Einzelbild herunterladen

werden

der geschlagenen türkischen Armee von der Rüdzugslinie| Durarzo den ungünstigen Eindrud verstärkt. Einen gu­nach Tschataldicha zu erreichen. Gegenwärtig alle Anstrengungen gemacht, um den Fall von Adri­

ten Eindruck ruft es hervor, daß Graf Berchtold nicht allein die Festigkeit des Einvernehmens der Dreibund

):( Frankfurt a. M., 6. Nov. Der G herzog, die Großherzogin von Hessen Prinzessin von Stolberg trafen gestern als Go

werde

ammengebr

Reforde a

anopel zu beschleunigen, damit namentlich machte, sondern auch gute Beziehungen mit Landgrafen von Hessen hier ein und wohnten e Tiere

die bulgarische Belagerungsartillerie für eine etwaige Verwendung vor den Tschataldscha- Bojitionen frei wird. Konstantinopel, 4. Nov. Der türkische Generalstab hat beschlossen, dem Feind vor den Höhen von Tschataldscha eine Entscheidungs= sch Iccht zu liefernt Der Tanin" hofft, daß die ottomanische Armee schließlich den Sieg erringen wird, weil sie ihre Lüden auszufüllen imstande sei.

Von der Pforte ist jetzt zugestanden, daß die sechs­tägigen Kämpfe auf der Linie Lüle- Burgas- Wijar- Bu nar- hissar mit einer gänzlichen Niederlage der Türken geendigt haben, die sich hinter die Befestigungslinie von Tschataldscha zurüdgezogen haben, dem letzten Bollwerk türkischer Macht in Europa. Mit seinem Fall ist Kon­stantinopel verloren. Der Rückzug der Türken auf die Tschataldscha- Linie war die Folge des außerordent­lich mörderischen Kampfes südlich von Lüle- Burgas. Die Türken widerstanden heldenmütig, wichen aber schließ­lich dem Feuer der bulgarischen Artillerie, dessen Wirk­ung schrecklich war. Ueber 20 000 Türken sollen ge­fallen sein. Die Türken machen die größten Anstreng­ungen, die Truppen bei Tschataldscha wieder zu ordnen, um die Hauptstadt zu retten.

In der Schlacht von Lüle Burgas- Wisa sollen 208 000 Bulgaren und 192 000 Türken gekämpft haben: das sind zusammen 400 000 Kämpfer. Sind diese Angaben richtig, so wäre es die größte Schlacht, Da die seit der Schlacht bei Leipzig sich ereignet hat. mals standen 300 000 Verbündete 171 000 Franzosen gegenüber; es waren also 471 000 Kämpfer.

wo=

Die bulgarische Armee nahm am 1. Nov. Nowrokop ein. Am gleichen Tage besetzte sie nach hartnödigem Kampfe den Bahnhof von Buek, durch die endgültige Verbindung der mazedonischen Ar­mee mit derjenigen in Adrianopel abgeschnitten ist.

wurde

Am 2. November versuchten die Türken, die linke Flanke der Bulgaren bei Bunar Hissar anzugrei fen. Die Bulgaren wiesen aber den Angriff zurück und zwangen die Türken zu panischer Flucht. Es eine Schnellfeuerbatterie erobert, 5 Offiziere und 1300 Soldaten wurden zu Gefangenen gemacht. In Lüle= Burgas erbeuteten die Bulgaren zahlreiche Munition, Waffen, Proviant- Depots, Kamele und Feldtelephone.

Rußland und England fonstatierte, so daß der Kontrakt der Großmächte ungeschwächt fortbesteht. Hier durch wurde der ungünstige Eindruck abgeschwächt, den der Hinweis machte, daß Cesterreich gewillt sei, setner Stimme Geltung zu verschaffen. Hoch bemerkenswert ist auch der Hinweis, daß Jfalien bezüglich der jer bischen Aspirationen denselben Standpunkt einnimmt, wie Desterreich.

