Löwer& Bechstein, Giessen
Neustadt 4
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Neuer Oberst tannenschlant, Scherben eingeklemmt.
Kam von Metz, geht en avant Hier bald nicht mehr fremd. Stolz sind wir in unsrer Stadt Auf das Militär.
Nächster großer Wehretat
Hoffentlich bringt mehr.
An
Mir scheint, ich bin schlecht gelaunt. Das fällt bei mir meist mit den Tagen niedrigsten Barometerstandes zusammen, Aber wenn ich's offen sagen soll, ist an meinem Unmut auch die Stadt nicht unbeteiligt. manchen Orten wird die ohnehin feineswegs feenhafte Beleuchtung unserer Anlagen, Straßen und Plätze nachgerade zu einem Gegenstand des Aergernisses und Anstoßes. Wenn man an einem Liebespärchen auf der Anlage im Dämmerschein vorbeipassiert und die ohne Zweifel reizende Dame nicht von Angesicht sehen kann, so ist eben daran nicht nur der Hut schuld. Und wenn man den Wehlarer Weg mit oder ohne Seitenstraßen passiert, so bleibt man auch bei trockenem Wetter im Schlamm stecken, weil man im Finstern tappt. Oder
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Telephen Nr. 362.
ist's da überall schmutzig? Bei Tage komme ich nämlich dort nie hin. Das alles ist sehr ärgerlich. Aber litt Schiffenbergertal und in der Moltkestraße fällt man auf die Nase oder rennt sich etwas in den Bauch. Was? In den -? Ja so, das muß ich Ihnen erst erzählen. Also kürzlich war Zapfenstreich. Unter den Klängen eines flotten Marsches marschierte( denn es war Glatteis) der diensthabende Adjutant durch die Moltkestraße nach der Stadt. Links rechts, Links rechts! Jch mit Augett links auf der rechten Seite des Trottoirs in Reminiscenzen vergangener Tage und voller Freude über die zahlreiche Jugend um mich herum immer nebenher. Auf einmal stieß mich jemand mit dem
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Kopf oder einem sonstigen harten Gegenstand heftig in den Magen, aber so heftig, daß mir ein bischen die Buste ausging. Ich voller Grimm schnell herum mit handlich gefaßtem Stock. Aber es war gar niemand. Es war nur eine oben zur Vermeidung ernsterer Beschädigungen fotgfältig abgerundete, eiserné, 1 Meter hohe Säule, wahrscheinlich ein Hydrant, der mitten auf dem Bürgersteig steht. Jawohl!! heute noch steht und sicher inzwischen noch vielen Leuten in den Magen gefahrett ist. Und wenn man so etwas nicht als einen Gegenstand des Anstoßes bezeichnen soll, so weiß ich wirklich nicht, was anders man so nennen könnte.
Die mangelhafte Beleuchtung ist auch jedenfalls der Grund, weshalb bei uns die Straßenreinigung immer noch nicht nachts erfolgt.
Damit übrigens das städtische Straßenstaubinſtitut der sich rechtzeitig, wie im Vorjahre, ½ Stunde vor Parade in der Neustadt einfinden kann, sei schon heute darauf hingewiesen, daß diese wieder an Kaisers Geburtstag um 11 Uhr auf Oswalds Garten stattfindet. Das ist eben auch noch so eine Rückständigkeit unserer sonst so vorgeschrittenen Stadt: die Straßenreinigung in der Hauptverkehrszeit, am Tage.
Just vor 25 Jahren
Unterfing ein Frechdachs sich Gegen Straßenfehrerscharen Aufzutreten öffentlich.
Morgens stets um achte ging er So behauptet jener ted
In die Schule, wo dann immer Staubgewirbel vor ihm weg.
-
Und verlangen tat der Bengel Schier unglaublich ist's, doch wahr Vor dem Kehren sollt man sprengen, Besser nächtlich segen gar.
Daß dies schier unmöglich wahrlich, Zeigt doch ganz unzweifelhaft, Daß es nach wie vor beharrlich Immer noch nicht ward geschafft. 3war gesprengt wird manchmal schon, Aber nachts gekehrt, beileibe! Gegen alle Regeln dient zum Hohn Die Hygiene Gießens als Zielscheibe. Und ist Parad' auf Oswaldsgarten, Ein Vortrag in der Universität, So kann man dort bestimmt erwarten Der Straßenkehrer Staubgerät.
Es tut nichts, daß in anderen Städten Des Hessenlands dies anders ward. Bei uns bleibts ewig, möcht ich wetten, Wie in Vergangenheit und Gegenwart! Ja wenn wir nicht Gaffky als Ehrenbürger hätten, Dünkte michs schließlich noch weniger hart
Veri
):( Marburg. In soziale Schneidermeister u derwalgern gewählt wur ungültig erklärt werden, Zwirn beigefügt war.
C
o Lauterbach. des Wahlkreises Alsfeld- L Tage der Reichstags- Stichn clitischen Handelsmannes m Hand auf dem Wahlbureau der sich auf einer Geschäftsi tel abgeben. Als ihr von d kommission bedeutet wurde, und ihr Mann selbst den 3 sie, ihr Mann habe ihr doch Stimmzettel für Heck, der hin fleinen Tisch liege, auf das R Wahlherrn abgeben. Auf wied sitzenden, daß das nicht gehe,
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Dame:„ Ei, ich hab' doch Prokura", auch das und sie mußte ihren Wahlzettel wieder mitne ):( Frankfurt a. M. Hier wurde gen drei Personen erstattet, weil sie für doppelt gewählt hatten. In einem Wahl' ein Mann verhaftet, der gegen eine von 6 Mark für einen nach Chemnitz ve beiter gewählt hatte.
Literarisches.
? Die Liebe hat es ger
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Briefe an seinen
der
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