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Geh. Kirde ntnis im

f. Dr. Gom

ch vielen Bemühungen gelungen sei, einen Zweigver­des V. H. C. ins Leben zu rufen. In heiterer und die immung verließen die Teilnehmer 7.30 Uhr abends it belang und froher Zuversicht auf ein baldiges Wie­

Die Erziehun

eistesstörung rfelben Birstein.

t besondere

:( Frankfurt a. M., 22. April. Die Stadt­und Proj rond neten- Versammlung nahm bei der heutigen Be­ung; ihre luffassung über die Universitätsfrage nach dreistündi­Binchiaters Terörterung in namentlicher Abstimmung die Magi­gsgesetzgebatsporlage mit 43 gegen 26 Stimmen an. Der Vor­und finden zende, Geh. Justizrat Dr. Friedleben bemerkte, daß die Mittwoch tatvertretung noch selten einen Beschluß von so weit­der Klinit agender Bedeutung gefaßt habe wie heute. Er hoffe, der Beschluß der Stadt zum Segen gereiche. über die m( Frankfurt a. M. Der Polizeipräsident hat in der Bahen Festzug, der am 5. Mai für die sozialdemokratische daß der stai feier geplant war, die Genehmigung versagt. ilshausen, n wichtige internationaleVerkehrs wegen terbesserungen, Vom 1. Mai d. Js. ab wird on 5 Moner Zug Köln- Paris- Brüssel- Ostende, der um 9 Uhr 10 timaten morgens von Köln abfährt, geteilt. Die Ab­

hohen Westerwald eine neue, vielverheißende Industrie bevor.

):( Kazenelnbogen. Unsere Stadt begeht Dom 20.- 22. Juli die 600jährige Wiederkehr des Ta­ges der Verleihung der Stadtrechte durch eine Jubilä­umsfeier. Das von Hofrat Dr. Spielmann aus Wies­baden verfaßte Festspiel ist schon druckbereit und soll so­fort einstudiert werden. Da das Dynastengeschlecht der Grafen zu Kazenelnbogen in vier Fürstenhäusern, dem preußischen, hessischen, luxemburgischen und holländischen, Erben gefunden hat, so sollen diese eingeladen werden, sich bei den Feierlichkeiten vertreten zu lassen.

):( Hersfeld. In Raboldshausen fand eine von 245 Personen, darunter die parlamentarischen Ver­treter der hiesigen Gegend, besuchte Versammlung statt, die sich für den Bau der Eisenbahnlinie Hersfeld­Homberg- Wabern aussprach. Es wurde mitge­teilt, daß der Eisenbahnpräsident in Kassel das Bahn­projekt Hersfeld- Homberg für das wichtigste in seinem Bezirk halte.

):( Kreuznach. Die Stadtverordneten geneh=

geführt, daß die am Platze befindlichen großen Fabri­len viele Landmädchen aus der Umgegend beschäftigen.

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Bezüglich der Gesamtlage des Arbeitsmarktes möch ten wir uns der Auffassung der Arbeitsnachweis stelle Worms anschließen, das schon jetzt auf fast allen ge­werblichen Arbeitsgebieten die Arbeiter vollauf beschäf= tigt sind und daß heute schon trotz der frühen Jahres= zeit in vielen Industriezweigen Mangel an brauch baren(! D. Red.) Arbeitskräften besteht.

Literarisches.

? A. Damaschke: Volkstümliche Redekunst", Erfahrungen und Ratschläge, Verlag von G. Fischer, Jena. Preis 1 Mart. 8.- 10. Tausend. In wenigen Monaten sind von dieser Schrift 7000 Exemplare ver­beeitet worden. Das ist wohl der beste Beweis, daß dieses Büchlein in seiner Eigenart vielen willkommen ist! Es schöpft aus der Praxis der modernen Redekunst ( Damaschte selbst hat etwa 2000 öffentliche Vorträge ge­halten) und will der Praxis dienen unter Ausschluß aller gelehrt flingenden, aber unfruchtbaren Theorien. auch vertreten fann im öffentlichen Leben, im Beruf, in der Gesellschaft. Damaschkes Volkstümliche Redekunst" wird jedem eine willkommene Hilfe sein, wie sie keine andere Schrift dieser Art bietet.