Die serbischen Truppen treten den Marsh gegen Saloniki und Monastir an uno ha­ben bereits Demiroaku erreicht. Die dritte serbische Ar­mee rückt in der Richtung gegen Dura330 vor, wäh­rend General Zivcovic sich unmittelbar vor Stutari befindet. General Stefanowic ist mit dem größten Teil de: serbischen Armee zu den Bulgaren nach Adrianopel

gegangen.

das

London, 5. Nov. Im Unterhaus äußerte Gren jidh auf eine Anfrage, daß mit Rücksicht auf das Er­gebnis des Krieges niemand den Balkanstaaten Recht streitig mache, Bedingungen aufzustellen, unter denen sie zum Friedensschlusse bereit seien.

Die serbischen Truppen sind bis 50 Kilometer nördlich von Saloniti vorgerückt. Die westliche Kolonne soll vor Monastir eingetroffen sein.

Athen, 4. Nov. Die griechische Armee un­ter dem Kronprinz hat Jenidze und Prevesa ge=

nommen.

Athen, 5. Nov. Die Griechen haben die In­sel Paros besetzt.

den

Politische Rundschau.

Deutschland.

* Der Kaiser empfing den italienischen Mini­ster des Aeußern di San Giultano und verlieh ihm den Schwarzen Adlerorden. Um 8 Uhr fand bei den Majestäten ein Diner statt, an dem der Minister teilnahm.

Rjeka, 4. Nov. Heute mittag schreiten nach amt­lichen Nachrichten die Operationen in der Umgegend von Stutari günstig fort. Gestern gelang es Montenegrinern, eine derart gute Stellung zu besetzen, daß die Einkreisung heute als vollendet trachtet werden fann.

be­

Berlin, 5. Nov. Staatsminister Dr. Graf zu Eulenburg ist gestern morgen in seiner Woh­nung zu Berlin infolge Herzschwäche gestorben. Der italienische Minister des Aeußern di San Giuliano ist Montag nacht in Berlin eingetroffen. Der italienische Minister des Aeußern besuchte den Reichskanzler v. Bethmann Hollweg, sowie den Staatssekretär im Ministerium des Aeußern v. Kiderlen­Wächter.

Berlin, 5. Nov. Bei der heutigen Wahl im ersten Berliner Reichstagswahltreise wurde der bisherige Abgeordnete und Reichstags­präsident Dr. Joh. Kämpf gewählt. Kämpf erhieit 4888 Stimmen, sein Gegenkandidat, der sozial demokratische Abgeordnete Düwell 3840, der Kandidat der Konservativen Ullrich 587, die übrigen waren zer­splittert. Im ganzen wurden abgegeben 9549 Stim­

Die Friedensunterstützungen der Großmächte. Eine gleichlautende Antwort auf die französischen Vorschläge ist gestern Dienstag aus Berlin und Wien und heute nachmittag aus Rom in Paris eingetroffen und zwar in Form eines mündlichen Bescheides der Regierungen an die akkreditierten Vertreter Frank­reichs. Es fällt hier auf, daß auf die Poincare'sche For mel hinsichtlich des Desinteressements mit feinem Wort Bezug genommen wird, und legt man das hier so aus, daß die österreichische Regier ung die Intervention der Großmächte hinhalten will, um inzwischen mit den Balkanstaaten eine dis refte Verständigung zu suchen.

men.

in der landgräflichen Loge der Aufführung des ben. Mei

schen Balletts im Opernhause bei. Desgleichen

und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen. Jen, ich b

rach Ameri

He beften

ten auszu

fen der Lufterob r allem w

Mainzer

Pause wurde ein Souper daselbst eingenommen. ):( Frankfurt a. M. Am Montag hips von fesser Dr. Gisevius vom Landwirtsch. Instit Universität Gießen in start besuchter Versammlung Vortrag über die Konstruktion unseres Pfluges Zukunft und den heutigen Stand des Motorpflug sehr interessanter Weise wurde die Entwickelung Pfluges im Verlauf von reichlich 200 Jahren in gelungenen Lichtbildern vorgeführt. Man fonnte raus ersehen, daß es schon eine Reihe von Rotanische tionen von Motorpflügen auf dem Markte gibt, zu habe Fabrikanten bestrebt sind, fortwährend weitere Bend zum fant wird, sich auf eine Probe mit einem Motel, diesen

