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Nr. 46.

Telephon: Nr. 362.

Politische Rundschau

Deutschland.

Erpedition: Seltersweg 83.

Samstag, den 7. Juni 1913.

Ein Zwischenfall in der Heffischen Kammer. Am 1. Juni kam es zwischen dem Finanzminister und dem Landtagspräsidenten zu einem heftigen 3u sammenstoß. Der Minister verbat sich, vom Präsident

SANATOGEN

Dan Butikant haitons in

Trinke Mut des neuen Lebens!

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ärchen und Sagen erzählen uns von Jungbrunnen, deren Wasser neues Leben spendet.

Neues Leben heißt: volle Gesundheit, jugendliche Spannkraft unseres Geistes und Körpers, frische Arbeitslust und Daseinsfreude.

Zu viele feindliche Mächte sind es, die Tag für Tag, ja Stunde um Stunde daran arbeiten, uns diese köstlichen Gaben zu verderben. Da ist zunächst das Uebermaß der Arbeit, das fast auf jedem Menschen unserer Zeit lastet. Die Arbeit selbst ist ein Segen, aber sobald sie unsere Kräfte übersteigt, wird sie uns zum Schaden. Dieser vergrößert sich, wenn wir, um uns aufzupeitschen, nun auch in den Vergnügungen und Zerstreuungen über das hinausgehen, was uns zur Erholung dienen soll. Noch mehr aber zehren, abgesehen von Krankheitszuständen, an unserer Kraft Sorge, Gram und Aerger, von denen kein Mensch, sei er Unter­nehmer oder Arbeiter, Soldat oder Zivilist, Beamter oder Kaufmann, verschont bleibt. Jene Peiniger unterwühlen langsam aber sicher unsere Gesundheit; ihr Wirken ist um so verhängnisvoller, weil man oft lange Zeit garnichts davon merkt. So viel steht fest: es gibt unter hundert Menschen kaum fünf, deren Wohl­befinden nichts zu wünschen übrig ließe.

Wie mancher seufzt, wenn er an die Erzählungen vom Jungbrunnen zurückdenkt, mit heißer Sehnsucht: ,, Wenn's doch so was nicht bloß im Märchen gäbe!" Ach

hätt' ich doch meine Gesundheit wieder!

Von Thorö, mit dem er sehr befreundet war, hatte Ahlborn, sc nannte er sich, bereits alles über den Eich­bofer ganz genau erfahren, was er aber nicht merken lie B. Man sprach natürlich von dem Krieg, und Hin­richsen berichtete mit funkelnden Augen, daß sein Hans bei Vionville die Feuertaufe erhalten, sich hervorgetan En mit heiler Haut davongekommen wäre. Heute war

gusers augen enwus gung unyevu

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreis 15 pig.

die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame 3eile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Bemicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des geblungs­zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazvorschriften ohne Berbindlichteit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein.

Telephon Nr. 862.

25. Jahrg.

dauert die aktive Tätigkeit nur 18 Monate. 2. Die jungen Leute von 17 bis 21 Jahren sind bei Einbe= rufung der Militärbehörde verpflichtet, jeden Monat eine eintägige militärische Uebung abzuleisten. 3. Die Re­forniitan morden außer der durch das Gesetz von 1905 Dienstübung jedes Vierteljahr zu zweitägigen Uebungen einberufen. 4. Vom Oktober ngen, dauert die Militärdienstzeit ein Jahr ftober 1918 angefangen sechs Monate. Kriegsminister brachte in der Kam­editforderung von 52 500 Francs zur Er­r besonderen Abteilung für Luftschiffahrt und m Kriegsministerium ein. In der Begrün­es, die Entwickelung der Militärluftschiff es Flugwesens sowie die besondere Zusam­des Luftschiffahrt und Fliegerpersonals urchaus die Errichtung dieser Abteilung.

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Vornehmes.- Uebrigens begrüßte Thorö ihn auch Itebenswürdig, als wären fie gute Bekannte, fragte nach Hans und äußerte seine Freude über die gute Nach­richt. Schon des Herrn Majors wegen durfte Hin­richsen die Gesetze des guten Tones nicht verlegen. Da­rum biß er in den sauren Apfel und ließ seinen Groll

England.

Prinz von Wales wird am 1. Juli vöchigen Besuch nach Deutschland kommen rößten Teil seiner Ferien beim Großherzog burg- Strelitz verbringen. Ferner plant der Automobiltour durch Norddeutschland.

Italien.

tig Viktor Emanuel von Jtalien be­Nittwoch das Flugfeld von Bracciano und Zord des Luftschiffes P. 4" eine Fahrt von in der Umgegend von Bracciano. Danach Wurfversuchen bei, die mit Bomben von aus gemacht wurden.

Belgien.

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König von Belgien besuchte gestern Abteilung in der Weltausstellung in Gent. 1 Präsidenten des deutschen Komitees, Pro­ecker aus Frankfurt a. M., besichtigte ftionen, namentlich die Abteilung für Kunst­gehend und äußerte seine Befriedigung über Ge= te. Er erklärte, demnächst mit seiner Königin, wiederkommen zu wollen.

Türkei.

nitantinope I, 6. Juni. Siesige Han­vägen den Plan, aus Konstantinopel einen 1 machen. Die Ergebnisse der Studien, die jestellt werden, werden der Regierung bin­unterbreitet.

1. Frau Mathiesen und Hermine hatten auf ihn eingeredet, doch vernünftig zu sein t dem Müller auf guten Fuß zu stellen. Der ja nur, was Lorenzens anbetraf, nach dem echt gehandelt. Wäre er etwas zu hart ge= ätte Ewald sich ja doch schwer genug dafür ächt.-

am dem Eichhofer auf einmal der Gedanke, hätten nicht so ganz unrecht und der Haß recht Unchristliches. Es kam dann im Laufe zu einer regelrechten Versöhnung der bei tdverschiedenen Männer.

der Hypothek wollte der Herr Major mor­m er den Eichhof genau besichtigt, weiter en reden. In gehobenster Stimmung fehrbe spät am Abend erst heim. Lorenzen und i längst zu Bett gegangen. Das Abendessen m Tisch. Er verspeiste es mit einem guten ichte noch eine Pfeife und stellte Betrach­den Segen der Freundschaft an. Am näch= n dachte er zwar etwas anders darüber, sich mit Thorö vertragen, schien ihm doch ftig. Wie er Lorenzen und Stine alles er­hwiegen die beiden still und mochten ihm prechen. Das reizte Hinrichsen zum Zorn. Hassen bis in den Tod, nur nicht vergeben brauste er dann auf und wollte das 3tm= n. Da sagte Lorenzen ruhig und gelassen in men Art: Freund, unsere Gesinnung fennt mumno besser als Du. Du weißt, daß ich überhaupt nicht hassen kann, daß ich stets versöhnlich war. Aber mit einem Menschen wie Thoro würde ich mich an Dete ner Stelle nicht eingelaffen haben. Einem gefährlichen, hinterlistigen Raubtier geht man am besten aus dem, Wege. Wenn er sich mit Dir anfreundet, so hat er gans ( Forts. folgt.), gewiß seine Hintergedanken dabei."