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Redaktion.
Gießener Zeitung
Bezugspreis 40 Pfg. monatlich
( Neueste Nachrichten)
verteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen viertelführlich 90 Pfg.- Erscheint Redaktion: SeltersMittwochs und Samstags. weg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
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Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H.
Samstags liegt für die Stadtabonnenten der
Illustrierte Wochen- Anzeiger
gratis bei.
Expedition: Seltersweg 83.
Gießener
Faß- Nachts- Anzeigerchen
Offizielles Amis: und Bundesblatt für die 1912 wieder erwachte große Narrengemeinde in Gießae.
Erscheint vor dem 31 Februar jeden Jahres unter Unverantwortlichkeit Johannes Tipographicus. Preis 11 Pfennig. Auf alte. Taler wird nicht herausgegeben
Die Kritik.
Zur Ein- und' nausführung dieses Weltblattes.
Faschingszeit ist die Zeit,
Auf die männiglich sich freut
Auch die holde Weiblichkeit
Jst zu Schabernad bereit; Alle groß' und kleinen Leute Huld'gen dann der Götter Freude. Freude ist ein Götterfunken, ( Wers nicht glaubt, ließ Goe, he nach) Kommt der Gatte angetrunken, Grollt die Frau im Schlafgemach. Funkt der Petrus von dem Himmel, Senkt der Wellmann Motorduft: Freude, Wellblech, Menschgerimmel Feind sind der Gewitterluft.
Wie wenn gereinigt ist die Luft, Es noch etwas pflegt nachzublitzen, So ist wahrhaftig doch kein Schuß Wer noch beim Henteltopp will sitzen. Nachdem es bent lators Cansen
Den Hecht gebannt den dicken ganzen. Wünschen wir, daß das Eheweib hold
Auch nicht länger als ein Gewitter grollt.
Preis 11 Pfennig.
Allergrößte Gießener Carneval: Gesellschaft 1912.
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3ug Unordnung.
Unser großer imposanter Zug mit 62 Prunkwagen,
6 Musikkorps, 300 Aläpperbuwe, 150 Trommler, stellt sich Dienstag mittag
präzis 1½ Uhr 61 Min. 15 Sef.
im verstorbenen Rentier H. Oswald seinem Garten auf und nimmt folgenden Weg:
Vom Garten durch die neu projektierte Fahrstraße der Westanlage, die neue Mühlstraße, Löwenstraße, Teufelslustgarten, Selters, Markt- und Walltorstraße, 30zels-, Hund- und Lindenstraße, Brand-, Senkenberg, Dostanlage, Neuenweg, Sonn- und Kaplaneistraße, Kirch, Bach, Markt- und Wetterstraße, Südanlage, Stefan, Löber, Ludwig-, Lony-, Bleich, Goethe, Gartenstraße und hierauf zum Brandplatz.
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Daselbst Festrede vom Münchener Professor„ Bi e r- nude t", sodann Vortrag von Dr. Lügeschnut über das städtische Pfandhaus resp. die Notwendigkeit desselben zur Karnevalszeit. Nach dem Vortrag Choral aus Zartmoos:„ Keinen Heller im Beutel mehr, mei Zung die lechzt so sehr, nach em Trunt em frische." Ferner Absingen des Liedes Nr. 1:.. ,, Ein Sperling uff dem Dache saß, der hüpfte hin und her, und neben ihm Frau Sperling war, die freut das Hüpfen sehr"; fomponiert von enem hiesigen Musiker. Text und Melodie
( Gießener Tageblatt)
Anzeigenpreis 20 pfg.
die 44 mm breite Inseratenzeile. Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Berlagsdruckerei.
phon: Nr. 362.
24. Jahrg.
erbach. Hier traf ein Waggon mit 106 is Schleswig- Holstein ein, drei davon waEs wurde festgestellt, daß die drei veran der Maul- und Klauenseuche einge= : 11. Auf Anordnung des hess. Ministers brigen 103 Schweine, nachdem ein Schlachtisiert war, auf dem Bahnhof abgeschlachtet zu verhüten, daß die Seuche in unserem neuf zum Ausbruch kommen sollte. Die dieser Tiere ergab, daß sie von der Seuche fallen waren.
m st a dt. Die nationalliberale Partei in eschlossen, ihren Parteifreunden zu empfehWahlkreisen, in denen ein sozialdemokratieinen bürgerlichen Kandidaten steht, mit It für letzteren einzutreten.
m st a dt. Auf eine Eingabe des VerbanBürgervereine bezüglich Aufhebung ibendstunde ging dem Vorstand von g eine ablehnende Antwort zu. Den und Bürgermeistereien ist aber in der Handbetr. Vorschriften ein weiter Spielraum und it gegeben, allen Verhältnissen Rechnung zu
en. Donnerstag nacht ist das katholische der frühere Mainzer Hof, einer FeuersOpfer gefallen.
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