cen
penflechte, usschläge,
üße
würe, Ader
e Wunden
ckig;
bebattet,
der bestens
Ibe
standteilen. 2,25.
äglich ela.
Terpentin 620, Sallc
packung
it Firma la- Dresden, an zurück. theken.
käufe.
Firzen,
Reste, Blusen
Inflanell
chürzen
billig
berg,
häft euftadt Ele.
mer
hofftr. 56. nt rhaus.)
mmer
Straße 21
er zu berm
23 1.
mmer
der Neuzeit
par. Eingang.
81
immer
rake 30 I
immer
261. Etg.
Zimmer
nlage 121
mer ju berm
zake 77 1,
mmer
fion ju berm
50 p. nächft
age.
immer
Liebigftr. 7 immer
hottftr. 10
umer zu beim
Allee 31p.
li- rtes
hlafzimmer
Eberftrahe de Norbanlag
mer zu ber
Fraße 4
Gießener Zeitung
Bezugspreis 40 Pfg. monatlich
( Neueste Nachrichten)
verteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Psg- Erscheint Redaktion: SeltersMittwochs und Samstags.
weg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H.
Nr. 12.( 2. Blatt.)
Samstags liegt für die Stadtabonnenten der
Illustrierte Wochen- Anzeiger
gratis bei.
Expedition: Seltersweg 83.
Samstag, den 10. Februar 1912.
Die Presse und ihre Berichterstattung. laubnis, junge Leute" von 14-16 Jahren bei der ge
Man schreibt uns:
Die bei der Berichterstattung aus den Bergbaurevieren und der Erörterung der Bergarbeiterverhältnisse hervortretende Unkenntnis bergmännischer Angelegenheiten hat schon oft zu berechtigten Klagen Anlaß gegeben. Manche Zeitungen halten es nicht für erforderlich, auf diesem Gebiete wirklich sachkundige Leute als Mitarbeiter heranzuziehen. Welche Unsinnigkeiten dabei heraustommen, zeigen namentlich die Veröffentlichungen von Dr. A. Goldschmidt, den das„ Berliner Tageblatt" feit einiger Zeit als Spezialisten für bergmännische Fragen gewonnen hat.
Am 22. Juni 1911 erschien im„ B. T." ein von dem Genannten verfaßter Artikel über die Beschäftigung in jugendlicher Arbeiter in den industriellen Betrieben, dem anschließend an die Behauptung, daß Verstöße gegen die Kinderschutzgesetzgebung täglich vorfämen, folgendes geschrieben wurde: 3war sind nicht alle Un ternehmer so rigoros, wie die im Verein für die bergbaulichen Interessen zusammengeschlossenen. Der Dortmunder Bergherrenverband begnügt sich, wie aus einem seiner letzten Jahresberichte hervorgeht, nicht nur mit der bequemen Ausbeutungsmöglichkeit, die ihm das deutsche Kinderschutzgesetz läßt, er möchte am liebsten, daß auch bei uns wie in Belgien, Frankreich und England Kinder von 12 oder 13 Jahren an unter Tage beschäftigt werden dürfen." In einer vom Bergbaulichen Verein in Essen veröffentda= lichten Berichtigung mußte Herr Goldschmidt sich rüber belehren lassen, daß das Kinderschutzgesetz sich nur mit der Anstellung von Kindern unter 14 Jahren befaßt, die im deutschen Bergbau überhaupt nicht beschäf= tigt werden, und daß schon aus diesem Grunde von einer Ausbeutung von Kindern in dieser Industrie keine Rede sein könne. Weiter wurde festgestellt, daß der Verein niemals die Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren als wünschenswert bezeichnet habe, und daß schließ= lich im Oberbergamtsbezirk Dortmund gemäß den bergpolizeilichen Bestimmungen selbst jugendliche Arbeiter von 14-16 Jahren nicht zur Ar= beit unter Tage herangezogen werden dürfen.
Es zeigte sich also hier, daß Herrn Goldschmidt bis dahin die gesetzlichen Vorschriften über die Beschäftigung von jugendlichen Arbeitern und Kindern im Bergbau gänzlich fremd geblieben waren. Geradezu verblüffend mußte es nun aber wirken, als das„ B. T." unlängst wieder einen Aufsatz von Dr. G. brachte, der ganz dieselben unwahren Behauptungen wie der erste Artikel enthielt. Einleitend erinnerte der Verfasser an früheren Ausführungen und die vom Bergbauverein veröffentlichte Berichtigung, wonach Kinder im deutschen Bergbau nicht beschäftigt werden und fügte wörtlich hinzu, seine Polemik habe sich aber damals gegen den bedauerlichen Brauch der Bergherren
Eine Freudenbotschaft
für
seine
Korpulente.
