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Authabou

Erschöpfung stirbt, h Menschenleben gezog irkt den Wiederaufbau

daß es Kaum eine innere Krankheit gibt, die nicht letzten Endes auf mangelnde Be­schaffenheit des Blutes zurückzuführen wäre.

t schon dadurch das Auf den gewaltigen Gebieten der Stoffwechsel-, Bakterien-,

en sterben bei noch a schöpfung!

Nierven-, Verdauungs-, Fieber- und Erkältungskrankheiten usw., und vom Zahnkrampf des kleinen Kindes bis zur Aderverkalkung des Greises ist schlechte Beschaffenheit

fähigkeit des Blutes, Achten Sie auf! des Blutes die letzte Ursache aller Er­

ge aufzunehmen und erkrankungen ge­

en korrigiert werden! hurt aber, wenn es

irlichen Erschöpfung

vorzeitig auftritt,

krankungen. Zu den Symptomen der Blut­

Ihr erstes graues Haar

sein, wenn Sie fühl, Erregbarkeit, Mattigkeit, Energiemangel, Kopfweh,

sorgen!

Durchschnittszeit hinan gert werden kann. Ja h, wir kennen sogar de

genau so sicher, wie Verdauungsstörung, Appetitlosigkeit, Angst­Fickenschmerz, Schlaflosigkeit, Nachtschweiß, kalte Füße, Blut­andrang, Leber-, Nieren-, Gallenbeschwerden usw., und wie Hämorrhoiden, Beinschäden, Hautunreinigkeiten, Rheumatismus, Gicht, Zuckerharn und Neigung zu Katarrhen. Denn das erste graue Haar ist der erste Beweis für die Unfähigkeit Ihres Elutes, das Material zur Farbstoffbildung in genügender Menge abzugeben, ist also ein Schwächezustand oder Alterssymptom!

diesem Ziele. Die Gesundes Blut enthält in richtiger Mischung alle die Stoffe,

willkommene Wegweise

stellen den Kern desse

deren es bedarf, um

als Schützer und Ernährer

m Laufe der Zeiten in Gesundes und Krankes Blut, seinen hohen Aufgaben erkannt hat. Wir wissen des Körpers zu genügen. Krankes Blut ist entmischtes Blut.

er Saft

Es kann seinen Obliegenheiten nicht, oder nur mangel­haft entsprechen, weil es durch falsche chemische Zusammensetzung oder auch durch das Fehlen wichtiger Bestandteile gehindert wird, den Körper

und Schädigungen

nerfüllt lassen, so wi mit Sauerstoff und Nahrung zu durchdringen, seine od unvermeidlich. En Mballprodukte auszuscheiden er seine Aufgaben durch eindringende Feinde erfolgreich abzuwehren. ft, so zeigen sich Kra Ein besonders häufiges Merkmal entmischten Blutes gradem Verhältnis ist sein hoher Gehalt an verdickender und ver­ormalen Beschaffenheitender Harnsäure, bei gleichzeitigem Mangel an Il pulsieren, aber aud lebenswichtigen Mineralstoffen und Blutsalzen. Diese zur Qual machen kam Erkenntnis ist nicht neu. Schon unsern Vätern hat man Eisenpräparate und

Wissenschaft b

heit. Dedeutung des Eine alte Erkenntnis. Kalkwasser usw.

für unsere G

ver­

ordnet und durch so­

daß der Begriff Bl genannte Blutreinigungsmittel" aufzuhelfen gesucht. beschränkte Zahl von Lier Erfolg enttäuschte aber. Denn abgesehen davon, erne Medizin nur dhß Eisen und Kalk nicht die einzigen Stoffe sind, heutiger Zeit jeder An dle in entmischtem Blute zu fehlen pflegen, wirkten

цег, лотшес treue Werbe­

as muß im Konsumen

ont werden: tein Fabrikat,

Scetswürdigkeit

Bitte hier abtrennen!

ürlü Feiernden auf hiesiger Zeche aufmerksam zu ma­hen uns selbst würde es viel lieber sein, wenn wir für willfürliches Feiern feine Strafe zu verhängen brauch­

jen.

