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len aus dem Archiv des serbischen Kriegsministeriums wichtige Geheimakten, darunter der Mobilisierungsplan der serbischen Armee gestohlen und an eine fremde Macht verkauft worden sein. Die Sache wird sehr ge­heim gehalten.

Spanien.

* Madrid, 30. Mai. Heute fand eine Unter= redung zwischen dem Minister des Aeußeren und dem

*

Aus aller Welt.

Anläßlich der 500jährigen Hohenzol­lern- Jubiläumsfeier in Brandenburg besichtigte der Kaiser auch das Modell zum Freilicht­museum Das deutsche Dorf", das am Görden= see bei Brandenburg errichtet werden soll. Der Kaiser hob dabei u. a. hervor, daß es wünschenswert sei, daß der deutsche Bauer wieder zu der guten alten Bauweise

doch darauf aufmerksam gemacht, daß der Zirkus May kommt!

wollte, erhiel einem Flobe helm Kramer Bruder aus pf. Das Gefd Ohr wieder

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n Gießen. Gestern wurde ein Einbrecher, der eben dabei war, in einem hiesigen Pfandgeschäft eine Uhr zu versetzen, verhaftet. Man fand bei ihm noch mehrere Uhren, Uhrketten usw., die von seinem straf­baren Handwerk herrühren.

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** Der Hess. Hauptverein der Gustav Adolf Stiftung wird seine 68. Jahresversammlung reitungen zu dem Feste sind in vollem Gange.

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englischen Botschafter statt, um die Frage der Inter- der Väter zurückkehre und bodenständig baue, anstatt 25. und 26. Juni in Laubach abhalten. Die Vorbe et werden. 2

nationalisierung Tangers zu behandeln. Da diese als sehr verwickelt betrachtet wird, rechnet man mit einer langen Dauer dieses Teiles der Unterhand= lungen über Marokko.

Amerika.

* Bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen neigt sich das Zünglein an der Wage immer stärker auf ge= die Seite Roosevelts. Wie aus New- York meldet wird, errang Roosevelt in New- Jersey den glän­zendsten Sieg des Wahlfeldzuges. Das Wahlergebnis liegt zwar noch unvollständig vor, doch ergibt sich be­reits jetzt, daß Roosevelt in allen 28 Wahlbezirken sieg­reich war. Der demokratische Kandidat Wilson scheint alle übrigen demokratischen Kandidaten zu schlagen; er wird von 28 demokratischen Delegierten die Stimmen von 24 erhalten.

sich Häuser mit unpassenden modernen Fassaden zu lei­sten und dadurch das schönste Dorfbild zu verschandeln. * Dechant v. Mahling- Dessau ist zum Weih­bischof in Paderborn designiert.

):( Heidelberg. Hier wurde der Student Hilmar Arjes von dem übelbeleumundeten Steinhauer Beutel aus Eberbach ermordet.

** Die Zigeuner Ebender, die bei Fulda den Förster Romanus erschossen haben, sind bei Ru= 3olstadt gesehen worden. Die Gendarmerie hat die Verfolgung aufgenommen und die Garnison ist alarmiert

worden.

*

Halle a. S. In Sangerhausen haben nach heftigen Auseinandersetzungen mit dem ersten Bürger

komme.

ihre meister Knobloch sämtliche unbesoldete Stadträte Magistratsämter niedergelegt. Sie warfen dem Bürgermeister vor, er habe sich beim Kriegsminister nicht * Norfolk, 30. Mai. Das deutsche Gegenügend bemüht, daß Sangerhausen eine Garnison be­genügend bemüht, daß Sangerhausen eine Garnison be­Ichwader und die vier begleitenden amerikanischen Torpedobootszerstörer sind vor Sunhaven vor Anker gegangen. Dort soll das Eintreffen eines größeren ame= rifanischen Begleitgeschwaders aus Hamptonroads ab­gewartet werden.

Deutscher Lebrertag.

Die in Berlin vom 27.- 29. Mai abgehaltene Leh­rerversammlung war von weit über 8000 Teilnehmern besucht. Darunter befanden sich die Vertreter zahlreicher

staatlicher und städtischer Behörden und die Deputierten vieler Auslandsvereine. Die preußische Unterrichtsver= waltung wurde durch den Kultusminister selbst vertre­ten und begrüßt. Die Verhandlungen der 1. Haupt= versammlung leitete der Vorsitzende, Lehrer Röhl- Ber­lin, mit einer programmatischen Erklärung über Zweck und Ziele des Deutschen Lehrervereins ein, wobei die in Broschüren, Zeitungen, Parlamenten und Syno­den gegen den Verein erhobenen Angriffe bestimmt zu­rückwies. Dann sprach Oberlehrer Dr. Weber- München über Die Arbeitsschule". Durch sie soll der extreme In­tellektualismus überwunden und das Interesse des Kin­

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* München, 30. Mai. In dem Dorfe Au bei Bad Tölzz brach in der Kirche während des Gottes­dienstes auf dem Hochaltar Feuer aus, das rasch um

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o Bad Nauheim. Bei einem Ladeneinbruch wurden Kleidungsstücke im Gesamtwerte von 2442 Mt. entwendet. Als Täter kommt der 20 Jahre alte Kauf­mann August Weiß aus Lorbach in Betracht.