Ein neuer Weg zur sicheren und gefahrlosen Beseitigung der Korpulenz mit ihren schlimmen Folgen.
Was hat man bisher nicht alles schon zur Beseitigung der Korpulenz versucht! Der Eine empfahl eine kostspielige und zeitraubende Badereise nach Karlsbad oder Marienbad, der Zweite langwierige und anstrengende Terrainkuren, der Dritte qualvolle und gefährliche Entziehungskuren, der Vierte glaubte, durch Massage oder Schwißkuren das übermäßige Fett zum Schwinden bringen zu können, und ein Weiterer suchte sogar in recht barbarischer Weise das so heiß erstrebte Ziel durch starkwirkende Abführmittel zu erreichen. Und was wird erst jahraus jahrein mit großer Reklame in den Zeitungen angepriesen, wodurch jugendliche Schönheit und Grazie ganz unfehlbar" wieder gePillen, Salze, wonnen werden sollen: abführende Tees, Mitunter wurde Tropfen usw. Natürlich alles ohne Erfolg. wohl eine vorübergehende Gewichtsabnahme erzielt, das Uebel aber selten an der Wurzel getroffen und dauernd beseitigt. Wer heute hocherfreut 20 Pfund leichter aus Karlsbad nach Hause kommt, hat sicher schon in wenigen Wochen nicht nur das Verlorene wieder eingeholt, sondern oft genug noch einige Pfund darüber zugenommen.
Da kommt jetzt endlich eine wirklich frohe Botschaft: Nach langwierigen Versuchen ist es gelungen, ein Mittel zu finden,
des Ruhrrevieres gewendet, die verfehlte gesetzliche Ersundheitschädlichen Grubenarbeit zu verwenden, in rü d- sichtsloser Weise auszu nutzen. Es wurde ferner erwähnt, daß nach einem Bericht des Kaiserlich. Statistischen Amts im Jahre 1910 im Bergbau-, Hütten- und Salinenwesen und in den Torfgräbereien 150 Kinder unter 14 Jahren und 40 198 junge Leute von 14-16 Jahren beschäftigt seien. Wieviel von die ser Summe auf den Bergbou entfalle, sei nicht angegeben. Bei seiner riesigen Ausdehnung und nach der Vorliebe des Bergherrenverbandes für Kinderarbeit zu urteilen, sicherlich eine erhebliche Quote.
Im Eingang des Artikels weist der Verfasser also selbst auf die Tatsache hin, daß die Beschäftigung von Kindern im deutschen Bergbau verboten ist; das hindert ihn aber nicht, im selben Artikel zu bemerken, von den 150 in der Jndu strie arbeitenden Kindern entfalle eine erhebliche Quote sicher auf den Bergbau. Aus der Berichtigung des Bergbauvereins mußte ihm auch bekannt sein, daß jugendliche Arbeiter von 14-16 Jahren im Oberbergamtsbezick Dortmund nicht unter Tage beschäftigt werden und daß daher von einer rücksichtslosen Ausnutzung dieser Arbeiter gar nicht gesprochen werden kann.
Es mag dahingestellt sein, ob Bosheit oder Gedan tenlosigkeit dem Verfasser hier die Feder geführt hat. Jedenfalls hat man hier ein Musterbeispiel dafür, wie außerordentlich gering die Sachkunde der„ bergmännisch. Berater" des„ Berliner Tageblattes" ist und mit welcher frivolen Leichtfertigkeit dieses Organ bergmännische Fragen behandelt. Und gerade Blätter dieser Art sind es, die in den Kreisen unserer Sozialtheoretiker und Kathedersozialisten viel gelesen werden und deren Auslassungen sie bei der Beurteilung der Verhältnisse in der Bergwerksindustrie zum mindesten beeinflussen.
( Cickener Tageblatt)
Anzeigenpreis 20 pig.
die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener. Verlagsdruckerei.
