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kreuzenden deutschen Kreuzer Geyer". Auf Vorstellun gen der Levantelinie, welcher der Pylos" gehört, bei dem Auswärtigen Amt, erfolgte die Freilassung des Dampfers.

* Wilhelmshaven, 11. April. Der A b= lösungstransport für das Kreuzergeschwader, etwa 1700 Mann, trat mit der Patrizia" die Ausreise nach Ostasien an.

Oesterreich.ib

Budapest, 11. April. Der Heilige Stuhl hat dem österreich- ungarischen Botschafter beim Vatikan offi­ziell erklärt, er stimme im Prinzip der Errichtung eines griechisch- katholisch- ungarischen Bistums derart zu, daß in den Gebieten des Bistums die Predigten und Ge­sänge von nun an in ungarischer Sprache, die Liturgie in altgriechischer Sprache gehalten werden. Das neue Bistum zählt 180 000 Seelen, von denen 150 000 Un­garn sind.

Wien, 9. April. Gestern fand im Schloß Wallsee in Anwesenheit des Kaisers Franz Joseph die Verlobung der Erzherzogin Elisabeth Fran ziska, der ältesten Tochter des Erzherzogs Franz Sal­vator und der Erzherzogin Marie Valerie, mit dem Grafen Georg von Waldburg 3eil statt. Der Bräutigam der 22jährigen Erzherzogin ist der 34jährige Die Dragoner- Oberleutnant Graf Georg Woldburg. Verlobungsfeier fand im engsten Familienkreise statt. Kaiser Franz Josef erhob sein Glas auf das verlobte Paar und wünschte ihnen alles Glück.

Schweiz.

Wert

* Da Kaiser Wilhelm besonderen darauf legt, den Manövern des dritten schwei­zerischen Armeekorps zu folgen, hat das Pro­gramm des Kaiserbesuches in der Schweiz Abänderungen erfahren. Kaiser Wilhelm wird am 3. September in Zürich eintreffen und vom Bundesrat begrüßt werden. Von hier aus wird er bis zum 5. September den Ma­növern folgen. Am Nachmittag des 5. September wird sich Kaiser Wilhelm dann über Bern direkt nach Jn­terlaken begeben. Der 6. September ist einem Ausfluge ins Gebirge, insbesondere einer Fahrt mit der Jung­fraubahn, gewidmet. Am 7. September erfolgt die Rückreise im Automobil über den Brüningpaß und Lu­zern. Der vom Kanton Waadt besonders gewünschte Besuch des Genfer Sees ließ sich nicht ins Programm aufnehmen.

*

Frankreich.

Darmstad

Felhaften begaben wind fehrten ab Darmstad

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Der Oberh. Obstbauverein hielt in Rückkehr nach Berlin der Kaiserin in Bad- Nauheim seine Friedberg eine Kreisversammlung ab, die sich u. a. Aufwartung zu machen gedenkt. mit einem Antrag des Ortsvereins Bad- Nauheim Stettin, 12. April. Bei einer Uebung in der pommerschen Bucht stießen in der letzten Nacht die schäftigte, dahingehend, den Kreis- und Ortsvereinen beiden Torpedo boote, G. 193" und G. 195" zu- die größtmögliche Selbständigkeit zu geben. Nach leb­haftem Meinungsaustausch wurde der Antrag schließlich sammen. Der Zusammenstoß war so heftig, daß das in etwa folgender Fassung angenommen: Unter Auf­Vorderschiff von G. 195" etwa 2 Meter lang umge­rechterhaltung des Provinzialobstbauvereins sollen die bogen ist. Außerdem weist das Boot einen Meter un­ter der Wasserlinie ein großes Leck auf. G. 193" Ortsgruppen und Kreisverbände mehr selbständig aus­wurde mittschiffs getroffen und erlitt unter der Wasser­linie ein bedeutendes Leck. Das Torpedoboot G. 192" nahm die beiden havarierten Schiffe ins Schlepptau und dampfte mit diesen nach Kiel. Ein Verlust an Menschen­leben ist bei dem Unfall glücklicherweise nicht zu be­klagen. Schnee und Kälte. Der Wetterum schwung ist in den letzten Tagen über ganz Deutsch­fand gekommen. Aus allen Teilen des Reiches