Diese Antwort der Zechenverwaltung auf die An­chuldigungen des Abg. Sachse weist auf einen recht

M

diese Präparate oft schädlich auf Zähne und Verdauung und wurden zudem meist gar nicht assimiliert, d. h. sie gingen ab, ohne vom Blute verwertet zu sein. Die Blutreinigungs­mittel aber waren Abführmittel, griffen also die eigentliche Krankheit nur indirekt an, indem

Das Problem gelöst! sie das Symptom, die Verstopfung, bekämpften. Heute ist auch dieses wichtige Problem gelöst und damit jedermann die Möglichkeit gegeben, sich eine korrekte Blutmischung, mit anderen Worten:

dauernde Gesundheit und langes Leben

zu sichern. Ein tausendfach erprobtes und sicheres Mittel zu diesem Erfolg ist Dr. med. H. Schröders berühmtes ,, Renascin", ein Präparat, das in kleinen, angenehm schmeckenden Tabletten in den Handel kommt und laut Analyse angesehenster Che­miker in leicht aufnehmbarer Form alle diejenigen Mineralsalze enthält, die das Blut bereichern und zu normaler Aktion befähigen. Wir könnten Sie zur Beglaubigung dieser Versicherung einfach auf die Tatsache hinweisen, daß laut urkundlicher Ermittelung eines königl. preußischen Notars( beachten Sie die Rückseite!) bis zum 19. 12. 1911, 9188 Atteste von

9188 Atteste! Professoren, Aerzten, Geistlichen, Beamten, Kaufleuten, Landwirten,

Lehrern usw. unaufgefordert in unsere

Hände gelangten, die übereinstimmend ,, Renascin"

die ständigen glänzenden Wirkungen des

bei verschiedensten Krankheiten und Schwächezuständen bezeugen.

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5- Pfennig­

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Renascin Dr. med. H. Schröder

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G. m. b. H.

Berlin 35.

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stehenden Befugnis, die Leute zu bestrafen, Gebrauch machen, denn die Bekämpfung dieser Unsitte liegt nicht nur im Interesse der Zechenbesitzer, sondern namentlich auch im Interesse der Arbeiterfamilien und der arbeits­willigen Kameraden in der Grube, die durch das un­erwartete Wegbleiben unter Umständen sogar ernster

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Tageblatt) 1zeigenpreis 20 pig.

- Die

ireite Inseratenzeile. Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- en werden nach Gewicht und Größe : kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs­

bei gerichtlicher Beitreibung oder bei all. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. er Gießener Verlagsbruckerci.

on Nr.: 362. 24. Jahrg.

ch keine rechtlichen, sondern nur noch che auf Kommissionsvertretung haben tionsverzeichnis des neuen Reichstages hn Namen auf: Konservative, Reichs= iche Vereinigung, Reformpartei, Zen­B- Lothringer, Welfen, Dänen, Bauern erale, Fortschrittliche Volkspartei, So­Benn nicht alles täuscht, wird in der ung der Antrag angenommen und al der Reichspartei als Fraktion be=

Die sich seit einem Jahre hinzieh­erbürgermeisterkrise steht nun unmittel­ing. Der Oberbürgermeister Kirschner igen Wochen eingereichtes Abschiedsge­teuern. Zu seinem Nachfolger ist von er Berliner Stadtverordnetenversamm­trigen Fraktionssizungen mit jere Staatssekretär des Reichsschazzam­f Wermuth, ausersehen. Wermuth eten entsprechen. Damit erübrigen sich en, die an eine Kandidatur Wermuths furter Oberbürgermeisterposten ge­

großer

17. Mai. Der deutsche Botschafter in Frhr. v. Marschall, ist heute morgen Noch im Laufe des Vormittags stat­) skanzler einen Besuch ab. Es wird 3 Frhr. v. Marschall für den Lon­Doner Botschafterposten in Betracht kommt, es fragt sich nur, ob er nicht zunächst eine Spezialmission_er­hält, ähnlich wie Lord Haldane sie für englische Seite zu erfüllen hatte, in London den Faden der deutsch= englischen Verhandlungen neu anzuknüpfen und fort= zuspinnen.

Berlin, 7. Mai. Aus Tanger wird gemel­

gleichfommt. bellogenswerten Uebelſtand im Bergbau hin. Das will Gefährdung an Gesundheit und Leben ausgesetzt sind. det: Die der deutschen Firma Rensch) ha u ſe n

eal eines Haus chokolade stellt mmenheit dar, en wird Verkauf nna Sellbeim,

Se 38.

