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werden, daß die Seuchenbestimmungen in Preußen sehr streng nach dem Gesetz gehandhabt werden.

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Ehrenritter des Johanniter- Dr­dens. Der König von Preußen hat den Rittmeister a la suite der Armee Fürsten und Grafen Alexander zu Erbach Schönberg zu König i. Odenwald, den Oberst und Kommandeur des Infanterie- Regiments Prinz Carl( 4. Großh. Hess.) Nr. 118 Karl v. Behr, den Hauptmann und Kompagniechef im Leibgarde- In fanterie- Regiment( 1. Gr. Hess.) Nr. 115 Paul von Homberg! zu Vach, den Leutnant a la suite der Armee den Erbgrafen Wilhelm v. Schliz genannt von Görtz zu Darmstadt, nach Prüfung derselben durch das Kapitel und auf Vorschlag des Herrenmei­sters Prinzen Eitel- Friedrich von Preußen, zu Ehren rittern des Johanniterordens ernannt.

o Darmstadt, 26. Juli. Mehrere Zeitungen haben in den letzten Tagen Mitteilungen über Verhand­ständen demnächst zu bringende Besoldungsvor lungen gebracht, die früher und jetzt über die den Land­lage in den Ministerien stattgefunden haben. Die " Darmstädter Zeitung" ist von der Großherzoglichen Re­gierung wie auch von den in den Zeitungsnachrichten persönlich genannten Beamten zu folgender Erklärung ermächtigt: 1. Daß sich die Großh. Regierung und ihre Mitglieder mit der definitiven Besoldungsvorlage ernst lich und fortgesetzt beschäftigen und daß darüber auch mündliche Besprechungen und Sigungen stattfinden, ist. feit der Sache selbstverständlich. 2. Was im übrigen in schon mit Rüdsicht auf die Wichtigkeit und Eilbedürftig­jenen Zeitungsnotizen an Einzelheiten mitgeteilt wird, beruht auf müssigen Kombinationen.

Ben aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand mit Wirkung vom 1. August d. Js. an die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

* Gehört die Handwerkskammer zu o Darmstadt. Der Großherzog hat das Kom­furkreuz 1. Klasse mit der Krone des Verdienstordens den öffentlichen Behörden? Diese Frage Philipps des Großmütigen dem Generalmajor a la hat der Minister für Handel und Gewerbe in einem an die Handwerkskammer zu Berlin ergangenen Erlasse suite der Kavallerie Freiherrn v. Hey I und dem Ober­bejaht. In diesem, für das Handwerk äußerst wich- lehrer Professor Dr. Georg Eduard Clemm zu Gi e- tigen und weittragendem Erlasse heißt es u. a.: Unter 3ugrundelegung der Auffassung des Reichsgerichts und des Kammergerichts, sowie im Hinblid auf die Vor­schriften des§ 103 Gew.- Ordg. in Verbindung mit Art. 1 Nr. 1 R.- Ges. vom 30. Mai 1908 und der Begrün­dung zu dem Entwurf der Bestimmungen über die Handwerkskammern muß den Handwerkstam­mern die Eigenschaft als Behörden zu­gesprochen werden.

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n Gießen, 25. Juli. Unter Beteiligung der ge­samten Bevölkerung fand heute nachmittag im Philo fophenwald das 27. Jugendfest statt. Im Feit­zug waren etwa 4500 Kinder aller Schulen. Auf dem Festplatz hielt Stadtv. Dr. Ebel eine Ansprache, die sich der gemeinsame Gesang von Deutschland, Deutschland über alles" schloß. Im Anschluß daran fen­den die Spiele und Wettkämpfe statt, die gegen 7 Uhr beendet waren, worauf die Jugend nach der Stadt zu­rüdzog. Im Walde ging das muntere Volksfesttreiben bis tief in die Nacht hinein weiter.

n Gießen. Mit der großen landwirtschaftlichen Kreisschau, die vom 13.- 15. September hier stattfin­det, soll eine Art Trachtenfest verbunden werden.

