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arversamm

25. Juni d.

f eine Ein

gen zu treten.

enschade, der unter dem dringenden Verdacht stand, anen bemittelten Bruder erdrosselt und vor 6 Jahren

e 26jährige Marie Jahn, die in seinen Diensten stand,

:::

Trier, 16. Juli. Das Automobil eines Apo­

Die Leiche wurde nach Hause gebracht und aufgebahrt.| um den Irrtum bezüglich seines Todes löschen zu lassen, Zahlreiche Personen erschienen zum Leichenbegängitis. Während die Mutter auf die Ankunft der Leichenträger wartete, ging plötzlich die Tür auf und vor der Trauer­versammlung erschien in einem neuen Anzug, frisch und munter aussehend, der totgeglaubte Hubert. Unter Ru­

er wurde jedoch mit seinem Verlangen abgewiesen unter der Begründung, daß seine Todeserklärung von meh­reren Zeugen, von seiner eigenen Mutter unterzeichnet worden war. Man verwies ihn auf den Gerichtsweg. Bis dahin bleibt also der Unbekannte, dessen Identität bert Ariaul.

allzu start mordet zu haben. ordert, fodaß belers aus Düdelingen überfuhr zwei spielende Kinder, ober jen des Entsetzens stürzten die Gäſte davon. Die Mut- noch nicht feſtgeſtellt werden konnte, der begrabene Hu­

egister wurde

ährige Mädchen lebensgefährlich verletzt.

::: Forbach( Lothringen). Ein Bädergeselle er­gelisen blug die Ehefrau seines Meisters. Dieser unterhielt un­Gießen ein- glaubte Beziehungen zu der Haushälterin und bewog vom 22. eshalb den Gesellen durch ein Versprechen von 4000 daß Gegen. Rart zu dem Verbrechen.

Beschluk

Wohnungen ::: Berlin, 16. Juli. In der Nähe von Berlin, en für unn der Feldmart Eiche bei Arnsfeld, ist heute ein Mord chaftsmitglie ntdeckt worden, der vor nahezu 2 Monaten verübt purde. In einem Getreidefelde fand man beim Mähen ie Leiche eines 23jährigen Dienstmädchens namens A. er Landwirt Bimmermann, das seit den Pfingstfeiertagen vermißt eftor Mannel ind vergeblich gesucht wurde. Sie ist mit ihrem eigenen Untersuchung bürtel erwürgt worden. Als der, mutmaßliche Mörder t der Geliebte der Zimmermann, der Feldarbeiter W. Brust, verhaftet worden.

loß Dorheim

::: Berlin. Eine überraschende Aufklärung hat 3 Golms bie Refognoſzierung der beiden Damen ergeben, die sich gerer Krant n einem Hotel in der Bahnhofstraße in Berlin durch

Erhängen das Leben nahmen. Die beiden Selbstmör­tenlager ist derinnen sind die nach den Riesenschwindeleien flüchtig dizinalrat Dr. jewordenen Putzmacherinnen Jeanette und Jda Lövy ender Rat im us Schöneberg, die vor kurzem flüchteten, nachdem sie öffentliche Ge jahlreiche ihrer Kundinnen um insgesamt 250 000 ft in Alten: Mart betrogen hatten. Jahre Kreis:::: München. Der bayrische Dichter Ludwig jähriges Dol 5 anghofer ist in Seefeld( Tirol) von einer schwe­das hessische ten Medikamenten- Vergiftung befallen worden. Sein Zustand war sehr ernst, doch ist bereits eine Besserung at dem Volts: tingetreten. nes 50jährig. ::: Wien, 16. Juli. Jm Gebäude der Wiener euz 2. Klasse Molkerei im Prater wütete heute ein verheerender Brand, mütigen ver der erst nach großer Mühe von der Feuerwehr lokali­fiert werden konnte. Infolge der starken Rauchentwickel­Sonntag brad ung gerieten zahlreiche Personen in die größte Lebens­en Eisenwerke gefahr. Viele mußten von der Feuerwehr mittelst Lei­fern, Sprungtüchern und Rettungsseilen aus den Stock­werten gerettet werden. Hierbei wurden 14 Personen berletzt, 10 von ihnen schwer.