Telephon: Nr. 362. 24. Jahrg.
den Arzt;( Hebammen und Pflegerinnen dürfen ja, wie bekannt, keine künstliche Ernährung verordnen). In den Städten und größeren Gemeinden bestehen überall im Lande unentgeltliche ärztliche Beratungsstellen; deren Viele Mütter geben ihren Kindern Rat befolge man.
die Flasche jedesmal, wenn sie schreien; sie glauben, das Schreien wäre ein Zeichen von Hunger. Es kann aber gerade so gut ein Zeichen dafür sein und ist es oft, daß das Kind zu viel bekommen und die frühere Mahlzeit noch nicht verdaut hat. Wir Erwachsenen bekommen doch auch Leibweh, wenn wir zuviel essen; ge= nau so geht es dem Kind. Der erwachsene Mensch bedarf regelmäßiger Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Wie viel nötiger hat der zarte Magen des Kindes diese Ruhepausen. Es würde keinem erwachsenen Menschen einfallen, nachts aufzustehen und eine tüchtige das Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dem Kinde aber, nachts aus irgend einem Grunde schreit, wird sehr häufig gleich die Flasche in den Mund gesteckt. Dadurch wird der Magen, dem die nächtliche mehrstündige Ruhepause entgeht, übermäßig angestrengt. Daß diese Arbeitsüberlastung für den Magen und die ganze Verdauung nicht günstig sein kann, wird jedermann einsehen.- Viele Mütter wollen auch ein möglichst dickes Kind haben. Bei der Ueberfütterung, die aus diesem Wunsche entsteht, erkranken viele Kinder an Verdauungs- und Ernährungsstörungen. Andere halten es aus und werden sehr dick; aber die Erfahrung hat gelehrt, daß diese fetten Kinder meist nicht die gesunden sind, sondern einer zuund vernünftig ernährte Kind. Jede Mutter sollte sich fälligen Erkrankung häufiger erliegen, als das normal also davor hüten, ihr Kind zu überfüttern.
4
3- Gießen. Am 17. Februar, nachmittags Uhr, findet eine Besprechung der leitenden Aerzte an den Beratungsstellen der Gr. Zentrale f. M./u. S. statt. Die ärztlichen Kreisvereine sind gebeten worden, dazu auch ihre Mitglieder einzuladen, wobei in erster Linie an diejenigen Aerzte gedacht wurde, die später als leitende Aerzte der Beratungsstellen der Gr. Zentrale tätig
Aus Stadt und Land. ein werden. Versammlungslokal iſt das Auditorium
Gießen, den 10. Februar 1912.
-3- Ueberernährung bei Flaschenfi n dern. Wer in der Praxis als Arzt oder sonst wie mit Säuglingen zu tun hat, stößt immer wieder auf die Tatsache, daß eine große Anzahl von Kindern im ersten Lebensjahr überfüttert oder, wie man es gewöhnlich nennt, überernährt wird, d. h., daß die Kinder, ganz und abgesehen von falschen Milchmischungen und unrichtigen Zusätzen( Nährpräparate usw.) öfters Nahrung mehr erhalten, als zuträglich ist. Eine Ueberernährung kann durch unvernünftiges häufiges Anlegen auch bei gestillten Kindern vorkommen, doch sorgt da die Natur schon selbst für einen vernünftigen Ausgleich. Anders bei der künstlichen( widernatürlichen). Ernährung: da ist auch inbezug auf die Menge der Nahrung die größte Vorsicht notwendig. Wenn irgend möglich, frage man
welches in geradezu erstaunlicher Weise das überschüssige Fett schon in furzer Zeit zum Einschmelzen bringt, ohne den Eiweißbestand des Körpers auch nur im geringsten anzugreifen, und welches daneben den gar nicht hoch genug einzuschätzenden Vor teil besitzt, daß durch seine Anwendung das einmal erreichte Gewichtsminimum auch dauernd erhalten werden kann. Außerdem unterscheidet sich das Mittel von allen anderen bisher angewandten schon dadurch, daß seine Anwendung nicht einmal etwas kostet. Da kann es denn natürlich nicht wundernehmen, daß sich dieses neue Mittel schon in ganz kurzer Zeit die Gunst der Aerzte im Sturm erobert hat. Es ist kein Geheimmittel und keine die wissenschaftliche Kritik scheuende Kurpfuschermedizin, enthält auch weder Jod noch Schilddrüsenertrakt, noch Blasentang