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Gastwirt Heng so unglücklich von einem Geschoß ins Auge getroffen, daß dessen Sehkraft verloren ging.

o Friedberg. Beim Bolzenwerfen wurde der fält ein Gesell

o Schlig. Die Festtage brachten unserer Stadt in diesem Jahre den Besuch der in Frankfurt lebenden Schlitzer. Schon einmal vor zwei Jahren besuchten die dort vereinigten Schlitzer ihre alte Heimat. Verschiedene Ausflüge, ein Ball und andere Vergnügungen hatte man arrangiert.

waren

s Darmstadt. Der nationale Kongreß der deutschen Vereinigung für Säuglings­schutz findet Ende September in Darmstadt statt. Die letzten Tagungen( Berlin, München, Dresden) bon 2-300 Aerzten und sonstigen Interessenten besucht. Als Kongreßort ist für dieses Jahr Darmstadt gewählt worden, da die Säuglingsfürsorge in Hessen, insbeson dere soweit die Landgemeinden in Betracht kommen, Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge ist.

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sich griff und bald der ganze Altar in Flammen stand. vorbildlich geregelt und Darmstadt der Sitz der Großh. Mittel zu

Eine schwere Panik brach aus. 8 Personen wurden sehr schwer verletzt, ein Kind erdrückt, 14 Personen, meist Frauen, leicht verwundet.

Leipzig. Die Millionenerbschaft des Sol­daten Henker zerrinnt genau wie der Juwelenschatz des Pastors Liebe allmählich in nichts. Nach einer anderen

Meldung bekommt jeder der beteiligten Erben einen An­

teil von 100 000 Mark.

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New York, 30. Mai. Der am Typhus er­frankte Wilbur Wright ist am Donnerstag in Dayton gestorben. Er war der erste, der mit einem Apparat, schwerer als die Luft, geflogen ist.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 1. Juni 1912.

' n Gießen. Die Enteignung von Gelände, das

hat

s Darmstadt. Wie der Internationale Bund der landwirtschaftlichen Genossenschaften mitteilt, nunmehr der Zentralverband der japanischen Ge nossenschaften" mit dem Sitze zu Tokio, dem von den 3663 Genossenschaften Japans etwa 4500 Genossen Tchaften angehören, seinen Beitritt zum Internationalen Bund erklärt. Außerdem sind verschiedene Genossen­schaftsorganisationen Rußlands beigetreten.

* Darmstadt. Der vierte Ausschuß der Zwei­len Kammer, der sich heute auf Veranlassung des Kam­merpräsidiums mit der Frage zu beschäftigen hatte, ob das Mandat des Abg. Jo uz noch giltig sei, entschied sich nach kurzer Prüfung der Sachlage dahin, daß für die Kammer keine Veranlassung vorliege, die Giltigkeit des Mandats in Zweifel zu ziehen. Die Regierung hatte die Ausübung des Mandats infolge pekuniärer Schwie

des für das Konkrete, das förperhaft Greifbare, sein Hun vor 10-12 Jahren der Eisenbahnfiskus zur Vergrörigkeiten des Abg. Joutz und seines Wegzuges nach

ger nach Wirklichkeit befriedigt werden. Dabei ist aber die Arbeitsschule nicht identisch mit Handfertigkeits-, Werk- oder gar Werkstättenunterricht. Nicht die sinnlichen, sondern die geistigen Momente sind der Arbeitsschule das Ausschlaggebende. In einer Reihe von Leitsätzen forderte die Versammlung im Sinne des Referenten eine Arbeitsschule, die die Arbeit in den Dienst der geistigen Bildung stellt und damit einen wünschenswerten Aus­gleich in der Pflege der seelischen Kräfte und der Sin­nesorgane herbeiführt.

