sanitätskolonne Dom Roten Kreuz zu Gießen hatte zu Beginn des letzten Jahres 56 Mitglieder, zum Schluß 60. Sie war 23 Mal zu Uebungen und zur Belehrung versammelt. Außerdem fanden 5 besondere Vorstandssitzungen statt, 435 Hilfeleistungen und 174 Transporte wurden aus­geführt.

Der Gauturntag des Gaues Hessen findet am 9. März zu Gießen in Steins Garten statt. Es gilt für den langjährigen verdienstvollen Gauvertreter Stadtrat Helm einen Nachfolger zu wählen. Anträge

Wichtig für Asthmatiker.

Die Erfahrung des Herrn Gottlieb Welligand in Seegerhuse,

Boft Ballhaufe a. Delme, muß ein Troft für alle Anmatiker sein, wird. Seine eigenen Worte: Als ich am zweiten Pfingstieft

indem ihnen einen Weg gezeigt, wodurch sofort Linderung erzielt

Aftmol Asthma Bulver bekommen habe, habe sofort augezündet und des Abends vor dem Schlafengehen noch einmal. Ich habe schön schlafen können; das Pulver wirkt auf die Lungenorgane,

Blasses, fables Aussehen, matte Augen, förperliche Zer rüttung, nervöse Erregtheit und Kopfschmerzen sind oft Folgeer scheinungen von Blutarmut und Bleichsucht. Um diesen Zustand zu beseitigen, verordnen beden­tende Aerzte Leciferrin( Ovolecithin- größte Sufriedenheit aussprechen." Aftmol Aſthma Bulver loftet eisen) wodurch dem Körper frisches, gesundes Blut zugeführt wird und die Nerven gekräftigt wer­den.

( 275)

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187

reiches Programm zusammengestellt( s. Annonce in he tiger Nummer) und den Chor gut eingeschult. Ge sangfreunden und Sängern in und um Gießen ist der Besuch dieses Konzertes sehr empfohlen.

o Friedberg. Wie die D. 3tg." bereits am lich mitteilte, ist zum Direktor und ersten Professor am hiesigen evang. Predigerseminar als Nachfolger des nach Halle a. S. berufenen Professor Eger vom 1 April 1913 ab der zweite Professor des Seminars, Dr. theol. et. phil. Jakob Scho e II, ernannt worden.

o Friedberg. Ueber Einführung von Trieb. wagen auf der Strecke Friedberg- Bad Nauheim b riet die Friedberger Handelskammer in ihrer jüngste Sizung.

be

):( Hachenburg. Die Stadtverordneten schäftigten sich mit dem 1915 zu feiernden 600jährigen Stadtjubiläum. Es soll ein Volksfest begangen we den, zu dem Hofrat Spielmann- Wiesbaden ein Festspid schreiben wird. s Darmstadt. Die Feier des 25jährigen Ju biläums der Sanitäts- Hauptkolonne vom Roten Kreuz Darmstadt vollzog sich in außergewöhnlich glänzende Weise.

s Darmstadt. In einem Abteil des Eilzuges von Wiesbaden wurde heute früh die Leiche eines neu geborenen Kindes gefunden, die schon stark in Verwes ung übergegangen war. Die Mutter des Kindes ist noch nicht ermittelt worden.

! Mainz. Das Schwurgericht verurteilte am Montag den 47jährigen Knecht Jos. Bärenz aus Alsheim wegen Körperverletzung mit tödlicher Aus gang zu 3 Jahren Gefängnis unter Verweigerung mildernder Umstände.

! Mainz. Die beiden wegen Beleidigung des ehemaligen Beigeordneten Berndt und der Frau Poli zeiassistentin Schapiro ergangenen Urteile gegen den Chefredakteur des Mainzer Neuesten Anzeigers", Hein rich Hirsch, die zusammen auf 6 Monate Gefängnis lau teten, sind nunmehr von der ersten Straffammer des Landgerichts Darmstadt in eine Gesamtgefängnisstraf von 4 Monaten zusammen umgewandelt worden. De Verurteilte, der im 64. Lebensjahre steht, wird den Begnadigungsweg beschreiten.

! Alzen. Die Fortschrittliche Volkspartei des Reichstagswahlkreises Alzey- Bingen hat für heute Mitt woch eine Vertrauensmännerversammlung nach

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