n Gießen. Die Gesellschaft Liebig- Mu= se um, die vor einem Jahre gegründet wurde, hielt im Liebig Laboratorium ihre 2. Jahresversammlung ab. Professor Sommer erstattete den Jahresbericht und gab zugleich einen Ueberblick über die Geschichte des Liebig- Laboratoriums in den letzten 10 Jahren. Dem Arbeitsausschuß gehören an: Medizinalrat Dr. Merd­Darmstadt, Professor Sommer, Geheimerat Behaghel, Geheimerat Elbs, Geheimerat Naumann, Dr. Liebig, Dr. Thome und Apotheker Werner. Zahlreiche Geschenke sind dem Museum bereits überwiesen worden. Privat­dozent Dr. Beschke hielt einen sehr interessanten Vor= trag über Justus von Liebig und Friedrich Wöhler, die Geschichte einer Freundschaft".

o Bad Nauheim. Der ehemalige Reichs= tommissar für Deutsch- Ostafrika Dr. Carl Peters ist zur Kur hier eingetroffen.

o Ober- Widdersheim. Dieser Tage kehrte ein schon längst verschollen Geglaubter in sein Heimat- dorf Ober- Widdersheim zurück. Es ist dies der jetzt 42 Jahre alte Schmied Wilhelm Kammer, der vor 12 Jahren von der Straffammer in Gießen wegen Körper­verletzung mit 10 Monaten Gefängnis bestraft wurde. Er flüchtete nach Frankreich und ließ sich bei der Frem­denlegion anwerben, wo er bis vor wenigen Tagen diente. Da seine Kräfte im Abnehmen sind, wurde er mit wenigen Francs entlassen. Von Heimweh ergriffen, eilte er in seinen Heimatort und stellte sich der Behörde, um jetzt seine 10 Monate Gefängnis zu verbüßen.

):( Wetzlar. Die neuerbaute Eisenbahnstrecke Wetzlar- Grävenbach wird am 1. Oktober d. Js. eröff= net. Durch diese Bahn ist eine neue Verbindung des Lahntales mit Frankfurt geschaffen worden.

raden zu verraten. Jetzt wurden mit einem großen lizeiaufgebot in den Heimatdörfern der Berhafte Waffen und Munition und Reste erlegten Wildes. 3 Haussuchungen abgehalten. Die Polizei fand sehr Di Wild diebe wurden verhaftet.

):( Wiesbaden. Die Winzer der drei Kre Rheingau, St. Goarshausen und Wiesbaden- Land fin von der Zahlung der namhaften Stempelgebühr für Schuldurkunden aus dem Winzernotstandsdarlehen no einem heute eingelaufenen Regierungsbescheide befte

worden.

Aus aller Welt.

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Bezugsquellen

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beitgeberverbandes entsprechend, erfolgte gestern abe die Aussperrung von etwa 1000 Dachdeckern.

::: Berlin, 26. Juli. Den Beschlüssen des haben bei: 1

::: Uelzen, 26. Juli. Jn Linden erkrankt gestern nach einem Richtfest, an dem außer den 3im merleuten auch sämtliche Tagelöhner des Dorfes teilg nommen hatten, sämtliche Teilnehmer an dem Essen, wa 35 Personen, Männer, Frauen und Kinder unt Vergiftungserscheinungen mit hohem Fieber.

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behandelt Pran H. Denta

seit 1895 Hannover Wolfstrasse 9 Kain stail. Verb. Le hans ohne Berufss Prospekt v. 1911

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mit blreichen Empfehl -Nassau G

::: Aachen, 25. Juli. Zu den Organisations des Fleischergewerbes, die gegenwärtig bi ihre Tagungen abhalten, gehört auch die Fleischereib rufsgenossenschaft, deren Generalversammlung unter de Vorsitz des Obermeisters Gewerberats Fall Mainz stanaren ::: Brandenburg( Havel), 26. Juli. I Chauffeur einer Automobilfabrik in Reichstein fuhr a der Föhrder Chaussee in eine Gruppe von drei Anabe Einer war sofort tot.

::: London, 25. Juli. Vor dem Gerichtshofi London hatte sich gestern das Dienstmädchen Davi wegen Mordes zu verantworten. Die Angeflagte ha vor einiger Zeit den Deutschen Walter ermordet. ihrer Verteidigung gab sie an, Walter habe sie mit sittlichen Anträgen verfolgt. Die Mörderin wurde der auffallend geringen Strafe von 6 Woche Gefängnis verurteilt.

::: muiden, 26. Juli. Die britische Flo aus 96 Kriegsschiffen bestehend, fuhr in der letzt Nacht durch eine holländische Heringsflotte und zerstö sämtliche Netze.

