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stimmt in Aussicht genommen. Doch fonnte bisher we­der das Datum des Besuches genau angegeben, noch der Ort der Zusammenfunft festgestellt werden.

* Ueber den Vorschlag Berchtold wird aus Wien gemeldet: Nachdem alle Mächte die An­regung des Grafen Berchtold 3 u stimmend beant wortet haben, werden gegenwärtig im Wiener Aus­wärtigen Amt die Vorschläge in den Balkanfragen in großen Zügen ausgearbeitet. Die Unterhandlungen dürf­ten in der zweiten Hälfte des September beginnen.

Ungarn.

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Budapest, 30. Aug. Der Oppositionsführer Julius Just h ist auf seiner Besitzung bei Arad Lungenentzündung schwer ertranft.

Frankreich.

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* Paris. Der Matin" beschäftigt sich in einem längeren Artikel mit der angeblichen Ueberschwemmung und Schädigung Frankreichs durch deutsche Industrie artifel und schlägt gegen diese folgende Maßregeln vor: 1. eine Aenderung der französischen Gesetzgebung von 1867, durch welche es fernerhin unmöglich gemacht wer­ben soll, daß angeblich französische Gesellschaften Deutschen in Frankreich gegründet werden und in Deutsch land fabrizierte Artikel als französische Fabrikate faufen; 2. die französische Regierung müsse Maßregeln ergreifen, um bei allen Lieferungen für Staatsbedürf­nisse die Submission nicht französischer Firmen und die Lieferung nichtfranzösischer Waren auszuschließen.

Italien.

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Rom. Es wird versichert, daß die aussichts­reichsten Kandidaten für den Erzbischofsstuhlin der Köln der Bischof von Paderborn, Schulte, Professor Esser in Bonn und Msgr. Heiner sind.

Belgien.

Brüssel, 30. Aug. Die italienische Regier ung teilte der belgischen mit, daß Jtalien ab 1. Sept. 1912 aus der Zuder- Union ausscheiden wird.

Rußland.

* In Zusammenhang mit der Agitation in der russischen Marine wird mitgeteilt, daß gleichzeitig mit der Verhängung des Belagerungszustandes über Kron­stadt und Sebastopol aus Petersburg dort eine große Anzahl Geheim agenten eintrafen. Auf Grund deren Informationen sind eine große Anzahl Offiziere verhaftet worden.

Türkei.

Konstantinopel, 30. Aug. Der frühere Kriegsminister Mahmud Scheftet Pascha ist

erfranft. Vom tripolitanischen Kriegs­schauplatze. Die Jtaliener entschlossen sich zur Räumung Sidi Saids, die am 27. August statt fand.

China.

Pefing, 30. Aug. Der englische Gesandte Jordan richtete an die chinesische Regierung eine Dent­schrift, in der er die Lage in Tibet und die ausgespro­chene Absicht Chinas, Tibet der chinesischen Republik als Provinz anzugliedern, behandelt. Schließlich empfiehlt die Denkschrift den Abschluß eines neuen englisch- chine­sischen Abkommens, das der Anerkennung der chinesi schen Republit durch England vorangehen müſſe.

Amerika.

New Yorf, 30. Aug. Nach Blättermeld­ungen sollen 50 amerikanische Matrosen in Nicaragua getötet worden sein. Einzelheiten fehlen noch. Admiral Southerland übernahm gestern das Oberkommando über die amerikanischen Truppen in Nicaragua. Er verfügt über 5000 Matrosen und Marinesoldaten und hat seine Truppen längs der Bahnstrecke Korinto Managua auf gestellt, um den Bahnverkehr wieder herzustellen. Fer ner sandte er den Kreuzer Denver" nach St. Juan del Sur, um die funfentelegraphische Verbindung aufrecht zu erhalten.

Die Nachrichten aus Nicaragua lauten sehr bedenklich. Die Regierung scheint völlig die Herrschaft über das Land verloren zu haben. Die Ermordung des Reichs deutschen Nielsen wird bestätigt.

Die Einfuhr von Kartoffeln will Amerika verbieten. Das Verbot würde hauptsächlich Deutschland und Oesterreich- Ungarn treffen. Die deutsche Kartoffelausfuhr nach der nordamerikanischen Union ist indes so gering, daß der Schaden nicht arg werden fann.

Vom Bergbau.

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Nachdem in einem weiteren Rapitel über die Koh­len- und Eisenpreise an den hauptsächlichsten deutschen Plätzen berichtet worden ist, macht der Be richt eingehende Angaben über den deutschen auswärti­gen Handel in mineralischen Brennstoffen. Die fuhr von Steinkohle, die 1910 11,2 Millionen T. betrug, ging im letzten Jahre auf 10,9 Mill. T. zu­rüd. An der Einfuhr war Großbritannien mit 9,4 Mill. T. beteiligt; von dem Rest entfielen 0,52 Mill.

auf Desterreich- Ungarn und 0,43 Mill. I. auf Bel­gien. Die Ausfuhr von Steinkohle ist um 3 Mill. T. auf 27,4 Mill. T. gesttegen. Zum größten Teil richtete sich die deutsche Steinkohlenausfuhr nach Desterreich- Un­garn, wohin im Berichtsjahre 9 drei Viertel Mill. T. die geliefert wurden. Die nächstgroßen Bezieher sind Niederlande( 6 Mill. T.), Belgien( 4,7 Mill.), Frank­reich( 2,8 Mill.), die Schweiz( 1,36 Mill.) und das europäische Rußland( 1,28 Mill. T.). Der Ueberschußz der Steinkohlenausfuhr über die einfuhr betrug im letzten Jahr 16,5 Mill. T. gegen 13,06 Mill. T. in 1910.

