Einzelbild herunterladen

Art.

fabrik,

a frei!

cent Titt

gegen ang

ohne Gefol ren Jen merzen gin

2. in St.

e, bon

C

gebeilt b

emploblem

eiß der It ohne B achener

Melchlor,

enver

mein rei

uer

eats,

Gießener Zeitung

Abbildung der Preisliste

Ausgabe 1912

EUTSCHLAND FAHRRADER

1912

ESCHLAND FAHRRADEWERKE

bagen ANGUSI STUKENBROK EINBECK

ot.

uer, B

ndef

CRASHES FAHRRADHAUS DEUTSCHLANDS

( Menette Nachrichten)

Nebenstehender Katalog, 271/ 2X35 cm groß, 404 Seiten stark, im Gewicht von 1 Kilo, enthält viele tausend der verschiedensten Artikel für Sport-, Spiel, Hausgebrauch und die Reise.

Er hat somit

Interesse für Jedermann.

Einen bevorzugten Platz nehmen da­rin ein die mit allen neuzeitlichen Verbesserungen ausgestatteten

Deutschland Fahrräder,

die in der ganzen Welt als erstklassige Qualitätsmaschinen den besten Ruf genießen. Dieses beliebte und tausend­fach bewährte Marken- Rad wird in mehr als 100 verschiedenen Modellen und Ausstattungen geliefert, auch mit verschiedenen Freilauf- und mehr­fachen Uebersetzungsnaben. Keine kostspieligeRennreklame

daher bei allen qualitativen Vorzügen

mäßige Preise!

Deutschland- Nähmaschinen

nd rstklassiges deutsches Fabrikat und haben sich seit Jahren für Familien­ebra sch wie Gewerbebetrieb vorzüglich bewährt. Lieferbar in allen Systemen und ca. 90 verschiedenen Modellen und Ausstattungen.

Teutonia- Prima- Pneumatiks

Me beste und haltbarste Radbereifung dieser Preislage, sowie eine Menge sonstiger ewalter Pneumatik- Marken mit weitgehendsten Garantien bietet obenstehender Katalog in größter Auswahl.

ube den enthält der Katalog ein großes, sorgfältig zusammengestelltes Sortiment in llen möglichen Fahrrad- Zubehörteilen, Radfahrer- Bedarfsartikeln, Automobil­Material, Waffen, Munition und Jagdgerätschaften, ferner Uhren, Gold- und Gilbeewaren, photographischen Apparaten nebst allen Bedarfsartikeln für die Amateurphotographie, Reise- und Sportausrüstungen, Lede' waren, feineren Stahlwaren, Spielsachen, Musikinstrumenten aller Art, insbesondere Astaphon- Sprechapparate, sowie Schallplatten der rühmlichst bekannten Marken ,, Aste" und ,, Teutonia".

Crio

außer

-Reid

Preislist ns Hartma Eisena

sfähigstes S der Brand

Einfa

August Stukenbrok, Einbeck.

Revolverschüsse ab. Zwei Abgeordnete eilten mit ihren Revolvern auf Kovacs zu. Da dieser aber inzwischen oni Polizisten überwältigt worden war, feuerten sie Zipich um die Polizeimannschaften nicht zu treffen. Meh ere Abgeordnete bearbeiteten Kovacs mit den Fäusten 1. nd Füßen. Kovacs gab darauf zwei Schüsse auf sich 1.bab und brach sofort zusammen; aus seiner Schläfe Blut.

Eteta

Präsident Tisz a hatte sich während des Attent= is erhoben und Kaltblütigkeit bewahrt. Er sagte in ller Ruhe: Die Sigung dauert fort. Es iſt unerläß­ich, die Sitzung mit Kaltblütigkeit fortzusetzen. Ich be= terwe auore die Tat eines unglücklichen Wahnsinnigen. Er e große at sich den irdischen Richtern entzogen, indem er sich blierte leibi gerichtet hat!"

г..

en.

Kovacs ist lebensgefährlich verletzt zum Hospi= Norbantal erbracht worden. ön möbl

en

Um 1 Uhr mittags wurde der Abgeordnete Ko= as von Professor Herczel operiert. Kovacs tam nach ber Operation wieder zu Bewußtsein und bat die Aerzte mehrere Male mit schwacher Stimme Justh und Battia­Gani an sein Lager zu rufen. Professor Herczel hat er­art daß der Kranke, falls er mit dem Leben davon= Katfer women sollte, wozu aber wenig Aussicht vorhanden ei, das Augenlicht verlieren werde. Als Kovacs das Sat Beruftsein wiedererlangt hatte, richtete er an die Aerzte 1. Zie Frage, ob Präsident Tisza am Leben sei. Auf die eja nende Antwort äußerte er seine Zufriedenheit da= hne Büber, daß seine Kugel niemand getötet habe.

61 Bim

Igaffe 50 Weftanlas

Edi

1.3

Romfor

en, mit

Unter Feinden.

Roman von Karl Mattbias.

( Nachdruck verboten.)

Dabet blieb es. Desiree wurde reichlich mit Geld persen und mit allem ausgerüstet, was für die halb­Golf vinterliche Reise notwendig war. Der 5. November, bl. Brag der Abfahrt, brachte sehr ungünstiges, stürmi­mante Better, so daß die Fahrt an und für sich schon

jefarvoll war. Aber Desiree war nicht von ihrem Ent­erted blue abzubringen. Gegen die Tante war sie ganz en Liebe und Zärtlichkeit, und voll Trauer, wenn diese 1. Gramen vergoß. An Waldemar hatte sie einen über­bl. Bartlichen Brief geschrieben, der aber über die Reise Balltorchweigen bewahrte.

Gut

Nachdem Frau von Tarandal auch die Paßange= egenheit, die sich verzögerte, in's Gleiche gebracht hatte,

1. Zings Defiree auf das Schiff.

en.

हे

tm zehr Uhr morgens lichtete die Esperance" die Inter. Bei heftig wehendem Nordwinde verließ sie den afen. Bald war der weiße Rumpf des Schiffes den lugin der zurückbleibenden Nataly entschwunden. Wei­en warf sie sich in ihren Wagen und ließ sich nach em Gut zurückfahren.

Esperance" heißt das Schiff," schluchzte sie. Es rägt meine ganze Hoffnung auf ein glückliches Alter it ich fort. Desiree, wenn Du mir verloren gingest, hmirde verzweifeln! Und Waldemar? Ich wage gar den Nataly's tannte keine Grenzen. Ste ihlt sich so verlassen und elend, daß sie in dem ein­met Luefwarden nicht länger bleiben konnte und ach Brüssel überzusiedln beschloß.

botol

ein

Delprod

b. 80-4

Ste ela

Der Kummen zu denken!"

Das Schiff führte eine Menge Passagiere. Trotz Cauhen Jahreszeit waren die meisten Kabinen elegt. Der Hauptteil der Gesellschaft bestand aus fran­

er

nferetoffen en Offizieren, welche dasselbe Ziel hatten, wie De­

Selten

Name:

Stand:

Wohnort:

An die Deutschland- Fahrradwerke

Nächste Poststation:

Provinz:

August Stukenbrok, Einbeck

Größtes Fahrradhaus Deutschlands.

Hiermit ersuche ich Sie um kostenfreie Zusendung ihrer neuesten illustrierten Preisliste, Ausgabe A, mit billigsten Preisen über ,, Deutschland"- Fahrräder und Nähmaschinen, sowie über alle Radfahrer Bedarfs­und Sport Artikel, Waffen, photographische Apparate, Uhren, Gold- und Silberwaren, Musikinstrumente aller Art, insbesondere Sprechmaschinen und Schallplatten, Reiseausrüstungen, Spielwaren usw.

Datum:

Adresse bitte recht deutlich ausfüllen.

handlungen pflegen werde, die sich sowohl auf bestehende Verträge wie auch auf fünftige Abmachungen mit der deutschen Regierung erstrecken. Es wird darauf hingewiesen, daß der Zar der Bulgaren" Staatsver= träge allein ohne ministerielle Hilfe abschließen kann, wie er auch in den Konferenzen persönlich und nicht durch Staatsmänner verhandelt.

*

Das Großherzogliche Hoflager ist nach Jagdschloß Wolfsgarten verlegt worden. Die Großher­30gliche Familie ist gestern gegen Abend nach Wolfs=

garten übergesiedelt.

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreis 20 pfg.

e 44 mm breite Inseratenzeile.- Die mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. xtrabetlagen werden nach Gewicht und Größe rechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs­les( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bei furs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei.

Telephon Nr.: 362. 24. Jahrg.

Die Kreisämter Bingen und Alzey sind zur nit den amtlichen Ermittelungen und der Beweis­ng betreffend Protest gegen die Wahl des Reichs­geordneten Dr. Becker( wild) beschäftigt. Ein er vorliegenden Protestfälle, die nach Ansicht der rüfungskommission des Reichstages den Verdacht rafbaren Handlungen in sich schließen, ist von en Justizministerium den zuständigen Amtsgerich r Aufklärung und zu eventuellen eidlichen Zeugen­mungen überwiesen worden. Brieflichen Nachrich­is Berlin zufolge, hat das Bureau des Reichs= die hessische Regierung um Beschleunigung des elungsverfahrens betr. die angefochtene Reichstags= in Alzey- Bingen ersucht, damit die Entscheidung ie Gültigkeit der Wahl sofort nach Wiederzusam­tt des Reichstages( Ende November) getroffen 1 könne. Eine eventuelle Neuwahl könne nach ezzigen Stande des Wahlprüfungsverfahrens vor Januar oder anfangs Februar 1913 nicht statt­

Zum neuen deutschen Gesandten in Athen anette des als Nachfolger des Botschafters v. Mar= schall nach Konstantinopel versetzten Freiherrn v. Wan­genheim ist der seitherige Gesandte in Teheran, Graf Quadt, ernannt worden. Graf Quadt bekleidete den Gesandtschaftsposten in Teheran seit Anfang 1908.

Eine Vereinfachung des Heereser= gänzungs- Geschäfts, die schon seit Jahren er­wogen und auch verschiedentlich bereits praktisch ange­wendet worden ist, soll im nächsten Jahre durchgeführt werden. Die Wehrpflichtigen sollen nämlich in Zukunft nur einmal vorgestellt und untersucht werden; die dop­pelte Untersuchung vor der Ersatz- und Oberersatzkom­mission wird in Fortfall lommen. Die endgültige Ent­scheidung über die Diensttauglichkeit wird sofort getrof­fen. Dem Reichstage wird wahrscheinlich im Herbst eine diesbezügliche Novelle zum Reichsmilitärgesetz zu gehen.

*

Das Ergebnis der Landtagswah len in Gotha ist: 6 Mandate der rechtsstehenden Parteien, 8 Sozialdemokraten und 5 Liberale.

Die

Der Finanzausschuß der Zweiten hess. Kam­mer setzte gestern morgen die Beratungen der Beam­tenbesoldungsreform mit den Vertretern der Regierung fort. Es wurde eine Einigung über den Wohnungsgeldzuschuß erzielt. Weiter hat der Ausschuß der von der Regierung vorgeschlagenen prozentualen Ge­haltsaufbesserung zugestimmt, zunächst jedoch nur für das Jahr 1912. Dagegen lehnt der Ausschuß die von der Regierung in Ansatz gebrachte 5prozentige Steuerrechtsstehenden Parteien gewinnen ein Mandat, die Li­erhöhung ab. Man hofft durch Erschließung neuer Deck­ungsmittel eine positive finanzielle Grundlage für die zur Durchführung der organischen Besoldungsreform er­orderlichen 300 000 Mark zu gewinnen. Der 15proz. Erhöhung der Lehrergehälter steht der Ausschuß sym pathisch gegenüber. Die Annahme, daß 4 Millionen Mark zur Reform der Beamtenbesoldung erforderlich seien, ist somit unrichtig. Eine Verständigung über die Aufbringung der Deckungsmittel wurde noch nicht er= zielt.

siree. Betere waren Offiziere der Infanterie, welche mit ihren Trupps die belgische Grenze überschritten hat= ten und dann entwaffnet worden waren. Ihnen war das Wort abgenommen worden, Belgien nicht zu ver= lassen, sie taten es dennoch, um ihren Degen dem Va­terlande wieder zur Verfügung zu stellen. Aber es wa­ren unter den Reisenden auch jene todesmutigen Reiter, welche bei Sedan, unter Anführung des Generals Gallifet die schneidige Attacke gegen die preußischen Truppen gemacht und sich glücklich durchgeschlagen hat­ten, unter ihnen der persönliche Adjutant des Marschalls Wimpffen, Graf d'Alincourt.