er

Am 2. Tage beschäftigte sich die Versammlung zu­nächst mit der rechtlichen Stellung des Lehrers in Staat und Gemeinde( Referent Rektor Tittel- Dortmund. Seine Ausführungen gipfelten in folgenden Forderungen, die die Versammlung auch zu den ihrigen machte: 1. Der Lehrer bedarf einer gesetzlichen Regelung seiner beam tenrechtlichen Stellung in Staat und Gemeinde; 2. bedarf keiner besonderen Beschränkung in der Ausübung staatsbürgerlicher und politischer Rechte; 3. er bedarf eines wirksamen Schutzes seiner Rechte durch ein zeit gemäßes Disziplinargesetz. Darauf verbreitete sich Leh­rer Menzel- Berlin über die wirtschaftliche Lage der deut­schen Volksschullehrer. Bei aller Anerkennung der Fort­schritte, die in der deutschen Lehrerbesoldung in den letz­ten Jahren herbeigeführt worden sind, stellte der Red­ner auf Grund überzeugender Zahlen fest, daß kein Be­soldungsgesetz in Deutschland die Volksschullehrer so stellt, wie es der Wichtigkeit und Schwierigkeit des Lehr­amtes entspricht und die gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnisse erfordern. Sieben Staaten gewähren den festangestellten Lehrern noch ein gesetzliches Anfangsge­halt von 1200 Mt., vier Staaten bemessen das gesetz­liche Endgehalt auf 2400 Mt., in zehn Staaten erreichen die Volksschullehrer ein Endgehalt, das noch hinter dem Anfangsgehalt des jüngsten unter den akademisch ge= bildeten Lehrern zurückbleibt. Die Versammlung for­derte deshalb in ihren Beschlüssen, daß das Dienstein­kommen der Volksschullehrer dem der akademisch gebil­deten Lehrer in weit höherem Maße anzunähern sei, als bisher.

Die Vertreterversammlung sah sich gezwungen, in einer Resolution die ungerechtfertigten Angriffe des 5. deutschen Oberlehrertages gegen die Berufsehre der an den höheren Schulen wirkenden, seminarisch gebildeten Lehrer zurückzuweisen, und sie bedauerte in einer zwei­ten Erklärung die in letzter Zeit wiederholt vorgekom­menen Maßregelungen von Lehrern wegen der Aus­übung ihrer staatsbürgerlichen Rechte.

Berung des Güterbahnhofes brauchte, ist nun durch Ver­gleich erledigt. Es handelt sich um einen Teil eines Grundstückes in der Nähe der Margaretenhütte. Kreis­und Provinzialausschuß hatten seinerzeit für das 800 Quadratmeter große Stück als angemessenen Preis Mk. 4.50 für den Quadratmeter ihren Urteilen zu Grunde gelegt, womit die Besitzer nicht zufrieden waren und den ordentlichen Rechtsweg einschlugen. Durch den Vergleich ist den ehemaligen Eigentümern 8,75 Mt. und 5 Proz. von de rDifferenzsumme in Höhe von 3400 Mark seit Uebergabe des Grundstücks zugebilligt worden.

An die Hauptversammlungen schlossen sich am letz­ten Abend drei große Volksversammlungen an. In ihnen wurde behandelt: Die deutsche Volksschule, was sie ist und was sie sein sollte! Spielplätze! Kinder im Kino! Eine sehr reichhaltige Schulausstellung und 28 Neben­versammlungen, die über pädagogische Spezialgebiete verhandelten, ergänzten wirkungsvoll die beiden Haupt­versammlungen. Die nächste Deutsche Lehrerversamm: lung findet 1914 in Riel statt.

n Gießen. Das Jahndenkmal ist nach Beschluß der Stadtverordnetenversammlung nicht, wie ursprünglich vorgeschlagen war, auf der Südanlage, son dern an dem Kreuzpunkte der Berg- und Gartenstraße, also an dem Aufgang zu dem pro­jektierten schönsten und wärmsten Stadtteil Gießens, dem Villenviertel auf dem Nahrungsberg, errichtet worden. Es besteht aus einem unbehauenen Granitobelisken mit geschmackvoll davor angebrachter Vogeltränke. Das Re­liefmedaillon Jahns wird bei dem Jubiläums gauturn­fest im Juni angebracht und enthüllt werden.

Frankfurt in Frage gestellt.

):( Wetzlar. Dem Oberförster Leopold Bethke wurde der Kronenorden 4. Klasse verliehen.