*

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der 3weiter Sigung ab un artandelen Wah dem die einzeln on der Regier

gestaltet und namentlich mit eigenen Mitteln ausgestattgten Referente

tet werden."

n Gießen. Innerhalb des Mittelrheinischen Verbandes Evang. Arbeitervereine" hat sich eine

Ver­

Lusidhub, meift er Abg. Merte

11. Wahlkreis

einigung von mehreren oberhessischen und nassauischen helfen) und Vereinen gebildet, die einen engeren wirtschaftlichen Zu- für gültig 3

sammenschluß erstrebt. Bis jetzt haben sich dem Ver­bande, der unter der Leitung von Oberbibliothekar Dr. Heuser Gießen steht, die Vereine von Wetzlar, Mar­

rmeten Arebel

htverhandelt we

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den schwere Schäden infolge des Schneesturmes gemel- burg, Gießen, Homburg v. d. H., Friedberg und Butz- ahlen wurden d

schwere Schneestürme. Von der schwäbischen Alb und dem Schwarzwald wird starker Schneefall gemeldet. Das obere Neckartal bietet ein vollständiges Winterbild. Es sind Schneeverwehungen bis zu einem halben Meter vorhanden. Nach dem Wetterbericht der Deutschen See­warte hatten am 11. April, vorm. 9.30 Uhr, Hamburg -0,2 Grad Celsius und Schnee, Hannover plus 1 und Schnee, Berlin plus 0,4 und Schnee, Dresden-1 und Schnee, Breslau-1 und Schnee. Auf der Zugspitze wurden 19 Grad Kälte gemessen. In Nord- Europa herrschten durchaus winterliche Temperaturen, so in Ko­penhagen-1, Stockholm-6, Haparanda-13, Pe­tersburg-3 Grad. Nachdem schon am Mittwoch wie­derholt mit Schnee untermischte, starke Regenfälle statt gefunden, fiel in der Nacht zum Donnerstag bei zeit­weilig zum Sturm auffrischendem und nach Nord her­umdrehenden Wind und bei einem Sinken der Tempe­ratur bis auf den Gefrierpunkt in fast ganz Deutschland Schnee, der allerdings im Gegensatz zu nördlicheren Ge­genden zu Lübeck, Kopenhagen und vor allem Stock= holm mit Standinavien nur eine dünne Decke bildete.

Aehnliche Aprillandschaften mit einer größeren Schnee­

decke hat es im laufenden Jahrhundert erst zweimal in Norddeutschland gegeben am 19.- 20. April 1903 und am 7.- 8. April 1905. Zurzeit scheint der Wetter= Paroxysmus überwunden zu sein, und es dürfte nun wohl langsam besseres, wenn auch anfangs noch kaltes und durch Nachtfröste charakteristisches Wetter zur Geltung kommen, freilich nur, wenn das Steigen des Barometers anhält.

Paris, 12. April. Der Matin" berichtet: In­* Zittau. Der Wahl des Bürgermei folge der vom Marineminister Delcassee angeordneten sters Dr. Rath- Borgstädt, der zugleich fortschrittl. wiederholten Besichtigungen der Pulvervorräte sei fest- Landtagsabgeordneter ist, zum Oberbürgermeister der gestellt worden, daß auch gewisse neue Pulver- Stadt Zittau wurde von der Kreishauptmannschaft forten feineswegs alle erforderliche Sicher Bautzen die Bestätigung versagt. Als Gründe heit bieten. So habe das erste Geschwader in Toulon werden lediglich die persönliche, nicht aber die politische Pulvervorräte ausschiffen müssen. Stellung angegeben.

Türkei.

* Nach einer anscheinend offiziösen Meldung wurde der Vermittlungsschritt, den die fünf Mächte in Konstantinopel unternehmen sollten, im letz­ten Augenblick verschoben, da die Mächte sich an geblich nicht endgültig einigen konnten.