Dieser hielt sich ein wenig abseits von den stets schwazenden, prahlenden und streitenden Kameraden; hauptsächlich von denen, welche mit falschen Pässen auf das Schiff gekommen waren und es mit ihrem Ehren­wort nicht genar genommen hatten. Er schien mehr Interesse für die stets einsam und traurig dasigende Desiree zu empfinden.

Der Zufall führte eine Bekanntschaft herbet. Der unfreundliche Nordost hatte dem Mädchen den Hut­schleier entrissen, Graf d'Alincourt erhaschte ihn, bevor er in's Meer geweht wurde. Während Desiree den Flüchtling befestigte, nahm er an ihrer Seite Plazz. Durch geschickte Fragen hatte er bald thren Kummer erfahren.

Sie wollen Ihren Vater suchen, mein gnädiges Fräulein?" sprach er nachdenklich. Das ist in der jezigen Kriegsperiode ein höchst gefährliches Unterneh= men. Haben Sie auch die Möglichkeit erwogen, daß Ihr Vater als guter Patriot Kriegsdienste genommen haben kann und vielleicht jetzt schon dem Feinde gegen­übersteht?"

Desiree erschrak, der Gedanke war ihr in der Tat bisher nicht gekommen.

Mein Vater ist ein Vierziger, Herr Graf," fagte fte, fich gegen die Idee webrend, er ist fern von allen

beralen verlieren zwei, die Sozialdemokraten gewinnen eins.

* Eine freie fonservative Vereinig ung für den Westen hat sich in Düsseldorf gebildet. Die Versammlung, die Regierungs- und Medizinalrat Dr. Bornträger leitete, war von zirka 40 Herren be­sucht, welche ihren Beitritt erklärten. Die Sagungen ge­ben im allgemeinen den konservativen Parteigedanken wieder, betonen jedoch auch, daß sie einem gesunden Fortschritt nicht abhold wären.

exzentrischen Anwandlungen, obgleich die Vorfälle bet Sedan, der Tod meines Bruders

Das Rachegelüft, dem Sohn bei seinem Feinde Vergeltung zu schaffer, kann auch das friedfertigste Ge­müt zu Ausschreitungen führen. Freilich spricht dage= gen, daß Ihr Papa Rücksicht nehmen mußte, auf seine schöne, liebenswürdige Tochter, die er seines Schutzes nicht berauben darf."

Dieses Bedenken hat Papa jedenfalls nicht gehabt, bemerkte Desiree traurig. Wir beide schieden nicht als gute Freunde. Papa zürnte mir, und darum reiste ec nach Südfrankreich."

,, Dann allerdings werden Sie gut tun, in den Bu reaur zu Tours, Le Mans und Bourges nachzufszichen und hierauf erst nach dem Süden zu gehen."

Desiree sah die Möglichkeit ein und diese vergrö ßerte nur ihre Angst. Als der Dampfer in den Kanal einlief, erlahmte ihre Widerstandskraft, und die See­frankheit ergriff sie mit Heftigkeit.

Die Esperance" passierte die bretagnische Küste, der Wind flaute ab, die See wurde ruhiger, und die franken Passagiere ließen sich wieder auf Deck sehen. Graf d'Alincourt hatte sich unausgesetzt nach dem Be finden Desiree's erkundigt, da er für sie ein lebhaftes Interesse fühlte. Er begrüßte Desiree mit aufrichtiger Freude, als sie ihre Kabine verlassen hatte.

Trotzdem das Wetter noch immer falt und von et= sigen Regenböen verschlimmert war, blieben sie doch beide auf Deck und suchten einen warmen Platz über der regelmäßig arbeitenden Maschine. Bald war ihre Unterhaltung in vollem Gange.

Die Ereignisse von Sedan bildeten dabei den Haupt­stoff des Gespräches. Die Eindrücke waren bei Desiree noch immer sehr lebhaft, schien ihr doch der Aufenthalt in Bazeilles nur als eine Fortseßung jener Tage.

( Fortiebung folgt.).

**. A k