am Sonnta hr nach Brüssel und Paris bleibt um 9 Uhr 10 m. migten den Ankauf des Hofgutes mit Schloß Rhein Unsere Zeit verlangt von jedem, daß er seine Meinung Beteranen augestehen, dagegen ist die Abfahrt nach Ostende auf 10 grafenstein für 250 000 Mark und bewilligten für eine

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hr 5 Min. vorm. festgesetzt. Dieser Zug fährt über 1. Mai abadsen, Lüttich, Ostende, Dover und kommt in London Der Landh Ch Cr.) wie gegenwärtig um 10 Uhr abends an. nnerod dieser Ostender Zug hat Anschluß an den Zug, der um Von den ir 20 min. morg, in Röln anfommt und die Rei­Postverkehr enden mitbringt, die von Triest um 7 Uhr 30 Min. Anwendung zorgens, von München um 10 Uhr 15 Min. abends, rainfelder on Frankfurt a. M. um 5 Uhr 20 Min. morg. rener Vieh nd von Mainz um 6 Uhr 13 Min. morg. abgefahren ist der Dand. Die Reisenden, die von Barmen um 8 Uhr 4 m eingekom Nirn. und von Elberfeld um 8 Uhr 13 Min. morgens markt wie bfahren, werden denselben Anschluß haben, ebenso wie eichzeitig wie aus den anderen Richtungen( Berlin- Magdeburg gt und zwaarmover- Dortmund- Essen- Düsseldorf, Hamburg- Bremen­für den Münster, Leipzig- Kassel 2c.) Umgekehrt wird den Rei­leicht auch enden, die von London( Ch. Cr.) um 9 Uhr abends Rindvieh bfchren, ein neuer sehr schneller Zug über Dover zu le Israelite bebote stehen, der Ostende um 3 Uhr 25 Min. morg. Interhalt perlift, über Mecheln- Löwen fährt, in Aachen um 8 Ihr 41 min., in Köln um 9 Uhr 51 Min. morgens uchengefahr Daren viele infwmmt und Anschluß an die Schnellzüge nach Nord-, Mittel und Süddeutschland hat. Nach diesem neuen en Bedarf Jahre 1652 Fahrplan fommt man, je nach der Strecke, um bis Stunden früher an als gegenwärtig. genehmigt, i befindlichen ):( Frankfurt a. M. Der Syndikus des Bun­wei Tage es der Landwirte, Dr. König, ist an den Folgen einer n Johannis Operation gestorben und wird heute Mittwoch in Bü­m Lage. ingen beerdigt.

):( Frankfurt a. M.Die letzte Theatersaison ist rband der ür viele Theater sehr ungünstig gewesen. Fast alle The­unter dem ater: irektoren flagen über mangelnden Besuch. Das hie­nfaal hier. ige Stadttheater schloß mit einem Defizit von mehr als itglieders eine Viertelmillion Mark ab. e fonjtitui ):( Frankfurt a. M. Rittergutsbesitzer Arthur wirtschaftst 27. Aprileder- Bensheim hat die in dem Malzahn- Prozeß ammer einbrüben ihn verhängte dreimonatige Gefängnisstrafe in der zwischen Hi

ung der Stranſtalt Preungesheim angetreten. ): Wiesbaden. Kommerzienrat Bernhard

e Frau des

Miller, der Sohn des Begründers der Sektfirma Matthäus Müller in Eltville, ist hier im 74. Lebens= Stant Eltville.