usw.; auch fein Abführmittel, das auf die Dauer den Darm ruiniert und Es beansprucht auch dadurch mehr Schaden als Nutzen stiftet. feine kostspielige und dabei noch höchst problematische Badereise, keine quälende Einschränkung der Nahrung, keine Hunger-, Durst-. Schwitz- und Massage- Kuren oder dergleichen. Es reguliert vielmehr auf eine ganz andere, bisher noch wenig bekannte Weise die gesamte Verdauung; es reinigt und desinfiziert den Darm und verbessert damit das Blut. Es entlastet und stärkt das Herz und besitzt neben seiner fetteinschmelzenden Wirkung auch noch die Fähigkeit, die so überaus schädlichen Darmfäulnisbakterien, die eine Quelle zahlreicher Leiden und nicht zuletzt indirekt oft auch die Ursache der Fettleibigkeit sind, aus dem Darm zu verdrängen. Dabei hat es nicht die allergeringste schädliche Nebenwirkung und wirkt auch nicht wie andere Entfettungsmittel( sofern sie überhaupt wirken!) schädigend auf die Haut und den Teint. Ganz im Gegenteil, die Haut, die sonst bei Entfettungsfuren oft welf und gelb wird, erhält durch die gründliche blutreinigende Wirkung des Mittels eine rosige, jugendfrische Färbung und wird straff und elastisch. Der starke Leib, die breiten Hüften das Doppelkinn usw. verschwinden bei seiner Anwendung schon bald, der früher schwerfällige Gang wird leicht und elastisch, das ganze Aussehen jugendlicher. Kurz, es ist ein geradezu ideales Mittel, mit dem beim besten Wohlbefinden, ohne jede Berufsstörung und ohne strenge Diät mit Leichtigkeit Gewichtsabnahmen von 20 und mehr Pfund sich erzielen lassen. Und das Alles wie bereits gesagt ohne Kosten.
Die erste Anregung zur Schaffung des Mittels gab bereits
der Kinderpoliklinik, Frankfurterstraße 10. 1. Professor Dr. Walther- Gießen: Die Ausbildung der Hebammenschülerinnen in der Mutter- und Säuglingsfürsorge und ihr Erfolg. 2. Dr. Weber- Alsfeld: Milchversorgung auf dem Lande. 3. Dr. Otto Brettel- Büdingen: Einige Bemerkungen über die Mutter- und Säuglingsfürsorge in ländlichen Bezirken.
):( Vom Obermesterwald. Dem Beispiele vieler anderer Kreise folgend, ist man auch hier der von der Staatsregierung angeregten Jugendschutzbeweç ung näher getreten. An einer Ende v. Js. in Erbach stattgehabten Beratung unter dem Vorsitz des Landrats nahmen der Kreisarzt, die drei Kreisschulinspektoren, eine der Gewerbeschulen und der Turnerschaft teil. Anzahl Pfarrer, Lehrer und Bürgermeister, Vertreter Es wurde beschlossen, einen 26gliedrigen Kreisausschuß für Jugendschutz zu bilden. Die Vertreter der Lehrer=
vor ca. 40 Jahren der russische Leibarzt Dr. Th. Carell; vervollkommnet wurde es aber erst seit ganz kurzer Zeit durch die Anregungen, die der für seine wissenschaftlichen Forschungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Bakteriologe und Arzt, der Leiter des weltberühmten Pasteur- Instituts in Paris, Professor Dr. E. Metschnikoff hierzu gab. Seine frappanten Wirkungen sind seither von allen Aerzten und Laien, die es anwandten, mit Worten höchster Anerkennung gepriesen worden.
Wer sich für das Mittel und seine Anwendung interessiert und jeder Korpulente sollte dies nicht nur aus kosmetischen, der sende sondern auch aus gesundheitlichen Rücksichten tun uns den angehängten, sorgfältig ausgefüllten Bestellzettel nebst 20 Pfennig für Porto usw. ein, und wir lassen ihm dann sofort eine reichliche Probe nebst einer aus der Feder eines praktischen Arztes stammenden hoch interessant geschriebenen Broschüre„ Die Entfettungskur der Zukunft" kostenlos und franko zugehen. Er wird es niemals bereuen, die Probe versucht und die Broschüre aufmerksam gelesen zu haben.
Yoghurt- Centrale
Dr. J. Schaffner& Co., Berlin- Grunewald.
Senden Sie mir eine Probe ,, Majapan" kostenlos und portofrei zu.
Name:
Beruf oder Stand: Ort:
Nähere Adresse:


