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Vom Bergbau.

L

Das reichhaltige Zahlenmaterial des soeben erschie nenen statistischen Teils des Jahresberichts des Vereins für die bergbaulichen Jnteref= sen im Oberbergamtsbezir! Dortmund zu Essen

für das Jahr 1911 gibt außer näheren Angaben

über das letzte Jahr wieder ein Bild der Entwid­Iung unseres Bergbaues und des Bergbaues der üb­rigen wichtigeren Länder der Welt. Aus der großen Fülle der interessanten Zusammenstellungen seien gende Angaben wiedergegeben.

Die Kohlengewinnung der Welt wird vom Verein für das letzte Jahr auf 1170 Mill. Ton­nen geschätzt und hätte damit die Förderung von 1910 um 18 Mill. T. übertroffen. Die Hauptgewinnungs länder waren an der Weltförderung folgendermaßen be­teiligt: Ver. Staaten von Amerika mit 38% Prozent, Großbritannien mit 23% und Deutschland mit 20 Pr.; auf diese drei Staaten zusammen entfielen über 80 Pr, der Kohlenförderung der Welt.

Die Rots herstellung der Welt hat in 1910 97 Mill. T. betragen( für 1911 war eine Schätz­ung mangels genügender Unterlagen noch nicht möglich), gegen 91 Mill. T. im Jahre vorher. Die Ver. Staa­ten von Amerika waren an dieser Produktion mit 37,8 Mill. T., Deutschland mit 23,6 Mill. und Großbritan­nien mit 19,6 Mill. I. beteiligt. Nach den bis jetzt vorliegenden Angaben über 1911 ist die Gewinnung Ameritas um 5% Mill. T. hinter der Menge von 1910 zurüdgeblieben, während Deutschland eine weitere Zu­nahme um 1,8 Mill. T. aufweisen kann.

auf 810 832 im Berichtsjahr, von denen 621 121 im

Steinkohlenbergbau und 73 095 im Brauntohlenberg Jm Laufe des Winters finden folgende Prüfu und 750 R

bau beschäftigt waren.

( Fortsetzung folgt.)

Aus Stadt und Land.

Aus dem Großherzogtum Seiten verurjad für Lehrer statt: am 28. Oftober 1912 die De mehr geerntet st a dt, am 2. Dezember 1912 ebenfalls in Darm infen. titoralprüfung für Schulamtsaspiranten zu Da Thomasmeh

die erweiterte Prüfung und am 9. Dezember die

fung israelitischer Religionslehrer. Entlassungsprobald die Der Großherzog hat die neu errichtete evangel. gen an den Seminarien finden statt in A13 en annen verdauen u

mann Steiner daselbst übertragen.

Sonderzug

zur Ausstellung ,, Der Mensch im Großh. Residenzschloß zu Darmstadt.

Zum Besuch der unter dem Protektorat Sr. Kgl.

Hoheit des Großherzogs von Hessen stehenden Ausstel­

am

lung Der Mensch" in Darmstadt wird 25. August 1912 ein Sonderzug mit 2. und 3. Klaffe zu ermäßigten Fahrpreisen von Gießen bis Darm­stadt in nachstehendem Fahrplane verlehren. Zu dem Sonderzuge werden Fahrkarten nach Darmstadt auf allen Stationen von Gießen bis Vilbel- Nord und Frank furt- Bodenheim ausgegeben:

Fahrpreis für Hin und Rüdfahrt. 2. Kl. 3. R. ab 8.15 Vorm. 5,20 3,50 4,80 3,30

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ab 9,20

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ab 9.31

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2,80 1,90

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2,60 1,80

ab 9.43

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2,40 1,70

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Niederwöllstadt Ofarben Großfarben Dortelweil Vilbel- Nord

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Die Sonderzugfarten berechtigen zur Rückfahrt nur im Sonderzuge und haben für fahrplanmäßige Züge keine Gültigkeit. Die Rückfahrt des Sonderzuges von Darmstadt erfolgt um 6.20 Uhr nachmittags.