Gießenjahr gestorben. Der Verstorbene war Ehrenbürger der

25 Uhr an torben. 3 eingeafde

):( Wiesbaden. Am 16. Juni findet der Ko­Tonnentag der freiwilligen Sanitätskolonnen vom Ro­ten Kreuz des Regierungsbezirks Wiesbaden statt. Mit herrlichem den kolonnentag ist eine Führer- und Aerzteversamm­über g der Volung verbunden. Bei dieser Gelegenheit werden 1) seine e tausend Sanitätsleute in Wiesbaden anwesend sein. Un­rg mit der ter anderem ist eine große Uebung vorgesehen, der eine ng des Pama de vorangehen wird. Birftein, fo

erit

:( Wiesbaden. Die jetzt vorliegenden Ergeb­e als die nisse der außerordentlichen Viehzählung vom Dezember dastehen, 1911 im Regierungsbezirk Wiesbaden weisen einen ge­famten Rindviehbestand von 226 951 Stüd auf( gegen 19110 eine Abnahme von 1662 Stüd oder 0,73 Proz.)

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( Marienberg( Westerwald). Der seitherige Reihstagsabgeordnete Berghauptmann Vogel und Kontorten haben die staatlichen Braunkohlenfelder Ora­nien, Waffenfeld und Nassau", von welchen letzteres eben in Abbau genommen ist, auf 99 Jahre gepachtet. usführlichen Die Gesellschaft beabsichtigt, an der großen Nister

wollen. Weine Ueberlandzentrale für elektrische Kraft an­

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bessere Wasserversorgung des 183 Meter hohen Besitz­tums 35 000 Mark. Das Schloß soll als Sommer= frische dienen und verpachtet werden.

Vom Arbeitsmarkt in Hessen und Hessen sau. der überraschenden Erfolge, welche die Superior-

Die Lage der Metallindustrie hat sich im März gegenüber dem Vormonat noch weiter gebessert. 90 Prozent aller Arbeitslosen in Frankfurt famen in Stellung. Nach dem Bericht des Metallarbeiter- Verban­des in Frankfurt a. M. sind alle Betriebe voll aeschäf= in tigt gewesen. Nach dem Bericht des Arbeitsamtes Mainz fehlte es an tüchtigen Bau- und Kunstschlossern, Spenglern, Installateuren und Wagnern. Aus Offen­bach a. M. wird berichtet, daß die Portefeuille industrie schlecht gehe. Nach Tapezierern herrschte nach allen Berichten eine lebhafte Nachfrage.­In der Industrie der Holz- und S dynt stoffe war der Beschäftigungsgrad ein durchaus günstiger. Aus der Industrie der Nahrungs- und Genuß mittel bezeichnet der Deutsche Tabakarbeiterverband in Gießen die Lage des Arbeitsmarktes im Berichtsmo­nat als nicht günstig. In vielen Orten des Bezirks wurde in einer großen Anzahl 3igarrenfabri­fen nur von 8-4 Uhr gearbeitet. Das bedeutet eine Herabsetzung der normalen Arbeitszeit von 15 Stunden pro Woche und große Lohnausfälle. Für das Be= kleidungsgewerbe ist besonders zu erwähnen die allgemeine Aussperrung im Schneidergewerbe. Die Nachfrage nach Schneidern war infolgedessen in diesem Monat nach allen Berichten außerordentlich stark. Der Geschäftsgang im Schuhmachergewerbe war im vergangenen Monat gut. In den Maßgeschäf= ten gingen die neuen Arbeiten flott. Arbeitskräfte für erstklassige Waren waren jedoch sehr knapp und wer­den noch täglich verlangt. Die Mitteilungen über die Lage des Baugewerbes sind verschieden. Nach dem Bericht von Frankfurt war die Arbeitsgelegenheit noch flau. Mainz teilt mit, daß im Baugewerbe die 3ahl der offenen Stellen gestiegen sei. Besonders wur­den Maler, Anstreicher und Lackierer verlangt. In Kas­sel war die Bautätigkeit sehr matt, daher Mangel an Arbeitsgelegenheit für Maurer und sonstige Bauhand= werker. Worms berichtet, daß es im Baugewerbe rechi lebhaft gewesen sei und daß namentlich große Nachfrage nach Tünchern und Anstreichern geherrscht habe, wäh­rend Wetzlar mitteilt, daß die Bautätigkeit etwas ge­ringer sei als im Vorjahre. Die Arbeiten an der Eder talsperre sind wieder aufgenommen; es werden dort Im zirka 500 Mann beschäftigt. Offenbach a. M. teilt mit, daß die Bautätigkeit eine geringe gewesen sei. Buchdruckergewerbe war der Geschäftsgang nach dem Bericht der Tarifgemeinschaft in Frankfurt a. M. sehr gut. Offene Setzerstellen fonnten oft nicht gleich besetzt werden, da arbeitslose Setzer nicht vorhanden waren. Bei den Druckern dagegen hielt sich die Zahl der Arbeitslosen in der gleichen Höhe wie im Vormo­nat.- Jm G a st- und Schankwirtschaftsge= werbe hat nach dem Bericht der Arbeitsvermittelungs­stelle in Frankfurt a. M. die bevorstehende Saison be­lebend auf den Arbeitsmarkt eingewirkt. Leider ist die Nachfrage nach jüngeren Kräften, nicht nur bei den Kell­nern, wie Frankfurt meldet, sondern auch bei den Haus­burschen, wie Kassel berichtet, immer mehr zu konsta­stieren, so daß manche ansässige ältere Leute auf Aus­hilfe angewiesen sind. Bei dem weiblichen Personal der Gastwirtsabteilung blieb die Zahl der besetzten Stellen hinter der des Vorjahres zurüd. Sehr groß war die Zahl der stellensuchenden Zimmermädchen, während an tüchtigen Köchinnen, Haus- und Küchenmädchen Man­gel herrschte. Für die ungelernten Arbeiter hat sich die Arbeitsgelegenheit ebenfalls gebessert. Die