verdoppelt! 31,-

gon von 10 000 kg

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nasmehl ,, Sternmarke"

it Gehaltsangabe und

ürliche Feiern der Bergleute nach Festlichkeiten, Feier­md Lohntagen ist, wie aus vorstehenden Auslassungen hervorgeht, auf einzelnen Zechen schon zu einer wahren Ralernität geworden, unter der in der Kohlenindustrie, pie in feiner anderen Industrie, sowohl Arbeitgeber wie Urbaitnehmer zu leiden haben. Der sozialdemokratische Abgeordnete hat es unterlassen, bei den Angaben über Die von den Zechenverwaltungen verhängten Strafen zu bemarlen, daß ein großer Teil der Strafen, auf einer Bedte jogar mehr als vier Fünftel der Gesammtsumme Seine wegen willkürlichen Feierns einbehalten wurde. Ausführungen hätten sonst wahrscheinlich das Gegenteil Der beabsichtigten Wirkung erzielt. Welche Summen den verloren Berleuten durch das unentschuldigte Feiern gehen, fann man nach den oben erwähnten Angaben, porta allein auf einer Zeche 96 783 Schichten ohne Unter Erlaubnis gefeiert wurden, ungefähr errechnen.

Unter Feinden.

Roman von Karl Matthias. ( Nachdruck verboten.)

Ben er das Zimmer verließ, legte er den Fin­gen auf den Mund und deutete auf den Kranken, zum Beithen, daß sie ihn nicht sprechen lassen sollte. Walde­ma tam gar nicht in Versuchung, die ärztliche Vor­schrift zu brechen, ihm genügte, der Musik ihrer Rede zu laufchet.

Nach drei Tagen tam Bourlier's Brief aus Se­dan. Er ersuchte die Frauen, sogleich zu ihm zu kom­men. Tante Nataly legte dieses Schreiben ihrer Nichte von Aber Desiree hatte statt der Einwilligung nur ein Roofschütteln. Schon machte sich Frau von Tarandal, den Zorn thres Bruders fürchtend, damit vertraut, al­

ken geliefert und ist Tein nach Sedan zu fahren, als dieser selbst unerwartet lichen Veukaufsstellen anam und, von Laurence geführt, in das Zimmer der

natfabriken

rlin W. 35.

e wird gewarnt!

( Inh. Gebr. Röver

nstalten

estellte.

Damen eintrat.

Bourlier sah elend aus. Seine Züge waren ver­grant, sein dunkles, noch volles Haupthaar wie mit Fruft bestreut. Aber seine Haltung war aufrecht und Stoll. Er setzte dem Unglück starren Mannesmut ent­

geggen.

Schließe die Tür, Laurence," sagte er grimmig, nadem er seine Schwester flüchtig begrüßt hatte. Nemand von den Prussiens, die mein Haus wider­redlich in Besitz genommen haben, soll sagen, er habe mia gesehen. Halte draußen Wache, laß niemand au uns!"

Der Gärtner tat nach seinem Befehl, und Bourlier lie fich schwerfällig auf einen Sefsel niedersinken.

Wo ist Desiree?" fragte er, mißtrauisch um sich bltaend. Ich will nicht hoffen, daß sie allein im Hause Garten umberschweift."

Beruhige Dich, Deine Tochter wird gleich zur Stelle fein," entgegnete die Dame in tödlicher Verlegen­

Politische Rundschau.

Deutschland.

* Berlin, 6. Mai. Der Reichskanzler begibt sich Ende der Woche nach Karlsruhe, wo er dem Kai­ser Vortrag über schwebende wichtige Fragen halten wird.

* Berlin. Der Staatssekretär von Tirpitz gab bekannt, daß es in der Absicht der Marineverwaltung liege, die Zahl der deutschen Unterseeboote auf 72 Boote mit großer Seeausdauer zu bringen.

Graf Posadowsky hat vor wenigen Tagen beantragt, daß die nicht durch mindestens 15 Mitglie­der und Hospitanten im Parlament vertretenen Parteien nicht mehr als Fraktionen anerkannt werden, infolge dessen auch über die Geschäfte des Hauses nichts mehr

heit. Du bist selbst hergekommen? Ich war im Be­griff, nach der Stadt zu fahren."

Nun, und Desiree? Was hältst Du hinter( m Berge? Was verbirgst Du mir? Du willst allein to men, das Mädchen schußlos hier zurücklassen? O mein Gott!" rief er plößlich in verändertem Tone, ich ahne Desiree ist tot!"

-

" Nein, nein, um Gotteswillen, wie kommst Du auf diesen Gedanken," wehrte die Schwester. Sie ist ge= sund und glücklicher als je."

Ich will sie sehen, und dann fort von hier!" " Das ist nicht so leicht," wandte Nataly angstbe­bend ein, ,, habe doch ein wenig Geduld, Iteber Jean, laß mich Dir erklären, weshalb wir nicht sofort Dei= nem Befehle folgten. Es ist wie Gottes Fügung. Hier in diesem Hause befindet sich ein Mann, der als Ver­wundeter hergekommen. Ein unglücklicher Zufall führte Desiree mit ihm zusammen, und nun nun will sie ihn nicht verlossen."