Die Braunkohlen einfuhr( 7 Mill. T.), die ausschließlich aus Desterreich- Ungarn erfolgt, blieb wie­der, u. zw. um 330 000 T. hinter der vorjährigen zu­rüd. Der Ausfuhr von deutscher Braunkohle kommt nur geringe Bedeutung zu; sie fiel von 62 000 auf 58 000 T.

Die Kols einfuhr betrug 598 000 T. und ist ge­gen das Vorjahr um 25 000 Z. zurüdgegangen; das Haupteinfuhrland Belgien lieferte 545 000 T., Dester=

Als weitere wesentliche Bestimmungen des neuen Opfer diefes Eifer

ternehmens seien angeführt:

Die Distontierung von Buchfe derungen ist der Einziehungs untersagt.

Die Dienste der Einziehungsstelle tönnen vo dermann in Anspruch genommen werden, eine festgesetzte Gebühr erhoben wird. Mitglieder gewerblicher Korporationen erha besondere Vergünstigungen.

Gerichtliche Klage wird nur im Einverständ mit dem Auftraggeber erhoben.

n Gießen. Am kommenden Mittwoch rüdt

Fluffigfeit auch ü werverlegtem 3 Baris. Der be von einer Anzahl leiten der Wissen Der befannte Ba

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Rizza. Die G era bat den aus ruffi Nikolaus von

116. Infanterie- Regiment( Kaiser Wilhelm) ins Geliebter gewefe

növer. Es kommt in die Nähe von Alzen.

n Gießen, 30. Aug. Gestern hat die etwa Jahre alte Ehefrau Ortmüller in der Mühlgo in einem Anfall geistiger Erkrankung ihrem zweijä Kinde mit einem Küchenmesser schwere Verletzungen Halse beigebracht und sich selbst schwer verletzt.

tet, weil Jfawek folgte Berheir

Paten il von Patent- und

Kind fam in die chirurgische und die Frau in Ing., Mitglied des

psychiatrische Klinik.

Hammern( Siz Berlin)

n Gießen. Der Gießener Schützende Setentanmeld ein begeht morgen Sonntag, den 1., und Mom für Gleitboote, Al den 2. September, sein Schützenfest. Sonntag a Sch. 39 070. wird ein großes Feuerwert aufgeführt, Montage mehreren auf ihrer Fran Margarete Baumgart mit ihrem Heißluftbarbeiten von Fellen, einen Aufstieg unternehmen.

pennbaren Bändern,

agen von Quellen un

o Lauterbach. Zum Besuche der Ausstel83945. Einrichtung Der Mensch" in Darmstadt wird am 22. Septem ein Kreisausflug stattfinden, zu dem die S wohner des Kreises Lauterbach eingeladen werden.

o Aus der Wetterau. Wie sich jetzt und mehr herausstellt, hat der Sturm der letzten S

reich- Ungarn 29 000 2. und Frankreich 15 000 T. Die in den Obstgärten und Obstplantagen der ganzen Rofsausfuhr betrug 4,6 Mill. I. und stieg um über

400 000 T.

In Briketts ist die Einfuhr von 241 000 auf 211 000 Z. zurüdgegangen. Hauptlieferant war wie­der Desterreich- Ungarn mit 116 000 T.; Belgien lieferie 57 000 T. Die Brikettausfuhr stieg von rund 2 Mill. T. in 1910 auf rund Mill. T. Die größten Men­gen bezogen die Schweiz( 785 000 T.), die Niederlande ( 435 000 T.) und Frankreich( 352 000 T.).

Ein Bild von der Gestaltung des internationalen Steinfohlenhandels gibt die Zusammenstell­ung über die Ein- und Ausfuhr der wichtigsten Län­der.

Die Einfuhr des deutschen Zollgebietes an Eisen­er 3 erreichte 10,8 ill.( plus 1 Mill.) T., denen eine Ausfuhr deutscher Erze von rund Mill.( minus 370 000) T. gegenübersteht. Die Einfuhr besteht haupt­sächlich aus schwedischen( 3,5 Mill. T.) und spanischen Erzen( 3,2 Mill. T.); die Ausfuhr richtete sich in er­ster Linie nach Belgien( 1,72 Mill. T.).