aches zerstörte. gan. Störun

::: Bologna, 16. Juli. 3 Assistenzärzte des wehrleute aus bekannten Chirurgen Professor Murri fuhren in einem is Wetzlar ha Automobil zu einer dringlichen Operation. Plötzlich fol­euerwehr- Ver litierten sie an einer schwer übersehbaren Straßenkreuz­emeldet. ung mit einem anderen Auto. Beide Wagen wurden amstag abend vollständig zertrümmert und die Insassen flogen in wei­so

ter fiel in Ohnmacht und kam erst nach einer Viertel stunde wieder zu Bewußtsein. Ihre Freude über den wiedererschienenen totgeglaubten Sohn war natürlich un­

ermeßlich. Die Leiche wurde wieder nach der Morgue geschafft und Hubert eilte nach dem Polizeikommissariat,

Aufruf zur Sammlung von Briefen

In Preußen, Baden und anderen deutschen Län dern bemüht man sich seit einigen Jahren mit Erfolg, die erhaltenen Briefe und Tagebücher aus Kriegszeiten zu sammeln, um sie an einer Stelle für die Zukunft zu erhalten. Mit vollem Recht, denn zu den geschichtlichen Quellen gehören nicht nur die amtlichen Aktenstücke und die Aeußerungen und Niederschriften der führenden Per­sönlichkeiten, sondern auch die Schriftstücke jeder Art, aus denen man die Auffassungen und Empfindungen der verschiedenen Volksklassen erkennen kann. Nirgends lernen wir ja den Geist, der die Heere beseelt, und die Stimmung, die das Volk erfüllt hat, besser fennen als aus diesen Zeugnissen. Es erwächst daraus die Pflicht, diesen kostbaren Schatz für die Geschichte unseres Vol­tes, so lange es noch möglich ist, vor Verschleuderung und Vernichtung zu schützen.

::: Neapel. Hier ist der Passagierdampfer, Ta­lada" vor Anker gegangen. An Bord des Schiffes be­finden sich 12 Personen, die infolge der Hitze der letz­ten Tage wahnsinnig geworden waren.

und Tagebüchern aus Kriegszeiten.

hat sich z. B., um nur eines anzuführen, von hessischen Soldatenbriefen aus den Kriegen des ersten Napoleon in unsere Zeit herüber gerettet! Wie die Dinge liegen, gibt es nur einen Weg, solche Schriftstücke vor dem Schick­sal, das sie fast ohne Ausnahme bedroht, zu bewahren: die Ueberweisung an eine staatliche Anstalt, die jede Bürgschaft für sichere Erhaltung bietet.

stinmung mit den anderen hier in Betracht kommenden Die Großherzogliche Regierung hat in Ueberein= Stellen die Großherzogliche Hofbibliothek in Darmstadt als Landesbibliothek für das Großherzogtum Hessen zur Sammel- und Aufbewahrungsstelle bestimmt. Die Unterzeichneten richten daher an alle Hessen, die an Feld­zügen teilgenommen haben, sowie an deren Angehörige, die sich im Besitze von Feldzugsbriefen und Kriegs tagebüchern befinden, die dringende Bitte, diese Schrift­stücke der Großherzoglichen Hofbibliothek zu überlassen, sei es als Geschent, sei es als Leihgabe unter Wahrung des Eigentumsrechtes. Auch jeder Hinweis auf das Vorhandensein solcher Aufzeichnungen ist erwünscht. Je­der schlichte Soldatenbrief, der in einfachen Worten Em­pfinden und Denken des Schreibers wiederspiegelt, ist willkommen. Wohl mag es manchem nicht leicht fallen, sich von dem Besitz zu trennen; allein das Bewußtsein, daß diese schriftlichen Zeugnisse aus großer, sturmbe­wegter Zeit nur auf diese Weise erhalten bleiben, wird ihm, so vertrauen wir, das Opfer, das er dem allge­meinen Nutzen damit bringt, erleichtern.

Auch in unserer hessischen Heimat sind sicherlich noch solche Briefe und Tagebücher, namentlich aus den Krie gen 1866 und 1870-71 sowie aus den Kämpfen in China und Afrika zahlreich in den Händen alter Kriegs­veteranen und ihrer Familien erhalten. Aber wie lange wird es, wenn nichts zu ihrem Schutze geschieht, noch dauern, bis auch sie dem Untergang verfallen. Was heute noch sorglich gehegt wird, weil es den Kriegsteil nehmer an Selbsterlebtes, Selbstdurchkämpftes erinnert, wird von den Erben, wie die Erfahrung leider lehrt, nur allzu oft in seinem Werte verkannt und mit an= deren Papieren achtlos beiseite geworfen. Wie wenig Das Präsidium der Griegerkameradschaft Hassia. Die Direktion der Großh. Hofbibliothek. Dr. Schmidt.