Nord- Amerika.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 13. April 1912.

n Gießen. Der Großherzog hat das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift Für Verdienste dem Vizefeldwebel a. D. Stühler, seither im Infanterie­Regiment Kaiser Wilhelm( 2. Gr. Hess.) Nr. 116, ver­liehen.

n Gießen. Der Direktor der Universitäts- Augen­Bay City( Michigan). Die Er bitterlinit, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Adolf Vossius, kann im April d. Js. auf eine 25jährige Tätigkeit als ung zwischen den Anhängern Tafts und Roose­Universitätsprofessor zurückblicken. velts tam auf dem republikanischen Staatskonvent zu einem heftigen Ausbruch. Eine allgemeine Rauferei folgte. Endlich mußte Polizei und Miliz geholt wer­den. Die Anhänger Roosevelts zogen sich zurück, nach­dem sie Delegierte ihrer Richtung zum Nationalfonvent gewählt hatten. Die Anhänger Tafts nahmen darauf ihrerseits die Wahl noch einmal vor und der National­konvent wird über die Rechtmäßigkeit dieser beiden De­legiertenwahlen zu entscheiden haben.

Aus aller Welt.

s Darmstadt. Die Abreise der Großherzoglichen Herrschaften nach Rußland ist auf morgen Sonntag, 14. April, festgesetzt worden. Die Kaiserin wird voraussichtlich am 3. Mai Homburg v. d. H. eintreffen und dort in Bad mehrere Tage im Schlosse wohnen. Nach den bisherigen Dispositionen dürfte auch der Kaiser nach Beendig ung des Wiesbadener Aufenthalts zum Besuch der Kai­

serin für einige Tage nach Homburg kommen.

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Der Reichskanzler hat am Donnerstag an Bord der Kolberg" Korfu verlassen. Er begibt sich der über Brindisi nach Deutschland, wo er noch vor

Pfeil dreieck- Seifen

sind die

besten

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Verkaufsstellen durch dieses Plakat kenntlich. Fabrikant August Jacobi, Darmstadt.

Jon Gießen. Zu dem Jubiläum unseres 116. Jn fanterie- Regiments( Kaiser Wilhelm) werden die um­fassendsten Vorbereitungen getroffen. Die Feier, für die man die Teilnahme des Kaisers als Regimentsinhabers erwartet, ist für den ersten Samstag und Sonntag im Juni 1913 geplant. Festplatz soll der Trieb" sein, wo eine Festhalle errichtet wird. Das Programm umfaßt u. a. eine Festvorstellung im Stadttheater mit lebenden Bildern aus der Geschichte des Regiments, festlichen Feldgottesdienst auf dem Trieb, Parade, Festessen, ba­taillonsweise Feiern der ehemaligen 116er. Jeder Teil­nehmer soll ein Gedenkblatt und eine Erinnerungsdent münze erhalten. Eine Geschichte des Regiments ist in Vorbereitung.

n Gießen, 11. April. Der Kongreß für Fa= milienforschung, Vererbungs- und Re­generationslehre, zu dem sich eine große An­zahl Gelehrter von Ruf eingefunden hat, wurde gestern abend mit einer offiziellen Begrüßung im Hotel

herzog eingeleitet. Unter den Teilnehmern, deren Zahl inzwischen auf 160 angewachsen ist, befinden sich u. a. Gelehrte aus Desterreich- Ungarn, Schweiz, Rußland, Finnland, Belgien, Italien, Türkei. Geh. Rat Professor Dr. Sommer, dem als dem geistigen Vater und Or­ganisator des Kongresses von allen Seiten herzliche An­erkennung zuteil wurde, begrüßte die Gäste und gab eine kurze Uebersicht über das Programm des Kongres­ses, das eine Entfaltung und Weiterentwickelung der im

si tra vorausgegangenen Kursus ausgeführten, hauptsächlich die Methodenlehre behandelnden Themen darstellt.