Damit hat Kämpf 113 Stimmen über die absolute Mehrheit erhalten, er ist somit gewählt. Es ist demnach der Fortschrittlichen Volkspar­tei gelungen, den sogenannten Schloßkreis zu halten. Der interessante Kampf wird sich allerdings erst bei der Bei Präsidentenwahl im Reichstage selbst entspinnen. der letzten Stichwahl wurden für Kämpf 5588 Stim­men und für den Sozialdemokraten 5579 Stimmen ge­zählt. Im ersten Wahlgang bei der Hauptwahl im Januar hatte Kämpf 4657, Düwell 4408, der Demo= frat 1395, der Vertreter der Antisemiten 482 und der Zähltandidat des Zentrums und der Polen 169 bezw. 37 Stimmen erhalten. Der Wahlkreis war seit 1867 im ununterbrochenen Besitz der Fortschrittler oder der Deutschfreisinnigen, wenn auch seit 1877 meist eine Stich­wahl nötig wurde.

Die Agence Havas" meldet dagegen aus Lon don: Nach Auskünften aus Wien und Berlin soll die Antwort der Dreibundmächte auf den französischen Borschlag ziemlich zufriedenstellend sein. Die Dreibund mächte anerkennen die Nützlichkeit der Vermittlung, be­merken aber, daß eine solche aber nicht auferlegt wer­den könne, sondern von wenigstens einem Kriegführen­den nachgesucht werden müsse. Sobald ein solches An­suchen gestellt sei, würden die Dreibundmächte geneigt sein, mit der Tripel- Entente sich zu vereinen, um nach Bedingungen zu suchen, unter welchen eine Vermittel­ung eintreten fann.

Amerika.

einzulaffen.

eine flint

bat."

Frankfurt wird im nächsten Monat als Stadi Europas den Cirkus der Fünfzehntausend wirklich! sehen. Es ist interessant, den Schöpfe Stotter kühnen Blanes, den bekannten Direktor Hans Sw. wird Sarrasani, über seine Ideen plaudern zu wohl vor wie folgt: Ich verkenne die Reize des intimen Bersonen ses" nicht, wie er in den romanischen Ländern zu Bersone ist. Aber dieser Circus erfüllt nicht die Wünschets fehnlic serer Phantasie. Es war stets mein Standpunden Stot die Circuskunst als die gemeinverständlichste, ummlung flieg barste aller Künste dem Volk in seiner gebert, nicht den paar Stammgästen auf dem plate und in den Logen. Und es war stets me geiz, diesen Massen, die nicht nach Abwechselung grügen und dem Genuß der Schönheit allein, auch nach der Belehrung hungern, ihr Recht zu den zu lassen. Eine ganze Welt an Tieren und fchen aller Farbe und aller Gestalt wollte ich zum maisch bringen. Das war mein Jdeal.

Außer der Präsidentenwahl, die ge­stern Dienstag war, und den Kongreßwahlen finden in vielen Staaten Nordamerikas gleichzei­tig die Staatswahlen, die Wahlen von Gou verneuren und sonstigen Stoatsbeamten und der Staats: und Legislaturmitglieder statt. Infolge des Um­standes, daß 1912 mit einer dritten großen Partei( der Rooseveltschen) zu rechnen ist, wird die Stimmenzählung faum so rasch wie in den früheren Jahren erfolgen fön­nen. Es wird keine Ueberraschung sein, wenn feiner der drei Hauptkandidaten für das Weiße Haus( Taft, Wilson und Roosevelt) die Majorität der Stim­men des Wahlmännerfollegiums erhielte. In diesem Falle müßte dann das Unterhaus des Kongresses den Präsidenten wählen.

Wien, 6. Nov. In Delegiertenfreisen rief das gestrige Expose des Grafen Berchtold im Ausschuß für Auswärtige Angelegenheiten den Eindrud hervor, daß die Lage wohl ernst und nicht ungefährlich sei, daß jedoch der feste Wille vorherrscht, den Frieden zu bewahren. Alles wird von den nach dem Kriegs­abschluß zu führenden Verhandlungen abhängen, züglich welcher für Desterreich nach wie vor der wich tigite Punkt Serbiens Vorgehen sein wird. An den maßgebenden Stellen hat das serbische Vorrücken nach

be­

Nach einer bei dem Generalkonsulat von Ni­caragua in Berlin eingetroffenen Staats depesche wur­den zum Präsidenten der Republik Diaz, zum Vizepräsidenten Solorzano gewählt. Das Land ist ruhig. Der Kriegszustand wurde wieder aufgehoben. Es herrscht vollständige Freiheit.