J. A.: Beck.

weiſe fonnter kem Bogen heraus. Die drei Aerzte wurden jo schwer Gesundheit und Schönheit

so daß Men verletzt, daß sie kaum mit dem Leben davonkommen dürften. Auch ein Insasse des anderen Wagens trug schwere Verletzungen davon. iftrat hat den neu erschloffe en- Allee nad

::: Lomsha, 16. Juli. Der Blizz schlug in Son­Fiorowo, ein im Ostrower Bezirk befindliches Lager, ein, tötete einen Unteroffizier und verletzte 45 Soldaten des werden mußten.

es, dessen 3 Misow- Regimentes, von denen 22 ins Lazarett gebracht

- Am 1. Aug für die Wahl Orb ins Leben

::: Paris.( Von den Behörden totgesagt.) In Sekretär Geis Courbevoie, einem Vorort von Paris, verschwand vor einigen Tagen der 17jährige Schmiedegehilfe Hubert Ariaul nach einem Streite mit seiner Mutter aus der ein bei Kemp elterlichen Wohnung. Als nun Samstag vormittag bei en Söhne Jo Neuilly die Leiche eines jungen Menschen aus der Seine d ertrunken. gezogen wurde, kam zufällig der Bruder des Verschwun­denen vorbei und rief beim Anblick der Leiche: Das ist ja mein Bruder Hubert! Er hat also Wort gehalten und sich den Tot gegeben!" Man brachte die Leiche zur

sich im Unter Polizei und holte die Mutter. Diese erkannte in dem

hade aus Lan Wirkung aus

kann Monat

und Nebenwir

noch da, wi

ebel geworde

Toten ihren Sohn und zwar an einer Narbe, die der Tote am Unterleib hatte, sowie an den Hosenträgern.

Unter Feinden.

Noman von Karl Matthtas. ( Nachdruck verboten.)

Das Geld dürfen Sie nicht behalten!" fuhr De­an bezahlen zu können."

ezeichnet unree auf. Ich bin wohlhabend genug, um meine Ben­

ert, lasse sic

Ste zog das Portemonnate aus der Tasche und ent­mam diesem fünf Goldstücke, welche sie der Alten zu­Burückzugeben?"

en Einsendun bob. Versprechen Sie mir, dem Grafen den Louisdor

d franko ver

us der Fede

Gewiß, darauf können Sie sich verlassen," beteuerte Me Josnes. Mein Gott, ich wußte ja nicht aber daß Major nicht leiden?"

ochinteressante gar so empfindlich sind. Können Sie denn den Herrn

eiche Aeusser

Mediziner übe

* Nein!"

Nun, ich hätte auf das Gegenteil geschworen. Aber

Yoghurt un ejen Ste doch. Oder wünschen Ste etwas anderes?

Thurf

ngen fie

Proben

sch, Backwerk, Tee?"

Rich nichts, nur Ruhe!"

Gerave wie der Kapitän, dem das Bildchen drüben unter dem Spiegel gehört."

Das Bild, ganz richtig, ich hielt es vorhin in der hand. sprach Desiree.

Es stellt die verstorbene Frau des Herrn Kapitäns vor," schwaßte die Alte. Er mag sie wohl sehr geliebt haben. Stundenlang saß er da und guckte das Bildchen an. Es muß eine schöne Frau gewesen sein. Wissen Sie auch, Fräulein, daß Ste mit ihr Aehnlichkeit haben?" " Torheit. Sie täuscht die Einbildung."

haffner& C Sie selbst."

Nein, gewiß nicht. Sie fiel mir gleich auf. Sehen Sie ging, um das Bildchen zu holen. Aber bevor fie es ergreifen konnte, klang draußen die Türe. Der Graf! Gottlob," rief Desiree und wollte hin­quSeilen.

lassen sich in der weiblichen Kleidung vollendet zum Ausdruck bringen, wenn die Grundlage der Toilette, das Untergewand das Korsett den Forderungen der Hygiene und Aesthetik ent­spricht.

Ein solches Untergewand ist den ver­ehrten Damen in unserem eleganten Kor­sett- Ersatz

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geboten, der alle Vorteile des modernen Korsetts besitzt, jedoch ohne dessen schwer­wiegenden Nachteile, vor allem ohne die gesundheitsschädliche Einschnürung in der

Taille.

,, Kalasirls" hat im Gegensatz zum Kor­sett seinen Stützpunkt nicht in der Taille, sondern in der Hüfte, deren knochenstarre Unterlage eine feste Umschnürung sehr wohl verträgt.

Die gegenwärtige Mode verlangt eine biegsame, schlanke Figur, insbesondere eine schmale Hüfte, welche aber nur zu erreichen ist, wenn nicht geichzeitig die Taille eingeschnürt wird.

" Nun, bleiben Ste, ich gehe schon selbst," sagte die Josnes, die funge Dame mit Itstigem Lächeln betrach­tend. Und dte will den Herrn Offizter nicht lieben," dachte ste.

Inzwischen Klopfte es bereits an die Zimmertüre, und bevor die Wirtin öffnen konnte, trat ein Sergeant­major der Mobilgarde ein.

" Pardon, ich habe es etlig," sprach er, die Müße lüftend. Ein Schreiben an den Grafen d'Alincourt, Oberstleutnant beim Stabe des siebzehnten Armee­forps. Er soll hier im Quartier liegen."

" Der Graf wohnt nicht in diesem Hause," sagte Desiree.

" Hm. Der Sanitätsleutnant Pres gab mir doch an wo kann ich den Herrn Oberstleutnant finden?" Wir erwarten ihn allerdings," mischte sich die Wirtin hinein. Er fommt ganz sicher hierher, wenn auch nicht gleich."

So will ich den Brief hier lassen," entschied sich der Unteroffizier, das gnädige Fräulein wird mir eine Bescheinigung geben!"

" Ich? Nein, wenden Sie sich an Frau Josnes, wenn sie's übernehmen will."

Die Alte," brummte der Sergeantmajor übelge= launt. Mir soll's recht sein. Sie stehen für die richtige Besorgung."

O mit Freuden, lieber Herr," versicherte die Wtr­tin und unterschrieb den Schein.

Der Mann trollte ohne Abschied davon. Die trotzige Antwort der Dame hatte ihn beleidigt. Frau Josnes stellte den Brief gegen den Spiegel, daß er in die Au­gen fallen mußte, um nicht vergessen zu werden, dann begann sie den Tisch abzuräumen.

Gewiß ein Befehl vom Kommando," plauderte sie. " D, ich kenne das. Wenn solche dicken Depeschen fom­men gehen die Herren, um nicht wiederzufehren."

Desiree autwortete nicht, aber die Worte der Wir=

Die Direktion des Großh. Haus- u. Staatsarchivs. Dr. Dietrich.

,, Kalasiris" gibt lediglich die unverbildete Figur mit ihrne edlen Linien wieder und ermöglicht es, ein Kleid zu tragen, wel­ches genau dieselben Schönheitslinien zeigt. Ein solches Kleid gewährt einen vollen künstlerischen und ästhetischen Genuss.

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Hn fielen thr schwer auf das Herz. War bas jwiri ein Abberufungsbefehl? Benn er fort mußte, per fland thr dann fernerhin hilfreich zur Sette?

Während die Alte ein- und ausging, fab jene b Hefem Sinnen mit halbgeschlossenen Augen. Das Ligt der Lampe blendefe fie.na

Das Fräulein ist müde, es sollte fich an Bett le gen," sprach die Josnes nach langem Stillschweigen, daß nur durch den Sturm auf der Gaffe und das Anistern des erlöschenden Kaminfeuers unterbrochen wurde. ,, Lassen Sie uns schlafen gehen. Im Schlafe vergist man allen Kummer und edr nächste Tag tommt schneller heran."

Desiree leistete feinen Widerstand. Ste Iteß sich aus­Heiden und zudecken. Sie war zu müde selbst etwas zu tun. Allmählich kam der Schlummer übese, aber in thm hörte die Apathte der Seele auf und die Körpers begann gegen ihren Willen. Wie gefesselt, unfähig sich zu bewegen, lag sie da und glaubte zu hören und zu se­hen. Das Bild unter dem Spiegel beschäftigte sie. Es fam thr vor, als löse sich die weißgekleidete Gestalt von dem Papier und wachse und deine sich, bis sie den Fuß­boden erreichte. Und diese Gestalt trat auf sie zu und legte die Hand in die thrige. Aber die Hand war eisig falt und das Gesicht, welches sie mit toten Augen an­blickte, war ihr eigenes Gesich, nur älter, blässer und trauriger. Als die Schläferin au ihr sprechen wollte, flatterte jene nach allen Richtungen auseinander, schwebte wie ein Nebel längs der Decke hin und zog dann, sich senkend, durch den Komin ins Freie. Dann öffnete sich leise die Türe. Ein Mann trat in das Zim­mer. Er war in grauer Uniform und trug ein Offt­zierskäppt. Der Mann suchte etwas auf der Kommode. Endlich hob er das Bild empor. Ther die Gestalt darauf war verwischt. Seufzend ließ er Pen Starton fallen und schritt nach der Tür. Da erjann ich die Schläferin, wo sie ihn gesehen!!! e. ** oris. folgt.)