-

" Waldemar Tyrolt!" fuhr der Hausherr wild auf. " Derselbe," antwortete Nataly tonlos.

Tyrolt, und meine Tochter ist bei ihm, dem Mör­der meines Sohnes? Sie pflegt ihn, und er wird ge­nesen unter ihrer Hand, während ihr Bruder ungerächt in der Erde liegt, schmählich umgebracht von dem Schur­ken, den ich mit Wohltaten überhäufte!"

Aber Jean, Du tust ihm Unrecht, schmähe den Unglücklichen nicht."

Schweige! Du littest es, daß Desiree zu ihm ging, zu ihm, den sie hassen, verabscheuen sollte! Schande Dir, verächtliches Weib! Aber ich will der Schmach ein Ende machen. Mit meinen Fäusten will ich die Liebes­tolle von seinem Bette reißen und ihn würgen, wie er meinen Sohn gewürgt hat."

,, Du bist von Sinnen," sprach Frau von Tarandal, welche gegenüber der ungerechten Wut ihres Bruders thre ganze Kaltblütigkeit wiedergefunden hatte. So

gehörende große Ansiedelung bei El Ksar im Nordwe­sten Maroffos soll von 16 Reitern der in der Nähe lagernden und von französischen Offizieren be­fehligten Truppen überfallen und in Brand gesteckt worden sein. 20 Feldarbeiter der Firma wurden hierbei gefangen genommen. Herr Renschhau­sen, der z. 3t. in Nieder- Lößnitz bei Dresden weilt, hat bisher noch keine Nachricht von dem Ueberfall er­halten und glaubt, daß die Meldung jedenfalls über­trieben sei. Der deutsche Gesandte hat bei der fran­zösischen Gesandtschaft sofort energische Vorstellungen er­hoben. Die französischen Behörden haben daraufhin die sofortige Untersuchung des Vorfalles zugesagt. Der Vor­fall stellt einen der zahlreichen Fälle systematischer Be­lästigungen deutscher Schutzgenossen zum Schaden deut­scher Interessen dar.

lange Du nicht Vernunft annimmst, führe ich Dich nicht zu dem Kranken und nicht zu Deiner Tochter. Was Du gegen Tyrolt vorbringst, sind unwahrheiten. Ich kenne den unseligen Konflikt zwischen ihm und Olivier ganz genau. Den Mann trifft keine Schuld, im Gegen­tell, er wurde heimtückisch von Olivier angefallen und zu Tode verwundet. Tyrolt's Hand ist rein von Deines Sohnes Blut."

" Lug und Trug! Ich glaube dem Zeugnis feines Prussiens. Nicht einen Augenblick dürfen sie länger zusammenbleiben. Führe mich zu ihr!"

" Versprichst Du mir, ganz ruhig zu sein?" " Ich werde mich bezwingen, auch ohne dieses Ver­sprechen. Ich denke nicht daran, den Barbaren Gelegen­heit zu geben, mich bei Seite zu bringen."

Das ist vernünftig. Aber noch eins höre. Ich fürchte, Desiree wird Dir Widerstand leisten."

Meine Tochter, mir? O, glaube es nicht. Aber würde sie es wagen, ich wüßte sie zu zwingen." ,, Keine Gewalt, Jean. Bedenke das Aufsehen. Be­denke auch die Aufregung des Verwundeten. Man wür= de ihm zur Seite stehen, Desiree schüßen

H

Ich bedenke alles. Ich werde meine Tochter durch Güte zum Gehorsam bringen. Aber komm nun, ich er­trage das Zögern nicht länger."

Er hatte seine Worte fast zu einem Flüstern herab­gedämpft und schien äußerlich ganz ruhig. Nur aus sei­nen Augen sprühte die unheimliche Glut des Fanatis­mus, der Rachsucht, der Tücke. Frau von Tarandal streifte seine Züge mit furchtsamem Blick. Bourlier sah schrecklich aus. Das Gesicht war erdfahl, dunkle Ringe zogen sich um die Augen; die Lippen schienen blau, als ob sie in Frost erstarrt seien. Frau von Tarandal seufzte tief; eine Schwäche kam über sie; sie hätte vor Schmerz aufschreien und den Tränen freien Lauf lassen mögen. Aber sie bezwang sich. Langsam öffnete sie die Tür.

Cortsegung folgt.)