Aus Stadt und Cand.

Daß ich dies Jdeal jetzt aus dem Vollen in Frankfurt werde erfüllen können, ist meine all Freude. Solch einen Raum wie die Festhalle h stets meine Phantasie vorgegaufelt. Dort fann ma Riesenheer des Publikums versammeln, dort die fischer Schauſtücke in voller Bracht zur Entfaltun gen. Solange ich meinen Circus betreibe, mu mich mit technischen Unzulänglichkeiten abquälen id) mußte mir in Berlin und Dresden meine Gebäude errichten, um wenigstens einigermaßen meinen Jdeen, nicht in den längst ausgetretenen sen, schaffen zu können.

n Gießen. Eine unglaubliche Roheit leisteten sich einige Herren, indem sie in den Straßen Südanlage, Bleichstraße, Ludwigstraße, Liebig­Ebelstraße nicht weniger als 12 Laternen vollständig zertrümmerten, sodaß diese Straßen in ein nächtliches Dunkel gehüllt waren. Auch am Wetterhäuschen in der Südanlage wurde eine Scheibe zerschlagen. Glücklicher­weise wurden diese Roudies von dem Inhaber der Gießener Wach- und Schließgesellschaft abgefaßt und ein hinzukommender Schutzmann stellte die Namen fest. Wie leicht konnten durch das Ausströmen des Gases Menschenleben in Gefahr kommen. Der Inhaber der Gas= Wach- und Schließgesellschaft benachrichtigte das werk und dieses stellte sofort die zerschlagenen Laternen ab, sodaß das Ausströmen des Gases verhindert wurde.

Was ich stets vermißte, scheint mir die Fe Frankfurt a. M. in verschwenderischer Fülle zu Sie gibt Platz für ein Amphitheater, das 15 000 schen faßt. Und diese 15 000 Menschen, die ich i nem Optimismus alltäglich als meine Gäste geben nicht die Möglichkeit, ein Programm zu 31: stellen, ohne jede fleinliche Bedenken, ein Festspiel Programm. Und circenj Festspiele sollen es werden zu Frankfurt a. Es widerstrebt mir, viel Versprechungen zu mach das eine Versprechen möchte ich doch geben: d ein Material an Tieren und Menschen in F

Ite

):( Hanau, 5. Nov. Der Fabrikarbeiter Georg Josef Koch, der Mörder der eigenen Tochter, iit ge= stern Dienstag zum Tode verurteilt worden. Geschworenen verneinten die Schuldfragen soweit sie das Vergehen der Blutschande betrafen, sprachen Roch jedech des Mordes an seiner Tochter schuldig.

D

das Gut

in Gieß

Herr Lüt

gill das

bilt einen leber feine

Salem Aleikum

mít Hohlmundstück

Salem Gold

Goldmundstück

Cigaretten

Etwas für Sie!

TG 45

6810 6810 d

Verfügu

Nachzeichnen Vertreter: G

Tes

G

beliebten S en in We

bulg& E

Herrengo Kleiner, an Sirc

gridäft,

Marl Balm, Ju

dag Berle ry Drullm Rocama Fm. Gerlach

jenmart

hotograph

Boetbe

45 Pf.d. Stk. Konsum- Qualitäten Luxus- Qualitate Keine Ausstattung To Original Melc Nur Qualität

Oriental Tabaku Cigaretten Fabrik Yenidze Dresden

Kartons von 20

Fab Hugo Kiefer

Hoflieferant Konigs Sachse

Curnown Bal

Blanni

pang nebu

band mbes ohne

Mit Leicht,

Race 66

Date Boblia

leibenber

Berretire gu

3 lbt in

18. Boven

Benz

un

pel Lug

bem:

Firma J.