Unter Verkehrswesen" sind die Betriebs= ergebnisse der vereinigten preußischen und hessischen Staatseisenbahnen wiedergegeben. Ferner wird eingeh­end über die Wagengestellung in den größeren Kohlenbezirken Deutschlands berichtet, die im ganzen von 15,2 Mill. D.-W. in 1910 auf 16,2 Mill. in 1911 ge­stiegen ist. Der Anteil des Ruhrbezirks( rd. 8 Mill. D.-W.) an der Wagengestellung Deutschlands beträgt über 49 Prozent. Auf Oberschlesien entfielen 17,16 Prezent; der Saarbezirf war mit 5,48 Prozent und Niederschlesien mit 2,53 Prozent an der Gesamtbestell­haben ung beteiligt. Von den angeforderten Wagen im Berichtsjagre im Aachener Bezirk 11,41 Prozent ge­fehlt, die Fehlziffer Oberschlesiens betrug 8,38 Prozent der Anforderung, in Niederschlesien fehlten 7,83, im Ruhrbezirk 7,74 und im Saarbezirk 7,43 Prozent des Bedarfs.

Auch über den Verkehr auf dem Rhein, im besondern in den Rhein- Ruhrhäfen, sowie auf dem Dortmund- Emskanal macht der Bericht bemerkenswerte

Angaben.

Aus Stadt und Land.

ießen, 31. August 1912. Uebertragen wurde am 27. August dem Schulamtsaspiranten Konrad Beppler aus Lang­Göns eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinheim; dem Schulamtsaspiranten Albert Fenchel aus Gedern die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hödersdorf.

ht. Die Vorarbeiten zur Gründung einer Einziehungsstelle sind nunmehr soweit gedie­hen, daß die neu errichtete Einziehungsstelle der Hand­werkskammer zu Darmstadt am 1. Oktober I. Js. ihze Tätigkeit beginnen fann und zwar erstreckt sich diecite auf folgende Punkte:

1. Einziehung von der Stelle überwiesene. For derungen.

2. Geschäftliche Auskünfte und Ratschläge aller Art. 3. Herbeiführung von Vergleichen.

terau unberechenbaren Schaden angerichtet. Fast Hölfte des Baumbehanges ist herabgeweht. Jnfol dessen sind die Märkte der Nachbarstädte mit Fall derart überschwemmt, daß die Preise um mehr als Hälfte gesunken sind.

s Darmstadt, 30. Aug. Der Großherzog die Großherzogin haben der Ortsgruppe Darmstad Odenwaldklubs für die durch die Nieder- Modauer senaffäre Geschädig, en eine Spende von 1000 liberweisen lassen.

):( Marburg. Die Lahn und ihre Neben traten aus den Ufern. Bei Kirchhain hat die O und im Süden des Kreises Marburg die Lahn Niederungen überflutet. Die Landleute sind mit Getreideernte, soweit Weizen und Hafer in Bet fommt, noch weit zurück.

! Aus Rheinhessen. Die Rübenb ern organisieren sich. Eine große Vereinig von Zuderrüben bauenden Landwirten aus der vinz Rheinhessen und der bayerischen Pfalz soll in e nächster Zeit ins Leben gerufen werden. In zahlre rheinischen Gemeinden wie in Wörrstadt, Wolfs u. a. ist man bereits an die Bildung von besond Ortsgruppen herangeschritten. Diese vereinigen fi nächst zum Provinzverband, der mit der Vereinig in der Pfalz sich zum großen Verband zusammenfo Der Zweck der Vereinigung ist die Herbeiführung heitlicher, beständiger Rübenpreise und günstiger ferungsbedingungen.

! Rüsselsheim. 3um 50jährigen Op Jubiläum hat der Großherzog seine Beteiligung gesagt. Der Landesherr wird heute am Samstag mittag gegen 5 Uhr hier eintreffen.

Aus aller Welt.

::: Karlsruhe, 30. Aug. Jm großherzod Balais zu Karlsruhe wurde der Versuch unterno mittelst Einbruch den Kronschmud der Großhez zu stehlen. Die Kriminalpolizei verhaftete einen beamten als Dieb.

::: Helgoland, 30. Aug. Ein gewd Feuer wütete gestern nachmittag im Maschine der neuen Befestigungsanlage. Die gesamte Ga wurde alarmiert. Man befürchtete jeden Augenbl Explosion der beiden unter Dampf stehenden Das Maschinenhaus und mehrere benachbarte( lichkeiten sind vollständig abgebrannt. Den vere Anstrengungen der Garnison und der freiwillige erweh: gelang es nach mehrstündiger Arbeit, des ers Herr zu werden. Der Schaden ist beträchtlich ::: Paris, 30. Aug. Eine schredliche Eifer tragödie spielte sich, wie aus Lille gemeldet vor einer dortigen Truppenfaserne ab. In dem blid, als vier Soldaten die Raserne ve wollten, stürzte sich eine junge Frau auf einer ihnen, ihrem früheren Geliebten, und schleudert einer Flasche Vitriol auf ihn. Die ätzende feit traf ihn ins Gesicht und verbrannte furchtbar. Auch die anderen 3 Soldater

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