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Hess. Landwirtschaftskammer. In diesem Jahre ist wiederum von der Landwirtschafts= fammer ein Ankauf von Zuchtfohlen in Bel­gien und Oldenburg beabsichtigt.

n Gießen, 13. April. Die 27. Hauptversamm­lung des Hessischen Oberlehrer- Vereins tagte gestern am Freitag und heute Samstag in den Mauern unserer Universitätsstadt. Geh. Schulrat Dr. Hensell- Gießen hielt einen Vortrag über Die freiere Gestaltung des Un­terrichts in den höheren Klassen".

in Wetzlar zu ihrer ersten Konferenz zusammen. Auf ani andeten Wah

der Tagesordnung stehen zwei wichtige Vorträge über

Regierung no

Die Reichsversicherungsordnung"( Referent H. Kirchner- ge rachter Aftens

Frankfurt a. M.) und über Die Jugendpflege"( Refe­rent Pfr. Loos- Butzbach).

Gie n Gießen. Die Schweinemärkte sind in ßen von dem Kreisamt unter gewissen Bedingungen wieder gestattet worden. Der erste Markt findet am 17. April statt. Die Abhaltung der Rindviehmärkte ist we­gen der immer noch drohenden Seuchengefahr bis auf weiteres ausgesetzt.

n Gießen. In der Frankfurterstraße wurde ge­stern nachmittag einem Jungen durch einen Steinwurf eine so schwere Verwundung beigebracht, daß derselbe in der Klinik Hilfe suchen mußte. Eine bessere Beauf­sichtigung der Kinder wäre hier am Plazze.

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n Gießen. In der Bahnhofstraße wollte stern nachmittag ein Herr die in voller Fahrt befindliche elektrische Bahn noch benutzen. Er sprang auf, verfehlte aber den Tritt und wurde eine Strecke mitgeschleift, bis bracht, wenn die Türen des Wagens während der Fahrt es ihm gelang, festen Fuß zu fassen. Es wäre ange­geschlossen blieben, sodaß es unmöglich wäre, während derselben noch Passagiere aufzunehmen.

n Gießen. In der Uniform eines preußischen Försters erschwindelte vor einigen Tagen hier ein Un­

bekannter ein Fahrrad.

o In den letzten Tagen wurden 6000 Stück Bach forellenbrut in die Ohm bei Burg- Gemünden, 2000 Stück bei Ruppertenrod und 1000 Stüd bei Ober- Ohmen eingesetzt.

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o Grebenhain. Bei der am 28. März im Domanialwald der Oberförsterei Grebenhain abgehalte­nen Holzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Kronprin Für Brennholz pro Rm. in Mark: Buche Sch. 5,72, Kn. 4,55; Ahorn Kn. 4.00.

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10 Bad Nauheim, 11. April. Die Kaiserin ist von ihrem Kuraufenthalt und ihrer Wohnung im Sa­natorium Groedel sehr entzückt und fühlt sich dort sehr behaglich. Heute vormittag nahm die hohe Frau hier ihr erstes Bad. Es ist zu wünschen, daß die Kur recht guten Erfolg haben möge.

o Auf dem Hoherodskopf herrscht 6 Grad Kälte. Der Schnee liegt 25 Zentimeter hoch.

o Büdingen. Uebertragen wurde am 9. April dem Lehrer Arthur Bramm zu Hirzenhain die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Obborn­hofen.

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):( Limburg. Ein Provinzial- Parteitag Fortschrittlichen Volkspartei in Hessen- Nassau findet am Sonntag, den 21. April, hier gemeinsam mit der Nass. Landesversammlung der Fortschrittl.chen Volkspartei statt. Es werden sprechen Pfarrer Korell- Königstädten und Reichstagsabgeordneter K o psch.

):( Kassel. Die Stadt Naumburg( Bezirk Kaffel) hat einen Zuschuß von 50 000 Mark bewilligt für den Bau einer Bahn von Naumburg nach Nezze. Durch die neue Bahn wird eine Verbindungslinie zwischen den Strecken Kassel- Naumburg und Wildungen- Corbach- Bri lon geschaffen werden. Auch für die geplante Bahnver die bindung Wolfshagen- Naumburg- Friklar wird Stadt Naumburg einen Beitrag leisten.

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s Darmstadt. Der Großherzog hat wegen des Ablebens der Herzogin Wera von Württemberg Hoftrauer vom 11. bis einschließlich 15. April ds. Js. 3. D. Frizz Kraemer unter dem Familiennamen von angeordnet und dem Flügeladjutanten a la suite Major Kraemer- Elſterſtein" den hessischen erblichen Adelsſtand

verliehen.

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