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::: 90 alta, 26. Juli. Der englische Kreuzer B serpina", von Alexandria nach Malta unterwegs, w gestern bereits 38 Stunden überfällig. Der Versuch derer Kriegsschiffe, mit dem Kreuzer in drahtlose bindung zu treten, war bisher erfolglos.

):( Weilburg, 26. Juli. Gestern wurde die Leiche des am 25. Januar verstorbenen Großherzogs Wilhelm von Luxemburg von Luxemburg nach Weil­burg überführt und dort in der nassauischen Familien­gruft beigesetzt. Damit hat sich das Grab über dem letzten Sproß des uralten deutschen Dynastengeschlechts der Nassauer geschlossen. Es waren zur Feier der Bei­fetzung in mehreren Automobilen von Königstein i. T. eingetroffen: der Großherzog und die Großherzogin von Baden( der Schwager und die Schwester des verewig­ten Fürsten), die Großherzogin- Mutter von Luxemburg, der Herzog von Anhalt und der Herzog Karl Theodor in Bayern. Um 12 Uhr 25 Minuten traf der Sonder­zug mit den sterblichen Ueberresten Wilhelms 4., Groß­herzogs von Luxemburg, aus Luxemburg in Weilburg ein. Dem Zuge entstiegen die regierende Großherzogin Maria Adelheid von Luxemburg, ihre Schwester Prin­zessin Charlotte und die Großherzogin- Witwe Maria Anna von Luxemburg. Acht Kanoniere der Bürger garde überführten den Sarg aus dem Waggon nach dem Leichenwagen. Unter dem Geläute der Glocken be­wegte sich der Trauerzug dann zur Kirche. Hinter dem Trauerwagen folgte Großherzog Friedrich 2. von Ba­den, der Herzog von Anhalt, sodann in Vertretung des Kaisers Kammerherr von Mutzenbecher- Wiesbaden und die übrigen hohen Herrschaften. Bürgergarde, Feuernismäßig furze Zeit von 2 Stunden. Nach der L wehr, Vereine und Schulkinder bildeten in den zu pas­sierenden von Fremden gefüllten Straßen Spalier. Hofprediger Scheerer hielt eine einfache, würdige An­sprache. Dann wurde der Sarg in die Gruft getragen. Die Fürstlichkeiten und die Geistlichkeit folgten. Hofpre­der diger Bender spendete den Segen. Der Moment Beisetzung in der Gruft wurde durch Glockengeläute ver­fündet. Hiermit hatte die eindrucksvolle Trauerfeierlich­feit ihr Ende erreicht. Die hohen Herrschaften begaben sich ins Schloß zurück. Gestern abend verließen die Lu­xemburger und die Badischen Herrschaften, sowie der Herzog von Anhalt das Schloß und begaben sich nach Königstein i. T.

):( Limburg. Seit Monaten trieben in ein­zelnen Teilen von Nassau und der Rheinprovinz Wild­

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Cassel, Ful usw. zu Niberes auf Na Rheinis

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Maschinenbau, E Automobilbau.

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::: Stodholm, 26. Juli. Eine junge Stod merin, Fräulein Dora Lersson, durchschwamm erste Dame den etwa 2 Kilometer breiten, von Scharic 1. Auguſt zu Strömungen durchzogenen Derefund zwischen singfor und Hölsingör. Sie brauchte dazu die verb dung wurden bei Fräulein Lersson Symptome geifti Gestörtheit wahrgenommen und sie mußte in etne anstalt gebracht werden. Fräulein Lersson leidet un der Wahnvorstellung, daß Gott unter Donner und sie auffordere, die Strede nochmals zu durchschwimm

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mit allem R ju bermieten,

Petersburg, 26. Juli. Großes Auffe möbl. erregt hier die Ermordung des bekannten Million und Vorsitzenden der Industrie- Fabrikanten Gesellsc Boljaof durch seine Geliebte, die Frau des Staatst täns Bogdanowitsch. Nach heftiger Eifersuchtsfzen schoß die Bogdanowitsch den spät heimkehrenden

lionär.

diebe ihr Unwesen. Täglich stießen die Forstbeamten Mufflers

auf ihre Spuren und häufig tam es zu Zusammen= stößen. Es gelang auch, einzelne der Spizbuben zu er­wischen, doch waren sie nicht zu bewegen, ihre Kame­

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Unbedingt keimfreie in warmer Jabreezeit zuverläſigfte Wahrung

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