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r Wetzlar, 30. Mai. Der englische Kriegsmini ster Lord Haldane hat mit seinem Begleiter Prof. Brown diese Woche Wetzlar besucht. Die beiden eng­lischen Herren sind von ihrem Aufenthalte und dem, was sie hier gesehen und erlebten, hochbefriedigt. Einen Beweis dieser offensichtlichen Befriedigung bildete u. a. ein Besuch, welchen Lord Haldane, geleitet von Herrn Oberlehrer Seher, gestern Vormittag Herrn Bürgermei ster von Zengen in seiner Privatwohnung in der Schleu senstraße abstattete und wobei die Goethestadt Wetzlar, insbesondere die Beziehungen Goethes zu ihr den Haupt­gegenstand einer mehr wie einstündigen Unterhaltung bildeten. Besucht wurden am Mittwoch das Jerusa lemhaus, das Lottehaus und der Goethebrunnen. Da nach verweilten die Herren auf der Minneburg und setz ten ihren Spaziergang über den Bismarckturm fort, wobei die herrliche Aussicht lebhaft bewundert wurde. In Garbenheim wurde bei Herrn Henopp kurze Rast gemacht. Die Leutseligkeit, welche Lord Haldane über all an den Tag legte, zeigte sich auch bei dieser Gelegen heit wieder. Als er von der gerade im Hause statt findenden Verlobungsfeier hörte, beglückwünschte er Herrn Henopp in liebenswürdigster Weise zu diesem frohen Ereignis. Von Garbenheim wurden die drei Herren durch Herrn Bürgermeister von Zengen, der mittlerweile eine Stadtverordnetensizung abgehalten hatte, mittels Wagen abgeholt und nach der Stadt zurückgebracht. Am Abend waren Herr von Zengen und Oberlehrer Seherd ein Bo die Gäste Lord Haldane's in seinem Absteigequartiere

n Gießen. 3irkus May. Noch einige Tage, dann kommt der Zirkus May in unsere Stadt. Wohl bekannt und gern gesehen in allen Städten seines Auf­enthaltes, mit Freuden empfangen und ungern scheiden gesehen, zieht Zirkus Man seine Ruhmesbahn von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. In den 54 Transport­wagen des großen Zirkus Man sind außer den Requi­siten, den Zeltbauten usw. 35 Löwen, Tiger, Eisbären, braune und Kragenbären, Zebras, Zebus, Panther, Leoparden, Kameele, Guanacos usw. untergebracht. Glänzende Raubtier dressuren werden gezeigt. Auch Jo­hanna, ein lebendes Affenmädchen, ein Orang- Utang zeigt ihre Menschen- Aehnlichkeit in den Vorstellungen. Das ist eine Attraktion, welche von keinem anderen Zir­tus gezeigt werden kann. Selbst die Zoologischen Gär­ten haben keinen lebenden Orang zu dieser Zeit auf= zuweisen. Alle Orang's sind infolge der falschen Be­handlung eingegangen. Im Käfig hält sich kein Men­schenaffe. Frei, wie Johanna gehalten wird, im Zim­mer, umgeben von ihren Pflegern, ihren lieben Freun­den, lebt Johanna. Beschäftigung und Zerstreuung wird ihr geboten. Sie ist am Tisch, fleidet sich an und aus, wäscht sich, trocknet sich ab, fämmt sich und legt sich zur Ruhe in ihr Bett. Johanna freut sich ihres Daseins aus innerstem Herzen. Sie tollt umher, spielt und schaut zu, wie es die Menschen treiben, um es ihnen gleich zu machen. Wenn in den nächsten Tagen die gu­ten Bürger Unterhaltung suchen, wird ein Jeder dem 3irkus Man gerne einen Besuch abstatten. Im praktisch eingerichteten Zirkusbau sind die Ereignisse der Manege von jedem Platz aus günstig zu übersehen. Die Re­llame- Solonne des Zirkus May wird in diesen Tagen in Gießen sein, um die wahre Reklame zu verbreiten. Auch das Gute muß sich anbieten. Von diesem Stand­punkt ist die Reklame des Zirkus Man berechtigt. Wird

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im Herzoglichen Hause". Am Donnerstag unternah ndieand Aff

men die beiden englischen Herren, begleitet von Ober lehrer Seher, eine Automobilfahrt durch's Lahntal, die sie über Braunfels, Weilburg, Limburg nach Ems führte.

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):( Wißmar, 28. Mai. Gestern abend fames en erbält. Dist hier zu einer Messerstecherei. Zwei Burschen geriefen Velten, Berlin- N Streites versetzte der Zigarrenarbeiter Kraft dem Bäder siter Fe

wegen eines Mädchens aneinander und im Verlaufe des

gesellen Pape vier Messerstiche in den Unterleib, durc die P. lebensgefährlich verletzt wurde. Der Verletzte fam nach Gießen in die Klinik, während Kraft verhaftet und nach Wetzlar in Untersuchungshaft gebracht wurde. ):( Frankfurt a. M. Die Metallarbeiter ha ben mit der Wiederaufnahme der Arbeit begonnen. ):( Frankfurt a. M. Hier trafen 100 eng lische Arbeiter, die sich auf einer Studienreise durch Deutschland befinden, ein. Die englischen Arbeiter sind ausnahmslos bei Frankfurter Arbeitern zu Gaste um sich hier auf Grund eigener Anschauung ein Bild der deutschen Arbeiter- und Wohnungsverhältnisse zu verschaffen.

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