zulegen und zu diesem Zwecke die Braunkohle zu ver­werden. Große Ländereien sind schon angekauft. Die Firma Krupp hat die noch vielversprechenden Eisen­Fe Steinfelder bei Bölsburg und Kirburg fäuflich erworben rezepte bei undo will diese jetzt mit Hilfe der elektrischen Kraft aus­beuren. Die in letzter Zeit unternommenen Schürfarbei­ten haben guten Erfolg gehabt. Ohne Zweifel steht dem Neue Kräfte für Geschwächte. Nachfrage nach Knechten und sonstigen I and wirt­Jedes Gläschen Lecif rrin bringt räfte und Enerschaftlichen Arbeitern war im Steigen be­gie, was darin zu finden ist, daß Beciferrin eine Ver- griffen; hauptsächlich wurden jüngere Kräfte gewünscht, die aber ziemlich selten sind. Bei den weiblichen bindung von Lecithin und Eisen ist, welches neues Blut erzeugt, die Nerven kräftigt und die Lebensenergie hebt, Abteilungen der Arbeitsnachweise bietet sich stets das­sowie das Allgemeinbefinden steigert. Zugleich wird der ſelbe Bild. Es sind viel Klagen vorhanden über wenig geschultes Personal, besonders Köchinnen, Haus- und Appetit gehoben und die Verdauung befördert. Alleinmädchen fehlen. Der Mangel wird darauf zurück­:: Wetzlar

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:: Spremberg N.-L. Die bekannte Tuchfabrik und Versandfirma Schwetasch& Seidel in Spremberg N.-L. macht hierdurch darauf aufmerksam, daß das kürzliche Brandunglück nicht ihre neue, modern eingerichtete Fabrik, sondern die Firma Wilh. Schwetasch, mit welcher dieselbe keinerlei Beziehungen unterhält, be­troffen hat. Der heutigen Auflage liegt ein Prospekt der Tuchfabrik Schwetasch& Seidel bei, worauf wir hier­mit noch ganz besonders hinweisen.

Betauntmachung.

Wegen Vornahme von Erweiterungsarbeiten wird die Lahnstraße von der Eulerschen Schneidemühle bis zur Gabelsbergerstraße von heute an bis auf weiteres für jeglichen Fuhr, Radfahr- und Fußgänger- Berkehr gesperrt.

Gießen, den 20. April 1912. Großh. Polizeiamt. Gebhardt.

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