Die Steinkohlengewinnung Deutsch­Ianas, zu der Preußen über 94 Proz. betrug, stellte sich im letzten Jahr auf 160 drei Viertel Mill. T., ge­gen 152,8 Mill. T. im Vorjahre. Außer dem Ober­bergamtsbezirk Halle sowie dem Königreich Bayern, die gegen 1910 eine unbedeutende Abnahme ihrer Förder­ung 311 verzeichnen haben, sind alle Bezirke an der Zu­nahme beteiligt. Der Wert der Steinkohlengewinnung stieg von 1527 Mill. auf 1573 Mill. Mart. Der Durch­schnitts wert für die Tonne ging dagegen von 9,99 Mt. in 1910 auf 9,78 Mt. weiter zurück. Der Anteil des Ruhrfohlenbeckens( zuzüglich Zeche Rheinpreußen) an * Mit Unterstützung der meisten Landesvereine der Kohlengewinnung Preußens stellte sich auf 61,91 hat der Bezirksverein Langen bei dem Haupt- Vor­Prezent; der Anteil der im Rheinisch- Westfälischen Koh- stand des hess. Landeslehrervereins eine len- Syndilat vereinigten Zechen machte 92,65 Prozent der Förderung des Ruhrbeckens aus, gegen 93,63 Pr. im Jahre 1910, wogegen der Anteil der nichtsyndizier­ten Zechen an der Förderung im Ruhrbecken von 6,37 auf 7,35 Prozent gestiegen ist. Auf Oberschlesien ent­fielen 24,19, auf den niederschlesischen Bezirk 3,73 P.03. der Gesamtförderung Preuuens. Der Anteil des Sanr­bezirks belief sich im Berichtsjahr auf 7,58 Prozent.

Die Braunkohlengewinnung Deutsch­lands ist in 1911 um 6,1 Proz. auf 73 diei Viertel Mill. T. gestiegen. Preußen war an dieser Förderung mit 82 Prozent beteiligt, das Königreich Sochien init 5,8 Proz., Sachsen- Altenburg mit 5 und Braunschweig mit 2% Proz. Der Wert der Braunkohlengewinnung stieg von 178,6 Mill. in 1910 auf 183,4 Mill. Mart, während der Tonnenwert gleichzeitig von 2,57 auf 2,49 Mark zurüdging.

Die Kofs herstellung des Deutschen Reiches( 25,4 Mill. T.) weist gegen 1910 eine 3u nahme um 1,8 Mill. T. auf. Der Dortmunder Bezirk war bei einer Steigerung seiner Produktion um etwa 1,4 Mill. T. mit 18,8 Mill. T. an dem Gesamtergeb­nis beteiligt.

An Brifetts wurden in Deutschland 5 Mill. T. aus Steinkohle und 16,8 Mill. T. aus Braunkohle gewonnen. Auf den Oberbergamtsbezirk Dortmund, der nur Steinkohlenbrifetts liefert, entfielen 4,2 Mill. T.

Der Wert der gesamten deutschen Bergwerfsproduktion stieg im Berichtsjahr von 2009 Mill. auf 2084 Mill. Mt.; davon entfielen auf Steinkohle 1573 Mill., auf Braunkohle 183 Mill. und auf Eisenerz 115 Mill. Mt. Diese drei Mineralien zusammen waren an dem Gesamtwert mit 89 drei Vier­tel Proc. beteiligt.

Die Zahl der in der deutschen Bergwerksindustrie beschäftigten Personen stieg von 803 969 in 1910

Mitteilungen der Yoghurt- Centrale yc

Ein Fortschritt.

außerordentliche Hauptversammlung beantragt. Dort soll in geeigneter Weise Stellung ge­nommen werden gegen die fürzlich erfolgte Ne ure gelung der Lehrerbesoldungsordnung die in keiner Weise den berechtigten Wünschen der hessi­fchen Lehrerschaft entspricht.

n Gießen. Die land w. Kreisschau vom 13.- 16. September wird dadurch ein besonderes In­teresse erregen, daß mit ihr die erste allgemeine Rot­viehausstellung des Verbandes mitteldeutscher Rindviehzüchter verbunden sein wird. Neun Zuchtver­bände bringen 170 Tiere in Einzelklassen und in Samm­lungen zur Ausstellung. Das vergleichende Studium der einzelnen Rotviehschläge wird zweifellos viel zur Klärung der Zuchtziele beitragen, die sich der neugegrün­dete große Zuchtverband fünftig für die Erhaltung und Verbesserung des Rotviehs zu stellen hat.

n Gießen. Im zweiten Stock eines Hauses in der Bismarckstraße erschien Donnerstag nachmittag zwi­schen 2 und 3 Uhr ein gutgekleideter Mensch und bat um ein Almosen. Nach Ueberreichung eines Geldstückes und Verschluß der Korridortüre zog sich die allein in der Etage befindliche junge Hausfrau in das Wohn­zimmer zurüd und schaute zum Fenster hinaus. Als fie aber den Bettler nicht zum Hofe herauslommen fah, ging sie wieder in den Korridor und sah mit Sdyreden, daß der Mensch an dem Türschloß arbeitete und den von innen steckenden Schlüssel schon fast zum Heraus= fallen gebracht hatte. Auf ihre Hilferufe ergriff er die Flucht, wurde aber vom Hausbesitzer und zwei Schloß fergesellen eingeholt und zur Polizei gebracht.

n Gießen. Der Reiseverein Wartburgia feierte sein goldenes Jubiläum und unternahm aus die sem Anlaß einen mehrtägigen Ausflug in den Thürin­ger Wald. Der Festkommers fand auf der Wartburg statt, wo vor 50 Jahren der Verein gegründet wurde.

28. Januar 1913, in Bensheim am 17. Fett ist das a

am

1913, im Darmstädter Lehrerinnenseminar 24. Februar und im pädagogischen Seminar März 1913. Außerdem findet in Mainz an der werbeschule am 14. April eine Zeichenlehrerprüfung

Bidafts un

mfaden, viel

Aufnahmeprüfungen finden am 13. März 1913 der Lar o Alsfeld. Wadenrod hat seine Wa leitung für 20 000 Mart vollende ,, nun beabsichtigt Storndorf eine Wasserleitung herzustellen. Dit i sten sollen 80 000 Mt. betragen. Ein Bürg meister Ausflug für den Kreis Alsfeld ist s 15.- 17. September geplant. Man will Kaffel, helmshöhe und die Edertalsperre besichtigen. Kreis Aderbau und Obst ausstellungi det vom 6.- 7. Oftober hier statt, damit ist auch Ausstellung von Pferden, Rindern, Ziegen, Schwein Hühnern und Kaninchen verbunden.

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o Romrod. Das Großherzogspaar weilt gestern hier, die beiden Prinzen find schon mehrere ge hier.

):( Wiesbaden. Sind die Handwerkskamm öffentliche Behörden? Diese Frage ist durch Er des Ministers für Handel und Gewerbe vom 11.3 1912 jetzt bejaht.

! Mainz. Bei den Sprengungsarbeiten an Binger Tor" schlug ein einen Zentner schwerer E bas Glasdach der Hauptbahnhofshalle durch und trümmerte das Wagen- Trittbrett eines Zuges, der nach Darmstadt abfahren wollte. Der Wagen mu mit ausrangiert werden. Die Passagiere famen Schreden davon, während einem Zuschauer am Bin Tor ein Stein das linke Auge ausgeschlagen hat. Verletzte wurde bewußtlos vom Platz getragen.

s Darmstadt, 21. Aug. Um den zahlrei Besuchern, die durch ihren Beruf verhindert sind, Ausstellung Der Mensch" am Tage eingehend besichtigen, Gelegenheit zu ungestörtem Besuch zur ge ist eine elektrische Beleuchtungsanlage eingerichtet den, die am Abend ein gründliches Studium der zelnen Objekte genau wie am Tage ermöglicht. Die schiedenen Hallen bieten in der Abendbeleuchtung ein ganz besonders intimen Reiz und verbreiten bab eine Art weihevolle Stimmung, die dem ernsten 3 der Ausstellung durchaus entspricht. Es empfiehlt namentlich für die zahlreichen Vereine, die sich Besuch angemeldet haben und denen am Tage den großen Andrang ein ruhiges Studium oft möglich ist, diese Abendstunden zum Besuch zu wähl Die Eintrittspreise für Vereine sind besonders erme und zwar tosten 10-50 Karten 70 Pfg. das G 50-100 Karten 60 Pfg. das Stüd, über 100 Rem 50 Pfg. das Stüd. Die Karten haben 4 Tage feit und können auch für die nächsten Familienmit der( Ehegatten und Kinder) verwendet werden.

Geschäftliches.

Kaum die Ernte eingebracht wird die Herbstfaat

bedacht.

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3u einer sorgfältigen Saatbestellung gehört 1 dingt auch die richtige Düngung; denn Höchstem tönnen nur dann erzielt werden, wenn auch Stallmist oder eventuell Gründüngung noch fräftigt in richtiger Weise mit Kunstdünger nachgeholfen

Herr Hofbesitzer H. Luthin Weißenborn, Göttingen, gab beispielsweise einem Winterweizend auf sandigem Lehmboden eine Bolldüngung mit Kilogramm Thomasmehl, 500 Kilogr. Rainit und Stilogr. Chilifalpeter pro Heftar. Um nun zu sehen, sich nicht eine noch stärkere Düngung lohnte, erhö auf einem Teil des Feldes die Thomasmehlgabe 800 Kilogr. pro Heltar. Lediglich durch die vers Thomasmehlgabe, die pro Heftar nur etwa 10

den diese Schrift kostenlos und franko an jeden Inter senten und fügen gegen Einsendung von Mk. 0,20 Briefmarken eine Probe unseres Yoghurt- Fermen

Damit ist der erste grosse Schritt zu einer all-| Nervösen usw. bitten wir in unserer ausführlichen Sch gemeinen Verwendung dieses bei Magen- und Darmleiden| ,, Die Kur der Zukunft" nachlesen zu wollen. Wir oft geradezu verblüffend wirkenden Milchpräparates ge­tan, gleichzeitig aber auch der Hausfrau die Möglichkeit gegeben, den Yoghurt nicht nur wie bisher als reine Milchspeise anzurichten, sondern ihn in allen Formen ,, Majamin" sowie eine Anzahl Kochrezepte bei, das des wohlschmeckenden Nachtisches, als Crême, Pudding, Flammerie usw. auf den Tisch zu bringen und ihn so zu einer wirklichen Delikatesse auch für alle diejenigen zu machen, die eine unüberwindliche Abneigung gegen Milch und Milchspeisen haben.

Näheres über die aussergewöhnlich gesundheitför­dernde Wirkung des Yoghurt und seine Bedeutung bei

Yoghurt Bereitungi. Haushalt! zahlreichen Magen-, Darm- und Stoffwechselerkrankungen,

Es ist unseren unausgesetzten Bemühungen gelungen, für die Bereitung von Yoghurt im Haushalt ein Schnell­Verfahren zu finden, das, entgegen der bisherigen Zeit­dauer von 8 bis 9 Stunden, die Herstellung von echtem Yoghurt binnen einer Stunde gestattet, ohne dass es da­zu irgendwelcher Appara and Vorrichtungen bedürfte.

besonders bei der chron. Stuhlverstopfung, dem Aller­weltsleiden der modernen Kulturmenschheit, sodann aber auch bei Leber-, Gallen- und Nierenleiden, Gicht, Mi­gräne, Neurásthenie, Furunkulose, Hautausschlägen usw., ferner bei der Ernährung von Kindern, die in der Ent­wickelung zurückgeblieben sind, von Rekonvaleszenten, Blutarmen, Bleichsüchtigen, Skrophulösen, Drüsenkranken,

die Hausfrau sich von der Güte des Gebotenen übe zeugen kann, ohne sich dadurch Kosten zu machen.

Die Anwendung von Yoghurt, in gegebenen Fal hat Erfolge gezeitigt, von denen man früher keine A nung hatte; es versäume daher niemand sich Probe Broschüre kommen zu lassen.

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